Mandibuloakrale Dysplasie
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 20. August 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Die mandibuloakrale Dysplasie ist ein angeborenes Fehlbildungssyndrom, das mit Anomalien des Skeletts einhergeht und autosomal-rezessiv vererbt wird. Zwei verschiedene Arten der Krankheit sind bekannt, die durch Mutationen in zwei verschiedenen Genen verursacht werden. Eine ursächliche Therapie existiert bislang nicht.
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Was ist eine mandibuloakrale Dysplasie?
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Als Dysplasien bezeichnet die Medizin angeborene Fehlbildungen in der menschlichen Anatomie, die einer Veränderung von Zellen, ganzen Geweben oder Organen entsprechen und zum Beispiel durch anormale Wachstumsvorgänge oder fehlende Differenzierung bei der Embryonalentwicklung entstehen. Dysplasien lassen sich weiter untergliedern.
Eine Untergruppe ist die der mandibuloakralen Dysplasien, von der zwei verschiedene Manifestationen existieren. Die Ausprägung MADA betrifft hauptsächlich die Extremitäten. In der Form MADB manifestiert sich die Krankheit am ganzen Körper. Beide Formen werden unter die Fehlbildungssyndrome mit angeborenen Veränderungen des Skeletts gefasst.
Die Prävalenz für mandibuloakrale Dysplasien ist mit einer Häufigkeit von eins zu 1.000.000 Menschen extrem gering. Als Synonym für die angeborene Erkrankung gilt der Ausdruck kraniomandibuläre Dermatodysostose. Nicht zu verwechseln ist sie mit der restriktiven Dermopathie: Diese beruht zwar ebenfalls auf Veränderungen des ZMPSTE24-Gens, stellt aber ein eigenes, unmittelbar nach der Geburt tödliches Krankheitsbild dar. 1971 wurde die Krankheitsgruppe von L. W. Young und Kollegen erstmals dokumentiert.
Vier Jahre später grenzte O. Welsh die Symptomatik als eigenständiges Krankheitsbild ab. Als Hauptmerkmale der Erkrankung gelten neben dem späten Verschluss der Fontanelle und der fleckenartigen Hautpigmentierung die Gesichtsauffälligkeiten, Unterkieferhypoplasie und unterentwickelten Schlüsselbeine der Patienten.
Ursachen
MADA mit A-Lipodystrophie ist mit homozygoten Missense-Mutationen assoziiert, die Arg527His und Ala529Val des LMNA-Gens auf Locus 1q21.2 betreffen. Dieses Gen codiert für Lamin A/C, die den Kernstrukturproteinen zuzurechnen sind. Das LMNA-Gen steht mit zahlreichen, anderen Erkrankungen in Verbindung, so vor allem mit partiellen Lipatrophien, der Emery-Dreifuss-Muskeldystrophie, der Gliedergürteldystrophie und einigen nicht-obstruktiven Kardiomyopathien.
Verwandte Syndrome sind darüber hinaus der Morbus Charcot-Marie-Tooth und das Hutchinson-Gilford-Syndrom. Die MADB-Manifestation der mandibuloakralen Dysplasie entspricht einer B-Lipodystrophie und wird von Mutationen im ZMPSTE24-Gen verursacht. Das Gen befindet sich in der DNA am Locus 1p34 und codiert für die Zink-Endoprotease, die zur Synthese des Lamin A/C-Proteins notwendig ist.
Erkrankungen, die auf Störungen der Lamine beruhen, fasst die Medizin als Laminopathien zusammen. Weil das fehlerhafte Lamin die Zellkerne verformt und die Zellen schneller altern lässt, trägt die mandibuloakrale Dysplasie Züge einer vorzeitigen Alterung und ist eng mit der Progerie verwandt.
Symptome, Beschwerden & Anzeichen
Patienten der mandibuloakralen Dysplasie leiden an verschiedenen klinischen Symptomen. Zu den wichtigsten Kriterien der Erkrankung zählen der verspätete Verschluss der Fontanelle und die Insulinresistenz. Diese Symptome sind mit Gesichtsauffälligkeiten vergesellschaftet, so vor allem mit weiten Schädelnähten, sogenannten Schaltknochen und einer prominent hervortretenden Kopfvene.
Regelmäßig findet sich außerdem eine Fettverteilungsstörung. Bei der Form MADA fehlt das Unterhautfettgewebe vor allem an Armen und Beinen, während es an Rumpf und Hals erhalten bleibt oder sich dort sogar vermehrt; bei MADB ist der Fettschwund über den ganzen Körper verteilt. Diese Fettverteilungsstörung ist eng mit der Insulinresistenz verknüpft, aus der sich im weiteren Verlauf ein Diabetes mellitus sowie erhöhte Blutfettwerte entwickeln können.
