Harnröhrenspiegelung
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Bei einer Harnröhrenspiegelung führt der Arzt ein Endoskop in die Harnröhre ein. Damit kann er die Harnröhre betrachten und untersuchen.
Was ist eine Harnröhrenspiegelung?
Bei der Harnröhrenspiegelung hat der behandelnde Arzt, in der Regel der Urologe, die Möglichkeit, krankhafte Veränderungen an der Harnröhre zu finden. Der Fachbegriff für die Spiegelung der Harnröhre lautet Urethroskopie.
Eine Urethroskopie wird beispielsweise bei Blut im Urin (Hämaturie), Harninkontinenz, Schmerzen im Unterbauch oder bei wiederkehrenden Harnwegsinfektionen durchgeführt. Falls erforderlich, können im Rahmen der Untersuchung kleine Eingriffe unter lokaler Betäubung durchgeführt werden. Die Harnröhrenspiegelung als Untersuchungsverfahren ähnelt dem Verfahren der Blasenspiegelung. Allerdings liegt der Schwerpunkt der Untersuchung auf der Harnröhre und nicht auf der Blase. Häufig werden aber beide Untersuchungsmethoden nacheinander durchgeführt. Im Grunde ist die Harnröhrenuntersuchung eine unkomplizierte Diagnosemethode, die innerhalb von wenigen Minuten durchgeführt werden kann.
Funktion, Wirkung & Ziele
Bei der Harnröhrenspiegelung wird ein Endoskop in die Harnröhre eingeführt. Beim Mann erfolgt der Zugang über die Harnröhrenöffnung an der Eichel, bei der Frau über die Harnröhrenöffnung im Scheidenvorhof, oberhalb des Eingangs zur Scheide. Zur Untersuchung kommt ein sogenanntes Zystoskop zum Einsatz. Die Untersuchung des Patienten oder der Patientin findet im Liegen statt.
Grundsätzlich können zwei verschiedene Arten von Zystoskopen zum Einsatz kommen. Das starre Zystoskop ist ein mehrteiliges Instrument, das aus Metall besteht. Es unterteilt sich in einen Außenschaft, einen sogenannten Obturator, ein Arbeitsgerät und eine Optik. Das flexible Zystoskop besteht nur aus einem Teil. Der Schaft ist flexibel und mit einer steuerbaren und ebenfalls sehr flexiblen Spitze ausgestattet. An der Spitze des flexiblen Zystoskops befindet sich eine Linse. Diese ist über Glasfasern mit dem Okular verbunden. Im Inneren des Zystoskops liegt eine Kombination aus Arbeitskanal und Spülkanal. Vor der Harnröhrenspiegelung erfolgt fast immer eine örtliche Betäubung.
Auf ausdrücklichen Wunsch kann die Untersuchung auch in Vollnarkose gemacht werden. Für die lokale Betäubung trägt der behandelnde Arzt ein Gleitgel mit Betäubungsmittel auf den Beginn der Harnröhre auf. Anschließend wird der Harnröhreneingang gründlich gereinigt. Sobald das betäubende Gel wirkt, führt der Arzt vorsichtig unter der Spülung mit Wasser das Zystoskop in die Harnröhre ein. Hier schaut er sich genau die Struktur der Harnröhre an. Dabei achtet er auf Verengungen (Strikturen), Epithelveränderungen oder Tumore. Auch Entzündungen können anhand von Rötungen oder Schwellungen an der Wand der Harnröhre diagnostiziert werden.
Eine Urethroskopie ist bei Blut im Urin indiziert. Eine Hämaturie kann ein Hinweis auf eine Entzündung der Nieren, der Harnblase oder der Harnröhre sein. Auch ein Tumor in der Harnröhre kann Blut im Urin verursachen. Harninkontinenz ist ebenfalls eine Indikation für eine Spiegelung der Harnröhre. Dasselbe gilt für wiederkehrende Harnwegsinfekte. Ständig wiederkehrende Blasenentzündungen oder Nierenbeckenentzündungen können durch einen chronischen Entzündungsherd in der Harnröhre bedingt sein. Chronische Entzündungen oder Verletzungen der Harnröhre können eine Narbenbildung in der Harnröhre verursachen.
Durch Narbenbildung kann sich die Harnröhre verengen. Diese Verengungen werden auch als Strikturen bezeichnet. Strikturen können zu Schmerzen beim Wasserlassen führen. Sie lassen sich mithilfe der Harnröhrenspiegelung gut diagnostizieren. Zudem können kurzstreckige Verengungen während der Spiegelung unter lokaler Betäubung sofort behandelt werden. Dafür kommt das Verfahren der endoskopischen Schlitzung zum Einsatz. Längere oder ausgeprägte narbige Strikturen müssen dagegen im Krankenhaus in Narkose operativ behandelt werden.
