Kieselerde
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 6. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Kieselerde ist ein siliciumhaltiges Naturprodukt; das darin enthaltene Spurenelement Silicium kommt in allen Organen mit einem Anteil an Bindegewebe vor. Ob Silicium für den Menschen lebensnotwendig ist, gilt bislang als nicht gesichert. Gleichwohl ist Kieselerde eher als ungenauer Begriff für Sedimente und Mineralstoffe mit hohem Siliciumgehalt zu betrachten. Nicht zu verwechseln ist sie mit Heilerde, einem Gemisch verschiedener Mineralien aus gemahlenem Löss.
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Was ist Kieselerde?
Kieselerde, auch bekannt als Siliziumdioxid oder Silica, ist eine Verbindung aus Silizium und Sauerstoff, die in der Natur häufig vorkommt. Sie ist der Hauptbestandteil von Sand und kommt in vielen Gesteinen und Mineralien vor. Kieselerde ist besonders bekannt für ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Industriezweigen sowie in der Kosmetik und Gesundheitspflege.
In der Industrie wird Kieselerde als Hauptbestandteil zur Herstellung von Glas und Keramik verwendet. Sie ist auch ein wichtiger Inhaltsstoff in der Produktion von Zement und anderen Baumaterialien. Darüber hinaus wird Kieselerde in der Herstellung von Computerchips und in verschiedenen Formen der Hochtechnologie eingesetzt, wo reines Silizium eine Schlüsselrolle spielt.
In der Kosmetik wird Kieselerde häufig aufgrund ihrer absorbierenden Eigenschaften verwendet. Sie findet sich in Produkten wie Gesichtspuder und anderen Schönheitsmitteln, die darauf abzielen, überschüssiges Öl von der Haut aufzunehmen. Auch in Zahnpasten wird Kieselerde genutzt, um beim Reinigen der Zähne zu helfen, ohne den Zahnschmelz zu schädigen.
Im Gesundheitsbereich wird Kieselerde manchmal als Nahrungsergänzungsmittel angeboten, mit der Behauptung, sie unterstütze die Gesundheit von Haaren, Haut und Nägeln. Dies beruht auf der Annahme, dass sie als Quelle für Silizium dient, dem eine Rolle bei der Bildung von Kollagen zugeschrieben wird; Kollagen trägt zur Festigkeit und Elastizität von Bindegeweben bei. Die wissenschaftliche Unterstützung für diese Behauptungen ist jedoch gemischt, und die Effektivität von Kieselerde als Nahrungsergänzungsmittel bleibt umstritten.
Geschichte und Entwicklung
Kieselerde, auch als Siliziumdioxid bekannt, hat eine lange Geschichte in der Verwendung als Heilmittel, die bis in die Antike zurückreicht. Bereits die alten Ägypter und Griechen nutzten Sand und Ton, die reich an Siliziumdioxid sind, für ihre heilenden Eigenschaften, insbesondere zur Wundbehandlung und zur Körperreinigung.
Im Mittelalter wurden siliziumreiche Pflanzen und Mineralien in der Volksmedizin Europas verwendet. Heiler nutzten sie zur Stärkung der Haare, Nägel und Haut sowie zur Förderung der allgemeinen Gesundheit der Bindegewebe. Diese Anwendungen basierten auf der Beobachtung, dass Siliziumdioxid eine Rolle in der Struktur und Funktionalität des Bindegewebes spielt, obwohl die genauen biochemischen Prozesse damals noch nicht verstanden waren.
Im 19. Jahrhundert begann die wissenschaftliche Gemeinschaft, die Eigenschaften von Siliziumdioxid genauer zu untersuchen. Forscher wie Justus von Liebig studierten seine Rolle in der Pflanzen- und Tierbiologie, was zu einem besseren Verständnis seiner Bedeutung führte. In der modernen Naturheilkunde wurde Kieselerde besonders durch homöopathische und anthroposophische Medizin populär, die sie in verschiedenen Formen für ihre therapeutischen Eigenschaften einsetzten.
