Pediküre

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 4. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

Sie sind hier: Startseite Behandlungen Pediküre

Die Pediküre ist die kosmetische Fußpflege zur Gesunderhaltung der Fußhaut unter besonderer Berücksichtigung von Zehennägeln und Hornhaut. Vielfach wird sie als Fußpflege zu Hause in eigener Regie durchgeführt. Eine professionelle Fußpflege durch ausgebildete Fachkräfte wird als medizinische Fußpflege oder Podologie bezeichnet.

Die Trennung beider Begriffe ist keine Frage des Sprachgebrauchs, sondern eine der Zuständigkeit. Die Pediküre ist eine kosmetische Leistung an gesunden Füßen: Sie pflegt, kürzt, glättet und verschönert. Die Podologie ist demgegenüber ein Gesundheitsfachberuf mit staatlich geregelter Ausbildung und staatlicher Prüfung; sie behandelt krankhaft veränderte Füße und arbeitet dabei an der Grenze zur Heilkunde, häufig in Abstimmung mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt. Wo die Haut unversehrt und die Durchblutung wie das Gefühl in den Füßen ungestört sind, ist die kosmetische Pediküre der richtige Rahmen. Wo eine Erkrankung im Spiel ist, endet ihr Bereich.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Pediküre?

Pediküre
Die Pediküre ist die kosmetische Fußpflege zur Gesunderhaltung der Fußhaut unter besonderer Berücksichtigung von Zehennägeln und Hornhaut.

In dem Wort Pediküre steckt das lateinische Wort Pes oder Pedis, was übersetzt Fuß bedeutet. Damit ist die kosmetische Pediküre das Pendant zur Maniküre, der Handpflege. Die Füße sind täglich stark beansprucht und großen Belastungen ausgesetzt. Wird die Pflege vernachlässigt, so können sich unter anderem Schwielen, zu lange Fußnägel, Pilzerkrankungen oder Schweißfüße bilden. In erster Linie hat die kosmetische Fußpflege prophylaktische Funktionen, indem sie dem Entstehen dieser Krankheitserscheinungen durch regelmäßige Anwendung vorbeugt.

Durch die Unterstützung mit Fußpflegemitteln dient eine Pediküre auch der allgemeinen Reinigung und Desodorierung der Füße. Bei Vorerkrankungen wie Diabetes wird heute empfohlen, die Fußpflege nicht mehr in eigener Regie, sondern nur noch bei dafür speziell ausgebildeten Fachkräften in podologischen Praxen durchführen zu lassen. Vom Laien werden viel zu oft mögliche Fehler und Gefahren einer nicht sachgemäß ausgeführten Fußpflege übersehen. Deshalb wird heute zwischen medizinischer Fußpflege und kosmetischer Pediküre unterschieden. Die kosmetische Fußpflege zu Hause wird dabei lediglich als Ergänzung zur medizinischen Fußpflege durch den Podologen angesehen.

Warum die Füße überhaupt eine eigene Pflege brauchen, erklärt ihr Bau. Die Fußsohle trägt die dickste Hornschicht des Körpers, und sie verdickt sich dort zusätzlich, wo dauerhaft Druck und Reibung auf sie einwirken. Aus dieser an sich sinnvollen Schutzreaktion entsteht die Hornhautschwiele, und wo der Druck punktförmig bleibt, kann sich ein Hühnerauge mit einem nach innen gerichteten Kern bilden. Ursache ist häufig nicht mangelnde Pflege, sondern zu enges, zu weiches oder falsch geformtes Schuhwerk, eine Fehlstellung wie der Hallux valgus oder eine ungleichmäßige Belastung beim Gehen. Wird nur die Hornhaut abgetragen und die Ursache nicht beseitigt, kehrt sie zuverlässig zurück. Zu einer sinnvollen Fußpflege gehört deshalb ein Blick auf die Schuhe und auf das Gangbild ebenso wie die Behandlung selbst.

