Quecksilberintoxikation

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 21. August 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

Sie sind hier: Startseite Krankheiten Quecksilberintoxikation

Eine Quecksilberintoxikation ist eine Vergiftung mit Quecksilber. Es kann zwischen akuten und chronischen Quecksilbervergiftungen unterschieden werden.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Quecksilberintoxikation?

Quecksilberintoxikation
Die Frühsymptome einer akuten Vergiftung sind Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen. Typisch ist auch ein trockener Mund.
© marcel – stock.adobe.com

Die Quecksilbervergiftung wird auch als Merkurialismus bezeichnet. Sie wird durch eine direkte Aufnahme größerer Mengen Quecksilber oder durch eine längerfristige Aufnahme kleinerer Mengen Quecksilber verursacht. Quecksilber gehört zu den giftigen Schwermetallen. Mögliche Symptome reichen von Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel bis hin zu Seh- oder Gangstörungen. Die Quecksilbervergiftung wird mit einem Antidot behandelt. Alternativmedizinisch angebotene Verfahren wie das Cutler-Protokoll sind wissenschaftlich nicht belegt.

Quecksilber kommt in drei Formen vor, die sich völlig unterschiedlich verhalten. Metallisches Quecksilber ist vor allem als Dampf gefährlich, der über die Lunge aufgenommen wird; verschluckt gelangt es dagegen kaum in den Körper. Anorganische Quecksilbersalze wirken ätzend auf Magen und Darm und schädigen vor allem die Nieren. Organische Verbindungen wie Methylquecksilber werden hauptsächlich über Fisch aufgenommen, schädigen das Nervensystem und gehen auf das ungeborene Kind über.

Ursachen

Akute Quecksilberintoxikationen sind fast immer die Folge eines Unfalls. Im Haushalt kann eine akute kurzzeitige Vergiftung mit Quecksilber durch zerbrochene Fieberthermometer oder Energiesparlampen entstehen. Untersuchungen zufolge ist eine kurzzeitige Exposition allerdings nicht besorgniserregend, sofern der Raum sofort gut gelüftet und das ausgetretene Quecksilber sachgerecht entfernt wird. Tödliche akute Quecksilbervergiftungen sind sehr selten.

Insgesamt sind weltweit nur wenige akute Vergiftungen dokumentiert, die tödlich endeten. Es handelte sich dabei meist um Unfälle in Industrie oder Forschung; daneben sind auch absichtliche Vergiftungen mit Quecksilbersalzen beschrieben. Besonders giftig ist Quecksilber in organischen Verbindungen (zum Beispiel als Dimethylquecksilber). Deutlich häufiger kommt es jedoch zu chronischen Quecksilberintoxikationen. Hauptursache ist hier die Aufnahme von Nahrung, die mit Quecksilber verseucht ist.

Ein Beispiel für eine solche chronische Intoxikation ist die Minamata-Krankheit. Benannt wurde die Erkrankung nach der japanischen Stadt Minamata, in der Tausende Menschen aufgrund des Verzehrs von verseuchten Fischen und Meeresfrüchten chronisch erkrankten. Ursache war organisches Methylquecksilber, das eine Fabrik ins Meer geleitet hatte und das sich über die Nahrungskette anreicherte. Amalgam, ein Stoff, der in der Zahnmedizin für Füllungen genutzt wird, steht ebenfalls in Verdacht chronische Quecksilbervergiftungen auslösen zu können. Nach heutigem Kenntnisstand gibt es für gesundheitliche Schäden durch intakte Amalgamfüllungen jedoch keinen Beleg; die dabei freigesetzten Mengen liegen weit unter den Werten, die als bedenklich gelten. Aus Gründen des Umweltschutzes und der Vorsorge darf Amalgam in der Europäischen Union seit dem 1. Januar 2025 dennoch grundsätzlich nicht mehr für Zahnfüllungen verwendet werden; bereits seit Juli 2018 galt ein Verbot für Kinder unter 15 Jahren sowie für Schwangere und Stillende. Ein vorsorgliches Entfernen vorhandener Füllungen wird nicht empfohlen, weil dabei besonders viel Quecksilber freigesetzt wird. Weitere mögliche Ursachen für eine chronische Vergiftung mit Quecksilber sind die Aufnahme der giftigen Substanz am Arbeitsplatz oder am Wohnort.

Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Die Frühsymptome einer akuten Vergiftung sind Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen. Typisch ist auch ein trockener Mund. Bereits eine Aufnahme von 150 bis 300 Milligramm eines Quecksilbersalzes kann tödlich enden; verschlucktes metallisches Quecksilber wird dagegen kaum aufgenommen. Im weiteren Verlauf kommt es zu Nieren- oder Leberschäden.

Chronische Quecksilberintoxikationen verursachen oft unspezifische Symptome. Das Quecksilber lagert sich vor allem in den Nieren ab, außerdem im Rückenmark, in weiteren inneren Organen, in den Nervenbahnen und im Gehirn; am Zahnfleischrand kann sich ein dunkler Saum bilden, der sogenannte Quecksilbersaum. Es findet sich in Urin, Blut, Stuhl und sogar in der Muttermilch. Die Betroffenen leiden zunächst nur unter Müdigkeit und Kopf- und Gliederschmerzen. Später kommt es zu Lähmungen, Gangunsicherheiten, Psychosen und in schweren Fällen sogar zum Koma.

Unbehandelt kann die Erkrankung tödlich enden. Bei Schwangeren gelangt die giftige Substanz über den Mutterkuchen zum Ungeborenen. Die betroffenen Kinder können mit Entwicklungsstörungen und Behinderungen zur Welt kommen. Deshalb sollten Schwangere und Stillende auf Raubfische mit hoher Quecksilberbelastung wie Thunfisch, Schwertfisch, Hai und Heilbutt verzichten.

Diagnose & Krankheitsverlauf

Bei Verdacht auf eine chronische Quecksilberintoxikation stehen verschiedene Diagnoseverfahren zur Verfügung. Mithilfe des DMPS-Mobilisationstests kann Quecksilber im Urin nachgewiesen werden. DMPS bildet mit Quecksilber einen wasserlöslichen Komplex. Die Schwermetalldepots in den Organen sollen im Rahmen dieses Tests mobilisiert und zur Ausscheidung gebracht werden. Die Quecksilberkonzentration im Harn unterliegt tageszeitlichen Schwankungen und Abweichungen. Deshalb wird zur Bestimmung der Urin über 24 Stunden gesammelt. Toxikologische Fachgesellschaften lehnen den DMPS-Mobilisationstest heute allerdings ab: Die dabei gemessenen Werte lassen sich nicht sinnvoll beurteilen, weil Vergleichswerte für Gesunde fehlen, und erlauben keinen Rückschluss auf eine Belastung des Körpers. Maßgeblich sind stattdessen die Quecksilberwerte in Blut und Urin ohne vorherige Gabe eines Komplexbildners.

Der Kaugummi-Test dient der Bestimmung des Quecksilbergehalts im Speichel. Bei diesem Test muss ein zuckerfreier Kaugummi für zehn Minuten gekaut werden. Der Speichel, der sich beim Kauen bildet, wird gesammelt und anschließend im Labor untersucht. Die genaue Quecksilberbelastung kann mit diesem Test allerdings nicht diagnostiziert werden. Vielmehr zeigt der Test an, ob sich Quecksilber aus vorhandenen Amalgamfüllungen löst.

Mit verschiedenen labortechnischen Verfahren lässt sich Quecksilber auch im Blut nachweisen. Der Quecksilbergehalt im Blut gibt allerdings eher Hinweise auf eine kurz zurückliegende Belastung. Zudem wird Quecksilber auch in die Haarwurzel eingebaut. Der Quecksilbergehalt im Haar ist ein gutes Maß auch für länger zurückliegende Belastungen. Er bildet vor allem die Aufnahme von organischem Quecksilber ab, etwa über Fisch; durch Haarpflegemittel und Ablagerungen von außen kann das Ergebnis verfälscht werden.

