Flussblindheit (Onchozerkose)

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 18. August 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Die Onchozerkose - oder Flussblindheit - ist eine parasitäre Erkrankung, die durch den Fadenwurm Onchocerca volvulus verursacht wird. Flussblindheit ist eine der weltweit häufigsten infektiösen Ursachen von Blindheit.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Flussblindheit?

Flussblindheit
Typische Symptome sind Juckreiz der Haut, Hautentzündungen, Ekzembildung, Lymphknotenschwellungen in der Leistenregion, Veränderungen der Hautpigmentierung, Hautverdickungen durch Faserschädigungen der Haut, Hautabszesse, Gefäßentzündungen, Entstehung von tastbaren Hautknoten und Augenprobleme.
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Als massives Gesundheitsproblem tritt die Flussblindheit in über 99% aller Fälle in Afrika südlich der Sahara auf, doch auch im Jemen und in Lateinamerika ist sie bekannt.

In der Vergangenheit führte die Angst vor der Flussblindheit dazu, dass viele Menschen die fruchtbaren Flusstäler der afrikanischen Savanne verließen. Schätzungsweise 18 Millionen Menschen sind mit dem Erreger der Flussblindheit infiziert, etwa eine halbe Million Menschen sind erblindet oder visuell durch die Erkrankung beeinträchtigt. Diese Zahlen stammen aus den Jahrzehnten vor den großen Behandlungsprogrammen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind heute rund 21 Millionen Menschen infiziert, etwa 1,15 Millionen von ihnen haben dauerhaft Sehkraft verloren. Durch die jahrzehntelangen Massenbehandlungen ist die Erkrankung stark zurückgedrängt worden; mehrere Länder Lateinamerikas – darunter Kolumbien, Ecuador, Mexiko und Guatemala – gelten inzwischen als frei von Flussblindheit.

Die Flussblindheit löst ebenfalls Hautveränderungen mit Depigmentierung und schwerem, unerbittlichem Juckreiz aus. Eine unbehandelte Infektion mit der Flussblindheit reduziert die Immunität und Resistenz des Wirtes gegen andere Krankheiten, infolgedessen sich die Lebensdauer um etwa 13 Jahre verkürzt.

Ursachen

Der die Flussblindheit verursachende Fadenwurm wird durch den Biss infizierter weiblicher Simulium-Kriebelmücken übertragen, die in schnell fließenden Bächen und Flüssen ihren Lebensraum haben und dort auch brüten. Daher rührt der Name der Erkrankung.

Der Parasit wird zunächst über einen infizierten menschlichen Wirt aufgenommen und reift bei der Kriebelmücke etwa 7 Tage zur Larve. Bei einem erneuten Biss wird die Larve ins Blut des nächsten Wirtes übertragen. Dort dringen die Larven in das Unterhautgewebe ein, reifen sechs bis zwölf Monate und können als Würmer bis zu 15 Jahre im menschlichen Körper leben.

Im erwachsenen Stadium paaren sich die Würmer und produzieren die Mikrofilarien. Die ausgewachsenen Würmer selbst liegen dabei in bindegewebigen Knötchen unter der Haut, den sogenannten Onchozerkomen, während die Mikrofilarien durch die Haut wandern. Absterbende Mikrofilarien setzen das Wolbachia-Bakterium frei. Dadurch werden intensive Entzündungsreaktionen hervorgerufen, und gerade diese Abwehrreaktion des Körpers – nicht der Wurm selbst – richtet die Schäden an Haut und Augen an.


Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Die Flussblindheit (Onchozerkose) ist durch eine Vielzahl von Symptomen gekennzeichnet, welche hauptsächlich von der Reaktionsstärke des Immunsystems auf die Mikrofilarien bestimmt werden.

Typische Symptome sind Juckreiz der Haut, Hautentzündungen, Ekzembildung, Lymphknotenschwellungen in der Leistenregion, Veränderungen der Hautpigmentierung, Hautverdickungen durch Faserschädigungen der Haut, Hautabszesse, Gefäßentzündungen, Entstehung von tastbaren Hautknoten und Augenprobleme.

Besonders die Augenprobleme sind Namen gebend für die Erkrankung, weil sie in schweren Fällen auch bis zur völligen Erblindung führen können. Wenn die Mikrofilarien in die Augen einwandern und dort absterben, löst das eine Entzündungsreaktion aus, die nach und nach das gesamte Sehorgan schädigt. Die Augensymptome reichen von Bindehautentzündungen bis zum Grünen Star.

