Ureteroskopie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 5. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Unter einer Ureteroskopie wird eine Harnleiterspiegelung verstanden. Sie eignet sich sowohl zu diagnostischen als auch zu therapeutischen Zwecken.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Ureteroskopie?

Ureteroskopie
In den meisten Fällen wird eine Harnleiterspiegelung vorgenommen, um Harnsteine oder Nierensteine zu entfernen.

Die Ureteroskopie ist auch unter der Bezeichnung Harnleiterspiegelung bekannt. Bei einer zusätzlichen Beurteilung des Nierenbeckens sprechen Mediziner von einer Ureterorenoskopie. Sie dient zur urologischen Beurteilung des Harnleiters und gehört zu den medizinischen Routineverfahren der Urologie.

Bei der Ureteroskopie handelt es sich um ein endoskopisches Verfahren. So kommen für die Harnleiterspiegelung unterschiedliche Endoskope zur Anwendung. Die speziellen Ureteroskope sind entweder flexibel, halbstarr oder starr. Der Durchmesser der schmalen medizinischen Instrumente liegt zwischen 2 und 4 Millimetern. Zusätzlich verfügen die Endoskope über einen Arbeitskanal, einen Spülkanal sowie einen Lichtleiter samt Optik. Als besonders geeignet für eine Ureteroskopie gelten halbstarre Mini-Ureteroskope.

Welche Bauform im Einzelfall gewählt wird, richtet sich vor allem danach, welcher Abschnitt des Harntrakts erreicht werden soll. Starre und halbstarre Instrumente sind formstabil, lassen sich gut steuern und bieten einen vergleichsweise weiten Arbeitskanal; sie kommen deshalb bevorzugt im unteren und mittleren Harnleiter zum Einsatz. Für den oberen Harnleiter, das Nierenbecken und die Nierenkelche eignen sie sich wegen des gewundenen Verlaufs der Harnwege nur begrenzt. Dort werden flexible Ureterorenoskope verwendet, deren Spitze sich weit abwinkeln lässt, sodass auch abgelegene Kelchgruppen einsehbar werden. Für dieses Vorgehen hat sich die Bezeichnung retrograde intrarenale Chirurgie eingebürgert, weil der Zugang entgegen der Flussrichtung des Harns erfolgt.

Die Bildübertragung erfolgt entweder über ein Bündel feiner Glasfasern oder über einen Bildsensor unmittelbar an der Instrumentenspitze. Digitale Geräte liefern ein kontrastreicheres Bild, sind dafür empfindlicher und in der Aufbereitung aufwendiger. Daneben stehen Einmalinstrumente zur Verfügung, die nach dem Eingriff verworfen werden und damit Reinigung und Sterilisation entbehrlich machen. Der Durchmesser der Endoskope wird in der Urologie häufig nicht in Millimetern, sondern in der Maßeinheit Charrière angegeben; drei Charrière entsprechen einem Millimeter.

Über den Arbeitskanal lassen sich verschiedene Werkzeuge einführen. Dazu gehören Laserfasern zum Zertrümmern von Steinen, Fasszangen und entfaltbare Drahtkörbchen zum Bergen von Fragmenten, Zangen zur Gewebeentnahme sowie Führungsdrähte, die dem Endoskop den Weg weisen. Der Spülkanal hält das Sichtfeld frei, weil Blut und Steinstaub die Sicht sonst rasch trüben würden.

Von der Ureteroskopie abzugrenzen ist die Blasenspiegelung, die nur Harnröhre und Harnblase darstellt. Sie geht der Harnleiterspiegelung in aller Regel unmittelbar voraus: Der Urologe stellt zunächst die Harnblase dar und sucht die Mündung des Harnleiters auf, bevor er das Ureteroskop dort einführt.

Funktion, Wirkung & Ziele

Zum Einsatz kann eine Ureteroskopie sowohl zu diagnostischen Zwecken als auch für eine Therapie kommen. In den meisten Fällen wird eine Harnleiterspiegelung vorgenommen, um Harnsteine oder Nierensteine zu entfernen.

Auch Steintrümmer, die durch eine ESWL (Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie) entstehen, werden per Ureteroskopie aus dem Organismus entfernt. Diagnostisch ist die Harnleiterspiegelung sinnvoll, wenn der Patient unter einer Verengung der Harnleiter leidet, oder um Nierenbeckentumore und Harnleitertumore auszuschließen.

