Würmer im Stuhl bei Kindern

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 31. August 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Würmer im Stuhl von Kindern sind ein häufiger Befund. Meist handelt es sich um Madenwürmer, seltener um Spulwürmer oder Bandwürmer. Angesteckt haben sich die Kinder in der Regel über ungewaschenes rohes Obst und Gemüse, über Erde beim Spielen im Garten oder über die eigenen Hände. Dieser Artikel gibt einen Überblick über Anzeichen, Behandlung und Vorbeugung.

Inhaltsverzeichnis

Anzeichen & Symptome

Würmer im Stuhl bei Kindern
Blasses Aussehen ist durchaus nicht immer das Zeichen einer echten Blutarmut, sondern oft nur ein Hinweis auf ein anderes Grundleiden, z.B. auf eine Verwurmung bzw. Würmer.

Häufig wird ein Wurmbefall bei Kindern gar nicht bemerkt. Das gilt besonders für die in Deutschland vorkommenden Wurmkrankheiten. Schwere Verläufe sind dabei selten. Trotzdem kann es zu Symptomen und gar zu Komplikationen kommen. Typische Symptome sind Schmerzen im Oberbauch, Appetitlosigkeit im Wechsel mit Heißhunger, Heißhungerattacken auch nach der Nahrungsaufnahme, ständige Müdigkeit oder Unruhe.

Als wichtigstes Indiz für einen Wurmbefall bei Kindern gilt ein heftiger nächtlicher Juckreiz in der Analgegend. Das quälende Jucken am Po kann zu Schlafproblemen und daher langfristig auch zu Konzentrationsstörungen führen. Weitere Symptome kommen in Deutschland nur selten vor. In wärmeren Gegenden gibt es jedoch Wurmarten, die auch grippeähnliche Symptome hervorrufen können.

Dazu zählen Fieber, Husten, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen. Wurmbefall bei Kindern ist in der Regel sehr gut behandelbar. Ohne Behandlung kommt es allerdings häufig zu einer Wiederansteckung, sodass der Befall über Monate bestehen bleiben kann. Allerdings kommt es in Einzelfällen auch zu Komplikationen. So können die Würmer in verschiedene Organe gelangen und dort teils lebensgefährliche Schäden anrichten.

Dabei ist unter Umständen das Auftreten von Blinddarmentzündungen, Lungenerkrankungen oder auch Darmverschlüssen möglich. Aufgrund dieser Restrisiken und der Tatsache, dass sich die Kinder durch Kratzen am Po wieder mit den Wurmeiern anstecken können, sollte bei Wurmbefall immer eine Wurmbehandlung durchgeführt werden.

Beschreiben Eltern ihre Beobachtungen genau, kann der Kinderarzt daraus oft schon auf die Wurmart schließen. Bei einer Infektion mit Spulwürmern spielt vor allem das Umfeld eine Rolle. Überall dort, wo die Abwasserbeseitigung in den Häusern mangelhaft ist, wo man die menschlichen Ausscheidungen (Klärgruben) zum Düngen der Wiesen und Gärten in nächster Nähe der Wohnstätten verwendet, laufen die Kinder Gefahr, sich beim Spielen mit Spulwürmern zu infizieren.

Spulwürmer

Denn mit den menschlichen Ausscheidungen sind befruchtete Spulwürmer in die Erde, aber auch auf das kopfgedüngte Gemüse gelangt. Schon das Verzehren einer Gartenmöhre, die roh und ungewaschen genossen wird, bringt die Spulwurmeier in den Magendarmkanal des Kindes. Dort schlüpfen innerhalb von 4 Tagen aus den Eiern kleine Larven von ¼ mm Länge aus, die sehr bald die Darmwand durchbohren und so in den Blutkreislauf des Menschen gelangen.

