Humanes Immundefizienz-Virus
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 19. August 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Bei dem Humanen Immundefizienz-Virus (HI-Virus) handelt es sich um ein Virus aus der Familie der Retroviren. Menschen, die sich mit dem HI-Virus infiziert haben, bilden unbehandelt nach einer meist mehrjährigen Inkubationszeit die Krankheit AIDS aus. Eine Übertragung des Virus findet über ungeschützte sexuelle Kontakte, durch eine Bluttransfusion oder durch verunreinigte Spritzen statt. Bisher ist eine HIV-Infektion bzw. AIDS behandel-, aber nicht heilbar.
Dieser Artikel beschreibt das Virus selbst: seinen Aufbau, seine Vermehrung, die Übertragungswege und seinen Nachweis. Der Verlauf der Ansteckung ist im Artikel HIV-Infektion dargestellt, das Vollbild der Erkrankung im Artikel AIDS.
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Was ist das Humane Immundefizienz-Virus?
Das Humane Immundefizienz-Virus ist der Erreger der Immunschwächekrankheit AIDS. Als Retrovirus trägt es sein Erbgut in Form von RNA. Nach dem Eindringen in eine Zelle schreibt das viruseigene Enzym Reverse Transkriptase diese RNA in DNA um, die anschließend dauerhaft in das Erbgut der Wirtszelle eingebaut wird — genau deshalb lässt sich das Virus mit den heutigen Mitteln nicht mehr aus dem Körper entfernen. Befallen werden vor allem die CD4-Helferzellen, die im Immunsystem die Abwehr steuern. Unterschieden werden die weltweit verbreitete Variante HIV-1 und die vor allem in Westafrika vorkommende, langsamer verlaufende Variante HIV-2.
Eine Person wird dann als HIV-positiv bezeichnet, wenn sich im Blut Antikörper gegen das Virus nachweisen lassen.
Antikörper bildet der menschliche Körper immer dann, wenn eine Virusinfektion abgewehrt werden soll. Heute werden dafür Suchtests der vierten Generation verwendet, die zusätzlich zu den Antikörpern auch ein Eiweiß des Virus selbst erfassen, das p24-Antigen; eine Ansteckung lässt sich damit sechs Wochen nach dem Risikokontakt zuverlässig ausschließen. Hat sich ein Mensch mit dem HI-Virus infiziert, zeigt er in den meisten Fällen in den ersten Wochen nach der Infektion ein Krankheitsbild, das einem grippalen Infekt ähnelt. Die Symptome klingen recht schnell wieder ab, und der Patient bleibt über Jahre beschwerdefrei.
Symptome, Beschwerden & Anzeichen
Die Symptome einer HIV-Infektion können sich bei den jeweiligen Betroffenen unterschiedlich äußern. In einigen Fällen verläuft die Infektion jahrelang asymptomatisch, wodurch sie oftmals unbemerkt bleibt. Bei anderen Infizierten treten früh leichte oder auch ernsthafte Infektionen auf. Wenige Tage bis Wochen nach der Infektion mit dem Virus kommt es bei vielen Betroffenen zu einer akuten HIV-Phase mit unspezifischen Symptomen, die denen eines grippalen Infekts oder einer Grippeerkrankung ähneln können.
Häufig ist dabei mehrere Tage andauerndes Fieber, starker Nachtschweiß, Schlappheit, Kopf-, Gelenks- und Muskelschmerzen sowie geschwollene Lymphknoten etwa im Bereich der Achseln oder des Nackens. Bei etwa der Hälfte der mit HIV Infizierten kommt es auch zu einem kleinfleckigen, juckenden Ausschlag an Rücken, Bauch oder Brustkorb, der mehrere Tage andauern kann. Charakteristisch tritt dieser in Kombination mit Fieber auf.
Dies muss jedoch nicht der Fall sein. Signifikant ist auch, dass es häufig zu Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit kommt. Weitere mögliche Symptome sind etwa offene Stellen im Mund, Mandelschmerzen, Entzündungen im Rachenraum, wiederkehrende Fieberschübe sowie Durchfall. Eine frühe HIV-Infektion wird aufgrund der ausgeprägten Symptomatik auch oft mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber verwechselt.
Bedeutung & Verlauf
Während dieser Phase kommt es lediglich zu einer akuten HIV-Erkrankung, die sich aufgrund der auftretenden Symptome jedoch leicht mit einem grippalen Infekt verwechseln lässt. Zu den Symptomen zählen etwa geschwollene Lymphknoten, Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit, Fieber und Appetitlosigkeit.
