Aufstoßen

Aufstoßen oder umgangsprachlich auch Rülpsen (Röbsen, Röpsen, Burpsen, Rölbsen, lat. Ructus, engl. eructation) bezeichnet das Heraufholen von Luft aus dem Verdauungstrakt oder den Atemorganen. Hauptsächlich wird hierbei die Speiseröhe und der Magen als Quelle des Aufstoßen benutzt. Durch den Mund entweicht die Luft dann schließich und wird zumeist von einem Geräusch mit typischem Klang des Aufstoßens bzw. Rülpsens begleitet.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Aufstoßen?

Aufstoßen ist das Entweichen von Luft aus dem Magen und wird durch eine Störung des Verschlusses zwischen Speiseröhre und Magen ausgelöst. Oft setzt zum Aufstoßen auch ein Sodbrennen ein.

Aufstoßen bzw. Rülpsen ist ein ganz natürlicher Vorgang. Beim Aufstoßen entweicht Luft aus dem Magen, die sich geräuschvoll den Weg nach oben bahnt. Das Aufstoßen gilt in unserer heutigen Gesellschaft als äußerst unfein und wird als Ausdruck schlechter Erziehung angesehen. Doch das war nicht immer so. Im Mittelalter galt das Aufstoßen als Zeichen, dass man satt war und das Essen geschmeckt hat.

Nur bei Babys gilt heute das Aufstoßen als gesellschaftlich akzeptabel. Nach dem Trinken wird das Baby ermuntert, sein "Bäuerchen" zu machen. Dabei handelt es sich um nichts anderes, als das Aufstoßen, das Entweichen der beim Trinken geschluckten Luft.

Ursachen

Normalerweise wird das Aufstoßen durch schnelles Trinken oder Essen hervorgerufen. Dabei wird Luft unabsichtlich oder absichtlich verschluckt. Rülpsen kann aber auch durch gashaltige Getränke ausgelöst werden. Im Besonderen bei Mineralwasser, Sekt oder Bier. Hierbei ist das aufsteigende Gas Kohlendioxid. Selten kann auch gastroösophagealer Reflux Ursache für das Aufstoßen sein.

Weitere Ursachen für die Gasentwicklung im Magen und anschließendem Aufstoßen können zu viel und zu hastiges Essen oder auch blähende Lebensmittel wie Hülsenfrüchte sein, die im Magen Gase produzieren. Kohlensäurehaltige Getränke und Stress sind ebenfalls Auslöser für häufiges Aufstoßen.

Das Entweichen der Luft aus dem Magen, das Aufstoßen, ist ein natürlicher Vorgang, hat gesundheitliche Vorteile und sollte deshalb nicht unterdrückt werden. Besser ist es, die Luft an einem geeigneten Ort entweichen zu lassen, als das Aufstoßen zu verdrängen.

Ist der Magen mit zu viel Luft gefüllt und aufgebläht, drückt er das Zwerchfell nach oben. In der Folge drückt er gegen das Herz und es kann zu Herzklopfen kommen. Da der Brustraum durch den aufgeblähten Magen stark eingeengt ist, kann dies auch zur Behinderung der Atmung mit Kurzatmigkeit und sogar Schwindelanfällen führen.

Hier finden Sie Ihre Medikamente:

Krankheiten mit diesem Symptom

Aufstoßen bei Babys

Besonders bei Babys sammelt sich eine Menge Gas während der Nahrungsaufnahme an. Dieses Gas ist sehr unangenehm für das Kleinkind und befreit sich davon mit dem sogenannten "Bäuerchen". Günstig ist hierbei eine zuträgliche Position des Kindes, zum Beispiel über der Schulter der Eltern oder wenn es im unteren Rückenbereich stimmulierend massiert wird.

Nicht selten Erbrechen Babys beim Aufstoßen auch kleinere Mengen der Nahrung, sodass ein Handtuch zur Reinigung sinnvoll wäre.

