Quadrantektomie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 4. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Bei der Quadrantektomie handelt es sich um ein chirurgisches Verfahren zur brusterhaltenden Entfernung von Brustkrebs. Diese Methode ist eine von mehreren brusterhaltenden Therapien (BET). Die Durchführung dieses Verfahrens ist an einige Voraussetzungen geknüpft.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Quadrantektomie?

Quadrantektomie
Bei der Quadrantektomie handelt es sich um ein chirurgisches Verfahren zur brusterhaltenden Entfernung von Brustkrebs.

In den Siebzigerjahren entwickelte der italienische Chirurg Umberto Veronesi mit der Quadrantektomie ein neues chirurgisches Verfahren zu einer brusterhaltenden Therapie. Dabei entfernte er den Bereich der Brust, in dem der Tumor enthalten war. Da bei dieser Methode immer nur das befallene Viertel der Brust exzidiert wird, bezeichnete er das Verfahren als Quadrantektomie. Dabei steht die Bezeichnung Quadrant für Viertel. Bei der Mastektomie wird im Vergleich dazu die gesamte Brust entfernt.

Deshalb wird die Quadrantektomie von einigen Medizinern auch als partielle Mastektomie oder segmentale Mastektomie bezeichnet. Allerdings gehören zu den brusterhaltenden Therapien neben der Quadrantektomie auch noch die Lumpektomie und die Segmentresektion. Bei diesen beiden Verfahren wird nur der Tumor und bis zu 2 cm gesundes Gewebe und speziell bei der Segmentresektion noch die Brustwarze entfernt. Die Quadrantektomie gehört heute neben den anderen beiden brusterhaltenden Therapien zu den Standardmethoden bei der Brustkrebsbehandlung. Die klassische Quadrantektomie mit Entfernung eines ganzen Brustviertels wird allerdings nur noch selten durchgeführt; bevorzugt werden gewebeschonendere Verfahren mit kleinerem Sicherheitsabstand.

Die Einteilung, auf die sich der Name bezieht, ist eine gedachte. Legt man eine senkrechte und eine waagerechte Linie durch die Brustwarze, entstehen vier Felder: der obere äußere, der obere innere, der untere äußere und der untere innere Quadrant. Hinzu kommt der zentrale Bereich unmittelbar hinter der Brustwarze, der keinem der vier Viertel zugeordnet wird. Diese Einteilung dient der Verständigung zwischen Radiologie, Pathologie und Chirurgie: Sie beschreibt, wo ein Befund liegt, und macht Untersuchungsergebnisse verschiedener Zeitpunkte vergleichbar. Häufigster Entstehungsort eines Mammakarzinoms ist der obere äußere Quadrant, in dem auch der Ausläufer des Drüsengewebes zur Achselhöhle hin liegt.

Die Bedeutung der Quadrantektomie erschließt sich erst vor dem Hintergrund dessen, was vorher üblich war. Über Jahrzehnte galt die radikale Mastektomie als Standard, bei der neben der gesamten Brust auch der große Brustmuskel und die Lymphknoten der Achselhöhle entfernt wurden. Sie beruhte auf der Annahme, Brustkrebs breite sich stufenweise vom Herd über die Lymphknoten in den übrigen Körper aus, sodass ein möglichst großer Eingriff die besten Aussichten biete. Der Nachweis, dass dies nicht zutrifft und ein begrenzter Eingriff in Verbindung mit einer Bestrahlung gleichwertige Ergebnisse liefert, wurde in mehreren großen Vergleichsuntersuchungen erbracht, an denen Veronesi in Mailand maßgeblich beteiligt war. Die Quadrantektomie steht damit für einen grundlegenden Wandel im Verständnis der Erkrankung und nicht nur für eine neue Operationstechnik.

Wichtig ist dabei ein Punkt, der leicht übersehen wird: Die brusterhaltende Therapie ist kein reines Operationsverfahren. Sie besteht regelhaft aus dem Eingriff und einer anschließenden Bestrahlung der verbliebenen Brust; erst beide zusammen ergeben das Behandlungskonzept, dessen Ergebnisse mit denen der Brustentfernung verglichen wurden. Wo eine Bestrahlung nicht möglich ist, entfällt deshalb auch die Grundlage für das brusterhaltende Vorgehen. Hinzugekommen sind seit den Neunzigerjahren die sogenannten onkoplastischen Techniken, bei denen der Gewebedefekt noch während derselben Operation durch Verschieben von Drüsengewebe ausgeglichen wird. Die Begriffe Quadrantektomie, Segmentresektion und Lumpektomie werden im deutschen Sprachraum nicht einheitlich verwendet; entscheidend ist im Einzelfall weniger die Bezeichnung als die Menge des entfernten Gewebes und der erreichte Sicherheitsabstand.

