Weber-Versuch

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 5. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Schwerhörigkeit, im Fachjargon Hypakusis genannt, bezeichnet eine Einschränkung des Hörvermögens. Sie betrifft immer mehr Menschen und kann von einer leichten Beeinträchtigung bis hin zum kompletten Hörverlust reichen.

Manche Beschwerden machen sich nur für eine gewisse Zeit bemerkbar, andere sind von Dauer. Eine Hörstörung vermag viele Ursachen zu haben. Oft kommt sie mit dem Alter des Patienten oder als Folge einer Erkrankung oder Lärmbelastung. In manchen Fällen wird Schwerhörigkeit auch vererbt. Eine einfache und schnelle Verdachtsdiagnose ist bereits durch die in der Hausarztpraxis zur Verfügung stehenden Mittel möglich. Verschiedene Stimmgabeltests zum Beispiel geben dem Arzt zuverlässige Hinweise, welcher Teil des Ohres eine Hörstörung verursachen könnte. Zu diesen Tests mittels Stimmgabel zählt auch der Weber-Versuch.

Am Anfang jeder Abklärung steht deshalb eine einfache Frage: Liegt die Ursache im mechanischen Teil des Ohres, der den Schall zum Innenohr befördert, oder im empfindenden und weiterleitenden Teil? Von der Antwort hängt das weitere Vorgehen ab, denn eine Störung der Schallleitung lässt sich häufig gut beheben, während eine Schädigung des Innenohrs oder des Hörnervs meist bleibt und mit Hilfsmitteln ausgeglichen wird. Der Weber-Versuch beantwortet diese Frage nicht allein, engt sie aber innerhalb weniger Augenblicke ein.

Inhaltsverzeichnis

Was ist der Weber-Versuch?

Weber Versuch
Ein Stimmgabeltest, der in Arztpraxen wegen seiner unkomplizierten Anwendungsweise täglich zum Einsatz kommt, ist der Weber-Versuch.

Ein Stimmgabeltest, der in Arztpraxen wegen seiner unkomplizierten Anwendungsweise täglich zum Einsatz kommt, ist der Weber-Versuch. Namensgeber ist Ernst Heinrich Weber. Als Professor für Anatomie und Physiologie in Leipzig hat er bereits im Jahr 1834 auf diese Methode aufmerksam gemacht. Als Standardtest der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde zur Untersuchung einer Hörstörung können mit diesem Verfahren mögliche Ursachen für eine Schwerhörigkeit schnell und effektiv eingegrenzt werden.

Ernst Heinrich Weber gilt als einer der Begründer der experimentellen Sinnesphysiologie. Er untersuchte, wie stark sich ein Reiz ändern muss, damit ein Mensch den Unterschied überhaupt bemerkt, und beschrieb dabei einen Zusammenhang, der später als Weber-Gesetz bekannt wurde. Der nach ihm benannte Hörversuch steht in demselben Zusammenhang: Er ist kein Messverfahren, sondern eine Frage nach einer Empfindung, und er nutzt aus, dass ein Seitenunterschied zwischen den beiden Ohren leichter zu benennen ist als eine absolute Lautstärke.

Schwerhörigkeit kann durch Störungen im äußeren Gehörgang, im Mittel- oder Innenohr, aber auch zentral im Bereich der Hörbahn entstehen. Je nach Ursprungsort der Störung wird die Schwerhörigkeit in Schallempfindungsstörung (Schädigung im Innenohr oder Bereich der Hörnerven) und Schallleitungsstörung (Beeinträchtigung im Mittelohr oder äußeren Gehörgang) eingeteilt. Das Ausmaß einer Hörstörung kann hierbei von einer leichten Hörminderung bis zur Gehörlosigkeit reichen.

Der Versuch beruht darauf, dass Schall das Innenohr auf zwei verschiedenen Wegen erreichen kann. Der gewohnte Weg ist die Luftleitung: Der Schall wandert durch den Gehörgang zum Trommelfell, wird von der Kette der Gehörknöchelchen im Mittelohr verstärkt und an die Hörschnecke weitergegeben. Daneben gibt es die Knochenleitung, bei der der Schall den Schädelknochen unmittelbar in Schwingung versetzt und die Hörschnecke erreicht, ohne Gehörgang und Mittelohr zu passieren. Beim Gesunden ist die Luftleitung der empfindlichere der beiden Wege, weil das Mittelohr den Schall gezielt verstärkt. Fällt diese Verstärkung durch eine Störung im mechanischen Teil des Ohres weg, verschiebt sich das Verhältnis zugunsten der Knochenleitung. Ist dagegen die Hörschnecke oder der Hörnerv betroffen, sind beide Wege gleichermaßen beeinträchtigt, weil sie sich dieselbe Endstrecke teilen. Auf diesem Unterschied beruhen sämtliche Stimmgabelversuche.

