Hausmittel gegen Dehnungsstreifen

Viele Menschen, besonders Frauen leiden unter Dehnungsstreifen. Diese Streifen entstehen durch Risse im Bindegewebe der Lederhaut, die aus verschiedenen Ursachen entstehen können. Zunächst erscheinen diese Risse als blau-rötliche Streifen auf der Haut, mit der Zeit verblassen sie und sind dann nur noch als helle Narben zu sehen.

Inhaltsverzeichnis

Welche Hausmittel gibt es gegen Dehnungsstreifen?

Homöopathische Injektionen werden bei der Mesotherapie in die betreffenden Areale gespritzt.

Behandelt werden können Dehnungsstreifen durch Einnahme oder durch Eincremen mit Vitamin-A-Präparaten. Weiterhin besteht die Möglichkeit, besonders große oder wulstige Narben durch verschiedene chirurgische Eingriffe zu verkleinern bzw. abzuflachen.

Dazu stehen Behandlungen wie die Kryotherapie (therapeutischer Einsatz von Kälte, wie auch beim Vereisen von Warzen) oder die Behandlung mit verschiedenen Lasersystemen zur Verfügung, wie zum Beispiel die Behandlung mit Laser und Mikrodermabrasion. Hierbei wird die oberste Hautschicht abgetragen, dann werden Laserapplikationen auf die betroffenen Stellen gelegt, wodurch die Fettzellen verkleinert werden und die Neubildung von Kollagen und Elastin in den betroffenen Stellen angeregt wird.

Eine weitere Möglichkeit, die Dehnungsstreifen zu behandeln ist durch eine Microdermabrasionscreme. Diese Creme wirkt ebenfalls wie ein Peeling, indem es die oberen Hautschichten mit purem Korund (die zweithärteste Substanz nach Diamanten) entfernt und die Durchblutung anregt, was zu einer strafferen und schöneren Haut führen kann. Eine andere Behandlung, die gerne von Heilpraktikern durchgeführt wird ist die Mesotherapie.

Sie entstand aus Einflüssen der Akupunktur, der Neuraltherapie und Reflexzonenbehandlungen. Bei der Mesotherapie werden mit sehr dünnen Nadeln Injektionen in die betreffende Körperregion gespritzt, meist sind die homöopathischer Natur, wobei die genaue Mischung sich von Arzt zu Arzt unterscheidet.

Allerdings sind auch Fälle bekannt, bei denen die Dehnungsstreifen gar nicht durch Rissen im Gewebe ausgelöst wurden, sondern der Patient eine Infektion unter der Haut hatte. Doch ob die Streifen infektionsbedingt entstehen kann nur ein Arzt feststellen. Jedoch bildet dieser Faktor wohl eher die Ausnahme als die Regel.

Schnelle Hausmittel

Wichtig bei der Behandlung von Dehnungsstreifen ist, sie schnell zu behandeln. Streifen, die sich noch im Anfangsstadium befinden, also eine rötlich-blaue Farbe aufweisen und erst vor kurzem aufgetaucht sind, kann man noch sehr gut behandeln, sodass sie soweit verschwinden, dass man sie nicht mehr sehen kann.

Hierfür eignet sich besonders das Einölen mit bestimmten Produkten, die gegen Dehnungsstreifen helfen sollen, sowie das Eincremen der betroffenen Hautpartien mit Feuchtigkeitscremes oder -lotions. Die schnellste Art, Dehnungsstreifen zu behandeln ist die Vorbeugung.

Meist weiß man leider nicht, wo die nächsten Dehnungsstreifen entstehen, da sie aus Gründen wie Wachstum oder bestimmten Therapien plötzlich auftauchen können, doch gerade Schwangerschaftsstreifen (Dehnungsstreifen, die während der Schwangerschaft meist auf dem Bauch, den Beinen und dem Busen entstehen) kann man meist erfolgreich verhindern, bevor sie entstehen, durch regelmäßiges Eincremen oder Einölen der genannten Hautbereiche.

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Alternative Heilmittel

Und gerade schwangere Frauen möchten ihren Körper nicht unnötig belasten, weshalb für sie zur Prävention und Behandlung von Dehnungsstreifen nur alternative Heilmethoden in Frage kommen.

Doch diese sind leider dünn gesät, eine wirkliche "alternative Heilmethode" gegen Schwangerschaftsstreifen bzw. Dehnungsstreifen ist nicht bekannt oder wird immer wieder widerlegt. Allerdings kann man einige Tipps beachten, die den Dehnungsstreifen von innen vorbeugen. Dazu gehört natürlich zunächst eine gesunde Ernährung, denn dadurch nimmt der Körper nicht übermäßig an Fett zu, wodurch die Dehnungsstreifen nicht unnötig vergrößert bzw. verschlimmert werden.

Außerdem sollte man zur Vorbeugung und auch zur Behandlung von Dehnungsstreifen viel Trinken. Der normale Flüssigkeitsbedarf eines Menschen liegt am Tag bei zwischen 1,5 l und 2 l. Zur Vorbeugung gegen Dehnungsstreifen sollte man also mindestens diese Menge an Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen, wenn möglich auch mehr, da hierbei die Haut von innen angefeuchtet wird und dadurch praller wirkt, was die Ausprägung von Dehnungsstreifen verringert.

Dasselbe gilt übrigens auch für die Behandlung von Cellulite. Wenn man nun die Dehnungsstreifen noch weiter behandeln möchte, dann am besten mit homöopathischen Cremes und Ölen, sowie mit Vitamin E, was auch in bestimmten Öls enthalten ist.

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Von Ärzten geprüft und nach hohen wissenschaftlichen Standards verfasst
Dieser Artikel wurde anhand medizinischer Fachliteratur, aktuellen Forschungsergebnissen und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

Autor

Experte: Dr. med. Nonnenmacher
Autor: Medizinredaktion
Aktualisiert am: 26. November 2018

Mein Name ist Dr. med. Albrecht Nonnenmacher. Ich bin leitender Oberarzt für Innere Medizin & Pneumologie. Als medizinischer Experte gewährleiste ich mit meiner langjährigen beruflichen Erfahrung die medizinische Qualitätsicherung hier auf MedLexi.de. So kann ich Ihnen helfen, Ihre Gesundheit besser zu verstehen.

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