Fremdsprachen-Akzent-Syndrom

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 18. August 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom ist eine weltweit wenig erforschte Sprachstörung. Bisher wurden lediglich 60 Fälle aus England, Amerika, Deutschland und Australien dokumentiert. Der Tonfall der Stimme ändert sich unvermittelt und scheinbar ohne Grund. Die Betroffenen verlieren ihr natürliches Sprachmuster und nehmen den Akzent einer fremden Sprache an. Tatsächlich sprechen sie dabei keine fremde Sprache und haben auch keinen echten Akzent: Ihre veränderte Sprechmotorik wird von den Zuhörern lediglich als fremdländischer Akzent gedeutet. Als Ursache vermuten Mediziner neurologische Erkrankungen, in deren Folge die Patienten eine fremd klingende Sprachmelodie annehmen, die auf eine Störung der Sprechmotorik zurückgeht.

Inhaltsverzeichnis

Was ist das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom?

Fremdsprachen Akzent Syndrom
Die meisten der bisher dokumentierten Fälle des Fremdsprachen-Akzent-Syndroms gehen auf Hirnverletzungen nach einem Unfall oder einen Schlaganfall zurück.
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Da das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom eine äußerst seltene Sprachstörung ist, die weltweit bisher nur 60 Mal diagnostiziert wurde, steckt die Forschung noch in den Kinderschuhen. Die Ursachen sind weitgehend unklar, Mediziner führen diese Sprachstörung, mit der die Patienten den Akzent einer fremden Sprache annehmen, auf einen Schlaganfall oder ein Schädel-Hirn-Trauma, zum Beispiel in Folge eines Unfalls, zurück. Diese Sprechstörung entsteht demzufolge nicht spontan und isoliert, sondern immer in Verbindung mit den zuvor genannten Faktoren. Die Angabe von 60 Fällen stammt aus älteren Übersichtsarbeiten; inzwischen sind weltweit über 100 Fälle beschrieben. Es handelt sich weder um ein psychisches Phänomen noch um Einbildung.

Ursachen

Die meisten der bisher dokumentierten Fälle des Fremdsprachen-Akzent-Syndroms gehen auf Hirnverletzungen nach einem Unfall oder einen Schlaganfall zurück. Nach dem bisherigen Forschungsstand gehen Wissenschaftler davon aus, dass Verletzungen der linken Gehirnhälfte für diese Sprachstörung verantwortlich sind.

Eine abschließende Eingrenzung dieser Hirnhälfte war bisher jedoch nicht möglich. Da die fremde Sprachmelodie sofort nach Wiedererlangen der Sprachfähigkeit auftritt, vermuten Sprachwissenschaftler, dass Störungen im Motorikzentrum beziehungsweise im Sprachzentrum für das veränderte Sprachmuster verantwortlich sind.


Symptome, Beschwerden & Anzeichen

In einigen Fällen dokumentierten Mediziner das vorübergehende Auftreten eines Sprachverlustes nach einer neurologischen Erkrankung. Die Symptome des Fremdsprachen-Akzent-Syndroms treten unmittelbar nach einem Schädel-Hirn-Trauma, einem Schlaganfall oder in seltenen Fällen auch nach einem Migräneanfall auf.

Manche der Betroffenen zeigen diese Sprachstörung auch ohne eine Phase des vorübergehenden Sprachverlustes. Charakteristisch für dieses Krankheitsbild ist eine dauerhafte Veränderung der gewohnten Sprachmelodie. Für Außenstehende ist das veränderte Sprachverhalten häufig unangenehm, die Tonlage wird bei manchen Betroffenen als unnatürlich hoch mit einem piepsigen Unterton empfunden. Die neue Aussprache des Patienten ist weit von der ursprünglichen Umgangssprache entfernt, weshalb sie als Fremdsprache, fremder Akzent oder Dialekt interpretiert wird.

Diagnose & Verlauf

Eine Patientin aus England spricht nach einem schweren Migräneanfall plötzlich mit einem chinesischen Akzent, obwohl sie nie nach China gereist ist und die chinesische Sprache nicht gelernt hat. Ursprünglich wurde diese Sprachstörung nicht auf den extrem schweren Migräneanfall zurückgeführt, der diesem Symptom vorausgegangen war, sondern auf einen Schlaganfall in Folge erweiterter Blutgefäße.

