Leukozyten-Apherese
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 3. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Bei der Apherese wird mittels eines Schlauchsystems das Blut eines Patienten in eine Zentrifuge geleitet, wo sich durch die Fliehkraft die einzelnen Blutbestandteile in verschiedene Schichten trennen. Auf diese Weise können bei einer Leukozyten-Apherese zum Beispiel gezielt Leukozyten aus dem Blut des Patienten "gewaschen" werden. Dieses Verfahren ist beispielsweise im Rahmen von Autoimmunerkrankungen relevant.
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Was ist die Leukozyten-Apherese?
Das therapeutische Verfahren der Apherese wird umgangssprachlich als Blutwäsche bezeichnet. Das Blut wird dabei von überzähligen Bestandteilen gereinigt. Das Verfahren findet extrakorporal und damit außerhalb des Patientenkörpers statt, indem die krankmachenden Substanzen ähnlich wie bei einer Dialyse über einen Katheter entfernt werden.
Bei den pathogenen Substanzen kann es sich um Proteine, proteingebundene Stoffe oder ganze Zellen handeln, die im Blutplasma vorliegen. Der Patient erhält das gereinigte Blut nach der Säuberung wieder zurück. Die Leukozyten-Apherese ist eine Unterform der Apherese, bei der es um die Säuberung des Plasmas von Leukozyten geht. Dabei handelt es sich um weiße Blutzellen, die unter anderem an der Abwehr von Krankheitserregern oder anderen körperfremden Strukturen beteiligt sind. Leukozyten sind damit ein Teil des Immunsystems. Eine Apherese der Immunzellen ist vor allem dann erforderlich, wenn die Zellen in einer ungewöhnlich hohen Konzentration vorliegen und dem Patienten schaden. Das kann zum Beispiel im Rahmen von autoimmunologischen Reaktionen der Fall sein.
Funktion, Wirkung & Ziele
Autoimmunologische Prozesse sind gegen körpereigenes Gewebe gerichtet und rufen in diesem Gewebe Entzündungen hervor. Bei der Leukozyten-Apherese werden überzählige Leukozyten aus dem Blutplasma des Patienten entfernt, um beispielsweise autoimmunologische Entzündungen zu bekämpfen. Therapeutische Apherese hat sich bereits in verschiedenen Formen etabliert. Neben der unselektiven zur vollständigen Substituierung des Plasmas existiert die selektive Plasmapherese, bei der eine Filtration oder Adsorption pathogene und überzählige Substanzen vom Plasma trennt und das gereinigte Plasma wieder zurück in den Körper des Patienten führt.
Die Leukozyten-Apherese entspricht damit einer selektiven Apherese. Bei dem Apherese-Verfahren wird das Blut des Patienten mittels Katheter aus einer Vene entnommen, in der Regel aus einer Armvene, bei schwierigen Venenverhältnissen auch über einen zentralen Zugang an Hals oder Leiste. An den Katheter wird ein geschlossen steriles Schlauchsystem angeschlossen, das je nur einmal verwendbar ist. Das Blut fließt in das Schlauchsystem und wird dort mit einer geringen Menge Antikoagulanz-Lösung durchsetzt, um eine Blutgerinnung innerhalb des Systems zu verhindern. Mischung aus Blut und Antikoagulanz wandert über das Schlauchsystem in eine Zentrifuge, die ein künstliches Schwerefeld erzeugt. Die Blutbestandteile trennen sich in diesem Feld abhängig von ihrer Dichte in einzelne Schichten auf.
Auf diese Weise können die Leukozyten abgesammelt werden. Alle anderen Blutbestandteile erhält der Patient über das geschlossene Schlauchsystem wieder zurück. Die Dauer des Apherese-Verfahrens kann bis zu zwei Stunden in Anspruch nehmen. Apherese-Verfahren werden unter ärztlicher Überwachung je nach Grunderkrankung ambulant oder stationär durchgeführt und erfordern eine regelmäßige Kontrolle des Plasmas, da bei der Apherese unter Umständen weitere Blutbestandteile ausgewaschen werden, die dann ersetzt werden müssen.
Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren
Auch ein Kältegefühl ist während des Verfahrens denkbar. Kreislaufschwachen Patienten wird nach der Leukozyten-Apherese dazu geraten, sich nicht zu stürmisch aufzusetzen oder gar übereilt aufzustehen. Der Kreislauf des Patienten soll sich nach der Apherese noch eine Weile erholen, bevor er aufsteht. Nur in Extremfällen treten nach der Apherese Ohnmachtsanfälle ein. Ein Extremfall liegt auch dann vor, wenn das Antikoagulanz von der Leber des Patienten nicht ausreichend abgebaut wird. In einem solchen Fall kann die Leukozyten-Apherese die Blutgerinnung über die Behandlung hinaus einschränken. In solchen Fällen besteht vorübergehend eine Blutungsneigung; behandelt wird sie, indem die Zufuhr des Antikoagulanz gedrosselt und das von ihm gebundene Kalzium über die Vene ersetzt wird.