Zusätzlich können die Patienten eine Glatze, ein Vogelkopfgesicht oder einen Pseudoexophthalmus aufweisen. Die Zahnstellung der Betroffenen ist oft abnorm. Meist stellen sich ab dem sechsten Lebensjahr Wachstumsverzögerungen ein. Dermal manifestiert sich die Erkrankung in Form von Sklerosen der Haut und fleckigen Hyperpigmentierungen im Nackenbereich.
Die Mandibula und die Schlüsselbeine der Patienten sind unterentwickelt. Der Brustkorb ist glockenartig deformiert. Zusätzlich stellt sich im Säuglingsalter oft eine Akroosteolyse der Hände und Füße ein. Die Finger- und Zehennägel der Betroffenen weisen oft Dystrophien auf. Die Interphalangealgelenke stehen häufig prominent hervor. Abgerundet wird das klinische Bild durch Progerie-Anzeichen und diffus verändertes Bindegewebe oder Anomalien der Gefäßwände.
Diagnose & Krankheitsverlauf
Einen ersten Verdacht auf die mandibuloakrale Dysplasie hegt der Arzt schon nach der Blickdiagnose. Die klinischen Auffälligkeiten sind charakteristisch. Trotzdem muss eine differentialdiagnostische Abgrenzung zu Erkrankungen wie dem Werner-Syndrom, dem Hutchinson-Gilford-Syndrom, der kleidokranialen Dysplasie und der Akrogerie erfolgen. Ebenfalls ausgeschlossen werden müssen die klinisch ähnlichen Krankheitsbilder des Crane-Heise-Syndroms und Yunis-Varon-Syndroms.
Der Ausschluss dieser Erkrankungen und die Sicherung der Diagnose erfolgt bei Verdacht auf eine mandibuloakrale Dysplasie mittels molekulargenetischer Analyse. Hierzu werden aus der genomischen DNA die kodierenden Exons des LMNA-Gens oder des ZMPSTE24-Gens analysiert. Mithilfe von MLPA wird das Gen bezüglich Duplikationen oder Deletionen kontrolliert. Der Nachweis über etwaige Mutationen an der charakteristischen Stelle gilt als diagnosesichernd.
Komplikationen
Weiterhin leiden die Betroffenen an Haarausfall und damit an einer Glatze. Bei Kindern kann es dadurch zu Hänseleien oder sogar zu Mobbing kommen. Zudem leiden Kinder nicht selten an Wachstumsstörungen, sodass es im Erwachsenenalter zu Folgeschäden und möglichen Komplikationen kommen kann. Auch die Pigmentierung der Betroffenen ist in der Regel gestört. Die geistige Entwicklung wird von dieser Krankheit allerdings nicht gestört oder anderweitig beeinflusst.
Die Krankheit kann in der Regel symptomatisch behandelt werden. Die meisten Beschwerden lassen sich dadurch lindern, eine Heilung ist jedoch nicht möglich. Einige Fehlstellungen und Deformationen können damit nicht entfernt werden. Als Komplikation kann sich aus der Insulinresistenz ein Diabetes mellitus entwickeln; die vorzeitige Alterung der Gefäße begünstigt zudem Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wie stark die Lebenserwartung beeinträchtigt ist, hängt von der Form und der Ausprägung ab: Bei der Form MADA ist sie häufig nur wenig eingeschränkt, bei der schwereren Form MADB dagegen deutlich. Die Behandlungen müssen meistens schon in einem frühen Alter durchgeführt werden, damit es im Erwachsenenalter nicht zu Komplikationen kommt.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Wird bei der Geburt des Kindes eine ungewöhnliche Lücke im Schädel festgestellt, besteht Handlungsbedarf. Da sich die werdende Mutter bei der Niederkunft mit dem Kind in den meisten Fällen in einem stationären Aufenthalt befindet, werden die notwendigen Schritte selbstständig vom Ärzteteam übernommen. Bei einer Hausgeburt oder einer Niederkunft in einem Geburtshaus übernimmt zumeist die Hebamme die ersten Untersuchungen des Neugeborenen und kümmert sich um eine umfassende medizinische Versorgung des Säuglings.
Kommt es zu einer spontanen Geburt ohne die Anwesenheit von Krankenschwestern, Geburtshelfern oder Ärzten, ist unverzüglich ein Rettungsdienst zu alarmieren, damit eine notfallmedizinische Versorgung eingeleitet werden kann. Zeichnet sich im weiteren Entwicklungsverlauf ein fehlender Haarwuchs des Kindes ab, ist dies ein Anzeichen einer vorliegenden gesundheitlichen Beeinträchtigung und muss ärztlich abklärt werden. Bei Verzögerungen des Wachstums besteht ebenfalls Anlass zur Besorgnis. Zeigt das heranwachsende Kind im direkten Vergleich zu gleichaltrigen Kindern einen starken Minderwuchs, sind die Beobachtungen mit einem Arzt zu besprechen.
