Hemiparese

Als Hemiparese wird die unvollständige Lähmung einer Körperhälfte bezeichnet. Diese ist ein Symptom einer schwerwiegenden Grunderkrankung und wird durch die Schädigung der gegenüberliegenden Gehirnhälfte ausgelöst. Bei Lähmungserscheinungen muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Hemiparese?

Die Therapie einer Hemiparese zielt in erster Linie darauf ab, dem Patienten durch verschiedene Übungen seine Selbständigkeit zurückzugeben und zu erhalten.

Von einer Hemiparese können Menschen aller Altersschichten betroffen sein. Die Ursachen sind vielfältig und können zu einer Lähmung der Arme, Beine oder der Muskulatur im Gesicht, in der Zunge und im Mund führen.

Eine Hemiparese geht immer auf eine Schädigung des Gehirns zurück. Ist die linke Gehirnhälfte von einer Erkrankung betroffen, treten die Lähmungen in der rechten Körperhälfte auf. Ist hingegen die rechte Gehirnhälfte geschädigt, ist die Muskulatur in der linken Körperhälfte gelähmt. Je stärker und anhaltender die Störung und je größer das betroffene Gehirnareal ist, desto ausgeprägter sind die Symptome.

Bewegungsstörungen, die Ausbildung von Spastiken, eine verminderte Empfindlichkeit gegenüber Berührungen und Schmerzen oder im schlimmsten Fall schwerwiegende geistige Störungen können die Folge einer Hemiparese sein.

Ursachen

Die häufigste Ursache für eine Hemiparese ist ein Sauerstoffmangel im Gehirn. Dieser kann durch eine Durchblutungsstörung in den Blutgefäßen oder eine Einblutung in das Gehirn ausgelöst werden.

Wenn dadurch die Hirnrinde geschädigt wird, werden die für die Bewegung zuständigen Impulse nicht mehr störungsfrei vom Gehirn über das Rückenmark zu den Nerven geleitet. Ein Schlaganfall tritt nicht nur im hohen Erwachsenenalter auf, sondern kann auch Kinder betreffen. Neben der halbseitigen Lähmung sind oftmals Seh- und Sprachstörungen sowie Schwindel und zum Teil starker Kopfschmerz zu beobachten.

Weitere Ursachen für eine Hemiparese können unfallbedingte Verletzungen des Gehirns, entzündliche Erkrankungen wie Meningitis oder Enzephalitis oder seltener Tumore im Gehirn sein. Hier treten die Lähmungen nicht plötzlich auf, sondern entwickeln sich über Stunden, Tage oder sogar Wochen.

Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Eine Hemiparese äußert sich vor allem durch Bewegungseinschränkungen der linken oder rechten Körperseite. Die Muskelspannung ist auf der paretischen (gelähmten) Seite entweder zu schwach oder zu stark. Dadurch kann der Betroffene sich nicht mehr wie gewohnt bewegen. Seine Bewegungen sind entweder unkoordiniert oder überschießend.

Es ist häufig möglich, trotz Parese (inkomplette Lähmung) zu Stehen oder zu Gehen, während der betroffene Arm kaum eingesetzt werden kann. Trotz der Möglichkeit alleine oder mit Hilfe aufzustehen und sich fortzubewegen, haben viele Hemiplegiker Gleichgewichts- oder Koordinationsstörungen. Hemiparese oder Halbseitenlähmung betrifft meist die Gesichtsmuskulatur, so dass dem Betroffenen Speichel aus dem Mundwinkel tropfen kann, ohne dass dieser es merkt.

Auch beim Lächeln können die Mundwinkel nicht symmetrisch hoch gehoben werden. So verwundert es nicht, dass Sprachstörungen vorkommen können. Manche Patienten leider unter Doppelbildern, da die Muskeln, die den betroffenen Augapfel bewegen teilweise gelähmt sind. Gelegentlich kommt es zu Sensibilitätsstörungen.

Hierbei werden Oberflächen, Temperaturen oder Gegenstände ungenau wahrgenommen. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass der Betroffene nicht spürt, wenn ihm heiße Suppe über die Hand läuft. Die auftretenden Brandblasen, kann er sich später nicht erklären.

