Bewusstseinsstörungen

Letzte Aktualisierung am 21. September 2018 | Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher.
Startseite » Symptome » Bewusstseinsstörungen

Eine Bewusstseinsstörung bezeichnet jegliche Abweichung vom gewöhnlichen Alttags- oder Normalbewusstsein und wird fälschlicherweise oft als eigenständige Krankheit gesehen. Sie ist aber ein Symptom, dass verschiedene körperliche oder psychische Ursachen haben kann.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Bewusstseinsstörungen?

Bewusstseinsstörungen können sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen und werden generell in zwei verschiedene Formen unterschieden: die qualitative und die quantitative Bewusstseinsstörung.

Es werden zwei verschiedene Typen der Bewusstseinsstörung unterschieden. Auf der einen Seite gibt es die qualitative Bewusstseinsstörung, die als Dämmerzustand oder Verwirrtheit, meist in Folge von psychiatrischen Erkrankungen auftritt, und die Quantitative.

Bewusstseinsstörungen können sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen und werden generell in zwei verschiedene Formen unterschieden: die qualitative und die quantitative Bewusstseinsstörung. Als qualitativ wird eine solche Störung bezeichnet, wenn Symptome wie eine kurzzeitige oder eine dauerhafte Trübung des Bewusstseins auftreten oder wenn eine Fixierung durch Gedanken und Emotionen auf ein Erlebnis stattfindet, sodass der Betroffene in seiner Ansprechbarkeit eingeschränkt ist.

Auch Bewusstseinsverschiebungen oder -erweiterungen gehören zu dieser Form. Quantitative Bewusstseinsstörungen beziehen sich auf den Wachheitsgrad und werden in verschiedene Schweregrade unterteilt. Die Symptome der quantitaiven Bewusstseinsstörung reichen von Benommenheit über eine erhöhte Schläfrigkeit bishin zum Koma.

Hierbei handelt es sich um eine Störung der Vigilanz (Wachheit). Diese kann sich auf verschiedene Art und Weise bemerkbar machen. Zum Einen als Benommenheit (verlangsamtes Denken, Handeln, erschwerte Orientierung) sowie als Somnolenz (Schläfrigkeit, aus welcher der durch äußere Reize weckbar ist) oder als Sopor (Patient nur sehr schwer weckbar), und als Koma (Patient nicht mehr weckbar) oder Delir (Bewusstseinsstörung und Orientierungsstörungen, sowie Halluzinationen).

In einigen Fällen kommt es auch zu einer nachträglichen Amnesie. Das ist ein teilweiser oder kompletter Verlust des Gedächtnisses. Manchmal ist nur das Langzeit- oder das Kurzzeitgedächtnis betroffen und nach einiger Zeit kommen die Erinnerungen zurück.

Ursachen

Welche Ursachen haben Bewusstseinsstörungen? Eine Bewusstseinsstörung kann unterschiedlich Ursachen haben. Es gibt verschiedene psychiatrische Erkrankungen, wie zum Beispiel die schizophrene Psychose, bei der ein Patient sein eigenes Ich unterdrückt und in die Rolle einer anderen Person schlüpft. Der Auslöser dafür kann ein jahrelanger Missbrauch in der Kindheit sein.

Die Ursachen für Bewusstseinsstörungen sind vielfältig und lassen sich in vielen Fällen nicht eindeutig bestimmen. Auch hier wird natürlich zwischen den beiden Typen der Störung unterschieden. Quantitative Bewusstseinsstörungen können zum Beispiel auf einen erhöhten Hirndruck aber auch auch durch Gehirnerschütterungen oder durch ein Schädelhirntrauma zurückzuführen sein. Es gibt aber auch körperliche Erkrankungen, die zu einer Bewusstseinsstörung führen können. Auch nach einem Schlaganfall, bei dem das Gehirn aufgrund eines Gefäßverschlusses nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden kann, kann es zu Bewusstseinstrübungen- oder einengungen kommen.

Eine weitere Ursache kann der Blutzuckerspiegel sein, wenn dieser 70 unterschreitet oder aber 400 überschreitet. Generell können auch Atem- und Kreislaufstörungen sowie eine Entzündung des Nervensystems zu Bewusstseinsstörungen führen. Die Ursachen für qualitative Bewusstseinsstörungen sind ähnlich. Sowohl Entzündungen im Gehirn als auch ein Schädelhirntrauma können als Ursache aufgeführt werden.

