Alkoholvergiftung

Die Alkoholvergiftung, die ebenfalls wie der Kater nach dem Alkoholkonsum als Alkoholintoxikation bezeichnet wird, ist eine durch Ethylalkohol verursachte Vergiftung. Je nachdem wieviel Alkohol der Betroffene getrunken hat, wirkt die Vergiftung auf den menschlichen Organismus. Im Extremfall kann eine Alkoholvergiftung tödlich enden. Eine Alkoholvergiftung ist abzugrenzen von einem Kater (Alkoholintoxikation) und der Alkoholkrankheit.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Alkoholvergiftung?

Die akute Alkoholvergiftung äußert sich durch Desorientierung bis hin zu Bewusstlosigkeit und Koma. Die Alkoholvergiftung kann bis zum Tod führen.

Wie alle Vergiftungen wird die Alkoholvergiftung durch die Zufuhr von Giftstoffen zum menschlichen Körper verursacht. Bei der Alkoholvergiftung besteht dieses Gift aus Ethanol, einer organischen Verbindung, die im allgemeinen Sprachgebrauch als „Alkohol“ bezeichnet wird. Alkohol ist ein Naturprodukt, welches einfach herstellbar ist und bei einigen natürlich ablaufenden Prozessen auch ohne Zutun des Menschen gebildet wird. Alkohol ist seit dem Altertum als Genussmittel in Gebrauch.

Aber Alkohol ist nicht nur ein Genussmittel, auch für Alkohol gilt: „Die Dosis macht das Gift“. Denn Alkohol ist ein Gift, dass das zentrale Nervensystem und das Gehirn direkt beeinflusst, was seinen Gebrauch als Genussmittel erklärt. Eine Alkoholvergiftung entsteht dadurch, dass sich der Betroffene eine zu hohe Dosis dieses Giftes und Genussmittels zugeführt hat. Die akute Alkoholvergiftung äußert sich durch Desorientierung bis hin zu Bewusstlosigkeit und Koma. Die Alkoholvergiftung kann bis zum Tod führen.

Ursachen

Bei einer Vergiftung liegt die Ursache in der Zufuhr eine schädlichen Mengen des Giftes, bei der Alkoholvergiftung also in der Zufuhr einer zu großen Alkoholmenge. Der Körper verfügt über Abwehrmechanismen, die eine Alkoholvergiftung verhindern sollen, wie etwa das Einsetzen einer extremen Schläfrigkeit. Vor Erfindung der Destillation, mit der die Produktion hochprozentiger alkoholischer Getränke ermöglicht wurde, war eine Alkoholvergiftung daher eher selten.

Durch Spirituosen, die meist um 40 Vol.-% Alkohol enthalten, kann dem Körper aber mit einer verhältnismäßig geringen Flüssigkeitsmenge eine hohe Alkoholmenge in kurzer Zeit zugeführt werden. Die natürlichen Abwehrmechanismen können dann nicht mehr schnell genug greifen und es kann durch übermäßigen Alkoholgenuss zu einer Alkoholvergiftung kommen. Früher waren es häufig "Trinkspiele", die bei den Teilnehmern zu einer Alkoholvergiftung führten. Heute wird eine Alkoholvergiftung von Teilen der Bevölkerung auch beabsichtigt beim sogenannten "Komasaufen" herbeigeführt.

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Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Bei einer Alkoholvergiftung kommt es zunächst zu Übelkeit und Erbrechen. Ist der Betroffene noch bei Bewusstsein, treten außerdem Unruhe und Verwirrtheit auf. Des Weiteren fällt die Körpertemperatur ab und der Betroffene klagt über Gänsehaut, ohne dabei jedoch Kälte zu verspüren. Das fehlende Hitze- oder Kälteempfinden ist ein typisches Anzeichen – viele Menschen mit Alkoholvergiftung setzen sich großer Kälte aus und geraten dadurch in akute Lebensgefahr.