Funktion, Wirkung & Ziele

Die Quadrantektomie als brusterhaltende Therapie wurde neben den anderen beiden BET-Verfahren eingeführt, nachdem klar war, dass bei einem bösartigen Tumor nicht immer die Entfernung der gesamten Brust notwendig ist. Bei der Mastektomie leiden die Frauen jedoch häufig psychisch unter der Entfernung der gesamten Brust.

Heute gehören die brusterhaltenden Operationen deshalb zu den Standardmethoden, wenn die Entfernung der gesamten Brust nicht notwendig ist. Welches Verfahren zur BET jedoch verwendet wird, ist wohl einerseits den einzelnen Operateuren überlassen und hängt andererseits auch von der Größe und Ausdehnung des zu entfernenden Tumors ab. So ist eine BET einschließlich der Quadrantektomie bei Vorliegen eines Mammakarzinoms oder eines DCIS (Duktales Carcinoma in situ) indiziert. In vielen Studien wurde nachgewiesen, dass eine BET bei einem bösartigen Mammakarzinom in den meisten Fällen den gleichen Effekt auf das Gesamtüberleben hat wie eine Mastektomie.

Bei einem DCIS ist der Krebs sogar begrenzt und betrifft nur das Milchgangsystem. Hier führt schon eine BET mit einem Resektionsrand von zehn Millimetern im gesunden Gewebe zu einer sicheren Kontrolle über den Tumor. Dieser Sicherheitsabstand galt lange als anzustrebendes Ziel. Nach heutigem Kenntnisstand gilt bei anschließender Bestrahlung bereits ein tumorfreier Randsaum von zwei Millimetern als ausreichend; beim invasiven Mammakarzinom genügt ein mikroskopisch tumorfreier Schnittrand. Allerdings gibt es auch bestimmte Voraussetzungen für eine BET einschließlich der Quadrantektomie. Es muss ein kleiner abgegrenzter Tumor vorliegen, der nicht größer als vier Zentimeter ist. Der Tumor darf keine Hautbeteiligung aufweisen. Es muss noch ein ausreichendes Brust-Tumor-Verhältnis bestehen. Die axillären Lymphknoten dürfen laut Tastbefund noch nicht betroffen sein. Ältere Darstellungen fordern beim Mammakarzinom zusätzlich einen tumorfreien Resektionsrand von mindestens einem Millimeter.

Absolute Kontraindikationen sind nach den Leitlinien der "Deutschen Krebsgesellschaft e. V." multizentrische Karzinome, Karzinome mit Entzündungsprozessen, ein schlechtes Tumor-Brust-Verhältnis und die Nichtdurchführbarkeit einer Bestrahlung. Nach einer umfassenden präoperativen Diagnostik fällt die Entscheidung, ob ein BET-Verfahren und wenn ja welches angewendet werden kann. Bei der Quadrantektomie wird der befallene Quadrant mit der entsprechenden Hautspindel entfernt. Sollte der laterokraniale Quadrant (seitlich oben) befallen sein, ist es möglicherweise auch notwendig, die dazugehörigen axillären Lymphknoten oder die Wächterlymphknoten zu entfernen.

Sind diese noch nicht befallen, brauchen die anderen Lymphknoten auch nicht entfernt zu werden. Denn die Wächterlymphknoten werden immer als Erste von den Tumorzellen erreicht. Bei invasivem Brustkrebs wird der Wächterlymphknoten heute unabhängig vom betroffenen Quadranten untersucht. Die Quadrantektomie wird oft kombiniert mit weiteren therapeutischen Methoden wie Entfernung axillärer Lymphknoten und Radiotherapie. Diese Kombination wird auch als QUART bezeichnet. Nach der Entfernung des Tumors erfolgt eine feingewebliche Untersuchung des Schnellschnittes, um die vollständige Entfernung des Tumors zu gewährleisten. Sollte noch nicht alles Tumorgewebe entfernt sein, muss nachoperiert werden.

An die Quadrantektomie schließt eine Folgetherapie mit Bestrahlung, Chemotherapie oder Antikörpertherapie an. Während der Nachsorge sollte halbjährlich innerhalb der nächsten drei Jahre jeweils eine Mammografie erfolgen. Dazu gehört auch die Untersuchung auf unerwünschte Arzneimittelwirkungen. Die deutschen Leitlinien sehen inzwischen allerdings eine Mammografie mit ergänzender Sonographie alle zwölf Monate vor, und zwar beidseits und nicht nur in den ersten Jahren. Die erste Mammografie erfolgt ein Jahr nach der Ausgangsaufnahme, frühestens sechs Monate nach dem Ende der Bestrahlung.