Komplikationen

Aufstoßen, insbesondere saures Aufstoßen, kann zu einer Reihe von Komplikationen führen. Mögliche Begleiterscheinungen sind unter anderem Übelkeit, Brustschmerzen und ein starkes Kratzen im Bereich des Rachens, doch auch Schlaf- und Essstörungen werden unter Umständen durch häufiges Aufstoßen begünstigt. Weiterhin kann ständiges Aufstoßen zum versehentlichen Verschlucken des Magensaftes führen. Auch dadurch werden die Atemwege gereizt und empfindlich für Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen gemacht. Ein hohes gesundheitliches Risiko ist hier zwar nicht gegeben, aber die Belastung für die Betroffenen ist meist sehr groß.

Tritt Sodbrennen über einen längeren Zeitraum auf, kann es dadurch zu Entzündungen der Speiseröhre und des Rachenraumes und darüber hinaus zu Speiseröhrenkrebs und vergleichbaren Erkrankungen kommen. Dabei verändert die Magensäure die Schleimhaut der Speiseröhre und damit auch die Struktur der Zellen, was entweder zu bösartigen Veränderungen wie Krebs oder Entzündungen führen kann. Eine der häufigsten Komplikationen von saurem Aufstoßen ist Zwerchfellbruch.

Die Achalasie wird zwar nicht direkt durch das Aufstoßen ausgelöst, kann dadurch aber massiv begünstigt werden. Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders gefährdet und sollten eine Behandlung aufgrund möglicher Folgeerkrankungen nicht hinauszögern. Erste Anzeichen für Komplikationen bei Aufstoßen sind Blutungen, Schmerzen im Bereich des Rachens und Entzündungen der Schleimhaut sowie im weiteren Verlauf Geschwüre, Verengungen und starke Schluckstörungen im Lungen- und Rachenbereich.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Das Aufstoßen von Luft oder Gas ist generell unproblematisch, solange es nicht im Übermaß auftritt. Ein Arzt sollte aufgesucht werden, wenn die Beschwerden plötzlich auftreten oder stark zunehmen, Begleiterscheinungen wie Verdauungsstörungen oder Schmerzen im Bereich der Luftröhre hinzukommen oder es begleitend zu Atembeschwerden kommt.

Ebenso dann, wenn die aufgestoßene Luft übel riecht oder zusammen mit unverdauter Nahrung aufgestoßen wird. Stuhlgeruch beim Aufstoßen deutet auf einen Darmverschluss hin und muss schnellstmöglich von einem Arzt abgeklärt werden. Faulige Gerüche sind ebenfalls ein Warnzeichen: oft liegt ein bösartiger Tumor zugrunde, der einer raschen Behandlung bedarf. Gehen die Beschwerden mit Magenschmerzen und einem verminderten Appetit einher, sollte ebenfalls ein Fachmann hinzugezogen werden, da die Gefahr einer Magenschleimhautentzündung oder einer ähnlichen Erkrankung besteht.

Bei Verdacht auf Sodbrennen können die Beschwerden oft mit Hilfe von rezeptfreien Arzneimitteln behandelt werden, zur Sicherheit sollte jedoch auch hier eine professionelle Diagnose durchgeführt werden. Bringen die Medikamente nicht den gewünschten Erfolg oder nehmen die Beschwerden sogar zu, ist der Gang zum Gastroenterologen nötig. Speziell dann, wenn es begleitend zu Schluckbeschwerden, wiederholtem Erbrechen und Schwellungen im Bauchraum kommt. Auch ein starker und unbeabsichtigter Gewichtsverlust, schwarzgefärbter Stuhl und blutiges Erbrechen sind Warnsignale, bei denen Betroffene von einer Selbstbehandlung absehen und stattdessen einen Arzt aufsuchen sollten.

Behandlung & Therapie

Mit einigen wenigen Vorsichtsmaßnahmen kann man die Gasbildung im Magen und damit das Aufstoßen bzw. Rülpsen reduzieren. Schnelles und hastiges Schlingen führt beispielsweise zum Verschlucken von übermäßig viel Luft, langsames und bedächtiges Essen dagegen sowie gründliches Kauen sind optimal. Wird beim Essen viel gesprochen, gelangt ebenfalls übermäßig Luft in den Magen, die später durch das Aufstoßen wieder nach außen befördert wird. Eine Verbesserung kann auch eine Ernährungsumstellung und der Verzicht auf blähende Speisen und kohlensäurehaltige Getränke bringen.

