Urologie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 5. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Die Urologie stellt ein Teilgebiet der Medizin dar. Sie beschäftigt sich überwiegend mit den harnbildenden und harnableitenden Organen (Nieren, Blase und Co.). Die Wurzeln der Urologie reichen übrigens bis ins Altertum zurück, obwohl die Urologie selbst noch ein junges eigenständiges Fachgebiet der Medizin darstellt.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Urologie?

Urologie
Die Urologie stellt ein Teilgebiet der Medizin dar. Sie beschäftigt sich überwiegend mit den harnbildenden und harnableitenden Organen (Nieren, Blase und Co.).

Unter der Urologie versteht man in der modernen Schulmedizin das Teilgebiet, das sich überwiegend und detailliert mit den harnbildenden und harnableitenden Organen beschäftigt - also mit den Nieren, der Harnblase, dem Harnleiter und der Harnröhre.

Zum Behandlungsspektrum der Urologie kommen jedoch auch Krankheiten und Beschwerden hinzu, welche die Geschlechtsorgane des Mannes, also die Hoden, die Nebenhoden, die Samenleiter, die Samenbläschen, den Penis und die Prostata, betreffen. Dadurch wird das Fach- und Teilgebiet der Andrologie abgedeckt. Die Urologie behandelt dabei Frauen wie Männer: Erkrankungen der Nieren, der Harnleiter, der Blase und der Harnröhre kommen bei beiden Geschlechtern vor, während die Andrologie allein den Geschlechtsorganen des Mannes gilt.

Ein eigenständiges Fachgebiet, das eng an die Urologie angrenzt, ist die Nephrologie, die sich als Teilgebiet der Inneren Medizin speziell mit den inneren Erkrankungen der Nieren befasst. Zudem gibt es oft Überschneidungen zwischen der Urologie und der Gynäkologie, der Neurologie, der Onkologie und der Chirurgie.

Die Bezeichnung geht auf die griechischen Wörter für Harn und Lehre zurück; wörtlich genommen ist die Urologie also die Lehre vom Harn. Der Weg zum Facharzt für Urologie führt über ein abgeschlossenes Medizinstudium und eine mehrjährige Weiterbildung, deren Inhalte und Dauer die Weiterbildungsordnung der jeweiligen Landesärztekammer festlegt. Sie umfasst neben der Diagnostik und der konservativen Behandlung ausdrücklich auch die Operationslehre, weshalb Urologen anders als die meisten internistisch tätigen Fachärzte selbst operieren. Innerhalb des Gebietes haben sich Arbeitsschwerpunkte herausgebildet: die Behandlung urologischer Tumoren, die Urologie des Kindesalters, die Behandlung von Blasenfunktionsstörungen bei Erkrankungen des Nervensystems sowie die Andrologie, für die eine eigene Zusatz-Weiterbildung besteht.

Die urologische Versorgung findet dabei auf zwei Ebenen statt. In der Praxis des niedergelassenen Urologen liegen die Früherkennung, die Abklärung von Beschwerden und ein großer Teil der Behandlungen; in der Klinik werden die größeren Eingriffe vorgenommen, und dort sind auch die Geräte für aufwendigere Verfahren vorhanden. Zwischen beiden Ebenen wird überwiesen, je nachdem, was die Diagnose verlangt.

Geschichte & Entwicklung

Die Geschichte der Urologie reicht bis in die Antike zurück, als Ärzte bereits einfache Methoden zur Behandlung von Harnwegserkrankungen entwickelten. Im alten Ägypten wurden Steine in der Blase als Erkrankung erkannt, und Hippokrates, der Vater der Medizin, beschrieb erste Ansätze zur Behandlung von Harnwegsproblemen. Im Mittelalter nutzten arabische Mediziner wie Avicenna fortschrittlichere Techniken, um Harnsteine zu entfernen, was die Grundlage für spätere urologische Entwicklungen bildete.

