Chondrosarkom


Experte: Dr. med. Nonnenmacher
Autor: Medizinredaktion
Aktualisiert am: 16. Oktober 2018
Kategorie: Krankheiten

Das Chondrosarkom ist eine spezielle Form der malignen Tumorerkrankung. Ein maligner Tumor ist eine bösartige Zellentartung, die zur Gruppe der Krebserkrankungen gezählt wird. Diese Krebserkrankung tritt vorwiegend bei Männern auf und ist eine spezielle Form des Knochenkrebses. Ein Chondrosarkom spricht auf Chemotherapie nicht sonderlich gut an. Das sekundäre Chondrosarkom kann durch die vorherige Streuung von Metastasen einer anderen Krebsart entstehen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Chondrosarkom?

Um das Chondrosarkom näher zu definieren, so muss man es von dem Osteosarkom abtrennen. Das Osteosarkom ist eine Form des Knochenkrebses, wie die schwere Erkrankung umgangssprachlich genannt wird, bei der Zellen der Knochensubstanz unkontrolliert wuchern.

Beim Chondrosarkom kommt es zu gefährlichen Zellfehlbildungen innerhalb der Knorpelmasse eines Knochens. Um das Chondrosarkom vom Chondrom abzugrenzen, wird gesagt, dass das Chondrom quantitativ weniger Zellwucherungen verursacht. Bei der Erkrankung handelt es sich um die zweithäufigste Erkrankung, die zur Gruppe des Knochenkrebses angehört.

Männer trifft die Krebserkrankung bei Weitem häufiger als Frauen. Diese Form von Krebs verursacht relativ geringe Schmerzen und tritt vor allem in der Rumpfgegend oder am Oberschenkelknochen, aber auch im Bereich des Schulterblatts auf. Falls keine anderen Ursachen für die Symptome gefunden werden können, wird der behandelnde Arzt die nötigen Schritte angehen. Die Patienten klagen oftmals über Schmerzen im Bereich der Erkrankung, sie leiden unter schmerzhaften oder schmerzfreien Schwellungen.

Über Benommenheit wird berichtet, sowie über einen gewissen Leistungsabfall. Oftmals kann starke, ungewollte Gewichtsabnahme auftreten. Patienten berichten von Schwellung der Lymphknoten und ungewöhnlicher Blässe. All diese Symptome sollten vom Arzt abgeklärt werden, der dann noch immer kein Chondrosarkom feststellen muss.

Ursachen

Zu den Ursachen für die Erkrankung kann die Fachwelt wenig Verwertbares aussagen. Das Chondrosarkom kommt vor allem bei Männern ab 30, gehäufter noch ab dem sechsten Lebensjahrzehnt vor. Bei Menschen, die sich einer Chemotherapie oder einer Strahlenbehandlung unterzogen, kann das Chondrosarkom erneut oder erstmalig auftreten.

Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Im schlimmsten Fall kann es durch ein Chondrosarkom zum Tod des Betroffenen kommen. Dieser Fall tritt in der Regel dann auf, wenn das Chondrosarkom nicht behandelt wird und sich die Krebserkrankung dadurch im Körper des Betroffenen ausbreiten kann. Die Patienten leiden dabei an sehr starken Schmerzen in der betroffenen Region und häufig auch an Schwellungen oder an Schwellungen der Lymphknoten.

Die Lebensqualität des Patienten wird durch die Erkrankung erheblich verringert und eingeschränkt. Weiterhin kommt es zu einer dauerhaften Müdigkeit und Abgeschlagenheit des Betroffenen, sodass die meisten Patienten auch nicht mehr richtig am Alltag teilnehmen können. Ebenfalls sinkt die Belastbarkeit des Patienten deutlich ab, sodass anstrengende körperliche Tätigkeiten oder Sportarten nicht mehr ohne Weiteres durchgeführt werden können.

Dadurch wird der Alltag deutlich eingeschränkt, wobei einige Betroffene auch auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen sind. Ein Chondrosarkom kann dabei auch zu einer starken Blässe führen. Die meisten Patienten wirken benommen oder verwirrt und leiden daher auch an Störungen der Koordination oder der Konzentration. Auch psychische Beschwerden können dabei durch ein Chondrosarkom auftreten, wobei auch die Angehörigen häufig an psychischen Verstimmungen leiden. In der Regel ist die Lebenserwartung des Patienten durch ein Chondrosarkom stark verringert.

Diagnose & Verlauf

Um ein Chondrosarkom feststellen zu können, sollte zunächst eine genaue Anamnese durchgeführt werden. Bei einer Anamnese wird die Krankheitsgeschichte des Patienten abgefragt und für die Diagnose herangezogen. Anschließend wird eine Inspektion am entkleideten Patienten durchgeführt.

