Gestationshypertonie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 19. August 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Die Gestationshypertonie ist eine Komplikation während der Schwangerschaft. Die Blutdruckwerte überschreiten dabei in aufeinanderfolgenden Messungen einen Grenzwert von 140/90 mmHg. Wenn Schonung und Ernährungsumstellung den Blutdruck nicht senken, kann eine medikamentöse Therapie durchgeführt werden.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Gestationshypertonie?

Gestationshypertonie
Die Schwangerschaftshypertonie lässt die Schwangere über typische Bluthochdrucksymptome klagen. Kopfschmerzen oder Druckgefühle können vorliegen.
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Bei der Gestationshypertonie tritt während der Schwangerschaft ein deutlich erhöhter Blutdruck auf. Das Phänomen wird daher auch als Schwangerschaftshypertonie bezeichnet. Von einem hypertonischen Blutdruck ist dann die Rede, wenn der systolische Blutdruck dauerhaft oder situativ über 140 mmHg oder der diastolische Blutdruck dauerhaft oder situativ über 90 mmHg liegt. Die reine Gestationshypertonie besteht definitionsgemäß ohne Proteine im Urin; ein Ödem ist kein Kriterium.

In Kombination mit Proteinurie oder einer Beteiligung innerer Organe ist nicht mehr von einer reinen Gestationshypertonie, sondern von einer Präeklampsie die Rede. Nach der heute maßgeblichen Definition der Internationalen Gesellschaft für Schwangerschaftshochdruck (ISSHP) von 2018 ist eine Eiweißausscheidung dafür nicht mehr zwingend erforderlich: Auch eine Beteiligung von Nieren, Leber, Blutgerinnung oder Gehirn sowie eine Wachstumsverzögerung des Kindes genügen für die Diagnose. Wenn die Schwangere bereits vor der Schwangerschaft an einer arteriellen Hypertonie gelitten hat, liegt keine Gestationshypertonie vor. Die Schwangerschaftshypertonie ist mit rund 30 Prozent eine der häufigsten Ursachen für die Säuglingssterblichkeit während der Geburt und erhöht als Komplikation außerdem das Risiko für die Müttersterblichkeit.

Ursachen

In etwa sechs bis acht Prozent aller Schwangerschaften ist die werdende Mutter von einer Schwangerschaftshypertonie betroffen. Die Gestationshypertonie tritt dabei vor allem bei Erstschwangerschaften auf. Als hauptsächliche Ursache vermutet die Medizin den Blutzuwachs im Blutkreislauf der Mutter. Nach heutigem Kenntnisstand steht bei den hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen jedoch eine gestörte Anlage der Plazenta mit unzureichendem Umbau der mütterlichen Gefäße im Vordergrund. Dieser Blutzuwachs beträgt während der Schwangerschaft rund 40 Prozent. Außerdem verändert sich der Stoffwechsel.

Sowohl der Kohlenhydrat-, als auch der Fettstoffwechsel sind von diesen Veränderungen betroffen. Der Blutzucker und die Blutfette steigen während der Schwangerschaft zum Beispiel an. Auch diese Umstellungen des Stoffwechsels können mit dem Phänomen der Gestationshypertonie in Zusammenhang stehen. Bislang sind die Ursachen für den Bluthochdruck aber eher spekulativ und wissenschaftlich nicht abschließend abgeklärt.


Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Normalerweise beginnt die Hypertonie in der 20. Schwangerschaftswoche oder später. Die Schwangerschaftshypertonie lässt die Schwangere über typische Bluthochdrucksymptome klagen. Kopfschmerzen oder Druckgefühle können vorliegen. Ebenso häufig treten mehr oder weniger schwere Sehstörungen auf. Der Bluthochdruck kann Schwindel und Übelkeit verursachen. Da im Rahmen der Hypertonie auch der Gefäßdruck erhöht ist, urinieren die Betroffenen oft häufiger als vor der hypertonischen Erkrankung. Starke Kopfschmerzen, Augenflimmern, Schmerzen im rechten Oberbauch, plötzliche Schwellungen im Gesicht und anhaltende Übelkeit sind Warnzeichen für den Übergang in eine Präeklampsie und müssen sofort ärztlich abgeklärt werden.

