Hirntumor

Letzte Aktualisierung am 26. September 2018 | Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher.
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Gehirntumor oder Hirntumor ist eine Krebserkrankung im Gehirn. Dabei lassen sich gutartige und bösartige Tumorformen unterscheiden. Bei Gehirntumor sind vor allem die Nervenzellen und Gehirnhäute betroffen. Kinder sind von Hirntumoren häufiger betroffen als Erwachsene.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Hirntumor?

Tumoren sind Gewebeveränderungen, die beim Menschen nicht ansteckend sind. Jedoch können sie erblich sein. Man unterscheidet gutartige und bösartige Tumoren. Klicken, um zu vergrößern.

Gehirntumore oder Hirntumore lassen sich in bösartige oder gutartige Geschwülste untergliedern. Dabei kommt es zur Bildung von Tumoren innherhalb des Gehirns (aus den Nervenzellen) oder an den Hirnhäuten. Weiterhin kann ein Gehirntumor Metastasen bilden, die sich dann als Tochtergeschwülste im Gehirn entwickeln oder über die Blutbahn in anderen Organen oder Köprerregion Geschwülste bilden.

Als gutartige Hirntumore gelten:

  • Meningeome
  • Neurinome
  • Kraniopharyngeome
  • Tumore der Hirnanhangdrüse (Hypophysenadenome)
  • Niedriggradige Astrozytome

Zu den bösartigen Hirntumoren gehören:

  • Lymphome
  • Melanome
  • Anaplastische Astrozytome
  • Medulloblastome
  • Oligodendrogliome
  • Ependymome

Ursachen

Die Ursachen für die Entstehung von Gehirntumor bzw. Hirntumor sind bis heute noch nicht restlos erforscht. Wie bei anderen Krebserkrankungen auch, geht man jedoch von auslösenden krebserregenden Stoffen aus. Vor allem ein langjähriger Kontakt von chemischen Substanzen, wie Pflanzenschutzmitteln, gelten als Hauptverursacher. Weitere Ursachen, die bisher erforscht wurden, sind erbliche Vorbelastungen. So können beispielsweise genetische Defekte bei Morbus Recklinghausen zu Hinrtumoren führen.

Ursachen wie Stress, Handytelefonie, Hirnprellungen und andere Kopfverletzungen wurden bisher nicht für eine Entstehung von Gehirntumor belegt.

Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Ein Hirntumor äußert sich oft durch plötzlich auftretende Kopfschmerzen, die über Tage oder Wochen an Intensität zunehmen. Diese Hirntumor-Kopfschmerzen treten vorwiegend nachts und frühmorgens auf und bessern sich tagsüber. Normale Schmerzmittel lindern die Beschwerden nur marginal. Auch Übelkeit und Erbrechen gehören zu den typischen Symptomen eines Hirntumors.

Bedingt durch den Druckanstieg im Gehirn kommt es vor allem in den Morgenstunden zu Übelkeit, die erst im Lauf des Tages wieder abnimmt. Abhängig von seiner Lage im Gehirn kann ein Hirntumor eine Reihe weiterer Symptome hervorrufen. Treten vorwiegend in der linken Körperseite Beschwerden auf, sitzt der Tumor möglicherweise in der rechten Gehirnhälfte.

Hirntumor-Symptome auf der rechten Seite weisen auf einen Tumor in der linken Hirnhälfte hin. Auf der betroffenen Körperseite treten dann neurologische Ausfälle auf, zum Beispiel Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühle und ein ungewöhnlicher Juckreiz auf der Haut. Auch Schluckstörungen, Sprachstörungen, Schwerhörigkeit und Schwindel gehören zu den möglichen Symptomen. Ein Hirntumor kann zudem Sehstörungen hervorrufen.

Meist fällt ein bestimmter Bereich im Gesichtsfeld aus – die Betroffenen sehen nur noch einen schwarzen Fleck. Diese Gesichtsfeldausfälle sind zum Beispiel mit Doppelsehen und Schleiersehen verbunden. Je nach Größe und Lage des Tumors kann es außerdem zu hormonellen Störungen, Beeinträchtigungen des Gedächtnisses und Persönlichkeitsveränderungen kommen.

Krankheitsverlauf

Schematische Darstellung zur Lage eines Gehirntumores im Gehirn. Klicken, um zu vergrößern.

