Verhaltensmedizin
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 5. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Die Verhaltensmedizin ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das aus der Verhaltenstherapie hervorgegangen ist. Während sich die Verhaltenstherapie vor allem auf psychische Störungen richtet, nimmt die Verhaltensmedizin zusätzlich das Zusammenspiel von Verhalten und körperlicher Erkrankung in den Blick. Sie erforscht das Gesundheitsverhalten im Bereich aller therapeutischen Maßnahmen und entwickelt Erkenntnisse über die damit verbundenen Entwicklungen, Techniken, Behandlungen, Diagnosen und Rehabilitationen, durch die der Erkrankte lernt, mit seiner Krankheit umzugehen.
Inhaltsverzeichnis |
Was ist die Verhaltensmedizin?
Verhaltenstherapeutische Maßnahmen beruhen auf der Erkenntnis, dass gestörtes Verhalten gelernt, aber auch wieder verlernt werden kann. Den Anfang nahm dieses Forschungsgebiet mit der Lerntheorie, die Hypothesen und Modelle aufstellte, um die Komplexität von Lernvorgängen auf psychologischer Basis zu beschreiben und anhand verschiedenster Theorien zu deuten.
Begründer des Behaviorismus war der amerikanische Psychologe John B. Watson. Daraus formten sich verhaltensmedizinische Konzepte, die auf biomedizinischen Grundlagen aufbauten und sich speziell durch lerntheoretische Methoden der Krankheitsentstehung näherten.
Zunächst wurde die Ansicht vertreten, dass innere Vorgänge für einen Außenstehenden nicht zu durchschauen wären und daher auch nicht analysiert werden sollten. Der Tiefenpsychologie stellte sich bald die Verhaltenstherapie entgegen, die nicht die erste Person des Ichs, sondern die Perspektive aus dritter Person voraussetzte als ein gemeinsamer Schritt, eine Situation zu betrachten und zu deuten.
Dabei war der Grundgedanke, dass gesundheitsschädigendes Verhalten erlernt wird, einer der wichtigsten, weil damit einhergeht, dass diesem auch durch verhaltensmedizinische Maßnahmen und Therapien entgegengewirkt werden kann. Die Verhaltensmedizin stellt damit einen experimentellen, naturwissenschaftlichen Bereich dar, der Verhalten über Beobachtungen und Vergleiche bestimmt, voraussagt und kontrolliert. Auf diesem Weg sollen gezielt Symptome von psychischen Störungen erkannt und behandelt werden, gleichzeitig aber auch die Handlungsfähigkeit des Patienten erweitert werden.
Rücksicht wird dabei nicht so sehr auf die seelischen Vorgänge gelegt, sondern vielmehr werden verhaltensmedizinische Techniken entwickelt, die dem Betroffenen dabei helfen sollen, sich selbst zu begreifen und selbst zu kontrollieren. Dabei spielen die gegenwärtigen Verhältnisse eine größere Rolle als Ereignisse der Vergangenheit.
Die Basis bilden Interventionsprogramme zur Behandlung der Störungen bzw. Erkrankungen, während unter diesen Bedingungen erforscht wird, welcher Zusammenhang zwischen psychologischen und somatischen Vorgängen besteht und welches Krankheitsbild sich daraus ergibt. Problematisches Verhalten basiert in erster Linie auf Lernprozessen und wird durch eben solche wieder rückgängig gemacht oder verändert. Die Interventionsprogramme werden an die individuellen Probleme eines Menschen angepasst, ohne vorrangig nach dem biografischen Ursprung zu forschen, der für eine mögliche psychologische Störung verantwortlich ist. Derartige verhaltensmedizinische Maßnahmen zeigen besonders bei weniger komplexen psychischen Störungen Erfolge.
Die Verhaltensmedizin versteht sich ausdrücklich als Gemeinschaftsunternehmen mehrerer Fächer. Beteiligt sind neben der Medizin und der Psychologie unter anderem die Epidemiologie, die Soziologie, die Pflegewissenschaft, die Ernährungswissenschaft und die Bewegungswissenschaft. Der Begriff selbst entstand 1977 auf einer Fachkonferenz an der Yale University, auf der die Beteiligten das neue Gebiet als Zusammenführung verhaltenswissenschaftlicher und biomedizinischer Erkenntnisse bestimmten – und zwar für Vorbeugung, Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation gleichermaßen. In den Jahren darauf entstanden eigene Fachgesellschaften und Fachzeitschriften; im deutschsprachigen Raum fand das Gebiet in den 1980er-Jahren Anschluss.
