Campylobacter
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 1. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Als Campylobacter wird eine bakterielle Gattung aus der Abteilung Proteobacteria und Familie Campylobacteraceae bezeichnet. In der Gattung finden sich neben Spezies, die als Kommensale den Darm bewohnen, auch pathogene Bakterien. Campylobacter jejuni und Campylobacter coli gelten als Erreger der Campylobacter-Enteritis.
Was sind Campylobacter?
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Innerhalb der bakteriellen Abteilung Proteobacteria und der Klasse der Epsilonproteobacteria wird unter der Ordnung Campylobacterales die Familie der Campylobacteraceae gelistet. Eine Bakteriengattung dieser Familie bildet der Campylobacter. Die Gattungsbezeichnung leitet sich aus dem Griechischen ab, wo die Bezeichnung wörtlich übersetzt "krummer Stab" bedeutet. Damit handelt es sich bei den Spezies aus der Gattung Campylobacter um Stäbchenbakterien mit einer korkenzieherförmigen Gestalt, die auch als Spirillen bezeichnet werden.
Die Gattung zeigt gramnegatives Färbeverhalten, ist mikroaerophil sowie polar begeißelt. 1963 wurde die Bakteriengattung von Sebald und Veron beschrieben. Bis dahin wurden einzelne Arten der Campylobacter als mikroaerophile Vibrionen bezeichnet. Erst in den 1960ern wurden sie nicht mehr in die Familie Vibrionaceae eingeordnet. Nach neuerer Einteilung werden die Epsilonproteobacteria nicht mehr zu den Proteobacteria gerechnet, sondern als eigener Stamm Campylobacterota geführt.
Die Zellgröße der Bakterien liegt zwischen 0,2 und 0,8 auf 0,5 und fünf Mikrometer. Oft tragen sie eine einzelne Geißel an einem Ende. Manche Vertreter der Gattung sind allerdings auch bipolar begeißelt und tragen damit Geißeln an beiden Enden. Dadurch können sie sich aktiv fortbewegen. In der Kultur verändern sich die Bakterien der Gattung teils von korkenzieherförmig bis hin zu Kokken-förmig.
Viele Spezies der Campylobacter besitzen Katalase und Oxidase. Die Arten Campylobacter sputorum, concisus, mucosalis und helveticus verfügen nicht über Katalase. Medizinisch haben die Spezies Campylobacter fetus subsp. fetus, coli sowie jejuni subsp. jejuni höchste Relevanz.
Vorkommen, Verbreitung & Eigenschaften
Die Gattung Campylobacter nutzt auch Kohlenhydrate nicht für ihren Stoffwechsel. Die einzelnen Spezies der Gattung gelten als mikroaerophil. Es handelt sich also um aerobe Mikroorganismen, die bei geringer Sauerstoffkonzentration im Wachstumsmilieu ideal wachsen. Sauerstoffkonzentrationen von weniger als 20 Prozent gelten als optimal.
Spezies wie der Campylobacter jejuni leben unter anderem in Trinkwasser oder in Lebensmitteln. Die meisten Arten vertragen geringe Temperaturen, sterben aber bei höheren Temperaturen ab. Das Durchgaren von Fleisch kann sie aus diesem Grund beispielsweise abtöten. Ein ideales Milieu stellt für die Arten der Darm von Lebewesen dar. Einige Spezies der Campylobacter treten als Kommensale im Darm von Katzen, Hunden, Rindern und auch dem Menschen auf. Diese Spezies verursachen keine Erkrankungen. Sie schaden dem Wirt genauso wenig, wie sie ihm Nutzen bringen.
Andere Arten der Gattung sind pathogen und kommen damit als Erreger verschiedener Erkrankungen infrage. Bei der Gattung liegt eine Zoonose vor. Das heißt, dass die Bakterien vom Tier auf den Menschen und in die entgegengesetzte Richtung übertragen werden können. Aus diesem Grund stellt der enge Kontakt zu kontaminierten Tieren eine mögliche Infektionsquelle dar. Außerdem liegen die Erreger oft in tierischen Lebensmitteln vor, so insbesondere in roher Kuhmilch, rohem Fleisch und rohen Schalentieren.
Von Mensch zu Mensch werden die Bakterien der Gattung Campylobacter meist in Form von Schmierinfektion übertragen. Das heißt, dass die Bakterien schon bei der Berührung eines kontaminierten Menschen übertragen werden können.