Der Verlauf eines Gehirntumors kann sich als kompliziert erweisen, denn selbst nach einer erfolgreichen Operation, kann die Erkrankung erneut auftreten. Somit kann ein Hirntumor rezidiv, d.h. wieder wiederkehrend, sein. Nachuntersuchungen, sowie ständige Untersuchungen sind deshalb unausweichlich. Wird ein bösartiger Gehirntumor nicht rechtzeitig entdeckt oder nicht behandelt so ist mit fast 100%tiger Wahrscheinlichkeit der Tod des Betroffenen die Folge.

Wie nach einer behandelten Hirnoperation, so können vor allem ohne Therapie gravierende Komplikationen auftreten. Dazu zählen vor allem die typischen Symptome, wie verminderte geistige Leistungsfähigkeit, epileptische Anfälle und Sehstörungen. Die langfristige Prognose bei Gehirntumor fällt sehr unterschiedlich und vor allem individuell aus.

Gutartige Tumore, nicht langsam wachsen, lassen sich in der Regel leichter entfernen und treten nicht erneut auf. Hier ist dann von einer günstigen Prognose auszugehen. Bei bösartigen Tumoren, die evtl. auch schon Metastatsen gebildet haben, ist die Prognose eher schlecht. Oftmals kommt es zu weiteren Geschüren im Körper, die zumeist tödlich enden. Dennoch gibt es auch Fälle von Spontanheilung, die bisher wissenschaftlich nicht erklärbar sind.

Komplikationen

Durch einen Hirntumor kommt es zu relativ schwerwiegenden Beschwerden und Komplikationen, die den Alltag und die Lebensqualität des Patienten extrem einschränken und erschweren können. In den meisten Fällen kommt es dabei durch den erhöhten Gehirndruck zu starken Kopfschmerzen. Diese Kopfschmerzen sind mit einer Übelkeit und in den meisten Fällen auch mit Erbrechen verbunden. Der Betroffenen leidet auch an Sehstörungen und an Hörbeschwerden.

Auch das Denken und Handeln des Betroffenen wird durch den Hirntumor negativ beeinflusst, sodass es zu Sprachstörungen und zu Koordinationsstörungen kommt. Nicht selten treten auch psychologische Beschwerden und Persönlichkeitsstörungen auf. Diese wirken sich negativ auf das soziale Leben des Patienten aus. Weiterhin kommt es nicht selten zu Lähmungen und zu anderen Sensibilitätsstörungen. Dabei kann in der Regel nicht vorausgesagt werden, an welcher Körperregion diese Störungen auftreten werden.

Die Behandlung des Hirntumors findet entweder operativ oder mit Hilfe einer Bestrahlung statt. Der weitere Verlauf hängt allerdings davon ab, ob sich der Tumor schon in andere Bereiche ausgebreitet hat und wie viele Schäden durch den Tumor bereits entstanden sind. Eventuell kommt es durch den Hirntumor zu einer Verringerung der Lebenserwartung.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Wenn seit längerem Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen bestehen, die nicht von selbst zurückgehen, sollte ein Arzt konsultiert werden. Ein Hirntumor äußert sich oftmals auch durch psychische Veränderungen, die auf keine bestimmte Ursache zurückzuführen sind. Personen, die bei sich oder anderen entsprechende Anzeichen bemerken, sollten einen Arzt hinzuziehen. Spätestens, wenn sich Gedächtnislücken, Sprach- oder Sehstörungen oder Lähmungen einstellen, ist medizinischer Rat gefragt.

Sollten wiederholt neurologische Ausfälle auftreten, muss der Notarzt gerufen werden. Selbiges gilt bei zerebralen Krampfanfällen und plötzlichen, stechenden Kopfschmerzen. Personen, die in der Vergangenheit an Krebs erkrankt sind, sollten bei genannten Symptomen sofort mit dem Hausarzt sprechen. Ebenso Menschen, die häufig Kontakt mit chemischen Substanzen haben oder erblich vorbelastet sind. Patienten mit Morbus Recklinghausen sind besonders anfällig für Hirntumoren und sollten ungewöhnliche Anzeichen rasch abklären lassen. Neben dem Allgemeinmediziner kann ein Neurologe oder ein Facharzt für Tumorerkrankungen hinzugezogen werden. Bei starken Beschwerden sollte umgehend das nächste Krankenhaus aufgesucht werden.

