Neuraltherapie
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 3. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
Sie sind hier: Startseite Behandlungen Neuraltherapie
Ein Verfahren zur Schmerzlinderung verschiedenster Beschwerden ist die Neuraltherapie. Sie gehört zu den Naturheilverfahren und wird bisher nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Inhaltsverzeichnis |
Was ist die Neuraltherapie?
Die Neuraltherapie wird in der Naturheilkunde dazu genutzt, um funktionelle Körperbeschwerden zu lindern. Dazu wird ein lokal wirkendes Betäubungsmittel (Lokalanästhetikum) in bestimmte Körperstellen gespritzt. 1925 beobachtete der Arzt Ferdinand Huneke, dass das Spritzen eines lokalen Betäubungsmittels in einen bestimmten Bereich des Gewebes nicht nur Schmerzen betäubt, sondern sie sogar dauerhaft beseitigen kann. Gemeinsam mit seinem Bruder Walter erforschte er diese Wirkungsweise näher und führte sie auf das vegetative Nervensystem zurück.
Die Grundlage der Neuraltherapie bilden zwei Annahmen: Die Störfeldtheorie geht davon aus, dass krankhafte Ereignisse im Körper (z. B. Entzündungen, Verletzungen und Narben) als Störfelder oder Herde andere Körperbereiche irritieren und in Mitleidenschaft ziehen können. Wenn diese Störfelder langfristig nicht behandelt werden, können an anderer Stelle im Körper durch die dauerhafte Irritation Beschwerden auftreten.
Die Segmenttheorie geht von Nervenverbindungen zwischen der Haut und den Organen aus. Jedes Segment des Körpers verursacht demnach in bestimmten Hautbereichen, sogenannten Head-Zonen, Reaktionen. Wenn demnach die Haut in einem bestimmten Bereich empfindlich reagiert, kann das ein Hinweis auf eine Erkrankung des zugeordneten Organs sein.
Die Head-Zonen sind nach dem britischen Neurologen Henry Head benannt, der beschrieb, dass Erkrankungen innerer Organe an umschriebenen Hautfeldern schmerzhaft oder überempfindlich werden können. Diese Beobachtung ist der anatomische Anknüpfungspunkt, auf den sich die Neuraltherapie beruft: Weil Haut, Muskeln und innere Organe eines Körperabschnitts über dieselben Rückenmarkssegmente verschaltet sind, soll sich ein an der Haut gesetzter Reiz nach dem Konzept des Verfahrens auf den gesamten Abschnitt auswirken. Auf dieser Vorstellung baut die Neuraltherapie ihre Behandlungsebenen auf.
Unterschieden werden dabei drei Ebenen. Die lokale Therapie behandelt den Ort der Beschwerden selbst, etwa eine schmerzhafte Sehnenansatzstelle. Die Segmenttherapie richtet sich auf den zugehörigen Körperabschnitt und arbeitet mit oberflächlichen Einspritzungen in die Haut, den sogenannten Quaddeln. Die Störfeldtherapie schließlich zielt auf einen Bereich, der mit dem Beschwerdeort nicht offensichtlich zusammenhängt und den der Behandelnde als Ursache vermutet. Diese dritte Ebene ist zugleich die umstrittenste, weil sich der angenommene Zusammenhang zwischen Störfeld und Beschwerde einer einfachen Überprüfung entzieht.
Eingesetzt werden kurz wirksame örtliche Betäubungsmittel, klassischerweise Procain. Die Neuraltherapie versteht sich dabei ausdrücklich nicht als Lokalanästhesie im chirurgischen Sinn, die eine Körperstelle für einen Eingriff unempfindlich machen soll. Das Betäubungsmittel wird vielmehr als Reiz verstanden, dessen Wirkung nach dem Konzept des Verfahrens über die Dauer der Betäubung hinausreicht. Von der Akupunktur, mit der die Neuraltherapie gelegentlich verwechselt wird, unterscheidet sie sich sowohl im Zugang als auch in der Begründung: Die Akupunktur folgt einem Punktesystem der traditionellen chinesischen Medizin und arbeitet ohne Medikament, die Neuraltherapie orientiert sich an anatomischen Strukturen und spritzt einen Wirkstoff.
Die Neuraltherapie zählt zur Naturheilkunde beziehungsweise zur Komplementärmedizin und wird im deutschsprachigen Raum vor allem von Ärztinnen und Ärzten angewendet; in Deutschland gehört sie daneben zum Angebot von Heilpraktikern. Ein eigenes Facharztgebiet gibt es dafür nicht; ärztliche Fachgesellschaften bieten stattdessen strukturierte Fortbildungen an, die Anatomie, Injektionstechnik und den Umgang mit Zwischenfällen umfassen.