Auf dem Blutweg erreichen die Larven das Herz und auch die Lunge, durchbohren wiederum die kleinsten Blutgefäße und wandern danach in den Luftwegen der Lungen aufwärts bis zum Schlund. Daraufhin werden die Larven nach ihrer langen Wanderung erneut verschluckt und entwickeln sich nun im Dünndarm des Menschen zu geschlechtsreifen Spulwürmern. Ihre Weibchen werden bis zu 40 cm lang und legen ungefähr 20 Millionen Eier, die nun wieder mit dem Stuhl ausgeschieden werden.

Dieses biologische Geschehen, zu dem es meist über ungewaschene Nahrungsmittel oder über unzureichende hygienische Verhältnisse kommt, verursacht nicht nur bei empfindlichen Kindern heftige Bauchschmerzen.

Es kann auch durch Knäuelbildung der Würmer zu einer Darmlähmung oder zu einem Darmverschluss kommen. In seltenen Fällen wandern die ausgewachsenen Tiere nicht nur mit dem Stuhl ab, sondern auch aus dem Mund des Kindes heraus.

Der Kinderarzt ist aber auch imstande, die Verwurmung eines Kindes festzustellen, wenn bisher die Spulwürmer nicht mit Sicherheit beobachtet wurden. Durch die Untersuchung des kindlichen Stuhls auf Wurmeier wird die Infektion erkannt; bei Verdacht auf Madenwürmer kommt zusätzlich der Klebestreifentest hinzu. Röntgenaufnahmen, wie sie früher zu diesem Zweck angefertigt wurden, sind dafür heute nicht mehr üblich. Die daraufhin notwendige Wurmkur erfolgt ambulant; welches Mittel gegeben wird und ob eine zweite Gabe nötig ist, richtet sich nach der Wurmart. Viel wichtiger aber ist die Forderung, dass kein Kind ungewaschenes rohes Obst oder Gemüse zu sich nimmt, besonders auf dem Land, wo der Kontakt mit den Exkrementen von Tieren und Menschen eher wahrscheinlich ist.

Madenwürmer

Fadenwurm Madenwurm
Madenwürmer rufen zunächst keine eindeutigen Symptome oder Beschwerden hervor. Bei der Ausscheidung der Würmer kann im Bereich des Afters ein unangenehmer Juckreiz auftreten, oft verbunden mit brennenden Schmerzen oder Problemen beim Stuhlgang.

Wesentlich harmloser als die Spulwürmer, dafür aber viel verbreiteter sind die Madenwürmer, die als kleine bewegliche weiße Fäden von etwa 10 mm Länge sehr oft in den Ausscheidungen der Kinder, aber auch bei Erwachsenen beobachtet werden. Oft sind Schul- und Kindergartenkinder, vorzugsweise aber Heimkinder, befallen, während Säuglinge meist verschont bleiben. Die Madenwürmer leben im unteren Dünndarm und im Dickdarm des Menschen.

Soweit sie nicht mit dem Stuhlgang ausgeschieden werden, wandern die Weibchen während der ersten Schlafstunde des Kindes unter dem Einfluss der Bettwärme aus dem After aus, um dort ihre Eier, etwa 11.000 an der Zahl, abzulegen. In Gegenwart von Sauerstoff reifen diese Eier innerhalb weniger Stunden aus und werden entwicklungsfähig. Das Herumkriechen der Würmer verursacht einen heftigen und lästigen Juckreiz, die Kinder kratzen daraufhin am Po und bringen damit die Wurmeier unter ihre Fingernägel. Von den Fingern werden die Wurmeier weiter verschmiert und gelangen schließlich wieder in den Mund und damit in den Magendarmtrakt des Kindes.

Auf diese Weise sorgt das Kind selbst immer wieder für seine Neuinfektion, denn aus den verschluckten Eiern entwickeln sich neue Madenwürmer. Durch Leib- und Bettwäsche, durch Zimmerstaub und Spielzeug, aber auch durch Handgeben der Kinder untereinander können weitere Kinder oder Erwachsene angesteckt werden.