Veränderungen und Auffälligkeiten des Hautbildes sind ebenfalls fachärztlich untersuchen zu lassen. Flecken auf der Haut oder Verfärbungen sollten einem Arzt vorgestellt werden. Verformungen des Körpers sind Hinweise einer vorliegenden Erkrankung. Kommt es zu Fehlbildungen des Oberkörpers oder der Gliedmaßen ist ein Arztbesuch notwendig.
Behandlung & Therapie
Die mandibuloakralen Dysplasien gelten bislang als unheilbar. Eine Heilung wäre nur durch eine ursächliche Therapie an den mutierten Genen denkbar. Die Gentherapie ist ein Hauptgegenstand der medizinischen Forschung; für einzelne andere Erbkrankheiten sind entsprechende Verfahren inzwischen zugelassen, für die mandibuloakrale Dysplasie steht bislang jedoch keines zur Verfügung. Aus diesem Grund werden mutationsbedingte Erkrankungen wie die mandibuloakrale Dysplasie bisher rein symptomatisch behandelt.
Vor allem die Insulinresistenz der Betroffenen wird im Rahmen dieser Behandlung therapiert. Therapieoptionen gegen die Insulinresistenz sind zum Beispiel die Steigerung der Insulinzufuhr durch eine Insulinpumpe, die das Hormon fortlaufend in das Unterhautfettgewebe abgibt. Auch diätische Maßnahmen kommen im Zusammenhang mit der Insulinresistenz infrage. Die Wirkung dieser Maßnahme wird allerdings noch immer kontrovers diskutiert.
Die gebräuchlichsten Wirkstoffe zur Resistenzminderung sind Metformin und Insulin-Sensitizer wie Pioglitazon; Acarbose senkt dagegen nicht die Insulinresistenz selbst, sondern verzögert lediglich die Aufnahme von Kohlenhydraten im Darm. Abhängig von den weiteren Symptomen der Patienten kann zusätzlich zum Beispiel die Gabe von Leptin erforderlich sein, um etwaige Lipatrophien zu behandeln. Verwendet wird dafür das gentechnisch hergestellte Leptin-Präparat Metreleptin, das in Europa seit 2018 zur Behandlung von Lipodystrophien zugelassen ist. Die abnormen Zahnstellungen bedürfen meist kieferorthopädischer Intervention.
Die Deformierung des Brustkorbs muss chirurgisch behandelt werden. Die Hypoplasien der Schlüsselbeine lassen sich rekonstruktiv chirurgisch beheben. Falls ein weiterer Kinderwunsch besteht, erhalten die Eltern von betroffenen Kindern eine genetische Beratung, die sie über das Wiederholungsrisiko und alle anderen Zusammenhänge der Vererbung in Kenntnis setzt.
Aussicht & Prognose
Die mandibuloakrale Dysplasie hat eine ungünstige Prognose. Es gibt bislang keine Therapie, die auf die Behandlung der Ursache ausgerichtet ist. Die Dysplasie basiert auf einem genetischen Defekt des Patienten. Daher zeigen sich die ersten Beeinträchtigungen bereits unmittelbar nach der Geburt. Da sich der Gendefekt in sämtlichen Körperzellen befindet und nicht rückgängig gemacht werden kann, müssen sich Ärzte auf die Behandlung der Symptome konzentrieren. Die Ausprägung der Störung ist bei jedem Patienten mit einer mandibuloakralen Dysplasie individuell zu bewerten. Allen gemein ist, dass eine lebenslange medizinische Versorgung notwendig ist.
Andernfalls kann es zu ungünstigen Veränderungen im Krankheitsverlauf kommen oder irreversible Folgestörungen treten ein. Zur Verbesserung der gesamten Situation ist eine frühestmögliche medizinische Versorgung notwendig. Häufig werden bereits erste Schritte unmittelbar nach der Geburt eingeleitet. Fehlbildung im Bereich des Gesichtes oder der Schädelnaht werden durch verschiedene medizinische Verfahren korrigiert. Das führt dazu, dass bereits in den ersten Lebensjahren operative Eingriffe notwendig sind. Dies hat bei vielen Betroffenen einen negativen Einfluss auf die psychische Stabilität.
Oft ist die Notwendigkeit einer psychotherapeutischen Behandlung gegeben. Andernfalls drohen Folgestörungen, die zu einer weiteren Verschlechterung der Prognose beitragen. Wenngleich trotz aller Bemühungen keine Beschwerdefreiheit erreicht wird, konnten in den letzten Jahren deutliche Verbesserungen und Linderungen der Beschwerden erzielt werden.