Auch psychische Störungen und Erkrankungen können auf das Bewusstsein einwirken. So zeigen zum Beispiel Menschen mit traumatischen Erfahrungen, dissoziativen Störungen oder Psychosen häufig Symptome die auf eine Bewusstseinsstörung hindeuten. Medikamente, Drogen oder Alkohol wirken dämpfend und können deshalb in zu großen Mengen Symptome hervorrufen.

Aber auch Stoffwechselerkrankungen, wie zum Beispiel der Diabetes mellitus oder auch Vergiftungen, sind häufig für Bewusstseinsstörungen verantwortlich. Eine Bewusstseinsstörung oder auch nur eine Eintrübung ist immer ein Warnsignal des Körpers und sollte sofort ärztlich untersucht werden.

Hier finden Sie Ihre Medikamente:

Krankheiten mit diesem Symptom

Komplikationen

Wie schwer die Komplikationen bei einer Bewusstseinsstörung auftreten, hängt nicht zuletzt von der Ursache ab, die zur Störung des Bewusstseins geführt hat.

Ohne weitere Einwirkungen kann sich das Befinden der Betroffenen verbessern oder auch verschlechtern. Im schlechtesten Fall sind die Betroffenen nicht mehr in der Lage, Ihren Alltag selbst zu meistern.

Zu den Ursachen, die für unterschiedliche Komplikationen verantwortlich sein können, gehören:

Eine Hypoglykämie (Unterzuckerung) mit Bewusstseinsstörung tritt nicht selten bei Typ-1-Diabetikern auf, wenn das Insulin vergessen oder falsch dosiert wird. Die Gefahr steigt, je niedriger der durchschnittliche Blutzuckerwert ausfällt.

Eine besonders schwere Komplikation bei einer Bewusstseinsstörung ist das “Delir“, das als psychiatrischer Notfall bezeichnet wird. Es kann im schlimmsten Fall bis zum Koma führen. Angst- und Panikstörungen sowie eine akute Suizidgefahr sind häufiger zu beobachten. Auch eine Somnolenz und Sopor können auftreten. Eine sofortige stationäre Behandlung ist erforderlich da sich ansonsten weitere Komplikationen wie Atemstillstand, Herzversagen oder Stoffwechselstörungen einstellen können. Als Spätfolgen kann es zu kognitiven Beeinträchtigungen kommen, die für die Betroffenen im Alltag eine erhebliche Beeinträchtigung darstellen können.

Darüber hinaus sind in Folge einer Bewusstseinsstörung auch zerebrale Krampfanfälle bekannt sowie ein Atemstillstand und eine Hypoglykämie mit Schockgefahr.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Bei Störungen des Bewusstseins ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen. Der Störung liegt in den meisten Fällen eine andere Erkrankung zu Grunde, die gefunden und geklärt werden muss. Einige der Grunderkrankungen können als lebensbedrohlich eingestuft werden. Daher sollte bei wiederholten Bewusstseinsstörungen sofort ein Arzt konsultiert werden. Die Beeinträchtigung des Bewusstseins beruht meist auf Funktionsstörungen einzelner Hirnareale.

Diese können bei Stürzen, Unfällen oder Entzündungen Läsionen erleiden. Einblutungen oder Schwellungen von Gewebe im Gehirn sind meist schleichende Vorgänge, die mit einer Bewusstseinsstörung als Symptom einhergehen. Oftmals liegt das auslösende Ereignis einige Tage zurück und wird dadurch nicht unbedingt mit den aktuellen Störungen des Bewusstseins in Verbindung gebracht.

Aus diesem Grund sind Bewusstseinsstörungen in vielen Fällen als ernstzunehmende Warnsignale zu betrachten und bedürfen einer schnellen Reaktion. Dies ist auch gegeben, wenn die Störungen nur kurzzeitig auftreten. Einblutungen im Gehirn können zu einem Schlaganfall führen. Da dieser tödlich enden oder lebenslange Beeinträchtigungen bewirken kann, sollten Betroffene sich einer gründlichen Untersuchung unterziehen.