Behandlung & Therapie

Bei einem Verdacht auf Gehirntumor, sollt unbedingt und schnell ein Arzt zur weiteren Untersuchung aufgesucht werden. Je früher ein Tumor bzw. eine Krebserkrankung entdeckt und behandelt wird, desto günstiger sind die Heilungschancen.

Die Therapie von Hirntumoren verfolgt heutzutage zwei Grundrichtungen. Zum einen wird versucht durch operative Eingriffe den Hirntumor und seine Geschwülste zu entfernen. Dabei muss der behandelnde Arzt abwägen, ob dies technisch überhaupt möglich ist, da Operationen am Gehirn immer noch zu den kompliziertesten und risikovollsten chirurgischen Eingriffen gehört.

Zum anderen kann eine Strahlentherapie bzw. Chemotherapie angewendet werden, um Metastasen und Tumore zu verkleinern und abzutöten. Dabei können beide Verfahren auch in Kombination, also unterstützend, eingesetzt werden. Im Falle eines bösartigen Gehirntumors ist es nicht immer möglich alle Geschwüre restlos zu entfernen, da auch lebensnotwendige Areale mit betroffen sein können. So ist das Hauptziel hier eher die Verkleinerung der Tumormasse, um den Hirndruck zu verringern.

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Aussicht & Prognose

Ein Hirntumor ist eine ernst zunehmende Erkrankung, die dringend eine entsprechende Behandlung erfordert. Die Aussicht und Prognose auf eine vollständige Genesung ist stark davon abhängig, wann die Diagnose erfolgt. Umso früher der Hirntumor festgestellt wird, desto besser stehen die Chancen auf eine schnelle und vollständige Genesung. Begibt sich die betroffene Person frühzeitig in ärztliche Behandlung, dann kann der Tumor im Idealfall problemlos entfernt werden.

Erfolgt ein operativer Eingriff zu spät, dann ist das reibungslose Entfernen eines solchen Tumors nicht mehr möglich. Im schlimmsten Fall kommt es zu einer Streuung von Metastasen, sodass eine akute Lebensgefahr besteht. Der Verzicht auf eine ärztliche und medikamentöse Behandlung führt zu einem deutlich erschwerten Krankheitsverlauf. Eine selbstständige Genesung ohne Behandlung ist nicht möglich, sodass ein Hirntumor tödlich enden wird.

Eine frühe Diagnose ist bei einem Hirntumor sehr wichtig und bedeutsam, da so die Aussicht auf eine vollständige Genesung positiv beeinflusst werden kann. Eine direkt anschließende und dauerhafte Behandlung ist ebenso wichtig, sodass die Chancen auf eine vollständige Genesung steigen. Ohne jegliche Behandlung stehen die Chancen auf eine Genesung sehr schlecht.

Nachsorge

Wie bei allen tumorösen Erkrankungen steht nach erfolgter Behandlung eine zunächst engmaschige Nachsorge an. Diese hat das Ziel, eventuell neu auftretende Tumore oder Metastasen sehr frühzeitig zu erkennen. Bei einem Hirntumor finden deswegen in der Nachsorge Kontrollen mehrmals im Jahr im Abstand von einigen Monaten statt.

Werden hierbei keine Auffälligkeiten gefunden, vergrößern sich die Abstände zur nächsten Kontrolle. Ob es eventuelle neue Wucherungen gibt, wird meistens via MRT oder CT überprüft. Gerade weil bösartige Hirntumoren oft trotz zunächst erfolgreicher Behandlung ein hohes Risiko eines Rezidivs aufweisen, ist es wichtig, dass Betroffene ihre Termine zur Nachsorge regelmäßig wahrnehmen.

Die Prognose bei neuen Tumoren ist umso günstiger, je früher diese entdeckt werden. Nicht immer führen neue Hirntumore sofort zu Symptomen, die den Patienten warnen sollten. Oftmals werden behandlungsbedürftige Befunde eher zufällig bei der Nachsorge entdeckt.

Fallen außerhalb der Kontrollen zur Nachsorge aber ungewöhnliche Schmerzen auf, ist dies immer ein Grund, sich zeitnah beim behandelnden Arzt vorzustellen. Dieser kann entscheiden, ob der nächste Termin zur Nachsorge vorgezogen werden sollte, um zeitnah ausschließen zu können, dass sich neue Tumore gebildet haben.