Das ist auch dann der Fall, wenn zu viele physiologisch nötige Substanzen zusammen mit den Leukozyten aus dem Blut entfernt wurden. Da die Leukozyten eine immunologische Funktion erfüllen, müssen nach der Apherese noch genügend Leukozyten im Blut vorhanden sein, um den Patienten vor Krankheitserregern zu schützen. Leukozyten werden ständig nachproduziert. Im Normalfall sind die Patienten also nicht von einer dauerhaften Beeinträchtigung des Immunsystems betroffen. Während der Therapie sind sie allerdings meist anfälliger für Infektionen. Sollten aus unbekannten Gründen Leukozyten nicht in ausreichendem Maß nachproduziert werden, ist auch in diesem Zusammenhang eine Substitution durch eine Spende erforderlich.
Eine Besonderheit der Leukozyten-Apherese ist ihre Einsatzfähigkeit im Rahmen von Leukozytenspenden. So kann einem gesunden Menschen mittels des Verfahrens eine gewisse Menge an Spendersubstanz entnommen werden. Anders als die Vollblutspende kann die Apherese die zu spendenden Blutbestandteile einzeln und in hoher Reinheit gewinnen. Aphereseverfahren sind daher auch im Zusammenhang mit Spendern relevant, weil sich mit ihnen von einem einzelnen Spender besonders große und reine Mengen bestimmter Blutbestandteile gewinnen lassen. In diesem Zusammenhang profitiert zum Beispiel die moderne Krebstherapie von Apherese-Verfahren. Die Apheresetechnik ermöglicht im Rahmen der modernen Krebstherapie zum Beispiel die Transplantation von Blut-Stammzellpräparaten.
Vorbereitung & Ablauf der Behandlung
Vor der ersten Behandlung wird geprüft, ob der Patient das Verfahren voraussichtlich verträgt. Dazu gehören ein Blutbild, die Bestimmung der Gerinnungswerte und der Elektrolyte einschließlich des Kalziumwerts sowie eine Einschätzung der Kreislaufsituation. Erhoben wird außerdem das Körpergewicht, denn danach richtet sich, wie viel Blut sich gefahrlos zugleich außerhalb des Körpers befinden darf. Ein eigener Punkt ist die Beurteilung der Venen: Die Apherese braucht einen Zugang, der über die gesamte Behandlungszeit einen ausreichenden Blutfluss hergibt.
In der Regel werden zwei Zugänge gelegt – einer, über den das Blut entnommen wird, und einer am anderen Arm, über den die gereinigten Bestandteile zurückfließen. Sind die Armvenen dafür zu zart oder ist eine längere Behandlungsserie geplant, wird ein zentraler Katheter am Hals oder in der Leiste gelegt. Der Patient liegt oder sitzt während der Behandlung in einer bequemen Position und bleibt wach und ansprechbar; lesen, Musik hören oder sich unterhalten ist möglich, nur der Arm mit dem Entnahmezugang sollte ruhig gehalten werden, damit der Fluss nicht abreißt.
Weil das Blut außerhalb des Körpers abkühlt, empfinden viele Behandelte ein Frösteln, dem mit einer Decke oder einem Wärmegerät begegnet wird. Kreislauf, Puls und Blutdruck werden während der gesamten Behandlung überwacht, ebenso die Menge des entnommenen und zurückgeführten Volumens. Vor der Behandlung wird meist zu einer leichten Mahlzeit und ausreichendem Trinken geraten, da ein gut gefüllter Kreislauf die Verträglichkeit verbessert.
Nach dem Ende der Behandlung wird der Zugang entfernt und die Einstichstelle komprimiert. Es folgt eine Nachbeobachtung, in der Kreislauf und Punktionsstelle kontrolliert werden. Wie viele Sitzungen nötig sind, richtet sich nach der Grunderkrankung und dem Behandlungsziel: Bei einer akuten Situation kann eine einzelne oder wenige Behandlungen genügen, bei chronischen Erkrankungen wird eine Serie über einen längeren Zeitraum angesetzt und der Verlauf anhand von Beschwerden und Laborwerten überprüft.
Verfahrensvarianten
Nicht jede Leukozyten-Apherese arbeitet mit einer Zentrifuge. Neben der Trennung nach der Dichte haben sich zwei Techniken etabliert, bei denen das Blut ohne vorherige Auftrennung durch ein Behältnis geleitet wird, in dem die weißen Blutkörperchen hängenbleiben. Beide wurden in Japan entwickelt.
