Hippotherapie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Pferde waren seit jeher ein wichtiger Partner des Menschen. Sie sollen ihm sogar bei bestimmten Krankheiten helfen oder zumindest positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf nehmen können. Gerade Personen mit neurologisch bedingten Behinderungen können vom therapeutischen Reiten profitieren. Eine Form des therapeutischen Reitens ist die Hippotherapie.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Hippotherapie?

Hippotherapie erfreut sich in der heutigen Zeit zunehmender Beliebtheit. Sie ist eine Form des therapeutischen Reitens, in dem speziell ausgebildete Pferde oder Ponys zum Einsatz kommen. Die Hippotherapie ist ein Fachbereich des therapeutischen Reitens ebenso wie die heilpädagogische Förderung mit dem Pferd und das Reiten als Sport für Menschen mit Behinderungen.

Bei der Hippotherapie steht jedoch der von neurologischen Bewegungsstörungen betroffene Patient im Fokus. Von Erfolgen auf diesem Weg wird vielfach berichtet. Egal ob Kinder, Erwachsene oder Senioren: Die Hippotherapie eignet sich für alle Altersklassen. Sie kann als eine Form der Krankengymnastik zur Schulung der Körperhaltung betrachtet werden. Dabei sitzt der Patient auf dem Pferderücken und wird von einem Therapeuten begleitet. Der Patient selbst übt keinen Einfluss auf das Pferd aus.

Funktion, Wirkung & Ziele

Die Hippotherapie kommt bei Menschen mit neurologischen Erkrankungen zum Einsatz, die bestimmte Bewegungsstörungen nach sich ziehen. Dazu zählen sowohl die Multiple Sklerose als auch die Ataxie (Störungen der Bewegungskoordination) und das Schädel-Hirn-Trauma.

Auch bei nicht neurologisch bedingten Schädigungen des Stütz- und Bewegungsapparates werden der Hippotherapie gute Behandlungserfolge zugeschrieben. Patienten mit Schäden an den Gliedmaßen (Dysmelie) etwa und einer daraus resultierenden Verkrümmung des Körpers erlernen in der Therapie, ihre Muskulatur dort zu stärken, wo sie zu schwach ist. Überstrapazierte Muskeln hingegen lernen loszulassen. So soll wieder ein Gleichgewicht hergestellt werden. Auf die Art kann eine Korrektur der Haltung des Patienten vorgenommen und Gelenkfehlstellungen vorgebeugt werden. Die Muskelspannung soll sich auf diese Weise normalisieren. Praktisch sieht das therapeutische Reiten so aus, dass der Patient passiv auf dem Pferderücken sitzt.

Der Therapeut leitet den Patienten an. In der Gangart Schritt überträgt das Pferd nun seine dreidimensionalen Schwingungen auf den Menschen. Der Patient soll auf die Art lernen, diese Schwingungen im Becken bewusst wahrzunehmen und diesen Bewegungen zu folgen. Es sind etwa 100 Schwingungsimpulse, die das Pferd in einer Minute auf den Menschen überträgt. Dadurch trainiert der Patient neben seiner Haltung und seinem Gleichgewicht auch ein gesundes Körpergefühl. So soll es in vielen Fällen zu einer Verbesserung der neurologischen Bewegungsstörungen kommen. Zudem wird in der Hippotherapie das gesamte Wahrnehmungssystem des Patienten geschult. So können Menschen mit einer halbseitigen Lähmung (Hemiparese) etwa wieder ein Gefühl für ihre Körpermitte bekommen.

Die Wirkungsweise des therapeutischen Reitens besteht darin, dass der Körper des Patienten versucht, sich auf die Schwingungen des sich bewegenden Pferdes neu einzupendeln. Hierbei werden alle Bewegungsachsen genutzt und für die Verbesserung der Motorik des Erkrankten eingesetzt. Auf die Art soll ein positiver Einfluss auf den Verlauf der jeweiligen Krankheit genommen werden.

