Pollakisurie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 21. August 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Eine Pollakisurie wird häufig verursacht durch eine Infektion der Harnwege oder eine Vergrößerung der Vorsteherdrüse beim Mann und kann für die Betroffenen sehr lebenseinschränkend sein. Vor allem, wenn der Nachtschlaf durch den häufig auftretenden Harndrang gestört wird, kann dies in der Folge auch andere Organsysteme in Mitleidenschaft ziehen und somit in ihrer Funktion beeinträchtigen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Pollakisurie?

Pollakisurie
Bei der Pollakisurie kommt es zu einem häufigen Drang zum Wasserlassen. Der Harnabsatz erfolgt zudem in nur kleinen Mengen.
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Die Pollakisurie ist eine Störung der Blasenfunktion, die sich durch ein häufiges Ausscheiden von kleinen Harnmengen auszeichnet. Im Allgemeinen ist die Gesamtmenge des ausgeschiedenen Urins dabei nicht erhöht und beträgt in etwa 75 % der aufgenommenen Flüssigkeit. Die Pollakisurie ist somit keine eigenständige Erkrankung, sondern tritt als Symptom infolge diverser Erkrankungen des Harntraktes auf. Streng abzugrenzen ist sie von der Polyurie: Bei dieser ist die insgesamt ausgeschiedene Urinmenge vermehrt, während bei der Pollakisurie nur die Zahl der Toilettengänge steigt und je Gang wenig Harn abgeht.

Oftmals tritt die Pollakisurie zusammen mit einer Nykturie auf, einer Symptomatik, die das mehrmalige Wasserlassen während der Nacht bezeichnet. Dabei wacht der Patient wegen des nächtlichen Harndrangs mehrmals auf und muss die Toilette aufsuchen. Die Durchschlafstörung kann zum Schlafmangel führen und damit Auslöser für vielerlei andere Probleme sein.

Ursachen

Ist der häufige Harndrang verursacht durch eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme, eine Polydipsie, und eine damit einhergehende erhöhte Urinproduktion, eine sogenannte Polyurie, so ist abzuklären, was die erhöhte Flüssigkeitsaufnahme verursacht. Fachlich spricht man in diesem Fall allerdings nicht von einer Pollakisurie, weil dabei nicht nur häufiger, sondern insgesamt auch deutlich mehr Urin ausgeschieden wird. Gründe können beispielsweise Diabetes mellitus oder Diabetes insipidus sein, eine Erkrankung, bei welcher dem Körper das im Hypothalamus produzierte Hormon ADH fehlt. Das trifft auf die zentrale Form zu; bei der selteneren renalen Form wird das Hormon zwar gebildet, die Nieren sprechen aber nicht darauf an.

Ist die Gesamtmenge des Urins hingegen normal, so ist die Pollakisurie oftmals verursacht durch eine Infektion der Harnwege. Eine Blasenentzündung (Zystitis) kann ebenso die Ursache sein, wie eine Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis). Häufig werden diese Infektionen von Bakterien aus der Analregion verursacht, die in die Harnwege gelangen. Da die Harnwege der Frau im Gegensatz zu den Harnwegen des Mannes kürzer sind, ist der weibliche Harntrakt auch weit häufiger von Infektionen betroffen als der männliche.

Bei Männern ist eine Pollakisurie oftmals bedingt durch eine Vergrößerung der Prostata, welche durch die vergrößerte Raumforderung die Harnblase einengt und somit ihr Fassungsvermögen reduziert, sowie zu einem erhöhten Abflusswiderstand führt. Auch eine Entzündung der Prostata kann zu einem Anschwellen der Vorsteherdrüse und damit zu einem erschwerten Wasserlassen führen.

Auch in der Schwangerschaft kommt es häufig zu einer Pollakisurie, da die wachsende Gebärmutter auf die Blase drückt. Des Weiteren kann auch eine Krebserkrankung der Prostata oder der Harnblase Ursache für eine Pollakisurie sein. Eine häufige Ursache ist außerdem die überaktive Blase, umgangssprachlich Reizblase genannt, bei der die Blasenmuskulatur schon bei geringer Füllung Harndrang auslöst, ohne dass sich eine Entzündung oder ein Abflusshindernis nachweisen lässt. Nicht unerwähnt bleiben sollte auch die Möglichkeit einer psycho-vegetativen Störung, die beispielsweise stressbedingt sein kann.

Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Bei der Pollakisurie kommt es zu einem häufigen Drang zum Wasserlassen. Der Harnabsatz erfolgt zudem in nur kleinen Mengen. Darüber hinaus zeichnet die Erkrankung sich gelegentlich durch Schmerzen beim Urinieren (Algurie) oder einen nächtlichen Harndrang (Nykturie) aus. Ein typisches Merkmal ist die geringe Urinmenge je Toilettengang. Liegt zusätzlich ein Abflusshindernis vor, ist der Urinstrahl abgeschwächt oder wird gar tropfenweise abgesetzt, sodass es zu einer höheren Frequenz, aber einer geringen Menge an Harn kommt.

Zwischenzeitlich können Harnabsatzbeschwerden oder eine verzögerte Harnentleerung auftreten. Hierdurch entsteht häufig ein andauernder Harndrang, der mit krampfartigen Schmerzen im Bereich des Schambeins verbunden sein kann. Gelegentlich bemerken Betroffene, dass dem Urin Blut beigemischt ist (Hämaturie). In einigen Fällen kommt es während einer Pollakisurie zudem zu Störungen des Allgemeinbefindens.

Dazu gehören neben Fieber und Abgeschlagenheit auch Bauchschmerzen, Schmerzen an den Flanken oder Blasenschmerzen, die der Symptomatik einer Blasenentzündung ähnlich sind. Die typischen Symptome einer Pollakisurie können weitere Beschwerden auslösen.

Dazu gehören Schmerzen sowie Brennen der Harnröhre, eine gestörte Nachtruhe und nicht erholsamer Schlaf, verbunden mit Tagesmüdigkeit. Die Symptomatik wirkt bei vielen Betroffenen zudem auf die Psyche und das Verhalten. Es kommt zu Nervosität und zur Unfähigkeit, das Haus zu verlassen, da stets eine Toilette in erreichbarer Nähe sein muss.

Diagnose & Verlauf

Anatomie Harnblase
Schematische Darstellung zur Anatomie und Aufbau der Harnblase. Klicken, um zu vergrößern.

Zur Abklärung der Ursachen für eine Pollakisurie ist eine gründliche Anamnese des Patienten vonnöten. Alle Vorerkrankungen, wie auch die bestehenden, müssen im Zusammenhang betrachtet werden, um der Ursache der Pollakisurie auf die Spur zu kommen. Von Interesse ist vor allem, ob es Schmerzen beim Wasserlassen gibt, ob der Harnstrahl an Intensität verloren hat oder ob sich Blut im Urin befindet. Allgemeine Symptome, wie körperliche Schwäche, Fieber oder Müdigkeit können auf eine Infektion der Harnwege hinweisen.

Nach der gründlichen Anamnese wird in der Regel eine Urinprobe erbeten und ein Blutbild erstellt. Anschließend ist häufig eine Ultraschalluntersuchung der Blase angezeigt. Dabei wird in der Regel auch der Restharn bestimmt, also die Urinmenge, die nach dem Wasserlassen in der Blase zurückbleibt. Hilfreich ist zudem ein Miktionstagebuch, in dem der Betroffene über einige Tage Trinkmenge, Zeitpunkte und Urinmengen notiert; erst daran lässt sich sicher unterscheiden, ob eine Pollakisurie oder eine Polyurie vorliegt. Des Weiteren kann auch noch eine Blasenspiegelung durchgeführt werden, sollte der behandelnde Arzt diese als nötig erachten.

Komplikationen

Die Pollakisurie ist oft nur ein Symptom einer zugrunde liegenden Erkrankung und führt meist nicht allein zu einer Komplikation. Komplikationen in diesem Zusammenhang entwickeln sich in der Regel im Rahmen der entsprechenden Grunderkrankung. So kann die Pollakisurie ein Indikator für Harnwegsinfektionen sein. Des Weiteren kann auch ein Prostata- oder Blasenkrebs dahinterstecken.

Bei einer bestehenden Pollakisurie sollte unbedingt immer ein Arzt konsultiert werden, um die eventuell zugrunde liegende Erkrankung zu diagnostizieren. Ansonsten droht die Verschlechterung der Symptome und der Grundkrankheit. Aber auch bei stressbedingter Pollakisurie ruft der Stress parallel zur eigentlichen Entleerungsstörung der Blase oft andere gesundheitliche Probleme und weitere Komplikationen hervor.

Der häufige Harndrang wirkt besonders nachts störend und es kommt zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Nachtruhe. Dabei leidet der Betroffene an Schlafmangel, welcher möglicherweise wiederum Ursache verschiedener Erkrankungen sein kann. Der häufige nächtliche Harndrang stellt zunächst auch einen erheblichen Stressfaktor dar.