Dabei kommt es zu Augenentzündungen, Augenjucken, Tränen und Brennen. Die Betroffenen haben das Gefühl, dass sich Sand in den Augen befindet. Auch bei der Entzündung der Aderhaut werden ähnliche Symptome beschrieben. Dabei kann jedoch der Augeninnendruck ansteigen und ein Glaukom entstehen. Da durch den hohen Augeninnendruck der Sehnerv geschädigt wird, kann das Glaukom (Grüner Star) zur völligen Erblindung führen.

Des Weiteren kommt es auch zur Schädigung der Hornhaut. Dabei entstehen zunächst punktförmige Hornhautdefekte, die sich später zu einer Hornhauttrübung mit einer Einbuße der Sehfähigkeit ausweiten können. Auch hier treten zunächst Schmerzen, Augenrötung, verstärkter Tränenfluss und Lichtempfindlichkeit auf. Seltener wird auch eine Sehnerventzündung beobachtet. Ohne Behandlung der Flussblindheit steigt im Allgemeinen die Infektanfälligkeit mit Herabsetzung der Lebenserwartung.

Diagnose & Verlauf

Zur Bestätigung der Diagnose werden kleine, oberflächliche Hautproben entnommen und mikroskopisch auf Mikrofilarien untersucht. Lange Zeit wurde stattdessen ein Hautpflastertest mit dem Wirkstoff Diethylcarbamazin eingesetzt; weil er heftige Reaktionen auslösen kann, wird er heute kaum noch angewendet. Ergänzend stehen Antikörper-Schnelltests und der Nachweis von Erbgut des Wurms mittels PCR zur Verfügung. Die Schwere der Erkrankung ist direkt proportional zur Anzahl der Mikrofilarien im Körper und der daraus resultierenden Immunreaktion.

In den häufigsten Fällen tritt bei der Flussblindheit eine Hautentzündung begleitet von Hyperpigmentierung (hervorgerufen durch die in der Haut wandernden Mikrofilarien) und schwerem Juckreiz auf. Weitere charakteristische Hauterscheinungen der Flussblindheit sind „Leopardenhaut“ (Depigmentierung an den Unterschenkeln), „Elefantenhaut“ (Hautverdickung) oder „Echsenhaut“ (verdickte, faltige Haut).

Menschen mit Flussblindheit können mehrere hundert Knötchen auf der Haut in der Größe von einem bis fünf Zentimetern Durchmesser haben, die in der Regel nicht schmerzhaft sind. Die Flussblindheit kann zudem jeden beliebigen Teil des Auges von der Bindehaut bis zur Hornhaut einschließlich der Netzhaut sowie des Sehnervs befallen und Sehstörungen bis hin zur Blindheit auslösen.

Komplikationen

Komplikationen treten bei der Flussblindheit vor allem dadurch auf, dass sich die Krankheit erst ungefähr ein halbes Jahr nach der Infektion bemerkbar macht und zu Symptomen führt. Es kommt dabei in der Regel zu einer Schwellung der Lymphknoten und zu einem Hautausschlag. Der Hautausschlag ist oft mit einem starken Juckreiz verbunden und fühlt sich sehr unangenehm an.

Der Alltag des Patienten wird dadurch eingeschränkt. Der Betroffene leidet ebenfalls an Knoten, welche sich an unterschiedlichen Stellen des Körpers absetzen. Die betroffenen Stellen trocknen dabei aus und jucken. In der Regel kommt es durch die Knoten zu einem starken Schamgefühl. Zu Komplikationen kann es auch dann kommen, wenn die Mikrofilarien in das Auge eindringen und den Sehnerv entzünden. Dabei kommt es zu starken Schmerzen und zu Trübungen der Hornhaut.

Der Patient kann dabei im schlimmsten Falle komplett erblinden oder an einem grünen Star leiden. Falls die Flussblindheit nicht behandelt wird, kommt es ebenso zu einer schwerwiegenden Schwächung des Immunsystems und der Patient wird anfälliger für unterschiedliche Infektionskrankheiten. Die Behandlung der Flussblindheit erfolgt in der Regel mit Hilfe von Medikamenten und führt in den meisten Fällen zu einem positiven Krankheitsverlauf. Sitzen die Wurmknoten in der Nähe der Augen, kann zusätzlich ihre operative Entfernung erwogen werden.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Bei einer Flussblindheit muss immer sofort ein Arzt aufgesucht werden. Diese Erkrankung kann im schlimmsten Falle zu einer vollständigen Erblindung des Betroffenen führen und sollte aus diesem Grund immer sofort behandelt werden. Die Betroffenen müssen dann einen Arzt aufsuchen, wenn sie in einer tropischen Region von einer Mücke gestochen wurden und die Symptome der Flussblindheit empfinden. Dazu gehört ein sehr stark juckender Ausschlag auf der Haut und ebenso die Schwellung der Lymphknoten.