Als Indikationen für eine Ureteroskopie gelten eine endourologische Harnsteintherapie, das Entnehmen einer Gewebeprobe zwecks histologischer Untersuchung, das Entnehmen einer Urinprobe oder von Spülflüssigkeit, um eine zytologische Untersuchung durchzuführen, sowie das Abklären von ungenauen Raumforderungen im Harnleiterbereich und im Nierenbeckenhohlsystem. Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind eine Behandlung von Abgangsengen in Harnleiter und Nierenbecken, das Abklären von unklaren Blutungen in der oberen Harntraktregion und eine lokale Behandlung von oberflächlichen Tumoren in Harnleiter- und Nierenbeckenhohlbereich.

Vor dem Eingriff steht eine Reihe von Voruntersuchungen. Dazu gehören regelmäßig eine Urinuntersuchung mit Anlage einer Urinkultur, um einen unbehandelten Harnwegsinfekt auszuschließen, eine Blutentnahme mit Bestimmung der Gerinnungswerte und der Nierenfunktion sowie eine Bildgebung. Als bildgebende Verfahren dienen die Ultraschalluntersuchung und bei Steinleiden meist eine strahlensparende Computertomographie, die Lage, Größe und Dichte des Steins zeigt und damit die Wahl des Verfahrens mitbestimmt. Im Aufklärungsgespräch bespricht der Arzt Ablauf, Alternativen und mögliche Komplikationen; blutverdünnende Medikamente und Vorerkrankungen müssen dabei zur Sprache kommen. Da der Eingriff eine Betäubung erfordert, muss der Patient nüchtern erscheinen.

Bevor die Ureteroskopie beginnt, wird der Patient betäubt: in der Regel mit einer Vollnarkose, möglich ist aber auch eine Spinalanästhesie. Der Eingriff erfolgt meist stationär, kann aber auch ambulant vorgenommen werden. Zur Durchführung einer Harnleiterspiegelung wird ein starres oder flexibles Endoskop via Harnröhre und Harnblase in den Harnleiter vorgeschoben. Dabei hat der behandelnde Arzt stets Sichtkontrolle über einen angeschlossenen Monitor.

Auch eine Röntgenkontrolle findet meist statt. Auf diese Weise gelangt der Arzt zu sämtlichen wichtigen Bildinformationen während des minimal-invasiven Eingriffs. Die Ausführung einer Ureteroskopie erfolgt in der Regel durch einen erfahrenen Urologen. In manchen Fällen kann es erforderlich sein, die Mündung des Harnleiters aufzudehnen. Außerdem ist es oft sinnvoll, ein Kontrastmittel zu injizieren. Dieses ermöglicht ein verbessertes Orientieren über den Harnleiterbereich. Auch Hindernisse lassen sich mit dieser Methode gut erkennen.

Für den Eingriff wird der Patient in Steinschnittlage gebracht, also auf dem Rücken mit angehobenen und gespreizten Beinen; diese Lagerung verschafft dem Untersucher den nötigen Zugang zur Harnröhre. Zunächst schiebt der Urologe einen dünnen Führungsdraht bis in das Nierenbecken vor. Dieser Draht bleibt während des gesamten Eingriffs liegen und dient als Sicherheitsleine: Geht die Sicht verloren oder verkrampft sich der Harnleiter, ist der Weg zurück in das Hohlsystem damit gesichert. Bei ausgedehnten Eingriffen wird zusätzlich eine dünne Zugangsschleuse in den Harnleiter gelegt, durch die sich das flexible Endoskop mehrfach ein- und ausführen lässt, ohne die Schleimhaut jedes Mal erneut zu belasten. Wie lange der Eingriff dauert, hängt von Zahl, Größe und Härte der Steine ab und lässt sich vorher nur ungefähr abschätzen.

Sollte sich die Harnröhre nicht passieren lassen, was aufgrund einer vergrößerten Prostata der Fall sein kann, erfolgt die Punktion der Harnblase durch die Bauchdecke, um einen Zugang anzulegen. Zum Ende der Untersuchung legt der Urologe in vielen Fällen eine Harnleiterschiene ein. Sofern keine Komplikationen zu verzeichnen sind, erfolgt die Entfernung der Schiene je nach Befund nach wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen. Solange die Schiene liegt, kommt es häufig zu vermehrtem Harndrang, zu Flankenschmerzen beim Wasserlassen und zu leichten Blutbeimengungen im Urin; diese Beschwerden verschwinden nach dem Ziehen der Schiene wieder.

Bei den meisten Harnleiterspiegelungen besteht das Ziel, vorhandene Harnleitersteine oder Nierensteine aus dem Körper zu entfernen. Unter Nierensteinen leiden etwa 15 Prozent aller männlichen Patienten sowie 5 bis 10 Prozent aller Frauen. Führen die Steine zu einer Blockade der harnableitenden Wege, kann dies beträchtliche Schmerzen zur Folge haben. Normalerweise gelangen die Steine auf natürlichem Wege aus dem Organismus. Geschieht dies jedoch nicht, ist eine Harnleiterspiegelung zu ihrer Beseitigung erforderlich. Als typische Indikationen für eine Ureteroskopie gelten überdurchschnittlich große Steine, die sich im Harnleiter verklemmen, oder ein Urinstau in Richtung Niere.