Darüber hinaus können Funktionsstörungen einzelner Organe zu Bewusstseinsstörungen führen. Sobald ein System im Organismus beeinträchtigt ist, werden andere Organe einer stärkeren Belastung ausgesetzt. Es kann zu weiteren Teil- oder sogar Totalausfällen der Organe führen. Damit verbunden sind im Vorfeld oftmals Symptome wie eine Bewusstseinsstörung.

Behandlung & Therapie

Wie können Bewusstseinsstörungen behandelt werden? Die Behandlung von Bewusstseinsstörungen richten sich natürlich nach den Ursachen, die für die Störung verantwortlich sind, eine umfassende Diagnose ist deshalb unverzichtbar. Vor allem zu Beginn schwerer Bewusstseinsstörungen sollte der Patient permanent unter Beobachtung stehen und medizinisch versorgt werden.

Das grundlegende Ziel der Behandlung sollte die Stabilisierung des Bewusstseins sein. Physiotherapeuten können den Betroffenen zusätzlich unterstützen, indem sie unter anderem Übungen zur Anregung des Kreislaufs durchführen. Auslöser wie zum Beispiel ein Schlaganfall sollten generell in einer Rehabilitationsklinik behandelt werden. In manchen Fällen werden für leichtere Bewusstseinsstörungen auch Medikamente eingesetzt, die auf das Bewusstsein wirken und zu einer Stabilisierung beitragen.

Menschen, die aufgrund von psychischen Erkrankungen unter einer Bewusstseinsstörung leiden können neben entsprechenden Medikamenten auch Hilfe in einer Psychotherapie finden.

Aussicht & Prognose

Die Prognose bei Bewusstseinsstörungen hängt sehr stark von den jeweiligen Störungen selbst ab. Bei Bewusstseinsstörungen findet in der Regel eine starke soziale Ausgrenzung statt. Oft klagt die betroffene Person über Ängste und Gefühle der Unsicherheit sowie Depressionen. Hier ist eine Behandlung bei einem Psychiater sehr empfehlenswert. Die Behandlung bei einem Psychologen oder Psychiater kann zu einem Erfolg führen, wenn die betroffene Person sich über die Bewusstseinsstörungen bewusst ist und ebenso etwas dagegen unternehmen möchte. In vielen Fällen erfolgt die Behandlung auch parallel mit Medikamenten, welche zu Kopfschmerzen und Müdigkeit führen.

Ohne Behandlung verschwinden die Bewusstseinsstörungen meistens nicht von alleine. Es handelt sich dabei um ein psychisches Problem. So kann es auch dazu kommen, dass bestimmte Dinge getan werden, an welche sich der Patient gar nicht erinnern kann und welche auch nicht beabsichtigt waren. Oft verspüren Menschen mit Bewusstseinsstörungen ein sehr langsames Denken und nur eine bedingte Aufnahmefähigkeit von Informationen.

Der höchste Fall von Bewusstseinsstörungen ist das Koma. In diesem Fall ist keine direkte Behandlung möglich. Es muss abgewartet werden, ob und wann die Person aus dem Koma erwacht.

Hier finden Sie Ihre Medikamente:

Vorbeugung

Wie kann man Bewusstseinsstörungen vorbeugen? Da es so viele verschiedene Ursachen gibt, ist es kaum möglich, einer Bewusstseinsstörung vollkommen vorzubeugen. Trotzdem kann man bestimmte Vorkehrungen treffen, um das Risiko zu vermindern. Ein Schlaganfall entwickelt sich zum Beispiel häufig aus einer falschen Lebensweise heraus.

Ausreichend Bewegung, eine gesunde Ernährung und regelmäßige Entspannungsphasen können dazu beitragen, dass es gar nicht erst zu dieser Diagnose kommt. Auch der Umgang mit Medikamenten und Alkohol sollte verantwortungsvoll sein, sodass ein übermäßiger Gebrauch oder eine Vergiftung vermieden wird. Da Bewusstseinsstörungen so schnell wie möglich behandelt werden sollten, sollte man seine Symptome ernst nehmen und bei Verdacht sofort einen Arzt aufsuchen.