Abgesehen von dieser Episode kann ein Patient mit einer HIV-Infektion meist über Jahre vollkommen beschwerdefrei leben. Wird die Infektion nicht bemerkt, wird der Patient in das Stadium B der HIV-Infektion übertreten. Der Patient wird erstmals Symptome zeigen, die zu den AIDS-Begleiterkrankungen zählen. Hierzu gehören etwa Fieberschübe von über 38,5 Grad, für die keine andere Ursache ausgemacht werden kann, wiederholter Durchfall, Gürtelrose, verschiedene Infektionen und Pilzbefall im Mund- und Rachenraum.
Im Stadium B wird der Patient stetig Einbußen in seiner Lebensqualität wahrnehmen, sein Körper in seiner Funktion mehr und mehr abbauen. Schreitet die Infektion noch weiter voran, wird der Patient Symptome des Stadiums C - auch Vollbild AIDS genannt - ausprägen. Der Patient zeigt einen deutlichen Gewichtsverlust bedingt durch starken Durchfall.
Außerdem kann der immungeschwächte Körper keinerlei Krankheitserreger mehr abwehren, so dass der Patient zahlreiche, eher selten auftretende Infektionen zeigt, etwa Lungenentzündungen, Salmonellen, Toxoplasmose oder verstärkten Pilzbefall von Speise- und Luftröhre, Bronchien und Lunge. Viele Patienten im Stadium C zeigen bösartige Erkrankungen, etwa Gebärmutterhalskrebs, das Kaposi-Sarkom oder Non-Hodgkin-Lymphome.
Komplikationen
Unbehandelt führt ein Ausbruch von AIDS nach einer Infektion mit HIV nach einiger Zeit zum Tod des Betroffenen. Auch im Falle einer Behandlung von HIV durch eine anti-retrovirale Kombinationstherapie kann es noch zu Komplikationen kommen. Durch die hohe Mutationsrate des Virus selbst können die Bestrebungen des noch vorhandenen Immunsystems des Patienten in Kombination mit einer geeigneten Therapie zwar vorerst eine Besserung erzielen, aber durch eine Resistenzbildung des HIV wieder ausgehebelt werden.
Es ist dann eine Neueinstellung der Medikamente notwendig. In fast allen Fällen ist von leichten und mittleren Nebenwirkungen auszugehen. Einige Wirkstoffe sind dabei auf lange Sicht toxisch für die inneren Organe und führen demzufolge erst nach langer Zeit zu ernsthaften Schäden.
Eine weitere Komplikation ist das Auftreten einer sogenannten Superinfektion mit HIV: Der bereits Infizierte infiziert sich dabei mit einem weiteren Stamm des Humanen Immundefizienz-Virus. Dies sorgt für eine zusätzliche Belastung des Immunsystems und erschwert die Therapie.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Menschen, die wechselnde sexuelle Kontakte pflegen, sollten grundsätzlich in regelmäßigen Abständen einen Kontrolltest bezüglich sexuell übertragbarer Krankheiten durchführen. Findet die Verhütung nicht mit einem Kondom statt, besteht ein erhöhtes Ansteckungsrisiko für Geschlechtserkrankungen. Wer ein hohes Ansteckungsrisiko hat, kann sich zusätzlich durch die Präexpositionsprophylaxe (PrEP) schützen, also durch die vorbeugende Einnahme von HIV-Medikamenten; deren Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen seit 2019. Da sich bei dem humanen Immundefizienz-Virus oftmals erst in einem fortgeschrittenen Stadium erste Symptome zeigen, sollte der Betroffene ein gutes Gefühl für Veränderungen seiner Gesundheit entwickeln.
Bei geschwollenen Lymphknoten, einer nicht nachvollziehbaren Gewichtsabnahme oder anhaltender Appetitlosigkeit ist Anlass zur Besorgnis gegeben. Halten Beschwerden über mehrere Wochen oder Monate an oder breiten sie sich aus, ist ein Kontrollbesuch bei einem Arzt zu empfehlen. Ein schleichender Prozess der Zunahme an Beschwerden ist ein Warnhinweis. Kommt es zu Störungen der Verdauung, unangenehmen Blähungen oder Durchfall, ist ein Arztbesuch notwendig.
Bei einer fortdauernden Antriebslosigkeit, Müdigkeit oder Abgeschlagenheit trotz einer guten Schlafhygiene sollte ein Arzt konsultiert werden. Bei einem Pilzbefall im Mund oder Rachen, Atemproblemen oder Gelenkschmerzen ist ein Arzt aufzusuchen. Störungen der Atmung oder Atemaussetzer sind unverzüglich untersuchen und behandeln zu lassen. Es kann zu lebensbedrohlichen Situationen oder Folgeerkrankungen kommen. Ein Arztbesuch ist bei einem diffusen Krankheitsgefühl, Unwohlsein oder einer allgemeinen Schwäche zu empfehlen.