Ehemals wurde außerdem die Ödembildung durch Wassereinlagerungen als eines der Leitsymptome angegeben. Mittlerweile wird das Ödem aber nicht mehr als typisches Symptom der Schwangerschaftshypertonie verstanden. Wassereinlagerungen begleiten nämlich die meisten Schwangerschaften. Innerhalb von drei Monaten nach der Geburt bildet sich das Phänomen in 85 Prozent der Fälle zurück. Die restlichen 15 Prozent leiden nach der Schwangerschaft an chronischem Bluthochdruck.

Diagnose & Verlauf

Die Diagnose auf eine Schwangerschaftshypertonie wird über die Messung des Blutdrucks gestellt. Als Grenzwert gilt ein Wert von 140/90 mmHg. Die Messungen finden in Ruhe statt. Eine einzelne Messung reicht zur Diagnose nicht aus. Eine Gestationshypertonie liegt nur dann vor, wenn der Wert in zwei aufeinanderfolgenden Messungen den angegebenen Grenzwert überschreitet.

Eine Urinprobe wird durchgeführt, um die reine Gestationshypertonie von der Sonderform der Präeklampsie abzugrenzen. Ergänzend steht heute die Bestimmung des sFlt-1/PlGF-Quotienten im Blut zur Verfügung, mit der sich eine drohende Präeklampsie für die folgenden Wochen mit hoher Sicherheit ausschließen lässt. Für eine leichte Gestationshypertonie gilt eine relativ günstige Prognose. Leicht erhöhte Werte sind also meist kein großes Risiko für die Mutter und den Fötus. Wenn die Gestationshypertonie allerdings zu einer Präeklampsie fortschreitet und damit weitere Komplikationen begünstigt, verschlechtert sich die Prognose. Sowohl für den Fötus, als auch die Mutter können sich so die Risiken erhöhen.

Komplikationen

Bei der Gestationshypertonie kommt es in den meisten Fällen zu einer starken Steigerung des Blutdruckes während der Schwangerschaft. Das Kind bleibt bei leichten Verläufen in der Regel unberührt, für die Mutter können sich allerdings unterschiedliche Komplikationen ergeben. Bei ausgeprägten Werten oder beim Übergang in eine Präeklampsie kann die Durchblutung der Plazenta jedoch nachlassen, sodass das Kind zu langsam wächst. So kommt es in der Schwangerschaft verstärkt zu Kopfschmerzen und zu Schwindel.

Dieser kann mit Druckgefühlen und mit einer Übelkeit verbunden sein, sodass die Lebensqualität der Patientin stark verringert wird. Durch den erhöhten Blutdruck kann es ebenfalls zu Herzbeschwerden der Patientin kommen, welche lebensgefährlich sein können. Im schlimmsten Falle kann es dabei durch einen Herzinfarkt zum Tode kommen.

In der Regel kann die Gestationshypertonie relativ schnell und frühzeitig diagnostiziert werden, sodass auch schon früh mit der Behandlung begonnen werden kann. In schwerwiegenden Fällen kommt es durch die Gestationshypertonie zu einer Frühgeburt. Diese kann mit Folgeschäden und im schlimmsten Falle mit dem Tod des Kindes verbunden sein.

Allerdings lässt sich der Verlauf durch Schonung und eine Umstellung der Ernährung häufig günstig beeinflussen. Eine Ernährungsumstellung allein beseitigt den erhöhten Blutdruck jedoch nicht, sodass die ärztliche Überwachung in jedem Fall bestehen bleibt. In einigen Fällen ist die Behandlung mit Hilfe von Medikamenten notwendig.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Die Empfehlung für die werdende Mutter ist, an allen angebotenen Untersuchungen zur Vorsorge oder Kontrolle während der Schwangerschaft teilzunehmen. So erfolgt für Mutter und Kind die beste Überprüfung des gesundheitlichen Zustands. In den routinierten Behandlungen kommt es zu einer Messung des Blutdrucks, so dass Unregelmäßigkeiten frühzeitig erkannt werden und eine schnelle Diagnose möglich ist. Kommt es außerhalb der Untersuchungen zu Unregelmäßigkeiten, sollte schnellstmöglich ein Arzt konsultiert werden.