Auch die Zehennägel unterscheiden sich von den Fingernägeln. Sie sind dicker, wachsen deutlich langsamer nach und stehen unter dem ständigen Druck des Schuhs. Verletzungen und Verfärbungen bleiben dadurch länger sichtbar, und ein einmal geschädigter Nagel braucht viele Monate, bis er vollständig ersetzt ist. Zugleich ist die Umgebung des Zehennagels ein feuchtwarmer, schlecht belüfteter Ort, an dem sich Pilze wohlfühlen. Fußpilz in den Zehenzwischenräumen und Nagelpilz hängen deshalb häufig zusammen, und beides ist mit kosmetischer Pflege allein nicht zu beseitigen.

Die Pediküre ist damit in erster Linie Vorbeugung. Sie kann verhindern, dass Nägel einwachsen, dass Hornhaut einreißt, dass Druckstellen entstehen und dass sich in Rissen Erreger festsetzen. Sie kann dagegen keine Erkrankung heilen. Ein eingewachsener Zehennagel mit entzündetem Nagelwall, eine Nagelbettentzündung, ein verfärbter oder brüchiger Nagel unklarer Ursache, Warzen an der Fußsohle und jede Wunde, die nicht innerhalb weniger Tage abheilt, gehören in ärztliche oder podologische Behandlung und nicht in die Hand des Laien. Dasselbe gilt für alle Menschen, deren Füße durch eine Erkrankung gefährdet sind: bei Diabetes mellitus mit Nervenschädigung, bei Polyneuropathie anderer Ursache, bei arteriellen Durchblutungsstörungen, bei gerinnungshemmender Behandlung, bei einem geschwächten Immunsystem und bei allen, die ihre Füße wegen eingeschränkter Beweglichkeit oder Sehkraft nicht selbst prüfen können.

Ein praktischer Unterschied ergibt sich daraus auch bei der Kostenfrage. Die kosmetische Pediküre ist eine Leistung, die die Kundschaft selbst bezahlt. Eine podologische Behandlung kann dagegen bei bestimmten krankhaften Veränderungen am Fuß ärztlich verordnet werden; sie wird dann als Heilmittel abgerechnet und von der Krankenkasse getragen. Wer unsicher ist, welcher Weg für ihn der richtige ist, klärt das am besten in der Hausarztpraxis, bevor er selbst zu Schere und Hobel greift.

Funktion, Wirkung & Ziele

Im Gegenstandskatalog der Ausbildung zum Podologen sind mögliche Vorgehensweisen einer umfänglichen medizinischen Fußpflege dargestellt. Die Praxis ist uneinheitlich: In einigen podologischen Praxen wird an zuvor eingeweichten Füßen gearbeitet, in anderen nur am trockenen Fuß. Die Pediküre ist keine Erfindung der Neuzeit, wie einige ägyptische Wandmalereien eindrucksvoll belegen.

Seitdem in Deutschland professionelle Fußpfleger als Podologen mit staatlicher Erlaubnis ausgebildet werden, bezeichnen kosmetische Fußpflege und Pediküre den nicht heilkundlichen Bereich. Solche Leistungen darf auch anbieten, wer keine podologische Ausbildung hat: Geschützt sind nur die Berufsbezeichnungen — neben „Podologin“ und „Podologe“ auch „medizinische Fußpflegerin“ und „medizinischer Fußpfleger“ —, nicht die Tätigkeit selbst. Wer vor Einführung des Gesetzes als medizinischer Fußpfleger tätig war, genoss für eine Übergangszeit Bestandsschutz. Die Ausbildung zum Podologen dauert nach dem Podologengesetz in Vollzeitform zwei Jahre, in Teilzeitform höchstens vier Jahre.

