Reizmagen

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 22. August 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Ein Reizmagen oder auch funktionelle Dyspepsie ist eine Erkrankung des Magens. Hierbei kommt es zu einer Funktionsstörung, wobei durch äußere und innere Reize eine krankhafte Veränderung innerhalb des Magens auftreten kann. Typische Anzeichen für einen Reizmagen sind Völlegefühl, Magenschmerzen im Oberbauch, Übelkeit und gelegentlich auch Erbrechen. Die genauen Ursachen sind bisher noch nicht restlos geklärt. Man geht jedoch hauptsächlich von psychischen Ursachen und Belastungen aus.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Reizmagen?

Ein Reizmagen, medizinisch auch Funktionelle Dyspepsie genannt, liegt vor, wenn die menschliche Verdauung gestört ist. Es handelt sich dabei um einen medizinischen Befund, der durch chronische oder wiederkehrende Schmerzen im oberen Bauchbereich gekennzeichnet ist.

Auch ein erhebliches Völlegefühl, selbst bei wenig Nahrungsaufnahme, deutet bei wiederholtem Auftreten auf einen Reizmagen hin. Begleitsymptome können Blähungen, häufiges Aufstoßen, Übelkeit oder Sodbrennen sein.

Ursachen

Der Reizmagen ist ein verbreitetes Phänomen und geht nicht selten mit einer gastroösophagealen Rückfluss-Erkrankung oder einer Gastritis einher. Falsche Gewohnheiten bei der Ernährung spielen ebenfalls eine große Rolle. Fette, scharfe oder mit künstlichen Zusatzstoffen versehene Speisen sowie Alkohol und Koffein gelten als häufige Auslöser. Gelegentlich können auch Medikamente einen Reizmagen verursachen, wie Kalziumantagonisten etwa, die bei Angina pectoris oder Bluthochdruck eingesetzt werden.

Auch Theophyllin bei Lungenerkrankungen, Bisphosphonate bei Osteoporose oder Kortikosteroide und andere Entzündungshemmer, die als Schmerzmittel eingesetzt werden, können bei Langzeitgebrauch Auslöser für einen Reizmagen sein, der Behandlungsbedarf erfordert. Manchmal liegt der Grund für einen Reizmagen auch im psychischen Bereich, z.B. wenn andauernder Stress den Betroffenen belastet oder Krisensituationen ihn überfordern.

Beschwerden, die wie ein Reizmagen wirken, können aber auch in manchen Fällen erstes Anzeichen für ein Magengeschwür und in seltenen Fällen für Magenkrebs sein. Das bedeutet, dass das erste oder unerwartete Auftreten solcher Beschwerden durchaus Alarmzeichen sein und Anlass geben sollte für weitere Untersuchungen.

Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Reizmagen
Anzeichen für einen Reizmagen können Sodbrennen und saures Aufstoßen sein.
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Bei einem Reizmagen können zahlreiche Symptome auftreten, die eine spürbare Einschränkung der Lebensqualität bewirken. Dabei beschränken sich die Beschwerden nicht nur auf den Bereich von Magen, Bauch und Verdauung. Als Symptom für einen Reizmagen (funktionelle Dyspepsie) kann ein Druckgefühl im Oberbauch auftreten, das sich verstärkt. Daran können sich gürtelförmig ausstrahlende Schmerzen anschließen.

Anzeichen für einen Reizmagen können ebenso Sodbrennen und saures Aufstoßen sein. Außerdem kann es zu Blähungen und unregelmäßigem Stuhlgang kommen. Auf einen Reizmagen können auch Übelkeit und Erbrechen hindeuten. Betroffene berichten von einer auftretenden Appetitlosigkeit sowie einer Abneigung gegenüber speziellen Speisen. Zu den typischen Wahrnehmungen bei einem Reizmagen zählt das Gefühl, als läge ein Stein im Magen.

Weitere Anzeichen für einen Reizmagen können ein vorzeitiges Sättigungsgefühl sowie Völlegefühl sein. Die Symptome können einzeln oder kombiniert auftreten. Sie können sich abhängig oder unabhängig von der Ernährung einstellen. Anzeichen für einen nervösen Magen können ebenfalls Kopfschmerzen, Nervosität und innere Unruhe sowie Schlafstörungen, Schwindel oder Konzentrationsschwächen sein.