Der Weber-Versuch erlaubt eine gute Diagnose bei einer einseitigen Hörstörung und eignet sich besonders zur Differenzierung von Schallleitungs- und Schallempfindungsstörungen. Die Untersuchung ist ein unkomplizierter und schmerzfreier Vorgang und gehört zu den sogenannten subjektiven Testverfahren, da sie auf eine aktive Mitarbeit des Patienten angewiesen ist. Zumeist hilft der Weber-Test festzustellen, von welchem Teil des Ohres eine Hörstörung verursacht wird. Für diesen klinisch orientierenden Hörtest benutzt der Arzt eine Stimmgabel.

Der Weber-Versuch steht dabei nicht allein. Er gehört zur Gruppe der Stimmgabeltests, zu der neben dem Rinne-Versuch auch der Bing-, der Schwabach- und der Gellé-Versuch zählen; im Praxisalltag haben sich davon vor allem Weber und Rinne gehalten. Alle diese Verfahren sind orientierend: Sie geben einen Hinweis auf die Art der Hörstörung, sagen aber nichts über ihr Ausmaß. Dafür ist die Audiometrie zuständig, die den Hörverlust in Zahlen fasst, und für die Beweglichkeit des Trommelfells und den Druck im Mittelohr die Tympanometrie. Ihren Platz behalten die Stimmgabelversuche, weil sie ohne Strom, ohne schallgedämmten Raum und ohne aufwendige Gerätetechnik auskommen und sich deshalb auch am Krankenbett, in der Notaufnahme oder bei einem Hausbesuch durchführen lassen.

Funktion, Wirkung & Ziele

Mit Hilfe der Stimmgabel ist der Arzt in der Lage, unterschiedliche Hörprobleme zu erkennen und zu lokalisieren. Dieser Methode zugrunde liegt die Schallabflusstheorie von Mach: Ist bei einer Schallleitungsschwerhörigkeit die Fortleitung des Schalls über die Gehörknöchelchenkette gestört, bleibt der über die Knochenleitung am Innenohr ankommende Schall dort gefangen und fließt nicht über das Mittelohr ab. Der Ton wird deshalb ausgerechnet auf der erkrankten Seite lauter empfunden.

Zur Diagnose setzt der Arzt die gleiche Stimmgabel ein wie ein Musiker zum Stimmen seines Instruments. Sie schwingt im Kammerton a mit 440 Hertz. Mit ihr kann der Arzt untersuchen, ob ein mit der Stimmgabel erzeugter Ton über die Kopfknochen weitergeleitet und vom Patienten wahrgenommen wird. Die Stimmgabel wird in Schwingungen versetzt und mit dem Fuß auf den Scheitel des Patienten gesetzt. Über die Knochenleitung wird der Schall dann in die Innenohren weitergeleitet.

Auf die Handhabung der Stimmgabel kommt es dabei an. Angeschlagen wird sie an einer nachgiebigen Unterlage, etwa am Handballen oder am eigenen Knie, und nicht an einer Tischkante: Ein harter Anschlag setzt Obertöne frei und lässt die Schwingung ungleichmäßig abklingen. Gehalten wird die Gabel ausschließlich am Stiel, denn schon eine Berührung der Zinken dämpft sie ab. Der Fuß der Gabel wird mittig auf den Scheitel aufgesetzt; ebenso gebräuchlich sind die Stirnmitte, die Nasenwurzel und die oberen Schneidezähne. Entscheidend ist, dass der Aufsatzpunkt genau in der Mitte liegt, weil eine seitlich aufgesetzte Gabel eine Seitenverschiebung vortäuschen kann. Gefragt wird anschließend offen, wo der Ton gehört wird, und nicht, ob er auf einer bestimmten Seite lauter erscheint; eine Frage, die eine Antwort nahelegt, entwertet das Ergebnis.

Ist mit dem Gehör alles in Ordnung, werden die Schwingungen der Stimmgabel in beiden Ohren gleich stark registriert. Liegt ein einseitiges Problem vor, erscheint der Ton in einem Ohr lauter als im anderen. Auf diese Weise lassen sich Störungen in der Luftleitung identifizieren, zum Beispiel eine Verengung des Gehörgangs oder ein Intensitätsverlust im Mittelohr. Dabei vermeldet der Betroffene für das Ohr, mit dem er schlechter hört, den Ton besonders laut zu vernehmen.

