Nierenquetschung
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 20. August 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Bei einer Nierenquetschung handelt es sich um eine Verletzung der Niere aufgrund von stumpfer Gewalteinwirkung. Sie zählt zu den häufigsten Nierentraumata.
Inhaltsverzeichnis |
Was ist eine Nierenquetschung?
In der Medizin wird eine Nierenquetschung auch als Nierenprellung oder Nierenkontusion bezeichnet. Dabei können sowohl eine einzelne Niere als auch beide Organe durch stumpfe Einwirkung von Gewalt in Mitleidenschaft gezogen werden.
Die Nierenquetschung gilt nach Definition der AAST (American Association for the Surgery of Trauma) als leichteste Nierentraumaform. Mit einem Anteil von circa 70 Prozent stellt sie auch die häufigste renale Traumaart dar. Begleitet wird die Nierenquetschung von einem Bluterguss (Hämatom), einer Schwellung und Schmerzen in der Flankenregion.
Sie ist damit eine Form des Nierentraumas. Nierentrauma ist der Oberbegriff für jede Verletzung der Niere durch äußere Gewalt und reicht vom Einriss des Nierengewebes bis zur Zertrümmerung des Organs; die Nierenquetschung bezeichnet dessen leichteste Ausprägung, bei der weder Nierengewebe noch Nierenkapsel einreißen.
Ursachen
In etwa 80 bis 90 Prozent aller Fälle werden Nierenquetschungen durch Verkehrsunfälle oder Sportverletzungen hervorgerufen. Manchmal kann aber auch eine Körperverletzung der Grund für die Kontusion sein. Von der Medizin werden Nierenverletzungen in mehrere unterschiedliche Schweregrade eingeteilt. Sie reichen von Grad I bis Grad V.
Rund zwei Drittel sämtlicher Nierenverletzungen entsprechen Grad I. Dabei liegt eine Quetschung der Niere mit einem Bluterguss im Inneren der Bindegewebskapsel vor, von der die menschliche Niere umgeben wird. Das Hämatom dehnt sich im weiteren Verlauf nicht aus. Zwar wird das funktionelle Gewebe der Niere verdrängt, Schaden trägt es jedoch nicht davon.
Bei Schweregrad II liegt ein Einriss des Nierenparenchyms von weniger als einem Zentimeter vor. Ebenso kann ein perirenales Hämatom bestehen. Von Grad III ist die Rede, wenn der Parenchymeinriss mehr als einen Zentimeter umfasst. Grad II und III lassen sich in der Regel noch konservativ behandeln.
Im Falle von Schweregrad IV und V bestehen schwere Nierenverletzungen sowie Schäden an den ableitenden Harnwegen. Dabei kann ein Teil des Nierenfunktionsgewebes zerstört worden sein. Sogar ein Abreißen der ableitenden Harnwege ist möglich. Zur Behandlung gilt daher eine Operation als erforderlich.
Lange Zeit wurde bei diesen hochgradigen Verletzungen tatsächlich regelhaft operiert. Nach heutigem Kenntnisstand wird auch ein Grad-IV-Trauma bei stabilem Kreislauf zunächst unter stationärer Überwachung abgewartet, oder das blutende Gefäß wird über einen Katheter von innen verschlossen (Angioembolisation). Sofort operiert wird vor allem bei einer Blutung, die sich nicht beherrschen lässt, bei instabilem Kreislauf und beim Abriss der Nierengefäße. Insgesamt werden über 90 Prozent aller Nierenverletzungen nicht operiert.
Symptome, Beschwerden & Anzeichen
Die Symptome bei einer Nierenquetschung können unterschiedlich und zum Teil unspezifisch ausfallen. Nicht immer zeigen sich unmittelbar nach dem Unfall sofort Beschwerden, sondern treten erst etwas später auf. Die meisten Patienten leiden unter starken Schmerzen auf der betroffenen Flankenseite.
Diese sind meist bohrend, dumpf oder stechend und zeigen sich auf der Hinterseite auf Bauchnabelhöhe. Mitunter strahlen die Schmerzen auch in Richtung Rücken oder Bauch aus. So leiden einige Patienten bei einer Nierenquetschung unter intensiven Rückenschmerzen und Verspannungen.
Zurückzuführen ist dies auf eine ausgeprägte Vernetzung der Nervengeflechte, die zu einer Verkrampfung der Rückenmuskeln führen. Als weiteres typisches Symptom der Nierenkontusion gilt die Bildung eines Blutergusses mit einer Schwellung. Von Bedeutung ist zudem die Hämaturie, bei der sich Blut im Urin zeigt. Mediziner unterscheiden zwischen einer Mikrohämaturie und einer Makrohämaturie.