Häufiges Aufstoßen kann jedoch auch ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung oder Funktionsstörung des Magens wie beispielsweise eine Magenschleimhautentzündung oder ein Befall des Magens mit dem Bakterium Helicobacter Pylori sein. Manchmal sind auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten Schuld an der übermäßigen Gasproduktion im Magen und dem anschließendem Aufstoßen. Viele Menschen reagieren beispielsweise empfindlich auf Milch- und Fruchtzucker, Gluten oder bestimmte Eiweißstoffe.

Eine weitere Möglichkeit für häufiges Aufstoßen ist ein undichter oberer Magenverschluss, der durch bestimmte Krankheiten oder Medikamente entstanden sein kann. Häufiges Aufstoßen in Verbindung mit Sodbrennen kann aber auch ein Hinweis auf die Refluxkrankheit sein, bei der Magensäure und Speisereste in die Speiseröhre aufsteigen. Häufiges Aufstoßen sollte möglichst durch einen Arzt abgeklärt werden. Die Behandlung richtet sich nach der jeweiligen Diagnose (Gastritis, Erkrankungen und Ausbuchtungen in der Speiseröhre, Fehlfunktion des oberen Magenverschlusses).

Aussicht & Prognose

Bei Aufstoßen muss nicht zwingend ein Arzt konsultiert werden. Es tritt in vielen Fällen nach dem Essen oder nach dem Trinken kohlensäurehaltiger Getränke auf und muss nicht zwingend behandelt werden.

In vielen Fällen wird das Aufstoßen mit einem Brennen begleitet. Hierbei handelt es sich um das bekannte Sodbrennen. Diese Krankheit kann sich entwickeln, wenn das Aufstoßen nicht behandelt wird. Dabei wird die Speiseröhre durch die aufstoßende Magensäure dauerhaft beschädigt. Diese Schädigung ist irreversibel. Das Aufstoßen kann auch als Folge von bestimmten Medikamenten auftreten, weswegen der Muskel am Magen nicht fest geschlossen wird. Hier ist ein Wechsel der Medikamente zu empfehlen.

Ohne Behandlung kann auch eine Magenschleimhautentzündung auftreten, sie ist ein häufiger Grund für ein starkes Aufstoßen. Sollte das Aufstoßen sehr stark sein und auch unverdauter Nahrungsbrei in den Mund gelangen, so muss ein Arzt aufgesucht werden. Auch bei üblen Gerüchen durch das Aufstoßen muss dringend ein Arzt konsultiert werden. Die Behandlung erfolgt mit Medikamenten, in wenigen Fällen muss eine Operation erfolgen. Vor der Behandlung wird eine Magenspiegelung durchgeführt.

In den meisten Fällen kann die Ursache für das Aufstoßen geheilt werden, sodass sich hier ein positiver Krankheitsverlauf ergibt.

Hier finden Sie Ihre Medikamente:

Vorbeugung

Bei gelegentlichem Aufstoßen hilft eine Tasse magenberuhigender Kamillentee oder Heilerde, die zur inneren Anwendung bestimmt ist. Kümmel-, Anis- und Fencheltee haben die gleiche hilfreiche Wirkung. Auch Bewegung und häufiges Trinken fördern die Verdauung und reduzieren die Gasbildung in Magen und Darm. Kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt erleichtern dem Magen die Verdauung, verhindern ein unangenehmes Völlegefühl und lästiges Aufstoßen.

Leicht verdauliche Speisen sind fettigen und schwer verdaulichen Speisen vorzuziehen. Bei einem Reizmagen sollte man auf Koffein, Alkohol und scharf gewürzte Speisen verzichten, denn sie würden die Magenschleimhaut unnötig reizen und die Verdauung behindern. Reagiert der Magen auf Stress mit Verdauungsbeschwerden und Aufstoßen, sind Entspannungsübungen wie beispielsweise Yoga hilfreich.

