Dexpanthenol

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 11. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Dexpanthenol ist eine Vorstufe von Vitamin B5. Umgangssprachlich wird der Wirkstoff auch als "Hautvitamin" bezeichnet. Als Wirkstoff von Salben und anderen äußerlich anzuwendenden Arzneimitteln erhöht Dexpanthenol den Feuchtigkeitsgehalt der Haut und unterstützt den Heilungsprozess bei Entzündungen, nach Verletzungen und Verbrennungen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Dexpanthenol?

Dexpanthenol
Als Wirkstoff von Salben und anderen äußerlich anzuwendenden Arzneimitteln erhöht Dexpanthenol den Feuchtigkeitsgehalt der Haut und unterstützt den Heilungsprozess bei Entzündungen.

Andere Bezeichnungen für Dexpanthenol sind Panthenol oder Provitamin B5. Der Stoff wird in den Körperzellen zu Pantothensäure - das ist Vitamin B5 - umgewandelt.

Pantothensäure und ihre Vorstufe Dexpanthenol erhöhen das Wasserbindungsvermögen der Haut, stimulieren die Regeneration von verletztem Gewebe, wirken anti-entzündlich und anti-oxidativ. Pantothensäure ist zudem Bestandteil von Coenzym A.

Der Kofaktor bindet und transportiert Zwischenprodukte des Abbaus von Glukose, Fetten und Aminosäuren und ist in dieser Eigenschaft im Energie- und Synthesestoffwechsel der Zellen unverzichtbar.

Pharmakologische Wirkung

Dexpanthenol stimuliert die Synthese von Lipiden und ihren Einbau in die Zellmembranen. So unterstützt es die Barrierefunktion der Haut, die unter anderem für den Schutz vor Austrocknung, mechanischen Schäden, Infektionen, UV-Strahlung oder Allergenen bedeutsam ist. Bei Verletzungen und sonstigen Hautschäden sorgt Dexpanthenol so dafür, dass die intakte Hautbarriere schnell wiederhergestellt wird.

Weiterhin kurbelt Dexpanthenol die Neubildung von Hautzellen an, fördert ihre Einwanderung in das verletzte Gewebe und reguliert das Entzündungsgeschehen am Ort der Verletzung. Das geschieht durch Aktivierung von Genen, die unter anderem für die Bildung zellulärer Botenstoffe wie Zytokine und Interleukine zuständig sind.

Auch eine anti-oxidative Wirkung wurde für Dexpanthenol nachgewiesen. Das bedeutet, dass der Stoff sogenannte freie Radikale, hochreaktive Verbindungen, die durch UV-Einstrahlung oder bei Entzündungsprozessen frei werden und Gewebe schädigend wirken, binden und unschädlich machen kann.

Dexpanthenolhaltige Salben sorgen so für eine geordnete Heilung von Wunden, trockener und rissiger Haut, Verbrennungen und Verbrühungen. Bei Verletzungen vermindert Dexpanthenol die Narbenbildung und lindert den Schmerz.

Die deutsche Fachinformation einer dexpanthenolhaltigen Wund- und Heilsalbe benennt die Untersuchungen, auf denen diese Wirkungen beruhen. In Versuchen außerhalb des Körpers regten Dexpanthenol und die daraus entstehende Pantothensäure die Vermehrung, die Wanderung und die gerichtete Bewegung von Bindegewebszellen und von Zellen der Oberhaut an – also genau die Vorgänge, die beim Aufbau von Granulationsgewebe und beim Verschluss der Wundoberfläche ablaufen. In Übereinstimmung damit zeigten randomisierte Studien mit Scheinbehandlung in der Vergleichsgruppe eine Wirkung bei leichten Verletzungen der Haut und der Schleimhäute unterschiedlicher Ursache. Bei gesunden Freiwilligen mit künstlich gesetzten Hautreizungen, Entzündungen und oberflächlichen Wunden erwies sich Dexpanthenol als entzündungshemmend und wundheilungsfördernd, verglichen mit der reinen Salbengrundlage und mit anderen örtlichen Behandlungen.