Die Erkrankung kann außerdem durch vegetative Störungen wie Herzrasen, Herzstechen und Kreislaufprobleme sowie übermäßiges Schwitzen begleitet werden. Zu den durch einen Reizmagen auftretenden Beschwerden zählen ebenso Rückenschmerzen und Gelenkbeschwerden. Schluckbeschwerden und ungewollter Gewichtsverlust gehören dagegen nicht zum Bild eines Reizmagens; sie gelten als Alarmsymptome und müssen ärztlich abgeklärt werden. Schmerzhafte Beschwerden, die durch einen Reizmagen verursacht werden, verstärken sich durch Anstrengungen.

Krankheitsverlauf

Charakteristisch für den Krankheitsverlauf beim Reizmagen ist eine Verstärkung der Schmerzen bei Anstrengung, übermäßiges Schwitzen sowie eine immer größere Empfindlichkeit beim Berühren oder Abtasten der Bauchdecke.

Gelegentlich kommen starke Schluckbeschwerden, Gewichtsverlust oder gastrointestinale Blutungen hinzu. In solchen Fällen ist bei einem Reizmagen das umgehende Aufsuchen eines Arztes angezeigt. Die Prognose bei Reizmagen ist im Allgemeinen gut. Ist die Diagnose Reizmagen durch die entsprechenden Untersuchungen einmal gesichert, besteht im weiteren Verlauf kein erhöhtes Risiko, ein Geschwür oder eine bösartige Magenerkrankung zu entwickeln. Davon zu unterscheiden ist das erstmalige Auftreten der Beschwerden: Diese können anfangs auch von einem Geschwür oder, in seltenen Fällen, von einem Magenkrebs herrühren und müssen deshalb abgeklärt werden, bevor die Diagnose Reizmagen gestellt wird.

Komplikationen

Bleibt ein Reizmagen über einen längeren Zeitraum unbehandelt, können sich chronische Magenschmerzen und andere Magen-Darm-Beschwerden einstellen. Häufig kommt es beispielsweise zu Sodbrennen oder Durchfall. Anhaltendes Sodbrennen kann dabei zu einer Entzündung der Speiseröhre und in seltenen Fällen langfristig zu Speiseröhrenkrebs führen. Bei der Infektion mit Helicobacter pylori kann sich später eine Magenschleimhautentzündung entwickeln.

Eine Gastritis ist mit einem erhöhten Risiko für Magenkrebs verbunden. Treten Schluckbeschwerden oder eine Magen-Darm-Blutung auf, gehören sie nicht zum Bild eines Reizmagens, sondern sprechen für eine andere, organische Ursache und müssen umgehend abgeklärt werden. Eine unbemerkte Blutung kann zu einer Blutarmut und in der Folge zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Der oftmals begleitend auftretende Gewichtsverlust kann Mangelerscheinungen und Dehydration nach sich ziehen.

Ein chronischer Reizmagen hat psychische Folgen und ruft unter Umständen etwa Depressionen oder Angststörungen hervor. Bei der Behandlung können ebenfalls Komplikationen auftreten. Medikamente wie Omeprazol oder Pantoprazol rufen häufig Magen-Darm-Beschwerden, Muskel- und Gliederschmerzen sowie eine Reihe anderer Neben- und Wechselwirkungen hervor.

Abhängig machen diese Präparate dagegen nicht. Nach längerer Einnahme kann es jedoch nach dem Absetzen vorübergehend zu einer vermehrten Säurebildung kommen (Rebound-Effekt) und dadurch erneut zu Sodbrennen, was leicht als fortbestehende Erkrankung missgedeutet wird. Protonenpumpenhemmer sollten deshalb nicht ohne ärztlichen Rat dauerhaft eingenommen, sondern nach längerer Anwendung schrittweise abgesetzt werden. Im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs, der bei einer resultierenden Krebserkrankung notwendig ist, kann es zur Verletzung von Nerven, Blutungen, Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, Infektionen und anderen Problemen kommen.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Anhaltende oder wiederkehrende Magenbeschwerden sollten von einem Arzt untersucht und begutachtet werden. Kommt es zu Schmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, gilt dies als besorgniserregend und ist einem Arzt vorzustellen. Eine Appetitlosigkeit, die Verweigerung der Nahrungsaufnahme sowie ein Verlust des Gewichts sind Anzeichen, die auf eine gesundheitliche Störung hindeuten. Ein Arzt wird benötigt, sobald die Beschwerden über mehrere Tage fortdauern oder an Intensität und Umfang zunehmen.