Inspektion ist hier ein medizinischer Begriff für eine Untersuchung. Zur genauen Bestimmung des Chondrosarkom muss eine Inzisionsbiopsie durchgeführt werden. Anschließend sollte der Biopsiekanal entfernt werden, da es sonst wahrscheinlich sein kann, dass im entsprechenden Gewebe Implatationsmetastasen den Genesungsprozess stark gefährden. Vorher beginnt man anhand von Röntgenbildgebungsverfahren, MRT und anhand von Bluttests zu ermitteln, ob der Patient an einem Chondrosarkom erkrankt sein könnte.

Auch Ultraschallgeräte kommen zum Auffinden des möglicherweise malignen Gewebes in Einsatz. Nach aktuellen Statistiken haben Patienten nach medizinischer Klassifikation auf zirka fünf Lebensjahre nach der Krebsbehandlung Aussicht.

Komplikationen

Beim Chondrosarkom handelt es sich um ein schwerwiegendes Symptom, welches zu verschiedenen Komplikationen führen kann. Da es sich hierbei um eine Krebserkrankung handelt, können diese nicht universell vorausgesagt werden. In den meisten Fällen wird das Chondrosarkom vom Patienten nicht direkt wahrgenommen.

Es kommt zu leichten Schmerzen, die allerdings als gewöhnlich und harmlos empfunden werden. Auch für den Arzt ist es damit nicht offensichtlich, wenn ein Chondrosarkom beim Patienten vorliegt. Falls sich der Tumor weiter ausbreitet, kommt es zu stärkeren Schmerzen und zu einer Benommenheit. Es fällt dem Patienten schwer, sich zu konzentrieren und die Leistung nimmt in der Regel stark ab.

Durch den Tumor kommt es zu einem starken Gewichtsverlust. Dieser tritt auch dann auf, wenn der Patient seine Ernährung nicht umstellt. Das Untergewicht schwächt das Immunsystem und der Patient führt sich dadurch schlapp und kraftlos. Die Behandlung führt nur in wenigen Fällen zum Erfolg und verlangsamt nur die Voranschreiten des Chondrosarkoms.

In der Regel kommt es durch die Krankheit zum Tode. Die Behandlung ist vor allem auf operative Eingriffe und Strahlen- und Chemotherapien ausgelegt. Dadurch kann die Ausbreitung des Tumors verlangsamt werden. In leichten Fällen wird das Knochengewebe komplett entfernt. Schwerwiegende Fälle sprechen auf keine Behandlung an. Hier kommt es nach einiger Zeit zum Tode.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Die Heilungschancen des malignen Chondrosarkoms als Knorpeltumor hängen ganz wesentlich von der möglichst frühzeitigen Diagnosestellung ab. Denn weit fortgeschrittene Befunde können oft nur noch palliativ behandelt werden. Die Symptomatik des Chondrosarkoms ist auch deshalb so heimtückisch, weil zu Beginn der Erkrankung in der Regel keine oder nur sehr wenige Symptome auftreten. Je schneller und weiter der Tumor wächst, umso mehr kommt es zu Schwellungen und Schmerzen in der betroffenen Weichteilzone.

Auch schmerzhafte Bewegungseinschränkungen können die Folge eines schnell wachsenden Chondrosarkoms sein. Es hängt also stets von Lage und Größe des bösartigen Knorpeltumors ab, ob und in welcher Intensität Symptome auftreten. Der Arzt sollte spätestens aber dann aufgesucht werden, sobald diese Krankheitszeichen einzeln oder in Kombination wahrgenommen werden.

Es sollten dann umgehend eine umfangreiche Anamnese mit radiologischer und hämatologischer Diagnostik erfolgen. Durch den bösartigen Tumor verliert der betroffene Knochen auch wesentlich an Festigkeit, weshalb spontan Knochenbrüche ohne äußere Einwirkung auftreten können. Auch in diesem Fall sollte umgehend ein Facharzt konsultiert werden. Bereits jede eingeschränkte Beweglichkeit einer Gliedmaße sollte Grund genug sein, einen Arzt aufzusuchen.

Das gilt insbesondere für Patienten, bei denen bereits in der Vergangenheit ein Chondrosarkom diagnostiziert wurde. Bei etwa der Hälfte der Betroffenen treten darüber hinaus im Frühstadium der Erkrankung Krankheitsgefühl mit Fieber auf. Auch bei diesen Allgemeinsymptomen sollte der Arzt aufgesucht werden, insbesondere dann, wenn das Fieber nach spätestens drei Tagen nicht remittiert, also zurückgeht.

Behandlung & Therapie

Da das Chondrosarkom besonders strahlungsresistent ist und auch auf Chemotherapie nicht sonderlich günstig anspricht, wird meist chirurgisch operiert. Dabei sind Amputationen in der Mehrzahl der Fälle nicht notwendig.