Vor der Herausbildung des Faches lag ein Teil seiner heutigen Aufgaben in den Händen fahrender Steinschneider, die den Blasenstein außerhalb der akademischen Medizin entfernten. Der Eingriff war mit hoher Sterblichkeit verbunden, und die Ärzteschaft überließ ihn lange Zeit anderen. Erst die Verbindung von Betäubung, Blutstillung und keimfreiem Arbeiten machte planbare Eingriffe an den Harnwegen möglich.

Die moderne Urologie begann sich jedoch erst im 19. Jahrhundert als eigenständiges Fachgebiet zu etablieren. Ein bedeutender Durchbruch war die Erfindung des Zystoskops im Jahr 1877 durch den deutschen Arzt Max Nitze, das es ermöglichte, die Blase von innen zu betrachten. Dies revolutionierte die Diagnose und Behandlung von Harnwegserkrankungen und Blasenkrebs.

Auf Nitzes Zystoskop folgte rasch die Darstellung der Harnwege im Röntgenbild, zunächst mit Kontrastmitteln, die über einen Katheter in Harnleiter und Nierenbecken eingebracht wurden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden eigene Fachgesellschaften und Fachzeitschriften; damit war die Urologie auch organisatorisch von der allgemeinen Chirurgie abgesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen die Nierentransplantation und die Zertrümmerung von Steinen durch Stoßwellen hinzu.

Im 20. Jahrhundert entwickelte sich die Urologie rasant weiter. Fortschritte in der Chirurgie und Anästhesie ermöglichten die Durchführung komplexer Eingriffe wie die Entfernung von Nierensteinen und Tumoren. Mit der Einführung der Antibiotika wurden auch Harnwegsinfektionen besser behandelbar. In den letzten Jahrzehnten hat die Urologie von minimalinvasiven Techniken wie der Endoskopie und Roboterchirurgie profitiert, was zu präziseren und weniger invasiven Behandlungen führte. Heute ist die Urologie ein hochspezialisiertes Fachgebiet, das Krankheiten der Harnwege und des männlichen Fortpflanzungssystems behandelt.

Einsatz & Indikation

Eine Behandlung in der Urologie wird durchgeführt, wenn Erkrankungen oder Funktionsstörungen der Harnwege und des männlichen Fortpflanzungssystems vorliegen. Urologische Erkrankungen betreffen sowohl Männer als auch Frauen, wobei Männer zusätzlich Erkrankungen der Prostata und der Hoden haben können. Häufige Gründe für eine urologische Behandlung sind Harnwegsinfektionen, Nieren- und Blasensteine, Blasenkrebs, Prostatabeschwerden sowie Inkontinenz.

Bei Männern wird eine urologische Behandlung oft notwendig, wenn Symptome wie Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Schmerzen im Unterleib oder Blut im Urin auftreten, da diese auf Prostataerkrankungen wie eine gutartige Prostatavergrößerung oder Prostatakrebs hinweisen können. Frauen benötigen urologische Behandlungen häufig bei wiederkehrenden Harnwegsinfektionen oder Harninkontinenz.

Auch Nierenprobleme wie Nierensteine oder Verletzungen der Niere erfordern eine Behandlung durch einen Urologen. Die Therapie reicht von medikamentösen Behandlungen bis hin zu operativen Eingriffen wie der Entfernung von Nierensteinen, der Behandlung von Tumoren oder der Korrektur von Fehlfunktionen.

Darüber hinaus sind urologische Untersuchungen bei Fruchtbarkeitsproblemen bei Männern oder bei sexuellen Funktionsstörungen wie Erektionsstörungen notwendig. Regelmäßige urologische Untersuchungen, insbesondere bei älteren Männern, helfen, Prostata- und Blasenerkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Ein eigener Anlass, den Urologen aufzusuchen, ist die gesetzliche Krebsfrüherkennung. Männer haben vom 45. Lebensjahr an einmal jährlich Anspruch auf eine Untersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs; sie umfasst das Gespräch über Beschwerden, die Betrachtung des äußeren Genitales, das Abtasten der Prostata vom Enddarm aus und das Abtasten der zugehörigen Lymphknoten. Die Bestimmung des PSA-Werts im Blut gehört nicht zu dieser Leistung und wird von den gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen der Früherkennung nicht übernommen; sie kann auf eigene Kosten oder, bei bestehendem Verdacht, als Untersuchung zulasten der Kasse veranlasst werden.