Die Harnröhre kann aber nicht nur durch narbige Veränderungen verengt sein, auch eine vergrößerte Prostata kann die Harnröhre des Mannes einengen. Die Prostata umschließt die Harnröhre, sodass sie bei einer Vergrößerung auf die Harnröhre drückt. Dies führt zu Problemen beim Wasserlassen.
Die Harnröhrenspiegelung wird ebenfalls bei Harnröhrendivertikeln eingesetzt. Harnröhrendivertikel werden auch als paraurethrale Zysten bezeichnet. Meistens sind Frauen von dieser Erkrankung betroffen. Ein Harnröhrendivertikel ist eine Aussackung der Harnröhre. In dieser Aussackung kann sich Urin ansammeln, sodass dort schnell Entzündungen entstehen können. Im Rahmen der Urethroskopie können Harnröhrendivertikel erkannt und ausgespült werden. Mithilfe der Harnröhrenspiegelung können auch Fremdkörper und Tumore in der Harnröhre erkannt werden.
Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren
Bei einer akuten Entzündung der Prostata, der Harnblase oder der Harnröhre wird eine Harnröhrenspiegelung in der Regel verschoben, weil der Eingriff Keime verschleppen kann. Deshalb wird vor jeder Urethroskopie der Urin kontrolliert, um eine Harnwegsinfektion auszuschließen.
Die Urethroskopie ist eigentlich ein unkompliziertes Verfahren. Trotzdem kann es in einigen Fällen zu Komplikationen kommen. So kann sich nach der Untersuchung durch eingeschleppte Erreger eine Harnwegsinfektion entwickeln. Neben Entzündungen der Harnröhre können auch Entzündungen der Nieren oder der Prostata entstehen. Durch das Endoskop kann die Harnröhre verletzt werden. Dies kann Schmerzen und Beschwerden beim Wasserlassen zur Folge haben. Bei einer kombinierten Untersuchung von Harnröhre und Harnblase können zudem der Schließmuskel der Blase oder die Blase selber verletzt werden. Eine Läsion des Schließmuskels kann zu vorübergehender Inkontinenz führen.
Gelegentlich treten nach der Harnröhrenspiegelung Symptome wie Brennen beim Wasserlassen oder Blut im Urin auf. Im Normalfall können diese Symptome auf die mechanische Reizung des Gewebes innerhalb der Harnröhre zurückgeführt werden. Somit gelten diese Beschwerden als harmlos und verschwinden innerhalb kurzer Zeit von selbst. Sollten die Symptome bestehen bleiben, muss der behandelnde Arzt informiert werden.
Das Infektionsrisiko ist bei immunsupprimierten Patienten erhöht. Auch Menschen mit Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus erleiden nach einer Harnröhrenspiegelung häufiger Infektionen. Um einer Infektion vorzubeugen, erhalten Risikogruppen deshalb oft als Vorbeugung ein Antibiotikum.
Anatomische Besonderheiten bei Frau und Mann
Wie eine Harnröhrenspiegelung verläuft, hängt wesentlich vom Bau der Harnröhre ab, und der unterscheidet sich zwischen den Geschlechtern erheblich. Die weibliche Harnröhre ist kurz und verläuft nahezu gerade von der Harnblase zur Öffnung im Scheidenvorhof. Die Untersuchung ist dadurch technisch einfacher und wird meist als weniger belastend erlebt. Der kurze Weg erklärt zugleich, warum Frauen häufiger an Blasenentzündungen erkranken: Keime von außen erreichen die Blase schneller. Auch Aussackungen der Harnröhre, die Divertikel, kommen bei Frauen deutlich häufiger vor.
Die männliche Harnröhre ist wesentlich länger und beschreibt zwei Krümmungen. Sie gliedert sich in einen Abschnitt, der die Prostata durchzieht, einen kurzen Abschnitt durch den Beckenboden, in dem der willkürliche Schließmuskel liegt, und den langen Abschnitt im Schwellkörper des Penis. Jeder dieser Abschnitte hat seine eigenen typischen Erkrankungen: Vergrößerungen der Prostata engen den ersten Abschnitt ein, Verletzungen bei Beckenbrüchen betreffen bevorzugt den Bereich des Beckenbodens, und narbige Verengungen nach Entzündungen oder nach dem Einführen von Kathetern finden sich häufig im vorderen Abschnitt. Die Untersuchung folgt diesem Verlauf, und der Befund wird stets mit der Angabe versehen, in welchem Abschnitt eine Veränderung liegt — davon hängt ab, wie sie behandelt werden kann.