Auch allgemeine Müdigkeit und Abgeschlagenheit kann auf die Erkrankung hindeuten. Weiterhin kommt es durch die Flussblindheit zu einer ungewöhnlichen Pigmentierung auf der Haut und ebenso zu Knoten, die sich in der Nähe von Gelenken ausbilden. Im weiteren Verlauf der Erkrankung werden auch die Augen geschädigt, sodass es zu Sehbeschwerden oder zu einer Bindehautentzündung kommt.

Bei diesen Beschwerden ist eine sofortige Behandlung notwendig. Die Behandlung kann in der Regel durch einen Allgemeinarzt oder in einem Krankenhaus durchgeführt werden. Je früher die Erkrankung dabei diagnostiziert wird, desto besser sind die Aussichten auf einen positiven Krankheitsverlauf. Vorbeugen lässt sich der Flussblindheit vor allem dadurch, dass man sich in den betroffenen Gebieten mit langer Kleidung und Insektenschutzmitteln vor den Bissen der Kriebelmücke schützt.

Behandlung & Therapie

Für die Behandlung der Flussblindheit wird hauptsächlich Ivermectin (z.B. Mectizan®) eingesetzt. Es lähmt und tötet die Mikrofilarien, verringert den intensiven Juckreiz und stoppt das Fortschreiten der Flussblindheit, um Erblindung zu vermeiden.

Gleichzeitig unterbindet es durch Lähmung der parasitären Fortpflanzungsorgane die weitere Produktion von Mikrofilarien für mehrere Monate und reduziert so die Übertragungsrate der Flussblindheit. Infizierte Menschen können mit zwei, im Abstand von 6 Monaten verabreichten, Dosen Ivermectin behandelt werden. Danach muss die Einzeldosis über viele Jahre hinweg regelmäßig wiederholt werden – so lange, wie die erwachsenen Würmer leben können, also unter Umständen bis zu 15 Jahre. Ivermectin tötet nämlich nur die Mikrofilarien ab, während die erwachsenen Würmer überleben und weiterhin Nachwuchs produzieren.

Für die beste Wirkung empfiehlt die WHO die Behandlung ganzer Gemeinden zur gleichen Zeit. Da die Endwirte der Flussblindheit Menschen sind, brauchen Tiere nicht behandelt zu werden. Andere Medikamente zur Behandlung der Flussblindheit werden eingesetzt, um das in Symbiose mit den Würmern lebende Bakterium Wolbachia abzutöten und die weiblichen Fadenwürmer zu sterilisieren.

Dazu zählt das Tetracyclin-Antibiotikum Doxycyclin. Diese Zusatztherapie der Flussblindheit erfordert jedoch für mindestens vier bis sechs Wochen eine tägliche Dosierung, was in Krisengebieten schwer zu realisieren ist. Seit 2018 steht mit Moxidectin zudem ein weiteres Antiparasitikum zur Verfügung, das wie Ivermectin gegen die Mikrofilarien wirkt, jedoch deutlich länger anhält.

Aussicht & Prognose

Die Prognose der Flussblindheit ist abhängig von der Anzahl der vorhandenen Krankheitserreger im Organismus und den bereits eingetretenen Störungen. Eine besondere Schwierigkeit besteht in dem Zeitpunkt der Diagnosestellung. Bis zur bewussten Wahrnehmung von Beeinträchtigungen befindet sich der auslösende Parasit der Erkrankung bereits ungefähr ein halbes Jahr bis zu drei Jahren im Körper des Betroffenen.

Da der Fadenwurm vor allem in Afrika oder Lateinamerika auftritt, sind Anwohner und Reisende aus diesen Gebieten besonders gefährdet. Aufgrund der langen Inkubationszeit fehlen Touristen oder Gästen der Regionen häufig die Verbindung und der Zusammenhang der auftretenden Symptome mit dem Aufenthalt in der tropischen Region. Dies erschwert eine frühzeitige Diagnose und verzögert oftmals den Behandlungsbeginn. Bleibt die medizinische Therapie aus, droht dem Patienten die vollständige Erblindung.

Bei einer guten und effizienten ärztlichen Versorgung ist die Onchozerkose gut behandelbar und heilbar. Die vorhandenen Symptome bilden sich zurück und es kehrt allmählich eine Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes ein. Die Patienten können nach Beendigung der medikamentösen Behandlung als beschwerdefrei entlassen werden. Bereits eingetretene Schäden an den Augen und insbesondere eine vollzogene Erblindung bilden sich allerdings nicht mehr zurück. Da die Erkrankung von der WHO weltweit intensiv systematisch bekämpft wird, ist in den kommenden Jahren mit einem Rückgang des Befalls der Flussblindheit sowie einer schnelleren und besseren Behandlung zu rechnen.


