Chelat-Therapie
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Die Chelat-Therapie dient der Entgiftung des Körpers bei akuten und schweren chronischen Schwermetallvergiftungen. Umstritten ist diese Methode jedoch für die Anwendung bei geringfügigen Vergiftungen und zur Vorbeugung von Arteriosklerose.
Was ist die Chelat-Therapie?
Die Chelat-Therapie ist eine Methode, die zur Entfernung von Schwermetallen aus dem Körper angewendet wird. Wie der Name schon sagt, werden bei diesem Verfahren sogenannte Chelatbildner eingesetzt. Chelatbildner verbinden sich mit Metall-Ionen zu Komplexen, die dann aus dem Körper ausgeschwemmt werden können.
Bei akuten Intoxikationen stehen für die protokollberechtigte Anwendung dieser Substanzen die Giftzentren zur Verfügung. Chronische Schwermetallvergiftungen werden von Umweltmedizinern und Mitgliedern der Deutschen Ärztegesellschaft für Klinische Metalltoxikologie mithilfe von Chelatbildnern behandelt und entsprechend protokolliert. Dabei ist das Verfahren sehr wirksam bei einer akuten oder schweren chronischen Schwermetallvergiftung.
Andere Anwendungen sind eher umstritten und werden von Fachärzten sogar abgelehnt. So wird in vielen Naturheilpraxen dieses Verfahren jedoch auch zur Therapie oder Vorbeugung von Erkrankungen angewendet, die angeblich durch Schwermetallvergiftungen hervorgerufen werden. Bei diesen Anwendungen konnte bisher kein Beweis für die Wirksamkeit der Chelat-Therapie erbracht werden.
Funktion, Wirkung & Ziele
Die Giftigkeit der Schwermetalle beruht auf ihrer Fähigkeit, mit lebenswichtigen Enzymen Komplexe zu bilden. Damit stehen diese Enzyme dem Körper nicht mehr zur Verfügung, sodass es zu erheblichen Störungen in den Stoffwechselvorgängen kommt. An dieser Stelle kommen die Chelatbildner ins Spiel, welche mit den Enzymen um die Komplexbildung mit Schwermetallen konkurrieren. Als Chelatbildner fungieren unter anderem EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure), DMSA (Dimercaptobernsteinsäure) oder DMPS (Dimercaptopropansulfonsäure).
Diese Substanzen enthalten jeweils mehrere funktionelle Gruppen, mit denen sie sich an ein Metall-Ion binden können. Dabei umschließen sie das Ion, sodass es das Zentrum der resultierenden Komplexverbindung bildet. Dieser Komplex als eigenständige Verbindung ist wasserlöslich und kann gut aus dem Körper ausgeschwemmt werden. Dabei bildet EDTA besonders stabile Komplexe mit Kupfer-, Nickel-, Eisen- oder Kobalt-Ionen. Aber auch Quecksilber, Blei und Kalzium bilden Komplexe mit EDTA.
DMSA hat sich bewährt bei akuten Vergiftungen mit Blei, Quecksilber und Arsen. Für seine Anwendung bei chronischen Schwermetallvergiftungen ist die Datenlage noch nicht ausreichend. Allerdings wurden mit DMSA gute Erfahrungen bei der chronischen Intoxikation von Blei im Kindesalter gemacht. Der Chelatbildner DMPS (Dimercaptopropansulfonsäure) findet unter dem Handelsnamen Dimaval oder Unithiol Anwendung bei Vergiftungen mit Blei, Quecksilber, Arsen, Gold, Wismut, Antimon und Chrom. Für den Einsatz bei Eisen-, Kadmium-, Thallium- und Selenvergiftungen ist es nicht geeignet.
Neben dem Einsatz bei Schwermetallvergiftungen werden Chelatbildner noch bei einer schweren Kupferspeichererkrankung, dem Morbus Wilson, angewendet. Bei dieser genetisch bedingten Erkrankung kann das Kupfer aus der Nahrung vom Körper nicht richtig verarbeitet werden. Es kommt zu Kupferablagerungen in den verschiedenen Organen, besonders in Leber, Auge und zentralem Nervensystem. Diese Erkrankung stellt also eine schwere Kupfervergiftung dar, die tödlich enden kann. Mit der Chelat-Therapie in Kombination mit anderen Therapie-Verfahren ist Morbus Wilson gut behandelbar.
Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren
Im Gegenteil werden diese Anwendungen von vielen Fachärzten abgelehnt. So heißt es beispielsweise, dass der Einsatz von Chelatbildnern verschiedenen Erkrankungen, wie Krebs, Arteriosklerose, Rheuma, Morbus Alzheimer, Sehschwäche, Schuppenflechte oder Arthrose vorbeugen kann. Die Idee ist dabei, dass der Körper immer einer geringen Konzentration von Schwermetallen ausgesetzt ist, beispielsweise über die Feinstaubbelastung durch Industrie und Straßenverkehr. Die Schwermetalle sollen dann verantwortlich für die Bildung von freien Radikalen sein, die all diese Krankheiten begünstigen oder auslösen können.
Bei der Arteriosklerose wurde sogar ein direkter Einfluss von Kalzium diskutiert. Weil Kalzium aber auch durch die Komplexbildner abgefangen werden kann, sollte die Chelat-Therapie helfen, den Ausbruch von Arteriosklerose zu verhindern. Es hat sich jedoch gezeigt, dass sich eine Arteriosklerose durch das Abfangen von Kalzium nicht verhindern lässt. Das mussten sogar die ursprünglichen Verfechter dieser Theorie zugeben. Um den Einsatz der Chelatbildner zur Vorbeugung und Behandlung von Arteriosklerose doch noch rechtfertigen zu können, wird nun ihre antioxidative Wirkung hervorgehoben. Studien haben jedoch ergeben, dass die Anwendung der Chelat-Therapie keinerlei Auswirkung auf den Gesundheitszustand hat und auch zur Vorbeugung von degenerativen Erkrankungen nicht geeignet ist.
Angeblich festgestellte Verbesserungen des gesundheitlichen Allgemeinzustandes beruhten entweder auf Zufällen oder waren dem Placeboeffekt geschuldet. Dabei ist in diesen Fällen die Chelat-Therapie bestenfalls wirkungslos. Schlimmer ist jedoch die Tatsache, dass Komplexbildner nicht zwischen schädlichen Metallen und natürlichen lebensnotwendigen Mineralien unterscheiden können. Wird die Chelat-Therapie nur zur Vorbeugung oder Behandlung von degenerativen Erkrankungen eingesetzt, kann es schließlich sogar zu Mineralmangelzuständen kommen, die im Einzelfall lebensbedrohlich sein können.
Die Anwender dieser Therapie weisen sogar auf die Kontraindikationen bei Herzinsuffizienz, schweren Nieren- und Leberfunktionsstörungen, Lungenerkrankungen oder Demenz hin. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Behandlung immer in Kombination mit einer Mineralstoffsubstitution stattfindet. Allerdings ändert sich damit nichts an ihrer Wirkungslosigkeit bei dieser Anwendung. Im Gegensatz dazu ist die Chelat-Therapie bei einer starken Schwermetallbelastung jedoch das Verfahren der Wahl.
Anerkannte Anwendungsgebiete
Der medizinisch unstrittige Einsatzbereich der Chelatbildner ist eng umgrenzt. Er umfasst die akute Vergiftung mit Schwermetallen, die schwere chronische Belastung mit nachgewiesen erhöhten Metallwerten und einige Erkrankungen, bei denen sich ein Metall aus krankheitsbedingten Gründen im Körper anreichert.
Zur ersten Gruppe gehören Vergiftungen, wie sie im beruflichen Umfeld, durch Unfälle oder in Einzelfällen durch belastete Produkte vorkommen können. Eine Bleivergiftung und eine Quecksilbervergiftung sind die bekanntesten Beispiele; auch Arsen und Thallium gehören in dieses Feld. Entscheidend ist dabei nicht der Verdacht, sondern der Nachweis: Die Behandlung setzt eine gesicherte Diagnose mit erhöhten Konzentrationen in Blut oder Urin und eine dazu passende Krankengeschichte voraus.
Die zweite Gruppe bilden Speicher- und Überladungskrankheiten. Beim Morbus Wilson reichert sich Kupfer an, weil die Ausscheidung über die Galle gestört ist; die Behandlung mit Chelatbildnern ist hier ein etablierter Bestandteil der Therapie und wird lebenslang von Kontrollen begleitet. Ein zweites Beispiel ist die Eisenüberladung, die etwa bei Erkrankungen entstehen kann, die regelmäßige Bluttransfusionen erfordern. Auch dafür stehen eigene, auf Eisen ausgerichtete Chelatbildner zur Verfügung. Die Substanzen sind also keine allgemeinen "Entgifter", sondern jeweils auf bestimmte Metalle zugeschnittene Arzneimittel.
Bei Kindern mit erhöhten Bleiwerten wird die Entscheidung besonders sorgfältig getroffen, weil das kindliche Nervensystem empfindlicher reagiert und weil zugleich das Entfernen der Bleiquelle aus dem Umfeld die wichtigste Maßnahme ist. Eine Behandlung ohne Beseitigung der Quelle bliebe wirkungslos, weil die Belastung fortbestünde.