Krankheiten & Beschwerden
Die Hochphase des Auftretens ist der Sommer. Da Bakterien der Gattung Campylobacter im Tierreich verbreitet sind, kommt es meist durch den Kontakt mit kontaminierten Lebensmitteln tierischer Basis zur Infektion. Die häufigsten Ansteckungsursachen stellen der Konsum von Rohmilch und von kontaminiertem Geflügel dar.
Die Inkubationszeit der Infektion beträgt bis zu fünf Tage. Danach stellt sich eine relativ unspezifische Symptomatik ein, die vorwiegend durch Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber und Abgeschlagenheit gekennzeichnet ist. Auf diese Anfangssymptome folgt eine starke Form von Diarrhö. Oft handelt es sich um blutigen Durchfall, der mit Kolik-artigen Schmerzen vergesellschaftet sein kann. Der Durchfall kann bis zu zehn Tage andauern.
Ein geringer Anteil der betroffenen Patienten entwickelt Wochen später eine reaktive Arthritis, die sich in Form von Arthralgien (Gelenkschmerzen) manifestiert. Eine Campylobacter-Enteritis ist in einigen seltenen Fällen zudem als möglicher Trigger für die Erkrankung am Guillain-Barré-Syndrom diskutiert worden. Dabei handelt es sich um eine Polyneuritis der peripheren Nerven und Spinalnervenwurzeln. Die Ursache für das Auftreten ist bislang nicht abschließend geklärt. Lange Zeit galt ein Zusammenhang mit dem Campylobacter lediglich als denkbar: Das scheinbar zusammenhängende Auftreten der Enteritis und des Syndroms müsse nicht unbedingt einen ursächlichen Zusammenhang beschreiben, sondern könne an der allgemeinen Schwächung von Patienten nach einer Enteritis liegen. Nach heutigem Kenntnisstand gilt Campylobacter jejuni jedoch als der häufigste bekannte Auslöser des Guillain-Barré-Syndroms. Bestandteile der Bakterienhülle ähneln körpereigenen Strukturen der Nerven, sodass sich die nach der Infektion gebildeten Antikörper auch gegen das eigene Nervengewebe richten.
Frühe Beschreibungen und Namensgeschichte
Spiralig gewundene Bakterien im Stuhl von Kindern mit Durchfall beschrieb bereits 1886 der Kinderarzt Theodor Escherich. Anzüchten konnte er sie nicht, und seine Beobachtung geriet in Vergessenheit. Aus der Tiermedizin kamen die nächsten Hinweise: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden bei Schafen und Rindern, die verworfen hatten, gekrümmte Bakterien gefunden und als „Vibrio fetus" bezeichnet. In den 1950er Jahren fiel auf, dass ähnliche Bakterien auch bei Durchfallerkrankungen des Menschen vorkommen.
Der eigentliche Durchbruch gelang erst in den 1970er Jahren, und er war eine methodische Leistung. Campylobacter wachsen langsam und werden in einer Stuhlprobe von der übrigen Darmflora rasch überwuchert; zudem benötigen sie eine sauerstoffarme Atmosphäre. Erst als Nährböden entwickelt wurden, die durch zugesetzte Antibiotika die Begleitkeime unterdrücken, und als man die Proben durch feine Filter schickte, durch die nur die schlanken, beweglichen Campylobacter hindurchpassen, ließen sich die Erreger im Routinelabor darstellen. Von diesem Zeitpunkt an zeigte sich, wie häufig sie tatsächlich sind.
Zur Namensgeschichte gehört auch ein Nachbar: Der Magenkeim Helicobacter pylori wurde nach seiner Entdeckung zunächst als Campylobacter geführt und erst später einer eigenen Gattung zugeordnet, nachdem sich herausgestellt hatte, dass er sich in Bau und Erbgut deutlich unterscheidet.
Wachstumsbedingungen und Widerstandsfähigkeit
Die für den Menschen wichtigsten Arten der Gattung werden als thermophile Campylobacter zusammengefasst. Ihr Wachstumsoptimum liegt oberhalb der menschlichen Körpertemperatur, etwa im Bereich der Körpertemperatur von Vögeln, und sie vermehren sich nicht mehr, wenn es deutlich kühler wird. Dieses Verhalten macht sich das Labor zunutze: Bebrütet man die Kulturen bei entsprechend hoher Temperatur, werden viele Begleitkeime bereits dadurch benachteiligt.
Für die Lebensmittelsicherheit ist ein anderer Punkt entscheidend: Überleben und Vermehrung sind zweierlei. In gekühlten Lebensmitteln vermehren sich Campylobacter nicht – anders als etwa die Listerien –, sie überdauern dort aber gut. Da schon eine sehr geringe Keimzahl für eine Ansteckung ausreicht, genügt dieses bloße Überdauern. Einfrieren senkt die Keimzahl deutlich, tötet die Bakterien jedoch nicht vollständig ab.