Diagnose & Verlauf

Da die Hemiparese nur ein Symptom und keine eigenständige Erkrankung ist, muss zunächst die Ursache ermittelt werden, um eine erfolgreiche Therapie einleiten zu können.

Der Neurologe kann anhand der jeweiligen Krankengeschichte und des zeitlichen Auftretens der Lähmungen (plötzlich bei Schlaganfällen und Hirnblutungen, schleichend bei Entzündungen und Tumoren), Rückschlüsse auf die Grunderkrankung ziehen. In einer neurologischen Untersuchung werden die Hirnnerven, die Reflexe, die Berührungsempfindlichkeit und die Kraft in Armen und Beinen überprüft.

Darüber hinaus erfolgen eine Untersuchung der Halsschlagader sowie eine Beurteilung des Spannungszustands des Nackens. Um krankhafte Veränderungen des Gehirns sichtbar zu machen, bedient sich der Neurologe zur Abklärung der Hemiparese bildgebender Verfahren wie einer Computertomographie, einer Magnetresonanztomographie (MRT) oder einer Angiografie.

Komplikationen

Einhergehend mit einer Hemiparese kann es zu verschiedenen Komplikationen kommen. Die halbseitige Lähmung kann zunächst zu Auszehrung und Hinfälligkeit führen, oft einhergehend mit schweren motorischen Störungen des gesamten Körpers. Die inneren und äußeren Organe können ebenfalls betroffen sein und im Verlauf der Erkrankung auf verschiedene Arten geschädigt werden.

In leichten Fällen nimmt durch die Lähmung der Gleichgewichtssinn ab und es kommt zu Beeinträchtigungen im Bereich der Mobilität. In schweren Fällen kommt es zu Pneumonie und Thrombose in den gelähmten Gliedern und zu Beeinträchtigungen der Ausscheidungsorgane, ebenfalls mit einer Reihe weiterer Komplikationen einhergehend. Darüber hinaus kann im Rahmen einer Hemiparese die intellektuelle Leistungsfähigkeit abnehmen.

Je nach Schweregrad der Lähmung sind auch Entzündungen der Gelenke denkbar. Weitere Komplikationen treten durch eine mögliche Bettlägerigkeit auf: es kommt zu Geschwüren (Dekubitus), Harnwegsinfektionen und Kontrakturen, Gelenkversteifungen, Muskelschwund und Epilepsien. Eine Hemiparese kann durch die auftretenden Lähmungen und den damit einhergehenden Durchblutungsstörungen überdies zu Blutgerinnseln und starken Schmerzen in den betroffenen Körperregionen führen.

In der Folge kann es zu einem Schlaganfall oder einer Ausbreitung der Erkrankung kommen. Ob und in welcher Intensität diese Folgesymptome auftreten, hängt von der Schwere der Hemiparese und der Behandlung der Grunderkrankung ab. Durch eine frühzeitigen Behandlung können schwerwiegende Komplikation meist vermieden werden.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Bei einer Hemiparese muss sofort ein Arzt aufgesucht werden. Im schlimmsten Fall kann die Lähmung dauerhaft bleiben und dann nicht mehr behandelt werden. Eine frühe Diagnose wirkt sich immer positiv auf den weiteren Verlauf der Erkrankung aus. Der Arzt sollte bei einer Hemiparese dann aufgesucht werden, wenn es plötzlich und ohne einen besonderen Grund zu starken Lähmungen kommt. In den meisten Fällen tritt auch eine Lähmung im Gesicht auf.

Die Betroffenen leiden auch unter Störungen der Bewegung und der Koordination und dadurch an deutlichen Einschränkungen in ihrem Alltag. Auch Sehstörungen oder Sprachstörungen deuten auf die Erkrankung hin und sollten immer von einem Arzt untersucht werden, falls sie plötzlich eintreten und nicht wieder von alleine verschwinden. Dadurch kann das dauerhafte Eintreten dieser Störungen vermieden werden. Die Untersuchung und Behandlung kann durch einen Neurologen erfolgen. In akuten Notfällen oder bei starken Beschwerden kann auch das Krankenhaus aufgesucht werden. Die weitere Behandlung richtet sich in der Regel nach der genauen Ursache der Hemiparese und nach den Möglichkeiten des Patienten.