Wenn die Pollakisurie zusätzlich auch stressbedingt ist, entwickelt sie sich im Rahmen eines Teufelskreises zu einem chronischen Zustand. Der ständige Schlafmangel verschlechtert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, da Stress und Schlafmangel sich immer negativ auf die allgemeine Gesundheit auswirken. Neben psychischen Erkrankungen stellen sich dann oft langfristig auch organische Schäden ein.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Andauernder Harndrang, der sich innerhalb kurzer Zeit nach einem erfolgreichen Toilettengang einstellt, ist einem Arzt vorzustellen. Kommt es während des Nachtschlafes zu einem mehrmaligen Bedürfnis des Wasserlassens, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei Schlafstörungen, einer inneren Schwäche, Gereiztheit sowie Störungen der Konzentration und Aufmerksamkeit wird ein Arzt benötigt. Eine erhöhte Körpertemperatur, innere Unruhe und ein erhöhter Flüssigkeitsbedarf sind zu kontrollieren und abzuklären. Schmerzen im Unterleib oder bei der Fortbewegung, Fieber sowie eine wiederholt auftretende Müdigkeit sind Anzeichen einer gesundheitlichen Störung.

Ein Arztbesuch ist erforderlich, sobald die Beschwerden über mehrere Tage und Wochen unvermindert bestehen bleiben oder eine zunehmende Tendenz zeigen. Können Ruhe- und Erholungsphasen aufgrund des Harndrangs nicht eingehalten werden, wird ein brennendes Gefühl in der Harnröhre wahrgenommen oder kommt es aufgrund der Beschwerden zu Unregelmäßigkeiten bei der Bewältigung des Alltags, benötigt der Betroffene Hilfe.

Verhaltensänderungen, psychische Belastungszustände, Tagesmüdigkeit sowie eine Abnahme des Wohlbefindens sind mit einem Arzt zu besprechen. Können Freizeitaktivitäten oder berufliche Tätigkeiten nicht mehr wie gewohnt und den Anforderungen entsprechend ausgeführt werden, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Einnässen oder plötzliches nächtliches Erwachen lösen ein Stresserleben aus, das zu schwerwiegenden Komplikationen führen kann. Die Unterstützung eines Arztes sollte daher rechtzeitig in Anspruch genommen werden.

Behandlung & Therapie

Die Behandlung einer Pollakisurie ist differenziert zu betrachten und abhängig von der Ursache. Sollte es keine diagnostischen Hinweise auf eine organische Ursache geben, so ist eine psychosomatische Behandlung anzuraten. Oftmals wird dabei vom Patienten verlangt, ein Tagebuch über die Toilettengänge zu führen. Unter Umständen kann ein Blasentraining dem Betroffenen helfen, die Pollakisurie in den Griff zu bekommen. Sollte sich herausstellen, dass die Pollakisurie stressbedingt ist, kann auch das Erlernen von einfachen Entspannungstechniken zu einer Linderung der Symptomatik führen.

Ist eine Infektion der Harnwege die Ursache der Pollakisurie, so wird üblicherweise ein Antibiotikum verabreicht. Vor allem ist in diesem Fall auf eine ausreichend große Trinkmenge zu achten, bis sich die Beschwerden wieder bessern. Auch eine Wärmflasche kann oftmals hilfreich sein und Linderung bewirken.

Bei einer Krebserkrankung der Harnblase oder der Prostata als Ursache für die Pollakisurie, ist es von vielerlei Faktoren abhängig, ob der Tumor chirurgisch entfernt werden sollte oder ob eine Chemotherapie in Frage kommt. Je nach Tumorart und Stadium stehen daneben eine Strahlentherapie, eine Hormontherapie, eine örtliche Behandlung über die Blase oder ein kontrolliertes Abwarten zur Verfügung. Abschließend kann dies nur der behandelnde Onkologe beurteilen. Bei gutartigen Prostatavergrößerungen, die im Zusammenhang stehen mit hormonellen Veränderungen, stehen heutzutage diverse Medikamente zur Verfügung, um das Organ wieder zu schrumpfen, was in der Folge zu einer Abnahme der Symptome führt.


