Dysgerminom

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 18. August 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Bei einem Dysgerminom handelt es sich um einen bösartigen Tumor, der das weibliche Ovar (den Eierstock) betrifft. Die Krankheit wird auch als Seminom des Ovars bezeichnet und zählt zu den malignen Tumoren der Keimzellen. Im überwiegenden Teil der Fälle weist ein Dysgerminom keine hormonelle Aktivität auf. Das Dysgerminom setzt sich aus so gut wie nicht differenzierten Keimzellen zusammen und zeichnet sich durch ein rasches Wachstum aus.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Dysgerminom?

Dysgerminom
Das Dysgerminom verursacht meist kaum spezifische Beschwerden, sodass sich die Diagnose oft hinauszögert und in zahlreichen Fällen zu spät gestellt wird.
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Grundsätzlich stellt das Dysgerminom jenen Tumor der weiblichen Keimzellen dar, der mit der größten Häufigkeit vorkommt. Bei circa zwei bis fünf Prozent aller bösartigen Ovarialtumoren handelt es sich um Dysgerminome. Am häufigsten sind Frauen in jungen Lebensjahren von dem Dysgerminom betroffen.

Etwa 90 Prozent aller Patienten haben das dritte Lebensjahrzehnt noch nicht vollendet. Bedingt durch das Vorkommen bei jungen Frauen wird das Dysgerminom in zahlreichen Fällen bei Untersuchungen in der Schwangerschaft zufällig diagnostiziert.

Das Dysgerminom entspricht feingeweblich dem Seminom des Hodens, also demselben Tumortyp beim Mann. Wie dieses spricht es außerordentlich gut auf eine Chemotherapie und auf eine Bestrahlung an, weshalb die Heilungsaussichten selbst in fortgeschrittenen Stadien gut sind.

Ursachen

Zu den genauen Ursachen für die Pathogenese des Dysgerminoms sind zum heutigen Zeitpunkt noch keine gesicherten Aussagen möglich. Zum einen kommen genetische Dispositionen als mögliche Faktoren der Entstehung von Dysgerminomen in Frage. Andererseits sind bei Tumoren generell auch Umweltfaktoren in der Lage, die Entwicklung der Karzinome zu beeinflussen und zu fördern.

Zudem ist eine Kombination aus genetischen und externen Einflussfaktoren möglich, wobei die Gendisposition besonders anfällig für bestimmte Umweltfaktoren macht. Verschiedene medizinische Studien forschen derzeit an den Ursachen des Dysgerminoms.

Gesichert ist ein Zusammenhang mit der sogenannten Gonadendysgenesie, also einer Fehlanlage der Keimdrüsen, wie sie etwa beim Swyer-Syndrom vorliegt. Aus solchen fehlangelegten Keimdrüsen entsteht zunächst eine Vorstufe, das Gonadoblastom, aus dem sich dann ein Dysgerminom entwickeln kann.


Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Das Dysgerminom verursacht meist kaum spezifische Beschwerden, sodass sich die Diagnose oft hinauszögert und in zahlreichen Fällen zu spät gestellt wird. Typisch für das Dysgerminom sind Schmerzen in der Gegend des Abdomens (des Bauchraums). Wird der Tumor ischämisch, so ähneln die Symptome mitunter einem akuten Abdomen. Mehr als zwei Drittel der Dysgerminome erstrecken sich lediglich auf ein einziges Ovar.

Weitaus seltener betrifft das Dysgerminom beide Ovarien. Darüber hinaus geht das Dysgerminom in etwa einem Drittel der Fälle mit einer Beteiligung der Lymphknoten einher. Dies ist die höchste Rate unter allen Tumoren der Keimzellen.

Diagnose

Grundsätzlich handelt es sich bei dem Dysgerminom um einen malignen Tumor, sodass in jedem Fall eine sofortige Therapie des Patienten erforderlich ist. Dies gilt auch für frühe Stadien des Dysgerminoms. Da der Tumor jedoch relativ unspezifische Beschwerden verursacht, entwickelt er sich bei zahlreichen Frauen lange Zeit unbemerkt.

Aus diesem Grund erfolgt die Diagnose des Dysgerminoms oftmals erst, wenn der Tumor in seinem Wachstum bereits stark fortgeschritten ist. Alternativ wird das Dysgerminom häufig durch Zufall entdeckt, zum Beispiel im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen beim Gynäkologen oder bei ärztlichen Kontrollen während der Schwangerschaft.