Behandlung & Therapie

Die Therapie einer Hemiparese zielt in erster Linie darauf ab, dem Patienten durch verschiedene Übungen seine Selbständigkeit zurückzugeben und zu erhalten. Die Behandlung hängt dabei ganz entscheidend von der jeweiligen Grunderkrankung ab.

Ist ein Schlaganfall ursächlich für die Lähmungserscheinungen, werden dem Patienten unverzüglich blutgerinnungsauflösende Mittel verabreicht. Bei Blutungen bedarf es in der Regel einer Operation, um eine Ausbreitung ins umliegende Gewebe zu verhindern. Eine durch Meningitis oder Enzephalitis verursachte Hemiparese, wird durch die Gabe von Antibiotika oder Virustatika bekämpft.

Ein Tumor kann unter Umständen operativ entfernt werden. Zusätzlich kann eine Chemo- und/ oder Strahlentherapie notwendig sein. Nach der Akutbehandlung erhält der Patient in einem zweiten Schritt in der Regel ein Rehabilitationsprogramm aus Physio-, Ergo- und Logopädie. Um Lähmungen in den Extremitäten zu bekämpfen, eignet sich der Einsatz von Orthesen. Auch Behandlungen mit Botulinumtoxin oder Operationen sind erfolgversprechend.

Ein weiterer Ansatz ist die Forced Use Therapie, bei der die gesunden Gliedmaßen fixiert werden, um den Patienten zur Nutzung der gelähmten Extremitäten zu bewegen. Oft wird eine Hemiparese von starken Angstgefühlen begleitet. Daher ist eine Psychotherapie zu empfehlen.

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Aussicht & Prognose

Es ist zwischen Personen zu unterscheiden, die bei der Geburt bereits an einer Hemiparese litten, und Menschen, bei denen die Erkrankung als Folge eines Schlaganfalls auftritt. Für die erste Gruppe bestehen keine Heilungschancen. Zwar zeigen Therapien auf, wie man den Alltag bewältigt, Hilfe bleibt aber ein Leben lang notwendig.

Bei der zweiten Gruppe kann sich eine Besserung einstellen, was aber von bestimmten Voraussetzungen abhängt. Eine halbseitige Lähmung nach einem Schlaganfall führt zu differenzierten Heilungschancen. Grundsätzlich steigt die Wahrscheinlichkeit einer Genesung, wenn Patienten noch recht jung sind und der Schweregrad gering ausfällt. Mit einer individuellen Therapie lassen sich Bewegungsstörungen minimieren. Nervenareale können sich dann umbilden. Der Aufwand ist allerdings groß. Eine Rückbildung kann Monate und Jahre dauern. Andere Personen können zwar ihr Empfinden verbessern, sie bleiben aber lebenslang auf Hilfe angewiesen.

Erkrankte können selbst Schritte unternehmen, um ihre Prognose zu verbessern. Wissenschaftlich belegt ist, dass Alkohol und Zigaretten einer Heilung zuwiderlaufen. Stattdessen sollten Patienten auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Vorhandenes Übergewicht ist abzubauen. Bewegung sollte in den Grenzen des Möglichen erfolgen.

Vorbeugung

Da eine Hemiparese in den meisten Fällen durch einen Schlaganfall ausgelöst wird, gilt es die Risikofaktoren, wie Bluthochdruck oder Verkalkung der Gefäße zu bekämpfen. Eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung und ausreichender Bewegung vermeidet Übergewicht und trägt entscheidend zur Gesunderhaltung bei. Sind die Blutgefäße bereits durch Ablagerungen verengt oder bestehen zerebrale Durchblutungsstörungen, ist die Gabe von Medikamenten ein Muss.

Nachsorge

Abhängig von der Ursache der Hemiparese sind unterschiedliche Nachsorgemaßnahmen notwendig. Basierte die Hemiparese auf einem Tumor, erfolgt im Zuge der Nachsorge oftmals eine Chemo- oder Strahlentherapie. Falls die halbseitige Lähmung durch ein Blutgerinnsel (Thrombose) ausgelöst worden ist, verordnen Ärzte Medikamente zur Blutverdünnung. Diese wirken präventiv und beugen der Bildung weiterer Thrombosen vor.