Komplikationen

Eine Quecksilberintoxikation ruft zunächst Zahnfleischentzündungen, Zahnlockerung, Durchfälle und Nierenentzündungen hervor. Aus diesen Beschwerden entwickeln sich im Verlauf der Erkrankung schwerwiegende Komplikationen. Typisch für einen chronischen Verlauf ist die Schädigung des Nervensystems, die mit Muskelzuckungen, Stimmungsschwankungen, Erregungs- und Angstzuständen und Sprach- oder Sehstörungen verbunden sein kann. Auch Persönlichkeitsveränderungen und Konzentrationsstörungen können auftreten.

Im Allgemeinen schädigt das Schwermetall den gesamten Organismus. Neben dem Nervensystem erkranken häufig auch die inneren Organe, der Magen-Darm-Trakt und die Haut. Mögliche Spätfolgen sind irreparable Nieren- und Leberschäden sowie bleibende Ohr-, Augen- und Nasenrachenraum-Erkrankungen. Wird die Quecksilbervergiftung frühzeitig erkannt und behandelt, lassen sich diese schwerwiegenden Komplikationen häufig vermeiden. Allerdings bergen auch die Behandlungsmethoden Risiken.

So werden typischerweise Antidote wie Dimercaptobernsteinsäure und Dimercaptopropansulfonsäure eingesetzt – beide mit Nebenwirkungen wie Schwindel, Übelkeit und Erbrechen, Fieber und Schüttelfrost verbunden. Auch Acetylcystein und andere Medikamente können Neben- und Wechselwirkungen hervorrufen. Die intravenöse Behandlung selbst kann zu Infektionen an der Einstichstelle führen. Selten bilden sich Ödeme oder Thrombosen, die ihrerseits mit Komplikationen verbunden sind. Nach der Behandlung kann es zu einem Rezidiv der Quecksilberintoxikation kommen.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Eine Quecksilberintoxikation sollte immer durch einen Arzt behandelt werden. Nur durch eine frühe Diagnose und Behandlung können weitere Komplikationen und im schlimmsten Fall auch der Tod verhindert werden. Eine Selbstheilung tritt bei dieser Erkrankung nicht ein, sodass die Quecksilberintoxikation immer von einem Arzt behandelt werden sollte. Ein Arzt ist dann aufzusuchen, wenn der Betroffene eine erhöhte Menge an Quecksilber eingenommen hat. Dies führt zu einem sehr trockenen Mund und weiterhin zu einer starken Müdigkeit.

Auch Lähmungen oder starke Kopfschmerzen können auf die Quecksilberintoxikation hindeuten und sollten von einem Arzt untersucht werden. Dabei kann der Betroffene auch in ein Koma fallen oder starke Psychosen aufweisen. Sollten diese Beschwerden nach der versehentlichen Einnahme auftreten, so muss sofort das Krankenhaus aufgesucht oder der Notarzt verständigt werden. In der Regel kann die Quecksilberintoxikation relativ gut behandelt werden, wenn die Behandlung schon frühzeitig eingeleitet wird.

Bei Bewusstlosigkeit, Krampfanfällen, Atemnot oder nach dem Einatmen größerer Mengen Quecksilberdampf ist sofort der Notruf 112 zu wählen. Bei jedem anderen Verdacht auf eine Vergiftung, etwa wenn ein Kind Quecksilber aufgenommen hat, berät der regionale Giftnotruf rund um die Uhr, auch nachts und am Wochenende.

