Cranio-Sacral-Therapie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Die Cranio-Sacral-Therapie oder auch Schädel-Kreuzbein-Therapie zählt zu den alternativmedizinischen Therapieformen. Es ist eine manuelle Behandlung, bei der Handgriffe hauptsächlich im Bereich des Nackens, des Schädels, des Kreuzbeins, der Wirbelsäule, der Füße bzw. des Beckens ausgeführt werden.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Cranio-Sacral-Therapie?

Cranio Sacral Therapie
Es ist eine manuelle Behandlung, bei der Handgriffe hauptsächlich im Bereich des Nackens, des Schädels, des Kreuzbeins, der Wirbelsäule, der Füße bzw. des Beckens ausgeführt werden.

Die Cranio-Sacral-Therapie entstand aus der kraniosakralen Osteopathie, deren Gründer der amerikanische Arzt William Garner Sutherland war. Sutherland vertrat die Meinung, dass die Schädelknochen erwachsener Menschen nicht starr, sondern beweglich seien. Er führte viele Eigenexperimente sowie Versuche an Dritten durch und beschrieb dabei den so genannten craniosacralen Puls - minimale rhythmische Bewegungen - am menschlichen Skelett.

Außerdem entdeckte er, dass die Bewegungen des Kreuzbeins dazu synchron verliefen. Die heutige Ausprägung geht auf den Osteopathen John E. Upledger zurück, der 1983 ein Buch mit dem Titel "Craniosacral Therapy" veröffentlichte. Upledger beobachtete im Rahmen einer Wirbelsäulenoperation die rhythmische Bewegung der Gehirn-Rückenmarkshaut (Dura Mater Spinalis), wodurch die Lehre von Sutherland weiterentwickelt werden konnte. Upledger entwarf ein Konzept, das aus zehn Einzelschritten bestand und das er mit der alternativen Psychotherapie kombinierte. Dieses Konzept nannte er "Somato Emotional Release".

Das Cranio-Sacrale-System umhüllt das Rückenmark und das Gehirn und ist aus der zerebrospinalen Flüssigkeit, den drei Hirnhäuten, den Schädelknochen sowie der Wirbelsäule aufgebaut. Dieses System stellt das "innere Milieu" für das Wachstum und die Funktion des Gehirns bzw. des Rückenmarks dar. Das Verbindungsglied zwischen den peripheren Körperanteilen und dem Cranio-Sacralen-System ist das Bindegewebe. Nach dem Konzept der Cranio-Sacral-Therapie überträgt sich eine erhöhte Spannung in einem der Systeme über das Bindegewebe auf die anderen Systeme und beeinflusst deren Funktionen.

Die Spannung soll den Energiefluss sowie die Zirkulation von Körperflüssigkeiten herabsetzen. Mit Hilfe der Cranio-Sacralen-Therapie soll die Spannung im Cranio-Sacralen-System ausgeglichen und die Selbstregulation gefördert werden. Dabei ist die Cranio-Sacral-Therapie aus folgenden Grundelementen aufgebaut:

  • energetische Techniken
  • strukturelle Arbeit am Bindegewebe
  • Sprache als Ausdrucks- und Kommunikationsmittel
  • der Organismus und seine Möglichkeiten des Ausdrucks
  • die somatoemotionale Entspannung

In den letzten zwanzig Jahren erlebte die Cranio-Sacral-Therapie einen Aufschwung, da sehr viele Physiotherapeuten, Masseure bzw. Heilpraktiker für diese Form der Therapie Interesse zeigten.

Funktion, Wirkung & Ziele

Die Schädel-Kreuzbein-Therapie ist eine sehr sanfte Methode, die den Körper von Blockaden bzw. Schmerzen befreien soll. Von ihren Anhängern wird diese Form der Behandlung als eine Art Bindeglied zwischen Alternativ- und Schulmedizin beschrieben; sie zählt jedoch zu den alternativmedizinischen Verfahren. Als Indikator dient die Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit, die in der Wirbelsäule sowie im Schädel zirkuliert. Der Therapeut soll die rhythmische Eigenbewegung ertasten und dadurch Blockaden lösen können.

