Kardiorenales Syndrom
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 19. August 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Bei einem Kardiorenalen Syndrom handelt es sich um eine Erkrankung, die gleichzeitig Herz und Nieren betrifft. Das Syndrom wird oft auch mit der Abkürzung KRS bezeichnet. Eine chronische oder akute Einschränkung der Funktion eines Organs führt zu einer Beeinträchtigung des anderen. Die Bezeichnung stammt ursprünglich aus der Therapie einer Herzinsuffizienz. Dabei wurde die Behandlung der Herzschwäche durch die Beeinträchtigung der Nierenfunktion begrenzt.
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Was ist das Kardiorenale Syndrom?
Beim Kardiorenalen Syndrom beeinträchtigen sich Herz und Niere gegenseitig in ihrer Funktion. Die Wechselwirkungen zwischen den beiden Organen sind dabei je nach Einzelfall unterschiedlich. Jedoch lässt sich die Erkrankung in verschiedene Typen unterteilen.
Zur Unterscheidung einzelner Ausprägungen wird die Bezeichnung Kardiorenales Syndrom genutzt, wenn eine Erkrankung des Herzens zu einer Beeinträchtigung der Funktion der Niere führt. Der Begriff Renokardiales Syndrom kommt zum Einsatz, wenn eine Erkrankung der Niere das Herz beeinträchtigt. Zudem schließt der Begriff auch den Zustand ein, in dessen Rahmen eine Grunderkrankung eine gleichzeitige Schädigung von Herz und Niere bewirkt.
Gesicherte Daten über die Häufigkeit des Kardiorenalen Syndroms sind kaum vorhanden. Personen, die an einer stabilen Herzinsuffizienz leiden, sind in 20 bis 60 Prozent der Fälle von einer chronischen Nierenschwäche betroffen. Dekompensiert die Herzinsuffizienz akut, entwickelt sich gleichzeitig eine Niereninsuffizienz mit beinahe 70 Prozent erhöhter Wahrscheinlichkeit. Liegt eine terminale Niereninsuffizienz vor, stellt eine Herzinsuffizienz die am häufigsten vorkommende Todesursache dar.
Ursachen
Die Typen 1 und 2 umfassen die kardiorenalen Einflüsse. Hierbei führt eine Herzinsuffizienz zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion. Aus welchen Gründen dies geschieht, ist noch nicht vollständig erforscht. Ursprünglich lautete die Erklärung, dass die Nieren schlechter durchblutet werden, da die Pumpfunktion des Herzens herabgesetzt ist. Das entstehende Nierenversagen wird auch als prärenal bezeichnet.
Jedoch konnten diverse Studien keinen Zusammenhang zwischen der Ausprägung der Nierenschwäche und der kardialen Pumpfunktion nachweisen. Stattdessen erleiden vor allem solche Patienten ein Nierenversagen, bei denen ein gesteigerter Druck in den Venen gemessen wurde, die in das Herz einmünden.
Daher gehen Mediziner inzwischen davon aus, dass der Rückstau von Blut vor dem Herzen eine größere Rolle spielt. Bei den Typen 3 und 4 stehen renokardiale Einflüsse im Vordergrund. Eine Nierenschwäche bewirkt eine verstärkte Belastung des Herzens, da das Herz eine größere Menge Blut transportieren muss. Dadurch bildet sich allmählich eine Herzinsuffizienz aus. Hinzu kommen ein erhöhter Blutdruck, eine Blutarmut und Störungen des Mineral- und Säurehaushalts, die den Herzmuskel zusätzlich schädigen. Beim fünften Typ schließlich schädigt eine dritte Erkrankung Herz und Niere gleichzeitig.
Symptome, Beschwerden & Anzeichen
Das Kardiorenale Syndrom manifestiert sich je nach Typ und Stadium durch verschiedene Symptome.
- Typ 1 ist durch eine akute Herzinsuffizienz in Verbindung mit einem akuten Nierenversagen gekennzeichnet. Zudem treten häufig Herzrhythmusstörungen, eine Herzmuskelentzündung sowie ein kardiogener Schock auf.
- Typ 2 ist durch chronische Herz- und Niereninsuffizienz geprägt. Auch sind Fehler an den Herzklappen sowie eine sogenannte Kardiomyopathie möglich.
- Bei Typ 3 kommt es zu einem akuten Nierenversagen in Kombination mit einer akuten Herzerkrankung. Teilweise treten auch Herzrhythmusstörungen, ein akutes Koronarsyndrom oder Lungenödeme auf. Durch Kontrastmittel kann ein Nierenversagen hervorgerufen werden. Auch eine interstitielle Nephritis sowie ein Harnstau können sich bilden.
