Ivermectin
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 12. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Bei dem Ivermectin handelt es sich um ein Heilmittel, das gegen den innerlichen und äußerlichen Befall von Parasiten eingesetzt wird. Es blockiert die Mobilität von Läusen, Milben oder Würmern und führt auf diese Weise zu deren Tod.
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Was ist Ivermectin?
Als Ivermectin wird ein sogenanntes Antiparasitikum bezeichnet. Ein Heilmittel also, das gegen die parasitäre Ausbreitung bei Menschen und Tieren zum Einsatz kommt.
Grundlegend handelt es sich dabei um ein weißliches bis hellgelbes Pulver, das sich nicht in Wasser lösen lässt, zur besseren Verabreichung aber vornehmlich mit anderen Trägerflüssigkeiten vermischt wird. In der Humanmedizin hat das Ivermectin in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewonnen, seit Tabletten gegen die Krätze und eine Creme gegen entzündliche Hautveränderungen der Rosazea zugelassen wurden. Daneben ist das Präparat in der Veterinärheilkunde nach wie vor weit verbreitet.
Es kommt zur Anwendung, wenn Mensch und Tier äußerlich von Parasiten, Läusen und Milben befallen sind. Ebenso können aber auch Würmer im Organismus unschädlich gemacht werden. Das Ivermectin führt zu einem Absterben des unerwünschten Befalls und leitet auf diese Weise den nachfolgenden Genesungsprozess ein.
Pharmakologische Wirkung
Allgemein kann das Ivermectin bei der Verabreichung gut vom menschlichen und tierischen Organismus aufgenommen werden. Bereits kurz nach der Einnahme ist es im Fettgewebe sowie der Leber nachweisbar. Von dort aus ist es in der Lage, die Chloridkanäle der Parasiten zu orten.
Ein solcher Kanal gilt als Transportweg für Ionen und sitzt bei den wirbellosen Lebewesen in den Nerven- und Muskelzellen, von deren Erregbarkeit die Beweglichkeit des Tieres abhängt. Jene Kanäle werden durch das Ivermectin jedoch dauerhaft geöffnet. Durch den offenen Kanal strömen Chlorid-Ionen ungehindert in die Nerven- und Muskelzellen der Milbe oder Laus ein, wodurch sich in dem Lebewesen ein Überschuss an Chlorid-Ionen bildet und die Zellen elektrisch unerregbar werden. Eine Entlastung ist nicht mehr möglich, solange das Ivermectin die Kanäle offen hält. Es folgt zunächst eine Lähmung des Parasiten.
Er weist eine Störung der Mobilität auf, kann sich nicht mehr bewegen und seinem Schicksal ebenso wenig entfliehen. Zudem wird er auf den menschlichen Organismus nicht mehr zugreifen und daher weder Blut saugen, noch schädigende Stoffe verbreiten. In diesem Zustand ist er dem Tode geweiht und muss an seiner Lähmung letztlich verenden. Bis zur endgültigen Abheilung vergehen nach der Behandlung allerdings in der Regel mehrere Wochen; anhaltender Juckreiz allein ist daher noch kein Grund für eine zweite Gabe.
Genauer betrachtet handelt es sich bei den betroffenen Kanälen um glutamatgesteuerte Chloridkanäle, wie sie in den Nerven- und Muskelzellen wirbelloser Tiere vorkommen. Ivermectin bindet mit hoher Affinität an sie und erhöht dadurch die Durchlässigkeit der Zellmembran für Chlorid-Ionen. In der Folge wird die Zelle hyperpolarisiert: Die elektrische Spannung an ihrer Membran entfernt sich so weit vom Ruhewert, dass die Zelle kein Signal mehr weiterleiten kann. Aus dieser Hyperpolarisation entsteht die Lähmung von Nerv und Muskel, an der der Parasit zugrunde geht. Ivermectin kann daneben auch mit anderen Chloridkanälen in Wechselwirkung treten, etwa mit solchen, die über den Botenstoff Gamma-Aminobuttersäure gesteuert werden.
Für die Verträglichkeit beim Menschen sind drei Befunde bedeutsam: Säugetiere besitzen keine glutamatgesteuerten Chloridkanäle; zu den übrigen ligandengesteuerten Chloridkanälen haben die Avermectine nur eine geringe Affinität; und sie passieren die Blut-Hirn-Schranke nur in geringem Maß.
Der Wirkstoff selbst leitet sich von den Avermectinen ab. Gewonnen werden diese aus der Nährlösung, in der das Bodenbakterium Streptomyces avermitilis heranwächst. Abgebaut wird Ivermectin in der Leber, hauptsächlich über das Enzym Cytochrom P450 3A4. Ausgeschieden wird es nahezu vollständig über den Stuhl; über den Harn verlässt nur ein sehr kleiner Anteil den Körper.