Das können Sie selbst tun

Aufstoßen ist meist harmlos und kann oft bereits durch eine Umstellung des Essverhaltens gelindert werden. Es empfiehlt sich, langsam und bewusst zu essen und jeden Bissen gründlich zu kauen. Durch mehrere, dafür regelmäßigere Mahlzeiten, die in einer ruhigen, stressfreien Atmosphäre eingenommen werden, wird der Verdauungstrakt zusätzlich entlastet. Schwer verdauliche Nahrung wie Rohkost sollte reduziert werden, bis die Beschwerden zurückgegangen sind.

Nach dem Essen hilft außerdem ein ausgedehnter Verdauungsspaziergang, um das unangenehme Aufstoßen zu vermeiden. Bei saurem Aufstoßen bringt ein Verdauungsschlaf mit erhöhtem Oberkörper oft die gewünschte Linderung. Grundsätzlich sollten Reizstoffe wie übermäßig fettiges oder süßes Essen, Alkohol oder Nikotin, aber auch kohlensäurehaltige Getränke gemieden werden. Stattdessen helfen entblähende Tees mit Fenchel, Kamille oder Kümmel, das Aufstoßen zu reduzieren.

Um Aufstoßen in der Nacht zu vermeiden, sollte die letzte Mahlzeit maximal drei bis vier Stunden vor dem Zubettgehen erfolgen. Durch die Vermeidung von Stress kann das Aufstoßen in vielen Fällen ebenfalls reduziert werden. Bleibt das Aufstoßen bestehen oder kommt es zu säuerlichem Aufstoßen oder gar Erbrechen, sollte zur Behandlung der Hausarzt hinzugezogen werden.

Quellen

  • Kojda, G.: Pharmakologie / Toxikologie systematisch. UNI-MED, Bremen 2002
  • Messmann, H. (Hrsg.): Klinische Gastroenterologie. Thieme, Stuttgart 2012
  • Renz-Polster, H., Krautzig, S.: Basislehrbuch Innere Medizin. Urban & Fischer, München 2012

Von Ärzten geprüft und nach hohen wissenschaftlichen Standards verfasst
Dieser Artikel wurde anhand medizinischer Fachliteratur, aktuellen Forschungsergebnissen und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

Autor

Experte: Dr. med. Nonnenmacher
Autor: Medizinredaktion
Aktualisiert am: 21. September 2018

Mein Name ist Dr. med. Albrecht Nonnenmacher. Ich bin leitender Oberarzt für Innere Medizin & Pneumologie. Als medizinischer Experte gewährleiste ich mit meiner langjährigen beruflichen Erfahrung die medizinische Qualitätsicherung hier auf MedLexi.de. So kann ich Ihnen helfen, Ihre Gesundheit besser zu verstehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Welche Erfahrungen und Hinweise haben Sie zum Thema Aufstoßen?

Name oder Pseudonym:

Kommentar:

(Bitte auf Groß-, Kleinschreibung und verständliche, ganze Sätze achten.)

Sicherheitsfrage: Wieviel sind 30 plus 5?

Mit dem Abschicken Ihres Kommentars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten (Datenschutzerklärung) durch diese Website einverstanden.

Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

jutta kommentierte am 08.01.2012

Unser Sohn, 15 Jahre, konnte weder bisher aufstoßen, noch hatte er das Bedürfnis aufstoßen zu müssen. Bisher haben wir uns über dieses Phänomen zwar gewundert aber noch nicht großartig weiter nachgedacht. Auf dem Internetweg versuchte ich nun hierauf eine Antwort zu finden, wurde bisher jedoch nicht fündig. Könnte mir vielleicht jemand mitteilen, ob wir irgendwie gesundheitsmäßig aktiv werden müssen? Muß dieser Manko ärzlicherseits mal untersucht werden? Für eine Rückantwort wäre ich sehr dankbar.

Rica kommentierte am 29.01.2012

Ich habe ständiges kräftiges Aufstoßen (Luft auspusten), als wenn was im Körper (Magen) gärt und das jetzt unbedingt als Luft raus muss. Ich fühle mich unwohl, wenn dann wieder länger die Luft raus ist, geht es mir besser. Auch nachts werde ich davon wach. Es belastet mich sehr. Keiner kann sich das erklären. Es muss aber irgendwas in meinem Körper passieren, was mich dermaßen belastet.