Ein weiterer Vorteil der Hippotherapie besteht darin, dass der Therapeut über den Weg des Pferdes Zugang zum Patienten erhält und so besser mit ihm arbeiten kann. Die Einbeziehung dieses empfindsamen Tieres in den Heilungsprozess des Menschen kann zudem den positiven Effekt haben, dass die häufig auftretende Therapieverdrossenheit bei den Patienten zurückgeht. So können sich die Erfolgsaussichten verbessern, denn der Patient öffnet sich dem Therapeuten gegenüber wieder mehr.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Der Hippotherapie werden bei vielen neurologisch bedingten oder sonstigen Bewegungsstörungen deutliche Verbesserungen im Krankheitsbild des Patienten zugeschrieben.

Es gibt hingegen auch Erkrankungen, bei denen die Hippotherapie eher schadet denn nutzt. Deshalb gilt die Therapie etwa bei Menschen mit Entzündungen der Wirbelsäule oder bei Menschen mit einem aktiven Schub von Multipler Sklerose als nicht geeignet. Zudem sollte sie nicht bei Personen mit medikamentös schlecht eingestellten Anfallsleiden zum Einsatz kommen, da diese Therapieform aufgrund der Fallhöhe vom Pferd ein hohes Verletzungsrisiko in sich birgt. Zudem sollten Patienten mit einem erhöhten Risiko für Thrombosen oder Embolien Abstand von dieser Behandlungsmethode nehmen. Da ein Sturz vom Rücken des Pferdes nicht in Gänze auszuschließen ist, sollte die Hippotherapie auch nicht zur Behandlung in Erwägung gezogen werden, wenn der Betroffene zugleich unter der Bluterkrankheit leidet.

Für Menschen mit einer Allergie auf Pferdehaare kommt eine Therapie hoch zu Pferde nicht in Betracht. Dies gilt auch für Betroffene anderer Formen von Allergien. Menschen, die auf Staub, Heu und andere Tierhaare stark mit Heuschnupfen, Husten oder Asthma reagieren, sind im Umfeld von Pferden gefährdet; für sie kommt die Hippotherapie ebenfalls nicht in Betracht. Ferner ist von einer Hippotherapie abzuraten, wenn ein Mensch akut an entzündlichen Prozessen, egal welcher Herkunft, oder an einer ausgeprägten Arteriosklerose leidet. Des Weiteren ist die Therapieform ungeeignet für Patienten mit akutem Bandscheibenvorfall, Hüftgelenksarthrose oder Angina pectoris. Auch bei Bluthochdruck mit einer Neigung zur hypertensiven Krise ist von einer derartigen Behandlungsform abzuraten.

Im Normalfall stellt der behandelnde Arzt oder Spezialist ein Rezept für die physiotherapeutische Methode aus, sodass es hier eigentlich nicht zu einem falschen Behandlungsweg kommen kann. Dazu ist im Vorfeld eine gründliche medizinische Untersuchung des Patienten erforderlich, sodass die jeweilige Erkrankung diagnostiziert werden kann.

Abgrenzung zu anderen Formen des therapeutischen Reitens

Das therapeutische Reiten ist ein Sammelbegriff für mehrere Angebote, die sich in Zielsetzung, Ausbildung der Fachkraft und rechtlicher Einordnung deutlich unterscheiden. Die Hippotherapie ist dabei das Verfahren mit der engsten medizinischen Ausrichtung: Sie wird von einer physiotherapeutischen Fachkraft verantwortet, richtet sich an Menschen mit einer festgestellten neurologischen oder orthopädischen Störung und nutzt allein die Bewegungsübertragung vom Pferderücken auf den Menschen. Der Patient reitet dabei nicht, sondern wird getragen.