Einer der ersten bekannten Fälle wurde im Jahr 1941 dokumentiert. Eine Norwegerin sprach nach einer durch einen Granatsplitter verursachten schweren Kopfverletzung plötzlich mit einem deutschen Akzent. Sie bekam Schwierigkeiten mit ihren Landsleuten, die sie für eine deutsche Spionin hielten. Eine Frau aus Thüringen spricht nach einem dritten Schlaganfall plötzlich Deutsch mit einem Schweizer Akzent.

Weitere Fallbeispiele sind eine Amerikanerin, die nach einer Zahnoperation mit einem australischen Akzent spricht und eine Australierin, die ihre Muttersprache nach einem Unfall mit einer französischen Sprachmelodie unterlegt. Die abschließende Diagnose ist nicht einfach, da diese Sprachstörung nur wenig erforscht ist.

Erst das charakteristische Symptom einer veränderten Sprachmelodie, mit der die Patienten mit einem fremden Akzent sprechen, gibt einen Hinweis in die richtige Richtung. Auch wenn diese Sprechstörung nicht lebensbedrohlich ist, so verursacht sie für die Betroffenen dennoch große Nachteile, die bis hin zu einem Identitätsverlust führen können. Jeder Mensch hat bedingt durch seine Muttersprache, sein soziales Umfeld und seine Persönlichkeit eine einzigartige Sprachmelodie, die ihn unverwechselbar macht.

Ändert sich das Sprachmuster plötzlich und ohne ersichtliche Gründe, kann das zu schweren psychischen Belastungen führen, da der Patient von seiner Umwelt ganz anders wahrgenommen wird. Manche Patienten weisen nur eine leicht veränderte Aussprache auf, andere wiederum entfernen sich mit einem komplett veränderten Sprachmuster zwangsweise von ihrer dem sozialen Umfeld bekannten Identität.

Häufig wird den Betroffenen wenig Verständnis entgegengebracht, da das Verhalten als affektiert, unnatürlich und vorsätzlich empfunden wird. In manchen Fällen können die Patienten froh darüber sein, wenn ihr verändertes Sprachmuster lediglich als lustig empfunden wird. Vor allem im Berufsalltag sind drastische Reaktionen möglich, da in diesem Fall häufig nicht die Möglichkeit besteht, das veränderte Sprachverhalten zu erklären. Ausgrenzung und Isolation, die zu weiteren psychischen Problemen führen, können die Folge sein.

Komplikationen

Das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom stellt selbst keine medizinische Komplikation dar. Die Gesundheit des Menschen ist bei diesem Syndrom in den meisten Fällen nicht beeinträchtigt. Durch das Syndrom spricht der Patient nach einem Schlaganfall mit einem anderen Akzent. Dies hat allerdings keine Auswirkungen auf den restlichen Gesundheitszustand des Betroffenen.

Das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom kann sich negativ auf das Umfeld und die sozialen Beziehungen auswirken, was allerdings nur selten vorkommt. In schwierigen Fällen ist ein kurzzeitiger Verlust der Sprachfähigkeit möglich. Dieser Verlust ist nicht dauerhaft, wobei nach dem Verlust einige Einschränkungen beim Sprechen auftreten können.

Das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom kann auch nach einer starken Migräne entstehen und bildet sich dann häufig wieder zurück. Hier kommt es zu keinen weiteren Beschwerden. Die meisten Menschen fühlen sich mit dem Fremdsprachen-Akzent-Syndrom unwohl, was zu einem verminderten Selbstwertgefühl und oft zu Scham führt. Manchen Betroffenen fällt es dadurch schwer, ihr gewohntes Leben unbefangen fortzuführen.

Nicht selten wird der Betroffene von seinem Umfeld und vor allem von unbekannten Menschen bizarr wahrgenommen. Dies kann zu schweren Depressionen und psychischen Schwierigkeiten führen. Hierbei ist eine Behandlung durch einen Psychologen möglich. Das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom kann nicht direkt behandelt werden. Allerdings ist es möglich, den Akzent mit Hilfe von Sprachübungen anzupassen. Hier kommt es ebenso zu keinen weiteren Beschwerden.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Verändert sich die Aussprache plötzlich, muss das immer sofort ärztlich abgeklärt werden, denn dahinter kann ein Schlaganfall stecken. Kommen Warnzeichen wie ein hängender Mundwinkel, eine halbseitige Lähmung, Sehstörungen oder Wortfindungsstörungen hinzu, ist umgehend der Notruf 112 zu wählen. Ist die zugrunde liegende Ursache dagegen bereits abgeklärt und behandelt, ist wegen des veränderten Akzents selbst im Normalfall kein weiterer Arztbesuch notwendig. Es kommt zu keinerlei Beeinträchtigungen bei der Bewältigung des Alltags oder bei der Sprachgebung. Die Stimmgebung des Betroffenen ist verändert, aber dennoch ist er für andere Menschen gut zu verstehen. Es handelt sich nicht um einen Sprachfehler, der grundsätzlich untersucht oder behandelt werden muss. Vielmehr ist der Akzent verändert und nicht steuerbar.