Das können Sie selbst tun

Nach Diagnosestellung ist zunächst eine vertiefte Information über die Erkrankung, über Therapie- und Unterstützungsmöglichkeiten wichtig. Der Hirntumor-Informationsdienst gibt Informationen zu Fachkliniken und Experten für interdisziplinäre Behandlungen und Zweitmeinungen heraus. Patienten sollten ihre Bezugspersonen um Hilfe fragen. Die Vorbereitung von Arztgesprächen und das Notieren von Fragen helfen Patienten im Klinikalltag.

Vorsorgevollmachten und eine rechtliche Betreuung sind Sicherheit bietende Maßnahmen bei fortgeschrittener Erkrankung. Menschen mit Hirntumor sollten die Zeit mit wenig Beschwerden nutzen, um für sich zu klären, was sie noch erleben wollen. Auch für die Klärung zwischenmenschlicher Beziehungen und Regelungen für den Todesfall ist jetzt Zeit. Hilfreich kann eine psychotherapeutische oder psychosoziale Betreuung sein. Selbsthilfegruppen vor Ort und im Internet bieten Austausch, z.B.: selbsthilfegruppe-gehirntumor.de, der Krebsinformationsdienst und die Deutsche Hirntumorhilfe.

Zu den Selbsthilfemöglichkeiten gehören ferner Bewegung und Sport, Yoga und Meditation. Eine gute Maxime für einen an einem Hirntumor erkrankten Menschen kann die Abwägung zwischen Lebensquantität und –Qualität sein.

Manche Menschen erreichen eine Fokussierung auf ihre Stärken und ihre Ganzheitlichkeit, auf positive Ausblicke und Ziele in ihrem verbleibenden Leben. Das Leben, auch mit schwerer Erkrankung, enthält nicht nur tiefe Verzweiflung, sondern auch Hochs nach Therapieerfolgen. Vor allem aber enthält es viele Zwischenstufen, die gelebt werden dürfen.

Quellen

  • Berlit, P.: Basiswissen Neurologie. Springer, Berlin 2007
  • Grehl, H., Reinhardt, F.: Checkliste Neurologie. Thieme, Stuttgart 2012
  • Preiß, J. et al.(Hrsg.): Taschenbuch Onkologie. Zuckschwerdt, München 2014


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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

Sophie kommentierte am 27.02.2012

Meine kleine 2 jährige Tochter ist vor anderthalb Jahren auch an einen Gehirntumor erkrankt. Wir haben alles durch von OP, Chemo und Bestrahlung. Jetzt kam vor 4 Wochen der Rückfall und nun begleite ich sie auf ihrem letzten Weg. Ich möchte gerne wissen wie es wird, wenn sie stirbt, ob sie einschläft oder sich noch quälen muss? Und wie sonst so der Werdegang ist?

mara kommentierte am 29.03.2012

Ich habe seit längerer Zeit (ca. 6 Wochen) häufiges starkes Ziehen an der rechten Gehirnseite. Es ist so, als würde etwas im Gehirn stark zusammengedrückt und dann wieder losgelassen. Auch ist dieses Ziehen nicht ständig; an manchen Tagen gar nicht aber sehr oft in der Nacht und am Morgen, wobei es sich im Laufe des Tages bessert und das Ziehen dann ganz weg ist. Manchmal ist es so, dass ich gar nichts merke, aber dann, wenn ich mich irgendwie angestrengt habe und etwas Druck in den Kopf geht, dass es dann plötzlich wieder da ist. Es geht machmal auch wieder weg, aber es beunruhigt mich doch sehr. Dieses Ziehen ist, wie gesagt, erst seit 6 Wochen, ansonsten leide ich nur ganz ganz selten unter Kopfschmerzen, die dann meistens von einer falschen Lagerung oder Anspannung des Nackenbereichs auftreten, aber dieses Ziehen ist neu und ungewöhnlich. Wer kann etwas dazu sagen?

. . . kommentierte am 17.04.2012

Mir tut es sehr leid, dass ein Engel, der so unschuldig und frei ist, diese Welt schon so früh verlassen muss. Ich wünsche ganz viel Kraft für diese lebensverändernde und schwere Zeit. Ich hoffe, dass die Kleine sich nicht quälen muss und friedlich einschläft - und das du als Mutter Frieden und Ruhe empfängst, aber auch Kraft, um das Leben ohne deine Tochter weiterleben zu können. Meistens bekommen die Kleinen Medikamente, damit ihnen nicht noch mehr schmerzliche Last auf die kleinen Schultern gelegt wird. Ich hoffe meine Worte kommen bei dir an und helfen dir ein kleines bisschen über diese Zeit voller Trauer und Kummer hinweg.

seker kommentierte am 28.09.2012

Ich habe eine Hirnstammtumor und habe diese vor einem halben Jahr behandelt mit einer Bestrahlung, die 5 Wochen lang ging, jeden Tag. Es war hart, aber ich habe es bestanden. Damit will ich sagen, wenn ihr einen Hirntumor habt, probiert es mit einer Bestrahlung.