Die wissenschaftlichen Wurzeln reichen weiter zurück. Iwan Pawlow beschrieb mit der klassischen Konditionierung, wie ein ursprünglich bedeutungsloser Reiz durch wiederholte Kopplung eine Reaktion auslösen kann. Edward Thorndike hielt fest, dass Verhalten, auf das ein angenehmer Zustand folgt, häufiger gezeigt wird. Burrhus F. Skinner untersuchte diese Verstärkung systematisch und begründete damit die operante Konditionierung. Albert Bandura zeigte schließlich, dass Verhalten auch am Modell, also durch Beobachtung anderer, erlernt wird, und rückte die Überzeugung des Einzelnen, eine Aufgabe bewältigen zu können, in den Mittelpunkt. Mit dieser sogenannten kognitiven Wende gerieten Gedanken, Bewertungen und Erwartungen in den Blick, die der frühe Behaviorismus bewusst ausgeklammert hatte.
Von der Psychosomatik unterscheidet sich die Verhaltensmedizin weniger im Gegenstand als in der Herkunft und im Vorgehen: Die Psychosomatik ist historisch tiefenpsychologisch geprägt und fragt nach dem seelischen Konflikt hinter dem körperlichen Symptom, die Verhaltensmedizin fragt nach den beobachtbaren Bedingungen, unter denen ein Verhalten auftritt und aufrechterhalten wird. Beide bewegen sich in einem bio-psycho-sozialen Verständnis von Krankheit, das körperliche, seelische und soziale Einflüsse als gleichermaßen wirksam ansieht. In der Praxis arbeiten sie häufig nebeneinander, und in der Rehabilitation sind ihre Angebote oft nicht scharf voneinander zu trennen.
Die Verhaltensmedizin ist nicht nur ein Behandlungs-, sondern zunächst ein Forschungsgebiet. Ein erheblicher Teil ihrer Arbeit besteht darin, Zusammenhänge zwischen Verhalten, körperlichen Vorgängen und Krankheitsverläufen an größeren Gruppen zu untersuchen und die daraus abgeleiteten Vorgehensweisen anschließend zu überprüfen. Erst dieser zweite Schritt – die Prüfung am Ergebnis – unterscheidet sie von den zahlreichen Vorstellungen über den Zusammenhang von Lebensführung und Gesundheit, die außerhalb der Wissenschaft im Umlauf sind.
Behandlungen & Therapien
Dieses setzt voraus, dass Körper und Geist nicht als getrennt voneinander betrachtet werden, sondern alle psychischen Vorgänge über den elektrochemischen Prozess im Hirn gemessen und erklärt werden können. Jeder psychische Vorgang bewirkt demnach neurophysiologische Veränderungen.
Die so gewonnenen Erkenntnisse basieren auf Befunden aus dem Bereich der Psychophysiologie, in der Erforschung von Stress und Emotionen. Da eine offensichtliche Verbindung aus neuroendokriner Aktivität, kognitiven Operationen, kortikaler und subkortikaler Aktivitäten und subjektivem Erleben besteht, kann sich die Verhaltensmedizin an diesen orientieren, um so eine Wechselwirkung zwischen den Ebenen zu erklären und zu untersuchen. So wurden darüber neue Therapiekonzepte entwickelt, die nicht nur bei psychischen Störungen, sondern auch bei körperlichen Beschwerden oder chronischen Schmerzen Anwendung fanden.
Bevor die psychosoziale und körperliche Form der Erkrankung untersucht wird, stellt auch die Verhaltensmedizin eine Diagnose und Verhaltensanalyse des Patienten auf, um individuell auf diesen eingehen zu können. Eine Form davon ist das SORKC-Modell.
Dieses ist ein Verhaltensmodell nach dem Psychologen B. F. Skinner, der das programmierte Lernen erfand, und wurde von Frederick Kanfer erweitert. Es beschreibt die Grundlage von fünf Bestimmungsstücken beim Lernvorgang und dient damit einer objektiven Überprüfung der therapeutischen Wirkungsweisen. Diese fünf Bestimmungsstücke sind der Reiz (Stimulus), der Organismus, die Reaktion, die Kontingenz und die Konsequenz. Das Modell beinhaltet, dass ein Reiz sich auf einen Organismus auswirkt, wodurch eine emotionale Reaktion erfolgt. Aus dieser wiederum ergibt sich eine Handlung, die z. B. als Gegenmaßnahme oder Verdrängung erfolgt. Tritt die Situation häufiger auf, bilden sich so Verhaltensweisen heraus, aus denen wiederum Verhaltensstörungen und Erkrankungen hervorgehen, die durch Gegenverhaltensweisen oder Veränderungen des Reizes bekämpft werden sollen.