Starkes Herzrasen, Unregelmäßigkeiten des Herz-Kreislauf-Systems oder Durchblutungsstörungen müssen unverzüglich mit einem Arzt besprochen werden. Bei einem anhaltenden Gefühl der inneren Hitze, Schweißausbrüchen oder Hitzewallungen ist ein Arztbesuch erforderlich. Kommt es zu innerer Unruhe, einem Krankheitsgefühl oder erhöhter Körpertemperatur, wird ein Arzt benötigt. Hat die Schwangere das diffuse Gefühl, dass es Unregelmäßigkeiten bei der Entwicklung des Kindes gibt, sollte sie einen Arzt aufsuchen.

Bei einer allgemeinen Schwäche, einem ungewöhnlichen Abfall der Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen oder Problemen der Konzentration ist ein Arztbesuch notwendig. Stellen sich Störungen der vorhandenen Sehkraft ein oder leidet die werdende Mutter unter Kopfschmerzen, sollte sie einen Arzt konsultieren. Die Rücksprache mit einem Arzt ist bei Schwindel, anhaltender Übelkeit oder Erbrechen ab dem zweiten Trimester erforderlich. Ein ungewohnt starker Harndrang muss abgeklärt werden.

Behandlung & Therapie

Werdende Mütter mit Gestationshypertonie werden zunächst gut überwacht. Die Überwachung ist nicht nur während der restlichen Schwangerschaft, sondern vor allem während der Geburt erforderlich. Die werdende Mutter wird vom Arzt außerdem über die Gestationshypertonie und ihre möglichen Folgen und Ursachen aufgeklärt. Dieses Aufklärungsgespräch gibt ihr idealerweise ausreichend Verständnis für das Krankheitsbild, um sich während der restlichen Schwangerschaft möglichst viel zu schonen.

Durch die Aufklärung und Überwachung hat die Hypertonie in nur wenigen Fällen ernstzunehmende Auswirkungen auf die weitere Schwangerschaft oder die Geburt. Über medikamentöse Therapien wird der Blutdruck zeitig gesenkt, um das Risiko für Mangelentwicklungen oder eine Frühgeburt zu reduzieren. Die Therapie der Gestationshypertonie kann allerdings nicht ursächlich, sondern lediglich symptomatisch erfolgen. Die einzige ursächliche Behandlung ist die Entbindung; alle übrigen Maßnahmen gewinnen lediglich Zeit für die Reifung des Kindes. Bei stark erhöhten Werten verordnet der Arzt Bettruhe. Von strikter Bettruhe wird nach heutigem Kenntnisstand allerdings abgeraten, weil sie das Thromboserisiko erhöht, ohne den Schwangerschaftsverlauf nachweislich zu verbessern; empfohlen wird stattdessen körperliche Schonung ohne starre Liegepflicht.

Jede Aktivität kann den Blutdruck weiter erhöhen. Die körperliche Schonung der Mutter ist daher unabdingbar, um die Risiken minimal zu halten. In der Regel wird der Mutter außerdem zu einer ausgeglichenen und schwangerschaftskonformen Ernährung geraten. Vor allem bei einer leichten Hypertonie zeigt eine Ernährungsumstellung oft Erfolge.

