Mastektomie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 3. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Bei der Mastektomie wird einem Patienten auf einer oder beiden Seiten die Brustdrüse entfernt. Am häufigsten findet dieser Eingriff im Rahmen von Krebsbehandlungen statt. Abhängig von der Menge des entnommenen Gewebes und der Schnittführung können Frauen nach einer Mastektomie eventuell nicht mehr stillen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Mastektomie?

Mastektomie
Bei der Mastektomie wird einem Patienten auf einer oder beiden Seiten die Brustdrüse entfernt. Am häufigsten findet dieser Eingriff im Rahmen von Krebsbehandlungen statt.

Die Entfernung der Brustdrüse wird in der medizinischen Fachsprache Mastektomie genannt. Bei einer Mastektomie kann es sich sowohl um die Entfernung der weiblichen als auch männlichen Brustdrüse handeln. Häufig wird die Mastektomie mit der Brustamputation gleichgesetzt. Das ist nicht ganz richtig, da bei Brustamputationen das gesamte Brustgewebe einschließlich der Brustwarzen entfernt wird.

Bei der Mastektomie muss das nicht zwingend der Fall sein. An den Eingriff schließen sich oft rekonstruktive Maßnahmen an, so zum Beispiel die Versorgung mit Brustimplantaten. Meist finden Mastektomien im Rahmen der Krebsvorsorge oder Krebstherapie statt. Auch religiöse Mastektomien sind geschichtlich aber vorgekommen. In der russischen Sekte der Skopzen zählte die Mastektomie zum Beispiel zu einem weit verbreiteten Ritus, der das sexuelle Verlangen der Sektenmitglieder reduzieren sollte.

Funktion, Wirkung & Ziele

Die Indikation zu einer Mastektomie ist vor allem bei bösartigen Prozessen in der Brust gegeben. Das gilt vor allem für Karzinome, deren Größe im Verhältnis zur Gesamtgröße der Brust relativ ausgedehnt ist. Insbesondere Patientinnen in der Schwangerschaft und solchen mit Erkrankungen wie Sklerodermie bleibt bei Brustkrebs kaum etwas anderes übrig, als die Entfernung der Brustdrüse inklusive des umliegenden Gewebes. Für die Schwangerschaft gilt das nach heutigem Kenntnisstand allerdings nicht mehr uneingeschränkt: Eine brusterhaltende Operation ist auch dann möglich, wenn die anschließende Strahlentherapie auf die Zeit nach der Entbindung verschoben wird. Bei genetischem Risiko für Brustkrebs finden Mastektomien zuweilen auch präventiv statt.

Seltener sind die Eingriffe im Rahmen von Geschlechtsumwandlungen indiziert. Zuweilen werden die Operationen sogar als rein ästhetische Eingriffe durchgeführt, die eine Verkleinerung der Brüste zum Ziel haben. In diesem Fall findet die Operation nicht unilateral, also einseitig, sondern bilateral statt. Je nachdem, welches Ziel eine Mastektomie hat oder wie viel Gewebe von einem bösartigen Prozess betroffen ist, kann die Operation verschiedene Ausmaße annehmen. Partielle Mastektomien wie die Lumpektomie oder die Quadrantektomie entfernen zum Beispiel nur einen Teil der Brust. Bei der Lumpektomie wird nur der Tumor selbst mit seinem angrenzenden Gewebe entfernt und die Brust bleibt im Großen und Ganzen erhalten. Von partiellen Mastektomien dieser Art ist die totale Mastektomie zu unterscheiden, bei der die gesamte Brustdrüse entfernt wird.

Bei der subkutan totalen Mastektomie bleiben der Warzenhof und die Haut erhalten. Bei der einfach totalen Mastektomie wird das betroffene Hautareal mit entfernt. Dasselbe gilt für nahe liegendes Fettgewebe und die Faszie des Brustmuskels. Bei der modifiziert radikalen Mastektomie wird zusätzlich das Lymphgewebe des Achselbereichs entnommen. Eine radikale Mastektomie mit zusätzlicher Entfernung eines gesamten Muskels findet heute kaum mehr Verwendung. Die Verweildauer im Krankenhaus liegt in der Regel zwischen drei und zehn Tagen. Bei Mastektomien aus kosmetischen Gründen wird der Eingriff je nach Größe der Brust und damit Menge des zu entfernenden Gewebes in der Regel in zwei Eingriffe aufgeteilt, zwischen denen meist ein Zeitraum von sechs oder sogar zwölf Monaten liegt.