Marianne kommentierte am 10.10.2012

Liebe Sophie, auch uns tut es unheimlich leid, dass Ihre Tochter euch verlassen muss. Nächste Woche werde ich untersucht, da ich mich schon lange nicht mehr wohl fühle und habe Angst vor einer ernsthaften Erkrankung. Unter anderem habe ich das Gefühl, dass der ganze Elektrosmog mich fertig macht. Ich wollte deswegen fragen, ob Sie auch drahtlose Telefone, Wlan seit Geburt ihrer Tochter zuhause hatten? Haben Sie jemals Babyphones genutzt? Sie haben nämlich auch gepulste Strahlung. Es tut mir leid, dies fragen zu müssen, aber ich fürchte, um die Zukunft der kommenden Generationen, die die massive Belastung durch die Mobilfunkunkunternehmen ausgesetzt sind. Grüße Marianne

claudia kommentierte am 08.03.2013

Mein Bruder (42Jahre alt) erhielt die Diagnose im August 2011, Glioblastom Grad 4, der Tumor war 7,6 cm groß. Es kam die OP, Strahlentherapie, Chemo. Er hat viel durchgemacht, Menigitis, Bakterien im Hirnwasser, Krämpfe und die Sehkraft ist beeinträchtigt.
Das REZIDIV lies nicht lange auf sich warten. 7 Monate später war es da. Die wurde mit Chemo (Temodal) klein gehalten. Dachten wir. Ihm wurde im Dezember gratuliert, der Tumor sei kleiner geworden. Juchhu, dachte ich, es besteht Hoffnung. Ja denkste, im Januar 2013 war er sehr seltsam, verwirrt, schwach, schläfrig. Wieder zum Arzt, wieder ein MRT und dann die niederschmetternde Diagnose - mehrere Tumore, nicht mehr operabel! Krämpfe ohne Ende, seit einer Woche im Hospiz. Die Krämpfe gehen weiter. Meine Mutter und ich hoffen, dass es jetzt bald schnell geht und er nicht mehr so leiden muss. Er erkennt uns nicht mehr. Wieviel hält ein Mensch eigentlich aus. Im letzten Juli ist unser Stiefvater an derselben Krankheit im Hospiz verstorben. Sein Verlauf war ein anderer und für uns wesentlich erträglicher.

klaus kommentierte am 27.03.2013

Ach du sch.. . Ich bin selbst 15 Jahre alt und habe einige Symptome eines Hirntumores, deshalb forsche ich in letzter Zeit etwas nach, aber so langsam denke ich daran einen Arzt aufzusuchen, der mir dann eine Überweisung zu einem Neurologen gibt. Symptome: starke Kopfschmerzen und Übelkeit in der früh; Sehschwäche: manchmal ist alles bunt verschwommen oder Punkte auf hellen Flächen; Zittern von allmöglichen Punkten am Körper: Rücken (besonders eine Stelle), Schläfe ...; Schwindelig wird mir sogar, wenn ich den Kopf auf den Tisch lege und die Augen schließe. Ich hoffe, das ist nichts Ernstes ^^

Claudia kommentierte am 24.09.2013

Mein Vater bekam vor einigen Wochen die Diagnose, dass er einen Hirntumor hat. Man gibt ihm nur noch vier Monate. Es folgen eine Operation, Bestrahlung und Chemotherapie. Nun liegt er, mit einer schweren Lungenentzündung, wieder im Krankenhaus. Vielleicht hat er die ja, weil sein Immunsystem geschwächt ist. Ich habe Angst, dass seine Zeit nun schneller abläuft, als man uns ursprünglich gesagt hat. Ich hoffe so sehr, dass doch noch alles gut wird. Ich will meinen Vater noch nicht gehen lassen. Man denkt immer, dass das nur anderen Familien passiert und dann ist man selbst betroffen. Warum passiert das uns? Ich bin so unendlich traurig!