Äußerlich ist eine Alkoholvergiftung anhand des typischen Zitterns und der Lähmungserscheinungen zu erkennen. Meist schwitzt der Betroffene stark und leidet unter Gangstörungen. Erweiterte Pupillen, Sprachstörungen, motorische Ausfälle und andere Anzeichen eines übermäßigen Alkoholkonsums treten bei einer Alkoholvergiftung in verstärkter Form auf. Eine Alkoholvergiftung äußert sich außerdem durch Heißhunger und einen trockenen Mund.

Die Reaktionszeit ist stark verlangsamt und meist kommt es zu weiteren Verhaltensauffälligkeiten, anhand derer ein übermäßiger Alkoholkonsum eindeutig festgestellt werden kann. Eine Alkoholvergiftung kann auch anhand der eintretenden Apathie bemerkt werden, die meist mit einem starkem Unwohlsein und Bewusstseinsstörungen einhergeht.

Vielfach leiden die Betroffenen an Störungen der Wahrnehmung und des Gedächtnisses, die mit übermäßig aggressivem Verhalten verbunden sein können. Im weiteren Verlauf erschlaffen die Muskeln und der Betroffene fällt schließlich in ein Koma.

Komplikationen

Eine Alkoholvergiftung ist für den Körper relativ schwer zu verarbeiten und muss oft in einem Krankenhaus behandelt werden. Sie tritt immer dann auf, wenn ein Patient zu viel Alkohol zu sich genommen hat. Die Leber kann diese große Menge an Alkohol dann nicht verarbeiten. In der Regel wird eine Alkoholvergiftung nicht wirklich behandelt, wenn sich der Betroffene nicht in einem Krankenhaus meldet.

Bei einer Behandlung zu Hause ist es normal, dass sich der Betroffene schlecht fühlt, Kopfschmerzen hat und von Übelkeit geplagt wird. Hier ist ein Erbrechen und ein ungewöhnlicher Stuhlgang auch ein ganz gewöhnliches Symptom. In der Regel treten hier keine besonderen Komplikationen auf. Falls die Alkoholvergiftung sehr stark ist, muss dem Patienten der Magen ausgepumpt werden. Dies geschieht in einem Krankenhaus.

Beim Auspumpen des Magens treten ebenso keine Komplikationen auf. Nach einer Alkoholvergiftung fühlt sich der Patient allerdings schwach und klagt auch hier über Kopfschmerzen und ein Gefühl der Übelkeit. Falls die Alkoholvergiftung häufig auftritt, kann dies die Leber beschädigen. Auch ein ständiges Auspumpen des Magens schadet dem Körper.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Eine Alkoholvergiftung ist ein potenziell lebensbedrohlicher Zustand, der sofortiger ärztlicher Hilfe bedarf. Die ersten Anzeichen sind bereits ein Warnsignal und ein deutliches Zeichen, keinen weiteren Alkohol anzurühren. Am besten wäre es, einen Arzt bereits dann aufzusuchen, wenn die ersten Symptome wie Drehschwindel, Übelkeit mit und ohne Erbrechen und Verwirrtheit auftreten.

Ist der Betroffene ansonsten körperlich gesund, kann es zwar sein, dass er mit ausreichend Schlaf und viel Wasser in einigen Stunden oder Tagen von allein wieder auf die Beine kommt. Schneller und sicherer verläuft die Erholung jedoch unter ärztlicher Aufsicht. Eine schwere Alkoholvergiftung dagegen lässt keine Wahl mehr offen, der Betroffene muss im Krankenhaus behandelt werden. In diesem Stadium der Alkoholvergiftung sind die meisten Menschen schon Ohnmächtig oder kurz davor, das Bewusstsein zu verlieren.

Letzterer Zustand ist genauso gefährlich, denn sie könnten aggressiv werden und Menschen verletzen, die nur versuchen, ihnen zu helfen. Auch vor diesem Hintergrund sollte bei einer Alkoholvergiftung lieber gleich ein Krankenwagen gerufen werden, denn Sanitäter kennen sich mit alkoholisierten Menschen und ihren Verhaltensweisen aus. Bei besonders schweren Alkoholvergiftungen besteht die Gefahr, dass der Patient ins Koma fällt und dann künstlich beatmet werden muss. Das muss so lange geschehen, bis der Betroffene gefahrlos wieder aufwachen kann und die kurzfristigen Folgen des übermäßigen Alkoholgenusses überstanden sind.