Vor dem Eingriff steht eine Diagnostik, die den Befund sichert und seine Ausdehnung bestimmt. Zur Bildgebung mit Mammografie und Ultraschall, bei bestimmten Fragestellungen ergänzt durch eine Kernspinuntersuchung, tritt die Gewebeentnahme: Eine Biopsie mit einer Hohlnadel liefert Gewebe, aus dem sich nicht nur die Bösartigkeit, sondern auch die Eigenschaften des Tumors bestimmen lassen. Der Befund wird anschließend in einer Tumorkonferenz besprochen, in der Chirurgie, Radiologie, Pathologie, Onkologie und Strahlentherapie gemeinsam eine Empfehlung erarbeiten. Erst danach wird mit der Patientin besprochen, ob ein brusterhaltendes Vorgehen infrage kommt und welches. Zur Aufklärung gehört, dass die Entscheidung zwischen Brusterhalt und Brustentfernung nach heutigem Kenntnisstand keine Entscheidung über die Heilungsaussicht ist.

Ist der Tumor nicht tastbar, weil er nur in der Bildgebung sichtbar ist, muss er dem Operateur zuvor markiert werden. Dafür wird unter Röntgen- oder Ultraschallkontrolle ein feiner Draht, ein Clip oder ein anderer Marker in den Herd eingebracht. Noch während der Operation wird das entnommene Gewebestück geröntgt oder mit Ultraschall untersucht, um zu prüfen, ob der markierte Befund vollständig darin enthalten ist. Soll der Wächterlymphknoten mitbeurteilt werden, erhält die Patientin vorab eine schwach radioaktive Substanz und häufig zusätzlich einen Farbstoff in die Brust gespritzt; beides sammelt sich in dem Lymphknoten, der als erster von der Brust aus erreicht wird, und macht ihn während der Operation auffindbar.

Der Eingriff selbst findet in Vollnarkose statt. Der Hautschnitt wird nach Möglichkeit so gelegt, dass die spätere Narbe wenig auffällt, etwa entlang der natürlichen Hautlinien oder in der Umschlagfalte unter der Brust. Nach der Entfernung des Gewebekeils markiert der Operateur häufig das Tumorbett mit kleinen Metallclips, damit die Strahlentherapie später gezielt darauf ausgerichtet werden kann. Manchmal wird für einige Tage eine dünne Ableitung in die Wunde gelegt, über die Wundflüssigkeit abfließt. Der Krankenhausaufenthalt ist in der Regel kurz, und in geeigneten Fällen wird der Eingriff auch ambulant durchgeführt.

Nach der Operation soll der Arm der betroffenen Seite frühzeitig wieder bewegt werden; dabei helfen angeleitete Übungen und bei Bedarf Physiotherapie. Schwere Lasten, Sport und Überkopfarbeiten werden zunächst zurückgestellt und nach ärztlicher Absprache wieder aufgenommen. Wichtig für den weiteren Weg ist der endgültige feingewebliche Befund, der einige Tage nach dem Eingriff vorliegt: Der Schnellschnitt während der Operation ist nur eine vorläufige Beurteilung. Erst der abschließende Befund beschreibt Größe, Randabstand, Aggressivität und die Hormon- und Rezeptoreigenschaften des Tumors und bestimmt damit, welche Strahlentherapie, Chemotherapie, Hormontherapie oder zielgerichtete Behandlung folgt. Operation, Bestrahlung, medikamentöse Behandlung und eine anschließende Rehabilitation sind in Deutschland Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung; über die gesetzlichen Zuzahlungen hinaus entstehen für die Patientin keine gesonderten Behandlungskosten.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Auch die Quadrantektomie birgt wie alle anderen chirurgischen Verfahren Risiken und Komplikationen. Es kommt vor, dass nicht alle Tumorzellen entfernt wurden. Dann kann es innerhalb der nächsten fünf Jahre zu einem Rezidiv kommen. Gegebenenfalls haben auch schon Tumorzellen über die Lymphknoten gestreut und bilden bereits Metastasen aus. Des Weiteren sind nach der Operation auch Entzündungsreaktionen durch Infektionen möglich.

Das gilt sowohl für die Wundhöhlen als auch für die Narben. Wie bei jeder Operation kann es in seltenen Fällen zu Thrombosen in den unteren Extremitäten mit der Gefahr einer Lungenembolie kommen. Auch Nachblutungen können auftreten, die gelegentlich einer operativen Blutstillung bedürfen. Bei der Quadrantektomie bleiben im Gegensatz zur Segmentresektion die Brustwarzen in der Regel erhalten. Eine Ausnahme bildet hier die zentrale Quadrantektomie. Trotzdem können nach dem Eingriff Deformationen oder Asymmetrien auftreten. Die Herausforderung besteht in diesen Fällen darin, die kosmetischen Defizite zu korrigieren.