Die Cranio-Sacral-Therapie wird auf einem Behandlungstisch durchgeführt, wobei man davon ausgeht, dass im Cranio-Sacralen-System eine Störung vorliegt. Zu diesem System gehören das Kreuzbein, die Wirbelsäule, die Hirnhäute, die Schädelknochen sowie die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit. Das Hirnwasser umfließt das Rückenmark und das Gehirn in den so genannten Liquorräumen. Nach dem Konzept gelangt eine Welle jeweils 6 bis 14mal pro Minute vom Schädel bis zum Kreuzbein, was als CranioSakraler Puls bezeichnet wird. Anhänger dieser Therapieform sind der Meinung, dass dieser Energiefluss die Beweglichkeit bzw. die Ordnung des Schädelskeletts anzeigt.

Verändert sich die Hirnwasserströmung, so sollen nach dieser Lehre verschiedenste Symptome bzw. Erkrankungen auftreten. Therapiert werden sowohl akute als auch chronische Beschwerden wie Wirbelsäulen- und Beckenbeschwerden, Migräne, Beschwerden im Nacken, Schmerzen auf Grund von Unfällen, Lern- und Konzentrationsstörungen bei Kindern, Probleme im HNO-Bereich, psychische Probleme oder Geburtstraumen. Dabei ist der Therapeut vor allem bemüht, die vegetative Flexibilität der Patienten zu fördern. Dieser Terminus bezeichnet die Fähigkeit des vegetativen Nervensystems, besser auf Stressfaktoren reagieren zu können. Das vegetative Nervensystem erhält äußerst wichtige Funktionen aufrecht, wobei die Hauptbestandteile der Parasympathikus und der Sympathikus sind. Der Sympathikus wirkt kreislaufanregend, während der Parasympathikus für die Entspannung verantwortlich ist.

Ist der Sympathikus also überreizt, so kommt es zu Stresssymptomen wie erhöhter Pulsfrequenz, hohem Blutdruck oder Verdauungsproblemen. Um diesen Spannungszustand zu neutralisieren, soll im Rahmen einer Cranio-Sacral-Therapie der Parasympathikus aktiviert werden, sodass sich der Patient wieder entspannen kann. Darüber hinaus vermittelt die Cranio-Sacral-Therapie ein Verständnis für die Ganzheitlichkeit des Menschen. Dadurch sollen die Eigenwahrnehmung gefördert und Selbstheilungs- bzw. Selbstregulationsprozesse angeregt werden. Grundsätzlich wird die Cranio-Sacrale-Therapie bei allen Altersklassen angewendet, wobei das Ziel darin besteht, die Balance des Hirnwasser-Rhythmus wiederherzustellen.

Durch Abtasten des Schädels bzw. des Kreuzbeines versucht der Therapeut den kraniosakralen Rhythmus seines Patienten zu erfühlen. Die Störquellen sollen in weiterer Folge durch Massagen oder sanften Druck gelöst werden. Die emotionale, geistige und körperliche Spannung soll im Laufe der Behandlung zurückgehen und die Selbstheilungskräfte sollen angeregt werden. Eine Sitzung dauert dabei in etwa eine Stunde, eine gesamte Therapie besteht aus zwei bis 20 Behandlungen, wobei zwischen zwei Sitzungen ein Abstand von sieben Tagen liegen sollte.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Bei Patienten, die sich nur auf diese Form der Therapie verlassen, könnten ernsthafte Erkrankungen übersehen werden. Daher sollte eine Behandlung immer auch in Absprache mit einem Mediziner erfolgen.