Zur Wiederherstellung der größtmöglichen Beweglichkeit der gelähmten Muskulatur gehört die Physiotherapie zum festen Bestandteil einer effektiven Nachsorge. Durch spezielle Bewegungsübungen, soll dem Patienten ein hohes Maß an Selbstständigkeit zurückgegeben werden. Je früher und intensiver die Physiotherapie beginnt, desto wirksamer kann die Wiederherstellung der gelähmten Körperregionen erfolgen. Eine vollständige Wiederherstellung ist jedoch selten möglich.

Sofern die Hemiparese sich auch auf die Gesichtsmuskulatur ausgewirkt hat, ist die Logopädie ebenfalls Teil der Nachsorge. Ziel ist die Erhöhung der Sprachverständlichkeit. Sollten trotz der Physio- oder Logopädie dauerhaft Spasmen auftreten, wird teilweise Botox zur Lockerung der Muskulatur eingesetzt. Dies lindert spasmische Schübe.

Oftmals muss der Patient nach einer Hemiparese auch seine Fahreignung im Zuge einer Begutachtung unter Beweis stellen, da es infolge der Hemiparese zu Ausfallerscheinungen gekommen sein kann. Da eine Hemiparese neben den körperlichern Einschränkungen auch mit einer hohen psychischen Belastung einhergeht, findet oft eine begleitende Psychotherapie statt.

Das können Sie selbst tun

Eine direkte Selbsthilfe oder Möglichkeiten zur Selbstbehandlung sind bei der Hemiparese in der Regel nicht möglich. Der Krankheit kann auch nur teilweise vorgebeugt werden, indem der Betroffene eine gesunde Lebensweise führt. Dazu zählt eine gesunde Ernährung und ebenso eine ausreichende sportliche Betätigung. Vor allem Übergewicht sollte vermieden werden, um die Hemiparese nicht auszulösen.

Da die Betroffenen bei dieser Erkrankung an starken Lähmungen und damit an Einschränkungen in ihrem Leben leiden, sind sie auf die Hilfe der Familie und der Freunde angewiesen. Eine liebevolle und geduldige Pflege wirkt sich dabei sehr positiv auf den Verlauf der Erkrankung aus und kann eventuell auch psychische Beschwerden lindern oder vorbeugen. In vielen Fällen lohnt sich auch der Kontakt zu anderen Betroffenen oder zu einem Psychologen, um über den möglichen Verlauf der Erkrankung zu sprechen. Dabei können auch mögliche Angstgefühle gelöst werden. Vor allem bei Kindern sind dabei ausführliche Gespräche über die Folgen der Hemiparese notwendig.

Da auch der Gleichgewichtssinn des Patienten durch die Erkrankung negativ beeinflusst wird, sollten diese Gehhilfen verwenden, um sich nicht weiter zu verletzen. Im Falle eines epileptischen Anfalles ist sofort ein Notarzt zu verständigen. Der Betroffene sollte bis zum Eintreten in eine stabile Seitenlage gebracht und beruhigt werden.

Quellen

  • Berlit, P.: Basiswissen Neurologie. Springer, Berlin 2007
  • Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag, Köln 2016
  • Ziegenfuß, T.: Notfallmedizin. Springer, Heidelberg 2011

Von Ärzten geprüft und nach hohen wissenschaftlichen Standards verfasst
Dieser Artikel wurde anhand medizinischer Fachliteratur, aktuellen Forschungsergebnissen und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

Autor

Experte: Dr. med. Nonnenmacher
Autor: Medizinredaktion
Aktualisiert am: 22. Oktober 2018

Mein Name ist Dr. med. Albrecht Nonnenmacher. Ich bin leitender Oberarzt für Innere Medizin & Pneumologie. Als medizinischer Experte gewährleiste ich mit meiner langjährigen beruflichen Erfahrung die medizinische Qualitätsicherung hier auf MedLexi.de. So kann ich Ihnen helfen, Ihre Gesundheit besser zu verstehen.