Davon zu unterscheiden ist die heilpädagogische Förderung mit dem Pferd. Sie verfolgt pädagogische und psychosoziale Ziele, etwa den Aufbau von Vertrauen, Selbstwirksamkeit und sozialer Kompetenz, und arbeitet häufig mit Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten oder Entwicklungsverzögerungen. Hier steht der Umgang mit dem Tier im Mittelpunkt, also Führen, Putzen und Versorgen, nicht die Bewegungsübertragung.

Eine dritte Säule ist das Reiten als Sport für Menschen mit Behinderungen. Es zielt auf sportliche Teilhabe und wird von Reitlehrkräften mit entsprechender Zusatzqualifikation angeleitet; die Teilnehmenden lernen dabei tatsächlich, ein Pferd selbst zu lenken. Daneben wird an manchen Einrichtungen eine ergotherapeutisch ausgerichtete Arbeit mit dem Pferd angeboten, die stärker auf Handlungsfähigkeit im Alltag abzielt als auf die Haltungskontrolle. Wer eine Einrichtung sucht, sollte gezielt danach fragen, welches dieser Angebote gemeint ist, weil die Begriffe im Sprachgebrauch häufig vermischt werden. Von der Hippotherapie ebenfalls zu trennen ist die reine Freizeitbeschäftigung mit Pferden, die keinem therapeutischen Konzept folgt.

Wer führt die Hippotherapie durch?

Die Hippotherapie ist keine Reitstunde, sondern eine Anwendung aus dem Umfeld der Physiotherapie. Verantwortlich ist in aller Regel eine physiotherapeutische Fachkraft, die eine gesonderte Weiterbildung für die Arbeit auf und mit dem Pferd absolviert hat. Diese Person geht während der Einheit neben dem Pferd her, beobachtet die Haltung des Patienten, korrigiert die Sitzposition und entscheidet über Tempo, Wegführung und Dauer.

Hinzu kommt mindestens eine zweite Person, die das Pferd führt und ausschließlich für das Tier zuständig ist. Diese Aufgabenteilung ist wesentlich: Die Fachkraft kann sich so vollständig auf den Menschen konzentrieren, während die Führperson dafür sorgt, dass das Pferd ruhig und gleichmäßig geht. Bei Patienten mit stark eingeschränkter Rumpfkontrolle sichert häufig eine dritte Person von der gegenüberliegenden Seite. In Deutschland hat sich das Deutsche Kuratorium für Therapeutisches Reiten als Dachverband etabliert, der Ausbildungsinhalte und Qualitätsanforderungen für die verschiedenen Formen des therapeutischen Reitens formuliert.

Stattfinden kann die Behandlung auf einem Reitplatz, in einer Reithalle oder auf ruhigen Wegen im Gelände. Reithallen haben den Vorteil, dass Wetter und äußere Reize weitgehend ausgeschaltet sind, was bei Menschen mit Wahrnehmungsstörungen oder Reizempfindlichkeit von Bedeutung sein kann. Zur Ausstattung gehört üblicherweise eine Rampe oder eine Treppe, über die auch Menschen mit Gehhilfe oder aus dem Rollstuhl heraus auf das Pferd gelangen.

Das Therapiepferd

Nicht jedes Pferd eignet sich für diese Arbeit. Gefragt sind Tiere mit ausgeglichenem Wesen, verlässlicher Reaktion auf ungewohnte Geräusche und einem gleichmäßigen, weich schwingenden Schritt. Häufig kommen kleinere Pferde oder kräftige Ponys zum Einsatz, weil die begleitende Fachkraft den Patienten vom Boden aus erreichen können muss. Die Tiere werden über einen längeren Zeitraum an Rampen, Rollstühle, ungewöhnliche Bewegungen auf ihrem Rücken und wechselnde Personen gewöhnt.

Statt eines Sattels wird meist ein Therapiegurt mit Griffen oder ein spezielles Sattelkissen verwendet, damit die Bewegung des Pferderückens möglichst ungedämpft auf den Menschen übertragen wird. Gearbeitet wird fast ausschließlich im Schritt, weil nur diese Gangart die gleichmäßige Bewegungsfolge liefert, auf der das Konzept beruht.