Vorteile & Nutzen

Die Urologie bietet gegenüber anderen Behandlungs- und Untersuchungsmethoden den Vorteil einer spezialisierten Diagnostik und Therapie für Erkrankungen des Harntrakts und des männlichen Fortpflanzungssystems. Urologen sind speziell ausgebildet, um Krankheiten und Funktionsstörungen in diesen Bereichen zu diagnostizieren und gezielt zu behandeln. Diese Spezialisierung führt zu einer präziseren Diagnose und maßgeschneiderten Behandlungsplänen.

Ein wesentlicher Vorteil der Urologie ist der Einsatz moderner, oft minimalinvasiver Verfahren. Techniken wie die Zystoskopie, bei der die Blase mit einem speziellen Instrument untersucht wird, oder die Endoskopie, die eine Untersuchung und Behandlung von Harnleitern und Nieren ermöglicht, sind präzise und schonend. Diese Methoden führen oft zu kürzeren Erholungszeiten und weniger Komplikationen im Vergleich zu traditionellen chirurgischen Eingriffen.

Darüber hinaus bietet die Urologie spezialisierte Behandlungsmöglichkeiten für Prostatakrankheiten, Blasen- und Nierensteine sowie Harnwegsinfektionen. Moderne Verfahren wie die roboterassistierte Chirurgie erlauben es Urologen, auch in engen Räumen genau zu arbeiten; Blutverlust und Krankenhausaufenthalt fallen dabei in der Regel geringer aus als beim offenen Eingriff.

Die Urologie ist auch führend in der Verwendung von Lithotripsie zur Zertrümmerung von Nierensteinen ohne chirurgischen Eingriff. Urologen bieten eine Kombination aus medikamentösen und chirurgischen Ansätzen, die auf den jeweiligen Zustand des Patienten zugeschnitten sind, was in vielen Fällen zu besseren Heilungschancen und einer höheren Lebensqualität führt.

Behandlungen & Therapien

Die Urologie trägt die medizinische Aufgabe, Krankheiten und Beschwerden der harnbildenden und harnableitenden Organe vorzubeugen oder diese zu therapieren.

Gleiches gilt für die männlichen inneren und äußeren Geschlechtsorgane. Daher gehören regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen ebenso zum Behandlungsspektrum der übergreifenden Urologie, wie eine Diagnose und Therapie im Fall von Krankheiten und Beschwerden.

Häufige Krankheiten, die dem Fachgebiet der Urologie unterliegen, sind beispielsweise Blasensteine, Blasentumore, Harnsteine, Harnwegsinfektionen, Blasenschwächen und Inkontinenz. Die Nephrologie ist hingegen für die inneren Erkrankungen der Nieren zuständig, also beispielsweise für Nierenentzündungen, Fehlfunktionen der Nieren und die Niereninsuffizienz. Nierensteine, Senknieren und Nierenverletzungen gehören dagegen in den Bereich der Urologie.

Ebenfalls zur Urologie, wenn meistens auch zum Teilgebiet der Andrologie, gehören Krankheiten wie Dauererektionen des männlichen Gliedes, Erektionsstörungen, Potenzstörungen, Impotenz, Fehlbildungen des Gliedes oder der Hoden, gutartige Prostatavergrößerungen, ein Wasserbruch (Flüssigkeitsansammlung in den Hodenhüllen), Vorhautverengungen sowie jegliche Verletzungen der inneren oder äußeren männlichen Geschlechtsorgane.