Möglich ist dabei die Verwendung eines autologen Transplantates. Hierbei wird körpereigenes Gewebe sofort nach der Operation zum Ausgleich der Asymmetrien eingesetzt. Dabei hat sich ein Haut-Muskel-Transplantat des großen Rückenmuskels (Musculus latissimus dorsi) bewährt. Im Gegensatz zur Mastektomie bleibt bei der Quadrantektomie die Brust jedoch erhalten, auch wenn manchmal Nachkorrekturen notwendig sind. Eine Langzeitstudie über 20 Jahre hat außerdem ergeben, dass Quadrantektomie mit anschließender Strahlentherapie und Mastektomie mit völliger Brustentfernung gleiche Langzeitüberlebensraten aufweisen.

Zu den häufigeren, meist harmlosen Folgen zählt die Ansammlung von Wundflüssigkeit in der entstandenen Höhle, das Serom. Es bildet sich in vielen Fällen von selbst zurück und wird nur bei Beschwerden oder starker Spannung punktiert. Ebenso können Blutergüsse auftreten. Beides verzögert unter Umständen die Wundheilung und damit den Beginn der Bestrahlung. Auch Missempfindungen gehören zu den typischen Folgen: Die Haut über dem Operationsgebiet und der Bereich der Brustwarze können vorübergehend oder dauerhaft taub bleiben, weil feine Hautnerven durchtrennt werden. Wurde zusätzlich in der Achselhöhle operiert, kommt häufig ein taubes Gefühl an der Innenseite des Oberarms hinzu. Ein anhaltender Schmerz im Operationsgebiet ist seltener, aber möglich und sollte nicht hingenommen, sondern behandelt werden.

Eine eigene Rolle spielt der Eingriff in der Achselhöhle. Beschränkt er sich auf die Entnahme des Wächterlymphknotens, sind Bewegungseinschränkungen der Schulter und ein Lymphödem des Arms deutlich seltener als nach der Entfernung ganzer Lymphknotengruppen. Gerade deshalb wird heute so zurückhaltend wie vertretbar operiert. Tritt ein Lymphödem auf, lässt es sich mit Lymphdrainage, Kompression und Bewegung behandeln, verlangt aber dauerhafte Aufmerksamkeit. Übungen für Schulter und Arm sollten in jedem Fall angeleitet begonnen werden.

Das kosmetische Ergebnis hängt weniger vom Namen des Verfahrens ab als vom Verhältnis zwischen entferntem Gewebe und Brustgröße sowie von der Lage des Befundes: Ein Defekt im unteren inneren Quadranten fällt eher auf als einer im oberen äußeren. Hinzu kommen die Folgen der Bestrahlung, die sich über Monate entwickeln, von einer Rötung während der Behandlung bis zu einer späteren Verhärtung des Gewebes und einem gewissen Volumenverlust. Eine Angleichung der Gegenseite wird deshalb, wenn sie gewünscht ist, erst nach Abschluss dieser Veränderungen geplant. Wer sich am Ergebnis stört, sollte das ansprechen; die Möglichkeiten einer Rekonstruktion und Angleichung sind auch Jahre später noch gegeben.

Nicht zu unterschätzen ist schließlich die seelische Seite. Der Erhalt der Brust nimmt der Erkrankung nichts von ihrer Schwere, und die Wochen zwischen Operation, endgültigem Befund und Beginn der Folgebehandlung sind für viele Betroffene die belastendsten. Die Sorge vor einem Rückfall bleibt oft über Jahre bestehen und lebt vor jedem Nachsorgetermin auf. Psychoonkologische Begleitung, Gespräche mit Betroffenen und Angebote der Rehabilitation gehören deshalb ebenso zur Behandlung wie die Operation selbst und sollten aktiv erfragt werden.

Quellen

  • Kreienberg, R. (Hrsg.): Mammakarzinom, interdisziplinär.
    ISBN: 9783642126802
  • Ulrich, U. A. (Hrsg.): Gynäkologische Onkologie.
    ISBN: 9783110612615
  • Petru, E., Fink, D., Köchli, O. R., Loibl, S. (Hrsg.): Praxisbuch Gynäkologische Onkologie.
    ISBN: 9783662574294
  • Janni, W., Hancke, K., Fehm, T., Scholz, C. (Hrsg.): Facharztwissen Gynäkologie.
    ISBN: 9783437239175
  • Henne-Bruns, D. (Hrsg.): Chirurgie.
    ISBN: 9783132431874

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