Gegenüber Umwelteinflüssen sind Campylobacter empfindlich. Austrocknung, gewöhnlicher Luftsauerstoff, Säure, hohe Salzkonzentrationen und Hitze setzen ihnen zu. Erhitzen tötet sie zuverlässig ab, ebenso die üblichen Desinfektionsmittel. In feuchter Umgebung und in kühlem Wasser halten sie sich dagegen lange. Unter ungünstigen Bedingungen verändern sie ihre Gestalt: Aus dem gekrümmten Stäbchen wird eine kugelige Form, die sich auf den üblichen Nährböden nicht mehr anzüchten lässt. Ob solche Formen noch ansteckend sind, wird in der Fachwelt unterschiedlich beurteilt; für die Untersuchung von Wasser- und Lebensmittelproben bedeutet ihr Vorkommen jedenfalls, dass ein negatives Kulturergebnis nicht in jedem Fall Keimfreiheit belegt.
Vorkommen bei Tieren
Das wichtigste Erregerreservoir ist der Darm von Vögeln, insbesondere von Masthühnern. Die hohe Körpertemperatur der Vögel entspricht gerade den Ansprüchen der thermophilen Arten, weshalb sich die Bakterien dort in großer Zahl vermehren. Für das Tier selbst hat die Besiedlung meist keine Krankheitsfolgen; die Tiere bleiben gesund und scheiden die Erreger dennoch aus. Beim Schlachten kann Darminhalt auf das Fleisch gelangen, was erklärt, warum rohes Geflügelfleisch die wichtigste Ansteckungsquelle darstellt.
Daneben tragen Rinder, Schweine, Schafe, Hunde, Katzen und Wildvögel Campylobacter im Darm. Über Kot gelangen die Erreger in Oberflächengewässer und gelegentlich in nicht aufbereitetes Trinkwasser; Ausbrüche nach dem Trinken von Bach- oder Brunnenwasser sind beschrieben. Junge Hunde und Katzen mit Durchfall gelten als mögliche Ansteckungsquelle für Kinder.
Krankheitsentstehung
Mehrere Eigenschaften machen aus dem Darmbewohner einen Krankheitserreger. Die korkenzieherartige Gestalt und die endständige Geißel ermöglichen eine schraubende Bewegung, mit der sich das Bakterium durch die zähe Schleimschicht der Darmwand bohrt – eine Fortbewegungsart, die kugeligen oder geraden Bakterien verwehrt ist. An der Schleimhaut angekommen, heftet es sich mit Oberflächeneiweißen an die Darmzellen und dringt in sie ein.
Der Schaden entsteht überwiegend im letzten Abschnitt des Dünndarms und im Dickdarm. Die Schleimhaut entzündet sich, es kommt zu kleinen Blutungen und Geschwüren; daraus erklären sich der oft blutige Stuhl und die krampfartigen Bauchschmerzen. Viele Stämme bilden zusätzlich ein Gift, das den Zellteilungsvorgang befallener Darmzellen stört und deren Erneuerung behindert.
Von besonderer Bedeutung ist der Aufbau der äußeren Zellhülle. Die dort sitzenden Zuckerketten ähneln bei manchen Stämmen bestimmten Zuckerstrukturen, wie sie auf den Hüllen menschlicher Nervenfasern vorkommen. Das Abwehrsystem bildet gegen den Erreger Antikörper, die aufgrund dieser Ähnlichkeit auch das eigene Nervengewebe angreifen können. Fachleute sprechen von molekularer Nachahmung. Sie ist die derzeit tragfähigste Erklärung dafür, dass nach einer Campylobacter-Erkrankung in seltenen Fällen die als Autoimmunerkrankung eingestufte Nervenschädigung mit Lähmungen auftreten kann.
Nachweis und Diagnostik
Untersuchungsmaterial ist in der Regel eine Stuhlprobe. Sie wird auf Selektivnährböden ausgestrichen, die durch zugesetzte Antibiotika und Blutbestandteile auf Campylobacter zugeschnitten sind, und in einer sauerstoffarmen, kohlendioxidreichen Atmosphäre bebrütet. Ein Ergebnis liegt später vor als bei anderen Darmbakterien, da die Kolonien langsamer wachsen.