Vorbeugung

Um einer Pollakisurie vorzubeugen ist Männern ab 45 Jahren anzuraten, regelmäßig eine Vorsorgeuntersuchung der Prostata durchführen zu lassen, da die Vergrößerung des Organs die häufigste Ursache der Pollakisurie beim Mann ist. In Deutschland haben gesetzlich krankenversicherte Männer ab diesem Alter einmal im Jahr Anspruch auf eine Tastuntersuchung der Prostata; die Teilnahme ist freiwillig. Ein PSA-Bluttest gehört nicht zu dieser Kassenleistung und wird nur auf eigene Kosten angeboten. Frauen sollten bei den geringsten Anzeichen einer Entzündung der Harnwege einen Termin mit ihrem Urologen oder ihrem Frauenarzt vereinbaren, um eine Ausweitung der möglichen Infektion so schnell wie möglich zu unterbinden.

Nachsorge

Betroffenen stehen bei der Pollakisurie in den meisten Fällen nur wenige und auch nur eingeschränkte Maßnahmen einer Nachsorge zur Verfügung. Bei dieser Krankheit ist in erster Linie eine schnelle Diagnose und eine anschließende Behandlung sehr wichtig, damit weitere Komplikationen verhindert werden können. Je früher die Krankheit dabei erkannt wird, desto besser ist in der Regel auch der weitere Verlauf.

Daher sollte der Patient schon bei den ersten Anzeichen und Symptomen der Erkrankung einen Arzt aufsuchen. Bleibt eine ernsthafte Grunderkrankung unerkannt, kann es im schlimmsten Fall zu einem Schaden an den inneren Organen kommen, welcher zum Tod führen kann. Bei einem Harnwegsinfekt sollten Betroffene reichlich trinken; besteht der häufige Harndrang dagegen ohne Infekt, hilft es meist nicht, die Trinkmenge zu erhöhen.

Dabei wirkt sich im Allgemeinen auch eine gesunde Lebensweise mit einer gesunden Ernährung und sportlichen Aktivitäten positiv auf den weiteren Verlauf der Erkrankung aus. Bei der Einnahme von Medikamenten sollte immer die richtige Dosierung und auch die regelmäßige Einnahme der Arzneimittel beachtet werden.

Werden Antibiotika eingenommen, sollten diese nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden. In einigen Fällen wird die zugrunde liegende Krebserkrankung mit Hilfe einer Chemotherapie behandelt. Dabei sind die Betroffenen nicht selten auf die Pflege und die Unterstützung durch die eigene Familie angewiesen, welche vor allem Depressionen lindern kann.

Das können Sie selbst tun

Wer häufig wenig Urin ausscheidet, sollte zunächst einen Arzt aufsuchen. Meist liegt den Beschwerden eine leichte Blasenentzündung oder eine andere harmlose Ursache zugrunde, es kann jedoch auch eine ernste Erkrankung wie zum Beispiel Prostatakrebs vorliegen.

Liegt keine organische Ursache vor, kann die Blase durch Beckenbodentraining trainiert werden. Betroffene können versuchen, den Harndrang bewusst zu unterdrücken und die Blase so an eine größere Füllmenge zu gewöhnen. Weniger trinken empfiehlt sich nicht, denn der Körper benötigt ausreichend Flüssigkeit, um gesund zu bleiben; die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt gesunden Erwachsenen rund eineinhalb Liter Getränke am Tag. Sinnvoller ist es, den Intimbereich stets gut zu wärmen. Dies gelingt beispielsweise, indem man sich nicht auf kalte Flächen setzt und geeignete Unterwäsche trägt.

Bei chronischen Beschwerden sollten die Maßnahmen zunächst mit dem Urologen oder Frauenarzt besprochen werden. Wenn der häufige Harndrang die Lebensqualität stark einschränkt, sollte die Pollakisurie medikamentös behandelt werden. Begleitend dazu bieten sich natürliche Mittel an. Kürbiskerne etwa werden traditionell bei Reizblase und gutartiger Prostatavergrößerung eingesetzt; ein sicherer Wirksamkeitsnachweis steht dafür allerdings noch aus. Ob und wie rasch die Beschwerden abklingen, hängt vor allem von der zugrunde liegenden Ursache ab.

Quellen

  • Michel, M. S., Thüroff, J. W., Janetschek, G., Wirth, M. (Hrsg.): Die Urologie.
    ISBN: 9783662634011
  • Schmelz, H.-U., Sparwasser, C., Ruf, C., Nestler, T.: Facharztwissen Urologie.
    ISBN: 9783662744864
  • Michel, M. S., Thüroff, J. W. (Hrsg.): Urologische Differenzialdiagnose.
    ISBN: 9783131010636
  • Tunn, R., Hanzal, E., Perucchini, D. (Hrsg.): Urogynäkologie in Praxis und Klinik.
    ISBN: 9783110654349
  • Herold, G.: Innere Medizin 2026.
    ISBN: 9783982116655

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