Zum Weg des Wirkstoffs durch den Körper macht dieselbe Fachinformation folgende Angaben. Dexpanthenol wird von der Haut rasch aufgenommen und sofort in Pantothensäure umgewandelt, die dem körpereigenen Vorrat an diesem Vitamin zugeschlagen wird. Im Blut bindet die Pantothensäure an Eiweiße, vor allem an β-Globulin und Albumin. Weiter abgebaut wird sie im menschlichen Körper nicht: Sie verlässt ihn unverändert. Für eine über den Mund aufgenommene Menge gibt die Fachinformation an, dass der grössere Teil über den Harn ausgeschieden wird und der Rest über den Stuhl. Chemisch ist Dexpanthenol beständiger als die Pantothensäure selbst und lässt sich nach dem Auftragen auf die Haut leichter aufnehmen – darin liegt der Vorteil der Vorstufe gegenüber dem Vitamin.

Medizinische Anwendung & Verwendung

Dexpanthenol ist in Salben und Cremes, Schaumsprays, Nasen- und Augentropfen, Lutschtabletten und Ampullen enthalten. Außer in Medikamenten wird es auch in Kosmetikprodukten wie Cremes, Shampoos und Haarkuren verwendet. Arzneimittel mit Dexpanthenol müssen zugelassen sein und ein Anwendungsgebiet nennen; kosmetische Mittel mit demselben Inhaltsstoff durchlaufen kein Zulassungsverfahren und dürfen keine Heilwirkung in Anspruch nehmen.

Dexpanthenol ist Bestandteil von äußerlich angewendeten Salben zur Behandlung oberflächlicher Hautschäden wie Verletzungen, Entzündungen oder sehr trockener, rissiger Haut. Solche Salben sind beispielsweise die bekannte Bepanthen® Wund- und Heilsalbe oder Panthenol Ratiopharm® Wundbalsam.

Sie werden auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen, fördern die Wundheilung und spenden Feuchtigkeit. Hautröte und Hautrauigkeit werden durch Dexpanthenol reduziert. Dexpanthenolhaltiges Schaumspray (zum Beispiel Panthenol Spray) kühlt und lindert Sonnenbrand und leichte Verbrennungen und beschleunigt auch hier den Heilungsprozess.

Dexpanthenol ist weiterhin Bestandteil von Nasensprays und Augentropfen, die gereizte, trockene Schleimhäute in Nase beziehungsweise Auge befeuchten und beruhigen. Augentropfen mit Dexpanthenol behandeln trockene Augen und werden in der unterstützenden Therapie von Bindehautentzündungen eingesetzt.

Wie weit das Anwendungsgebiet der einzelnen Zubereitung reicht, hängt von deren Zulassung ab und nicht vom Wirkstoff allein. Die Wund- und Heilsalbe ist auf oberflächliche leichte Schädigungen von Haut und Schleimhaut zugelassen; für tiefe, stark blutende oder infizierte Wunden, für schwere Verbrennungen und für Hauterkrankungen, die eine eigene Behandlung erfordern, ist sie nicht vorgesehen. Augentropfen und Nasensprays mit demselben Wirkstoff tragen eigene Anwendungsgebiete, und für sie gelten die Dosierungsangaben des jeweiligen Präparats.

Aber auch in Form von Lutschtabletten wird Dexpanthenol verwendet. Die Lutschtabletten dienen zur Mund- und Rachenschleimhautpflege bei wunden, schmerzenden Stellen im Mund oder nicht-bakterieller Rachenentzündung. Dexpanthenoltabletten können auch einen allgemeinen Pantothensäuremangel beheben, wie er beispielsweise bei Dialysepatienten oder bei Personen mit chronischen Darmentzündungen auftreten kann.

Für die Dosierung von Dexpanthenol gibt es keine strengen Vorgaben. Salben und Cremes dürfen reichlich verwendet werden, sofern die Anwendung angenehm ist und Linderung bringt. Für Nasensprays und Augentropfen gilt dagegen die Dosierungsangabe des jeweiligen Präparats. Lutschtabletten sollen sich nach und nach im Mund auflösen. Auch hier können über den Tag verteilt mehrere Tabletten verwendet werden.