Eltern sollten immer dann an das Vorliegen von Madenwürmern denken, wenn ihre Kinder durch blasses Aussehen, zappliges Wesen, Überreizbarkeit und schlechtes Einschlafen auffallen. Breite Augenränder und vor allem der allabendliche Juckreiz, der das Kind zum Kratzen verleitet, sind wichtige Hinweiszeichen. Wenn dann die Würmer selbst im Stuhl, in der Wäsche oder unmittelbar am After beobachtet werden, dann gehört das Kind in die Hand des Arztes, der heute mit äußerst wirksamen Medikamenten ohne große Schwierigkeiten diese Darmparasiten beseitigen kann.

Damit dieser Erfolg jedoch erhalten bleibt und Neuinfektionen vermieden werden, ist der laufenden Körperhygiene allergrößte Beachtung zu schenken. Die Fingernägel der Kinder sind mit der Handbürste mehrmals täglich zu reinigen und mit einer Nagelschere oder Knipser ganz kurz zu schneiden. Außerdem erschwert eng anliegende Unterwäsche, die täglich gewechselt und bei mindestens 60 °C gewaschen wird, das Kratzen während der Nacht und damit die Neuinfektion.

Weiterhin sind bei Verwurmung eines Kindes stets auch die Geschwister zu untersuchen, um gegebenenfalls bei allen Familienmitgliedern gleichzeitig eine Kur vorzunehmen, damit gegenseitige Wiederansteckung der Geschwister untereinander unterbleibt.


Bandwürmer

Würmer im Stuhl bei Kindern 2
Eltern sollten immer dann an das Vorliegen von Madenwürmern denken, wenn ihre Kinder durch blasses Aussehen, zappliges Wesen, Überreizbarkeit und schlechtes Einschlafen auffallen.

Schließlich muss noch der Bandwurm erwähnt werden, der meist als Rinderbandwurm nach dem Genuss von rohem oder ungenügend gebratenem Rindfleisch auch Kinder befallen kann. Dieser Darmparasit wird wegen seiner Länge von 4-10 m und wegen seines raschen Wachstums sehr gefürchtet. Innerhalb von 70 Tagen erreicht der Bandwurm eine Länge von 6 Metern; die einzelnen Bandwurmglieder, die mit dem Stuhl abgehen, sind dagegen nur wenige Zentimeter lang. Eltern schöpfen Verdacht, wenn ein Kind trotz guten Appetits bei bester Ernährung abnimmt.

Bestätigt wird dieser Verdacht durch den Abgang von etwa 2 cm langen weißen Bandwurmgliedern, die wie Nudeln aussehen und die unbedingt dem Arzt gezeigt werden müssen, weil eine Bandwurmkur einem Kind nur unter der Bedingung zugemutet werden darf, dass der Nachweis eines Bandwurms völlig gesichert ist. Die Kur erfolgt heute ambulant mit der einmaligen Gabe eines Wurmmittels und ist weit weniger belastend als früher. Wenn auch durch die tierärztliche Fleischbeschau finniges Fleisch verworfen wird, so kann sich nur der mit Sicherheit vor einem Bandwurm schützen, der nie rohes oder ungenügend gebratenes Fleisch zu sich nimmt.

Viele Eltern machen sich Gedanken, ob sie es verantworten können, für ihre kleinen Kinder als Spielgefährten einen Hund anzuschaffen, weil sie eine Ansteckung mit dem lebensgefährlichen Hundebandwurm fürchten. Solch ein Hundebandwurm kommt jedoch sehr selten vor. Man darf daher wohl sagen, dass bei einem sauber gehaltenen und gesunden Hund, der regelmäßig entwurmt und vom Tierarzt untersucht wird, die Vorteile einer Erziehung der Kinder zur Tierliebe und Fürsorge für Hilfsbedürftige wesentlich größer sind als die sehr seltene Gefahr einer Ansteckung durch die Eier des Hundebandwurms.

Sorgfältiges Händewaschen, kurz geschnittene Fingernägel und gründlich gereinigtes Obst und Gemüse senken das Risiko eines Wurmbefalls deutlich.