Besonders eilig ist der Arztbesuch nach einem konkreten Ansteckungsrisiko, etwa einem geplatzten Kondom oder einer Nadelstichverletzung. Hier kann eine Postexpositionsprophylaxe (PEP) die Ansteckung noch verhindern, sie muss aber so früh wie möglich begonnen werden, spätestens innerhalb von 24 bis längstens 72 Stunden. Anlaufstellen sind rund um die Uhr die Notaufnahmen der Krankenhäuser und HIV-Schwerpunktpraxen.
Behandlung & Therapie
Besteht der Verdacht, sich mit dem HI-Virus infiziert zu haben, ist es ratsam, umgehend einen Test machen zu lassen. Alle Gesundheitsämter bieten kostenfreie und anonyme Tests an. Mit einem solchen Test werden Antikörper gegen das Virus bestimmt - sind keine Antikörper nachweisbar, fällt der Test negativ aus, d.h. es liegt keine Infektion vor. Im umgekehrten Fall zeigt der Test ein positives Ergebnis. Da ein solcher Suchtest auch falsch positiv ausfallen kann, wird ein positives Ergebnis stets durch einen zweiten, andersartigen Bestätigungstest überprüft. Seit 2018 sind in Deutschland zudem HIV-Selbsttests für zu Hause frei verkäuflich; ein positives Ergebnis muss danach ebenfalls ärztlich bestätigt werden.
Wird eine HIV-Infektion früh erkannt, so ist sie gut behandelbar. Zwar kann die Infektion selbst nicht geheilt werden - der Patient wird Zeit seines Lebens "HIV-positiv" bleiben - dennoch kann das Ausbrechen der Immunschwächekrankheit AIDS lange hinausgezögert werden. Nach heutigem Kenntnisstand wird der Ausbruch von AIDS bei rechtzeitig begonnener und zuverlässig eingenommener Therapie sogar dauerhaft verhindert. Es stehen verschiedene Medikamente zur Auswahl, die darauf abzielen, bestimmte Abläufe in den Zellen zu hemmen.
Gute Erfolge erzielen sogenannte Entry-Inhibitoren, die verhindern, dass das HI-Virus in die menschliche Zelle eindringen und sich vermehren kann. Protease-Hemmer verhindern, dass sich Eiweiße bilden, die wiederum neue HI-Viren ausbilden. Die heutige Standardbehandlung beruht allerdings meist auf Integrase-Hemmern in Kombination mit Hemmstoffen der Reversen Transkriptase, während Entry-Inhibitoren nur in besonderen Fällen zum Einsatz kommen. Ausführlich beschrieben ist die Behandlung im Artikel HIV-Infektion.
Neben den gesundheitlichen Einschränkungen sind HIV-infizierte Menschen auch heute noch den Gefahren einer sozialen Ausgrenzung ausgeliefert. Obwohl eine Ansteckung mit dem Virus nur über ungeschützten Sexualverkehr, über das gemeinsame Benutzen von infizierten und ungereinigten Spritzen oder über eine Bluttransfusion möglich ist, meiden viele Menschen den Umgang mit HIV-infizierten Menschen. Hilfe finden HIV-positive Menschen in Selbsthilfegruppen oder bei einer psychologischen Begleitung.
Nachsorge
Beim Immundefizienz-Virus stehen dem Betroffenen in den meisten Fällen nur sehr wenige oder gar keine Maßnahmen einer Nachsorge zur Verfügung. Dabei sollte der Betroffene darauf achten, schon bei den ersten Symptomen und Anzeichen der Krankheit einen Arzt aufzusuchen, damit es zu keinen weiteren Komplikationen oder Beschwerden kommt.
Die Krankheit selbst kann dabei nicht vollständig geheilt werden, sodass es in der Regel auch keine besonderen Maßnahmen einer Nachsorge gibt. In erster Linie sollte dabei die Infektion oder die Übertragung dieser Krankheit verhindert werden. Daher ist bei Geschlechtsverkehr immer ein Kondom zu benutzen. Die Infektion mit dem Immundefizienz-Virus kann in vielen Fällen gut behandelt werden, wenn sie früh erkannt wird.