Heute wird Kieselerde in der Alternativmedizin häufig als Nahrungsergänzungsmittel empfohlen, um die Gesundheit von Haaren, Haut und Nägeln zu unterstützen. Wissenschaftliche Studien zu ihrer Wirksamkeit sind jedoch gemischt, und ihre Anwendung als Heilmittel bleibt ein Thema sowohl für traditionelle als auch für moderne medizinische Diskurse.
Wirkungsweise von Kieselerde
Dem in der Kieselerde enthaltenen Silicium wird eine Rolle bei der Bildung von Kollagen zugeschrieben. Mit Hilfe dieser Eiweißsubstanz werden Knochen und Knorpel, Sehnen und Bindegewebe gebildet und stabilisiert.
Silicium ist außerdem in Blut, Drüsen, Muskeln und elastischen Häuten vorhanden und findet sich auch in Haaren, Nägeln und Zähnen. Zudem soll Kieselerde die Elastizität des Gewebes und dessen Widerstandskraft fördern.
Auch für den Aufbau von Knochengewebe wird Kieselerde eine Rolle zugeschrieben: Sie soll die Aufnahme und Verwertung von Calcium aus der Nahrung fördern und damit das Knochenwachstum verbessern.
In der Naturheilkunde wird Kieselerde nachgesagt, die Reifung von Abszessen, Furunkeln und Fisteln zu beschleunigen und eingedrungene Fremdkörper austreiben zu helfen; belegt ist das nicht.
Ein Mangel an Kieselerde ist beim Menschen bislang nicht als eigenes Krankheitsbild beschrieben. Brüchige Haare und Nägel, Nervosität, unruhiger Schlaf, Ekzembildung, verzögerte Wundheilung, Frösteln und erhöhte Erkältungsanfälligkeit werden ihm in der Naturheilkunde dennoch zugeschrieben.
Bedeutung für Gesundheit & Sport
Kieselerde soll bereits im alten Ägypten angewendet worden sein und gilt als eines der ältesten bekannten Heilmittel. Die im Folgenden genannten Anwendungen beruhen überwiegend auf Erfahrungsheilkunde; belastbare klinische Belege liegen für die meisten von ihnen nicht vor. Zur Behandlung kann Kieselerde innerlich und äußerlich bei einer ganzen Reihe von Beschwerden eingesetzt werden. Bei Brandverletzungen, schlecht heilenden oder infizierten Wunden bindet sie austretendes Wundsekret.
Kieselerde soll das Lymphsystem und die Milz aktivieren, die Produktion von Abwehrzellen anregen und den Heilungsprozess beschleunigen. Narbenwucherungen und -verhärtungen sollen durch Kieselerde geglättet und feine empfindliche Haut gekräftigt werden.
Die altersbedingte Erschlaffung des Bindegewebes, Dehnungsstreifen und vorzeitige Faltenbildung sollen sich mit Kieselerde bessern lassen. Sie wird zur Vorbeugung gegen Osteoporose eingesetzt; Beobachtungsstudien fanden einen Zusammenhang zwischen der Siliciumaufnahme über die Nahrung und einer höheren Knochendichte, ein ursächlicher Nutzen von Kieselerde-Präparaten ist damit jedoch nicht belegt.
Auch bei Entwicklungsstörungen der Zähne oder Knochen bei Kindern soll Kieselerde hilfreich sein. Da Arterienwände einen hohen Anteil an Silizium enthalten, wird Kieselerde auch ein wirksamer Schutz vor Arteriosklerose zugeschrieben. Im Tierversuch wurde eine cholesterinsenkende Wirkung dokumentiert. Empfohlen wird Kieselerde auch bei verstärktem Juckreiz, diffusem Haarausfall, splitternden Nägeln sowie Störungen des Haarwachstums.