Komplikationen

Wenn Würmer im Stuhl von Kindern beobachtet werden, handelt es sich meist um harmlose Madenwürmer. Zu Komplikationen kommt es in der Regel nicht. Es gibt jedoch sehr seltene Ausnahmen, wo dies doch stattfindet. Von der als Oxyuriasis bezeichneten Infektion mit Madenwürmern sind meist Kleinkinder betroffen. Häufig tritt als einziges Symptom dieser Wurminfektion ein unerträgliches Jucken am After in der Nacht auf, weil dann weibliche Madenwürmer aus dem Anus kriechen und dort ihre Eier ablegen.

Das Kind kratzt sich und infiziert sich oft erneut mit den Eiern, wenn es die ungewaschenen Finger in den Mund steckt oder vor dem Essen nicht die Hände wäscht. So kann eine zunächst erfolgreiche Behandlung mit Antiwurmmitteln immer wieder konterkariert werden. Kleinkinder leiden durch den quälenden Juckreiz am After unter massiven Schlafstörungen.

In der Folge kann es deshalb zu Konzentrations- und Verhaltensstörungen kommen. Manche Kinder sind neben der Wurmbehandlung deshalb dann auch auf eine psychologische Behandlung angewiesen. Dabei sollen die Kinder auch Verhaltensweisen lernen, die eine Neuinfektion verhindern.

Schwere Komplikationen sind extrem selten. Wenn die Wurmeier bei Mädchen in die Scheide gelangen, kann es dort zu einer schmerzhaften Entzündung mit Ausfluss kommen. Des Weiteren ist bei einem massiven Befall des Darms in äußerst seltenen Fällen eine lebensgefährliche Darmperforation möglich. Bei plötzlich einsetzenden heftigen Bauchschmerzen mit hartem Bauch, Erbrechen und ausbleibendem Stuhlgang ist umgehend über die Notrufnummer 112 der Rettungsdienst zu alarmieren.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Ein Arzt ist zu konsultieren, sobald im Stuhlgang des Kindes Aktivitäten wahrgenommen werden. Bewegungen im Kot gelten als Warnhinweise des Organismus und sollten mit einem Arzt besprochen werden. Klagt das Kind über Juckreiz am After, werden Blutungen oder Schmierblutungen am Ausgang des Darms bemerkt oder zeigen sich andere Unregelmäßigkeiten beim Toilettengang, sollte eine Ursachenforschung betrieben werden.

Bei einer inneren Unruhe, Verhaltensauffälligkeiten, einem aggressiven Auftreten oder Stimmungsschwankungen ist ein Arzt zu konsultieren. Sinkt die Teilhabe am sozialen Leben, werden Veränderungen des Spieltriebes des Kindes bemerkt oder treten Schlafstörungen auf, sollte den Auffälligkeiten nachgegangen werden. Bei einer Zunahme von Beschwerden oder neuen Unregelmäßigkeiten ist ein Arztbesuch notwendig. Ein vermindertes Leistungsniveau, eine innere Gereiztheit sowie Durchfall oder Verstopfung sind Anzeichen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung.

Die Symptome sollten von einem Arzt begutachtet werden, damit eine Diagnosestellung erfolgen kann und ein Behandlungsplan erarbeitet wird. Bei Appetitlosigkeit, Schmerzen im Bereich des Oberbauches, Störungen der Konzentration sowie Übelkeit, Erbrechen, Fieber und Husten ist ein Arzt zu konsultieren. Ein verändertes Hautbild, Müdigkeit oder eine kontinuierliche Abnahme des Wohlbefindens sind weitere Beschwerden, die abgeklärt werden müssen. Veränderungen des Gewichts, schmerzhafte Entzündungen oder grippeähnliche Symptome sind mit einem Arzt zu besprechen. Das Kind benötigt zur Linderung der Beschwerden eine medizinische Versorgung.