Diagnostik vor einer Behandlung
Vor einer Chelat-Therapie steht die Frage, ob überhaupt eine relevante Metallbelastung vorliegt. Dazu dienen die Krankengeschichte mit gezielter Frage nach beruflichen und häuslichen Expositionsquellen sowie Laboruntersuchungen von Blut und Urin. Je nach Metall ist unterschiedlich, welches Material aussagekräftig ist; für manche Metalle spiegelt die Blutkonzentration vor allem die jüngste Aufnahme wider, für andere lässt sich die Ausscheidung im Urin besser beurteilen.
In der alternativmedizinischen Anwendung findet sich häufig ein anderes Vorgehen: Dabei wird zunächst ein Chelatbildner gegeben und anschließend die Metallausscheidung im Urin gemessen. Weil ein Chelatbildner die Ausscheidung naturgemäß erhöht, fallen die Werte fast zwangsläufig höher aus als vorher. Toxikologische Fachgesellschaften halten dieses Vorgehen für nicht aussagekräftig, weil es keine Vergleichswerte für so gewonnene Messungen gibt und weil ein erhöhter Wert damit nicht belegt, dass eine behandlungsbedürftige Belastung vorliegt. Wer mit einem solchen Befund konfrontiert wird, sollte ihn von einer toxikologisch erfahrenen Stelle einordnen lassen, bevor eine Behandlung beginnt.
Ebenso wenig aussagekräftig für die Frage einer behandlungsbedürftigen Belastung sind Verfahren, die eine "Schwermetallbelastung" ohne Laborwerte ermitteln wollen, etwa durch Messungen an der Haut oder über kinesiologische Tests.
Durchführung und Ablauf
Der Ablauf einer Chelat-Therapie richtet sich nach dem Metall, der Schwere der Belastung und dem gewählten Wirkstoff. Manche Chelatbildner werden geschluckt, andere als Infusion über eine Vene gegeben, wieder andere in den Muskel gespritzt. Die Auswahl trifft die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt, bei schweren Vergiftungen in Abstimmung mit einem Giftinformationszentrum.
Eine Infusionsbehandlung findet in einer Praxis oder Klinik statt. Die Patientin oder der Patient sitzt oder liegt dabei, die Lösung läuft über einen venösen Zugang langsam ein. Die Geschwindigkeit ist Teil der ärztlichen Anordnung und keine Nebensache, weil ein zu rascher Einlauf den Mineralhaushalt abrupt verändern kann. Bei schweren Vergiftungen erfolgt die Behandlung stationär, damit Kreislauf, Nierenfunktion und Elektrolyte engmaschig überwacht werden können.
Zur Behandlung gehören begleitende Laborkontrollen. Überwacht werden üblicherweise die Nierenwerte, die Leberwerte, das Blutbild und die Elektrolyte, darunter Kalzium, Magnesium und Spurenelemente wie Zink und Kupfer. Da Chelatbildner nicht nur das Zielmetall binden, sondern auch lebensnotwendige Mineralien mit ausschwemmen, ist deren Ersatz Bestandteil der Behandlung. Die Ausscheidung des Zielmetalls wird über Urinuntersuchungen verfolgt, um den Erfolg zu beurteilen und über die Fortführung zu entscheiden.
Weil die gebundenen Komplexe über die Niere ausgeschieden werden, ist eine ausreichende Nierenfunktion Voraussetzung. Bei eingeschränkter Nierenleistung sind besondere Vorkehrungen nötig, und in schweren Fällen wird die Behandlung mit weiteren Verfahren der Intensivmedizin kombiniert.
Risiken der Wirkstoffe selbst
Chelatbildner sind Arzneimittel mit eigenem Risikoprofil und keine harmlosen Zusätze. Beschrieben sind allergische Reaktionen bis hin zu schweren Überempfindlichkeitsreaktionen, Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, Hautreaktionen, ein Abfall der Blutzellzahlen sowie eine Belastung der Nieren, die bei entsprechender Vorschädigung bedeutsam werden kann. Für die einzelnen Substanzen unterscheiden sich diese Risiken; die schwefelhaltigen Wirkstoffe verursachen zum Beispiel häufig einen unangenehmen Geruch und Geschmack.
Der wichtigste sicherheitsrelevante Punkt betrifft die Verwechslungsgefahr innerhalb der EDTA-Präparate. Es gibt eine Form, die Kalzium bereits gebunden enthält, und eine kalziumfreie Form. Wird versehentlich die kalziumfreie Form in einer Situation gegeben, für die sie nicht vorgesehen ist, kann der Kalziumspiegel im Blut stark abfallen. Ein solcher Abfall kann Krampfanfälle und Herzrhythmusstörungen auslösen und tödlich enden; entsprechende Fälle sind in der Fachliteratur beschrieben. Dieser Umstand ist ein wesentlicher Grund dafür, warum die Anwendung in ärztliche Hände und in eine Umgebung mit Überwachungsmöglichkeit gehört.