Die Bausteine, aus denen verhaltensmedizinische Vorgehensweisen zusammengesetzt werden, sind gut beschrieben; ihre Auswahl und ihre Reihenfolge richten sich nach dem Krankheitsbild und der Lebenssituation des Einzelnen. Am Anfang steht fast immer die Psychoedukation, also eine verständliche Erklärung dessen, was im Körper vorgeht und wie Verhalten darauf einwirkt. Es folgen die Selbstbeobachtung und die Vereinbarung überprüfbarer Ziele, dazu die kognitive Umstrukturierung, mit der ungünstige Bewertungen bearbeitet werden, das Problemlöse- und Stressbewältigungstraining, der planmäßige Aufbau angenehmer und der Abbau schädigender Tätigkeiten sowie gegen Ende der Behandlung die Vorbereitung auf Rückschläge.
Einen festen Platz haben die Entspannungsverfahren, allen voran die Progressive Muskelentspannung und das Autogene Training. Eng damit verwandt ist das Biofeedback, bei dem Körpervorgänge, die sonst nicht bewusst wahrgenommen werden – Muskelspannung, Hautleitfähigkeit, Hauttemperatur, Herzschlag oder Atmung –, gemessen und dem Patienten unmittelbar zurückgemeldet werden. Aus dieser Rückmeldung lernt er, sie zu beeinflussen. Gerade das Biofeedback zeigt beispielhaft, was die Verhaltensmedizin von einer rein psychologischen Behandlung unterscheidet: Es setzt an einer messbaren körperlichen Größe an.
Das Anwendungsfeld ist entsprechend breit. Verhaltensmedizinische Bausteine finden sich in der Behandlung chronischer Schmerzen, bei Kopfschmerzen und Migräne, bei Bluthochdruck, bei Diabetes mellitus und Adipositas, bei Asthma, Tinnitus und Reizdarmsyndrom, bei Schlafstörungen, in der Raucherentwöhnung und in der Begleitung von Menschen mit einer Krebserkrankung. Bei anhaltenden Schlafstörungen gelten verhaltenstherapeutisch begründete Programme heute als erste Wahl vor einer medikamentösen Behandlung.
Ein eigenes, häufig unterschätztes Feld ist die Therapietreue. Ob ein Mensch eine verordnete Behandlung tatsächlich durchhält, sich bewegt oder das Rauchen aufgibt, entscheidet bei chronischen Erkrankungen oft mehr über den Verlauf als die Feinheiten der Verordnung selbst. Verhaltensmedizinische Verfahren setzen genau hier an. Angeboten werden sie in der ambulanten Versorgung, in Gruppen, in Kliniken und besonders in der Rehabilitation, wo sich eine verhaltensmedizinisch ausgerichtete Form der Nachbehandlung etabliert hat, die körperliche Übungsbehandlung und psychologische Bausteine planmäßig verbindet.
Wie lange eine verhaltensmedizinische Behandlung dauert, lässt sich nicht allgemein sagen; ausschlaggebend sind das vereinbarte Ziel und die Frage, ob der Betroffene das Gelernte in seinen Alltag übernimmt. Viele Angebote sind bewusst zeitlich begrenzt und darauf angelegt, sich selbst überflüssig zu machen: Am Ende soll der Patient die erlernten Verfahren ohne Anleitung anwenden können. Dazu gehören Übungen zwischen den Sitzungen, die Erprobung im gewohnten Umfeld und die schrittweise Übergabe der Verantwortung an den Betroffenen. Ebenso gehört dazu die Abstimmung mit den behandelnden Ärzten, denn die körperliche Behandlung läuft weiter; verhaltensmedizinische Bausteine treten nicht an ihre Stelle, sondern neben sie.
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Diagnose & Untersuchungsmethoden
Ein spezielles Verfahren der Verhaltensmedizin ist die Konfrontationstherapie, die auf den Erkenntnissen aus der klassischen Konditionierung aufbaut. Gerade bei Panik- und Zwangsstörungen oder Angstzuständen und Phobien findet diese Methode unterschiedliche Anwendung, durch die der Betroffene sich selbst mit seinen Ängsten konfrontiert. Dazu gehören Verfahren wie die systematische Desensibilisierung, ein Angstbewältigungstraining, das Flooding, eine Form der Reizüberflutung und unmittelbaren Konfrontation, und die Screen-Technik.
Die Verhaltensmedizin setzt an drei Punkten des Krankheitsgeschehens an. Sie betrachtet die Reize, die darauf erfolgte Reaktion und die daraus resultierende Störung. Wenn die Reize zu einer verstärkten Symptomatik führen, ist es dem Patienten möglich, das Auftreten der Reize zu kontrollieren und anders darauf zu reagieren.
