Gastrointestinaler Stromatumor
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 19. August 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Gastrointestinale Stromatumoren sind eine selten vorkommende Art von Tumorerkrankungen im Verdauungsapparat. Häufig sind Menschen fortgeschrittenen Alters betroffen. Im Durchschnitt wird im Alter von 60 Jahren die Diagnose GIST (gastrointestinale Stromatumoren) gestellt. Die Zahl der Neuerkrankungen dieser bösartigen Bindegewebstumoren liegt in Deutschland mit 800 bis 1200 Krankheitsfällen im Jahr vergleichsweise niedrig.
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Was ist ein Gastrointestinaler Stromatumor?
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Unter GIST (gastrointestinale Stromatumoren) versteht man eine Sammelbezeichnung für verschiedene Krebsformen, die sich durch Entstehung von Weichteil- beziehungsweise Weichgewebstumoren äußern. Im Unterschied zu den Karzinomen im Verdauungstrakt bilden sich hier Krebszellen im Binde- beziehungsweise Stützgewebe aus.
Bei Karzinomen ist das Deckgewebe, vorrangig die Schleimhäute, der entsprechenden Organe betroffen. Diese Differenzierung der Krebsform ist wichtig für den richtigen therapeutischen Behandlungsansatz. Besonders häufig werden die Geschwülste im Magen und Dünndarm, seltener in Speiseröhre, Dickdarm und Rektum lokalisiert.
Als Ursprungszellen des GIST gelten heute die sogenannten interstitiellen Cajal-Zellen. Sie liegen in der Wand des Verdauungstrakts und geben dort den Takt für die Darmbewegung vor. Im Gewebe lassen sich GIST an den Eiweißmerkmalen CD117 (KIT) und DOG1 erkennen, die auf der Oberfläche dieser Zellen sitzen. Ein GIST ist damit weder ein Karzinom noch ein gewöhnlicher Weichteiltumor, sondern eine eigenständige Tumorart.
In sehr seltenen Fällen können beschriebene Tumoren auch außerhalb des Bauchraums auftreten, es handelt sich um „extragastrointestinale Stromatumoren“ (EGIST). Extrem wenige Patienten können auch von einer weiteren Sonderform, den „gastrointestinalen autonomen Nerventumoren“ (GANT), betroffen sein.
Ursachen
Durch genetische Mutationen kommt es zu einer Veränderung des sogenannten „KIT-Rezeptors“. Die Rezeptor-Proteine funktionieren nicht mehr korrekt, sind entweder daueraktiv oder in zu großen Mengen vorhanden und geben falsche Signale ab. Dies führt wiederum zu einer stark erhöhten Zellbildung und einem unkontrollierten Wachstum von Zellen, das die gastrointestinalen Stromatumoren entstehen lässt.
GIST lassen sich durch den Nachweis der beschriebenen mutierten KIT-Rezeptoren von anderen Krebsformen abgrenzen. Jedoch gibt es auch eine andere Form der Mutation als Auslöser für GIST. Hier ist das Gen des „PDGF-Rezeptors“ betroffen. Ähnlich wie der KIT-Rezeptor steuert auch dieser Rezeptor die Prozesse des Zellwachstums und der Zellteilung.
Durch die Veränderung dieses genetischen Bauplans kommt es auch hier zu unkontrolliertem Vermehren von Zellen, der Ursache für Krebskrankheiten. „Wildtyp-GIST“ ist eine weitere, seltene Erkrankungsform, bei der weder Mutationen am KIT- noch am PDGF-Rezeptor nachzuweisen sind.
Die genannten Mutationen entstehen in aller Regel erst im Lauf des Lebens im Tumorgewebe selbst und werden nicht vererbt. Nur sehr selten treten GIST im Rahmen erblicher Erkrankungen auf, etwa bei der Neurofibromatose Typ 1 oder bei familiär weitergegebenen KIT-Mutationen. Welche Mutation im Einzelfall vorliegt, wird im Tumorgewebe bestimmt, denn davon hängt die Wahl des Medikaments ab.