Bei der einen Technik durchströmt das Blut eine Säule, die mit kleinen Kügelchen aus Zelluloseacetat gefüllt ist. An deren Oberfläche lagern sich Eiweiße aus dem Blut an, und an diesen Belag binden sich bevorzugt jene weißen Blutkörperchen, die an einer Entzündung beteiligt sind – Fresszellen und Granulozyten. Sie bleiben in der Säule zurück, während Lymphozyten weitgehend verschont bleiben. Das Verfahren wird deshalb auch als Granulozyten- und Monozyten-Adsorption bezeichnet. Bei der anderen Technik wird das Blut durch einen Filter aus sehr feinen Kunststofffasern geleitet, in dem die weißen Blutkörperchen mechanisch hängenbleiben; hier werden neben Granulozyten und Fresszellen auch Lymphozyten in erheblichem Umfang entfernt. Beide Verfahren kommen ohne Zellseparator und ohne Ersatzflüssigkeit aus, was den apparativen Aufwand verringert.
Welche Technik gewählt wird, hängt davon ab, was erreicht werden soll. Geht es darum, entzündungsbeteiligte Zellen zurückzuhalten, kommen Säule oder Filter infrage. Geht es darum, große Mengen einer bestimmten Zellart zu gewinnen oder eine stark erhöhte Zellzahl zu senken, wird die Zentrifugation eingesetzt, weil nur sie die gesammelten Zellen als abtrennbare Fraktion liefert.
Anwendungsgebiete & wissenschaftliche Einordnung
Das bekannteste Anwendungsgebiet der Leukozyten-Apherese ist die Colitis ulcerosa. In Japan wurde die Adsorptionstechnik Ende der 1990er Jahre für diese Erkrankung zugelassen und ist dort seither verbreitet; ein nennenswerter Anteil der Betroffenen wird damit behandelt. In Europa hat sich das Verfahren nicht durchgesetzt. Bemerkenswert ist dabei weniger eine ablehnende Bewertung als das Schweigen: Die aktuelle deutsche Behandlungsleitlinie zur Colitis ulcerosa und die Leitlinie der europäischen Fachgesellschaft für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen erwähnen die Leukozytapherese nicht. Sie ist damit weder empfohlen noch ausdrücklich abgeraten; sie kommt in der europäischen Regelversorgung schlicht nicht vor und wird allenfalls im Einzelfall erwogen, wenn andere Behandlungen nicht greifen.
Ein davon ganz verschiedenes Einsatzgebiet ist die stark erhöhte Zahl weißer Blutkörperchen bei akuten Formen der Leukämie. Steigt diese Zahl sehr weit an, können die Zellen die kleinsten Blutgefäße verstopfen und die Durchblutung von Gehirn und Lunge beeinträchtigen. Diese Leukostase ist ein Notfall. Im Vordergrund der Behandlung steht die rasche Senkung der Zellzahl mit Medikamenten; die Leukapherese kann nach der deutschen Fachempfehlung in Ausnahmefällen ergänzend eingesetzt werden. Wichtig für die Einordnung: Dass die Zellzahl dadurch sinkt, ist unstrittig – dass sich dadurch auch die Überlebensaussichten verbessern, ist bislang nicht belegt. Auswertungen mehrerer Untersuchungsreihen fanden keinen eindeutigen Vorteil bei der Sterblichkeit in den ersten Wochen. Der belegbare Nutzen liegt daher in der Linderung der akuten Beschwerden und darin, Zeit bis zum Wirkungseintritt der eigentlichen Behandlung zu gewinnen.
Ein drittes Gebiet betrifft nicht die Entfernung, sondern die Gewinnung von Zellen. Granulozytenkonzentrate für Patienten mit schwerer Abwehrschwäche werden durch maschinelle Apherese von Spendern gewonnen, die zuvor mit Kortikosteroiden und wachstumsfördernden Botenstoffen behandelt wurden, damit genügend Zellen im Blut zirkulieren. Nach demselben Prinzip werden Blutstammzellen für eine Stammzelltransplantation gesammelt, nachdem sie zuvor aus dem Knochenmark ins Blut mobilisiert wurden. Und in der neueren Krebsmedizin liefert die Apherese das Ausgangsmaterial für Zelltherapien: Die dem Patienten entnommenen Abwehrzellen werden im Labor verändert und ihm anschließend zurückgegeben.
Grenzen & Voraussetzungen
Eine allgemein anerkannte Liste absoluter Gegenanzeigen der Leukozyten-Apherese gibt es nicht. Was der Anwendung Grenzen setzt, sind vielmehr praktische Voraussetzungen, die im Einzelfall geprüft werden.