Die Diagnose des Dysgerminoms ist von einem spezialisierten Facharzt zu stellen. Die Anamnese fokussiert auf die Symptomatik des Dysgerminoms sowie familiäre Bezüge. Denn eine Häufung des Dysgerminoms in der Verwandtschaft ist möglich. Die Patientin gibt dem Arzt Auskunft darüber, seit wann welche Beschwerden bestehen.

Die Anamnese dient der Vorbereitung der nachfolgenden klinischen Untersuchung, die sich zunächst verschiedenen bildgebenden Verfahren wie Ultraschall- oder CT-Untersuchungen bedient. Auf diesem Weg ist der Tumor der Keimzellen bildlich darstellbar, was erheblich zu einer sicheren Diagnose beiträgt.

Endgültig gesichert wird die Diagnose durch die feingewebliche (histologische) Untersuchung des bei der Operation entnommenen Gewebes. Dadurch sind bösartige Entartungen von Zellen feststellbar. Auch Blutuntersuchungen der Patientin spielen eine wichtige Rolle, denn im Serum befinden sich mitunter bestimmte Markersubstanzen, die auf die Tumorerkrankung hindeuten.

Beim Dysgerminom ist vor allem die LDH (Laktatdehydrogenase) erhöht, seltener auch das Schwangerschaftshormon beta-HCG. Das Alpha-Fetoprotein (AFP) ist beim reinen Dysgerminom dagegen nicht erhöht; ein erhöhter AFP-Wert spricht für einen gemischten Keimzelltumor. Diese Werte dienen später auch der Verlaufskontrolle.

Komplikationen

Da es sich bei einem Dysgerminom um eine bösartige Tumorerkrankung handelt, treten die gewöhnlichen Komplikationen einer Krebserkrankung auf. Diese können schlimmstenfalls zum Tod führen. Dieser Fall ist beim Dysgerminom allerdings selten, weil der Tumor sehr gut auf die Behandlung anspricht. Er ist in den meisten Fällen zunächst nicht mit Schmerzen oder weiteren Beschwerden verbunden und wird daher häufig erst bei Kontrolluntersuchungen entdeckt.

Die weitere Behandlung erfolgt meistens abhängig vom Stadium des Tumors. Dabei steht an erster Stelle die operative Entfernung des Tumors, die je nach Stadium durch eine Chemotherapie ergänzt wird. Falls dabei alle befallenen Regionen entfernt werden können, treten meist keine weiteren Komplikationen auf.

Die Lebenserwartung wird beim Dysgerminom in der Regel nicht wesentlich verringert, weil sich der Tumor bei den meisten Patientinnen vollständig entfernen lässt und auch verbliebene Herde sehr gut auf die Chemotherapie ansprechen. Es ist dabei allerdings nicht möglich, dieser Tumorerkrankung vorzubeugen. Aus diesem Grund sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch einen Gynäkologen für Frauen besonders wichtig, um weitere Komplikationen zu vermeiden.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Wenn Schmerzen und Druckgefühle in der Gegend des Abdomens bemerkt werden, die rasch an Intensität und Dauer zunehmen, sollte sofort ein Allgemeinmediziner oder der Gynäkologe konsultiert werden. Zwar deuten diese Symptome nicht zwingend auf ein Dysgerminom hin, eine ernste Ursache lässt sich aber nicht ausschließen. Ein konkreter Verdacht ist berechtigt, wenn sich die typischen Anzeichen eines akuten Abdomens einstellen. So müssen Übelkeit und Erbrechen sowie Durchfall, Verstopfung und Fieber umgehend abgeklärt werden.

Diese eindeutigen Erstsymptome äußern sich in der Regel erst im späteren Verlauf des Dysgerminoms – umso wichtiger ist ein sofortiger Arztbesuch. Sollten die Lymphknoten anschwellen oder Schmerzen verursachen, ist dies umgehend abzuklären.

Ein medizinischer Notfall liegt vor, wenn es zum Darmverschluss oder Herz-Kreislauf-Beschwerden mit einem möglichen Kreislaufkollaps kommt. Frauen, die Anzeichen dieser Beschwerden zeigen, rufen am besten direkt den Notarzt oder suchen das nächste Krankenhaus auf. Bei ernsten Komplikationen ist es unter Umständen notwendig, direkt vor Ort Erste Hilfe zu leisten.