Für Patienten unterscheidet sich eine neuraltherapeutische Sitzung äußerlich kaum von anderen Behandlungen mit Spritzen: Sie spüren einen kurzen Einstich, danach oft ein Brennen oder ein Druckgefühl, das rasch nachlässt. Was die Neuraltherapie von der Schmerzbehandlung mit Einspritzungen unterscheidet, ist nicht die Handlung, sondern ihre Begründung – die Annahme, dass ein an einer Stelle gesetzter Reiz über das vegetative Nervensystem auf entfernte Körperbereiche wirkt. Diese Begründung ist Teil des Selbstverständnisses des Verfahrens und wird hier als solche wiedergegeben, nicht als gesicherter Wirkungsnachweis.
Funktion, Wirkung & Ziele
- Schmerzen rund um den Bewegungsapparat
- Muskel- und Nervenschmerzen
- Rheumatische Beschwerden
- Kopfschmerzen
- Tinnitus
- Schwindel
Am Anfang der Neuraltherapie steht eine ausführliche Anamnese und eine körperliche Untersuchung. Manche Neuraltherapeuten setzen zur Diagnose auch Injektionen ein. Wenn nach einer solchen Injektion an anderer Stelle Beschwerden umgehend verschwinden, wird das als Sekundenphänomen bezeichnet. In der Regel erfolgt die Behandlung in zwei Schritten: der lokalen Behandlung und der Sanierung des Störfeldes. Vor der Injektion des lokalen Betäubungsmittels wird vom Therapeuten die Haut mit den Fingern abgetastet, um schmerzhafte Stellen zu erkennen.
In diese Hautstellen wird ein lokales Betäubungsmittel gespritzt. Die Behandlung muss manchmal wiederholt werden, bis die Beschwerden nachlassen. Es gibt auch tiefe Stichtechniken, bei denen das Betäubungsmittel in Triggerpunkte in den schmerzenden Muskeln gespritzt wird.
Störfelder, z. B. Narben, werden durch mehrere Injektionen rund um das Störfeld behandelt. Ggf. kann die Injektion auch neben Wirbelkörpern oder im Bereich größerer Nervenstränge gesetzt werden. Die Störfeldsuche gleicht einer Detektivarbeit. Viele Störfelder oder chronische Entzündungsherde liegen im Bereich von Nasennebenhöhlen, Zähnen, Mandeln und Ohren, aber auch im Bereich des Beckens. Entsprechend gehören zur Störfeldsuche neben der Anamnese häufig auch Fragen nach zurückliegenden Operationen, nach einer Wurzelbehandlung oder ausgedehnter Karies, nach wiederkehrender Mandelentzündung oder Nasennebenhöhlenentzündung und nach Beschwerden im Kiefergelenk. In manchen Fällen zieht der Behandelnde dafür zahnärztliche Vorbefunde hinzu.
Der Ablauf einer Sitzung ist unspektakulär. Nach dem Aufklärungsgespräch wird der Patient so gelagert, dass die Einstichstellen gut zugänglich sind und ein Kreislaufzwischenfall nicht zum Sturz führen kann. Die Haut wird desinfiziert, gespritzt wird mit sehr dünnen Nadeln. Je nach Fragestellung setzt der Behandelnde wenige oder auch zahlreiche Einstiche; eine einzelne Sitzung dauert in der Regel nur wenige Minuten, an die sich eine kurze Ruhephase anschließt, bevor der Patient wieder aufsteht oder Auto fährt. Wie viele Sitzungen angesetzt werden, hängt vom Beschwerdebild ab und wird üblicherweise nach einigen Terminen gemeinsam überprüft: Bleibt eine Veränderung vollständig aus, ist das ein Grund, das Vorgehen zu überdenken, statt es unbegrenzt fortzusetzen.
Nach dem Konzept des Verfahrens kann es nach einer Behandlung vorübergehend zu einer Zunahme der Beschwerden kommen, die als Reaktion gedeutet wird. Ob eine solche Verstärkung tatsächlich zum Verfahren gehört oder auf den Reiz der Einspritzung selbst zurückgeht, lässt sich im Einzelfall nicht trennen. Patienten sollten deshalb ungewöhnliche oder anhaltende Beschwerden nach einer Sitzung melden, statt sie als erwartbaren Teil der Behandlung hinzunehmen.