Behandlung & Therapie

Da bei einer Alkoholvergiftung eine akute Gefährdung des Betroffenen durch das Versagen des Herz-Kreislauf-Systems besteht, ist eine umgehende Stabilisierung erforderlich. Eine solche muss in der Regel auf der Intensivstation, wo eine permanente Überwachung der Körperfunktionen gewährleistet ist, vorgenommen werden.

Die Behandlung der akuten Alkoholvergiftung verläuft ähnlich wie bei einer Schockbehandlung durch Zugabe von Infusionen. Häufig besteht bei den Betroffenen die Neigung zum Erbrechen. Da dies zum Ersticken führen kann, wird dem Vergifteten meist der Mageninhalt ausgepumpt. Die Behandlung der akuten Alkoholvergiftung ist wegen des im Körper erfolgenden Alkoholabbaus nach relativ kurzer Zeit abgeschlossen.

Aussicht & Prognose

Die weiteren Folgen und Beschwerden einer Alkoholvergiftung hängen in den meisten Fällen von der eingenommenen Menge an Alkohol ab. Bei sehr hohen Mengen oder einem sehr kurzen Einnahmezeitraum kann es durch die Alkoholvergiftung im schlimmsten Falle auch zum Tode des Patienten kommen. Dieser sollte daher auf jeden Fall von einem Arzt untersucht und auch behandelt werden.

Die Betroffenen leiden an den gewöhnlichen Störungen eines Alkoholkonsums. Dabei kommt es zu Störungen des Gleichgewichtes und auch der Koordination. Ebenso können auch Sehstörungen und Sprachstörungen auftreten. Die Patienten können sich weiterhin an das Geschehene oft nicht mehr erinnern und erleiden nicht selten eine Bewusstlosigkeit. Dabei kann es auch zu Verletzungen kommen, falls der Betroffene stürzen sollte.

Bei schwerwiegenden Vergiftungen kommt es weiterhin zu einem Koma oder zum Tode, wenn ein Kreislaufversagen eintritt. Auch die inneren Organe werden bei einer Alkoholvergiftung beschädigt. Bei regelmäßigen Vergiftungen wird die Lebenserwartung verringert.

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Vorbeugung

Es gibt nur ein einziges wirksames Mittel, das hilft, einer Alkoholvergiftung vorzubeugen. Dieses besteht einfach darin, den Konsum von Alkohol auf ein unschädliches Maß zu beschränken. Die oftmals empfohlene Aufnahme von fetthaltigen und deftigen Speisen hat keinerlei Einfluss auf eine Alkoholvergiftung. Eine solche vor dem Trinken aufgenommene Mahlzeit kann lediglich die Resorptionsgeschwindigkeit des Alkohols kurzzeitig verringern, an der Menge und Zusammensetzung des aufgenommenen Giftes ändert sich hierdurch nichts.

Teilweise angebotene Pillen zur Senkung des Alkoholspiegels sind völlig ungeeignet und wirkungslos, um einer Alkoholvergiftung vorzubeugen. Auch das Trinken eines starken Kaffees oder das Zerkauen von Lorbeerblättern haben weder einen vorbeugenden Effekt noch können sie eine Alkoholvergiftung abschwächen oder den Blutalkoholgehalt verändern. Gegen eine Alkoholvergiftung beugt nur die Beschränkung auf eine verträgliche Alkoholmenge vor.

Nachsorge

Hat der Patient eine akute Alkoholvergiftung überstanden, hängen die erforderlichen Nachsorgemaßnahmen davon ab, ob und welche körperlichen Schäden der Betroffene davongetragen hat. Obwohl eine akute Alkoholvergiftung lebensgefährlich sein kann, gehen mit dieser Form der Intoxikation nicht zwangsläufig körperliche oder psychische Spätfolgen einher. Gerade junge Patienten erholen sich meist sehr schnell wieder.