Beispiele hierfür sind ein Penisbruch, der oft nicht nur die Schwellkörper, sondern auch die Harnröhre stark in Mitleidenschaft zieht. Hier kann unter Umständen ein Hinzuziehen der Chirurgie vonnöten werden. Routineeingriffe wie die Beschneidung bei Vorhautverengungen führen zahlreiche Urologen dagegen selbst durch, denn die operative Behandlung von Erkrankungen des Gebietes gehört zur Weiterbildung im Fach Urologie.

Krebserkrankungen wie etwa Hodenkrebs und Prostatakrebs werden hingegen meistens vom Urologen diagnostiziert und auch operativ behandelt; die anschließende medikamentöse Tumortherapie übernimmt häufig ein Onkologe (mittels Überweisung an die Onkologie). Die möglichst frühzeitige Erkennung von schwerwiegenden Erkrankungen wie beispielsweise von Krebsgeschwülsten und mehr, ist aber auch eine zentrale Aufgabe der Urologie.

Ist die Ursache der Beschwerden oder die Krankheit ersichtlich, können verschiedene Therapiewege beschritten werden. Entzündungen der Harnwege, der Blase und Co. werden meistens medikamentös behandelt. Ebenso können physisch bedingte Potenzstörungen, etwa bei schlechter Durchblutung der Schwellkörper des Penis, durch sogenannte Potenzmittel (Mittel, welche die Durchblutung der Geschlechtsteile fördern) behandelt werden.

Tumore oder Fehlbildungen, welche die Funktion der Organe oder des Körpers beeinflussen oder die sich durch Schmerzen und seelische Belastungen negativ auf das Leben des Patienten auswirken, können hingegen oft chirurgisch behandelt werden. Typisches Beispiel hierfür ist das Entfernen oder Beschneiden der Vorhaut des Penis bei Verengungen.

Je nach vorliegender Diagnose kann es jedoch nötig werden, dass der Urologe ein anderes medizinisches Fachgebiet hinzuziehen oder den Patienten gänzlich an dieses überweisen muss.


Diagnose & Untersuchungsmethoden

In den meisten Fällen findet die Diagnose von vorliegenden Beschwerden und Krankheiten durch unterschiedliche Untersuchungsverfahren statt. Eines davon ist die genaue Betrachtung und Untersuchung der von außen sichtbaren Organe des Harntraktes.

Da dies aber sowohl bei weiblichen als auch bei männlichen Patienten nur bedingt möglich ist, greift der Urologe oft auf Diagnoseverfahren wie Ultraschalluntersuchungen, Blasen- und Nierenspiegelungen, Urinuntersuchungen, Computertomografien und Kernspintomografien (MRT) sowie in selteneren Fällen auch Röntgenuntersuchungen zurück.

Von Letzterem sieht man in der Urologie, wie auch in der Gynäkologie, aber so weit wie möglich ab, um die Geschlechtsorgane von Männern und Frauen nicht zu sehr zu belasten.

Zu den urologischen Standarduntersuchungen gehört ferner die Messung des Harnflusses (Uroflowmetrie), bei welcher der Patient in einen Trichter uriniert und das Gerät die abgegebene Menge je Zeiteinheit aufzeichnet. Sie gibt Aufschluss darüber, ob sich die Blase ungehindert entleert. Ergänzt wird sie meist durch die Bestimmung des Restharns, also jener Menge, die nach dem Wasserlassen in der Blase zurückbleibt und sich mit dem Ultraschallgerät messen lässt. Hinzu kommen Laborwerte aus Blut und Urin sowie, bei Verdacht auf eine bösartige Erkrankung, die Entnahme einer Gewebeprobe.

Durchführung & Ablauf

Eine Behandlung in der Urologie beginnt in der Regel mit einem ausführlichen Patientengespräch, bei dem der Urologe die Symptome, Vorerkrankungen und mögliche Risikofaktoren erfragt. Im Anschluss erfolgt eine körperliche Untersuchung, bei der der Urologe unter anderem die Nierenregion, den Unterbauch und, bei Männern, die Prostata abtastet.