An erster Stelle steht der Gefäßzugang. Das Verfahren benötigt über die gesamte Dauer einen ausreichenden Blutfluss, und bei den Adsorptionsverfahren müssen dafür in der Regel zwei Zugänge gelegt werden. Sind die Venen dafür nicht geeignet, muss auf einen zentralen Zugang ausgewichen werden – ein Eingriff, der eigene Risiken mit sich bringt und deshalb gegen den erwarteten Nutzen abgewogen wird. Zugangsprobleme betreffen vor allem kleinere und jüngere Patienten.
Eine zweite Grenze ergibt sich aus dem Körpergewicht. Während der Behandlung befindet sich ständig eine gewisse Menge Blut außerhalb des Körpers im Schlauchsystem. Bei Erwachsenen fällt dieses Volumen kaum ins Gewicht; bei Kindern und sehr leichten Patienten kann es einen bedeutsamen Anteil des gesamten Blutvolumens ausmachen und den Kreislauf belasten. In solchen Fällen wird das System vor Beginn mit roten Blutkörperchen gefüllt, statt es mit dem Blut des Patienten zu füllen. Dasselbe gilt bei einer ausgeprägten Anämie. Ein instabiler Kreislauf ist ebenfalls zu berücksichtigen, denn ein Blutdruckabfall gehört zu den häufigeren unerwünschten Wirkungen des Verfahrens.
Eine Blutungsneigung schließt die Behandlung nicht grundsätzlich aus, verändert aber die Wahl des gerinnungshemmenden Zusatzes: Statt Heparin kann Citrat verwendet werden, das nur im Schlauchsystem wirkt und nach der Rückgabe rasch abgebaut wird. Dessen typische Begleiterscheinung ist ein Absinken des verfügbaren Kalziums im Blut, das sich als Kribbeln um den Mund und in den Fingern bemerkbar macht und mit der Gabe von Kalzium behandelt wird. Diese Reaktion gilt als das häufigste unerwünschte Ereignis der Apherese überhaupt, ist aber gut zu erkennen und gut zu beherrschen, weshalb während der Behandlung ausdrücklich danach gefragt wird.
Abgrenzung zu verwandten Verfahren
Die Apherese wird oft mit der Dialyse verwechselt, weil bei beiden Blut über ein Schlauchsystem außerhalb des Körpers geführt und anschließend zurückgegeben wird. Das Trennprinzip ist jedoch ein anderes. Die Dialyse ersetzt eine ausgefallene Nierenfunktion: Über eine Membran wandern kleine Moleküle wie harnpflichtige Substanzen und überschüssiges Wasser aus dem Blut, während Zellen und große Eiweiße zurückbleiben. Die Apherese zielt genau auf das, was die Dialyse zurücklässt – große Moleküle, Eiweißverbindungen und ganze Zellen. Getrennt wird dabei entweder nach der Dichte in einer Zentrifuge oder dadurch, dass die unerwünschten Bestandteile an einem Filter oder einer Bindesäule hängenbleiben.
Innerhalb der Apherese-Verfahren wird nach dem entfernten Bestandteil unterschieden. Beim Plasmaaustausch (Plasmapherese) wird das gesamte Blutplasma abgetrennt und durch eine Ersatzlösung oder Spenderplasma ersetzt; sie wird eingesetzt, wenn krankmachende Antikörper oder andere gelöste Stoffe rasch aus dem Kreislauf entfernt werden sollen. Die Immunadsorption geht selektiver vor und bindet gezielt bestimmte Antikörper, sodass das übrige Plasma zurückgegeben werden kann. Bei der Lipidapherese werden Blutfette entfernt, wenn sie sich anders nicht ausreichend senken lassen. Werden Thrombozyten oder rote Blutkörperchen abgetrennt, spricht man entsprechend von Thrombozytapherese oder Erythrozytapherese. Die Leukozyten-Apherese fügt sich in diese Reihe als jenes Verfahren ein, das auf die weißen Blutkörperchen zielt.
Quellen
- Kiefel, V., Sachs, U. J. (Hrsg.): Transfusionsmedizin und Immunhämatologie.
ISBN: 9783662718247
- Neumeister, B., Böhm, B. O. (Hrsg.): Klinikleitfaden Labordiagnostik.
ISBN: 9783437222351
- Herold, G.: Innere Medizin 2026.
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- Arastéh, K., Baenkler, H.-W., Bieber, C., et al.: Innere Medizin.
ISBN: 9783132443471
- Eucker, J., Scholz, C. (Hrsg.): Facharztwissen Hämatologie Onkologie.
ISBN: 9783437212079