Angewendet wird die Neuraltherapie überwiegend bei funktionellen Beschwerden und bei chronischen Schmerzen, etwa im Bereich der Wirbelsäule bei anhaltenden Rückenschmerzen, bei Beschwerden im Rahmen einer Arthrose, bei Migräne und Spannungskopfschmerz oder bei Narbenbeschwerden. Sie ersetzt dabei die Suche nach der Ursache nicht: Vor einer neuraltherapeutischen Behandlung sollte geklärt sein, ob hinter den Beschwerden eine Erkrankung steckt, die eine andere Behandlung erfordert. Insbesondere neu aufgetretene, rasch zunehmende oder von Fieber, Gewichtsverlust, Lähmungen oder Gefühlsstörungen begleitete Beschwerden gehören ärztlich abgeklärt, bevor an eine Neuraltherapie zu denken ist.
Die Wirkung der Neuraltherapie ist bisher nicht hinreichend erforscht, es gibt nur wenige Studien, die zwar positive Wirkungen feststellen, aber aufgrund geringer Teilnehmerzahlen keine allgemeingültige Aussage treffen können. Auch Mediziner sind sich über die Wirksamkeit nicht einig, daher werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen und müssen privat bezahlt werden.
Die Entdeckung der Neuraltherapie verdanken wir einem zufälligen Kunstfehler, der dem Arzt Ferdinand Huneke (1891 - 1966) bei seiner Schwester unterlief. Er wollte ihr zur Linderung ihrer Kopfschmerzen das Lokalanästhetikum Procain spritzen, traf dabei aber aus Versehen eine Vene statt den Muskel. Ihre Kopfschmerzen verschwanden danach in nur wenigen Sekunden. Durch weitere Experimente entdeckte er, dass auch lokal gespritztes Procain wirkt. Er injizierte einer Patientin das lokale Betäubungsmittel in eine Narbe am Unterschenkel, worauf ihre chronischen Schulterbeschwerden in Sekundenschnelle verschwanden. Dieses Phänomen ist nach ihm benannt als „Sekundenphänomen nach Huneke“. Aus diesen Beobachtungen schlussfolgerte Huneke, dass Beschwerden in bestimmten Körperbereichen durch Injektionen in anderen Bereichen behandelbar sind.
Die Brüder Huneke bauten daraus ein Behandlungssystem auf, das im deutschsprachigen Raum lange unter der Bezeichnung „Neuraltherapie nach Huneke“ geführt wurde und von dort auch nach Österreich, in die Schweiz sowie in mehrere spanischsprachige Länder gelangte. Spätere Behandler erweiterten das Vorgehen um Techniken aus der ärztlichen Schmerzbehandlung, etwa um Einspritzungen in schmerzhafte Muskelverhärtungen oder in die Nähe von Nervengeflechten. Dadurch verschwimmen die Grenzen: Manche Anwendungen, die heute als neuraltherapeutisch bezeichnet werden, gehören der Sache nach zur therapeutischen Lokalanästhesie, wie sie auch in der Schmerzmedizin üblich ist. Das ursprüngliche, auf Störfelder bezogene Konzept bleibt dagegen an die Annahmen der Huneke-Brüder gebunden.
Das Sekundenphänomen spielt in diesem Konzept eine Doppelrolle: Es gilt zugleich als Behandlungserfolg und als Beweis dafür, dass die vermutete Stelle tatsächlich ein Störfeld war. Diese Verbindung von Suche und Bestätigung ist der Grund, weshalb das Vorgehen von außen schwer zu überprüfen ist – bleibt die Reaktion aus, wird daraus in der Regel nicht auf einen Fehler des Konzepts geschlossen, sondern auf ein noch nicht gefundenes Störfeld. Behandelnde, die sorgfältig arbeiten, halten deshalb fest, was sie wann und wo gespritzt haben und wie der Patient darauf reagiert hat, statt sich auf den Eindruck einer einzelnen Sitzung zu verlassen.
Innerhalb eines Behandlungsplans steht die Neuraltherapie selten allein. Bei Beschwerden des Bewegungsapparats wird sie üblicherweise mit Bewegung, Kräftigung und krankengymnastischen Übungen verbunden, weil eine kurzfristige Schmerzlinderung erst dann etwas nützt, wenn sie zum Üben genutzt wird. Bei anhaltenden Schmerzen gehören außerdem Schlaf, Belastung im Alltag und seelische Belastungsfaktoren in die Betrachtung. Wer eine Neuraltherapie beginnt, sollte deshalb mit dem Behandelnden besprechen, welchen Platz sie im Gesamtvorgehen einnimmt und woran nach einigen Sitzungen abzulesen sein soll, ob sie hilft.
Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren
Deswegen darf das Betäubungsmittel bei Menschen, die blutverdünnende Medikamente nehmen müssen, nur in die Haut gespritzt werden. Meistens wird das Betäubungsmittel Procain benutzt, das aber allergische Reaktionen auslösen kann, im schlimmsten Fall einen anaphylaktischen Schock. In dem Fall muss ein alternatives Mittel injiziert werden. Leichtere Nebenwirkungen wie ein Benommenheitsgefühl, etwas Schwindel und Blutdruck- und Pulsschwankungen halten meistens nur kurz an.