Da keinerlei weiteren körperlichen oder geistigen Veränderungen und Auffälligkeiten bei dem Fremdsprachen-Akzent-Syndrom auftreten, ist ein Arztbesuch in den meisten Fällen nur bei Folgeerkrankungen notwendig. Kommt es zu Kopfschmerzen oder Migräne, sollte ein Arzt konsultiert werden. Bei Schlafstörungen, innerer Unruhe oder einer verminderten Leistungsfähigkeit sollte ein Arztbesuch erfolgen. Hilfe wird ebenfalls benötigt, sobald emotionale oder seelische Probleme auftreten.

Ein vermindertes Wohlbefinden, depressive Verstimmungen oder ein mangelndes Selbstbewusstsein sind Anzeichen und Gründe, bei denen ein Arzt oder Therapeut konsultiert werden sollte. Bei einem auffälligen Sozialverhalten, Scham oder dem Verlust der Lebensqualität liegt ein seelisches Leid vor, das von einem Arzt oder Therapeuten begutachtet werden sollte. Treten durch das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom weitere Sprachprobleme wie Stottern auf, ist ein Arzt zu konsultieren. Wird die gewohnte Aussprache aus beruflichen Gründen benötigt, kann unterstützend eine Logopädie für individuelle Sprachtrainings in Anspruch genommen werden.

Behandlung & Therapie

Da es sich um eine weltweit äußerst selten auftretende Sprachstörung handelt, sind die Forschungsergebnisse bisher unzureichend und die Ursachen nicht abschließend dokumentiert. Eine klassische, auf das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom zugeschnittene Therapie gibt es daher nicht. Die meisten der bisher bekannten Patienten haben sich einer Sprachtherapie unterzogen. Ob diese jedoch dazu geeignet ist, das natürliche Sprachverhalten der Patienten wieder herzustellen, steht noch nicht fest.

Geht diese Sprachstörung auf einen Schlaganfall oder eine Hirnverletzung nach einem Unfall zurück, bieten sich die klassischen Therapiemethoden an, die für diese Erkrankungen zur Verfügung stehen. Neben operativen Eingriffen und der Vergabe von Medikamenten stehen auch in diesem Fall Sprach- und Physiotherapien zur Verfügung.

Aussicht & Prognose

Eine sichere Aussage zur Prognose beim Fremdsprachen-Akzent-Syndrom kann bezüglich einer möglichen Heilung noch nicht getroffen werden. So sind die Sprachtherapien, die hier in wenigen Einzelfällen zum Einsatz kommen, eher experimentell als indiziert. Entsprechend bleibt die Beobachtung der wenigen bekannten Betroffenen abzuwarten, um schließlich Aussagen über Heilungs- und Rückfallchancen zu treffen.

Weiterhin birgt das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom viele Risiken für psychische Belastungen. Ausgehend davon, dass die Betroffenen aufgrund ihrer veränderten Sprachmelodie ein Stück ihrer Identität verlieren, wird sich auch ihr soziales Umfeld ändern. Arbeitskollegen, Angehörige und Freunde werden mitunter verwirrt reagieren oder mit Unverständnis. Dies führt nicht selten zu psychischen Beschwerden, die bis hin zu Depressionen reichen können.

Es kann infolgedessen zu einer völligen Isolation seitens der Betroffenen kommen. Da die Heilungsaussichten beim Fremdsprachen-Akzent-Syndrom so ungewiss sind, ergibt sich auch für die Betroffenen ein lang andauerndes Gefühl der Ungewissheit oder Hilflosigkeit.

Jedoch gibt es vereinzelte Fälle, in denen Menschen behaupten, sie hätten nach einem Koma, einem Schlaganfall oder einer ähnlich traumatischen Belastung temporär einen Akzent gehabt. Dies sei aber vorübergegangen. Es kann also gut möglich sein, dass sich das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom auch spontan zurückbildet.


Vorbeugung

Da es sich um eine Sprechstörung handelt, die in Verbindung mit Hirnverletzungen, Schlaganfällen oder Migräneattacken entsteht, ist eine Vorbeugung im klinischen Sinne nicht möglich. Aus welchem Grund das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom bei manchen Patienten mit Schlaganfall oder Hirnverletzungen auftritt und bei anderen nicht, ist bisher noch unzureichend erforscht.