Dieses Phänomen ist einfach nachzuvollziehen: Hält man sich ein Ohr zu, hört man das eigene gesprochene Wort auf diesem Ohr besonders laut. Der Weber-Versuch erlaubt durch seine korrekte Interpretation eine orientierende Zuordnung der Art einer Schwerhörigkeit. Ein normal Hörender bzw. ein beidseitig gleich schwerhöriger Patient hört den Ton der Stimmgabel nach dem Aufsetzen auf den Schädel mit beiden Ohren gleich laut. Er hat daher den Eindruck, diesen in der Mitte des Kopfes zu hören.

Der Ton wird nicht lateralisiert, also nicht auf eine Seite gelenkt. Gibt der Patient an, den Ton auf einer Seite zu hören, spricht man von einer Lateralisierung. In diesem Fall liegt eine einseitige oder asymmetrische Hörstörung vor. Bei einer einseitigen Schallempfindungsstörung wird der Ton vom besser hörenden Innenohr lauter wahrgenommen, der Patient lateralisiert also ins gesunde Ohr. Bei einer einseitigen Schallleitungsstörung wird jedoch der Ton im erkrankten Ohr lauter gehört, meist zur Verwunderung des Patienten.

Damit ist zugleich gesagt, was der Untersuchte beurteilen soll. Gefragt ist nicht, ob er den Ton hört, sondern wo er ihn verortet. Der Ton hat keine Richtung im eigentlichen Sinn; er entsteht im Kopf und wird dorthin verlegt, wo das Hörsystem ihn am lautesten registriert. Genau deshalb ist die Angabe brauchbar, obwohl sie rein subjektiv ist: Sie beschreibt kein Geräusch von außen, sondern das Verhältnis der beiden Seiten zueinander. Wandert der Ton, wird das meist ohne Zögern angegeben; die Verlagerung ist deutlich und wird nicht als schwierige Unterscheidung erlebt.

Anders als der Rinne-Versuch, der jedes Ohr für sich prüft, erfasst der Weber-Versuch beide Ohren in einem einzigen Durchgang. Darin liegt sein Vorzug und zugleich seine Grenze. Er zeigt, dass ein Seitenunterschied besteht, sagt aber für sich genommen nicht, welches Ohr der Grund dafür ist: Wandert der Ton nach rechts, passt das ebenso gut zu einer Schallleitungsstörung des rechten Ohres wie zu einer Schallempfindungsstörung des linken. Erst der Rinne-Versuch an beiden Ohren entscheidet zwischen diesen beiden Möglichkeiten. Aus diesem Grund werden die beiden Verfahren regelmäßig nacheinander durchgeführt und ihre Ergebnisse gemeinsam beurteilt.

Ein unauffälliger Weber-Versuch schließt eine Hörstörung nicht aus. Sind beide Ohren in gleichem Maß betroffen, wie es bei der Altersschwerhörigkeit die Regel ist, hört der Untersuchte den Ton weiterhin mittig, obwohl sein Gehör deutlich eingeschränkt ist. Auch die Stärke der Lateralisierung sagt nichts über die Stärke der Störung aus; es gibt nur die Angaben mittig, rechts oder links. Hinzu kommt, dass das Verfahren auf die Auskunft des Untersuchten angewiesen ist: Kleine Kinder, Menschen mit Verständigungsschwierigkeiten und Untersuchte, die eine bestimmte Antwort erwarten, liefern kein verlässliches Ergebnis. Ein weiterer Fallstrick betrifft die Gabel selbst. Eine zu tief gestimmte Stimmgabel wird am Knochen eher gespürt als gehört; für die Hörprüfung wird deshalb die höher gestimmte Gabel verwendet und nicht diejenige, mit der das Vibrationsempfinden der Nerven geprüft wird.

Eine Schallleitungsschwerhörigkeit liegt vor, wenn der Schall im Außen- oder Mittelohr nicht weitergeleitet wird. Dafür verantwortlich kann Ohrenschmalz oder eine Mittelohrentzündung sein. Besteht eine Schallleitungsschwerhörigkeit, wird der Ton im erkrankten Ohr lauter empfunden. Bei einer Schallempfindungsschwerhörigkeit kommt der Ton im nicht beeinträchtigten Ohr besser an. Die Schallempfindungsschwerhörigkeit kann durch Schädigungen im Innenohr, Hörnerv oder Gehirn verursacht werden.

Die Diagnose kann in diesem Fall ein akuter Hörsturz, die Menière-Krankheit (Erkrankung des Innenohrs), eine Schädigung des Innenohrs oder des Hörnervs, ein Akustikusneurinom (ein gutartiger Tumor am Gleichgewichts- und Hörnerv) oder eine traumatische Verletzung durch eine Schädelbasisfraktur sein. Häufig kann eine akute Schallempfindungsschwerhörigkeit auch im Rahmen eines Knalltraumas ausgelöst werden oder ohne bekannte Ursachen entstehen. Der häufigste Auslöser für eine Schallleitungsschwerhörigkeit ist ein Ceruminalpfropf, also Ohrenschmalz. Wegweisende Symptome sind eine akute Hörminderung begleitet von Druckgefühl bis Ohrenschmerzen.