Das können Sie selbst tun

Ob bei Bewusstseinsstörungen die Mittel zur Selbsthilfe wirklich wirksam sind, hängt sehr stark von der Stufe der Bewusstseinsstörungen ab. Sollten diese nur selten auftreten und nicht besonders stark sein, so kann die betroffene Person selbst etwas dagegen tun. In den meisten Fällen entstehen die Bewusstseinsstörungen durch den Konsum von bestimmten Medikamenten oder Drogen. Damit diese Störungen verschwinden, muss das jeweilige Präparat abgesetzt werden. Hier kann ein Arzt oder im Notfall auch ein Entzug helfen.

Der Patient muss selbst aktiv etwas gegen die Bewusstseinsstörungen unternehmen. Dazu gehören Lernaufgaben und Denkaufgaben, damit das Gehirn seine volle Funktion wieder entfalten kann. In einigen Fällen können die Bewusstseinsstörungen aufgrund von Stress und Schlafmangel auftreten. Hier benötigt der Körper Ruhe und Erholung. Bei stärkeren Bewusstseinsstörungen helfen in der Regel keine häuslichen Mittel und es muss ein Arzt aufgesucht werden.

Bei Demenz oder Alzheimer gibt es keine direkte Behandlung, hier ist der Patient auf die Hilfe seiner Mitmenschen oder die von Pflegern aufgewiesen, um den Alltag meistern zu können. Sollten die Bewusstseinsstörungen aufgrund von psychischen Problemen auftreten, so kann eine psychologische Behandlung helfen. Bei der stärksten Form der Bewusstseinsstörungen - dem Koma sind keine Mittel zur Behandlung möglich. Dieser Zustand ist weitgehend unerforscht und kann nicht direkt beeinflusst werden.

Quellen

  • Berlit, P. (Hrsg.): Klinische Neurologie. Springer, Berlin 2012
  • Frank, U.G.: Neurologie und Psychiatrie. Urban & Fischer, München 2010
  • Payk, T., Brüne, M.: Checkliste Psychiatrie und Psychotherapie. Thieme, Stuttgart 2013


Hat Ihnen der Artikel geholfen? Dann empfehlen Sie ihn weiter:

Das könnte Sie auch interessieren

Welche Erfahrungen und Hinweise haben Sie zum Thema Bewusstseinsstörungen?

Name oder Pseudonym:

Kommentar:

(Bitte auf Groß-, Kleinschreibung und verständliche, ganze Sätze achten.)

Sicherheitsfrage: Wieviel sind 30 plus 5?

Mit dem Abschicken Ihres Kommentars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten (Datenschutzerklärung) durch diese Website einverstanden.

Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

loredana kommentierte am 14.03.2013

Ich habe nicht das Problem einer Bewusstseinsstörung, aber vielleicht ein Freund von mir. Die Symptome passen relativ gut. Er hat diese allerdings nur, wenn er geweckt wird. Er reagiert weder auf den Wecker noch auf Stimmen. Schüttelt oder schaukelt man ihn, bekommt man selten eine Reaktion, wenn dann nur eine Bewegung. Nach längerer Zeit und Rufen sowie Schütteln redet er wirres Zeug vor sich hin, manchmal auch abgehackt, oder gibt Antworten auf Fragen, die keinerlei Sinn ergeben. Erinnern kann er sich daran später auch nicht.
Nach dieser Phase steht er öfter einfach plötzlich auf, ist wach und macht sich fertig. Auch die Ursachen wären gegeben, er hatte 2010 einen schweren Motorradunfall und dabei auch Gehirnblutungen. Jedoch soll sein Gehirn nicht beeinträchtigt sein, so die Ärtzte der Reha nach einigen Tests. Er selbst sieht das, denke ich, als normal an. Hilfe braucht er deshalb nicht. Mich jedoch beunruhigt das Ganze. Deshalb hier meine Frage: handelt es sich auch um eine oder könnte es sich um eine Bewusstseinsstörung handeln, wenn er die Symtome nur beim Wecken aufweist? Wenn ja, welche der Störungen? Bitte um Antworten! Danke ;-)