Uschi kommentierte am 19.07.2012

Wenn ich mal richtig aufstossen kann, geht es mir besser, nur, ich quäle mich damit, mein Herz schmerzt, kann abends dadurch nicht einschlafen und werde nach 4 - 5 Std. wieder wach mit starken Schmerzen. Das habe ich jetzt seit ungefähr einer Woche. Magen- und Darmspiegelung wurden vor ein paar Monaten gemacht. War alles in Ordnung. Ich habe das Gefühl, diese sogenannten Rülpser bleiben mir buchstäblich im Hals hängen.

MammaMia kommentierte am 26.01.2013

Seit ca. 8 Jahren habe ich bereits ein Problem mit dem Aufstoßen. Ich habe bereits 3 Magenspiegelungen hinter mir und da wurde nichts Großartiges festgestellt, ein kleiner Zwerchfellbruch, eine Motilitätsstörung, eigentlich nichts was diese derart heftigen Beschwerden auslöst. Vor 2 Monaten wurde eine Histamin- und Glutenintoleranz bei mir diagnostiziert, aber trotz streng eingehaltener Diät ist keine wesentliche Besserung der Beschwerden eingetreten. Ich stoße ständig Luft auf, oft ist es so als käme mir der Magen hoch. Es beginnt gleich morgens nach dem Aufwachen, also praktisch noch auf nüchternen Magen und ist bis ich einschlafe einfach unerträglich. Nehme ich abends nach 19 Uhr noch eine Mahlzeit zu mir, dann habe ich mindestens bis 3 Uhr morgens keine Ruhe von der Luft. Ich habe mich mittlerweile beruflich sowie privat total isoliert. Es ist mir einfach total peinlich und unangenehm, zumal bei mir die Luft oben wie unten gleichermaßen schlimm ist. Je mehr ich die Blähungen unterdrücke, um so mehr fängt das Aufstoßen an. Ich wäre so froh, wenn mir jemand helfen könnte. Angefangen hat alles in einer über einen längeren Zeitraum andauernde Streßsituation.

Egon kommentierte am 05.02.2013

Ich habe unabhängig von Mahlzeiten ständiges Aufstoßen,
mindestens 10-15 mal innerhalb von 24 Stunden.
Abends vor dem Zubettgehen, morgens nach dem Aufstehen. Am Tage und abends spüre ich nach dem Aufstoßen eine große Erleichterung. Obwohl ich am Abend höchstens zwei Scheiben Brot mit einer Scheibe Wurst, Quark und Käse esse, liegt die Speise wie ein Kloß im Magen. Dann trinke ich Cola, um aufstoßen zu können. Auch die mir verschriebenen Tropfen MCP-CT blieben ohne Wirkung. Beim Magenspiegeln wurde keine Entzündung und kein Helicobacter festgestellt. Was könnte die Ursache sein?

Peter kommentierte am 12.02.2013

Meine Frau ist Philippinin. Sie muss sehr oft rülpsen. Wenn sie massiert wird (an den Armen, an den Beinen und am Rücken) entweicht ihrer Meinung nach durch rülpsen die ganze Luft aus dem Körper und es geht ihr besser. Mit dem Magen hat sie gar keine Probleme!
Haben die Menschen aus wärmeren Ländern einen anderen Aufbau der Körperhülle? Vielleicht kann mir jemand darauf antworten.

Nervogastrol kommentierte am 16.04.2013

Ich habe festgestellt, dass es auf Speisen und Getränke ankommt, die man zu sich nimmt, z.B Cola. Ich mag keine Cola, aber es hilft anscheinend. Früher nahm ich Nervogastrol, aber das gibt es leider nicht mehr. Es scheinen sich im Magen bestimmte Pilze o.ä. breit gemacht zu haben, die z.B. durch sauere Gurken oder Cola reduziert werden.

raki kommentierte am 27.06.2013

Ich leide seit mehreren Monaten unter Sodbrennen. So hat alles angefangen. Jetzt hab ich etwas gegen die Magensäure bekommen, ganz kleine Tabletten, dessen Namen ich gerade nicht mehr auswendig kenne. Doch leider muss ich immer noch ständig aufstoßen. Es ist kein saueres Aufstoßen, sondern einfach nur Luft, fast schon krampfartig. Ich kann es auch nicht unterdrücken. Nächste Woche muss ich zur Magenspiegelung mal sehen was dabei rauskommt. Mich belastet dieses Aufstoßen sehr, da ich viel mit Kunden zu tun habe. Kann mir jemand sagen, wie es besser werden könnte?