Für eine medikamentöse Therapie der Hypertonie müssen die Risiken und Nutzen abgewogen werden. Daher wurde früher in der Regel nur bei schweren Hypertonien zu einer medikamentösen Intervention geraten. Nach heutigen Empfehlungen wird dagegen bereits ab dauerhaft 140/90 mmHg behandelt, spätestens jedoch ab 160/110 mmHg. Nicht nur extrem hohe Werte, sondern auch anhaltend erhöhte Werte sprechen für die medikamentöse Therapie. Als blutdrucksenkende Medikamente können zum Beispiel Alphamethyldopa, Betablocker oder Hydralazin zum Einsatz kommen. Mittel der Wahl sind heute Alpha-Methyldopa, der Kalziumantagonist Nifedipin und der Betablocker Labetalol. ACE-Hemmer und Sartane dürfen in der Schwangerschaft dagegen nicht eingesetzt werden, da sie das ungeborene Kind schädigen.

Aussicht & Prognose

Die Gestationshypertonie ist eine vorübergehende gesundheitliche Beeinträchtigung, die ausschließlich bei schwangeren Frauen diagnostiziert werden kann. Sie tritt während der Schwangerschaft auf und bildet sich unmittelbar nach der Niederkunft im Normalfall selbständig zurück. Das ungeborene Kind ist bei leichten Verläufen von der Erkrankung nicht betroffen.

Bei schweren Verläufen kann jedoch die Versorgung über die Plazenta nachlassen und das Wachstum des Kindes zurückbleiben. Dennoch kann es durch den Bluthochdruck zu einer ungewollten Frühgeburt kommen. Eher selten wird dadurch das Ableben des Säuglings dokumentiert. Dies ist abhängig von dem Zeitpunkt der Frühgeburt sowie den Umständen und medizinischen Versorgungsmöglichkeiten für Mutter und Kind.

Obgleich die Gestationshypertonie bei der werdenden Mutter verschiedene gesundheitliche Probleme und Störungen verursacht, kann die Erkrankung durch den Lebensstil und die Ernährung während der Schwangerschaft selbständig positiv beeinflusst werden.

Dadurch minimieren sich vorhandene Beschwerden und das allgemeine Wohlbefinden steigt. Bei einigen Patienten ist der Krankheitsverlauf bis zur Niederkunft trotz aller Bemühungen chronisch. Hier ist eine erhöhte Wachsamkeit gefragt und der Blutdruck sollte in regelmäßigen Abständen mehrfach im Tagesverlauf kontrolliert werden.

Es besteht die Möglichkeit eines stationären Aufenthaltes bis zum Ende der Schwangerschaft. Innerhalb einer ambulanten oder stationären medizinischen Versorgung findet eine ausreichende Regulierung des Blutdrucks statt, so dass schwerwiegende Komplikationen bei den meisten Patienten vermieden werden können. Nach der Geburt tritt eine Spontanheilung ein. Der Blutdruck normalisiert sich dabei meist innerhalb von zwölf Wochen. Frauen, die eine Gestationshypertonie durchgemacht haben, tragen jedoch lebenslang ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall, weshalb der Blutdruck auch in späteren Jahren regelmäßig kontrolliert werden sollte.


Vorbeugung

Der Schwangerschaftshypertonie lässt sich nicht vorbeugen, da die Ursache im physiologischen Blutzuwachs während der Schwangerschaft liegt. Trotzdem lässt sich der Verlauf der Gestationshypertonie beeinflussen. Schwangere mit erhöhtem Blutdruck müssen sich schonen und stellen idealerweise ihre Ernährung um, um die Werte nicht weiter in die Höhe zu treiben. Bei Schwangeren mit erhöhtem Risiko – etwa nach einer Präeklampsie in einer früheren Schwangerschaft, bei chronischem Bluthochdruck, Nierenerkrankung, Diabetes oder Mehrlingen – senkt niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (150 Milligramm abends) ab der 12. bis 16. Schwangerschaftswoche das Risiko einer Präeklampsie deutlich. Diese Vorbeugung gehört heute zum Standard, muss aber ärztlich verordnet werden.

Nachsorge

Bei einer Gestationshypertonie sind Möglichkeiten zur Nachsorge nur sehr stark eingeschränkt gegeben. Nach der Geburt gehören jedoch eine Blutdruckkontrolle sechs bis zwölf Wochen später und danach regelmäßige Kontrollen von Blutdruck, Gewicht, Blutzucker und Blutfetten zur Nachsorge. In erster Linie ist eine medizinische Behandlung mit Hilfe von Medikamenten notwendig, um die Beschwerden der Gestationshypertonie zu lindern und weitere Komplikationen zu verhindern. Im schlimmsten Fall kann diese Erkrankung unbehandelt zum Tode der Betroffenen führen.