Verabreichung & Dosierung

Bei der Verabreichung und Dosierung von Dexpanthenol, einem Derivat der Pantothensäure (Vitamin B5), sind mehrere wichtige Aspekte zu beachten. Dexpanthenol wird häufig in Form von Cremes, Salben oder Lösungen zur äußeren Anwendung verwendet und dient der Förderung der Wundheilung sowie der Pflege von gereizter und trockener Haut.

Die empfohlene Dosierung und Häufigkeit der Anwendung variieren je nach Produkt und Indikation. In der Regel wird Dexpanthenol mehrmals täglich auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Es ist wichtig, die betroffene Haut vor der Anwendung gründlich zu reinigen und zu trocknen, um die Aufnahme des Wirkstoffs zu optimieren. Bei der Behandlung von Hautverletzungen sollte darauf geachtet werden, dass keine offenen oder stark blutenden Wunden vorliegen, da Dexpanthenol hauptsächlich für die Behandlung oberflächlicher Hautverletzungen vorgesehen ist.

Dexpanthenol kann auch oral eingenommen werden, wobei die Dosierung ebenfalls je nach Produkt und Indikation unterschiedlich ist. Es ist ratsam, die genaue Dosierungsempfehlung des jeweiligen Präparats zu beachten und sich im Zweifelsfall an einen Arzt oder Apotheker zu wenden.

Nebenwirkungen sind bei der äußerlichen Anwendung von Dexpanthenol selten, können jedoch in Form von Hautirritationen oder allergischen Reaktionen auftreten. Bei oraler Einnahme kann es in seltenen Fällen zu Magen-Darm-Beschwerden kommen. Patienten sollten die Anwendung abbrechen und einen Arzt konsultieren, wenn unerwünschte Reaktionen auftreten. Es ist ebenfalls wichtig, das Verfallsdatum der Produkte zu beachten und diese nicht nach Ablauf des Datums zu verwenden.

Risiken & Nebenwirkungen

Allergische Reaktionen gehören zu den bekannten Nebenwirkungen bei der oberflächlichen oder oralen Anwendung von Dexpanthenol; ihre Häufigkeit lässt sich anhand der vorliegenden Meldungen nicht zuverlässig bestimmen.

Bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff treten an den Hautstellen, die mit Dexpanthenol in Berührung gekommen sind, Rötungen und Reizungen auf. Ob eine solche Überempfindlichkeit besteht, kann ein Allergietest zeigen.

Die äußerliche Anwendung von Dexpanthenol bei Kindern ist ebenfalls problemlos. Auch während Schwangerschaft und Stillzeit sind keine nachteiligen Wirkungen bekannt. Trotzdem sollten Schwangere und Stillende Dexpanthenol nur zurückhaltend und nach ärztlicher Rücksprache einnehmen.

Kontraindikationen

Bei der Verwendung von Dexpanthenol, einem beliebten Wirkstoff zur Unterstützung der Hautheilung und Pflege, gibt es einige Kontraindikationen, die beachtet werden müssen. Eine der Hauptkontraindikationen ist eine bekannte Überempfindlichkeit oder Allergie gegen Dexpanthenol oder einen der sonstigen Bestandteile des jeweiligen Präparats. Bei solchen allergischen Reaktionen können Symptome wie Hautrötungen, Juckreiz oder Schwellungen auftreten, was die Anwendung des Produkts verbietet.

Weiterhin sollte Dexpanthenol nicht auf offenen, infizierten oder stark blutenden Wunden angewendet werden. Bei der äußerlichen Anwendung auf solchen Wunden besteht das Risiko, dass die Heilung nicht optimal unterstützt wird oder sich Infektionen verschlimmern können. Schwere Verbrennungen und Hauterkrankungen, die eine eigene medizinische Behandlung erfordern, gehören nicht zu den zugelassenen Anwendungsgebieten der Salbe; sie werden ärztlich behandelt.