Behandlung & Therapie

Die Quecksilbervergiftung wird mit einem Antidot therapiert. Dafür werden sogenannte Komplexbildner eingesetzt. Es handelt sich dabei um Substanzen, die mit dem Quecksilber einen Metallkomplex bilden. Diese Quecksilber-Antidot-Komplexe können von der Niere besser aus dem Blut filtriert werden. Verwendet werden Substanzen wie Dimercaptopropansulfonsäure (DMPS) oder Dimercaptobernsteinsäure (DMSA).

Wurde die Intoxikation durch die Aufnahme von organischen Quecksilberverbindungen wie Methylquecksilber ausgelöst, wird Acetylcystein (NAC) verabreicht. Früher wurden auch Mineralstoffe zur Quecksilberausleitung genutzt. Untersuchungen zeigten allerdings, dass die Wirkung nicht ausreichend ist. In der Alternativmedizin kommt das sogenannte Cutler-Protokoll zum Einsatz. Das Protokoll verwendet ebenfalls DMSA oder DMPS. Zusätzlich wird Alphaliponsäure (ALA) verwendet.

Für die Wirksamkeit dieses Protokolls gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg. Komplexbildner gehören grundsätzlich in ärztliche Hand und sind kein Mittel zur allgemeinen „Entgiftung“: Sie schwemmen auch lebenswichtige Spurenelemente wie Zink und Kupfer aus, können die Nieren belasten und schwere allergische Reaktionen auslösen. Eine Behandlung mit ihnen setzt einen ärztlich gesicherten Nachweis einer Quecksilberbelastung voraus.


Vorbeugung

Um eine Quecksilberintoxikation zu verhindern, ist beim Umgang mit dem giftigen Schwermetall Vorsicht geboten. Die Innenraumlufthygiene-Kommission des deutschen Umweltbundesamtes hat Innenraumluftrichtwerte für Quecksilber erarbeitet. Der Richtwert II bezeichnet die Konzentration von Quecksilber, bei deren Überschreiten sofort gehandelt werden muss. Der niedrigere Richtwert I ist ein Vorsorgewert; wird er überschritten, ist die Ursache zu suchen und die Belastung zu senken. Zur Senkung der Konzentration können technische und bauliche Maßnahmen erforderlich sein.

Wenn Fieberthermometer, Barometer, Blutdruckmessgeräte oder Energiesparlampen in geschlossenen Räumen zerbrechen, kann es zu einer Belastung der Luft mit Quecksilberdämpfen kommen. Der betroffene Raum sollte sofort gut durchgelüftet werden. Eine ausreichende Lüftung kann über mehrere Wochen erforderlich sein. Sichtbare Quecksilberkügelchen sollten vorsichtig mit einer Pipette aufgesaugt und bis zur Entsorgung in einem Gefäß unter Wasser gelagert werden.

Sind Quecksilberkügelchen in unerreichbare Ritzen oder Ecken gelangt, müssen diese mit quecksilberabsorbierenden Mitteln fixiert werden. Da Quecksilberdampf schwerer als Luft ist, sinkt er ab. Kleinkinder und Kinder, die häufig am Boden spielen, sind deshalb besonders gefährdet und sollten in quecksilberbelasteten Räumen nicht spielen. Unter keinen Umständen sollte das Quecksilber mit dem Staubsauger aufgesaugt werden. Das Metall und die giftigen Dämpfe werden dadurch weiträumig verteilt.

Nachsorge

Nach einer Quecksilberintoxikation ist es besonders wichtig, dass die Anweisungen des Arztes eingehalten werden. Wirksame Hausmittel stehen zur Heilung nicht zur Verfügung. Daher ist die konsequente Einnahme der verordneten Medikamente von entscheidender Bedeutung für einen raschen und nachhaltigen Behandlungserfolg.

Weiterhin können Patienten die begleitenden Symptome der Quecksilberintoxikation bekämpfen. So helfen bei starkem Juckreiz nachfettende oder antihistaminhaltige Cremes und Salben, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind. Wer damit den Juckreiz nicht in den Griff bekommt, kann mit speziellen Baumwollhandschuhen verhindern, dass vor allem in der Nacht die Haut aufgekratzt wird. Das Kratzen verursacht nämlich Verletzungen der Haut, die in der Folge zu weiteren Erkrankungen, darunter insbesondere sekundären Entzündungen führen können.