Dabei sind die Betroffenen meist auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen, wobei auf eine regelmäßige Einnahme und auch auf eine richtige Dosierung zu achten ist. Nicht selten benötigen die betroffenen Patienten psychologische Unterstützung, welche durch die eigene Familie oder durch Eltern und Freunde erfolgen kann. Unter einer rechtzeitig begonnenen und zuverlässig eingenommenen Therapie ist die Lebenserwartung heute annähernd normal.
Aussicht & Prognose
Nach heutigem Stand der Wissenschaft besteht keine Möglichkeit der vollständigen Heilung, die Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus bleibt ein Leben lang bestehen. Die Prognose hat sich in den letzten Jahren jedoch stark verbessert. Vor der Entwicklung moderner Behandlungsmethoden konnten HIV-Infizierte in Industrieländern nach einer Ansteckung mit einer weiteren Lebenserwartung von 8 bis 15 Jahren rechnen, heute liegt diese deutlich höher.
Dank der antiretroviralen Therapie müssen Betroffene in der Regel bei frühzeitig einsetzender Behandlung über Jahre keine wesentlichen Einbußen in ihrer Lebensqualität hinnehmen. Schlechter ist die Prognose zu stellen, wenn die Erkrankung erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird. Ein bereits massiv geschwächtes Immunsystem spricht schlechter auf die Therapie an, die Aussicht auf langjährige Beschwerdefreiheit ist in diesem Fall weitaus geringer. Zudem wird der Behandlungserfolg stark von der Mitarbeit des Patienten beeinflusst. Die vom Arzt verschriebenen Medikamente müssen regelmäßig, dauerhaft und genau nach Vorschrift eingenommen werden, um positive Resultate zu erzielen.
Bei konsequenter Therapie ist heute die Lebenserwartung junger HIV-infizierter Personen ohne weitere Grunderkrankungen annähernd gleich anzusetzen wie die gesunder Menschen. Patienten, die sich erst im höheren Lebensalter mit dem Virus anstecken oder unter weiteren chronischen Erkrankungen leiden, müssen im Vergleich mit einer verkürzten Lebenserwartung rechnen.
Das können Sie selbst tun
So gibt es vielerorts Selbsthilfegruppen und Beratungsangebote für Betroffene. Hier wird intensive Aufklärung rund um die Themen "Leben mit HIV" betrieben. Zudem können hier Kenntnisse über die Infektion selbst vertieft werden. Allein die Tatsache, dass eine Infektion mit HIV kein Todesurteil mehr bedeutet, ist für viele eine Entlastung. Ein selbstbewusster Umgang damit, der sich im Idealfall auch über eine Aufklärung von Angehörigen und Sexualpartnern erstreckt, erleichtert das Leben Betroffener. Hierbei können allerdings - abhängig vom Umfeld - Widerstände in Form von Diskriminierung und Ignoranz auftreten. Umso mehr spielt ein vertrauenswürdiges soziales Umfeld eine Rolle. Das Wissen und Vermitteln der Tatsache, dass ein HIV-positiver Mensch bei entsprechender Therapie und Verhalten kein Risiko für andere Menschen darstellt, ist umso wichtiger. Fachlich steht dahinter der Grundsatz "nicht nachweisbar = nicht übertragbar": Sinkt die Viruslast unter einer wirksamen Therapie dauerhaft unter die Nachweisgrenze, wird HIV auch beim ungeschützten Geschlechtsverkehr nicht mehr weitergegeben.
Weiterhin gibt es für Betroffene viele Möglichkeiten, ihre Lebensqualität in Bezug auf ihre Gesundheit zu verbessern. Eine gesunde Ernährung und Sport schützen vor anderen Krankheiten. Das Aufrechterhalten von Arbeit und sozialen Kontakten ermöglicht ein gewöhnliches Leben ohne Einschränkungen.
Eine entstehende psychische Belastung kann seitens des Betroffenen mit Freunden und Angehörigen kommuniziert werden. Auch das Entdecken neuer Perspektiven (Hobbys, Jobwechsel usw.) ermöglicht das Wiederentdecken verloren gegangener Lebensfreude.
Quellen
- Suerbaum, S., Burchard, G.-D., Kaufmann, S. H. E., Schulz, T. F. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie.
ISBN: 9783662613849
- Hof, H., Schlüter, D.: Duale Reihe Medizinische Mikrobiologie.
ISBN: 9783132443174
- Murphy, K., Weaver, C.: Janeway Immunologie.
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- Arastéh, K., Baenkler, H.-W., Bieber, C., et al.: Duale Reihe Innere Medizin.
ISBN: 9783132443488
- Herold, G.: Innere Medizin 2026.
ISBN: 9783982116655