Blähungen, ein Krankheitsgefühl sowie eine innere Schwäche sind weitere Symptome, die einen Arztbesuch erforderlich machen. Leidet der Betroffene unter Schlafstörungen, Schwindel sowie einer Abnahme seiner körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, wird eine Ursachenforschung benötigt. Probleme des Herz-Kreislaufs, Sodbrennen oder ein Druckgefühl im Bereich des Magens müssen untersucht werden.

Können die alltäglichen Verpflichtungen nicht mehr wahrgenommen werden oder stellt sich eine Einschränkung der gewohnten Lebensführung ein, besteht Handlungsbedarf. Übermäßiges Schwitzen, eine erhöhte Körpertemperatur, Durchfall, eine innere Unruhe und Beschwerden des Schluckaktes müssen ärztlich abgeklärt werden.

Krämpfe, Unregelmäßigkeiten der Gelenke und Konzentrationsstörungen führen zu einer Minderung des Wohlbefindens. Eine medizinische Versorgung wird benötigt, damit sich keine weitere Verschlechterung einstellt. Sind einmalige Beschwerden eindeutig auf eine üppige oder ungewohnte Mahlzeit zurückzuführen und klingen sie innerhalb weniger Stunden von selbst wieder ab, wird in vielen Fällen kein Arzt benötigt. Anders verhält es sich bei Warnzeichen: Schluckbeschwerden, ungewollter Gewichtsverlust, anhaltendes Erbrechen, Blutarmut sowie Blut im Stuhl oder im Erbrochenen müssen unabhängig von der vorangegangenen Mahlzeit immer ärztlich abgeklärt werden. Bei Bluterbrechen oder schwarzem, teerartigem Stuhl ist sofort der Notruf 112 zu wählen.

Behandlung & Therapie

Patienten, die jünger als 55 Jahre sind, können bei einem Reizmagen in der Regel ohne weitere Examination behandelt werden. Allenfalls eine Infektion mit Helicobacter pylori sollte ausgeschlossen werden. Bei Personen in einem Alter von mehr als 55 Jahren empfiehlt sich eine gastrointestinale Endoskopie des oberen Abdominalbereiches, um ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür bzw. andere seltene bösartige Erkrankungen auszuschließen, ebenso bei einem medikamenteninduzierten Reizmagen. Unabhängig vom Alter ist eine Endoskopie jedoch immer dann erforderlich, wenn Alarmsymptome wie Schluckbeschwerden, ungewollter Gewichtsverlust, anhaltendes Erbrechen, Blutarmut oder Hinweise auf eine Magen-Darm-Blutung bestehen. Die Altersgrenze allein reicht als Entscheidungskriterium nicht aus.

Die Behandlung beim Reizmagen richtet sich nach der genauen Erscheinungsform der Beschwerden, also danach, ob diese funktionaler oder subjektiv empfundener, unangenehmer Art sind. Protonenpumpen-Inhibitoren (PPIs) wie Omeprazol oder Pantoprazol bieten in der Regel rasche Abhilfe bei Sodbrennen, einem Hauptsymptom bei Reizmagen. Simple Kautabletten mit dem Wirkstoff Simeticon helfen bei Blähungen und Völlegefühl. H2-Antagonisten wirken dagegen über eine Hemmung der Magensäure; das früher gebräuchliche Cimetidin ist in Deutschland nicht mehr im Handel und wird wegen seiner zahlreichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auch nicht mehr empfohlen.

Präparate mit dem Wirkstoff Ranitidin, die früher gegen unangenehme Erscheinungen wie Aufstoßen, Reflux oder Magenübersäuerung eingesetzt wurden, sind in Deutschland und der übrigen EU seit April 2020 nicht mehr erhältlich: Die Zulassungen wurden ruhend gestellt beziehungsweise widerrufen, nachdem in den Arzneimitteln die möglicherweise krebserregende Verunreinigung N-Nitrosodimethylamin (NDMA) nachgewiesen worden war. An ihre Stelle sind Antazida und säurehemmende Mittel wie Protonenpumpenhemmer getreten. Manchmal genügen auch bewährte Kräuter und Hausmittel wie Pfefferminze, Kümmel und Anis, um einem Reizmagen wirkungsvoll entgegenzutreten.


Vorbeugung

Einem Reizmagen vorbeugen lässt sich, indem man die Ernährung entsprechend umstellt. Das heißt, scharfe Gewürze vermeiden, ebenso Kaffee oder andere „saure“ Nahrungsmittel. Von der Speisekarte nehmen sollten anfällige Menschen auch stark fetthaltige und blähende Speisen sowie Alkohol. Eine nachhaltige Stressreduzierung und Entspannungstechniken können die Behandlung von Reizmagen unterstützen.