Viele Patienten klagen im Nachgang einer Quecksilberintoxikation über Zahnfleischprobleme. Hier ist es ratsam, den Zahnarzt aufzusuchen, falls konkrete Symptome in Erscheinung treten. Aber auch ohne akute Symptome sollten betroffene Patienten nach einer Quecksilberintoxikation auf eine sorgfältige Mundhygiene achten. Mit antibakteriellen Mundspülungen, Zahnseide und gegebenenfalls Interdentalbürsten für die Zahnzwischenräume kann einer Entzündung des Zahnfleisches wirksam entgegengewirkt werden.

Schließlich ist es wichtig, die Quelle der Quecksilberintoxikation zu identifizieren. Sofern die Quelle der Vergiftung nicht beseitigt werden konnte, sollten andere Personen gewarnt werden, um weitere Vergiftungsfälle zu vermeiden.

Das können Sie selbst tun

Vermutlich hat der behandelnde Arzt bereits eine Chelat- oder andere Ausleitungstherapie verordnet, um das Quecksilber auszuleiten. Der Patient selbst kann darüber hinaus einiges für sein Wohlbefinden tun. Als wohltuend empfunden werden Saunagänge, Dampfbäder und Sport, sofern der Kreislauf das zulässt. Wasserreiche Lebensmittel wie Obst, Tomaten oder Spargel sorgen zusammen mit einer ausreichenden Trinkmenge für eine gute Harnausscheidung. Ausgeschieden wird Quecksilber allerdings ganz überwiegend über die Nieren und den Darm; eine nennenswerte Ausleitung über den Schweiß ist nicht belegt. Den Entgiftungsprozess sollte der Betroffene weiter unterstützen, indem er keine anderen Gifte aufnimmt. Dazu gehören in erster Linie Alkohol und Nikotin, aber auch Autoabgase, Feinstaub und weitere Luftverschmutzungen. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, wird gelegentlich das sogenannte „Cutler-Protokoll“ als Alternative angeboten. Es ist allerdings umstritten, sehr aufwändig und in seiner Wirksamkeit nicht belegt. Eine Selbstbehandlung mit frei verkäuflichen Ausleitungsmitteln ist gefährlich; über eine Ausleitung entscheidet allein der behandelnde Arzt.

Möglicherweise hat die Quecksilberintoxikation die Mundschleimhaut des Betroffenen geschädigt. Das macht eine akribische Mund- und Zahnpflege unabdingbar. Zahnärzte geben hier Empfehlungen und Hilfestellung.

Ist die Quecksilbervergiftung weiter fortgeschritten, werden die körperlichen Folgen symptomatisch behandelt. Diese Behandlungen kann der Patient mit einem gesunden Lebensstil unterstützen. Um eine Kachexie zu vermeiden, sollte er ausreichend essen, selbst wenn es schwerfällt. Das Gleiche gilt für einen geregelten Schlaf-Wach-Rhythmus. Er sollte auch dann angestrebt werden, wenn der Patient unter Schlafstörungen leidet. Hilfreich sind hier feste Ruhezeiten, die unbedingt einzuhalten sind.

Quellen

  • Marquardt, H., Schäfer, S.G., Barth, H. (Hrsg.): Toxikologie.
    ISBN: 9783804736573
  • Zilker, T.: Klinische Toxikologie für die Intensivmedizin.
    ISBN: 9783837416480
  • Madea, B. (Hrsg.): Rechtsmedizin.
    ISBN: 9783662634349
  • Berlit, P. (Hrsg.): Klinische Neurologie.
    ISBN: 9783662606742
  • Herold, G.: Innere Medizin 2026.
    ISBN: 9783982116655

Das könnte Sie auch interessieren