Zur Diagnose werden häufig spezielle Untersuchungen durchgeführt. Dazu gehört die Ultraschalluntersuchung der Nieren, Blase oder Prostata, die schmerzfrei ist und Aufschluss über organische Veränderungen gibt. Auch eine Urinanalyse oder eine Blutuntersuchung kann notwendig sein, um Infektionen oder Funktionsstörungen festzustellen.

In vielen Fällen kommt die Zystoskopie zum Einsatz, bei der mithilfe eines kleinen Kamerainstruments die Harnröhre und Blase von innen betrachtet werden können. Dies ermöglicht eine genaue Beurteilung von Veränderungen, Tumoren oder Verengungen im Harntrakt.

Die Behandlung hängt von der Diagnose ab. Bei Infektionen wie Harnwegsinfektionen werden häufig Antibiotika verschrieben. Nieren- oder Blasensteine können entweder medikamentös behandelt oder mit Techniken wie der Stoßwellentherapie (Lithotripsie) oder einer endoskopischen Steinentfernung beseitigt werden. Bei Prostatabeschwerden, wie einer gutartigen Vergrößerung, werden oft Medikamente verschrieben oder, falls notwendig, minimalinvasive Eingriffe durchgeführt.

Nach der Behandlung folgen regelmäßige Kontrollen, um den Heilungsfortschritt zu überwachen und mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen.

Alternativen

Es gibt mehrere alternative Verfahren zur Urologie, die in Betracht gezogen werden können, insbesondere wenn eine urologische Behandlung nicht möglich oder gewünscht ist. Eine wichtige Alternative ist die Allgemeinmedizin. Hausärzte können oft eine erste Einschätzung von Harnwegsinfektionen, Nierenproblemen oder Prostatabeschwerden vornehmen. Sie verschreiben Medikamente wie Antibiotika oder Schmerzmittel und überwachen den Heilungsverlauf. Allerdings werden komplexere Fälle in der Regel an einen Urologen überwiesen.

Naturheilkunde bietet ebenfalls alternative Ansätze, insbesondere bei leichteren Beschwerden. Pflanzliche Heilmittel wie Cranberry-Extrakte oder Kürbiskernöl werden oft zur Behandlung von Harnwegsinfektionen oder Prostatabeschwerden verwendet. Diese Ansätze können ergänzend zur Schulmedizin eingesetzt werden, haben jedoch ihre Grenzen bei schwereren Erkrankungen.

Auch die Physiotherapie spielt eine Rolle, insbesondere bei Harninkontinenz oder nach Prostataoperationen. Spezielle Beckenbodenübungen können dazu beitragen, die Blasenkontrolle zu verbessern und die Lebensqualität zu steigern.

In Fällen von Niereninsuffizienz, bei denen eine urologische Therapie nicht ausreicht, kommt die Nephrologie zum Einsatz. Nephrologen spezialisieren sich auf Nierenerkrankungen und bieten Behandlungen wie Dialyse an.

Für Patienten, bei denen eine Operation nicht infrage kommt, bietet die Palliativmedizin eine Möglichkeit, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Dies ist besonders relevant bei fortgeschrittenen Erkrankungen, bei denen kurative Therapien keine Option mehr sind.

Quellen

  • Michel, M. S., Thüroff, J. W., Janetschek, G., Wirth, M. (Hrsg.): Die Urologie.
    ISBN: 9783662634011
  • Gschwend, J. E., Hautmann, R.: Urologie.
    ISBN: 9783662736524
  • Gasser, T., Eberli, D., Thomas, C.: Basiswissen Urologie.
    ISBN: 9783662674499
  • Schmelz, H.-U., Sparwasser, C., Ruf, C., Nestler, T.: Facharztwissen Urologie.
    ISBN: 9783662744864
  • Sökeland, J., Schulze, H., Rübben, H.: Taschenlehrbuch Urologie.
    ISBN: 9783133006149

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