Pandora kommentierte am 16.07.2013

Sind Sie schon einmal auf eine Candida Albicans Infektion des Magens untersucht worden? Ein ständiger Blähbauch, Aufstoßen und Blähungen können daher kommen. Meist hilft der Wirkstoff Nystatin. Wenn Ihnen bisher nichts geholfen hat, wäre es vielleicht einen Versuch wert.

von Blähungen Geplagter kommentierte am 18.09.2014

Ich werde zeitweise von extremen Blähungen geplagt. Diese treten häufig nach körperlichen Belastungen, aber auch in Verbindung mit Medikamenten und Nahrung auf.
Diese Blähungen habe ich nicht ständig, sodass man sie nicht als Folge von "Luftschlucken" ansehen kann. Ich trinke weder Alkohol noch Bohnenkaffee und keine kohlensäurehaltigen Getränke. Zudem ernähre ich mich auch sehr bewusst. Ich muss allerdings sehr viele Medikamente nehmen, auf die ich nicht verzichten kann.
Diese Blähungen nach körperlichen Belastungen dauern oft mehr als eine Stunde an, sind extrem unangenehm bis schmerzhaft und drücken gegen das Herz.
Wenn mir jemand einen Rat zur Abhilfe geben könnte, wäre ich sehr dankbar.

Rülpsen und Krämpfe im Magen kommentierte am 28.01.2015

Ich studiere neuerdings neben dem Beruf und hatte Umzugsstress. Seitdem habe ich vermehrt Magenschmerzen und rülpse sehr viel. Wenn ich Hunger bekomme, bildet sich so viel Luft in mir, dass ich bestimmt 20 mal hintereinander rülpsen könnte. Unterdrücke ich dies (wie zum Beispiel in einer Vorlesung), dann kommt es zu Krämpfen, die immer schlimmer werden. Ich musste schon ein paar mal deswegen meine Vorlesung verlassen. Aber auch wenn ich etwas gegessen habe (egal was und egal ob viel oder wenig) habe ich mittelschweres bis schweres Bauchweh mit vermehrtem Rülpsen. Für mich persönlich und auch für meine Beziehung ist das Rülpsen nicht schön und die Bauchschmerzen drücken auf meine Leistung bei der Arbeit und im Studium.
Beim Arzt war ich deswegen schon mehrmals. Es wurde eine Stuhlprobe, eine Blutprobe geprüft und ein Ultraschall gemacht, ohne dass irgendetwas herausgefunden wurde. Der Arzt verschrieb mir Tabletten gegen Gastritis, die nichts brachten. Er tippt auf Stress.
Soll das alles nur stressbedingt sein? Ich kann doch nicht mein Studium abbrechen, weil ich Bauchschmerzen habe und dann liegt es nachher doch nicht daran. Auch wenn ich völlig entspannte Dinge im Alltag genieße und abschalte, habe ich Beschwerden. In zwei Monaten habe ich eine Magenspiegelung. Die Auswertung dieser dauert dann noch einmal mindestens 2 Wochen. Was soll ich bis dahin tun? Ernährung umstellen? Allergisch bin ich nicht und Unverträglichkeiten konnte ich bis jetzt nicht feststellen. Es geht mir einfach nach jeder Mahlzeit schlecht.

Stephan kommentierte am 18.05.2015

Der extreme Befall mit Hefepilzen (Candida albicans) kann zu teilweise beklemmenden Zuständen führen. Aufgebläht sein, Herzklopfen und Herzrasen, Schwindelgefühle und Bluthochdruck sowie das Gefühl "neben sich zu stehen", können Symptome sein. Oftmals ist es so, dass man gar nicht aufstoßen kann, obwohl man möchte. Nystatin hilft.