Merke: Wichtig beim Reizmagen ist zu unterscheiden, ob es sich um eine harmlose Symptomatik handelt, die mit oder ohne ärztlichen Rat relativ leicht in den Griff zu bekommen ist, oder ob eine ernsthafte Erkrankung dahintersteckt, wie beispielsweise eine Gastritis, also eine akute oder chronische Entzündung des Magens bzw. des Verdauungstrakts, die zum Beispiel bei einer Infektion mit Helicobacter pylori eine medikamentöse Behandlung mit Antibiotika erforderlich macht.

Nachsorge

Bei einem akuten Beschwerdeschub hilft für ein bis zwei Tage eine leichte Schonkost. Auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr sollte immer geachtet werden. Dazu bietet sich vor allem stilles Mineralwasser und ungesüßter Tee an. Bei der Nahrungsaufnahme ist der Beginn mit kleinen Mengen ungewürzter und nicht gesüßter Speisen empfehlenswert.

Zwieback, Knäckebrot, Bananen, gekochte Kartoffeln oder Reis belasten den Magen kaum. Bei Obst mit viel Fruchtsäure und blähendem Gemüse ist noch Zurückhaltung geboten. Im weiteren Verlauf und wenn die verzehrten Lebensmittel gut vertragen wurden, kann Hühnerfleisch und Brot den Speiseplan erweitern. Da der Reizmagen in Schüben verläuft, ist der Kostaufbau kein einmaliger Vorgang; welche Speisen vertragen werden, ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Psychische Belastungen, Stress und Hektik begünstigen eine Verschlimmerung des Reizmagens und sollten vermieden werden. Genussmittel wie Alkohol, Tabak, Kaffee und Süßigkeiten sind kontraindiziert. Das gilt auch für sehr fettreiche und schwer verdauliche Speisen. Am besten wirkt sich eine vitaminreiche und leichte Kost, mit Gemüse und Fisch, auf die funktionelle Dyspepsie aus.

Auf Übersäuerung sollte verzichtet werden. Geregelte Essenszeiten mit kleinen Portionen, genügend Schlaf und sportliche Betätigung können für einen weniger gereizten Magen sorgen. Wenn Nahrungsmittelunverträglichkeiten der Auslöser sind, sollte auf diese Lebensmittel generell verzichtet werden.

Das können Sie selbst tun

Betroffene eines Reizmagens sind im Alltag eingeschränkt. Gerade, wenn es um die Ernährung geht, sollten einige Dinge beachtet werden. Betroffene können sich mithilfe von „Selbsthilfe-Tipps“ helfen und die Symptome und die Beschwerden, die durch den Reizmagen hervorgerufen werden, lindern.

Zum einen sollten keine scharfen oder stark gewürzten Lebensmittel konsumiert werden. Diese reizen den Magen noch mehr und führen sogar zu einer Verschlimmerung der Symptome. Des Weiteren sollten Betroffene eines Reizmagens auf kohlensäurehaltige Getränke verzichten. Diese regen die Säureproduktion im Magen an und führen damit wieder zu einer Reizung der Schleimhäute im Magen. Eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung sollte angestrebt werden.

Weiterhin ist Betroffenen Bewegung anzuraten. Kleine Spaziergänge an der frischen Luft oder Yoga, helfen Stress abzubauen. Viele Betroffene wissen nicht, dass Stress auch zu einer Verschlimmerung des Reizmagens beitragen kann.

Naturheilmittel können ebenfalls unterstützend bei der Behandlung sein. Kräutertees beruhigen den Magen und dessen Schleimhäute, sodass Krämpfe oder Sodbrennen gelindert werden können. Auch leicht dosierte Arzneimittel können hilfreich sein. Sollten sich die Beschwerden verschlimmern, ist der Gang zum Arzt unumgänglich.

Quellen

  • Messmann, H., Wedemeyer, H. (Hrsg.): Klinische Gastroenterologie.
    ISBN: 9783132405233
  • Rosien, U., Berg, T., Layer, P. (Hrsg.): Facharztwissen Gastroenterologie und Hepatologie.
    ISBN: 9783437213038
  • Layer, P., Rosien, U. (Hrsg.): Praktische Gastroenterologie.
    ISBN: 9783437233722
  • Kruse, J., Langewitz, W., Schneider, A. (Hrsg.): Psychosomatische Medizin.
    ISBN: 9783437218354
  • Herold, G.: Innere Medizin 2026.
    ISBN: 9783982116655

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