Nicht angewendet werden darf die Neuraltherapie bei schweren Infektionskrankheiten, Immunerkrankungen, bei entsprechenden Allergien (besonders gegen das Betäubungsmittel selbst), bei Hautentzündungen im betroffenen Hautbereich. Patienten mit niedrigem Blutdruck (Hypotonie) und Neigung zum Kreislaufkollaps sollten den Behandelnden vor der Behandlung darauf ansprechen. Wer einen guten Neuraltherapeuten sucht, sollte unbedingt darauf achten, dass dieser eine fundierte Ausbildung absolviert hat, weil Ärzte fundierte anatomische Kenntnisse haben müssen, um das Betäubungsmittel an der richtigen Stelle injizieren zu können.
Welche Risiken im Vordergrund stehen, hängt maßgeblich davon ab, wo gespritzt wird. Oberflächliche Quaddeln in die Haut sind technisch anspruchslos; hier beschränken sich die möglichen Folgen meist auf einen Bluterguss, eine kurze Hautrötung oder ein Brennen an der Einstichstelle. Tiefer gesetzte Einspritzungen verlangen dagegen genaue Kenntnis der darunterliegenden Strukturen. Wird im Bereich des Brustkorbs gespritzt, gehört ein Pneumothorax – das Eindringen von Luft in den Spalt zwischen Lunge und Brustwand – zu den seltenen, aber ernsten Zwischenfällen. Bei Einspritzungen in der Nähe von Nervengeflechten am Hals kann es vorübergehend zu einem Horner-Syndrom mit hängendem Oberlid und verengter Pupille kommen, ebenso zu Heiserkeit oder einem Druckgefühl im Hals; solche Erscheinungen klingen mit der Wirkung des Betäubungsmittels wieder ab, müssen dem Patienten aber vorher erklärt worden sein, damit er nicht erschrickt.
Gelangt das Betäubungsmittel versehentlich in ein Blutgefäß, kann es im Körper wirken statt nur am Ort der Einspritzung. Erste Anzeichen sind ein metallischer Geschmack, Ohrensausen, Kribbeln um den Mund, Unruhe oder Benommenheit; in seltenen, schweren Fällen sind ein Krampfanfall oder Herzrhythmusstörungen möglich. Behandelnde beugen dem vor, indem sie vor jeder Einspritzung prüfen, ob die Nadelspitze in einem Gefäß liegt, und indem sie eine Notfallausrüstung bereithalten. Auch deshalb ist die Neuraltherapie eine Behandlung, die eine ärztliche oder gleichwertig qualifizierte Aufsicht und einen entsprechend ausgestatteten Raum voraussetzt.
Wie bei jeder Einspritzung besteht zudem das Risiko einer Infektion an der Einstichstelle, dem durch sterile Arbeitsweise begegnet wird. Eine akute Entzündung der Haut im vorgesehenen Behandlungsgebiet ist ein Grund, dort nicht zu spritzen. Zurückhaltung gilt außerdem in der Schwangerschaft, bei Kindern und bei Menschen mit einer bekannten Neigung zu Ohnmachtsanfällen. Vor der ersten Behandlung sollte der Patient alle Medikamente nennen, die er einnimmt, und bestehende Erkrankungen des Herzens, der Leber oder der Nieren angeben, weil sie die Verträglichkeit des Betäubungsmittels beeinflussen können.
Zu den Rahmenbedingungen gehört schließlich die Kostenfrage. Da die gesetzlichen Krankenkassen die Neuraltherapie nicht als Regelleistung übernehmen, wird sie in der Regel privat abgerechnet. Wie viele Sitzungen vorgesehen sind und was sie insgesamt kosten, sollte deshalb vor Beginn schriftlich geklärt werden; private Versicherungen und Beihilfestellen entscheiden darüber im Einzelfall unterschiedlich. Wer eine Behandlung erwägt, ist gut beraten, sich Qualifikation, geplantes Vorgehen und Abbruchkriterien erläutern zu lassen – und eine Behandlung zu beenden, die über mehrere Sitzungen hinweg nichts bewirkt.
Quellen
- Fischer, L.: Neuraltherapie.
ISBN: 9783132426863
- Wancura-Kampik, I.: Segment-Anatomie.
ISBN: 9783437579738
- Kraft, K., Adler, M. (Hrsg.): Lehrbuch Naturheilverfahren.
ISBN: 9783830453338
- Langer, W., Hebgen, E.: Lehrbuch Osteopathie.
ISBN: 9783132452640
- Pschyrembel, W.: Pschyrembel Klinisches Wörterbuch.
ISBN: 9783110783346
