MRSA-Infektion

Hinter der umgangssprachlich einfach als MRSA-Infektion bezeichneten gesundheitlichen Beeinträchtigung verbirgt sich ein ganzer Kreis von Symptomen, der in letzter Zeit und in der Gegenwart eine Vielzahl von stationär behandelten Patientinnen und Patienten betraf und betrifft.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine MRSA-Infektion?

MRSA steht für eine Erkrankung, die durch eine Ansteckung gekennzeichnet ist und den Allgemeinzustand der Betroffenen erheblich und sogar lebensbedrohlich reduzieren kann.

Im Rahmen der Definition von MRSA als abgekürzter Begriff für methicillinresistenter Staphylokokkus aureus oder mulitresistenter Staphylokokkous aureus kommt es zu einer Resistenz, einer Unempfindlichkeit eines bestimmten Stammes mikrobieller Krankheitserreger. Dies bedeutet bei MRSA, dass diese Bakterien gegen eine ganze Bandbreite von antibiotisch wirksamen Arzneistoffen unempfindlich sind und keine Behandlungseffekte zeigen.

Menschen, die ein gesundes Immunsystem aufweisen, können kaum an MRSA erkranken. Für Personen die jedoch aufgrund ihrer noch nicht abgeschlossenen Entwicklung, ihres fortgeschrittenen Alters oder einer bestehenden Erkrankung eine reduzierte Funktionstüchtigkeit des Immunsystems aufweisen, erkranken häufig an MRSA. An MRSA erkranken kaum vitale und gesundheitlich nicht eingeschränkte Personen. MRSA ist jedoch übertragbar.

Ursachen

Zu den Ursachen für MRSA zählen zunächst die auch im intakten und gesunden Organismus normal auftretenden Erreger. Diese lebensnotwendigen Staphylokokkus aureus Bakterien werden durch die kontinuierliche und permanente, teilweise sogar unterdosierte, Gabe von Antibiotika an diese Substanzen gewöhnt und regieren darauf nicht mehr.

Dies führt dazu, dass bei MRSA eine große Vielfalt von Erkrankungen ausgeprägt werden kann. Diese sind mit den üblichen Antibiotika gegen krankmachende Bakterien nicht mehr behandelbar, weil die Keime nicht mehr unschädlich gemacht werden können. Die Bakterien sind also resistent gegenüber Antibiotika geworden.

Darüber hinaus sind eine verringerte Immunabwehr und eine hohe Ansteckungsrate durch prädestinierte Übertragungswege sowie eine mangelhafte Hygiene und Desinfektion (z.B. in Krankenhäusern) ebenfalls die Ursachen für MRSA.

In letzter Zeit häufen sich in Deutschland die Fälle von MRSA-Infektionen durch mangelnde Krankenhaushygiene. Nicht selten erkrankten Patienten bei einer Operation durch schlecht desinfiziertes Operationsbesteck.

Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Eine MRSA-Infektion macht sich durch Entzündungsprozesse bemerkbar, die lokal oder systemisch auftreten können. Örtlich begrenzte Infektionen kommen als eitrige Entzündungen der Haut, der Talgdrüsen oder der Haarbälge vor: Sie zeigen sich meist als druckempfindliche Eiterbeulen (Abszesse), kleine eitrige Knoten (Furunkel) oder Hautausschläge. Nach Verletzungen oder Operationen treten durch die multiresistenten Keime Wundinfektionen auf, die sich auch unter der Gabe von Antibiotika nicht bessern und im schlimmsten Fall das Absterben von Gewebe (Nekrose) zur Folge haben.

Dringen die Erreger in tiefer liegende Körperregionen vor, können sich Mittelohrentzündungen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Harnwegsinfekte oder Gehirnhautentzündungen entwickeln. Husten und Atemnot deuten auf eine Beteiligung der Lunge hin, auch ein Befall der Herzinnenhaut (Endokarditis) oder des Knochenmarks (Osteomyelitis) ist möglich. Gelegentlich siedeln sich die Bakterien in Gelenken an und lösen dort Entzündungsreaktionen mit Schwellungen und Überwärmung der Gelenke aus (septische Arthritis).

Systemische MRSA-Infektionen gehen oft mit Fieber und allgemeinem Krankheitsgefühl einher, bei einer Blutuntersuchung sind die Entzündungswerte signifikant erhöht. Gelangen die Erreger in den Blutkreislauf, kann sich die Infektion auf den gesamten Organismus ausbreiten und zu einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung (Sepsis) mit hohem Fieber, Schüttelfrost, erhöhtem Pulsschlag und fortschreitendem Organversagen führen. Im Rahmen einer Lebensmittelvergiftung verursachen von den Bakterien gebildete Giftstoffe (Toxine) schwere Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Diagnose

Innerhalb der diagnostischen Maßnahmen zur Erkennung von MRSA kommen spezielle labortechnische Verfahren in Frage, die insbesondere einen Keimnachweis und dessen Resistenztestung erbringen sollen. Sogenannte molekularbiologische Verfahren ergänzen diese Diagnostik bei MRSA.