Tumorendoprothesen werden oftmals für die Gelenke an den betroffenen Körperstellen eingesetzt, um eine flinke Genesung und Belastungsfähigkeit sowie hohe Beweglichkeit neu zu erzielen. Im selben Moment wird der Effekt erzielt, dass das maligne, also kranke Knochengewebe aus dem Körper entfernt wurde. Obwohl, wie erwähnt, Chemotherapie und Strahlenbehandlung im Vergleich zu anderen Krebsarten weniger wirksam sein kann, wird beides je nach Bedarf beim Chondrosarkom therapeutisch eingesetzt.

Neben einer oftmals leider sehr hoch dosierten Chemotherapie wird unterstützend zu Bestrahlung mit Kohlenstoffionen oder Protonen als heilsames Mittel gegriffen, um das Chondrosarkom zu beseitigen. Wenn eine aussichtslose Form der Erkrankung vorliegt, wird letztlich palliativ behandelt.

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Aussicht & Prognose

Das Chondrosarkom hat eine ungünstige Prognose. Wesentlich ist sie jedoch von der Früherkennung und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten abhängig. Liegen weitere Erkrankungen vor oder befindet sich der Patient in einem hohen Lebensalter, sinken die Aussichten auf eine Heilung erheblich.

Da der Knochenkrebs meist innerhalb kurzer Zeit neue Metastasen bildet, ist eine frühzeitige Behandlung notwendig. Andernfalls breiten sich die Krebszellen im Organismus schnell weiter aus und können zu weiteren Krebserkrankungen führen. Damit sinken die Heilungschancen bei einer Verzögerung des Therapiebeginns um ein Vielfaches.

Viele Patienten erleiden durch die Erkrankung ein deutliche Verkürzung der durchschnittlichen Lebenserwartung. Statistiken folgend leben ungefähr 5 Jahre nach dem Eintritt des Chondrosarkoms nur noch 30 % der Patienten. Besonders erschwerend ist, dass die übliche Krebstherapie bei dem Chondrosarkom nur sehr schlecht anschlägt. Trotz eines operativen Eingriffs gilt daher die Erkrankung nur selten als vollständig geheilt.

Zusätzlich kommt es zu zahlreichen Folgeerscheinungen und lebenslangen Beeinträchtigungen durch das Chondrosarkom. Bewegungseinschränkungen und psychische Störungen werden bei den Patienten vermehrt diagnostiziert, was zu einer deutlichen Minderung der Lebensqualität beiträgt. Die Rückfallquote des Chondrosarkom ist vergleichsweise hoch. Wird der Knochenkrebs im Verlauf des Lebens erneut diagnostiziert, sinken zudem die Überlebenschancen um ein weiteres.

Vorbeugung

Weil die Ursachen des Chondrosarkom weitestgehend unbekannt sind, kann man im besten Fall zu einer gesunden Lebensführung raten. Eine ausgewogene, gesunde Ernährung dürften genauso nicht schaden wie ausreichend Bewegung. Frische Luft und ein Anstreben von seelischem Wohlbehagen dürften ähnlich nützlich sein, wie das Meiden von übermäßigem Stress. Dass Tabak und andere krebserregende Gifte eher zu meiden seien, bedarf keiner näheren Erklärung und solbste selbstverständlich sein.

Nachsorge

Zur Nachsorge im Anschluss an die Operation eines Chondrosarkoms gibt es bisher nur Pläne für Studienpatienten. Die Mediziner empfehlen bei Sarkomen und Tumoren im Allgemeinen eine Nachsorgephase von bis zu fünf Jahren. Vor allem die Termine für die Routineuntersuchungen spielen in dieser Zeit eine sehr wichtige Rolle für die Patienten. Abhängig vom Malignitätsgrad der Erkrankung ist für lokale und systemische Untersuchungen ein Intervall von vier bis sechs oder von zwei bis vier Monaten empfehlenswert.

Allerdings gibt es keine allgemeingültigen Nachsorgeempfehlungen für Knochensarkome, zu denen das Chondrosarkom gehört. Darum findet stets eine individuelle Absprache statt, in der die Patienten alle nötigen Informationen von ihrem Arzt erhalten. Im Rahmen der Nachsorge finden Analysen von Lokalrezidiven, Fernmetastasen und gegebenenfalls lokalen Problemen mit der Rekonstruktion von Extremitäten statt.

Hier spielt das Vertrauensverhältnis zwischen Patient und Arzt eine extrem wichtige Rolle. Die einzelnen Untersuchungsergebnisse und Fragen zur Ausbreitungsdiagnostik sind in diesem Zusammenhang wichtige Themen, die unbedingt zur Sprache kommen müssen. Auch die Planung einer postoperativen Therapie ist ein wichtiges Element der Nachsorge. Sichere Hinweise zur Wirksamkeit von chemotherapeutischen Behandlungen liegen bei dieser Indikation jedoch nicht vor.