Auch Sportlern wird ein Nutzen der Kieselerde zugeschrieben. Eine erhöhte Elastizität und Stabilität von Gewebe, Bändern, Muskeln und Sehnen soll sie weniger anfällig für Sportverletzungen wie Bänderdehnungen, Sprunggelenkszerrungen und Verstauchungen machen. Die Einnahme von Kieselerde soll außerdem Muskelkater verhindern.
Vorkommen in Lebensmitteln
Ein offizieller Referenzwert für die Zufuhr von Kieselerde beziehungsweise Silicium besteht nicht; die übliche Aufnahme wird in der Regel durch eine normale und ausgewogene Ernährung gedeckt. Kieselerde findet man in unterschiedlichen Mengen in fast allen Nahrungsmitteln.
Besonders hoch ist der Anteil in ballaststoffreichen Lebensmitteln wie Kartoffeln, Hirse, Hafer, Wurzel- und Grüngemüse und Bambussprossen. Auch Bier enthält viel Kieselerde.
In tierischen Nahrungsmitteln wie Fleisch ist der Gehalt an Kieselerde etwas geringer, wird allerdings möglicherweise vom Körper besser aufgenommen und verwertet.
Kieselerde ist für den Organismus vor allem dann verfügbar, wenn die verwendeten Lebensmittel naturbelassen sind. Industriell aufbereitete Nahrung enthält im Vergleich zu Vollwertprodukten wesentlich weniger Kieselerde.
Der Gehalt an Kieselerde in Getreide und Gemüse kann regional unterschiedlich sein und hängt von der jeweiligen Anbaufläche ab. Die als Nahrungsergänzungsmittel angebotene Kieselerde wird meist aus gereinigten Kieselalgen gewonnen.
Kritik an Kieselerde als Heilmittel
Kieselerde, als Heilmittel eingesetzt, ist nicht frei von Kritik, insbesondere bezüglich der wissenschaftlichen Fundierung und Sicherheit ihrer Verwendung.
1. Mangel an wissenschaftlichen Belegen: Einer der Hauptkritikpunkte gegenüber Kieselerde als Heilmittel ist der Mangel an robusten wissenschaftlichen Studien, die ihre Wirksamkeit belegen. Viele der behaupteten Gesundheitsvorteile, wie die Verbesserung der Haut-, Haar- und Nagelgesundheit, basieren oft auf anekdotischen Berichten und nicht auf evidenzbasierten Forschungsergebnissen. Dies führt zu Skepsis unter Medizinern und Wissenschaftlern bezüglich ihrer tatsächlichen therapeutischen Wirkung.
2. Mögliche Nebenwirkungen: Obwohl Kieselerde allgemein als sicher gilt, können bei übermäßigem Gebrauch Nebenwirkungen auftreten. Dazu gehören Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Verstopfung. Darüber hinaus gibt es Bedenken bezüglich der potenziellen Siliziumdioxid-Belastung, die bei inhalativer Aufnahme von Kieselerde-Partikeln zu Atemwegserkrankungen führen könnte, obwohl dies hauptsächlich in industriellen Umgebungen relevant ist.
3. Interaktionen mit Medikamenten: Es gibt auch Hinweise darauf, dass Kieselerde die Absorption anderer Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel beeinflussen kann, was zu Wechselwirkungen führen und die Effektivität dieser Mittel reduzieren könnte.
4. Fehlende Regulierung: Wie bei vielen Nahrungsergänzungsmitteln sind auch die Produktion und der Verkauf von Kieselerde nicht so streng reguliert wie bei pharmazeutischen Produkten. Dies kann zu Inkonsistenzen in der Produktqualität und -reinheit führen, was potenzielle Risiken für die Konsumenten birgt.
Diese Kritikpunkte unterstreichen die Notwendigkeit einer vorsichtigen Herangehensweise und weiterer Forschung, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Kieselerde als Heilmittel besser zu verstehen und zu validieren.