Joachim R. kommentierte am 19.04.2013

Ich bin 81 Jahre alt und hatte Ende Dezember 1012 und Ende März 2013 an je einem Tag Bewusstseinstrübungen. Meine Frau und die Kinder meinten, dass ich "durch sie hindurchgesehen" und nicht situationsgerecht reagiert hätte. Ich selbst spürte nichts und vermochte auch nicht, mich an diese Erscheinung zu erinnern. Im Januar 2013 hatte ich mich einer alljährlichen medizinischen Untersuchung unterzogen. Es zeigten sich keine Auffälligkeiten. Ich selbst fühle mich auch gesund und "pudelwohl". Mein Arzt verordnete mir ein Mittel, das für eine bessere Durchblutung (des Kopfes) sorgen sollte.
Ich bewege mich rd. anderthalb Stunden täglich (Radfahren, Laufen). Was könnte meine Frau tun, wenn sie einen derartigen "Anfall" wieder beobachtet? Danke!Joachim R.

Nina kommentierte am 30.12.2013

Ich bin mir nicht sicher, ob es bei mir eine Bewusstseinsstörung ist. Seit einiger Zeit ist es, als blicke ich durch die Menschen hindurch. Alles, was um mich herum ist, dringt nur gedämmt zu mir vor. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, aber ich werde danach oft gefragt, ob alles okay ist. Ich bin "erst" 35 Jahre alt und das beunruhigt mich sehr. Das war nicht immer so und ich weiß, dass ich früher in vielen Situationen ganz anders reagiert habe. Was kann das denn für Ursachen haben? Ich trinke keinen Alkohol und lebe relativ gesund. Ich wäre so dankbar für einen Rat. Es beeinträchtigt mich sehr.

nobody kommentierte am 15.03.2015

Ich weiß nicht genau wie ich es definieren soll. Ich bin 24 Jahre alt und hatte 8 Jahre intensiv Drogen konsumiert. Seit einem Jahr bin ich clean, ohne Medikamente und Drogen, etc. Ich habe das Gefühl, dass ich in verschiedenen Situationen nicht reagieren kann, wie eine innerliche Starre. Ich besuche zurzeit eine Schule und habe des Öfteren das Gefühl, dass ich neben mir stehe. Die Konzentration lässt nach kurzer Zeit nach und ich bin dann nicht anwesend. Es ist schwer dieses zu schreiben, aber denkt ihr, dass die Einwirkung von einer Substanz nach einem Entzug trotzdem noch den kõrper schädigen kõnnen?

arianamari kommentierte am 04.05.2015

Ich habe seit einer Woche etwa den ganzen Tag das Gefühl, etwas eingetrübt zu sein. Als wäre ich betrunken. Mir ist nicht schwindelig und ich sehe alles klar, aber es fühlt sich alles etwas gedämpft an, als wäre ich nicht ganz anwesend. Woher kann das kommen? Außerdem habe ich seit über einem Monat Muskelzuckungen und deshalb ziemlich Angst, MS oder so etwas in der Art zu haben. Kann das daher kommen?

Sabine kommentierte am 29.09.2015

Ich bin 57 Jahre alt und habe diese kurzen Bewusstseinsverluste alle drei Monate. Sie traten auch schon einmal im vierzehntägigen Rhythmus auf. Aber genauso hatte ich auch schon eine Pause von einem halben Jahr, aber da war ich arbeitslos und sehr entspannt. MRT, CT, Nervenwasser, EKG und EEG wurden durchgeführt und es war alles in Ordnung. Nun muss ich wieder arbeiten und es geht wieder regelmäßig los. Mir wird schlecht, es tritt ein seltsames Gefühl auf (Blutdruck kurz auf 200 dann wieder runter) und schon weiß ich nicht mehr wo ich bin oder wer ich bin, alles ist weg für ca. drei Minuten. Frag mich nur wie lange mein Arbeitgeber dies noch mitmacht. Tabletten nehme ich schon über acht Jahre gegen hohen Blutdruck. Meine Ärztin zuckt nur mit den Schultern. Mögliche Ursachen: In der Kindheit eine Gehirnerschütterung, desweiteren wurde ich bei einer OP aus der Narkose kurz herausgerissen, da hatte ich noch den Schlauch im Mund. Könnten dies wirklich Ursachen sein?