Bei allen Arten der Mastektomie wird dem Patienten oder der Patientin vorab eine Antibiotikaprophylaxe gegeben. Zur Aufklärung der Patienten findet einen Tag vor der Operation in der Regel ein ausführliches Aufklärungsgespräch statt. Wenn nicht tastbare Veränderungen der Brust entfernt werden sollen, werden die zu entfernenden Bereiche mit einem Farbstoff oder einem feinen Draht markiert. In der Regel tragen die Patienten für die ersten 24 Stunden nach der Operation einen Kompressionsverband. Bei Brustkrebspatientinnen findet nach der Mastektomie meist eine vierteljährliche Befundkontrolle statt. Diese engmaschige Nachsorge gilt vor allem für die ersten Jahre nach der Behandlung; danach werden die Abstände in der Regel größer.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Die Mastektomie ist neben den allgemeinen Operations- und Narkoserisiken insbesondere mit einem erhöhten Verwachsungsrisiko verbunden. Infektionen und Störungen der Wundheilung können auftreten. Dasselbe gilt für Hämatome und Parästhesien, so zum Beispiel anhaltende Taubheit oder andere Sensibilitätsstörungen des umliegenden Hautareals. Manchmal sammelt sich auf dem operierten Bereich auch abnormal viel Wundflüssigkeit an.

Blutungen, Wasseransammlungen und Nahtinsuffizienzen liegen genauso im Bereich des Möglichen. Schwerwiegende Komplikationen sind nach dem heutigen Stand aber eher selten. Die Mastektomie ist in der gegenwärtigen Medizin ein etabliertes Standardverfahren. In der Regel sind Mastektomien mit Schmerzen verbunden, gegen die der Arzt unter Umständen aber mit der Gabe von Schmerzmitteln vorgehen kann. Eine Mastektomie an der weiblichen Brust kann, muss aber nicht die Fähigkeit zum Stillen beeinträchtigen. Ausschlaggebend ist in dieser Hinsicht die Schnittführung, die Menge des entnommenen Gewebes und die Beteiligung von Nerven, Milchgängen und Blutgefäßen.

Oft empfinden sich Frauen nach einer Mastektomie um ihre Weiblichkeit beschnitten. Viele Frauen leiden nach der Operation unter starken psychischen Problemen. Eine Psychotherapie und eine Rekonstruktion der Brust können dazu beitragen, diese Nachwirkungen des Eingriffs zu lindern. Anders als nach einer brusterhaltenden Operation, der regelmäßig eine Strahlentherapie der verbliebenen Brust folgt, ist eine Bestrahlung nach einer Mastektomie nicht in jedem Fall vorgesehen. Bei ungünstigen Befunden, etwa bei ausgedehnten Tumoren, befallenen Lymphknoten oder knappen Schnitträndern, wird die Brustwand allerdings auch nach einer Mastektomie bestrahlt; über die Notwendigkeit entscheidet das behandelnde Team anhand des Befundes. Nichtsdestotrotz ist der Eingriff keine zweifellose Garantie für die Heilung von einem bösartigen Prozess. Rezidive sind immer denkbar.

Vorbereitung und Ablauf des Eingriffs

Vor einer Mastektomie steht die Sicherung des Befundes. In aller Regel liegt vor der Operation bereits eine feingewebliche Untersuchung aus einer Biopsie vor, sodass Art und Ausdehnung der Erkrankung bekannt sind. Hinzu kommen bildgebende Untersuchungen der Brust und der Achselhöhle sowie die üblichen Voruntersuchungen vor einer Vollnarkose: Blutentnahme, Beurteilung von Herz und Lunge und ein Gespräch mit der Anästhesieabteilung. Bei bösartigen Erkrankungen wird der Fall zuvor in einer gemeinsamen Besprechung mehrerer Fachrichtungen erörtert, in der die Reihenfolge von Operation, Bestrahlung und medikamentöser Behandlung festgelegt wird.

Der Eingriff selbst findet in Vollnarkose statt. Die Schnittführung richtet sich danach, wie viel Haut erhalten bleiben soll und ob unmittelbar ein Brustaufbau geplant ist. Der Drüsenkörper wird von der Haut und von der darunterliegenden Muskelfaszie gelöst und im Ganzen entnommen; das entnommene Gewebe geht anschließend zur feingeweblichen Untersuchung, bei der auch die Absetzungsränder auf Tumorfreiheit geprüft werden. In die Wundhöhle wird meist ein dünner Schlauch eingelegt, der Wundsekret ableitet und nach einigen Tagen entfernt wird.

Nach der Operation stehen Schmerzbehandlung, Wundkontrolle und frühe Mobilisierung im Vordergrund. Der Arm der operierten Seite wird schon früh wieder bewegt, damit die Schulter nicht versteift; Anleitung dazu gibt in der Klinik die Physiotherapie. Größere körperliche Belastungen und das Heben schwerer Lasten werden für einige Wochen vermieden.