Schwangere und stillende Frauen sollten vor der Einnahme von Dexpanthenol-Präparaten einen Arzt konsultieren, da es bisher keine ausreichenden Studien zur Sicherheit und Unbedenklichkeit während der Schwangerschaft und Stillzeit gibt. Obwohl Dexpanthenol allgemein als sicher gilt, ist eine ärztliche Beratung wichtig, um potenzielle Risiken auszuschließen.

Bei der oralen Einnahme von Dexpanthenol, etwa in Form von Nahrungsergänzungsmitteln, gelten ähnliche Vorsichtsmaßnahmen. Personen mit bekannten Allergien oder Unverträglichkeiten gegen Bestandteile des Präparats sollten die Einnahme vermeiden. Darüber hinaus sollten Personen mit bestimmten Vorerkrankungen oder solchen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, die Anwendung von Dexpanthenol-Produkten nur nach Rücksprache mit einem Arzt beginnen, um mögliche Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen zu verhindern.

Die deutsche Fachinformation einer dexpanthenolhaltigen Wund- und Heilsalbe zieht die Grenze zwischen Gegenanzeigen und Warnhinweisen scharf. Als Anwendungsgebiet nennt sie die Unterstützung der Heilung bei oberflächlichen leichten Schädigungen von Haut und Schleimhaut. Unter den Gegenanzeigen steht allein die Überempfindlichkeit gegen Dexpanthenol oder gegen einen der sonstigen Bestandteile des Präparats.

Die übrigen Einschränkungen führt sie als Warnhinweise. Der Kontakt mit den Augen ist zu vermeiden. Wird die Salbe im Genital- oder Analbereich verwendet, können bestimmte Bestandteile die Reißfestigkeit von Erzeugnissen aus Latex wie Kondomen oder Diaphragmen vermindern und damit deren Sicherheit beeinträchtigen. Und die Salbe enthält Wollwachs, Stearylalkohol und Cetylalkohol, die ihrerseits örtliche Hautreizungen bis hin zu einer Kontaktdermatitis auslösen können. Die unerwünschten Wirkungen, die die Fachinformation aufführt, sind entsprechend allergischer Natur: Kontaktdermatitis, allergische Dermatitis, Juckreiz, Rötung, Ekzem, Ausschlag, Nesselsucht, Hautreizung und Bläschen, jeweils ohne abschätzbare Häufigkeit; die Angaben beruhen auf Spontanmeldungen.

Für eine Überdosierung nennt dieselbe Fachinformation keine Gefahr: Selbst wenn größere Mengen der Salbe nicht bestimmungsgemäß verwendet oder verschluckt werden, ist nach ihrer Angabe nicht mit giftigen Wirkungen zu rechnen. Auch Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind für die Salbe nicht bekannt. Für die äußerliche Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit nennt dieselbe Fachinformation keine Anwendungsbeschränkung; präklinische oder klinische Daten zur Fruchtbarkeit liegen ihr zufolge nicht vor.

Interaktionen mit anderen Medikamenten

Dexpanthenol, bekannt für seine heilungsfördernden Eigenschaften, hat in der Regel ein geringes Risiko für Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Dennoch gibt es einige Aspekte, die berücksichtigt werden sollten, insbesondere bei der oralen Einnahme oder bei großflächiger äußerlicher Anwendung.

Bei oraler Einnahme von Dexpanthenol, beispielsweise als Nahrungsergänzungsmittel, kann es theoretisch zu Wechselwirkungen mit bestimmten Antibiotika kommen. Insbesondere Antibiotika der Tetrazyklin-Gruppe können in ihrer Wirkung beeinträchtigt werden. Dies kann die Bioverfügbarkeit beider Substanzen beeinflussen und sollte daher vermieden oder unter ärztlicher Aufsicht überwacht werden.