- Typ 4 zeichnet sich durch chronische Nieren- und Herzinsuffizienz aus. Auch sind eine Glomerulonephritis und Zystennieren möglich.
- Bei Typ 5 kommt es entweder zu einer akuten oder chronischen Herzinsuffizienz in Verbindung mit einem akuten Koronarsyndrom und akutem Nierenversagen. Ursache ist bei diesem Typ eine dritte Erkrankung, die Herz und Niere zugleich schädigt – etwa eine Sepsis, ein Diabetes mellitus oder eine Amyloidose. Zu beachten ist, dass eine klinisch exakte Einteilung oft unmöglich ist. Häufig treten eine chronische Herzinsuffizienz und eine chronische Niereninsuffizienz zusammen auf, da sie überwiegend auf die gleichen Risikofaktoren zurückzuführen sind.
Diagnose & Krankheitsverlauf
Die Diagnose des Kardiorenalen Syndroms erfolgt anhand bewährter diagnostischer Kriterien bezüglich Nieren- und Herzkrankheiten. Eine vorliegende Herzschwäche wird mit Hilfe der Kriterien der sogenannten European Society of Cardiology diagnostiziert. Akutes Nierenversagen wird in der Regel anhand der RIFLE-Kriterien unterteilt und diagnostiziert, während bei einer chronischen Niereninsuffizienz die KDIGO- beziehungsweise KDOQI-Kriterien zum Einsatz kommen. Die RIFLE-Kriterien gelten inzwischen als überholt; heute wird auch das akute Nierenversagen nach den KDIGO-Kriterien eingeteilt. Wichtige Messgrößen sind dabei der Kreatininwert im Blut, die daraus errechnete Filtrationsleistung der Nieren und die ausgeschiedene Urinmenge.
Grundsätzlich steht bei der Diagnose des Kardiorenalen Syndroms zunächst die Erörterung der Krankengeschichte des Patienten im Vordergrund, die dem behandelnden Facharzt Hinweise auf das weitere diagnostische und therapeutische Vorgehen gibt.
Komplikationen
Weiterhin leiden die Patienten an Störungen des Herzrhythmus und können im schlimmsten Fall einen Herztod erleiden. Die Lebenserwartung wird durch dieses Syndrom verringert, wenn keine Behandlung eintritt. Ebenso kann es zu Beschwerden an der Lunge kommen, sodass die Patienten an Atemnot leiden, die im Liegen und nachts zunimmt. Nicht selten besteht zusätzlich ein Diabetes, der beide Organe weiter schädigt.
Weiterhin können die verschiedenen Beschwerden auch zu psychischen Komplikationen oder zu Depressionen führen. Diese können bei einem Psychologen behandelt werden. Das Syndrom selbst lässt sich nicht als eigenständige Krankheit beseitigen; behandelt werden stets die zugrunde liegenden Erkrankungen von Herz und Niere, und an ihnen hängt auch die Prognose. Dabei kann die Lebenserwartung gegebenenfalls eingeschränkt sein. In akuten Notfällen ist möglicherweise eine Organtransplantation notwendig.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Wenn die typischen Symptome des Kardiorenalen Syndroms bemerkt werden, sollte ein Arzt konsultiert werden. Der Betroffene sollte ärztlichen Rat einholen, wenn er sich über mehrere Tage oder Wochen unwohl fühlt. Symptome wie Harnstau oder Atembeschwerden deuten auf eine ernste Erkrankung hin, die der Abklärung durch einen Arzt bedarf. Spätestens, wenn Nierenbeschwerden auftreten, muss ärztlicher Rat eingeholt werden. Die betroffene Person sollte den Hausarzt oder einen Nephrologen aufsuchen.
Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Chancen auf eine rasche Genesung. Erfolgt keine Behandlung, schreitet das Kardiorenale Syndrom weiter voran und ruft Beschwerden wie Nierenversagen oder eine Sepsis hervor. In diesem Stadium ist eine notärztliche Versorgung nötig. Über den Notruf 112 ist dann der Rettungsdienst zu alarmieren, der den Betroffenen umgehend in ein Krankenhaus bringt, da akute Lebensgefahr besteht. Das gilt insbesondere bei plötzlicher schwerer Luftnot, die nicht nachlässt, bei rasch zunehmenden Wassereinlagerungen oder wenn der Betroffene nicht mehr richtig ansprechbar ist. Nach der initialen Behandlung muss der Patient weitere Ärzte hinzuziehen, um etwaige Folgeerkrankungen auszuschließen bzw. zu behandeln. Personen, die an einer Herzinsuffizienz oder einer Niereninsuffizienz leiden, sind besonders anfällig für die Entstehung des Kardiorenalen Syndroms und sollten bei genannten Warnzeichen umgehend einen Arzt aufsuchen.