Zu den Störungen, die den mechanischen Teil des Ohres betreffen, zählen neben dem Ohrenschmalzpfropf und der Mittelohrentzündung auch der Paukenerguss, also eine Flüssigkeitsansammlung hinter dem Trommelfell, ein Loch im Trommelfell und die Otosklerose, bei der die Gehörknöchelchen an Beweglichkeit verlieren. Auf der anderen Seite stehen die Störungen des Innenohrs und der Hörbahn. Zu den häufigsten gehören die Altersschwerhörigkeit und die Lärmschwerhörigkeit, die sich beide allerdings meist auf beiden Seiten entwickeln und deshalb im Weber-Versuch oft unauffällig bleiben.

Ergibt die orientierende Prüfung einen Anhalt, folgen die messenden Verfahren. Die Audiometrie bestimmt für jede geprüfte Tonhöhe getrennt, wie laut ein Ton sein muss, damit er über die Luftleitung und über die Knochenleitung gehört wird; aus dem Abstand beider Kurven lässt sich ablesen, welcher Anteil der Hörminderung auf den mechanischen und welcher auf den nervlichen Teil des Ohres entfällt. Die Tympanometrie prüft, wie beweglich das Trommelfell ist, und macht damit einen Erguss im Mittelohr sichtbar. Hinzu kommen die Betrachtung von Gehörgang und Trommelfell unter dem Mikroskop und, wenn ein Tumor am Hörnerv in Betracht kommt, bildgebende Verfahren.

Für den Untersuchten selbst dauert der Weber-Versuch nur wenige Augenblicke, und er verlangt keinerlei Vorbereitung: keine Nüchternheit, kein Absetzen von Medikamenten, keinen gesonderten Termin. Er lässt sich in dieselbe Untersuchung einfügen, in der der Arzt Gehörgang und Trommelfell betrachtet, und liefert sein Ergebnis, noch bevor ein Gerät eingeschaltet ist.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Bei Lateralisation im Weber-Versuch wird der Arzt einen weiteren Stimmgabel-Test, den Rinne-Versuch, anschließen. So kann die Ursache für eine Hörschädigung weiter eingegrenzt und genauer bestimmt werden. Die Stimmgabelprüfung ist gesundheitlich unbedenklich.

Die Unbedenklichkeit ergibt sich dabei aus dem Verfahren selbst. Es wird nichts in den Körper eingebracht, es fließt kein Strom, und es entsteht keine Strahlenbelastung; der Untersuchte spürt lediglich den Fuß der Stimmgabel auf dem Kopf. Der Versuch lässt sich beliebig oft wiederholen, was ihn für die Verlaufsbeurteilung brauchbar macht, und er ist auch dann durchführbar, wenn der Untersuchte nicht in eine Praxis kommen kann. Zwischen zwei Untersuchten wird die Gabel gereinigt, weil sie mit der Haut und, wenn sie auf die Schneidezähne aufgesetzt wird, mit der Mundhöhle in Berührung kommt.

Das eigentliche Risiko liegt nicht in der Untersuchung, sondern in ihrer Auslegung. Wer aus einem mittig gehörten Ton auf ein gesundes Gehör schließt, übersieht die beidseitige Schwerhörigkeit; wer aus einer Lateralisierung ohne den Rinne-Versuch auf ein bestimmtes Ohr schließt, kann sich in der Seite irren. Ein plötzlicher einseitiger Hörverlust gilt unabhängig vom Ergebnis der Stimmgabelprüfung als abklärungsbedürftig, weil hinter ihm sowohl ein harmloser Ohrenschmalzpfropf als auch eine Erkrankung des Innenohrs oder des Hörnervs stehen kann.

Quellen

  • Reiß, M. (Hrsg.): Facharztwissen HNO-Heilkunde.
    ISBN: 9783662581773
  • Strutz, J., Mann, W. (Hrsg.): Praxis der HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie.
    ISBN: 9783132454606
  • Neudert, M., Beleites, T., Zahnert, T.: Basiswissen Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde.
    ISBN: 9783662644621
  • Lehnhardt, E., Laszig, R. (Hrsg.): Praxis der Audiometrie.
    ISBN: 9783133690096
  • Füeßl, H. S., Middeke, M.: Anamnese und klinische Untersuchung.
    ISBN: 9783132443099

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