Symptome, Beschwerden & Anzeichen
Die Erkrankung an GIST äußert sich meist mit diffusen Anzeichen wie Bauchschmerzen und/oder Unterleibsschmerzen, Völlegefühl oder Verdauungsstörungen. Bei inneren Blutungen eines Tumors können auch Blutarmut und damit einhergehende Müdigkeit auftreten.
Je nach Lokalisation der bösartigen Geschwülste können auch Schluckbeschwerden (Speiseröhre), ein verfrühtes Sättigungsgefühl (Magen), schwarzer Stuhl durch Blut im Darmbereich oder Gewichtsverlust durch Entzug von Nährstoffen einen Hinweis auf GIST geben. Da es sich um eine selten vorkommende Krebserkrankung handelt, weisen die Symptome zunächst auf näherliegende Erkrankungen hin. Eine richtige Diagnose wird meist erst spät gestellt.
Diagnose & Verlauf
Die unspezifischen Symptome dieser Tumorerkrankung erschweren eine sichere und schnelle Diagnosestellung. Die Krankheit wird oft zufällig im Rahmen anderer Routineuntersuchungen wie einer Endoskopie oder anderen operativen Eingriffen entdeckt. Anhand der Stärke der Krankheitsanzeichen lässt sich die Schwere der Erkrankung abschätzen.
Gesichert wird die Diagnose feingeweblich: Der Nachweis der Eiweißmerkmale CD117 (KIT) und DOG1 im Tumorgewebe unterscheidet den GIST zuverlässig von anderen Tumoren des Verdauungstrakts. Anschließend wird das Gewebe molekulargenetisch auf Mutationen in den Genen KIT und PDGFRA untersucht, weil sich daraus ablesen lässt, welches Medikament wirken wird. Wie weit der Tumor fortgeschritten ist, zeigen die Endosonografie, also die Ultraschalluntersuchung von innen über ein Endoskop, sowie eine Computertomografie des Bauchraums.
Größere Tumoren oder Bildung von Tochtergeschwülsten weisen auf einen heftigeren Verlauf hin, ebenso wie eine hohe Zellteilungsrate der Krebszellen. Erst hier treten meist deutliche Krankheitssymptome auf. Mit Größenzunahme der Geschwülste können abdominelle Blutungen durch eine Perforation des Tumors oder auch gastrointestinale Obstruktionen (Verschlüsse von Organen) auftreten.
Diese lebensgefährliche Situation kann nur durch eine Notoperation behoben werden, welche dann zum letztendlichen Diagnostizieren der Krankheit führt. Bei Vorkommen von Metastasen ist eine vollständige Heilung oft kaum mehr möglich. Dennoch besteht die Option durch medikamentöse Behandlung in Kombination mit operativen Eingriffen die Krankheit soweit einzudämmen, dass ein Leben mit dieser Erkrankung weiterhin ermöglicht wird. Die vollständigen Genesungschancen sind bei früher Diagnosestellung jedoch als sehr positiv anzusehen.
Komplikationen
Da es sich bei dieser Krankheit um eine Tumorerkrankung handelt, ist diese auch mit den gewöhnlichen Beschwerden und Komplikationen eines Tumors behaftet. Ohne Behandlung breitet sich der Tumor in den meisten Fällen in andere Regionen des Körpers aus und kann gesundes Gewebe befallen. Unter Umständen kommt es dann zu einer verringerten Lebenserwartung des Patienten.
Die Betroffenen leiden dabei an starken Schmerzen im Bauch und im Unterleib und nicht selten an einem Völlegefühl. Dadurch wird eine geringe Menge an Nahrung aufgenommen und es kommt zu Untergewicht. Ebenso kommt es zu allgemeinen Verdauungsstörungen und zu einer starken Müdigkeit. Die Patienten wirken abgeschlagen und nehmen auch nicht mehr aktiv am Leben teil. Weiterhin können auch Schluckbeschwerden auftreten, die die Lebensqualität erheblich verringern.