Von einer Mikrohämaturie ist die Rede, wenn der Urin durch das Blut kaum verfärbt wird, während bei einer Makrohämaturie der Betroffene die rötliche Verfärbung schon mit dem Auge erkennen kann. Außerdem lassen sich im Urin komplette rote Blutkörperchen, die intakt geblieben sind, nachweisen. Doch selbst wenn der Urin eine normale Färbung aufweist, kann eine Nierenblutung nicht ausgeschlossen werden. Umgekehrt lässt die Blutmenge im Urin keinen Rückschluss auf die Schwere der Verletzung zu: Gerade wenn der Harnleiter durch ein Gerinnsel verstopft oder abgerissen ist, kann das Blut im Urin trotz schwerer Nierenverletzung völlig fehlen.
Allerdings gilt eine Hämaturie als Hinweis auf zahlreiche andere Erkrankungen wie Harnsteine oder Harnwegsinfekte, sodass sie nicht prinzipiell einer Nierenquetschung zuzuordnen ist. Einige Patienten leiden im Rahmen einer Nierenkontusion auch unter Übelkeit und Erbrechen. Bei Verdacht auf eine Nierenverletzung sollte in jedem Fall ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden – auch dann, wenn die Beschwerden zunächst gering erscheinen.
Diagnose & Krankheitsverlauf
Beim Arzt erfolgt zunächst die Erfassung der Krankengeschichte, um mögliche Unfälle als Auslöser zu ermitteln. Danach findet eine körperliche Untersuchung statt. Das Feststellen einer Nierenquetschung gilt nicht als schwierig. Wichtig ist jedoch der Ausschluss von schweren Nierenschädigungen, die eine Operation erforderlich machen könnten.
Der Arzt tastet die verletzte Stelle ab und achtet auf Schwellungen, Rötungen und Blutergüsse. Als typisches Anzeichen für eine Nierenquetschung oder Nierenprellung gelten Druckschmerzen. Des Weiteren entnimmt der Mediziner eine Urinprobe, die auf Blutungen überprüft wird.
Zum Nachweis einer Mikrohämaturie kommen spezielle Teststreifen zur Anwendung. Außerdem stehen bildgebende Untersuchungsmethoden zur Verfügung, um mögliche Unsicherheiten auszuschließen. Dazu gehören eine Sonographie (Ultraschalluntersuchung), eine Computertomographie (CT) sowie eine Kernspintomographie (MRT), mit denen sich das genaue Ausmaß der Nierenverletzung ermitteln lässt.
Eine Nierenquetschung verläuft zwar sehr schmerzhaft, hat jedoch nur selten längere Schäden zur Folge. In der Regel ist die Kontusion nach einigen Tagen bis wenigen Wochen von selbst wieder verheilt, sodass eine positive Prognose gestellt werden kann.
Komplikationen
Die Patienten sind dann in der Regel auf eine Dialyse oder auf die Transplantation einer Niere angewiesen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass beide Nieren geschädigt sind – ist die zweite Niere gesund, übernimmt sie deren Aufgabe meist vollständig. Auch Schmerzen im Bauch können durch die Nierenquetschung auftreten und es kommt zu Verspannungen im Rücken. Der Urin kann möglicherweise durch eine Blutung rot gefärbt sein. Nach höhergradigen Nierenverletzungen treten in der Folge außerdem gelegentlich Harnwegsinfekte oder Harnsteine auf; nach einer einfachen Quetschung ist damit nicht zu rechnen. Die Betroffenen leiden in einigen Fällen auch an Erbrechen oder an einer Übelkeit.
Die Schmerzen der Nierenquetschung lassen sich medikamentös gut behandeln. Welches Mittel dafür geeignet ist, entscheidet der Arzt: Entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac können die Nierendurchblutung verschlechtern und die Blutgerinnung hemmen und sollten bei einer frischen Nierenverletzung nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden. In schwerwiegenden Fällen sind operative Eingriffe notwendig, damit es nicht zum Tode des Betroffenen kommt. Bei schweren Nierenverletzungen kann die Lebenserwartung eingeschränkt sein; eine unkomplizierte Nierenquetschung verkürzt sie dagegen nicht.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Eine Nierenquetschung kann in unterschiedlichen Schweregraden vorliegen, sodass nicht immer zwingend eine stationäre Behandlung erfolgen muss. In den meisten Fällen entsteht eine solche Quetschung durch stumpfe Gewalteinwirkung, sodass betroffene Personen über starke Schmerzen auf der jeweiligen Seite klagen. Bei ersten Anzeichen von Nierenschmerzen sollte definitiv ein entsprechender Arzt aufgesucht werden, um schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden. In besonders schlimmen Fällen können sich die Schmerzen sogar auf dem Rücken ausbreiten. Wer frühzeitig einen Arzt aufsucht, der kann meist mit einer vollständigen Genesung rechnen.