Die Achselhöhle: Wächterlymphknoten statt vollständiger Ausräumung

Ob und wie weit die Lymphknoten der Achselhöhle entfernt werden, ist eine eigene Entscheidung und nicht automatisch Teil der Mastektomie. Über Jahrzehnte wurde das Fettgewebe der Achselhöhle mit den darin liegenden Lymphknoten regelhaft mit ausgeräumt. Heute wird zunächst der sogenannte Wächterlymphknoten aufgesucht – jener Knoten, der als erster die Lymphe aus dem Tumorgebiet aufnimmt. Er wird vor dem Eingriff mit einem schwach radioaktiven Stoff, einem Farbstoff oder beidem markiert, gezielt entnommen und feingeweblich untersucht.

Ist dieser Knoten frei von Tumorzellen, kann auf die vollständige Ausräumung der Achselhöhle in vielen Fällen verzichtet werden. Das ist keine kosmetische Frage, sondern eine der Spätfolgen: Je mehr Lymphbahnen durchtrennt werden und je ausgedehnter zusätzlich bestrahlt wird, desto größer ist die Gefahr, dass sich Lymphflüssigkeit im Arm staut. Ein solches Lymphödem kann noch Jahre nach dem Eingriff auftreten und wird mit Kompression, Bewegung und manueller Lymphdrainage behandelt. Weitere mögliche Folgen des Eingriffs an der Achselhöhle sind eine Bewegungseinschränkung der Schulter und Missempfindungen an der Innenseite des Oberarms, weil dort ein Hautnerv verläuft, der sich nicht immer schonen lässt.

Beschwerden nach der Operation

Neben den bereits genannten Wundkomplikationen sind zwei Beschwerdebilder typisch, die häufig unterschätzt werden. Das eine ist die Ansammlung von Wundflüssigkeit unter der Haut, das Serom: Es entsteht, weil an der Stelle des entfernten Drüsenkörpers ein Hohlraum zurückbleibt, und wird bei Bedarf mit einer Nadel entlastet. Das andere sind anhaltende Nervenschmerzen im Bereich der Narbe, der Achselhöhle oder der Brustwand, die als brennend, einschießend oder als Überempfindlichkeit der Haut beschrieben werden. Sie beruhen auf einer Verletzung feiner Hautnerven und lassen sich nicht durch Schonung beheben; die Behandlung erfolgt fachärztlich.

Viele Betroffene berichten außerdem von einem Phantomgefühl: Die entfernte Brust wird weiterhin wahrgenommen, mitunter mit Juckreiz oder Druckgefühl. Auch Verhärtungen entlang der Narbe, strangartige Verwachsungen zur Achselhöhle hin und eine veränderte Körperhaltung durch das nun ungleiche Gewicht gehören zu den Folgen, an denen Physiotherapie ansetzt.

Nachsorge und Rehabilitation

An die Behandlung schließt sich in der Regel eine Anschlussrehabilitation an. Sie verbindet krankengymnastische Übungen für Schulter und Arm, Lymphdrainage und Beratung zu Hilfsmitteln mit psychologischer Begleitung. Ziel ist weniger die Wiederherstellung eines Zustands vor der Erkrankung als die Rückkehr in den Alltag und, wo möglich, in den Beruf.

Die Nachsorge bei bösartiger Grunderkrankung stützt sich auf Anamnese, körperliche Untersuchung und die Bildgebung der verbliebenen Brust. Ihr Zweck ist doppelt: das rechtzeitige Erkennen eines erneuten Tumorwachstums an der Brustwand oder in der gegenüberliegenden Brust und die Begleitung bei den Folgen der Behandlung. Dazu gehört bei einer antihormonellen Behandlung auch die Beobachtung der Knochendichte, weil eine Osteoporose begünstigt werden kann.

Für die seelische Verarbeitung stehen eigene Angebote bereit. In zertifizierten Brustzentren gehört eine psychoonkologische Beratung zum Behandlungsangebot; sie richtet sich auch an Angehörige. Daneben bestehen Selbsthilfegruppen, in denen Betroffene Erfahrungen zu Prothesenversorgung, Wiedereinstieg in den Beruf und Partnerschaft austauschen. Der Nutzen solcher Angebote liegt weniger in fachlicher Auskunft als darin, dass Betroffene sich mit ihren Erfahrungen nicht als Einzelfall erleben.