Nach dem Einlassen des Ureteroskops findet das Zertrümmern des blockierenden Steins in kleinere Teile statt. Zu diesem Zweck kommt meist ein Laser zum Einsatz. Üblich ist dabei der Holmium-Laser, der den Stein durch kurze Energieimpulse zerkleinert. Um die dabei entstehenden kleineren Steinbröckchen aus dem Harnleiter zu entfernen, wird eine winzige Fasszange, die zum Ureteroskop gehört, benutzt. Durch das Zerkleinern und Entfernen der Nieren- oder Harnsteine erlangt der Patient wieder Schmerzfreiheit.

Ob die Bruchstücke geborgen oder so weit zertrümmert werden, dass sie von selbst abgehen, entscheidet der Operateur nach Lage und Beschaffenheit des Steins. Geborgene Fragmente werden anschließend im Labor auf ihre Zusammensetzung untersucht. Diese Steinanalyse ist mehr als eine Formsache: Kalziumoxalat-, Harnsäure-, Infekt- und Zystinsteine entstehen unter jeweils anderen Bedingungen, und erst die Kenntnis der Steinart erlaubt es, einer erneuten Steinbildung gezielt vorzubeugen. Steine aus Harnsäure etwa treten gehäuft bei Gicht auf und lassen sich unter Umständen ohne Eingriff auflösen.

Die Harnleiterspiegelung ist nicht das einzige Verfahren der Steintherapie. Bei der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie wird der Stein von außen durch gebündelte Stoßwellen zertrümmert, ohne dass ein Instrument in den Körper eingeführt wird; dafür bleibt es dem Körper überlassen, die Bruchstücke auszuscheiden, was nicht in jedem Fall gelingt. Bei sehr großen Nierensteinen wird der Zugang stattdessen über einen Kanal durch die Flanke unmittelbar in die Niere gelegt. Welches Verfahren infrage kommt, richtet sich nach Größe, Lage und Zusammensetzung des Steins, nach der Anatomie der Harnwege und nach den Begleiterkrankungen des Patienten. Ein Vorzug der Ureteroskopie liegt darin, dass der Stein in einer Sitzung unter Sicht entfernt wird und der Erfolg damit unmittelbar überprüfbar ist.

Nicht jede Harnleiterspiegelung dient der Steinbehandlung. Bei unklaren Befunden im Bereich von Harnleiter und Nierenbecken ist die Spiegelung häufig das einzige Verfahren, das die Schleimhaut unmittelbar sichtbar macht. Bildgebende Untersuchungen zeigen dort zwar Aussparungen und Verengungen, lassen aber oft offen, ob eine Narbe, ein Blutgerinnsel oder ein Tumor dahintersteckt. Während der Spiegelung kann der Urologe Spülflüssigkeit gezielt aus dem betroffenen Abschnitt entnehmen und Gewebe abtragen. Weil die Wand des Harnleiters dünn ist und der Arbeitskanal wenig Raum bietet, fallen die Gewebeproben allerdings klein aus, sodass sich aus ihnen nicht immer ableiten lässt, wie tief ein Tumor bereits in die Wand hineinreicht. Der feingewebliche Befund wird deshalb stets zusammen mit der Bildgebung und der zytologischen Untersuchung bewertet. Auch bei anhaltender Blutbeimengung im Harn, die nur aus einer Niere stammt und für die sich sonst keine Erklärung findet, kann die Spiegelung die entscheidende Untersuchung sein.

Durchgeführt wird die Ureteroskopie in urologischen Fachabteilungen und in entsprechend ausgestatteten Praxen, denn neben dem Endoskop müssen ein Laser, eine Röntgeneinrichtung und die Voraussetzungen für eine Narkose vorhanden sein. Ob die Behandlung ambulant oder mit stationärer Aufnahme erfolgt, richtet sich nach dem Befund, nach der zu erwartenden Dauer des Eingriffs und nach den Begleiterkrankungen des Patienten.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Mitunter kann eine Ureteroskopie auch mit gewissen Risiken verbunden sein. Allerdings treten Komplikationen wie eine Infektion, eine narbige Harnleiterverengung oder Verletzungen am Harnleiter nur sehr selten auf. Weitere Komplikationen können Fieber, eine Perforation des Harnleiters oder ein Harnleiterabriss sein. Als denkbar gilt zudem das Entstehen einer Stenose (Verengung), die dann ihrerseits behandelt werden muss. Wichtig ist, sich vom Arzt über mögliche Komplikationen und Nebenwirkungen umfassend aufklären zu lassen.