Kommen Kreislaufzeichen wie Blässe, kalter Schweiß, Herzrasen, Schwindel oder eine Eintrübung des Bewusstseins hinzu, besteht der Verdacht auf eine innere Blutung. Das ist ein Notfall: Dann ist sofort der Notruf 112 zu wählen; bis der Rettungsdienst eintrifft, sollte der Betroffene flach gelagert, zugedeckt und nicht allein gelassen werden.
Wird auf einen Arztbesuch verzichtet, werden sich die Schmerzen voraussichtlich erheblich verstärken. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu einem vollständigen Versagen der Niere kommen, sodass akute Lebensgefahr droht. Unter Umständen ist im Urin Blut zu erkennen, was ein Zeichen für eine Blutung in der Niere ist. Spätestens bei diesem Symptom sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Ob eine Quetschung der Niere leicht oder schwer ist, lässt sich ohne Untersuchung nicht beurteilen – auch eine schwere Nierenverletzung verursacht anfangs mitunter nur mäßige Beschwerden. Nach einer Gewalteinwirkung auf Flanke, Rücken oder Bauch gehört die Niere deshalb immer ärztlich abgeklärt, selbst wenn die Schmerzen erträglich sind. Bestätigt sich eine leichte Quetschung, klingen die Schmerzen anschließend meist von alleine ab.
Behandlung & Therapie
Die Behandlung einer Nierenquetschung besteht aus mehrtägiger Bettruhe und leichter Kühlung der gequetschten Stelle. Schonung und Kühlung entsprechen dabei den ersten beiden Schritten der aus der Sportmedizin bekannten PECH-Regel; Kompression und Hochlagern lassen sich bei einem inneren Organ dagegen nicht anwenden. Außerdem sollte der Patient viel Flüssigkeit erhalten. Auf diese Weise lässt sich der Heilungsprozess gut unterstützen.
Zur Behandlung der Schmerzen eignen sich Wirkstoffe wie Ibuprofen oder Diclofenac. Lange galten diese entzündungshemmenden Mittel hier als Standard. Heute wird zurückhaltender mit ihnen umgegangen, weil sie die Nierendurchblutung drosseln und die Blutgerinnung hemmen; bei eingeschränkter Nierenfunktion, anhaltender Blutung oder höhergradiger Verletzung werden stattdessen Paracetamol, Metamizol oder ein Opioid bevorzugt. Welches Mittel infrage kommt, entscheidet der behandelnde Arzt. Fast immer kann eine Nierenkontusion auf konservative Weise behandelt werden. Operationen finden nur bei hochgradigen Verletzungen der Nieren statt. Um schlimmere Beeinträchtigungen sicher auszuschließen, müssen Ultraschall-Kontrolluntersuchungen und eine Urinuntersuchung stattfinden.
Aussicht & Prognose
Die Prognose bei einer Quetschung der Niere richtet sich nach dem Ausmaß des erlittenen Traumas. Bei einer leichten Quetschung kann eine Beschwerdefreiheit bereits nach einigen Wochen dokumentiert werden. Es ergeben sich Schmerzen, Schwellungen sowie Blutergüsse. Ist jedoch keine Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit der Niere vorhanden, regeneriert sich der menschliche Organismus bei ausreichend Ruhe und Schonung häufig selbst. Je nach der allgemeinen gesundheitlichen Verfassung kommt es bereits nach einigen Tagen zu einer Verbesserung der Beschwerden. Bei einigen Betroffenen können die Auswirkungen über einige Monate den Alltag belasten.
Bei einer stärkeren Nierenquetschung ist mit weiteren Folgestörungen zu rechnen. Neben Verspannungen sowie inneren Blutungen können irreversible Organschäden eintreten. Zudem erhöht sich das Risiko für Folgeerkrankungen. Der Betroffene ist anfällig für Infektionen und kann daher an weiteren gesundheitlichen Störungen erkranken.
Wird eine schwere Nierenquetschung festgestellt, kann ein operativer Eingriff erforderlich werden. Mögliche innere Blutungen sind schnellstmöglich zu stoppen, damit eine Lebensgefährdung aufgrund einer Verblutung ausgeschlossen werden kann. Darüber hinaus ist zu überprüfen, wie stark die Verletzungen des Gewebes sind. Treten irreversible Schädigungen des Organs auf, muss eine Langzeittherapie erfolgen. Neben einer medikamentösen Behandlung kann es zu einer Dialyse kommen. Bei einem ungünstigen Krankheitsverlauf kann zur Sicherung des Überlebens die Notwendigkeit eines Spenderorgans relevant werden.