Dies kann allerdings dazu führen, dass eine Alkoholvergiftung nicht ernst genommen wird. Besteht bei einem minderjährigen Patienten der Verdacht, dass dieser regelmäßig exzessiv Alkohol konsumiert, sollten die Eltern informiert werden. Jugendliche, die bereits volljährig sind, sollten auf alle Fälle über die Gefahren des "Komasaufens", das in bestimmten sozialen Schichten als eine Art Hobby kultiviert wird, aufgeklärt werden.

Am besten erhalten die Jugendlichen die Kontaktdaten einer Beratungsstelle, noch effektiver ist es, wenn bereits im Krankenhaus der Kontakt zu einer Sozialarbeiterin hergestellt werden kann. Alkoholvergiftungen treten darüber hinaus auch immer wieder bei alkoholabhängigen Personen auf. In diesem Fall gehört eine Entziehungskur zu den erforderlichen Nachsorgemaßnahmen.

Eine Entziehungskur ohne psychologische Begleitung ist aber nur höchst selten erfolgreich. Zentrales Element der Nachsorge sind deshalb auch psychotherapeutische Maßnahmen, die zu einer Änderung der Verhaltensmuster beitragen und das Risiko für einen Rückfall senken.

Das können Sie selbst tun

Bei dem Verdacht auf eine Alkoholvergiftung sollte umgehend der Notarzt verständigt werden. Ist der Vergiftete noch ansprechbar, sollten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes etwaige Informationen über den Alkoholkonsum und mögliche Allergien oder Erkrankungen gesammelt werden. Ist der Vergiftete bewusstlos oder der Puls nur noch schwach spürbar, muss die Atmung geprüft werden. Je nach Resultat sollte der Betroffene anschließend entweder in die stabile Seitenlage gebracht oder umgehend wiederbelebt werden.

In jedem Fall muss der Vergiftete vor Auskühlung geschützt werden, etwa mit einer Decke oder durch das Aufdrehen der Heizung. Kommt es zum Erbrechen, muss sichergestellt werden, dass der Betroffene nicht erstickt. Getränke wie Wasser oder stark verdünnter Kaffee können die Vergiftungserscheinungen lindern. Wer selbst einmal zu viel Alkohol konsumiert hat, sollte sich von einem Freund in die Notfallambulanz begleiten lassen. Es empfiehlt sich außerdem zu Erbrechen und den Alkohol auf diesem Weg auszuscheiden.

Meist ist es bei einer Alkoholvergiftung allerdings notwendig, den Magen auspumpen zu lassen, weshalb bei übermäßigem Alkoholkonsum in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden muss. Anschließend sollte der Flüssigkeits- und Mineralstoffhaushalt durch eine ausgewogene Ernährung und Wasser wieder ausgeglichen werden.

Quellen

  • Karutz, H. et al.: Kursbuch Erste Hilfe. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2011
  • Madler, C., Jauch, K.-W., Werdan, K., Siegrist, J., Pajonk, F.-G. (Hrsg.): Akutmedizin – Die ersten 24 Stunden. Urban & Fischer, München 2009
  • Ziegenfuß, T.: Notfallmedizin. Springer, Berlin 2011

Von Ärzten geprüft und nach hohen wissenschaftlichen Standards verfasst
Dieser Artikel wurde anhand medizinischer Fachliteratur, aktuellen Forschungsergebnissen und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

Autor

Experte: Dr. med. Nonnenmacher
Autor: Medizinredaktion
Aktualisiert am: 29. November 2018

Mein Name ist Dr. med. Albrecht Nonnenmacher. Ich bin leitender Oberarzt für Innere Medizin & Pneumologie. Als medizinischer Experte gewährleiste ich mit meiner langjährigen beruflichen Erfahrung die medizinische Qualitätsicherung hier auf MedLexi.de. So kann ich Ihnen helfen, Ihre Gesundheit besser zu verstehen.