Behandlung & Therapie
Das Kardiorenale Syndrom wird je nach Typ und gezeigter Symptomatik behandelt. Zentral ist stets, die Grunderkrankungen zu therapieren und mögliche Risikofaktoren zu minimieren. Im Krankenhaus werden Betroffene vor allem bei einer akuten Flüssigkeitsüberladung (hydropische Dekompensation) behandelt.
Ödeme an den Gliedmaßen, Luftnot bedingt durch Lungenödeme oder auch Pleuraergüsse geben Hinweise auf die Flüssigkeitsüberladung. Um die Nierenfunktion zu unterstützen, muss der Flüssigkeitshaushalt reguliert werden. Bei einem Überschuss ist die Trinkmenge einzuschränken. Auch durch sogenannte diuretische beziehungsweise harntreibende Mittel ist eine Verminderung der Flüssigkeitsüberladung möglich.
Genau hier liegt das Dilemma der Behandlung: Entwässernde Mittel entlasten das überfüllte Herz, können aber bei zu starker Wirkung die Durchblutung der Niere verschlechtern und die Nierenwerte in die Höhe treiben. Deshalb werden Gewicht, Trinkmenge, Urinausscheidung sowie Nieren- und Elektrolytwerte engmaschig kontrolliert und die Dosis fortlaufend daran angepasst. Ein Anstieg der Nierenwerte unter der Entwässerung ist dabei nicht automatisch ein Grund, die Behandlung abzubrechen – das entscheidet der behandelnde Arzt anhand des Gesamtbildes.
Aussicht & Prognose
Neben einer ausführlichen ärztlichen Diagnostik und daraus erfolgtem Behandlungsplan kann auch der Betroffene selbst aktiv werden. Inwiefern dies möglich ist, hängt weitestgehend von der Krankheitsursache und der gewählten medizinischen Behandlung ab.
Das Vermeiden körperlicher Aktivität kombiniert mit Bettruhe hilft unabhängig von der Ursache bei der Symptomlinderung. Lange Zeit wurde Herzkranken vor allem Schonung empfohlen. Heute gilt bei stabiler Herzschwäche das Gegenteil: Ein ärztlich abgestimmtes, maßvolles Ausdauertraining verbessert Belastbarkeit und Lebensqualität, während strenge Bettruhe der akuten Verschlechterung vorbehalten bleibt. Eine mit dem Arzt abgestimmte Ernährungsumstellung und der Verzicht auf Suchtmittel kann die Medikamentendosis verringern und das Herz-Kreislauf-System entlasten.
Um die Nierenfunktion zu verbessern ist es erforderlich den Flüssigkeitshaushalt zu optimieren. Bei einem vorliegenden Flüssigkeitsüberschuss muss in Absprache mit dem Arzt die Flüssigkeitsaufnahme reduziert werden. Lebensmittel wie Spargel oder Karottensaft unterstützen diesen Effekt ebenso wie eventuell verordnete Diuretika. Bei fortgeschrittener Nierenschwäche ist bei kaliumreichen Lebensmitteln wie Karotten- oder Tomatensaft, Bananen und getrockneten Früchten allerdings Vorsicht geboten: Die Niere scheidet Kalium dann nicht mehr ausreichend aus, und ein zu hoher Kaliumspiegel im Blut kann gefährliche Herzrhythmusstörungen auslösen. Sofern dies nicht den gewünschten Erfolg erbringt, kann zudem gemeinsam mit dem Arzt über eine vorübergehende Dialyse-Therapie gesprochen werden. Diese stabilisiert den Zustand der Niereninsuffizienz, bis die medikamentöse Behandlung der Herzinsuffizienz Erfolge zeigt.
Sofern hingegen ein Flüssigkeitsmangel vorliegt, wirkt eine gesteigerte Flüssigkeitsaufnahme in Form von Wasser, Kräuter- und Früchtetees oder Fruchtschorlen unterstützend. Selbstverständlich ist hier auf harntreibende Lebensmittel zu verzichten.
Da sowohl ein zu großer Flüssigkeitsentzug als auch eine zu große Flüssigkeitsaufnahme zu einer deutlichen Verschlechterung der Symptomatik führen, sind regelmäßige Kontrollen der Nierenfunktion und des Elektrolythaushaltes unumgänglich, und die Eigentherapie ist entsprechend auf diese Werte anzupassen.