Rechtliche Einordnung
Was der Hinweis auf die schwächere Regulierung konkret bedeutet, lässt sich genau angeben. Ein Nahrungsergänzungsmittel ist nach der Nahrungsergänzungsmittelverordnung ein Lebensmittel: eines, das die allgemeine Ernährung ergänzen soll, das ein Konzentrat von Nährstoffen oder sonstigen Stoffen mit ernährungsspezifischer oder physiologischer Wirkung darstellt und in dosierter Form in den Verkehr gebracht wird – als Kapsel, Tablette, Pulverbeutel oder Flasche mit Tropfeinsatz. Ein Zulassungsverfahren kennt das Lebensmittelrecht dafür nicht. Wer ein solches Mittel als Hersteller oder Einführer erstmals in den Verkehr bringt, hat dies spätestens dabei dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit anzuzeigen und ein Muster des verwendeten Etiketts vorzulegen. Die Anzeige wird entgegengenommen und an die Überwachungsbehörden weitergereicht – sie ist keine Genehmigung und wird auch nicht wie ein Antrag beschieden.
Dass Silicium in solchen Erzeugnissen überhaupt eingesetzt werden darf, ist gleichwohl europäisch geregelt. Anhang I der Richtlinie über Nahrungsergänzungsmittel führt Silicium unter den Mineralstoffen auf, die bei ihrer Herstellung verwendet werden dürfen. Anhang II benennt die Verbindungen, aus denen es stammen darf: cholinstabilisierte Orthokieselsäure, Siliciumdioxid, Kieselsäure und organisches Silicium in Form von Monomethylsilantriol. Aus dieser Aufnahme folgt allerdings nur, dass die Verbindung zulässig ist. Über eine Wirkung sagt sie nichts – die Liste ordnet den Stoff ein, sie bewertet ihn nicht.
Über zulässige Wirkaussagen entscheidet ein eigenes Regelwerk. Nach Artikel 10 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 sind gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel verboten, solange die Kommission sie nicht zugelassen und in eine Unionsliste aufgenommen hat. Diese Liste enthält für andere Stoffe wortwörtlich festgelegte Sätze, darunter, dass Zink zur Erhaltung normaler Haare und normaler Nägel beiträgt und dass Biotin zur Erhaltung normaler Haare beiträgt. Für Silicium steht dort kein solcher Satz.
Damit lässt sich der Widerspruch benennen, der dieses Mittel begleitet: Der Stoff darf verwendet werden, die Aussagen, wegen derer er meist gekauft wird, sind nicht als gesundheitsbezogene Angaben zugelassen. Das ist keine Feststellung über Unwirksamkeit, sondern über die Beweislage – zugelassen wird eine Angabe erst, wenn ein wissenschaftliches Gutachten den Zusammenhang zwischen Stoff und Wirkung trägt. Für Silicium ist dieser Schritt bislang nicht erfolgt, und das deckt sich mit dem uneinheitlichen Bild der Studien.
Alternativen
Als Heilmittel wird Kieselerde vor allem wegen ihrer vermuteten positiven Wirkung auf Haut, Haare und Nägel verwendet. Es gibt jedoch verschiedene andere Therapieformen und Nahrungsergänzungsmittel, die ähnliche gesundheitliche Vorteile bieten können:
1. Kollagen: Kollagenpräparate sind besonders beliebt zur Förderung der Hautelastizität und zur Reduktion von Falten. Kollagen ist ein Hauptbestandteil des Bindegewebes und trägt wesentlich zur Festigkeit und Elastizität der Haut bei. Im Vergleich zu Kieselerde, die indirekt durch die Bereitstellung von Silizium die Kollagenproduktion unterstützen soll, liefert Kollagen direkt die nötigen Proteine.
2. Biotin: Biotin, auch bekannt als Vitamin B7, ist ein weiteres beliebtes Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung von gesunden Haaren, Nägeln und Haut. Biotin ist ein wesentlicher Nährstoff, der im Körper zur Unterstützung verschiedener metabolischer Prozesse benötigt wird, einschließlich des Wachstums von Haaren und Nägeln. Im Gegensatz zu Kieselerde, die eher strukturell wirkt, unterstützt Biotin die Keratinproduktion, ein Protein, das in Haaren und Nägeln vorkommt.