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

Landi83 kommentierte am 22.08.2011

Also ich hab am Samstag ziemlich viel getrunken. Also mindestens 15 Flaschen Bier und 10 Mixgetränke. Nun haben wir Montagabend und mir ist immer noch richtig schlecht. Ich habe Kopfschmerzen, Magenkrämpfe und Kreislaufprobleme. Kann mir jemand sagen, was mit mir los ist? Ich hatte vorher noch nie 2 Tage lang Beschwerden.

Kusch kommentierte am 12.09.2011

Das gleiche Problem hatte ich auch. Nach 4 Tagen ging es mir dann wieder besser, aber das hatte mir schon Sorgen gemacht.

Thomas76 kommentierte am 27.11.2012

Man sollte wirklich darauf achten, nicht zu viel Alkohol zu trinken. Es geht ja nicht nur darum, sich selbst zu schützen, sondern auch Jugendliche und Kinder. Wir müssen ein gutes Vorbild sein und in Maßen trinken, damit es kein Komasaufen mehr gibt.

an thomas76 kommentierte am 06.01.2014

Wenn ich selber Jugendlicher bin, muss ich dann auch ein Vorbild sein?
Ich weiß wie schädlich Alkohol ist und die Kollegen auf der Rettungswache sollten es auch wissen, jedoch trinken die nicht selten einen über den Durst. Außerdem sehe ich auf privaten Partys ein Problem. Oft trinken wir dann alle sehr viel (18/19-Jährige) und wenn es dann einem so richtig mies geht, dann fragt er nicht nach einem Rettungsdienst. Wir legen ihn dann ab wenn er sich fertig übergeben hat. Jetzt wo ich in diesem Beruf tätig bin, denke ich oft, dass es an mancher Stelle angebracht gewesen wäre, einen Retter zu rufen. Nur die Hemmschwelle sich diese Blöße zu geben, ist zu groß und so muss der Körper alleine mit dem Alkoholproblem klarkommen.
Ich hoffe, dass sich alle mal Gedanken darüber machen.
Ruft die Rettung, die freuen sich immer über witzige Fälle.

Matthias82 kommentierte am 09.03.2014

Bei 15 Flaschen Bier und 10 Mixgetränken musste dein Körper eine Alkoholmenge abbauen, die bei sofortiger Zufuhr etwa 7,5 0/00 Promille erzeugt hätte. Grob geschätzt. Aufgrund der deutlichen Toleranzsteigerung, Trinkkontrollverlust und den extrem ausgedehnten Entzugssymptomen hättest du Anrecht auf eine Entzugs- und Entwöhnungsbehandlung, mit der Begründung einer Alkoholabhängigkeit.

michijackson kommentierte am 24.07.2014

Als ich das letzte Mal ziemlich viel getrunken hatte, stellte ich noch im Rausch fest, dass ich nicht mehr richtig sprechen konnte. Es klang sehr heiser. Am nächsten Morgen spürte ich den Alkohol immer noch, da ich erst Frühmorgens ins Bett gegangen bin. Als ich ausgenüchtert war, hatte ich Schmerzen im Mund. Es fühlte sich sehr trocken an und ich hatte das Gefühl, dass sich ein Teil meiner Mundhöhle aufgelöst hat. Ist das normal? Ich bin übrigens 15 Jahre alt.

Leo kommentierte am 11.09.2014

Guten Tag, eine gute Bekannte will sich bei ihrem Kampf gegen die Alkoholsucht nicht helfen lassen. Die Therapie brach sie nach einem Tag wieder ab. Nun ist sie in einem sehr schlechten Zustand. Sie lässt sich aber leider immer noch nicht helfen. Nun stellen wir fest, dass Teile ihres Körpers gelblich verfärbt sind, ähnlich wie bei einer Gelbsucht (Hepatitis). Kann dies vom starken Alkoholkonsum kommen? Vielen Dank für eine kurze "Ferndiagnose". Gruß Leo.