Ein als Antibiogramm bezeichneter Status zeigt, gegen welche antibiotischen Arzneistoffe der Bakterienstamm Staphylokokkus aureus widerstandsfähig ist. Als Untersuchungsmaterialien dienen Abstriche aus der Nasenschleimhaut im Nasenvorhof, aus dem Rachenbereich und den Achseln.

Auch Blut, eitrige Absonderungen und Ausscheidungen aus Wunden werden für die labortechnischen Untersuchungen verwendet. Darüber hinaus weisen lang anhaltende und kaum zu behandelnde Störungen der Wundheilung sowie permanente Infekte auf ein Vorhandensein von MRSA hin.

Komplikationen

Durch die MRSA-Infektion erleiden die Betroffenen nicht selten eine Blutvergiftung. Diese stellt einen sehr gefährlichen Zustand für den Körper des Patienten dar und kann zum Tod führen, wenn keine umgehende Behandlung erfolgt. Ebenso kommt es zu Erbrechen oder zu Durchfall, sodass die Lebensqualität des Betroffenen erheblich verringert und eingeschränkt wird.

Durch die Beschwerden wird auch der Alltag des Patienten drastisch eingeschränkt, sodass die Ausführung anstrengender Tätigkeiten für den Patienten in der Regel nicht mehr möglich ist. Ebenso kommt es durch die MRSA-Infektion zu einer stark verzögerten Wundheilung und damit zu dauerhaften Infekten und Entzündungen. Auch diese können zu weiteren Komplikationen und im schlimmsten Falle zum Tode führen.

Die Behandlung der MRSA-Infektion wird mit Hilfe von verschiedenen Antibiotika durchgeführt. Dabei treten keine besonderen Komplikationen ein, wobei die Antibiotika nicht selten mit verschiedenen Nebenwirkungen behaftet sind. Weiterhin sind auch Spülungen des Mundraumes notwendig. Ebenso müssen die Betroffenen den Kontakt mit anderen Menschen vermeiden. Ob es durch die MRSA-Infektion zu einer verringerten Lebenserwartung kommt, kann nicht allgemein prognostiziert werden. Diese Prognose hängt stark von der Ausprägung und der Behandlung dieser Krankheit ab.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Veränderungen des Hautbildes, Ausschläge oder die Entstehung von Abszessen sind Anzeichen einer bestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigung, die ärztlich abgeklärt werden sollte. Bilden sich Knoten auf der Haut, kommt es zu einer Eiterbildung, Juckreiz oder offenen Wunden, wird ein Arzt benötigt. Kann der Betroffene keine ausreichende sterile Wundversorgung der betroffenen Stellen am Körper gewährleisten, ist die Hilfe und Unterstürzung eines Arztes notwendig, damit keine Komplikationen eintreten.

Schmerzen beim Toilettengang, ein Schmerzerleben im Körperinnern sowie ein allgemeines Unwohlsein sind Symptome, die ärztlich untersucht werden müssen. Vor der Einnahme eines Schmerzmedikaments muss die Rücksprache mit einem Mediziner erfolgen, damit sich keine zusätzlichen Beeinträchtigungen ausbilden. Treten Beschwerden wie Husten oder Probleme der Atmung ein, ist ein Arztbesuch erforderlich. Ein allgemeines Krankheitsgefühl, eine Abnahme der gewohnten Leistungsfähigkeit sowie Fieber, Übelkeit und Erbrechen sind Anzeichen einer Erkrankung.

Ein Arztbesuch ist notwendig, damit die Ursache der Beschwerden ermittelt werden kann und eine Behandlung eingeleitet wird. Leidet der Betroffene unter Schüttelfrost, Störungen des Herzrhythmus, Durchfall oder Schlafstörungen, sollte er einen Arzt konsultieren. Können alltägliche Verpflichtungen nicht mehr erfüllt werden oder kommt es innerhalb kurzer Zeit zu einer starken Verschlechterung des Gesundheitszustandes, wird ein Arzt benötigt. Ein plötzliches Wärmeempfinden an den Gelenken ist ebenfalls einem Arzt vorzustellen.