Ein weiteres Risiko entsteht durch die Verarmung an Spurenelementen, wenn eine Behandlung ohne Notwendigkeit über längere Zeiträume wiederholt wird. Betroffen sein können unter anderem Zink und Kupfer, deren Mangel eigene Beschwerden nach sich zieht.
Die Anwendung außerhalb der anerkannten Gebiete
Über die genannten Indikationen hinaus wird die Chelat-Therapie in einem breiten Feld beworben. Neben der bereits beschriebenen Anwendung bei Arteriosklerose finden sich Angebote zur "Ausleitung" nach Zahnfüllungen aus Amalgam, zur allgemeinen Entgiftung ohne nachgewiesene Belastung, bei Erschöpfungszuständen sowie bei Entwicklungsstörungen im Kindesalter. Für keines dieser Anwendungsgebiete liegt ein Wirksamkeitsnachweis vor.
Besonders kritisch ist die Anwendung bei Kindern, denen ohne nachgewiesene Vergiftung Chelatbildner gegeben werden. Fachgesellschaften warnen ausdrücklich davor, weil hier ein Verfahren mit realen Risiken ohne belegten Nutzen eingesetzt wird und weil die Belastung für das Kind erheblich sein kann. Auch die Vorstellung, Amalgamfüllungen erforderten regelhaft eine anschließende Ausleitung, ist wissenschaftlich nicht belegt.
Das Risiko dieser Anwendungen ist damit zweifach. Zum einen wirken die Substanzen auch dort, wo kein Zielmetall vorliegt, und schwemmen dann vor allem lebensnotwendige Mineralien aus. Zum anderen kann eine Beschwerdeursache unerkannt bleiben, wenn Symptome vorschnell einer vermeintlichen Schwermetallbelastung zugeschrieben werden und die weitere Abklärung unterbleibt.
Kosten und Kostenübernahme
Bei einer nachgewiesenen Vergiftung und bei Erkrankungen wie dem Morbus Wilson handelt es sich um eine reguläre medizinische Behandlung, deren Kosten von den Krankenkassen getragen werden. Anders liegt es bei den Anwendungen ohne Wirksamkeitsnachweis: Sie werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet und sind privat zu bezahlen. Da solche Angebote häufig als Serie mehrerer Infusionen vermarktet werden, kann sich ein erheblicher Betrag ansammeln, dem kein belegter Nutzen gegenübersteht.
Abgrenzung zu anderen Verfahren
Die Chelat-Therapie ist nur eines von mehreren Verfahren, mit denen Giftstoffe aus dem Körper entfernt werden. Bei frisch aufgenommenen Giften stehen andere Maßnahmen im Vordergrund, etwa die Gabe von Aktivkohle, um die Aufnahme aus dem Darm zu verringern. Bei bestimmten Vergiftungen und bei schwerem Nierenversagen kommt die Dialyse zum Einsatz, die Substanzen direkt aus dem Blut entfernt. Für einzelne Gifte existieren spezifische Gegenmittel, die nichts mit der Komplexbildung zu tun haben.
Von alledem klar zu trennen sind die frei verkäuflichen Produkte, die unter Bezeichnungen wie "Detox" oder "Ausleitung" beworben werden. Sie sind keine Chelat-Therapie, enthalten keine verschreibungspflichtigen Chelatbildner und haben mit der Behandlung einer nachgewiesenen Schwermetallvergiftung nichts gemein. Bei einem begründeten Verdacht auf eine Vergiftung ist die richtige Anlaufstelle die ärztliche Praxis, die Klinik oder ein Giftinformationszentrum, nicht der Handel mit Nahrungsergänzungsmitteln. Dort lässt sich zunächst klären, ob überhaupt eine Belastung vorliegt und welche Quelle dafür infrage kommt.
Quellen
- Beer, A.-M., Adler, M. (Hrsg.): Leitfaden Naturheilverfahren für die ärztliche Praxis.
ISBN: 9783437319365
- Schmiedel, V., Matejka, R. (Hrsg.): Leitfaden Naturheilkunde.
ISBN: 9783437056390
- Herold, G.: Innere Medizin 2026.
ISBN: 9783982116655
- Arastéh, K., Baenkler, H.-W., Bieber, C., et al.: Innere Medizin.
ISBN: 9783132443471
- Marx, N., Erdmann, E. (Hrsg.): Klinische Kardiologie.
ISBN: 9783662629314