Der Kern der verhaltensmedizinischen Diagnostik ist die Verhaltensanalyse. Sie wird auf zwei Ebenen geführt: Auf der einen wird die einzelne Situation zerlegt – welcher Reiz, welche Reaktion, welche Folge –, auf der anderen wird gefragt, welche übergeordneten Ziele und Regeln ein Mensch verfolgt und wie sich das beobachtete Verhalten darin einfügt. Erst beide Ebenen zusammen ergeben ein Bild, aus dem sich ein Behandlungsplan ableiten lässt.
Als Werkzeuge dienen strukturierte Gespräche, standardisierte Fragebögen zu Schmerz, Stimmung, Ängstlichkeit, Lebensqualität und Krankheitsbewältigung sowie Aufzeichnungen, die der Patient selbst führt. Das Schmerz- oder Verhaltenstagebuch hat dabei eine doppelte Funktion: Es liefert Angaben, die verlässlicher sind als die Erinnerung im Rückblick, und es schult zugleich die Aufmerksamkeit für Zusammenhänge, die vorher nicht aufgefallen sind. Zunehmend werden solche Aufzeichnungen digital geführt, was Eintragungen unmittelbar in der jeweiligen Situation und damit dichtere Angaben ermöglicht.
Hinzu kommen apparative Messungen. Muskelspannung, Hautleitwert, Hauttemperatur, Herzfrequenz und Atmung lassen sich mit vergleichsweise einfachen Geräten erfassen und machen körperliche Reaktionen auf Belastung sichtbar. Sie werden für die Diagnostik ebenso genutzt wie als Rückmeldung im Biofeedback. Weil dieselben Instrumente vor, während und nach der Behandlung eingesetzt werden können, ist der Verlauf messbar – die Verhaltensmedizin legt Wert darauf, den Erfolg nicht allein am Eindruck festzumachen.
Nicht jede Frage lässt sich mit Fragebögen und Messgeräten beantworten. Wie ein Mensch mit seiner Erkrankung lebt, welche Bedeutung er ihr gibt und welche Rolle sie in seiner Familie und an seinem Arbeitsplatz spielt, erschließt sich nur im Gespräch. Die Verhaltensmedizin nimmt diese Umstände ausdrücklich in die Analyse auf, weil dieselbe Erkrankung je nach Lebenslage sehr verschiedene Anforderungen stellt. Angehörige werden häufig einbezogen – zum einen, weil sie das Verhalten des Betroffenen mit beeinflussen, zum anderen, weil sie selbst belastet sind.
Am Ende der Diagnostik steht kein Befund im Sinne eines Laborwerts, sondern ein gemeinsam erarbeitetes Modell der Beschwerden: eine Beschreibung dessen, was sie auslöst, was sie verstärkt und was sie erträglicher macht. Aus diesem Modell ergeben sich die Ansatzpunkte der Behandlung, und an ihm wird später gemessen, ob sich etwas verändert hat.
Grenzen hat dieses Vorgehen dort, wo die aktive Mitarbeit ausbleibt: Ohne Übung im Alltag bleiben die Verfahren wirkungslos, und wer sich in einer schweren körperlichen Krise befindet, ist dazu vorübergehend nicht in der Lage. Nicht jedes angebotene Programm ist zudem gleich gut untersucht. Kritisch angemerkt wird schließlich, dass eine Sichtweise, die Gesundheit vorrangig als Ergebnis des eigenen Verhaltens beschreibt, die Verantwortung leicht auf den Einzelnen verschiebt und die Lebensumstände aus dem Blick verliert, die dieses Verhalten prägen – Arbeitsbedingungen, Einkommen, Wohnumfeld. Die Verhaltensmedizin tritt deshalb weder an die Stelle der körperlichen Behandlung noch an die Stelle der Verhältnisse, unter denen Menschen leben; sie ergänzt beides um das, was der Betroffene selbst tun kann.
Quellen
- Margraf, J., Schneider, S. (Hrsg.): Lehrbuch der Verhaltenstherapie, Band 1: Grundlagen, Diagnostik, Verfahren und Rahmenbedingungen psychologischer Therapie.
ISBN: 9783662549100
- Linden, M., Hautzinger, M. (Hrsg.): Verhaltenstherapiemanual - Erwachsene.
ISBN: 9783662622971
- Hoyer, J., Knappe, S. (Hrsg.): Klinische Psychologie & Psychotherapie.
ISBN: 9783662618134
- Heuft, G., Conrad, R.: Lehrbuch Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
ISBN: 9783608402179
- Kröner-Herwig, B., Frettlöh, J., Klinger, R., Nilges, P. (Hrsg.): Schmerzpsychotherapie.
ISBN: 9783662505113