Eine Pediküre umfasst mehrere Schritte, die nacheinander ausgeführt werden können, um das Ziel gepflegter Füße und gepflegter Zehennägel zu erreichen. Begonnen wird die Prozedur in der Regel mit einem neutralen, warmen Fußbad mit einer Dauer von bis zu 20 Minuten. Bei Diabetes oder vermindertem Schmerzempfinden wird darauf heute verzichtet: Das Wasser weicht die Haut auf, und es besteht die Gefahr, sich unbemerkt zu verbrühen. Dem Fußbad können desodorierende oder hornhautlösende Badezusätze beigemischt werden. Nach sorgfältiger Trocknung erfolgt zunächst das Schneiden der Zehennägel mit Nagelschere und Nagelfeile oder mit einem elektronischen Pediküre-Set. Dieses Set enthält spezielle Diamantschleifer zur Pflege und Kürzung der Zehennägel.

Sodann werden Hühneraugen, sofern vorhanden, entfernt und Schwielen der Hornhaut sowie abgestorbene Nagelhaut vorsichtig entfernt. Da die Verletzungsgefahr relativ hoch ist, wird die Durchführung in einer podologischen Praxis empfohlen. Nachdem die Füße in einem letzten Schritt sanft massiert und mit einer fetthaltigen Creme eingecremt wurden, können noch die Zehennägel lackiert werden. Je nach Zustand der Füße können unterschiedliche Zusatzmittel eingesetzt werden. Die Anwendung spezieller Nagelfalztinkturen, Mittel gegen Nagelpilz oder Hühneraugen fällt unter das Spektrum der medizinischen Fußpflege, Podologie.

Mittel zur Pflege, Reinigung und Desodorierung sind der kosmetischen Pediküre zuzuordnen. Fußbalsam mit abgestimmten belebenden Inhaltsstoffen beduftet und pflegt die Fußhaut nach einer Pflegeprozedur. Das vorgeschaltete Fußbad erfrischt und fördert die Erweichung der Hornhaut, die sich dann mit einem speziellen Schaber leicht entfernen lässt. Fußbäder mit desodorierenden oder adstringierenden Zusätzen dienen darüber hinaus auch der Reduktion von Schweißbildung und Geruchsproblemen.

In kosmetischen Zubereitungen für die Füße sind oftmals campher-, lavendel- und fetthaltige Cremes enthalten. Die Pflegeprodukte sind sparsam anzuwenden, um eine Überfettung zu vermeiden und das Einziehen in die Haut zu erleichtern. Zur Pediküre kann auch die Anwendung von Fußpuder gehören. Es saugt vermehrt Feuchtigkeit auf und wirkt daher gegen Schweiß und Fußgeruch.

Für das Fußbad gilt eine Einschränkung, die in der podologischen Praxis heute streng beachtet wird. Warmes Wasser weicht die Hornschicht auf und macht sie durchlässiger; ist das Temperaturempfinden durch eine Nervenschädigung herabgesetzt, kann zu heißes Wasser eine Verbrühung verursachen, die gar nicht als Schmerz bemerkt wird. Erst beides zusammen, die aufgeweichte Haut und die fehlende Warnung durch den Schmerz, macht aus einer harmlosen Anwendung eine Verletzung. Wer an Diabetes, an einer Polyneuropathie oder an arteriellen Durchblutungsstörungen leidet, verzichtet deshalb auf das einweichende Fußbad und arbeitet am trockenen oder allenfalls kurz angefeuchteten Fuß. Wo überhaupt gebadet wird, prüft man die Wassertemperatur nicht mit dem Fuß, sondern mit einem Thermometer oder mit dem Ellenbogen, und man wählt sie nur handwarm. Nach jedem Fußbad werden die Zehenzwischenräume sorgfältig getrocknet, weil zurückbleibende Feuchtigkeit die Haut aufquellen lässt und Pilzen den Boden bereitet.

Beim Kürzen der Nägel kommt es weniger auf das Werkzeug als auf die Form an. Zehennägel werden gerade abgeschnitten oder gefeilt und nicht rund ausgeschnitten; die Ecken bleiben stehen und werden lediglich mit der Feile entschärft. Wer die Ecken tief ausschneidet, gibt dem seitlichen Nagelwall die Möglichkeit, sich über die Nagelplatte zu schieben, und legt damit den Grund für einen einwachsenden Nagel. Der Nagel sollte außerdem nicht bis auf das Nagelbett zurückgekürzt werden, sondern eine schmale Kante behalten. Gefeilt wird schonend in eine Richtung, damit die Schichten der Nagelplatte nicht aufsplittern. Die Nagelhaut wird nach dem Waschen vorsichtig zurückgeschoben, nicht abgeschnitten: Sie dichtet den Übergang zum Nagelwall ab, und jeder Schnitt öffnet genau diese Barriere.