Für Menschen, die an erhöhtem Hirndruck bzw. Hirnblutungen leiden, ist eine Cranio-Sakrale-Therapie nicht geeignet. Bei der Therapie von Neugeborenen besteht das Risiko, das Gehirn zu verletzen, da sie noch über weit auseinanderstehende Spalten zwischen den Schädelknochen verfügen. Außerhalb dieser Fälle gilt die Therapie als sanft und risikoarm.

Geschichte und Entwicklung

Die Wurzeln der Cranio-Sacral-Therapie liegen in der amerikanischen Osteopathie des frühen 20. Jahrhunderts. William Garner Sutherland, ein Schüler des Osteopathiebegründers Andrew Taylor Still, beschäftigte sich mit dem Bau der Schädelknochen und deren Nähten und kam zu der Überzeugung, diese Nähte seien so geformt, dass sie eine geringe Bewegung zuließen. Daraus entwickelte er die Vorstellung eines eigenständigen Rhythmus, den er als primären Atemmechanismus bezeichnete. Nach seinem Konzept umfasst dieser fünf zusammenwirkende Anteile: eine Eigenbewegung des Zentralnervensystems, das Schwanken der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit, die Spannung der Hirnhäute, die Beweglichkeit der Schädelknochen und eine unwillkürliche Mitbewegung des Kreuzbeins zwischen den Darmbeinen.

Sutherland veröffentlichte seine Überlegungen zunächst in kleinem Kreis; innerhalb der Osteopathie entstand daraus eine eigene Richtung, die kraniale Osteopathie. Sie blieb lange auf osteopathisch ausgebildete Ärzte beschränkt. Erst der amerikanische Osteopath John E. Upledger machte die Methode einem breiteren Kreis zugänglich. Er systematisierte sie zu einem festen Ablauf, prägte den Begriff der Cranio-Sacral-Therapie und öffnete die Ausbildung in den 1980er-Jahren über ein eigenes Institut in Florida auch für Angehörige anderer Berufe, etwa Physiotherapeuten, Masseure, Hebammen und Heilpraktiker.

Über diesen Weg gelangte die Methode ab den 1980er- und 1990er-Jahren nach Europa. In Deutschland, Österreich und der Schweiz entstanden zahlreiche private Ausbildungsanbieter, deren Kurse sich in Umfang, Inhalt und Abschluss deutlich unterscheiden. Parallel dazu bildeten sich verschiedene Schulen heraus, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Manche bleiben nahe an der osteopathischen Herkunft und arbeiten vorwiegend am Gewebe, andere betonen die von Upledger eingeführte Verbindung mit psychotherapeutischen Elementen. Eine einheitliche Lehre gibt es daher nicht.

Ablauf einer Sitzung

Die Behandlung findet in bekleidetem Zustand statt; abgelegt werden meist nur Schuhe, Gürtel und Schmuck. Der Behandelte liegt auf einer Liege auf dem Rücken, seltener auf der Seite oder in Bauchlage. Nach einem einleitenden Gespräch über Beschwerden, Vorgeschichte und aktuelle Belastungen legt der Therapeut die Hände zunächst meist an die Füße oder das Becken und wechselt im Verlauf zu Kreuzbein, Wirbelsäule, Brustkorb, Nacken und Schädel.

Charakteristisch ist, dass kaum sichtbare Bewegung stattfindet. Nach den Angaben der Methode genügt ein sehr geringer Druck von wenigen Gramm; die Hände bleiben oft minutenlang unbewegt liegen. Der Therapeut gibt an, dabei den von ihm so genannten craniosacralen Rhythmus zu erspüren und Stellen wahrzunehmen, an denen dieser eingeschränkt sei. Upledger beschrieb hierfür eine feste Abfolge von Handgriffen an bestimmten Körperstationen, die vielfach als Grundgerüst einer Sitzung dient, in der Praxis aber je nach Schule und Befinden abgewandelt wird.