Vorbereitung, Erleben & Nachsorge
Zur Vorbereitung gehört ein Gespräch über den Anlass der Untersuchung und über die Frage, welche Medikamente eingenommen werden. Gerinnungshemmende Mittel sind dabei ebenso von Bedeutung wie bekannte Allergien gegen Betäubungsmittel oder Latex. Ist auf ausdrücklichen Wunsch eine Vollnarkose oder eine Sedierung vorgesehen, gelten die üblichen Regeln: nüchtern erscheinen, am selben Tag kein Fahrzeug führen und eine Begleitperson einplanen. Bei einer Untersuchung in örtlicher Betäubung entfallen diese Einschränkungen.
Für die Untersuchung liegt die Patientin oder der Patient auf dem Rücken, die Beine leicht angehoben und gespreizt. Nach der Reinigung des Harnröhreneingangs wird das betäubende Gleitgel eingebracht; es braucht einige Minuten, bis es wirkt. Das Gel dient zugleich als Gleitmittel, sodass das Instrument die Schleimhaut weniger reizt. Während der Spiegelung fließt Spülflüssigkeit durch den Arbeitskanal und entfaltet die Harnröhre, deren Wände sonst aneinanderliegen.
Wie sich der Eingriff anfühlt, beschreiben Betroffene unterschiedlich. Häufig genannt werden ein Druckgefühl, ein plötzlicher Harndrang und ein leichtes Brennen. Männer empfinden erfahrungsgemäß den Moment als am unangenehmsten, in dem das Instrument den Beckenboden und die Prostata passiert. Ein flexibles Gerät wird dabei meist als angenehmer erlebt als ein starres. Die Untersuchung dauert bei rein diagnostischer Fragestellung nur wenige Minuten; werden zusätzlich Gewebeproben entnommen oder eine Verengung geschlitzt, verlängert sie sich entsprechend.
Nach der Untersuchung wird häufig geraten, in den folgenden Stunden reichlich zu trinken, damit die Harnwege gut durchgespült werden. Leichtes Brennen beim Wasserlassen und eine rötliche Verfärbung des Urins in den ersten Portionen sind, wie weiter oben beschrieben, üblich. Alarmzeichen sind dagegen Fieber mit Schüttelfrost, Schmerzen in der Flanke oder die Unfähigkeit, überhaupt Wasser zu lassen — Letzteres kann für einen Harnverhalt sprechen und ist ein Grund, sofort ärztliche Hilfe zu suchen.
Was der Befund bedeutet
Eine unauffällige Harnröhrenspiegelung zeigt eine glatte, gleichmäßig weite und reizfreie Schleimhaut. Sie macht eine Ursache in der Harnröhre selbst unwahrscheinlich — sie schließt aber nicht aus, dass die Beschwerden aus einem weiter oben gelegenen Abschnitt der Harnwege stammen. Blut im Urin etwa kann aus der Harnblase, aus einem Harnleiter oder aus einer Niere kommen. Aus diesem Grund folgt auf eine unauffällige Urethroskopie in der Regel die weitere Abklärung mit Blasenspiegelung und einer Bildgebung der oberen Harnwege.
Ein auffälliger Befund wird nach Art, Lage und Ausdehnung beschrieben. Bei einer Verengung entscheiden Länge und Lage darüber, ob eine Schlitzung ausreicht oder ob eine offene Rekonstruktion der Harnröhre erforderlich wird. Eine gerötete, geschwollene Schleimhaut lenkt den Verdacht auf eine Harnröhrenentzündung; sie wird durch eine Urinuntersuchung und gegebenenfalls durch einen Abstrich ergänzt, der auch nach Erregern wie Chlamydien oder Gonokokken sucht. Zeigt sich eine verdächtige Gewebeveränderung, entscheidet nicht der Blick durch das Endoskop, sondern erst die feingewebliche Untersuchung einer Gewebeprobe darüber, ob sie gutartig oder bösartig ist. Auch Blasensteine, Fremdkörper und Divertikel lassen sich auf diesem Weg erkennen.
Für sich allein ergibt der endoskopische Befund noch keine Diagnose. Er wird mit den Beschwerden, dem Urinbefund, der Messung des Harnstrahls durch die Uroflowmetrie und der Bestimmung der nach dem Wasserlassen in der Blase verbliebenen Urinmenge zusammengeführt. Erst aus diesem Gesamtbild ergibt sich, ob und wie behandelt wird.
Abgrenzung zu ähnlichen Verfahren
Die Harnröhrenspiegelung steht der Blasenspiegelung technisch so nahe, dass sie in der Praxis selten allein durchgeführt wird: Wer die Blase spiegeln will, muss das Instrument ohnehin durch die Harnröhre führen und beurteilt sie dabei mit. Der Unterschied liegt nicht im Gerät, sondern in der Fragestellung und in der Aufmerksamkeit, mit der die Harnröhre betrachtet wird.