Bei der Rosazea kommt ein zweiter Weg hinzu. Avermectine hemmen die Bildung entzündungsfördernder Botenstoffe, die durch Bestandteile von Bakterienhüllen angestoßen wird; in Tiermodellen der Hautentzündung ließ sich eine entzündungshemmende Eigenschaft des auf die Haut aufgetragenen Ivermectins nachweisen. Welcher der beiden Wege bei der Behandlung entzündlicher Hautveränderungen der Rosazea den Ausschlag gibt, ist nicht bekannt. In Betracht kommen sowohl die entzündungshemmende Wirkung als auch die Abtötung von Haarbalgmilben, denen eine Rolle bei der Entzündung der Haut zugeschrieben wird.
Medizinische Anwendung & Verwendung
Zum Einsatz gelangt das Ivermectin bei vielen Arten des parasitären Befalls. Dieser kann sich im Organismus ausbreiten und hier etwa in der Form der Fadenwürmer den Darm besiedeln.
Ebenso sind Hakenwürmer dazu geeignet, einen Zugang zum menschlichen Körper zu finden, indem sie sich durch die Haut hindurch einnisten. In derartigen Fällen soll das Ivermectin dazu führen, dass die Würmer einerseits ihren schädigenden Einfluss nicht ausüben können, andererseits aber auch bereits abgelegte Eier keine weiteren Krankheitsbilder auslösen. Handelt es sich demgegenüber um einen Befall auf der Haut, so wird das Ivermectin auf gleiche Weise helfen.
Hier wäre etwa an Läuse und Milben zu denken, die das menschliche Blut saugen oder sich in der Haut und in den Haaren ausbreiten. Ob innerlich oder äußerlich behandelt wird, richtet sich danach, welches Präparat für die jeweilige Erkrankung zugelassen ist: Die Tabletten sind für die Krätze sowie für bestimmte Wurm- und Filarienerkrankungen bestimmt, die Creme in Deutschland nur für entzündliche Hautveränderungen der Rosazea. Die Dosierung richtet sich nicht nach der Stärke des Befalls, sondern nach der körperlichen Konstitution des Patienten.
Die Arzneimittelverschreibungsverordnung führt Ivermectin und seine Ester in der Liste der verschreibungspflichtigen Stoffe; der Wirkstoff ist in Deutschland also nur auf ärztliches Rezept erhältlich. Eine eigene Position derselben Liste betrifft die Zubereitung aus Ivermectin und Praziquantel zur Anwendung beim Pferd – ein Hinweis darauf, wie eng die Substanz bis heute auch mit der Tiermedizin verbunden ist.
Zur Vorbeugung eines Befalls ist Ivermectin dagegen nicht geeignet. Bei der Massenbehandlung der Filariose wird die Einnahme zwar in Abständen von mehreren Monaten wiederholt, dies dient jedoch dazu, die Zahl der Mikrofilarien im Blut niedrig zu halten, und nicht der Vorbeugung einer neuen Ansteckung.
Verabreichung & Dosierung
Ivermectin ist ein Medikament, das hauptsächlich zur Behandlung von Parasiteninfektionen wie Krätze und bestimmten Formen von Wurmbefall eingesetzt wird. Bei der Verabreichung und Dosierung von Ivermectin sind einige wichtige Punkte zu beachten, um sowohl die Wirksamkeit zu maximieren als auch mögliche Nebenwirkungen zu minimieren.
Zunächst sollte die Dosierung von Ivermectin stets von einem Arzt festgelegt werden und basiert in der Regel auf dem Körpergewicht des Patienten. Das Medikament wird oft als Einzeldosis verabreicht, die entweder als Tablette oral eingenommen oder bei bestimmten Erkrankungen als Creme topisch angewendet wird.
Es ist wichtig, dass die Anweisungen zur Einnahme genau befolgt werden. Die orale Form sollte auf nüchternen Magen mit einem Glas Wasser eingenommen werden. Bei der Verwendung von Ivermectin-Creme ist es notwendig, die betroffenen Hautpartien vor der Anwendung sauber und trocken zu halten.
Die Nebenwirkungen von Ivermectin können je nach Individuum variieren und umfassen Symptome wie Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit und in seltenen Fällen auch schwerwiegendere Reaktionen wie Hautausschläge oder Atemprobleme. Bei Auftreten von ungewöhnlichen oder schweren Reaktionen sollte unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.