Vorbeugung

Durch den gezielten Einsatz von umweltfreundlichen Insektiziden an Flüssen zur Kontrolle der Kriebelmücken-Populationen setzt die WHO seit mehr als 50 Jahren Präventionsmaßnahmen zur Eindämmung der Flussblindheit um. Für die Behandlung der Flussblindheit stellt der Hersteller von Ivermectin - Merck & Co. Inc. - das Medikament seit 1987 kostenlos zur Verfügung.

Nachsorge

In der Regel erweisen sich die Maßnahmen und Möglichkeiten einer Nachsorge bei einer Onchozerkose als sehr schwierig oder sind dabei nur kaum möglich. In erster Linie sollten dabei natürlich weitere Bisse durch Kriebelmücken vermieden werden, damit es nicht zu einer erneuten Infektion kommt. Übertragen wird die Erkrankung ausschließlich durch diese Mücken, nicht durch Wasser und nicht von Mensch zu Mensch; wirksamen Schutz bieten daher lange Kleidung, Insektenschutzmittel und der Verzicht auf Aufenthalte an den Brutplätzen in den Dämmerungsstunden.

Die Behandlung der Onchozerkose erfolgt dabei in den meisten Fällen mit Hilfe von Medikamenten, die die Beschwerden vollständig lindern können. Es kommt dabei selten zu besonderen Komplikationen. Der Betroffene ist auf eine regelmäßige und richtige Einnahme der Medikamente angewiesen, um die Beschwerden vollständig zu lindern. Dabei sollte auch auf eine richtige Dosierung geachtet werden.

Bei Fragen oder Unklarheiten ist auch immer ein Arzt aufzusuchen. In den meisten Fällen müssen die Medikamente auch noch nach dem Abklingen der Beschwerden weiterhin eine Zeit lang eingenommen werden. Eine Selbstheilung kann bei dieser Krankheit nicht eintreten: Die erwachsenen Würmer sterben zwar nach etwa zehn bis fünfzehn Jahren von selbst ab, bis dahin schreiten die Schäden an Haut und Augen jedoch immer weiter fort. Wird die Onchozerkose frühzeitig erkannt und behandelt, kommt es meist nicht zu einer verringerten Lebenserwartung des Betroffenen; unbehandelt dagegen verkürzt sie die Lebenserwartung deutlich.

Das können Sie selbst tun

Die Flussblindheit muss in jedem Falle von einem Arzt behandelt werden. Möglichkeiten zur Selbsthilfe sind bei dieser Erkrankung sehr eingeschränkt, sodass der Betroffene in erster Linie auf eine medikamentöse Behandlung angewiesen ist.

In der Regel muss das Medikament dabei über viele Jahre hinweg regelmäßig eingenommen werden. Hierbei sollte auf Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten geachtet werden, um die Wirkung des Stoffes nicht zu verringern. Der Flussblindheit kann allerdings gut vorgebeugt werden, indem in Flüssen Insektizide eingesetzt werden. Persönlich schützt man sich am besten vor den Bissen der Kriebelmücke, also durch lange Kleidung und Insektenschutzmittel.

Sollte die Flussblindheit nicht behandelt werden, so kann es zu einer vollständigen Erblindung des Patienten kommen. In diesem Fall ist der Betroffene dann auf Unterstützung in seinem Alltag angewiesen. Diese sollte vor allem durch die Familie oder durch Freunde erfolgen. In schwerwiegenden Fällen sind die Betroffenen auch auf eine psychologische Behandlung angewiesen. Dabei sind häufig Gespräche mit anderen betroffenen Patienten sehr hilfreich, um den Alltag zu meistern.

Um einen positiven Krankheitsverlauf bei der Flussblindheit zu garantieren, sollte eine sofortige Behandlung angeleitet werden. Dabei können weitere Komplikationen vermieden werden, die im schlimmsten Falle zur Erblindung führen können.

Quellen

  • Löscher, T., Burchard, G.-D., Hoerauf, A., May, J. (Hrsg.): Tropenmedizin.
    ISBN: 9783437216428
  • Lucius, R., Loos-Frank, B., Lane, R.P.: Biologie von Parasiten.
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  • Suerbaum, S., Burchard, G.-D., Kaufmann, S. H. E., Schulz, T. F. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie.
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  • Lang, G. K., Lang, S. J. (Hrsg.): Augenheilkunde.
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  • Pfeiffer, N., Cursiefen, C., Holz, F. G., et al. (Hrsg.): Die Augenheilkunde.
    ISBN: 9783662658239

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