Vorbeugung
Die mandibuloakrale Dysplasie ist eine genetische Erberkrankung. Vorgebeugt werden kann ihr daher bislang vor allem dadurch, dass die Entscheidung bei familiärer Disposition gegen eigene Kinder fällt.
Vor einer solchen Entscheidung sollte eine humangenetische Beratung stehen. Da die Erkrankung autosomal-rezessiv vererbt wird, liegt das Wiederholungsrisiko für weitere Kinder desselben Paares bei 25 Prozent. Ist die Genveränderung in der Familie bekannt, lässt sie sich bei einer weiteren Schwangerschaft gezielt vorgeburtlich untersuchen.
Nachsorge
In der Regel sind die Möglichkeiten der Nachsorge bei einem Fehlbildungssyndrom extrem stark eingeschränkt. Da keine vollständige Heilung möglich ist, kann sich die Nachsorge nur auf eine rein symptomatische und keine kausale Behandlung konzentrieren. Besteht ein Kinderwunsch bei den Betroffenen, kann eine genetische Beratung ratsam sein, um das Risiko einer Vererbung des Syndroms an die Nachfahren einzuschätzen.
Eine Selbstheilung kann nicht eintreten. Ob die Lebenserwartung des Betroffenen durch das Fehlbildungssyndrom verringert ist, kann dabei ebenfalls nicht universell vorhergesagt werden. In den meisten Fällen sind die Betroffenen dabei auf eine intensive Pflege und auf die dauerhafte Unterstützung durch die Eltern und durch die Familie angewiesen. Dabei wirkt sich vor allem eine liebevolle und intensive Pflege positiv auf den Verlauf aus und kann Komplikationen verhindern.
Weiterhin sind auch regelmäßige Untersuchungen bei Ärzten notwendig, um Schäden am Körper und an den inneren Organen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Auch bei psychischen Verstimmungen oder bei Depressionen sind Gespräche mit den Freunden oder mit der Familie sehr hilfreich, um die Beschwerden zu lindern. Dabei kann auch der Kontakt zu anderen Betroffenen des Syndroms sinnvoll sein.
Das können Sie selbst tun
Patienten mit Mandibuloakraler Dysplasie sind in ihrer geistigen Entwicklung üblicherweise nicht eingeschränkt und leiden daher hauptsächlich unter den mit der Krankheit verbundenen körperlichen Missbildungen. Insbesondere die Auffälligkeiten im Gesicht der Betroffenen resultieren teilweise in Minderwertigkeitskomplexen oder gar Depressionen. In derartigen Fällen nehmen Patienten die Hilfe eines Psychotherapeuten in Anspruch, um die individuelle Lebensqualität zu steigern. Da die Patienten mitunter an spärlichem Haarwuchs oder gar einer Glatze leiden, können Perücken den kosmetischen Makel kaschieren, falls der Wunsch dazu besteht.
Zum besseren Umgang mit den körperlichen Anomalien macht eine physiotherapeutische Betreuung Sinn, wobei der Patient geeignete Übungen zu Hause ausführt. Dennoch sind operative Eingriffe zur Korrektur bestimmter Fehlbildungen oft unerlässlich, sodass sich der Patient vorübergehend in stationäre Behandlung gibt. Zudem sind die Betroffenen auf diverse Medikamente angewiesen, insbesondere die medikamentöse Therapie der bestehenden Insulinresistenz betreffend.
Da die geistige Entwicklung nicht beeinträchtigt ist, besuchen die Patienten in der Regel eine Regelschule; hilfreich ist es, Lehrkräfte und Mitschüler frühzeitig über die Erkrankung aufzuklären, um soziale Kontakte und Integration zu erleichtern. Bei milder Ausprägung beeinflusst die Mandibuloakrale Dysplasie die Lebenserwartung der Patienten kaum, sodass eine vergleichsweise hohe Lebensqualität erreichbar ist. Voraussetzung hierfür ist die Unterstützung des sozialen Umfeldes und eine adäquate ärztliche Betreuung der Patienten.
Quellen
- Wiedemann, H.-R., Kunze, J.: Wiedemanns Atlas klinischer Syndrome.
ISBN: 9783794526574
- Murken, J., Grimm, T., Holinski-Feder, E., Zerres, K. (Hrsg.): Taschenlehrbuch Humangenetik.
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- Schaaf, C. P., Zschocke, J.: Basiswissen Humangenetik.
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- Hoffmann, G. F., Lentze, M. J., Spranger, J., Zepp, F. (Hrsg.): Pädiatrie - Grundlagen und Praxis.
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- Passarge, E.: Taschenatlas Humangenetik.
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