Auch das Tier selbst braucht Schutz: Ein Therapiepferd trägt oft mehrere Einheiten hintereinander eine ungleichmäßig verteilte Last, was Pausen, Bewegungsausgleich und regelmäßige tierärztliche Kontrolle erforderlich macht. Seriöse Einrichtungen begrenzen deshalb sowohl die Einsatzzeit je Tier als auch das zulässige Gewicht des Patienten und geben darüber auf Nachfrage bereitwillig Auskunft.

Vorbereitung und Ablauf einer Einheit

Vor der ersten Einheit steht die ärztliche Abklärung, in der geprüft wird, ob eine der bekannten Gegenanzeigen vorliegt und ob Kreislauf, Wirbelsäule und Becken die Belastung zulassen. Zweckmäßig ist bequeme, dehnbare Kleidung; Schuhe mit Absatz sind ungeeignet. Ob ein Reithelm getragen wird, entscheidet die Einrichtung, häufig abhängig von Sitzsicherheit und Anfallsrisiko.

Eine Einheit beginnt in der Regel mit einer kurzen Begrüßung des Pferdes, die zugleich der Fachkraft zeigt, wie belastbar und aufmerksam der Patient an diesem Tag ist. Das Aufsteigen erfolgt über eine Rampe, eine Treppe oder mit Unterstützung mehrerer Helfer. Danach folgt eine Gewöhnungsphase im ruhigen Schritt, in der sich der Körper auf die Bewegung einstellt.

Im weiteren Verlauf können Sitzposition und Wegführung verändert werden, etwa durch Kurven, Wechsel der Blickrichtung oder Anhalten und Wiederanreiten, weil dabei jeweils andere Anforderungen an die Haltungskontrolle entstehen. Die Einheiten sind vergleichsweise kurz gehalten, da die dauernde Aufrichtung auf einem sich bewegenden Untergrund anstrengend ist. Die Fachkraft beendet die Behandlung, sobald die Haltung nicht mehr gehalten werden kann, weil ein erschöpfter Patient in Ausweichhaltungen fällt. Zum Abschluss gehört meist ein ruhiger Übergang zurück in den Sitz oder Stand am Boden.

Wie fühlt sich die Behandlung an?

Die Hippotherapie ist nicht schmerzhaft und kommt ohne Betäubung, Medikamente oder Instrumente aus. Viele Patienten beschreiben die Bewegung als wiegend und angenehm. Ungewohnt ist zunächst die Höhe, dazu die Wärme und der Geruch des Tieres; Menschen mit Angst vor großen Tieren brauchen deshalb eine behutsame Heranführung, bei der zunächst nur der Umgang am Boden geübt wird.

Nach den ersten Einheiten sind Muskelkater und ein Gefühl der Erschöpfung nicht ungewöhnlich, weil Muskelgruppen beansprucht werden, die im Sitzen oder im Rollstuhl wenig gefordert sind. Wer während der Einheit Schwindel, Übelkeit, Schmerzen oder starke Verspannung bemerkt, sollte dies unmittelbar mitteilen, damit die Fachkraft die Belastung anpassen oder abbrechen kann.

Verlauf, Nachsorge und Grenzen

Die Hippotherapie ist auf Wiederholung angelegt; einzelne Einheiten werden regelmäßig über einen längeren Zeitraum durchgeführt und in Abstimmung mit der übrigen Behandlung geplant. Sie ersetzt weder die ärztliche Behandlung der Grunderkrankung noch die sonstige Rehabilitation, sondern wird ergänzend eingesetzt. Bei fortschreitenden neurologischen Erkrankungen ist regelmäßig zu überprüfen, ob die Behandlung noch sinnvoll und sicher ist, insbesondere wenn sich die Rumpfkontrolle verschlechtert.