Nicht selten bilden sich auch Depressionen oder andere psychische Verstimmungen aus. Auch der Alltag des Betroffenen ist erschwert. Je früher die Krankheit diagnostiziert wird, desto geringer sind die Risiken der Erkrankung. Dabei kann es durch einen operativen Eingriff zu einem positiven Krankheitsverlauf kommen. In der Regel kommt es bei der Behandlung selbst nicht zu weiteren Komplikationen. Ob die Lebenserwartung eingeschränkt wird, kann nicht universell vorausgesagt werden.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Bei Schmerzen im Magen, einem wiederholt auftretenden Völlegefühl oder einem Druckgefühl im Brustkorb, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Kommt es zu Veränderungen der Verdauung, Übelkeit oder Erbrechen, muss ein Arzt konsultiert werden. Bei Beschwerden im Unterleib, Durchfall oder Verstopfungen wird ein Arzt benötigt. Herzrasen, eine Steigerung des Blutdrucks, Schweißausbrüche oder eine innere Unruhe sind von einem Arzt abklären zu lassen. Wird die Nahrungsmittelzufuhr verringert, setzt eine stetige Gewichtsabnahme ein oder kommt es zu allgemeiner Schwäche, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Bei Müdigkeit, Appetitlosigkeit, einer herabgesetzten Leistungsfähigkeit oder Schluckbeschwerden, ist ein Arztbesuch notwendig. Wird eine Zunahme der Beschwerden bemerkt oder breiten sich die vorhandenen Schmerzen weiter aus, ist schnellstmöglich ein Arzt zu konsultieren. Leidet der Betroffene unter einem diffusen Krankheitsgefühl, unerklärlichen Ängsten oder einer Durchblutungsstörung, sollte er einen Arzt aufsuchen. Ab dem mittleren Erwachsenenalter ist die regelmäßige Teilnahme an Krebsvorsorgeuntersuchungen grundsätzlich zu empfehlen.
Eine gezielte Früherkennungsuntersuchung für den gastrointestinalen Stromatumor gibt es allerdings nicht; bei Spiegelungen des Magen-Darm-Trakts werden solche Tumoren jedoch gelegentlich als Zufallsbefund entdeckt. Leidet der Betroffene unter Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit oder einer Apathie, ist ebenfalls ein Arztbesuch ratsam. Sinkt die Teilnahme am sozialen Leben, werden berufliche oder sportliche Tätigkeiten nicht mehr wie gewohnt ausgeführt oder kommt es zu Abgeschlagenheit, ist die Konsultation eines Arztes empfehlenswert.
Behandlung & Therapie
Je früher die Diagnose GIST gestellt wird, desto besser sind die Heilungschancen für die Betroffenen. Durch einen operativen Eingriff können die entstandenen Primärtumoren oft vollständig entfernt werden. Sind noch keine Metastasen aufgetreten, bestehen demnach sehr gute Heilungschancen. Weil GIST nur selten in die Lymphknoten streuen, werden die umliegenden Lymphknoten dabei in der Regel nicht mitentfernt.
Bei Auftreten von Primärtumoren in Kombination weiterer gewucherter Tochtergeschwülste wird die Behandlung dementsprechend schwieriger, zudem muss mit einer erhöhten Rückfallquote gerechnet werden. Größe des Tumors, seine Lokalisation und die Zellteilungsrate (Mitoserate) sind dabei die entscheidenden Faktoren für das Rückfallrisiko; aus ihnen wird nach festgelegten Kriterien abgeschätzt, wie hoch dieses Risiko im Einzelfall ausfällt.