Das können Sie selbst tun

Ein Chondrosarkom stellt eine schwere Erkrankung dar und bedarf einer umfassenden ärztlichen Behandlung. Die Betroffenen sollten nach der Diagnose mit verschiedenen Fachärzten sprechen und sich in Rücksprache mit diesen für eine geeignete Therapie entscheiden. In Zusammenarbeit mit Experten im Bereich der Tumorerkrankungen kann eine individuelle Therapie erarbeitet werden, die optimal auf die Konstitution des Patienten abgestimmt ist.

Die eigentliche Chemotherapie kann durch Schonung und Bettruhe unterstützt werden. Eine angepasste Ernährung verbessert das Wohlbefinden und kann einzelne Symptome wie Hautirritationen oder Schmerzen reduzieren. Langfristig sollten die Betroffenen einen Therapeuten hinzuziehen. Vor allem bei schwer verlaufenden Tumorerkrankungen ist der Austausch mit einem Fachmann wichtig. Der Therapeut kann gegebenenfalls auch den Kontakt zu anderen Betroffenen herstellen oder dem Patienten weitere Maßnahmen empfehlen. Insbesondere der Besuch einer Selbsthilfegruppe hilft vielen Tumorpatienten dabei, ihre Erkrankung zu verstehen und zu lernen, damit umzugehen.

Begleitend dazu ist in jedem Fall eine engmaschige Überwachung durch den Arzt notwendig. Sollten ungewöhnliche Symptome auftreten, muss der Mediziner darüber informiert werden. Die Anwendung alternativer Therapieverfahren sollte ebenfalls zuvor mit dem zuständigen Arzt abgesprochen werden.

Quellen

  • Adler, C.-P.: Knochenkrankheiten. Springer, Heidelberg 2004
  • Freyschmidt, J.: Skeletterkrankungen. Springer, Berlin 2008
  • Nürnberger, H.-R., Hasse, F.-M., Pommer, A. (Hrsg.): Klinikleitfaden Chirurgie. Urban & Fischer, München 2010


Mein Name ist Dr. med. Albrecht Nonnenmacher. Ich bin leitender Oberarzt für Innere Medizin & Pneumologie. Als medizinischer Experte gewährleiste ich mit meiner langjährigen beruflichen Erfahrung die medizinische Qualitätsicherung hier auf MedLexi.de. So kann ich Ihnen helfen, Ihre Gesundheit besser zu verstehen.

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

H. kommentierte am 30.12.2013

Vor zehn Jahren erkrankte ich an einem Chodrosarkom am Schulterblatt. Es wurden der Tumor und Teile der Muskulatur entfernt. Nun leide ich immer unter Schmerzen in dem oberen Rücken sowie dem Hals-Wirbelbereich. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Ärzte (Orthopäden) die Problematik nicht besonders ernst nehmen. Ebenfalls leide ich unter Fibromyalgie, eine Erkrankung, welche auch mit leichtem Schmunzeln wahrgenommen wird. Meine Lebensqualität ist sehr eingeschränkt und ich habe jeden Tag Schmerzen. Ich kann in fünf Jahren 2x zur Kur gehen, wo mir die Kältekammer Linderung bringt, aber ganz ohne Schmerzen bin ich nie. Damit ich es psychisch "aushalten" kann, nehme ich Tabletten. Mein Magen rebelliert natürlich auch schon, obwohl ich einen Magenschutz habe. Ich bin jetzt 56 Jahre alt und kämpfe immer noch mit meinem Alltag. Es ist schlimm, weil ich nicht weiß, wo meine Grenze liegt. Ich war immer eine starke Frau und vielseitig interessiert. Ich arbeitete in der Pflege und im sozialen Bereich. Vor acht Jahren habe ich eine Büroausbildung gemacht und musste auch da feststellen, dass ich nicht ohne Abschlag einsatzfähig bin. Jetzt habe ich nach langer Zeit eine IV-Pension (70°) vor Gericht erwirkt. Vor Gericht wurde gesagt, ich wäre schon längst in Pension, wenn ich mich nicht umgeschult hätte. Das ist eine Bestrafung, weil ich mich selbst darum gekümmert habe, dass ich weiter arbeiten kann. Ich bin unzufrieden mit der "Nicht-Anerkennung" meines Gebrechens von Ämtern und Ärzten. Zum Glück habe ich meinen Mann, der mich mit unterstützt. Ohne ihn könnte ich mit dem wenigen Geld nicht überleben, ohne betteln zu müssen. Mein Wunsch ist es, dass Ämter und Ärzte auch nicht offensichtliche Gebrechen ernster nehmen. Herzliche Grüße, Heidi.