Vorbeugung
Präventative Maßnahmen für das Kardiorenale Syndrom hängen eng mit der Vorbeugung von Herz- und Niereninsuffizienzen zusammen. Risikofaktoren im Lebensstil sollten minimiert werden. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Arzt geben frühzeitig Hinweise auf eine Verschlechterung der Organfunktionen von Herz und Niere.
Nachsorge
In den meisten Fällen sind die Möglichkeiten der Nachsorge bei diesem Syndrom stark eingeschränkt. Die Betroffenen sind dabei in erster Linie auf eine schnelle Diagnose mit der anschließenden Behandlung angewiesen, damit es nicht zu weiteren Komplikationen und zu einer weiteren Verschlechterung der Beschwerden kommen kann. Eine Selbstheilung kann dabei in der Regel nicht eintreten, da sich Herz- und Nierenschwäche gegenseitig immer weiter verschlechtern.
Eine ursächliche Vorbeugung gibt es nicht. Das Kardiorenale Syndrom ist keine Erbkrankheit, sondern das Zusammenspiel einer Herz- mit einer Nierenschwäche, sodass eine genetische Untersuchung hier nicht weiterhilft; sinnvoll ist stattdessen die konsequente Behandlung beider Grunderkrankungen und ihrer Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Diabetes. Im Allgemeinen sind die Betroffenen bei dieser Krankheit auf regelmäßige Kontrollen und Untersuchungen durch einen Arzt angewiesen. Dabei müssen vor allem die Nieren und das Herz besonders gut und regelmäßig überprüft werden, um Schäden schon früh zu erkennen.
Ebenso sollte der Betroffene nicht zu viel trinken, sofern der Arzt eine Begrenzung der Trinkmenge festgelegt hat, um eine Überwässerung von Herz und Lunge zu vermeiden. Auch stressige oder körperliche Aktivitäten sind bei dieser Krankheit zu vermeiden, damit es nicht zu einer Luftnot kommt. Meistens sind keine weiteren Maßnahmen einer Nachsorge mehr notwendig. Ob es durch dieses Syndrom zu einer verringerten Lebenserwartung des Betroffenen kommt, kann dabei nicht universell vorhergesagt werden.
Das können Sie selbst tun
Das Kardiorenale Syndrom bedarf in jedem Fall einer umfassenden ärztlichen Abklärung und Behandlung. Welche Maßnahmen die Betroffenen darüber hinaus selbst ergreifen können, hängt unter anderem von der Ursache der Beschwerden und der ärztlichen Behandlung ab.
Grundsätzlich können die Symptome der Erkrankung durch Schonung und Bettruhe gelindert werden. Bei Luftnot oder Ödemen an den Gliedmaßen empfehlen sich zudem medikamentöse Präparate, die durch Mittel aus der Naturheilkunde unterstützt werden können. Betroffene sollten hierfür mit ihrem Arzt sprechen und einen individuellen Behandlungsplan erstellen. Luftnot und rasch zunehmende Wassereinlagerungen sind allerdings Warnzeichen einer Entgleisung und gehören zuerst ärztlich abgeklärt und behandelt; Mittel aus der Naturheilkunde können die verordnete Therapie allenfalls begleiten, niemals ersetzen. Sinnvoll ist auch eine Umstellung der Ernährung. Patienten sollten sich gesund ernähren und auf Genussmittel wie Alkohol oder Nikotin verzichten.
Um die Nierenfunktion zu unterstützen, sollte ausreichend getrunken werden. Neben Mineralwasser bieten sich außerdem Kräutertee und verdünnte Fruchtschorlen an. Sollte ein Überschuss vorliegen, muss die Trinkmenge reduziert werden. In schweren Fällen müssen harntreibende Mittel eingenommen werden. Auch natürliche Mittel wie Spargel oder Karottensaft können den Harndrang fördern und so zu einer Linderung der Beschwerden beitragen. Sollten diese Maßnahmen keine Wirkung zeigen, muss mit den Beschwerden zu einem Arzt gegangen werden.
Quellen
- Marx, N., Erdmann, E. (Hrsg.): Klinische Kardiologie.
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- Kuhlmann, U., Hoyer, J., Luft, F. C., et al.: Nephrologie.
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- Schwenger, V. (Hrsg.): Klinikleitfaden Nephrologie.
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- Herold, G.: Innere Medizin 2026.
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- Arastéh, K., Baenkler, H.-W., Bieber, C., et al.: Duale Reihe Innere Medizin.
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