Vanilla kommentierte am 26.10.2014

Habe gestern das erste Mal wirklich viel Whiskey getrunken und 40% Alkohol sehr unterschätzt. Ich weiß fast nichts mehr, verendete allerdings halb bewusstlos auf dem Parkplatz und hatte Glück, dass meine Mutter und ein Freund mich heil nach Hause brachten, obwohl ich mich die ganze Zeit (bis um 13 uhr am nächsten Tag) übergeben musste und konnte auch nicht aufstehen oder sonst irgendetwas tun, bis ich wieder halbwegs ausgenüchtert war. Ich habe meine Lektion gründlich gerlernt. Kein Mensch braucht so einen debilen Zustand.

Dav kommentierte am 03.01.2015

Ich bin 17 Jahre alt und hab großen Mist gemacht. Ich habe viel zu viel getrunken. Ich hab die Folgen zu spüren bekommen und kenne nun mein Limit. Leute, ihr wollt nicht erst an euer Limit kommen, das wollt ihr nicht. Die Seite ist super und ich verstehe den Mist erst jetzt. Macht keinen Mist!

Alwino kommentierte am 06.02.2015

Ich habe da auch schon so meine Erfahrungen gemacht und glaubt mir, das ist wirklich nicht schön. Erstens, jeder weiß darüber bescheid, wirklich jeder, das heißt Eltern, Familie, Freunde, Bekannte und sogar Leher. Manche von meiner Schule feierten mich dafür, meinten sowas wie: "sauber Junge" oder "ordentlich". Ich hatte 2,4 Promille und lag damit dann auf der Intensivstation. Vor allem als Junge ist es nicht schön da aufzuwachen diese ganzen Kabel, Infusionen und allgemein diese ganzen Geräte. Zwar ging es am nächsten Morgen noch nicht einmal wirklich schlecht durch die Medikamente, aber es war trotzdem komisch. Ich hatte bzw. habe bis heute keine Erinnerung mehr an diesen Abend und weiß nur von Erzählungen was wirklich passiert ist. Es war der 17. Geburtstag von einem Freund und wir hatten Jägermeister und Bacardi und das nicht zu wenig. Zudem sollte man wissen, dass ich da 15 Jahre alt war und ich hatte schon einiges an Erfahrung mit Alkohol. Wir tranken und tranken bis spät nachts. Mir ging es gar nicht gut und ich legte mich auf die Gartenbank, die dort stand. Auf einmal wurd mir schlecht und dann ging es los. Meine Freunde brachten mir zwar Wasser, aber es hörte nicht auf. Sie dachten, ich wäre eingeschlafen und deckten mich mit ne Jacke zu. Als die Party vorbei war, kamen auch die Eltern raus um kurz aufzuräumen. Sie sahen mich und riefen sofort dem Krankenwagen. Ja so ist es passiert. Meine Eltern fragten sich nur, wieso die anderen nicht den Notarzt gerufen haben, aber das nehme ich ihnen nicht übel. Die hatten selber alle ordentlich getrunken. Jetzt trinke ich immer noch und es schmeckt auch noch. Die Ärzte meinte erst, dass Alkohol jetzt anderes schmecken würde aber es ist nicht so. Generell wünsch ich keinem diese Erfahrung. Man kann jetzt zwar nichts mehr daran änderen, aber jetzt weiß ich, wo meine Grenzen liegen.

meier323338 kommentierte am 26.04.2015

Gestern habe ich 30 Flaschen Bier und 1,5 l Wodka getrunken. Heute gehts mit immer noch schlecht. Brauche ich mehr? Was soll ich tun? Helft mir!

Melibke16 kommentierte am 20.07.2015

Lieber landi83,
wir können dir sagen, was mit dir los war: Du warst ganz einfach besoffen. Aber das passiert schon mal. Wenn du dies noch ein paar mal wiederholst, wird es dir besser ergehen. Viel Spaß für dein weiteres Leben!

Marla kommentierte am 06.08.2015

Eine Freundin hatte letztens eine Alkoholvergiftung und ich kann der Beschreibung der Stadien vollkommen zustimmen. So weit sollte man es nicht kommen lassen!