Zudem ist es entscheidend, den vollständigen Behandlungsverlauf wie verschrieben zu beenden, auch wenn sich die Symptome verbessern, um einen Rückfall zu verhindern. Generell ist die Selbstmedikation mit Ivermectin ohne ärztliche Anweisung aufgrund möglicher gesundheitlicher Risiken und der spezifischen Anforderungen an die korrekte Dosierung zu vermeiden.
Risiken & Nebenwirkungen
Auch das Ivermectin kann unerwünschte Wirkungen hervorrufen. Zu nennen sind dabei vorrangig Kopfschmerzen, Übelkeit und Anfälle der Nervosität.
Ebenso kann ein leichtes Fieber auftreten. Wird das Ivermectin direkt auf der Haut verabreicht, dort also als Creme oder Lotion verwendet, kann es zu Rötungen, Juckreiz und Ödemen kommen. Risikopatienten, die bereits über chronische Krankheiten klagen, reagieren zudem in Einzelfällen mit asthmatischen Anfällen. Sehr selten wurden unter Ivermectin schwere Hautreaktionen wie das Stevens-Johnson-Syndrom und die toxische epidermale Nekrolyse beobachtet; bei ausgedehntem Hautausschlag mit Blasenbildung ist die Behandlung sofort zu beenden und ärztliche Hilfe zu suchen.
Entscheidend ist es darüber hinaus, dass auch bei der erfolgreichen Behandlung mit Ivermectin stets eine ärztliche Nachuntersuchung stattfinden sollte, in der zu klären ist, ob die Parasiten umfänglich aus dem Körper ausgeschieden wurden. Ist dem nicht so, kann der Befall fortbestehen und erneut behandlungsbedürftig werden; das gilt besonders für Patienten mit geschwächtem Immunsystem. Das Ivermectin sollte daher stets unter medizinischer Aufsicht eingesetzt werden.
Kontraindikationen
Ivermectin ist ein wirksames Medikament zur Behandlung von Parasiteninfektionen, jedoch gibt es bestimmte Situationen und Bedingungen, bei denen die Verwendung dieses Medikaments kontraindiziert ist. Die Kenntnis dieser Kontraindikationen ist entscheidend, um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten.
Eine der Hauptkontraindikationen für die Verwendung von Ivermectin ist eine bekannte Überempfindlichkeit oder Allergie gegen das Medikament selbst oder einen seiner Inhaltsstoffe. Personen, die in der Vergangenheit allergische Reaktionen auf Ivermectin gezeigt haben, sollten dieses Medikament meiden.
Während Schwangerschaft und Stillzeit ist Ivermectin nur nach strenger ärztlicher Abwägung angezeigt; in der Stillzeit soll es nur gegeben werden, wenn der erwartete Nutzen für die Mutter das mögliche Risiko für das gestillte Kind überwiegt. Insbesondere während der Schwangerschaft könnte die Verabreichung von Ivermectin potenzielle Risiken für den Fötus bergen.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn zugleich eine Infektion mit dem Fadenwurm Loa loa besteht, wie sie in Teilen Zentralafrikas vorkommt. Träger einer hohen Zahl von Mikrofilarien im Blut können nach der Gabe von Ivermectin in seltenen Fällen eine schwere, mitunter tödlich verlaufende Erkrankung des Gehirns (Enzephalopathie) entwickeln. In Loa-loa-Gebieten sind vor einer Behandlung deshalb besondere Vorkehrungen vorgeschrieben.
Nicht zu den Gegenanzeigen zählt dagegen die Onchozerkose (Flussblindheit): Gegen sie wird Ivermectin weltweit eingesetzt. Beim Absterben der Mikrofilarien kann es hier allerdings zu einer Überempfindlichkeitsreaktion kommen, die als Mazzotti-Reaktion bekannt ist und Symptome wie Juckreiz, Hautausschlag, Gelenkschmerzen und Fieber hervorruft. Sie war in den beobachteten Fällen nur selten schwer.
Für Kinder, die weniger als 15 kg wiegen, ist die Sicherheit von Ivermectin für keines der Anwendungsgebiete erwiesen; eine Anwendung kommt bei ihnen daher nur nach besonders sorgfältiger ärztlicher Abwägung und unter strenger medizinischer Aufsicht in Betracht.
Generell sollte Ivermectin mit Vorsicht bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion eingesetzt werden, da das Medikament in der Leber metabolisiert wird. Eine Anpassung der Dosis oder engmaschige Überwachung kann erforderlich sein, um die Sicherheit dieser Patienten zu gewährleisten.
Bei jeglichem Zweifel oder Fragen zur Verträglichkeit von Ivermectin ist es unerlässlich, einen Arzt oder eine andere medizinische Fachkraft zu konsultieren.