Auch bei erfolgreichem Entfernen eines Primärtumors kann eine Rückkehr der Krebserkrankung auftreten. Der Wirkstoff Imatinib kann unter bestimmten genetischen Voraussetzungen der betroffenen Patienten zu einer Wachstumsverzögerung oder sogar einem Wachstumsstopp der Geschwülste führen.
Medikamente mit diesem Wirkstoff verändern zwar nicht die ursächliche Mutation, können aber regulierend eingreifen, so dass das unkontrollierte Zellenwachstum gestoppt oder gemindert werden kann. Ob und zu welchem Zeitpunkt das Medikament angewendet werden kann, wird erst durch eine individuelle Beratung eines auf GIST spezialisierten Arztes entschieden werden können.
Seit der Einführung von Imatinib im Jahr 2002 hat sich die Behandlung des GIST grundlegend gewandelt. Das Medikament gehört zu den Tyrosinkinasehemmern: Es blockiert genau jenes Signal am veränderten KIT- oder PDGF-Rezeptor, das die Zellen zum Wuchern bringt. Nach vollständiger Entfernung eines Tumors mit hohem Rückfallrisiko wird Imatinib heute vorbeugend über drei Jahre gegeben. Bei Tumoren, die sich nicht mehr operieren lassen, wirkt es häufig über Jahre hinweg und hält die Erkrankung in Schach.
Spricht der Tumor auf Imatinib nicht mehr an, stehen mit Sunitinib sowie mit Regorafenib und Ripretinib weitere Tyrosinkinasehemmer als zweite, dritte und vierte Behandlungsstufe zur Verfügung. Eine Ausnahme bildet die Mutation PDGFRA D842V: Bei ihr wirkt Imatinib nicht, hier wird von vornherein der Wirkstoff Avapritinib eingesetzt. Eine klassische Chemotherapie und eine Bestrahlung sind beim gastrointestinalen Stromatumor dagegen wirkungslos und gehören nicht zur Behandlung.
Aussicht & Prognose
Die Aussicht auf eine Linderung oder Heilung ist beim gastrointestinalen Stromatumor gebunden an den Zeitpunkt des Entdeckens und der Behandelbarkeit des Tumors. Ohne eine medizinische Versorgung kommt es zu einer Verkürzung der durchschnittlichen Lebenserwartung. Die Krebszellen breiten sich im Organismus aus und führen zum vorzeitigen Ableben des Betroffenen.
Die Prognose bei Inanspruchnahme einer Behandlung ist gebunden an das Stadium der Erkrankung. Bei einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium haben sich an verschiedenen Orten im Organismus häufig bereits weitere Metastasen gebildet. Der Krebs hat sich ausgebreitet und kann nicht mehr ausreichend behandelt werden.
In diesen Fällen wird die medizinische Versorgung auf die Linderung der vorhandenen Beschwerden sowie die Reduzierung von Schmerzen ausgerichtet. Eine besonders gute Prognose erhalten Patienten, bei denen der Tumor im Anfangsstadium entdeckt wurde. In einem operativen Eingriff sowie einer anschließenden Krebstherapie kann bei ihnen häufig das erkrankte Gewebe vollständig entfernt werden. Damit steigen die Aussichten auf eine spätere Heilung an.
Die Schwierigkeit bei der Erkrankung liegt in dem Zeitpunkt der Diagnosestellung. Im Anfangsstadium handelt es sich meist um einen Zufallsbefund. Treten Beschwerden ein, ist der Tumor meist bereits in einem mittleren oder fortgeschrittenen Krankheitsstadium. Zudem kann sich trotz einer Heilung im weiteren Verlauf des Lebens erneut ein Tumor ausbilden.
Vorbeugung
Bislang sind keine beeinflussbaren Faktoren für die Entstehung von GIST bekannt. Lediglich durch die oft im höheren Alter vorkommende Diagnosestellung lassen sich Rückschlüsse auf eine Disposition für ältere Menschen ziehen. Zudem weisen Männer häufiger eine Erkrankung auf als Frauen.