Behandlung & Therapie

Im Rahmen der therapeutischen Maßnahmen gegen MRSA kommen verschiedene Verfahren zur Anwendung. Unter Einhaltung der entsprechenden Desinfektionsmaßnahmen und zur Vermeidung der Übertragung der Keime werden die Betroffenen selten isoliert. Dies muss jedoch nicht in jedem Fall so sein.

Bei der medikamentösen Behandlung von MRSA setzen die Mediziner auf eine komplexe Zusammenstellung unterschiedlicher Antibiotika. Diese werden auf der Grundlage des Antibiogramms bei MRSA ermittelt und beinhalten nur solche Substanzen, welche für die Bakterien abtötend sind. Spezielle antibiotische und penicillinhaltige Produkte wie Rifampicin, Clindamycin sowie Gentamycin können verabreicht werden. Die Einnahmeverordnungen müssen in diesem Zusammenhang mit einer wirkungsvollen Therapie von MRSA exakt eingehalten werden. Darüber hinaus kommen Kombinationspräparate als Fosfomycin und Fusidinsäure sowie Linezolid zum Einsatz gegen MRSA.

Therapie ergänzend sind bei MRSA Spülungen des Mund- und Rachenraums, mupirocinhaltige Nasensalben sowie Hautreinigungen auf Basis antiseptischer Zusatzmittel erforderlich. Regelmäßige laborgestützte Kontrollen der geeigneten Körperflüssigkeiten oder Ausscheidungen werden bei MRSA erforderlich und ermöglichen eine genaue Verlaufsbegutachtung sowie eine gezielte Behandlung spezifischer Krankheitssymptome.

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Vorbeugung

Um einer Erkrankung durch MRSA vorzubeugen, die bei gesunden Menschen kaum ausbricht, ist es grundlegend auf eine entsprechende Hygiene zu achten. Wenn bekannt ist, dass sich im täglichen Umfeld Menschen befinden, die an MRSA erkrankt sind, dann werden auch im privaten Bereich zusätzliche Schutzmaßnahmen erforderlich sein.

Sowohl gegen die sinnvolle Verwendung von Wegwerfhandschuhen und geeigneten Desinfektionsmitteln als auch gegen einen Haut- oder Körperkontakt ist im Rahmen einer Vorbeugung nichts einzuwenden. Bestehen jedoch offene Wunden oder zu behandelnde Hautverletzungen, ist es wichtig, sich an die Desinfektionsvorgaben zu halten, um eine Keimverschleppung und eine Ansteckung zu vermeiden.

Das können Sie selbst tun

Eine MRSA-Infektion kann mit Hilfe verschiedener Maßnahmen selbst behandelt werden. Wichtig ist vor allem die Einhaltung der vorgeschriebenen Desinfektionsmaßnahmen. Nur durch eine ausreichende Hygiene kann eine Ausbreitung der Infektion zuverlässig verhindert und auch das Ansteckungsrisiko reduziert werden. Die Übertragung der Keime lässt sich außerdem vermeiden, indem der Betroffene sich in den ersten Tagen der Erkrankung krankschreiben lässt. Notwendig ist dies vor allem aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr der auslösender Erreger.

Die medikamentöse Behandlung von MRSA kann zum Beispiel durch antibiotische Präparate aus der Naturheilkunde und der Homöopathie unterstützt werden. Bewährt hat sich zum Beispiel die entzündungshemmende Teufelskralle sowie das Mittel Belladonna. Unabhängig davon, welches Mittel eingesetzt wird, sollte ein Arzt der Behandlung zustimmen und diese überwachen. Weiterhin sind regelmäßige Spülungen des Mund- und Rachenraums angezeigt. Der Betroffene kann außerdem zu mupicrocinhaltigen Nasensalben und Pflegeprodukten auf Basis antiseptischer Zusatzmittel greifen.

Daneben ist immer auch eine engmaschige Kontrolle durch den Arzt erforderlich. Sollten die genannten Maßnahmen keine Wirkung zeigen oder sich ungewöhnliche Symptome einstellen, wird am besten noch einmal der zuständige Arzt konsultiert.

Quellen

  • Hahn, H., et al.: Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie. Springer, Berlin 2012
  • Suttorp, N., et al.: Infektionskrankheiten. Thieme, Stuttgart 2004
  • Suttorp et al.: Infektionskrankheiten verstehen, erkennen, behandeln. Thieme, Stuttgart 2003

Von Ärzten geprüft und nach hohen wissenschaftlichen Standards verfasst
Dieser Artikel wurde anhand medizinischer Fachliteratur, aktuellen Forschungsergebnissen und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

Autor

Experte: Dr. med. Nonnenmacher
Autor: Medizinredaktion
Aktualisiert am: 27. September 2018

Mein Name ist Dr. med. Albrecht Nonnenmacher. Ich bin leitender Oberarzt für Innere Medizin & Pneumologie. Als medizinischer Experte gewährleiste ich mit meiner langjährigen beruflichen Erfahrung die medizinische Qualitätsicherung hier auf MedLexi.de. So kann ich Ihnen helfen, Ihre Gesundheit besser zu verstehen.