Von außen betrachtet unterscheidet sich eine Sitzung damit erheblich von einer Massage oder einer manuellen Behandlung: Es wird nicht geknetet, nicht gedehnt und nicht manipuliert, es entstehen keine Knackgeräusche. Viele Behandelte beschreiben die Stunde als sehr ruhig und schläfrig, manche berichten von Wärmegefühlen, Kribbeln oder einem Gefühl von Schwere. Auch Gefühlsreaktionen bis hin zu Tränen kommen vor; Upledger deutete sie im Rahmen seines Konzepts als Lösen gespeicherter Belastungen, was fachlich umstritten ist. Nach der Sitzung folgt in der Regel ein kurzes Gespräch, und es wird empfohlen, den Tag ruhig ausklingen zu lassen und ausreichend zu trinken. Unmittelbar nach der Behandlung sind Müdigkeit, gelegentlich auch Kopfdruck oder ein vorübergehendes Anschwellen der Beschwerden beschrieben worden.

Wissenschaftliche Einordnung

Die Cranio-Sacral-Therapie beruht auf mehreren Annahmen, die sich anatomisch und messtechnisch bislang nicht bestätigen ließen. Die Schädelnähte des Erwachsenen sind weitgehend verknöchert; eine eigenständige, von Herzschlag und Atmung unabhängige Beweglichkeit der Schädelknochen, wie sie das Konzept voraussetzt, ist nicht nachgewiesen. Das Hirnwasser bewegt sich zwar pulsierend, doch folgt diese Bewegung dem Herzschlag und der Atmung und nicht einem eigenen Rhythmus. Vertreter der Methode verweisen demgegenüber auf langsame Schwankungen der Durchblutung; ob das, was ertastet wird, damit zusammenhängt, ist offen.

Besonderes Gewicht hat die Frage, ob der beschriebene Rhythmus überhaupt zuverlässig wahrgenommen werden kann. Untersuchungen, in denen mehrere geschulte Behandler denselben Menschen kurz nacheinander beurteilten, kamen zu voneinander abweichenden Angaben. Ein Befund, über den erfahrene Untersucher nicht übereinstimmen, taugt aber nicht als Grundlage einer Diagnose. Entsprechend zurückhaltend fallen die Bewertungen in Übersichten zu Naturheilverfahren aus: Ein Wirksamkeitsnachweis, der über unspezifische Effekte hinausgeht, liegt für keines der beanspruchten Anwendungsgebiete vor.

Damit ist nicht gesagt, dass Behandelte nichts spüren. Eine Stunde ruhiges Liegen, ungeteilte Aufmerksamkeit, achtsame Berührung und ein ausführliches Gespräch wirken für sich genommen entspannend, und gerade bei Beschwerden, die durch Anspannung mitgeprägt sind, kann das als deutliche Erleichterung erlebt werden. Diese Wirkung ist jedoch nicht an das craniosacrale Konzept gebunden – sie ist unspezifisch und wird in der Fachsprache dem Placeboeffekt und dem Rahmen der Behandlung zugerechnet. Nachweislich entspannend wirkende Verfahren wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung verfolgen dasselbe Ziel mit einer nachvollziehbaren Begründung.

Das eigentliche Risiko der Methode liegt deshalb weniger in den Handgriffen, die sanft und für sich betrachtet risikoarm sind, als in ihrer Verwendung. Wer eine ernsthafte Erkrankung ausschließlich craniosacral behandeln lässt, verliert Zeit, in der eine wirksame Behandlung greifen könnte. Bei anhaltenden Kopfschmerzen, neu aufgetretenen neurologischen Ausfällen, ungeklärtem Gewichtsverlust, Fieber oder nach einem Unfall gehört die Abklärung deshalb in ärztliche Hände, unabhängig davon, ob zusätzlich craniosacral behandelt wird.

Anwendung bei Säuglingen und Kindern

Ein erheblicher Teil der craniosacralen Behandlungen betrifft Säuglinge und kleine Kinder. Angeboten wird sie unter anderem bei ausgeprägtem Schreien, bei Dreimonatskoliken, bei Trink- und Schlafproblemen, bei einer bevorzugten Kopfhaltung zu einer Seite sowie bei Entwicklungs- und späteren Konzentrationsstörungen. Begründet wird das mit der Annahme, die Geburt könne Spannungen im Schädelbereich hinterlassen, die sich lösen ließen.