Behandlung & Therapie

Die Therapie des Dysgerminoms richtet sich vor allem nach dem Stadium der Krankheit sowie der Frage, ob sich die jeweilige Patientin noch Kinder wünscht oder nicht. Im Stadium 1A wird üblicherweise nur die betroffene Adnexe, also Eierstock und Eileiter einer Seite, im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs entfernt, falls noch ein Kinderwunsch besteht. Dieses fruchtbarkeitserhaltende Vorgehen ist bei jungen Patientinnen im Frühstadium heute der Regelfall, weil die Gegenseite und die Gebärmutter dabei erhalten bleiben und eine spätere Schwangerschaft möglich ist. Trifft dies nicht zu, erfolgen eine bilaterale Adnexektomie (Entfernung beider Eierstöcke und Eileiter), eine Omentektomie (Entfernung des Bauchnetzes) und eine Hysterektomie (Entfernung der Gebärmutter).

Derartige Maßnahmen sind auch in fortgeschrittenen Stadien des Dysgerminoms zu ergreifen. Darüber hinaus kommt eine Strahlentherapie des Dysgerminoms in Frage, da der Tumor relativ sensibel auf Strahlen reagiert. Lange Zeit wurde deshalb nach der Operation bestrahlt. Heute wird stattdessen die Chemotherapie bevorzugt, weil sie ebenso wirksam ist, die Eierstöcke aber schont und damit die Fruchtbarkeit weniger gefährdet. Eine Chemotherapie ist in Stadium 1A nicht erforderlich; hier genügt in der Regel eine engmaschige Überwachung.

Hilfreich ist sie jedoch bei einer unvollständigen Entfernung des Dysgerminoms sowie fortgeschrittenen Krankheitsstadien. Dabei unterziehen sich die Patientinnen in der Regel drei Behandlungszyklen. Hierbei kommen die Substanzen Bleomycin, Etoposid und Cisplatin zur Anwendung, die zusammen als BEP-Schema bezeichnet werden.

Die Prognose des Dysgerminoms ist unter der Voraussetzung einer rechtzeitigen und angemessenen Therapie der Tumoren vergleichsweise gut. So leben etwa 75 bis 90 Prozent aller Patientinnen zehn Jahre nach Diagnose und Therapie des Dysgerminoms noch immer, was für maligne Tumoren relativ viel ist. Besonders günstig fällt diese Überlebensrate für Krankheitsfälle aus, in denen das Dysgerminom unter zehn Zentimetern groß ist, eine intakte Kapsel aufweist und kein Aszites (Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum) vorhanden ist. Auch Verwachsungen mit umliegenden Gewebeteilen sind dann ausgeschlossen. Im Frühstadium liegt die Fünfjahresüberlebensrate über 90 Prozent.

Aussicht & Prognose

Die Prognose des Dysgerminoms ist abhängig von der Größe und dem Stadium des diagnostizierten Tumors. Je größer er ist, desto schlechter ist die Aussicht auf eine Genesung. In den meisten Fällen kann die Gewebeveränderung erfolgreich in einem operativen Eingriff entfernt werden. Anschließend erfolgt die Behandlung mit einer Krebstherapie. Diese ist mit zahlreichen Nebenwirkungen und Beeinträchtigungen verbunden. Ist der Tumor kleiner als 10 cm, ist die Prognose gut. Dennoch sterben ungefähr 10-25% der Patientinnen innerhalb von zehn Jahren nach der Erstmanifestation an den Folgen der Erkrankung.

Ohne eine medizinische Behandlung droht der Patientin der frühzeitige Tod. Ein Dysgerminom kann nach den bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen nur in einem operativen Eingriff entfernt werden. Eine Spontanheilung oder eine Verhinderung des weiteren Krankheitsfortschritts sind nicht gegeben. Da ein Dysgerminom lange Zeit kaum Beschwerden verursacht, kommt es oftmals zu einem Zufallsbefund bei einer Routineuntersuchung oder einer Schwangerschaft. Dies erhöht das Risiko, dass der Tumor zu spät erkannt wird.

Die Aussicht auf eine vollständige Heilung sinkt, sobald das Lymphsystem ebenfalls durch die Krebszellen erkrankt ist. Müssen Gebärmutter und beide Eierstöcke entfernt werden, besteht durch den Eingriff eine lebenslange Unfruchtbarkeit der Frau. Bei der heute üblichen fruchtbarkeitserhaltenden Operation im Frühstadium bleibt die Fähigkeit, Kinder zu bekommen, dagegen meist erhalten. Die Vulnerabilität einer psychischen Erkrankung ist insgesamt erhöht und kann einen schlechten Einfluss auf die Gesamtprognose haben.