3. Omega-3-Fettsäuren: Omega-3-Fettsäuren, häufig aus Fischöl gewonnen, sind bekannt für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften und ihre Rolle bei der Erhaltung einer gesunden Haut. Sie helfen, die Hautfeuchtigkeit zu bewahren und können bei der Behandlung von Hauterkrankungen wie Ekzemen und Psoriasis nützlich sein.
4. Zink: Zink ist ein essenzielles Mineral, das in vielen Körperprozessen eine Rolle spielt, einschließlich der Immunfunktion und der Zellreparatur. Es ist auch wichtig für die Gesundheit der Haut und wird oft zur Behandlung von Akne und anderen Hauterkrankungen verwendet.
Diese alternativen Therapieformen bieten jeweils einzigartige Vorteile und Mechanismen, die sich von denen der Kieselerde unterscheiden. Die Wahl des geeigneten Mittels kann je nach individuellen Bedürfnissen und spezifischen Gesundheitszielen variieren.
Forschung & Zukunft
In der aktuellen Forschung zu Kieselerde als Heilmittel zeichnen sich einige interessante Trends und neue Behandlungsansätze ab, die darauf abzielen, ihre potenziellen gesundheitlichen Vorteile besser zu verstehen und zu nutzen.
1. Nano-Kieselerde: Ein signifikanter Trend in der Forschung ist die Entwicklung von Nano-Kieselerde, einer Form von Siliziumdioxid in Nanogröße, die eine höhere Bioverfügbarkeit und verbesserte Interaktion mit biologischen Systemen bieten könnte. Forscher untersuchen, wie diese kleinen Partikel effektiver in der Medizin eingesetzt werden können, zum Beispiel in der gezielten Medikamentenabgabe oder als Verstärker für andere therapeutische Substanzen.
2. Biomedizinische Anwendungen: Kieselerde wird zunehmend in der Biomedizin erforscht, insbesondere in der regenerativen Medizin und Tissue Engineering. Ihre Rolle als biokompatibles Material macht sie zu einem Kandidaten für die Unterstützung des Knochenwachstums und der Gewebereparatur, was besonders in der Orthopädie und Zahnmedizin von Interesse ist.
3. Kosmetische Anwendungen: In der dermatologischen Forschung wird Kieselerde für ihre potenziellen Vorteile in Hautpflegeprodukten untersucht. Die vermutete Fähigkeit von Kieselerde, die Kollagensynthese zu fördern und die Hautstruktur zu verbessern, macht sie zu einem attraktiven Bestandteil für Anti-Aging- und Hautpflegeprodukte.
4. Verbesserung der Bioverfügbarkeit: Forscher arbeiten auch daran, die Bioverfügbarkeit von Kieselerde zu verbessern, indem sie die Partikelgröße und die Oberflächeneigenschaften modifizieren. Dies könnte die Effektivität von Kieselerde als Nahrungsergänzungsmittel erhöhen und ihre Anwendungsbereiche erweitern.
Diese Trends zeigen, dass die Forschung zu Kieselerde weiterhin aktiv ist und darauf abzielt, ihre Anwendungen in der Medizin und Kosmetik zu erweitern und zu optimieren.
Quellen
- Biesalski, H. K., Bischoff, S. C., Pirlich, M., Weimann, A. (Hrsg.): Ernährungsmedizin.
ISBN: 9783132445956
- Hahn, A., Ströhle, A., Wolters, M.: Ernährung.
ISBN: 9783804739628
- Kraft, K., Stange, R. (Hrsg.): Lehrbuch Naturheilverfahren.
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- Schmiedel, V., Matejka, R. (Hrsg.): Leitfaden Naturheilkunde.
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- Moll, I. (Hrsg.): Duale Reihe Dermatologie.
ISBN: 9783132446052