Die Uroflowmetrie misst, wie kräftig und gleichmäßig der Harnstrahl ist. Sie zeigt zuverlässig an, dass eine Abflussbehinderung besteht, kann aber nicht sagen, wo diese sitzt — ob an einer Verengung der Harnröhre, an einer vergrößerten Prostata oder an einer Schwäche des Blasenmuskels. Der Ultraschall beurteilt Nieren, Blasenwand und die verbliebene Urinmenge nach dem Wasserlassen; die Harnröhre selbst entzieht sich ihm weitgehend.
Ergänzend kommen Röntgenverfahren mit Kontrastmittel infrage, bei denen die Harnröhre entweder von außen aufgefüllt oder während des Wasserlassens dargestellt wird. Ihr besonderer Wert liegt darin, dass sie auch den Abschnitt hinter einer hochgradigen Verengung sichtbar machen, den das Endoskop nicht mehr erreicht — eine Information, die vor einer geplanten Operation entscheidend sein kann. Die Magnetresonanztomographie wiederum stellt das die Harnröhre umgebende Gewebe dar und wird bei Divertikeln sowie bei der Beurteilung von Tumoren herangezogen.
Rahmen und Grenzen des Verfahrens
Durchgeführt wird die Urethroskopie in aller Regel von einer Urologin oder einem Urologen, überwiegend ambulant in der Praxis oder in einer urologischen Ambulanz. Ein stationärer Aufenthalt ist nur nötig, wenn im selben Zug ein größerer Eingriff geplant ist oder wenn eine Narkose dies erfordert. Die verwendeten Instrumente werden nach jedem Gebrauch aufbereitet; für einzelne Bestandteile kommt Einmalmaterial zum Einsatz. Diese Aufbereitung ist der Grund dafür, dass das Infektionsrisiko trotz des Zugangs über eine keimbesiedelte Körperöffnung gering bleibt.
Das Verfahren hat allerdings Grenzen. Ist die Harnröhre hochgradig verengt, kommt selbst ein dünnes Instrument nicht mehr hindurch; was hinter der Engstelle liegt, bleibt dann unsichtbar und muss durch ein Röntgenverfahren mit Kontrastmittel dargestellt werden. Bei starken Schmerzen, ausgeprägter Anspannung oder bei Kindern lässt sich die Untersuchung in örtlicher Betäubung mitunter nicht zu Ende führen; in diesen Fällen wird sie in Narkose wiederholt. Auch eine ausgeprägte Blutung in der Harnröhre kann die Sicht so einschränken, dass eine Beurteilung zunächst nicht möglich ist und der Termin verschoben werden muss. Umgekehrt kann eine Untersuchung, die im blutungsfreien Intervall stattfindet, die Quelle einer zurückliegenden Blutung nicht mehr erkennen lassen; der Zeitpunkt der Spiegelung wird deshalb bewusst gewählt und richtet sich nach der jeweiligen Fragestellung.
Bewertet werden muss schließlich, was der Eingriff dem Patienten zumutet. Weil die Untersuchung belastend sein kann und ein — wenn auch kleines — Risiko trägt, wird sie nicht zur allgemeinen Vorsorge eingesetzt, sondern nur bei einer klaren Fragestellung. Lässt sich diese mit einer Urinuntersuchung, einer Ultraschalluntersuchung oder einer Messung des Harnstrahls beantworten, kommen zunächst diese schonenderen Wege zum Zuge. Ergeben diese Untersuchungen kein schlüssiges Bild oder halten die Beschwerden trotz Behandlung an, gewinnt die direkte Betrachtung der Harnröhre ihren Wert: Sie zeigt Veränderungen der Schleimhaut, die kein anderes Verfahren in dieser Genauigkeit sichtbar macht, und erlaubt es, das Ergebnis unmittelbar mit einem Eingriff zu verbinden.
Typische & häufige Harnröhrenerkrankungen
- Inkontinenz (Harninkontinenz)
- Harnröhrenentzündung (Urethritis)
- Harnröhrenkrebs (seltener)
- Harnröhrenstriktur
- Häufiges Wasserlassen
Quellen
- Hautmann, R., Gschwend, J. E. (Hrsg.): Urologie.
ISBN: 9783642343186
- Henne-Bruns, D. (Hrsg.): Chirurgie.
ISBN: 9783132431874
- Kramme, R. (Hrsg.): Medizintechnik.
ISBN: 9783662487709
- Füeßl, H. S., Middeke, M.: Anamnese und klinische Untersuchung.
ISBN: 9783132443099
- Herold, G.: Innere Medizin 2026.
ISBN: 9783982116655