Wie häufig Komplikationen auftreten, hängt wesentlich davon ab, wie schwierig der Zugang ist und wie lange der Eingriff dauert. Die bedeutsamste ernsthafte Komplikation ist eine aufsteigende Infektion: Weil während der Spiegelung gespült wird und dabei der Druck im Nierenhohlsystem ansteigen kann, können Keime in die Blutbahn gelangen. Aus einem zunächst harmlos wirkenden Infekt kann so innerhalb kurzer Zeit eine Blutvergiftung werden. Deshalb wird vor dem Eingriff eine Urinkultur angelegt und ein nachgewiesener Infekt zuerst behandelt.

Verletzungen des Harnleiters reichen von einer oberflächlichen Abschürfung der Schleimhaut, die von selbst verheilt, über eine Perforation der Wand bis zu dem sehr seltenen, aber schwerwiegenden Ausriss des Harnleiters, der operativ versorgt werden muss. Eine narbige Verengung entsteht meist erst Wochen bis Monate nach dem Eingriff und macht sich durch einen Harnstau bemerkbar, der anfangs unbemerkt bleiben kann.

Des Weiteren bestehen bestimmte Kontraindikationen. So darf eine Ureteroskopie nicht vorgenommen werden, wenn der Patient unter Blutgerinnungsstörungen oder einem Harnwegsinfekt leidet. Diese Gegenanzeigen lassen sich durch eine Voruntersuchung erkennen. Eine andere Kontraindikation ist das Vorliegen von Passagehindernissen, die u. a. durch eine Stenose entstehen können. Eine Behandlung mit einem Endoskop sollte dann wegen denkbarer Komplikationen unterbleiben.

Nach der Durchführung einer Harnleiterspiegelung wird der Patient noch eine Weile beobachtet. Dies gilt auch dann, wenn der Eingriff ambulant erfolgt. So finden noch am Tage der Ureteroskopie eine Sonographie (Ultraschalluntersuchung) sowie eine Röntgenaufnahme statt. Dabei wird die vollständige Entfernung der Steine kontrolliert. Damit es nicht wiederum zu einer Steinbildung kommt, muss der Patient reichlich trinken und sich viel bewegen. Durch das Trinken lassen sich zudem Keime, die in die Harnblase verschleppt wurden, wieder aus dem Körper hinausspülen.

Die weitere Nachsorge richtet sich danach, ob eine Harnleiterschiene eingelegt wurde. Deren Enden liegen aufgerollt im Nierenbecken und in der Harnblase, sodass der Harn auch bei geschwollener Schleimhaut abfließen kann. Gezogen wird die Schiene in aller Regel ambulant über die Harnröhre; das dauert nur kurz und erfordert keine Narkose. Bis dahin sollten schwere körperliche Belastungen unterbleiben.

Ob eine weitere Behandlung nötig wird, etwa weil Restfragmente verblieben sind, klärt die Kontrolluntersuchung. Wer bereits einmal Steine gebildet hat, trägt ein deutlich erhöhtes Risiko, erneut welche zu bilden. An die Steinentfernung schließt sich deshalb meist eine Beratung zur Vorbeugung an, in die das Ergebnis der Steinanalyse ebenso eingeht wie Ernährungsgewohnheiten, Körpergewicht und Vorerkrankungen. Bei einer diagnostisch durchgeführten Harnleiterspiegelung tritt an diese Stelle die Besprechung des feingeweblichen Befundes: Ergibt die Gewebeprobe einen bösartigen Befund im Bereich von Harnleiter oder Nierenbecken, schließt sich eine gesonderte Behandlungsplanung an.

Treten nach der Ureteroskopie unerwartete Nebenwirkungen wie starke Schmerzen, Fieber, Harnverhalt oder Blutungen auf, ist rasch ein Arzt zu verständigen. Die Kontrolluntersuchung nach der Harnleiterspiegelung sollte unbedingt eingehalten werden.

Quellen

  • Michel, M. S., Thüroff, J. W., Janetschek, G., Wirth, M. (Hrsg.): Die Urologie.
    ISBN: 9783662634011
  • Schmelz, H.-U., Sparwasser, C., Ruf, C., Nestler, T.: Facharztwissen Urologie.
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  • Gschwend, J. E., Hautmann, R.: Urologie.
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  • Gasser, T., Eberli, D., Thomas, C.: Basiswissen Urologie.
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  • Michel, M. S., Thüroff, J. W. (Hrsg.): Urologische Differenzialdiagnose.
    ISBN: 9783131010636

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