Belegt ist dieser Zusammenhang nicht, und ein Nutzen der Behandlung in diesen Anwendungsgebieten ist nicht nachgewiesen. Hinzu kommt, dass viele der genannten Beschwerden von selbst zurückgehen: Ausgeprägtes Schreien in den ersten Lebensmonaten bessert sich in aller Regel mit zunehmendem Alter, was eine Behandlung, die in dieser Zeit stattfindet, leicht wirksam erscheinen lässt.

Für Eltern ist deshalb zweierlei wichtig. Erstens sollten auffällige Beschwerden eines Säuglings zuerst kinderärztlich abgeklärt werden, denn hinter starkem Schreien, Trinkschwäche oder einer Schiefhaltung des Kopfes können behandlungsbedürftige Ursachen stehen. Zweitens ist am Kopf eines Säuglings besondere Zurückhaltung geboten, da die Schädelknochen noch nicht fest verbunden sind. Eine Behandlung ohne kinderärztliche Abklärung, ein Verzicht auf die Vorsorgeuntersuchungen oder das Aufschieben notwendiger Maßnahmen zugunsten craniosacraler Sitzungen ist nicht vertretbar.

Ausbildung, Rahmen und Kosten

Die Bezeichnung „Cranio-Sacral-Therapeut“ ist in Deutschland nicht geschützt, und es gibt keine staatlich geregelte Ausbildung. Wer eigenständig behandeln möchte, benötigt eine Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, also die ärztliche Approbation oder die Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz; Physiotherapeuten und Masseure dürfen im Rahmen ihres Berufsrechts tätig werden. Die craniosacrale Ausbildung selbst wird von privaten Instituten und Verbänden angeboten und umfasst je nach Anbieter wenige Wochenendkurse bis hin zu mehrjährigen, in Stufen aufgebauten Lehrgängen mit Abschlussprüfung. Für Interessierte lohnt es sich daher, gezielt nach Umfang der Ausbildung, nach dem zugrundeliegenden Grundberuf und nach der Mitgliedschaft in einem Fachverband zu fragen.

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Cranio-Sacral-Therapie im Regelfall nicht, da sie zu den alternativmedizinischen Verfahren ohne Wirksamkeitsnachweis zählt. Einzelne Kassen erstatten bestimmte Naturheilverfahren freiwillig über Satzungsleistungen oder Bonusprogramme; ob die Cranio-Sacral-Therapie dazugehört, ist im Einzelfall bei der eigenen Kasse zu erfragen. Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen für Heilpraktikerleistungen erstatten je nach Tarif ganz, anteilig oder gar nicht. Da eine Behandlung üblicherweise aus mehreren Sitzungen besteht, sollte vor Beginn geklärt werden, wie viele Termine vorgesehen sind, was sie insgesamt kosten und woran erkennbar sein soll, dass die Behandlung fortgesetzt oder beendet wird. Ein seriöses Angebot nennt einen absehbaren Rahmen, stellt keine Heilung in Aussicht und rät nicht davon ab, ärztlichen Rat einzuholen.

Quellen

  • Liem, T.: Kraniosakrale Osteopathie.
    ISBN: 9783132404557
  • Winkelmann, C., Beyer, L., Günther, P. (Hrsg.): Manuelle Therapie, manuelle Medizin, Osteopathie.
    ISBN: 9783456863337
  • Lawall, J., Thiele, S.: Leitfaden Manuelle Medizin.
    ISBN: 9783437450631
  • Kraft, K., Stange, R. (Hrsg.): Lehrbuch Naturheilverfahren.
    ISBN: 9783830453338
  • Aust, G., Engele, J., Kirsch, J., et al.: Anatomie.
    ISBN: 9783132452572

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