Ein besonderes Augenmerk gilt der Knochenfestigkeit: Menschen, die überwiegend sitzen oder liegen, haben ein erhöhtes Risiko für Osteoporose, was bei einem Sturz vom Pferd schwerer wiegt. Ebenso ist bei ausgeprägter Skoliose oder nach Operationen an der Wirbelsäule ärztlich zu klären, ob die Bewegungsübertragung zumutbar ist. Verschlechtert sich die Haltung unter der Behandlung dauerhaft, statt sich zu stabilisieren, ist das ein Anlass, das Vorgehen zu überdenken.

Kosten und Kostenübernahme

Die Hippotherapie zählt in Deutschland nicht zu den Leistungen, die von der gesetzlichen Krankenversicherung regelhaft übernommen werden; sie ist im Heilmittelkatalog nicht als verordnungsfähiges Heilmittel aufgeführt. Die Kosten tragen daher häufig die Patienten selbst.

Es gibt jedoch Wege, auf denen eine Beteiligung zustande kommen kann. Manche Krankenkassen erstatten Anwendungen im Einzelfall oder als freiwillige Satzungsleistung, insbesondere bei Kindern mit schweren Bewegungsstörungen. In Betracht kommen ferner Leistungen der Eingliederungshilfe, Mittel der Sozialhilfe, Beihilfe bei Beamten oder die Unterstützung durch Fördervereine und Stiftungen. Ein ärztliches Attest, das den Zusammenhang zwischen Erkrankung und beabsichtigter Behandlung darlegt, ist für einen solchen Antrag meist unerlässlich. Sinnvoll ist, die Kostenfrage vor Beginn schriftlich zu klären, weil die Behandlung auf viele Einheiten angelegt ist.

Wissenschaftliche Einordnung

Der Hippotherapie werden in Erfahrungsberichten und in der therapeutischen Praxis vielfach Verbesserungen von Haltung, Gleichgewicht und Muskelspannung zugeschrieben. Der wissenschaftliche Nachweis ist gleichwohl schwierig zu führen. Ein wesentlicher Grund liegt im Verfahren selbst: Eine Behandlung auf dem Pferd lässt sich weder verblinden noch mit einer überzeugenden Scheinbehandlung vergleichen, und die untersuchten Gruppen sind meist klein und in Erkrankung, Alter und Schweregrad sehr unterschiedlich zusammengesetzt.

Hinzu kommt, dass die Behandlung in der Praxis fast nie allein steht, sondern neben Physiotherapie, Ergotherapie und medikamentöser Behandlung läuft, sodass sich beobachtete Veränderungen nur schwer einem einzelnen Verfahren zuordnen lassen. Auch die freudige Erwartung, die viele Patienten mit dem Umgang mit Pferden verbinden, wirkt auf Motivation und Mitarbeit und damit auf das Ergebnis.

Für Patienten bedeutet das keine Absage an das Verfahren, wohl aber eine nüchterne Erwartung: Die Hippotherapie ist als ergänzende Behandlung zu verstehen, deren Nutzen im Einzelfall zu beobachten und mit dem behandelnden Arzt zu besprechen ist. Werbeaussagen, die Heilung einer neurologischen Grunderkrankung in Aussicht stellen, sind ein Warnzeichen; eine ursächliche Behandlung von Erkrankungen wie Multipler Sklerose oder einer Zerebralparese leistet sie nicht.

Quellen

  • Soehnle, A., Lamprecht, S.: Hippotherapie.
    ISBN: 9783662592335
  • Pott, C., Thieme, H. (Hrsg.): Physiotherapie in der Neurologie.
    ISBN: 9783132444447
  • Kraft, K., Stange, R. (Hrsg.): Lehrbuch Naturheilverfahren.
    ISBN: 9783830453338
  • Grifka, J., Kuster, M. (Hrsg.): Orthopädie und Unfallchirurgie.
    ISBN: 9783662716083
  • Masuhr, K. F., Masuhr, F., Neumann, M.: Duale Reihe Neurologie.
    ISBN: 9783132410961

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