Natürlich ist eine gesunde Lebensweise immer vorbeugend anzuraten, dennoch lassen sich hier die vagen Faktoren „Alter“ und „Geschlecht“ nicht beeinflussen. Wirkliche Risikofaktoren sind also nicht bekannt.
Nachsorge
Nach der Behandlung eines gastrointestinalen Stromatumors ist eine strukturierte Nachsorge erforderlich, die sich über Jahre erstreckt und in festgelegten Abständen Computertomografien des Bauchraums vorsieht. Dabei muss in erster Linie eine frühzeitige Erkennung eines Rückfalls stattfinden, damit es nicht zu weiteren Komplikationen und anderen Beschwerden kommt. Je früher der Tumor erkannt wird, desto besser ist meistens auch der weitere Verlauf.
Eine Selbstheilung kann bei dieser Krankheit nicht eintreten, sodass der Betroffene dabei in jedem Fall auf eine Behandlung angewiesen ist. Auch nach der erfolgreichen Entfernung des Tumors ist der Betroffene auf regelmäßige Untersuchungen durch einen Arzt angewiesen. Dadurch können weitere Tumore oder Rezidive schon früh erkannt und dann ebenfalls behandelt werden. In den meisten Fällen wird der Tumor selbst dabei durch einen operativen Eingriff entfernt.
Der Betroffene sollte sich nach einem solchen Eingriff auf jeden Fall ausruhen und seinen Körper weiterhin schonen. Hierbei ist von Anstrengungen oder von anderen stressigen oder körperlichen Betätigungen abzusehen. Auch die Hilfe und die Pflege durch die eigene Familie ist dabei häufig notwendig. In vielen Fällen wirkt sich dieser Tumor negativ auf die Lebenserwartung des Betroffenen aus.
Das können Sie selbst tun
Der Gastrointestinale Stromatumor ist eine bösartige Krebserkrankung, die der Erkrankte nicht selbst therapieren kann. Eine engmaschige Therapie und regelmäßige Kontrolluntersuchungen unter fachärztlicher Aufsicht sind zwingend notwendig, damit die Erkrankung nicht zum Tod des Patienten führt.
Betroffene können den positiven Therapieverlauf jedoch durch eigenes Verhalten unterstützen. Grundvoraussetzung sind eine positive Lebenseinstellung und der Wille, die Krankheit zu besiegen. Hinzu kommt ein vertrauensvolles und offenes Verhältnis zu den behandelnden Ärzten und eine Bereitschaft, die in der Therapie geforderten Maßnahmen konsequent anzuwenden und zu befolgen.
Außerhalb der rein medizinischen Therapie hat der Patient die Möglichkeit, den Allgemeinzustand seines Körpers gut zu erhalten oder zu verbessern. Grundlage dieser Verbesserungen ist es, auf sämtliche Gewohnheiten zu verzichten, die den Körper zusätzlich schwächen, oder ihm Energie entziehen. In erster Linie geht es dabei um den Verzicht auf Suchtmittel wie Alkohol und Nikotin, aber auch Koffein und ungesunde Speisen in größerem Maße. Wird der Körper durch diese Dinge nicht mehr belastet, so bleibt mehr Energie für den Heilungsprozess.
Die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems und der allgemeinen Kondition ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Betroffene sollten ein leichtes, aber regelmäßiges Sport- oder Bewegungsprogramm in ihren Alltag einbauen, am besten in Absprache mit dem Arzt oder einem Physiotherapeuten. Ein gesunder Lebensstil ist förderlich für die Heilung.
Quellen
- Messmann, H. (Hrsg.): Klinische Gastroenterologie.
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- Riemann, J. F., Fischbach, W., Galle, P. R., Mössner, J. (Hrsg.): Referenz Gastroenterologie.
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- Herold, G.: Innere Medizin 2026.
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