Interaktionen mit anderen Medikamenten
Ivermectin kann mit verschiedenen Medikamenten interagieren, was die Wirksamkeit beeinflussen oder zu unerwünschten Nebenwirkungen führen kann. Daher ist es wichtig, vor der Einnahme von Ivermectin eine vollständige Medikamentenliste vorzulegen, um mögliche Wechselwirkungen zu prüfen.
Eine bekannte Wechselwirkung besteht mit Warfarin, einem Antikoagulans. Nach der Markteinführung wurde in seltenen Fällen über einen Anstieg des Gerinnungswertes INR berichtet, wenn Ivermectin zusammen mit Warfarin eingenommen wurde; das Blutungsrisiko kann dadurch steigen. Ein Eingriff von Ivermectin in den Abbau von Warfarin ist dafür nicht nachgewiesen. Ärzte überwachen in solchen Fällen oft engmaschig die Blutgerinnungswerte und passen gegebenenfalls die Warfarin-Dosis an.
Systematische Studien zu Wechselwirkungen wurden für Ivermectin nicht durchgeführt. Für Arzneimittel, die das zentrale Nervensystem dämpfen, wie Barbiturate, Benzodiazepine oder Valproinsäure, ist eine verstärkte Sedierung oder Atemdepression unter Ivermectin nicht belegt; beim Menschen gelangt der Wirkstoff zudem nur in geringem Maß über die Blut-Hirn-Schranke.
Eine gleichzeitige Verwendung von Ivermectin mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Ketoconazol oder Erythromycin kann ebenfalls problematisch sein. Diese Medikamente können die Metabolisierung von Ivermectin verlangsamen, was zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Ivermectin und potenziell zu mehr Nebenwirkungen führt.
Bei der Behandlung einer versehentlichen Vergiftung mit Ivermectin raten die Fachinformationen davon ab, GABA-Agonisten einzusetzen. Auf die gewöhnliche Begleitmedikation lässt sich dieser Hinweis nicht übertragen.
Aufgrund dieser möglichen Wechselwirkungen ist es essentiell, dass Patienten alle ihre aktuellen Medikamente mit ihrem Arzt besprechen, bevor sie mit einer Ivermectin-Behandlung beginnen. So können unerwünschte Arzneimittelinteraktionen vermieden und die Behandlungssicherheit erhöht werden.
Alternative Behandlungsmethoden
Wenn Ivermectin aufgrund von Unverträglichkeiten oder Kontraindikationen nicht geeignet ist, stehen je nach Art der parasitären Infektion alternative Behandlungsmethoden und Wirkstoffe zur Verfügung.
Bei der Behandlung von Krätze, einer häufigen Indikation für Ivermectin, kann Permethrin-Creme als effektive Alternative eingesetzt werden. Permethrin gehört zur Klasse der Pyrethroide und wirkt durch Paralyse der Parasiten. Es wird topisch angewendet und gilt als sehr sicher, auch für Schwangere und Kinder.
Ein weiteres Medikament ist Albendazol, das vor allem bei verschiedenen Wurminfektionen wie Hakenwurm oder Spulwurm verwendet wird. Albendazol stört die Glukoseaufnahme der Würmer, was letztlich zu deren Tod führt. Es wird oral verabreicht und ist eine gängige Alternative bei Personen, die Ivermectin nicht vertragen.
Für die Behandlung von Onchozerkose (Flussblindheit), bei der Ivermectin ebenfalls häufig verwendet wird, kann Doxycyclin eingesetzt werden. Doxycyclin wirkt gegen die bakteriellen Symbionten der Würmer und führt zum Absterben der adulten Würmer. Diese Behandlung ist jedoch langwieriger und erfordert die tägliche Einnahme von Tabletten über mehrere Wochen.
Moxidectin ist eine weitere Option, die ähnliche Wirkmechanismen wie Ivermectin bietet und bei bestimmten Wurminfektionen eingesetzt werden kann. Es ist besonders nützlich bei Ivermectin-resistenten Fällen, da es länger im Körper aktiv bleibt.
Es ist wichtig, dass die Auswahl der alternativen Behandlung in Absprache mit einem medizinischen Fachpersonal erfolgt, um die geeignetste und sicherste Therapie für den individuellen Fall zu gewährleisten.
Quellen
- Löscher, T., Burchard, G.-D., Hoerauf, A., et al. (Hrsg.): Tropenmedizin.
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- Plewig, G., Ruzicka, T., Kaufmann, R., Hertl, M. (Hrsg.): Braun-Falco's Dermatologie, Venerologie und Allergologie.
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