Nachsorge

Ein Wurmmittel wirkt gegen ausgewachsene Würmer im Stuhl. Eier und Larven werden dabei nicht beseitigt. Deswegen ist eine wiederholte, mikroskopische Untersuchung des Stuhls drei bis vier Wochen nach Beendigung der Therapie unbedingt durchzuführen. Werden bei der Kontrolle Würmer entdeckt, wird der behandelnde Arzt erneut ein Wurmmittel verabreichen. Bei Madenwürmern wird die Gabe aus demselben Grund schon nach etwa zwei Wochen planmäßig wiederholt, und alle Haushaltsmitglieder werden gleichzeitig mitbehandelt.

Die verordnete Einnahmedauer des Medikamentes muss für eine erfolgreiche Therapie unbedingt eingehalten werden. Eine Nachuntersuchung aller Familienmitglieder ist ebenfalls unumgänglich. Des Weiteren ist ständig auf eine gründliche Hygiene zu achten. Um einer erneuten Erkrankung entgegenzuwirken, sollte darauf geachtet werden, dass das Kind seine Hände und auch sein Spielzeug nicht in den Mund nimmt.

Nach jedem Toilettengang, nach dem Spielen im Freien und vor den Mahlzeiten sollten die Hände des Kindes gründlich mit Seife gewaschen werden. Die Fingernägel werden kontinuierlich kurz gehalten, damit sich kein Schmutz unter den Nägeln festsetzen kann. Das Sauberhalten des Analbereiches des Kindes ist von großer Bedeutung.

Lauwarmes Wasser mit einem milden Reinigungsmittel hat sich bewährt. Sowohl Bettwäsche als auch die Unterwäsche und Pyjamas des Kindes werden über einen längeren Zeitraum täglich gewechselt. Das Waschen in der Waschmaschine bei mindestens 60 Grad ist sinnvoll, um Krankheitserreger gezielt abzutöten. Empfehlenswert ist ebenso das Desinfizieren von Spielzeug und Türgriffen.

Das können Sie selbst tun

Grundsätzlich sollte bei Würmern im Stuhl die Hygiene kontrolliert und optimiert werden. Getragene Kleidung sowie Bettwäsche ist zu tauschen und sollte zusätzlich desinfiziert werden. Die Kinder sollten gründlich gewaschen und die Nägel gereinigt werden.

Als Hausmittel gegen Würmer werden häufig Knoblauch und Zwiebeln, mit Honig vermischte Kürbiskerne, Karotten wegen des darin enthaltenen Vitamin A oder Tee aus Gewürznelken empfohlen. Eine Wirkung gegen Würmer oder Wurmeier ist für keines dieser Mittel belegt. Sie können den Speiseplan ergänzen, ersetzen aber die vom Arzt verordnete Wurmkur nicht. Honig darf Kindern unter einem Jahr allerdings nicht gegeben werden, weil er zum Säuglingsbotulismus führen kann.

Von der dabei oft empfohlenen Einnahme eines „natürlichen“ Abführmittels ist abzuraten. Abführmittel gehören bei Kindern nicht ohne ärztliche Anweisung in die Selbstbehandlung, und für den Erfolg der Wurmkur sind sie nicht erforderlich.

Was tatsächlich hilft, ist unspektakulär: die verordnete Wurmkur vollständig geben, den Kontrolltermin wahrnehmen, die Hände des Kindes nach jedem Toilettengang und vor den Mahlzeiten waschen, die Fingernägel kurz halten sowie Bett- und Unterwäsche täglich wechseln.

Quellen

  • Speer, C. P., Gahr, M., Dötsch, J. (Hrsg.): Pädiatrie.
    ISBN: 9783662572948
  • Löscher, T., Burchard, G.-D., Hoerauf, A., et al. (Hrsg.): Tropenmedizin.
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  • Lucius, R., Loos-Frank, B., Lane, R. P.: Biologie von Parasiten.
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  • Claßen, M., Illing, S., Sommerburg, O. (Hrsg.): Klinikleitfaden Pädiatrie.
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    ISBN: 9783662613849

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