helge kommentierte am 10.04.2014

Ich habe die Befürchtung, dass meine Schwester einen Tumor hat. Ich bin kein Arzt, aber die Symptome passen alle. Sie leidet seit einem Jahr an Epilepsie, hat häufig Kopfschmerzen und ein eingeschränktes Sichtfeld. Seit einigen Monaten hat sie außerdem leichte Muskelzuckungen, als mache ihr Körper nicht mehr das was sie will. Manchmal kommt sie nicht aus dem Bett, weil ihr Körper wie gelähmt ist. Vor fünf Jahren hatte sie eitrige Abszesse in der Stirnhöhle, da wurde ein CT gemacht. Heute hat sie deswegen Angst zum Arzt zu gehen. Ich rede ihr schon gut zu, aber auch ich fürchte mich vor einer Diagnose. Übertreibe ich oder fürchte ich mich zu Recht? Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand antworten würde. Allen anderen die mit Krebs zu kämpfen haben, wünsche ich viel Kraft und Mut. Helge.

lena kommentierte am 30.07.2014

Ich bin 15 Jahre alt und leide seit Januar durchgehend an Kopfschmerzen die von Übelkeit, Schlafstörungen, Schwindel, Sehstörungen, Schwerhörigkeit und Gedächtnisverlust begleitet werden. Ich war schon im Kopfzentrum, wo ein MRT und ein CT gemacht wurden. Von dort habe ich aber noch keine Rückmeldung. Dann war ich beim HNO der mir eine mittel- bis hochgradige Schwerhörigkeit diagnostiziere. Desweiteren war ich beim Augenarzt, der aber nichts weiter feststellen konnte. Ich habe auch schon jede Art an Tabletten ausprobiert, aber der Schmerz geht nicht weg. Zu den Kopfschmerzen kann ich noch sagen, dass sie in der linken Gehirnseite liegen und es sich an manchen Tagen wie ein Stechen, an anderen wie ein Pochen und wie Quetschen anfühlt. Die Schmerzen sind auch nicht immer gleich stark. Beim Liegen, Sport oder besonderer Konzentration sind sie stärker, wie eine Kopfexplosion. Wenn ich ruhig und aufrecht sitze, sind sie schwächer. Kann mir vielleicht jemand weiterhelfen?

Melanie kommentierte am 19.08.2014

Vor zwei Monaten hatte ich das erste Mal Missempfindungen, z.B. ein Kribbeln in der rechten Wange, Wärme und Druck in der rechten Schläfe und teilweise Schmerzen. Nach einiger Zeit strahlte es in einen Zahn aus. Der Zahnarzt fand eine Zyste im Zahnfleisch. Es wurde operiert. Wir dachten, dass die Probleme daher kommen. Die Schmerzen und Missempfindungen gingen aber nicht weg, deswegen bekam ich Physiotherapie für den Kiefer. Der Therapeut sagt mir, dass der Schmerz nicht vom Kiefer kommen kann. Ich renne jetzt zwei Monate damit rum. Abends wird der Schmerz manchmal stärker, wodurch mir schlecht wird. Mein Mann meint, ich hätte mich verändert. Ich weiß nicht genau, was er damit meint. Ich ärgere mich, weil ich ständig etwas vergesse. Kommt das von Stress oder habe ich Migräne? Ich weiß einfach nicht weiter. Ich habe eine Überweisung für das Krankenhaus bekommen, aber da kann ich nicht hin, weil ich einen behinderten Sohn habe um den ich mich kümmern muss. Ich bin wirklich ratlos. Danke für einen Leser. Gruß Melanie.

Christa kommentierte am 30.10.2014

Ich suche im Internet gerade nach den Symptomen, da meine Mutter häufig Kopfschmerzen und Schwindel hat. In letzter Zeit ist sie außerdem sehr vergesslich, das ist beängstigend und macht mich traurig. Ich habe auch das mit der Kleinen gelesen. Das tut einem so leid, es gibt nichts schlimmeres für Eltern, als einen Engel so schnell zu verlieren. Warum nur? Warum darf dieses arme Kind nicht mehr leben? Es tut mir so leid für die armen Eltern.

babs kommentierte am 04.11.2014

Hallo, ich bin 35 Jahre alt und habe seit gut einem Jahr starke Kopfschmerzen, Müdigkeit und immer wieder Schwächeanfälle. Die Kopfschmerzen sind immer da, manchmal stärker und manchmal schwächer. An einigen Tagen halte ich den Schmerz kaum aus und dann werde ich aggressiv und böse. Ich hatte mal Gebärmutterhalskrebs, was für mich sehr schlimm war, da ich zwei Kinder habe. Jetzt habe ich große Angst davor, zum Arzt zu gehen. Ich habe so Angst davor, dass es ein Tumor sein könnte.