Vorbeugung
Gezielte vorbeugende Maßnahmen gegen eine Nierenquetschung sind kaum bekannt. Mitunter kann es sinnvoll sein, aggressive Kontaktsportarten zu vermeiden. Einen gewissen Schutz bieten außerdem der angelegte Sicherheitsgurt im Auto sowie Nierengurte und Rückenprotektoren beim Motorrad- und Radsport.
Nachsorge
Die Nachsorge einer Nierenquetschung ist in den meisten Fällen unkompliziert. Sie besteht vor allem aus Kontrollen des Urins und Ultraschalluntersuchungen der verletzten Niere, bis Bluterguss und Schwellung zurückgegangen sind. Der Betroffene sollte idealerweise bei den ersten Anzeichen und Symptomen der Verletzung einen Arzt aufsuchen, um das Auftreten von anderen Beschwerden und Komplikationen zu verhindern. Der weitere Verlauf der Nierenquetschung hängt dabei vor allem vom Schweregrad der Verletzung und vom Zeitpunkt der Diagnose ab.
Der Betroffene sollte bei einer Nierenquetschung sehr viel Flüssigkeit trinken. Ist die Nierenfunktion durch die Verletzung eingeschränkt, gibt allerdings der Arzt vor, wie viel getrunken werden darf. Dabei kann sich im Allgemeinen auch eine gesunde Lebensweise mit einer gesunden Ernährung sehr positiv auf den weiteren Verlauf auswirken, wobei der Betroffene allerdings auf das Rauchen und auch auf Alkohol verzichten sollte.
Ebenso ist in vielen Fällen die Einnahme von verschiedenen Medikamenten notwendig, um die Beschwerden zu lindern und einzuschränken. Hierbei sollte der Patient immer auf eine regelmäßige Einnahme und auf die vorgegebene Dosierung der Arzneimittel achten. Bei Unklarheiten oder bei Fragen ist zuerst ein Arzt zu konsultieren. In der Regel sind auch regelmäßige Kontrollen durch einen Arzt bei der Nierenquetschung sehr wichtig.
Das können Sie selbst tun
Bei einer Nierenquetschung benötigt der Betroffene ausreichend Ruhe und Schonung. Körperliche Überanstrengungen oder sportliche Aktivitäten sind zu vermeiden. Die Bewegungen sollten langsam und gleichmäßig ausgeführt werden, damit der Organismus keinen weiteren Überlastungen ausgesetzt ist.
In der Regenerations- und Heilungsphase sind Situationen, die mit Stress und Hektik verbunden sind, zu umgehen. Neben dem körperlichen Stress ist auch die emotionale Aufregung auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Der Organismus braucht täglich eine ausreichende Menge an Sauerstoff und eine gesunde sowie ausgewogene Ernährung. Der Konsum von Schadstoffen wie Nikotin oder Alkohol ist vollständig zu unterlassen. Da in der Heilungsphase ein Bewegungsmangel besteht, sollte die Ernährung nicht zu fetthaltig sein. Die aufgenommene Kalorienzahl ist an die Bedürfnisse des Organismus anzupassen, damit sich kein Übergewicht entwickelt.
Der Betroffene nimmt häufig eine Schonhaltung aufgrund der Beschwerden ein. Um Muskelbeschwerden oder Fehlhaltungen vorzubeugen, sollte auf ausgleichende Bewegungen oder Liegepositionen geachtet werden. Verspannte Rückenmuskeln lassen sich mit Wärme lockern. Auf die verletzte Nierengegend selbst gehört in den ersten Tagen jedoch keine Wärme, weil sie eine Nachblutung begünstigen kann. Da die Nierenquetschung mit starken Schmerzen verbunden ist, kann der Betroffene mit mentalen Techniken sein Wohlbefinden fördern. Autogenes Training oder meditative Zustände helfen bei dem Aufbau eines inneren Gleichgewichts und unterstützen die mentalen Kräfte.
Quellen
- Weigel, B., Nerlich, M. (Hrsg.): Praxisbuch Unfallchirurgie.
ISBN: 9783642107894
- Henne-Bruns, D. (Hrsg.): Chirurgie.
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- Michel, M. S., Thüroff, J. W., Janetschek, G., Wirth, M. (Hrsg.): Die Urologie.
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- Fleischmann, T., Hohenstein, C. (Hrsg.): Klinische Notfallmedizin und Akutmedizin.
ISBN: 9783437213151
- Hautmann, R., Gschwend, J. E. (Hrsg.): Urologie.
ISBN: 9783642343193