Darüber hinaus ist bei der gleichzeitigen Anwendung von Dexpanthenol und anderen topischen Präparaten Vorsicht geboten. Wenn mehrere Produkte auf derselben Hautstelle angewendet werden, kann dies die Absorption und Wirksamkeit der einzelnen Präparate verändern. Es wird empfohlen, die Anwendung von Dexpanthenol und anderen topischen Medikamenten zeitlich zu trennen und einen Arzt oder Apotheker zu konsultieren, um mögliche Interaktionen zu vermeiden.

Obwohl Dexpanthenol allgemein als sicher gilt, sollten Patienten, die regelmäßig Medikamente einnehmen, einen Arzt konsultieren, bevor sie neue Produkte verwenden. Dies gilt besonders für Personen mit chronischen Erkrankungen oder solchen, die Medikamente mit einem engen therapeutischen Fenster einnehmen, wie Blutgerinnungshemmer oder Immunsuppressiva.

Auch bei der Anwendung von Dexpanthenol auf offenen Wunden oder bei stark beschädigter Haut sollte Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden, da die Absorption und systemische Verfügbarkeit des Wirkstoffs in solchen Fällen erhöht sein kann.

Alternative Behandlungsmethoden

Wenn Dexpanthenol nicht vertragen wird, gibt es verschiedene alternative Behandlungsmethoden und Wirkstoffe zur Förderung der Hautheilung und Pflege. Eine gängige Alternative ist die Verwendung von Aloe Vera. Aloe Vera hat entzündungshemmende, feuchtigkeitsspendende und heilungsfördernde Eigenschaften, die besonders bei Hautreizungen und kleinen Wunden hilfreich sind.

Ein weiterer Wirkstoff ist Calendula, auch bekannt als Ringelblume. Calendula-Extrakte werden häufig in Salben und Cremes verwendet und sind für ihre antimikrobiellen und entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt, die die Wundheilung unterstützen.

Hyaluronsäure ist ebenfalls eine ausgezeichnete Alternative, besonders für die Feuchtigkeitspflege. Sie bindet Wasser in der Haut und unterstützt so die Heilung und Regeneration von Hautgewebe. Hyaluronsäure ist besonders bei trockener und dehydrierter Haut nützlich.

Zinkoxid ist ein weiterer Wirkstoff, der in vielen Hautpflegeprodukten zu finden ist. Es hat antiseptische und adstringierende Eigenschaften und wird häufig bei der Behandlung von Windeldermatitis und anderen Hautirritationen eingesetzt.

Für Personen mit sehr empfindlicher Haut oder Allergien gegen spezifische Inhaltsstoffe können Produkte mit natürlichen Ölen wie Kokosöl, Jojobaöl oder Sheabutter eine schonende Alternative darstellen. Diese Öle haben feuchtigkeitsspendende und beruhigende Eigenschaften, die helfen können, die Haut zu pflegen und zu schützen.

Bei chronischen Hauterkrankungen oder schwerwiegenderen Hautproblemen kann auch die Verwendung von medizinischen Honigprodukten, wie Manuka-Honig, in Betracht gezogen werden. Manuka-Honig hat starke antimikrobielle und heilungsfördernde Eigenschaften und wird oft in der Wundpflege verwendet.

Es ist wichtig, bei der Auswahl einer alternativen Behandlungsmethode einen Arzt oder Dermatologen zu konsultieren, um sicherzustellen, dass die gewählte Therapie geeignet und sicher ist.

Quellen

  • Dirschka, T., Oster-Schmidt, C., Schmitz, L. (Hrsg.): Klinikleitfaden Dermatologie.
    ISBN: 9783437223037
  • Moll, I. (Hrsg.): Dermatologie.
    ISBN: 9783132446045
  • Plewig, G., Ruzicka, T., Kaufmann, R., Hertl, M. (Hrsg.): Braun-Falco's Dermatologie, Venerologie und Allergologie.
    ISBN: 9783662495445
  • Zink, A. (Hrsg.): Therapie-Handbuch - Dermatologie und Allergologie.
    ISBN: 9783437238376
  • Aktories, K., Flockerzi, V., Förstermann, U., Hofmann, F. (Hrsg.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie.
    ISBN: 9783437426223

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