Vorbeugung

Dem Dysgerminom ist zum heutigen Zeitpunkt noch nicht gezielt vorzubeugen. Denn die Ursachen der Entstehung von Dysgerminomen sind bisher nicht genug erforscht, um entsprechende präventive Maßnahmen abzuleiten und zu erproben. Stattdessen ist eine zeitige Diagnose der Dysgerminome wichtig, die durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Gynäkologen unterstützt wird.

Nachsorge

Bei einem Dysgerminom ist der Betroffene in erster Linie auf die schnelle und frühzeitige Diagnose der Erkrankung angewiesen, damit sich der Tumor nicht in die anderen Regionen des Körpers ausbreitet. Aus diesem Grund steht bei einem Dysgerminom im Vordergrund die frühzeitige Erkennung der Erkrankung. Je früher das Dysgerminom dabei erkannt wird, desto besser ist meistens auch der weitere Verlauf.

Die Maßnahmen der Nachsorge sind dabei sehr stark eingeschränkt. Der Betroffene ist dabei auch nach einer erfolgreichen Entfernung des Tumors weiterhin auf regelmäßige Untersuchungen des Körpers angewiesen, um einen erneuten Tumor schon früh zu erkennen. In den meisten Fällen wird dieser Tumor dabei mit Hilfe von einer Chemotherapie oder einer Strahlentherapie behandelt.

Zur Nachsorge gehören neben der körperlichen Untersuchung regelmäßige Ultraschallkontrollen und die Bestimmung der Tumormarker im Blut, vor allem der LDH. Die Kontrollen erfolgen in den ersten beiden Jahren nach der Behandlung besonders engmaschig, weil Rückfälle meist in diesem Zeitraum auftreten.

Besondere Komplikationen treten bei den Therapien zwar nicht auf, allerdings sind die Betroffenen auf die Hilfe und die Unterstützung durch Familie und Freunde angewiesen. Dabei sind auch intensive Gespräche hilfreich, um psychische Verstimmungen oder Depressionen zu verhindern. In den meisten Fällen verringert das Dysgerminom die Lebenserwartung der Betroffenen jedoch nicht wesentlich, da es sich gut behandeln lässt. Der weitere Verlauf ist stark vom Zeitpunkt der Diagnose abhängig, sodass dabei keine allgemeine Voraussage getroffen werden kann.

Das können Sie selbst tun

Bei dem Verdacht auf einen Tumor sollte zunächst ein Arzt aufgesucht werden. Liegt tatsächlich ein Dysgerminom vor, muss umgehend die Behandlung eingeleitet werden. Begleitend dazu sollten die Patienten mögliche Ursachen für die Erkrankung ermitteln und eine Umstellung ihres Lebensstils anstreben.

Eine ungesunde Ernährung ist zwar keine Ursache des Dysgerminoms, während der Behandlung ist eine ausgewogene Kost jedoch wichtig. Treten unter der Therapie Beschwerden wie Übelkeit oder Gewichtsverlust auf, kann gemeinsam mit dem Arzt oder einer Ernährungsberatung ein individueller Ernährungsplan erstellt werden. Zudem ist es notwendig, begleitende Arzneimittel zu organisieren. Diese Aufgabe wird am besten vom zuständigen Arzt übernommen, da wirksame Schmerz- und Beruhigungsmittel oft verschreibungspflichtig sind.

Dysgerminom-Patienten müssen in den meisten Fällen operiert oder mittels Strahlen- oder Chemotherapie behandelt werden. Da diese Eingriffe eine große Belastung für den Körper darstellen, sind immer auch Bettruhe und Entspannung angezeigt.

Der Patient sollte sich körperlich und geistig schonen, und gemeinsam mit dem Arzt oder einem Therapeuten eine gute Begleitbehandlung erarbeiten. Bei einem schweren Verlauf ist es sinnvoll, einen Psychologen hinzuzuziehen. Das Gespräch mit einem Fachmann kann nicht nur Ängste nehmen, oft eröffnet es den Betroffenen auch neue Möglichkeiten.

Quellen

  • Petru, E., Fink, D., Köchli, O. R., Loibl, S. (Hrsg.): Praxisbuch Gynäkologische Onkologie.
    ISBN: 9783662574294
  • Ulrich, U. (Hrsg.): Gynäkologische Onkologie.
    ISBN: 9783110612615
  • Goerke, K., Steller, J., Valet, A.: Klinikleitfaden Gynäkologie und Geburtshilfe.
    ISBN: 9783437211348
  • Engelhardt, M., Reinhardt, H., Mertelsmann, R., Duyster, J. (Hrsg.): Das Blaue Buch.
    ISBN: 9783662736135
  • Herold, G.: Innere Medizin 2026.
    ISBN: 9783982116655

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