Brustaufbau, Prothese und Epithese

Für die Wiederherstellung der Brustform gibt es mehrere Wege, und keiner davon ist verpflichtend. Ein Teil der Frauen entscheidet sich bewusst gegen einen Aufbau. Wer ihn wünscht, kann ihn unmittelbar im Rahmen der Mastektomie vornehmen lassen oder erst später, nach Abschluss der übrigen Behandlung. Für die zeitliche Planung ist vor allem entscheidend, ob eine Strahlentherapie der Brustwand vorgesehen ist, da bestrahltes Gewebe anders heilt.

Beim Aufbau mit Fremdmaterial wird zunächst häufig ein dehnbarer Platzhalter unter Haut und Muskel eingesetzt, der über Wochen schrittweise gefüllt wird, bis genügend Weichteildecke entstanden ist; später folgt das endgültige Brustimplantat. Beim Aufbau mit Eigengewebe wird Haut, Fett und teilweise Muskulatur von der Bauchdecke oder vom Rücken an die Brustwand verlagert. Dieses Vorgehen ist aufwendiger und hinterlässt eine zweite Narbe an der Entnahmestelle, kommt dafür ohne Fremdmaterial aus. In einem weiteren Schritt können Brustwarze und Warzenhof nachgebildet werden.

Wer keinen operativen Aufbau möchte, kann eine äußerlich getragene Brustprothese verwenden, die in einer Tasche des Büstenhalters sitzt. Solche Epithesen werden ärztlich verordnet und als Hilfsmittel von den Krankenkassen übernommen; die Anpassung erfolgt im Sanitätsfachhandel. Auch die Kosten des operativen Aufbaus werden nach einer krankheitsbedingten Brustentfernung in der Regel getragen, während bei rein ästhetisch begründeten Eingriffen keine Kostenübernahme erfolgt.

Vorbeugende Mastektomie

Eine Sonderstellung nimmt die risikoreduzierende Entfernung gesunden Brustdrüsengewebes ein. Sie kommt für Frauen in Betracht, in deren Familie Brustkrebs und Eierstockkrebs gehäuft aufgetreten sind, insbesondere wenn eine Veränderung in einem der bekannten Risikogene nachgewiesen wurde. Vorausgehen sollte immer eine humangenetische Beratung, in der Nutzen, Grenzen und Alternativen besprochen werden.

Der Eingriff senkt die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken, erheblich, kann sie aber nicht vollständig beseitigen, weil sich Drüsengewebe nie restlos entfernen lässt. Als Alternative steht eine intensivierte Früherkennung zur Verfügung, die in kurzen Abständen bildgebende Untersuchungen vorsieht und bei jungen Frauen vor allem auf die Magnetresonanztomographie setzt. Welcher Weg der richtige ist, hängt vom Ausmaß des Risikos, vom Alter und von der persönlichen Abwägung ab; eine Entscheidung unter Zeitdruck ist hier nicht erforderlich.

Mastektomie beim Mann

Brustkrebs kommt auch bei Männern vor, wenn auch weit seltener als bei Frauen. Da der männliche Drüsenkörper klein ist, steht ein Tumor meist in einem ungünstigen Größenverhältnis zum umgebenden Gewebe, sodass eine brusterhaltende Operation seltener infrage kommt als bei Frauen; die Entfernung der Brustdrüse ist deshalb häufiger der Regeleingriff. Von dieser Operation zu unterscheiden ist die Entfernung von vergrößertem Drüsengewebe bei einer Gynäkomastie, die gutartig ist und ganz andere Ursachen hat.

Weil die Erkrankung bei Männern wenig bekannt ist, werden Knoten in der männlichen Brust oft spät abgeklärt. Eine einseitige, derbe Verhärtung, eine Einziehung der Brustwarze oder eine Absonderung gehören unabhängig vom Geschlecht ärztlich untersucht. Die Nachsorge, die Beratung zu den Folgen des Eingriffs und die Rehabilitation unterscheiden sich beim Mann grundsätzlich nicht von denen bei Frauen, doch sind die Versorgungsangebote überwiegend auf Frauen zugeschnitten, was die Suche nach passender Begleitung erschweren kann.

Quellen

  • Kreienberg, R. (Hrsg.): Mammakarzinom, interdisziplinär.
    ISBN: 9783642126802
  • Weyerstahl, T., Stauber, M.: Duale Reihe Gynäkologie und Geburtshilfe.
    ISBN: 9783132411012
  • Ulrich, U. (Hrsg.): Gynäkologische Onkologie.
    ISBN: 9783110612615
  • Henne-Bruns, D. (Hrsg.): Chirurgie.
    ISBN: 9783132431874
  • Herold, G.: Innere Medizin 2026.
    ISBN: 9783982116655

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