Die Hornhaut wird schrittweise abgetragen und nicht in einem Zug entfernt. Ratsam sind Bimsstein, Hornhautfeile oder Schleifaufsätze; Werkzeuge mit fester Klinge, wie sie in Hornhauthobeln stecken, tragen unkontrolliert ab und sind eine häufige Ursache tiefer Schnittverletzungen. Eine dünne Schutzschicht bleibt dabei bewusst stehen. Wird die Hornhaut vollständig entfernt, reagiert der Fuß häufig mit verstärkter Neubildung, und die dünne, ungeschützte Haut reißt leichter ein. Ähnlich zurückhaltend geht man mit hornhautlösenden Mitteln um: Zubereitungen mit Salicylsäure, wie sie in vielen Hühneraugenpflastern enthalten sind, wirken auch auf gesunde Haut und sind bei Diabetes, Nervenschädigung oder gestörter Durchblutung für die Selbstbehandlung nicht geeignet.

Den Abschluss bildet die Pflege. Eingecremt werden Fußsohle, Ferse und Fußrücken, nicht jedoch die Zehenzwischenräume, in denen die Feuchtigkeit stehen bliebe. Harnstoffhaltige Zubereitungen binden Wasser in der Hornschicht und werden bei trockener, rissiger Haut bevorzugt eingesetzt, fettreichere Produkte eher an der Ferse. Zwischen zwei Lackierungen empfiehlt sich eine Pause, damit sich der Nagel erholen und beurteilen lässt; unter deckendem Lack fallen Verfärbungen und beginnende Nagelveränderungen erst spät auf. Wer die eigenen Füße regelmäßig ansieht, findet Druckstellen, Risse und Rötungen früh. Bei eingeschränkter Beweglichkeit hilft ein Handspiegel auf dem Boden, und wo auch das nicht genügt, sollte eine zweite Person die Kontrolle übernehmen.


Risiken, Gefahren & Besonderheiten

Eine Pediküre birgt insbesondere immer dann Risiken und Gefahren, wenn sie unsachgemäß angewandt oder die Pathologie der Füße nicht beachtet wird. Die größte Gefahr geht von Mikroverletzungen aus, die bei der Fußpflege durch die Hobel- oder Schneidewerkzeuge verursacht werden. Diese oft nicht sichtbaren Hautverletzungen stellen Eintrittspforten für verschiedene Krankheitserreger dar, was wiederum gefährliche Infektionen zur Folge haben kann.

Während einer Pediküre darf es daher unter keinen Umständen zu unsichtbaren oder sichtbaren Gewebeblutungen kommen. Bei ansonsten gesunden Menschen werden diese kleinen Wunden in der Regel abheilen und keine weiteren Folgen haben, außer, dass Narben zurückbleiben können. Für vorgeschädigte Patienten mit Diabetes oder Bluterkrankheit können aber bereits kleinste Mikroverletzungen zum ernsten medizinischen Problem werden.

Sogenannte diabetische Füße sollten daher nur von ausgebildeten Podologen behandelt werden. In der podologischen Praxis wird auch vor jeder Behandlung eine Anamnese durchgeführt, damit bei bekanntem Diabetes oder anderen relevanten Erkrankungen eine erhöhte Sorgfalt bei der Durchführung der Fußpflege gewährleistet ist. Alle Bestecke zur Pediküre müssen zuvor gründlich gereinigt und desinfiziert werden. In der podologischen Praxis verlangen die gesetzlichen Vorschriften bei der Wiederverwendung von medizinischen Gebrauchsteilen zur Pediküre außerdem eine Sterilisation. Werden nur Einmalartikel verwendet, so entfällt die Pflicht zur Sterilisation. Durch kontaminiertes Besteck können bei der Pediküre gefährliche Krankheiten, beispielsweise Hepatitis C oder MRSA, übertragen werden.