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

Andreas kommentierte am 12.09.2013

Ich habe eine Hemiparese (links) seit meiner Geburt.
Die Funktion meiner linken Hand und der einzelnen Finger war sehr eingeschränkt und nicht wirklich möglich, da die linke Hand immer das tat, was die rechte Hand machte und umgekehrt. Dann fing ich mit dem Sportklettern an vor ca. 1,5 Jahren. Heute sind Dinge mit meiner Hand und den Fingern möglich, an die ich nie gedacht hätte und das habe ich alleine dem Klettern zu verdanken. Meine Intention ist es, diese Erfahrung an all jene zu bringen, die sich mit Behinderung, spastischen Lähmungen etc. auseinandersetzen oder daran forschen. Ich bin überzeugt davon, hätte ich früher mit dem Klettern begonnen, würde man vermutlich nichts mehr von meiner Behinderung merken, vor allem für Kinder und Jugendliche, oder auch für Schlaganfallpatienten, HSP Patienten wäre es doch interessant, das es eine weitere Möglichkeit gibt, die man probieren kann. Wenn es nur wenigen hilft, so wie mir, dann ist das doch für denjenigen ein riesen Erfolg.
Viele Grüße aus Stuttgart Andreas Engelhard
P.S. Telefonnummer für Rückfragen
Siehe meine Homepage: www.andreasengelhard.de

sandy kommentierte am 10.10.2014

Danke Andreas für deinen Kommentar. Ich bin Heilpädagogin und habe gerade einen Jungen in Behandlung, der Hemniparese hat. Dein Beitrag hat mich sehr motiviert und mich weitergebracht.
Liebe Grüße Sandy.

Domi kommentierte am 19.11.2014

Ich habe ebenfalls seit meiner Geburt eine Hemiparese rechts (armbetont). Ich kann Andreas Aussage nur bestätigen, dass man sich mit viel motorischen Übungen das Leben einfacher machen kann. Natürlich ist es auch abhängig von der Ausprägung der Behinderung. Ich hab von Anfang an eine osteopathische Behandlung erhalten. Was mir sehr geholfen hat und ich mache seit 10 Jahren Kampfsport, was auch trotz kleiner Einschränkungen möglich ist. Ich habe aber gemerkt, dass man dran bleiben muss, damit die neu erlernten Fähigkeiten nicht wieder verlernt werden.

Barone kommentierte am 05.02.2017

Ich hatte eine Hemiparese, Sprachstörung linker Arm und Hand Teillähmung. Drei Tage Beschwerden, sofort Hospital, CT keine Apoplexie, vermutlich Durchblutungsstörung. Da die Ärzte nichts für mich tun konnten, habe ich mich selber therapiert. Aspirin 81mg, plus Ginko biloba, Vit. B1, B6, B12 und eine Tinktur zur Gefäßreinigung aus Knoblauch mit Zitronen, sehr wirksam. Nun sind zwei Wochen vergangen und ich bin zu 95% beschwerdefrei. Als Naturarzt ist mir bekannt, dass in vielen Fällen der Körper besser auf natürliche Heilmittel anspricht.

Kuri kommentierte am 04.07.2017

Vor vier Wochen hatte ich den bisher stärksten Migräne-Anfall meines Lebens. Ich kam auf die Stroke Unit, doch zum Glück war es kein Schlaganfall. Doch seitdem bin ich rechtsseitig gelähmt. MRT sowie CT gaben keinen Aufschluss.
Nichts entzündlichen im Körper, Hirnwasser war auch o.B. Ich muss dazu sagen, das ich seit Geburt Epilepsie habe (Siebenmonatskind, Nabelschnur um den Hals). Keine weiteren Einschränkungen. Migräne mit Aura seit dem 14ten Lebensjahr (Jahrgang 1966). Meningitis mit 21, auch rechtsseitig gelähmt, nach einem Jahr fast alles zurückgebildet. Depressionen schwanken, mittel bis schwer. Bei/mit allem in Behandlung. Seit ca. 25 Jahren Schmerzen im ganzen Körper, die immer schlimmer wurden. 2016 dann die Diagnose:
Fibromyalgie. Behandelt mit Tilidin & Relaxin. Nun nach ca. vier Wochen, habe ich vermehrt und stärker werdende Schmerzen rechts. (plus die gelähmte Seite) Bewegen kann ich immer noch nichts, doch ich verspüre Schmerzen. Ohne das etwas auf meinen Körper einwirkt. Hängt das alles zusammen?
Was sollte ich noch tun? KG- ZNS bekomme ich schon.