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

kiss kommentierte am 21.11.2012

Ich hatte MRSA ein halbes Jahr nach einer Rücken-OP (Versteifung). Das ist jetzt 4 Jahre her und meine Angst ist seitdem sehr groß. Bekomme in den Leisten des Öfteren Knubbels die eitern und denke dann immer an diesen Keim. Frage mich immer, ob dieser Keim auch ruhen kann und irgendwann mal wieder ausbrechen kann?

bernadette kommentierte am 21.12.2012

Die Schwiegermutter meiner Freundin hat MRSA. Sie hat meine Freundin auf den Mund geküsst. Ich war bei meiner Freundin. Sie küsste mich auch auf den Mund und ich habe daraufhin Herpes an der Lippe bekommen. Kann ich den Keim jetzt auch haben? Ich habe große Angst?

pablo kommentierte am 13.02.2013

Ich hatte vor ca. 3 Jahren Scharlach, bin 32 Jahre alt und leide seitdem ständig unter Furunkeln an sämtlichen Kõrperstellen. Werde mich auf jeden Fall auf MRSA testen lassen, nachdem bei einem Abstrich erhöhte Zahlen an Staphilococen festgestellt worden sind. Was mich ärgert ist, dass kein Arzt auf den Gedanken kommt, in diese Richtung zu denken weder mein Hautarzt noch mein Allgemeinmediziner oder Urologe.

Bin gespannt was bei raus kommt.

Noremi kommentierte am 17.02.2015

Ich bin jetzt 18 und wurde mit 13 im Krankenhaus mit einem MRSA infiziert. Die Ärzte wollten die MRSA nicht diagnostizieren und es als postoperale Symptome abtun. Habe auch heute noch mit dem Keim zu kämpfen und oft Angst, dass er wieder so schlimm ausbricht, wie damals im Krankenhaus. Ich finde es unmöglich und es macht mich unglaublich wütend, dass die Ärzte mich damals eher an dem Keim hätten verenden lassen, als ihn in ihrem Krankenhaus freiwillig zu diagnostizieren. Ich hatte noch Glück eine medizinisch bewanderte Mutter zu haben, die den Ärzten aufs Dach gestiegen ist, was man von den vielen bereits an dem Keim gestorbenen Menschen nicht sagen kann. Vor dem Keim beschützen und von ihm befreien, konnte mich dieses Wissen allerdings leider auch nicht.

Udo kommentierte am 08.05.2015

Meiner Frau wurde vor ca. einem Jahr der halbe Magen entfernt. Nach einiger Zeit, konnte die Gallenflüssigkeit nicht mehr abfließen. Nach langen Schmerzen, kam sie vor 14 Wochen ins Krankenhaus. Da wurde MRSA festgestellt und ist seitdem isoliert. Mittlerweile sind Leber, Lunge und die Nieren befallen und kein Antibiotika schlägt an. Jetzt kämpft meine Frau um ihr Leben und ich bin gezwungen, meine Frau jetzt nach Hause zu hohlen. Ich kann es nicht fassen, dass die Krankenhäuser immer noch so schlampig arbeiten.

mary h. kommentierte am 17.06.2015

Ich hatte vor einem halben Jahr eine total OP. Nach vier Wochen stellte sich keine leichte Verbesserung der Wundheilung ein, woraufhin ein MRSA-Keim festgestellt wurde. Ich habe diesen Keim noch heute auf meiner Bauchwunde. Trotz Silberband und colloidalem Silber, alle zwei Tage aufgetragen durch einen Pflegedienst. Jetzt versuche ich es mit Zink-Histidintabletten. Die sollen ja auch als Hautwundschutz wirken.

Manu kommentierte am 15.07.2015

Darf man jemanden aus dem Krankenhaus entlassen, wenn er MRSA-Keime hat? Was kann ich tun bei diesem Infekt?

horschti 60 kommentierte am 06.10.2017

Eine durch MRSA ausgelöste Sepsis meines Mannes hat mein/unser Leben nachhaltig geprägt. Nach wochenlangem Krankenhausaufenthalt stand man mit dem Erlebten alleine da.
Psychologische Hilfe durch das behandelnde Krankenhaus - Fehlanzeige. Für uns ist MRSA ein regelrechter Horrorkeim, vor dem mein Mann durch Chemotherapie in zusätzlicher Angst lebt.