Rasche Hinweise liefert die Betrachtung des frischen Materials unter dem Mikroskop: Die typische schwirrende, schraubende Eigenbewegung der Bakterien ist charakteristisch. In der gewöhnlichen Gram-Färbung sind die zarten Zellen schwer zu erkennen, weshalb eine kräftigere Gegenfärbung verwendet wird. Zunehmend kommen Verfahren zum Einsatz, die Erregerbestandteile oder Erbmaterial unmittelbar aus dem Stuhl nachweisen; mit der Polymerase-Kettenreaktion lassen sich mehrere Durchfallerreger in einem Arbeitsgang prüfen. Solche Befunde sind schnell verfügbar, ersetzen die Anzucht aber nicht vollständig, weil nur der gewachsene Keim auf seine Empfindlichkeit gegenüber Antibiotika geprüft werden kann. Die Artbestimmung angezüchteter Kolonien erfolgt heute meist über Massenspektrometrie. Bei Campylobacter fetus gelingt der Nachweis eher aus Blutkulturen als aus dem Stuhl.
Der Nachweis des Erregers ist in Deutschland meldepflichtig. Aus den Meldungen ergibt sich das bekannte Bild einer ausgeprägten Häufung in den warmen Monaten sowie ein zusätzlicher Anstieg um den Jahreswechsel.
Vorbeugung in Küche und Lebensmittelkette
Weil die Erreger schon in kleiner Zahl krank machen, ist die Übertragung von rohem Geflügel auf verzehrfertige Speisen der wichtigste vermeidbare Weg. Bedeutsam sind daher getrennte Schneidebretter und Messer für rohes Fleisch, das Reinigen von Händen und Arbeitsflächen nach dem Umgang damit sowie das vollständige Durchgaren. Vom Abspülen rohen Geflügels unter fließendem Wasser wird ausdrücklich abgeraten, da dabei feine Spritzer entstehen, die Keime in der Küche verteilen. Nicht erhitzte Milch und daraus hergestellte Erzeugnisse sowie unbehandeltes Oberflächenwasser bleiben weitere Ansteckungsquellen.
In der Lebensmittelerzeugung setzen die Bemühungen früher an: bei der Sauberkeit in den Ställen, bei getrennter Haltung der Herden und bei einer Schlachttechnik, die den Übertritt von Darminhalt auf die Schlachtkörper begrenzt. Eine vollständige Freiheit von Campylobacter ist bei Geflügel bislang nicht erreichbar.
Resistenzlage
Die meisten Campylobacter-Erkrankungen heilen ohne Antibiotika aus; die Behandlung richtet sich in erster Linie auf den Ausgleich von Flüssigkeit und Elektrolyten. Antibiotika kommen vor allem bei schweren oder lang anhaltenden Verläufen sowie bei abwehrgeschwächten Patienten in Betracht.
Für die Auswahl ist die zunehmende Antibiotikaresistenz von Bedeutung. Unempfindlichkeiten gegenüber Fluorchinolonen wie Ciprofloxacin haben in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen, und zwar sowohl bei Isolaten vom Menschen als auch bei solchen aus der Geflügelhaltung. Die Makrolide, zu denen Erythromycin und Azithromycin gehören, sind seltener betroffen und gelten deshalb überwiegend als Mittel der Wahl. Auch hier gilt, dass nur die Empfindlichkeitsprüfung des Labors verlässlich Auskunft gibt.
Weitere Arten mit Krankheitswert
Neben Campylobacter jejuni und Campylobacter coli haben einzelne weitere Arten Bedeutung. Campylobacter fetus verursacht beim Menschen seltener Durchfall, dafür aber Infektionen der Blutbahn bei älteren oder abwehrgeschwächten Personen; in der Tiermedizin ist die Art als Ursache von Fehlgeburten bei Rindern und Schafen bekannt. Campylobacter upsaliensis wird vor allem bei Hunden und Katzen gefunden und gelegentlich bei kindlichen Durchfallerkrankungen nachgewiesen. Campylobacter lari kommt bei Möwen und in Oberflächengewässern vor. Weitere Arten besiedeln die Mundhöhle des Menschen und werden dort im Zusammenhang mit Zahnfleischentzündungen untersucht.
Quellen
- Suerbaum, S., Burchard, G.-D., Kaufmann, S. H. E., Schulz, T. F. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie.
ISBN: 9783662613849
- Hof, H., Schlüter, D. (Hrsg.): Duale Reihe Medizinische Mikrobiologie.
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- Bauerfeind, R., Kimmig, P., Schiefer, H.G., Schwarz, T., Slenczka, W., Zahner, H.: Zoonosen.
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- Messmann, H., Wedemeyer, H. (Hrsg.): Klinische Gastroenterologie.
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- Jung, N., Rieg, S. (Hrsg.): Klinikleitfaden Infektiologie.
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