Nachsorge

Die Nachsorge bei dem extrem selten vorkommenden Fremdsprachen-Akzent-Syndrom fällt eher bescheiden aus, angesichts der gerade mal 60 Fälle, die bisher bekannt sind. Entsprechend der Seltenheit des Syndroms fehlt es an Behandlungskonzepten. Es liegt anscheinend eine neurologische Störung im Sprachzentrum vor. Wüsste man, wie es dazu kommt, wäre eine Behandlung samt Nachsorge mitunter möglich.

Bisher beschränken sich die Nachsorgemaßnahmen auf die Behandlung der Grunderkrankung, die nach einem Schlaganfall, einer Hirnblutung oder einem Schädel-Hirn-Trauma erfolgt.

Konzept, Art und Länge der Nachsorge hängen beim Fremdsprachen-Akzent-Syndrom von der Grunderkrankung ab. Es können operative, orthopädische, physiotherapeutische oder neurologische Hilfsmaßnahmen notwendig sein, um die Symptome der vorliegenden Grundstörung zu verbessern. Dabei können sich auch die Symptome des Fremdsprachen-Akzent-Syndroms, die auf eine Schädigung der linken Gehirnhälfte zurückgehen, verbessern.

In seltenen Fällen manifestiert sich ein Fremdsprachen-Akzent-Syndrom nach einer schweren Migräne-Attacke. Oftmals ist diese aber gar nicht die eigentliche Ursache, sondern ein damit einhergehender Schlaganfall. Demnach bringt eine Nachsorge in Sachen Migräne keine Besserung. Wichtig ist aber, dass den Betroffenen das Gefühl für ihre Identität abhanden kommen kann. Zudem können berufliche Probleme entstehen. Psychotherapeutische Hilfe und Sprachtraining können daher sinnvoll sein.

Das können Sie selbst tun

Da das Fremdsprachen-Akzent-Syndrom bisher nur wenig erforscht und nur in 60 Fällen diagnostiziert worden ist, gibt es kaum Erfahrungen in der Behandlung. Diese richtet sich vielmehr nach der auslösenden Erkrankung (Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall).

Bei einer Sprachstörung bietet sich in jedem Falle eine Sprachtherapie bei einem fachkundigen Logopäden an. Dieser kann durch gezieltes Training auch Einfluss auf Stimmlage und Sprechverhalten nehmen. So könnte eine bei manchen Betroffenen des Fremdsprachen-Akzent-Syndroms auftretende piepsige Stimmlage verbessert werden.

Auch Verspannungen im Rücken-, Nacken- und Kopfbereich können sich auf das Sprechverhalten auswirken. Der Besuch einer Physiotherapie oder eines Osteopathen hilft Blockaden und Verspannungen zu lösen. Zudem sollten Betroffene das Risiko eines erneuten Schlaganfalles – ist dieser ursächlich für die Erkrankung – reduzieren.

Dies gelingt durch eine gesunde, vitalstoffreiche Ernährung und regelmäßige Bewegung an frischer Luft. Weiterhin hilft alles, was auch der Seele gut tut und Stress mindert. Hierzu können Achtsamkeitsübungen wie Yoga und Chi Gong zählen sowie Entspannungsmethoden wie Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder Autogenes Training.

Das soziale Umfeld reagiert auf die Veränderungen in der Aussprache oft befremdet. Die Aufrechterhaltung sozialer Kontakte ist für den Genesungsprozess jedoch grundlegend wichtig. Freunde und Angehörige sollten sich deshalb über die Erkrankung informieren. Auch der Besuch einer Selbsthilfegruppe kann Betroffenen und deren Angehörigen Unterstützung bieten.

Quellen

  • Berlit, P. (Hrsg.): Klinische Neurologie.
    ISBN: 9783662606759
  • Masuhr, K. F., Masuhr, F., Neumann, M.: Duale Reihe Neurologie.
    ISBN: 9783132410961
  • Ziegler, W., Staiger, A., Schölderle, T., Vogel, M.: Dysarthrie bei Erwachsenen und Kindern.
    ISBN: 9783132446878
  • Wendler, J. (Hrsg.): Lehrbuch der Phoniatrie und Pädaudiologie.
    ISBN: 9783131022950
  • Diener, H.-C., Steinmetz, H., Kastrup, O. (Hrsg.): Referenz Neurologie.
    ISBN: 9783132413870

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