Bei dieser Erkrankung ist meist eine dauerhafte Überwachung durch Ärzte notwendig, eine Behandlung im eigenen Zuhause kann nicht erfolgen. Aus diesem Grund ist vor allem eine frühe Diagnose der Gestationshypertonie sehr wichtig, um auch eine frühzeitige Behandlung zu gewährleisten. Die Betroffenen müssen sich bei dieser Erkrankung ausruhen und ihren Körper schonen.

Anstrengende Tätigkeiten und andere unnötige Betätigungen sollten daher immer vermieden werden. Auch sportliche Aktivitäten und Stress sind dabei zu vermeiden. In vielen Fällen ist auch eine Umstellung der Ernährung notwendig, um die Beschwerden der Gestationshypertonie zu lindern.

Dabei wirkt sich eine gesunde Lebensweise mit einer ausgewogenen Ernährung sehr positiv auf den Verlauf der Erkrankung aus. Bei der Einnahme von Medikamenten ist auf eine regelmäßige Einnahme zu achten. Die Lebenserwartung der Patientin wird durch die Gestationshypertonie bei einer erfolgreichen Behandlung in der Regel nicht verringert.

Das können Sie selbst tun

Neben der medizinischen Behandlung von Gestationshypertonie mittels Medikamenten, können auch natürliche Hausmittel dabei helfen, den Blutdruck niedrig zu halten. Die ärztliche Überwachung und eine verordnete blutdrucksenkende Behandlung ersetzen sie jedoch nicht.

Entscheidend ist es auf den Flüssigkeitshaushalt zu achten und dafür zu sorgen, dass genug getrunken wird. Darüber hinaus sollten Schwangere, welche unter einem erhöhten Blutdruck in der Schwangerschaft leiden, reichlich Vitamin D zu sich nehmen. Das Vitamin unterstützt den Körper dabei, den Blutdruck unter Kontrolle zu halten. Hoch dosierte Vitaminpräparate sollten in der Schwangerschaft allerdings nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden.

Umgekehrt lässt ein Mangel an Vitamin D den Blutdruck eher ansteigen. Natürliches Vitamin D wird in erster Linie durch Sonnenlicht auf der Haut produziert. Daher eignen sich Spaziergänge im Freien besonders gut. Überdies kann ausreichende Bewegung durch einen Spaziergang die Begleitbeschwerden einer Schwangerschaft lindern und sich sehr positiv auf das Wohlbefinden der Schwangeren auswirken.

Die Einnahme von Zwiebel, Knoblauch, Pfefferminztee, viel Obst und Gemüse sowie eine salzarme Ernährung helfen ebenfalls dabei, den erhöhten Blutdruck zu senken. Diverse Hausmittel mit Zusätzen verschiedener Öle und Kräuter können ebenfalls dabei helfen, den Blutdruck zu senken. Dies ist jedoch nicht ohne Weiteres anzuraten, denn nicht alle Kräuter und Öle sind besonders in der Schwangerschaft verträglich.

Quellen

  • Schneider, H., Husslein, P., Schneider, K.-T. M. (Hrsg.): Die Geburtshilfe.
    ISBN: 9783662450635
  • Weyerstahl, T., Stauber, M.: Duale Reihe Gynäkologie und Geburtshilfe.
    ISBN: 9783132411012
  • Kainer, F. (Hrsg.): Facharztwissen Geburtsmedizin.
    ISBN: 9783437210976
  • Kiechle, M. (Hrsg.): Gynäkologie und Geburtshilfe.
    ISBN: 9783437424076
  • Janni, W., Hancke, K., Fehm, T., Scholz, C. (Hrsg.): Facharztwissen Gynäkologie.
    ISBN: 9783437239175

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