Wie ernst eine kleine Verletzung wird, hängt vor allem von der Durchblutung und vom Empfindungsvermögen des Fußes ab. Beim diabetischen Fußsyndrom treffen beide Störungen zusammen: Der Fuß meldet den Schmerz nicht mehr, und die Wundheilung ist zugleich verzögert. Eine unbemerkte Schnittwunde kann sich dadurch über Tage vertiefen und infizieren, ehe sie überhaupt auffällt. Genau das ist der Grund, warum die Fußpflege bei diesen Patienten aus dem kosmetischen Bereich herausgenommen und der podologischen Praxis zugewiesen wird; im schlimmsten Verlauf steht am Ende einer solchen Kette eine Amputation. Wer zu dieser Gruppe gehört, sollte die Füße täglich ansehen, auf gut sitzendes Schuhwerk und nahtarme Socken achten, nicht barfuß laufen, den Schuh vor dem Anziehen mit der Hand auf Fremdkörper prüfen und jede Rötung, Schwellung, Überwärmung, jeden ungewohnten Geruch und jede nicht abheilende Stelle ärztlich vorstellen. Auch Wärmflaschen und Heizkissen an den Füßen sind bei vermindertem Temperaturempfinden gefährlich.

Bei der Wahl eines Studios lohnt sich der Blick auf die Hygiene. Instrumente sollten sichtbar aus einer Verpackung entnommen oder frisch aufbereitet werden, Feilen und Schleifkörper zur einmaligen Verwendung bestimmt sein, und die Arbeitsfläche wird zwischen zwei Kundinnen desinfiziert. Fragen dazu sind zulässig und in seriösen Betrieben selbstverständlich. Kritisch gesehen werden Anwendungen, bei denen die Füße in ein Becken mit lebenden Fischen gehalten werden: Die Tiere lassen sich nicht desinfizieren und das Wasser nicht zwischen zwei Kunden vollständig aufbereiten, so dass ein Übertragungsweg für Krankheitserreger offenbleibt. Wer eine Pilzerkrankung an Haut oder Nägeln hat, sagt dies vor der Behandlung, damit die Reihenfolge und die Aufbereitung darauf abgestimmt werden können.

Auch die häusliche Pediküre verlangt Ordnung beim Werkzeug. Scheren, Zangen und Feilen bleiben persönliches Eigentum und werden nicht in der Familie weitergereicht, weil sich Nagelpilz auf diesem Weg besonders leicht verbreitet. Nach jeder Anwendung werden sie gereinigt, getrocknet und trocken aufbewahrt; Schleifaufsätze elektrischer Geräte werden gewechselt, sobald sie stumpf sind, da stumpfe Aufsätze Druck und Wärme erzeugen. Kommt es doch zu einer Blutung, wird die Stelle gereinigt, desinfiziert und keimfrei abgedeckt, und die Behandlung wird an diesem Tag nicht fortgesetzt. Zeigt sich an der Wunde später eine zunehmende Rötung, eine Schwellung oder ein pochender Schmerz, ist das ein Grund, ärztlichen Rat einzuholen, statt weiter selbst zu behandeln.

Quellen

  • Bloß, M.: Der einwachsende Nagel.
    ISBN: 9783954090747
  • Moll, I. (Hrsg.): Dermatologie.
    ISBN: 9783132446045
  • Plewig, G., Ruzicka, T., Kaufmann, R., Hertl, M. (Hrsg.): Braun-Falco's Dermatologie, Venerologie und Allergologie.
    ISBN: 9783662495445
  • Dissemond, J., Kröger, K. (Hrsg.): Chronische Wunden.
    ISBN: 9783437256424
  • Häring, H.-U., Gallwitz, B., Müller-Wieland, D. (Hrsg.): Diabetologie in Klinik und Praxis.
    ISBN: 9783132428928

Das könnte Sie auch interessieren