Saskia kommentierte am 09.01.2015

Ich habe genau das Gleiche, wie du maraus, und bei mir wurde ein Tumorgewebe im Gehirn festgestellt.

Mäuschen kommentierte am 23.01.2015

Ich bin 14 Jahre alt und leide seit ca. 6-9 Monaten an Kopfschmerzen, die zwar nicht durchgehend da sind, aber ziemlich oft. Außerdem leide ich an starken Schlafstörung und Schwindelanfällen. Doch auch meine Sehschärfe hat nachgelassen. Und manchmal ist mir zwar übel, aber ich muss mich nicht übergeben. Im Moment habe ich wieder mal Kopfschmerzen und habe das Gefühl, dass irgendwas in meinem Kopf ist, was da nicht hingehört. Also hab ich mich darüber informiert und habe herausgefunden, dass das typische Anzeichen eines Hirntumores sind. Ich habe Angst meinen Eltern von meinem Verdacht zu erzählen und einfach zu einem Arzt gehen will ich nicht. Hat irgendwer einen Rat für mich?

ey kommentierte am 01.02.2015

Ich habe seit ca zwei jahren, GeschmacksStörungen, habe schwindelanfälle, plötzlich fängt alles an zu zittern und Taubheit besonders im linken Bein. Und enormen Drucken in der Stirn. Mein Arzt sagt, ich bin gestresst.

... kommentierte am 07.02.2015

Ein guter Freund (25 Jahre) verstarb letzte Woche an einem Hirntumor. Er wurde zwei mal operiert, aber das blöde Ding wuchs auch trotz Bestrahlung und Chemo weiter. Letztes Jahr im Herbst kam dann die Nachricht, dass sie nichts mehr tun können für ihn. Von da an ging alles rasend schnell, über Lähmungserscheinungen bis hin zur kompletten Lähmung, Sprachstörungen, Sehverlust und letzendlich die Erlösung. Morgen ist die Beerdigung von unserem tapferen Kämpfer. Ich wünsche allen, die so etwas durchgemacht haben, viel Kraft denn: Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.

Fabi kommentierte am 25.03.2015

Ich leide seit mehreren Monaten immer wieder an starken Kopfschmerzen, die mich manchmal sogar am Aufstehen hindern, zudem habe ich mehrmals am Tag Übelkeit und ab und zu sehe ich für ein paar Minuten nur noch verschwommen. Nun war ich beim Arzt und es wurde ein CT gemacht. Sie haben mir gesagt, dass sie etwas gesehen haben, das ein Hirntumor sein könnte und haben mich mit dieser Info einfach wieder nach Hause geschickt. Ich muss am 3. April nochmal gehen und ich habe Angst. Hat jemand einen guten Rat für mich?

Fifty kommentierte am 01.04.2015

Meine Frau litt an einem Glioblastom. Weder Chemotherapie noch Bestrahlung half. Es war noch lediglich eine Plackerei.

Biggi kommentierte am 08.04.2015

Meine Tochter ist 23 und am Dienstag an einem Tumor am Kleinhirn operiert worden. Die Ärzte meinten, es ist alles gut verlaufen aber sie ist nicht richtig stabil. Der Blutdruck fällt immer wieder ab und die Atmung ist sehr schwach. Ich bin zwar jeden Tag bei ihr, darf aber nicht länger, als eine viertel Stunde bei ihr verweilen. Es ist so schwer, das zu sehen, wie sie da liegt und man kann ihr nicht helfen. Wir können nur von einem Tag auf den anderen hoffen.

Klärchen kommentierte am 22.11.2015

Meine Mutter liegt gerade im Sterben, wegen eines Tumors und es ist echt schwer. Viele, die Syptome haben, haben Angst zum Arzt zu gehen. Auch das kann ich verstehen. Aber glaubt mir, je früher so ein Tumor diagnostiziert wird, desto besser ist er behandelbar. Ein Tumor kann mitunter sehr schnell wachsen und es ist auf jeden Fall besser früher als später zum Arzt zu gehen. Mit der Ungewissheit zu leben, ist so belastend.