Insulin-Hypoglykämie-Test

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Der Insulin-Hypoglykämie-Test ist auch unter dem Synonym Insulin-Toleranztest bekannt. Der Test wird zur Diagnose bei Verdacht auf Störungen im Hormonsystem eingesetzt.

Inhaltsverzeichnis

Was ist der Insulin-Hypoglykämie-Test?

Insulin Hypoglykämie Test
Der Insulin-Hypoglykämie-Test wird zur Diagnose bei Verdacht auf Störungen im Hormonsystem eingesetzt.

Der Insulin-Hypoglykämie-Test ist ein Verfahren, mit dem die Regulation des Nebennierenrindensystems über die hypothalamisch-hypophysäre Steuerung getestet wird. Der Test gehört zu den endokrinologischen Funktionstests. Häufig lassen sich Störungen im Hormonstoffwechsel nicht allein über die Messung von Hormonspiegeln im Blut oder im Speichel erfassen.

Der Insulin-Hypoglykämie-Test ist der Goldstandard zur Überprüfung der corticotropen Achse. Diese ist für die CRH-ACTH-Kortisolfreisetzung zuständig. Auch die somatotrope Achse (Wachstumshormonfreisetzung) wird mit dem Insulin-Hypoglykämie-Test überprüft. Der Test wird zur Beurteilung der Hypophysenfunktion verwendet. Die Hypophyse, auch Hirnanhangdrüse genannt, spielt eine zentrale Rolle bei der Regulation des gesamten Hormonsystems. Sie sitzt im sogenannten Türkensattel (Sella turcica), einer knöchernen Vertiefung in der mittleren Schädelgrube, etwa auf der Höhe der Nase. Die Hypophyse unterteilt sich in den Hypophysenvorderlappen, den Hypophysenzwischenlappen und den Hypophysenhinterlappen.

Eine entscheidende Rolle beim Insulin-Hypoglykämie-Test spielt der Hypophysenvorderlappen (HVL). Er produziert die Hormone Somatotropin, Prolaktin, das follikelstimulierende Hormon (FSH), das luteinisierende Hormon (LH), das Nebennierenrinden stimulierende adrenocorticotrope Hormon (ACTH) und das thyreoideastimulierende Hormon (TSH), welches die Schilddrüse zur Hormonproduktion anregt.

Funktion, Wirkung & Ziele

Der Insulin-Hypoglykämie-Test wird am liegenden Patienten durchgeführt. Wichtig ist, dass der Patient komplett nüchtern ist. Deshalb sollte der Insulin-Hypoglykämie-Test am besten vormittags durchgeführt werden. Über einen venösen Zugang wird dem Patienten humanes Altinsulin verabreicht. Die Dosierung liegt bei 0,1 IE pro Kilogramm Körpergewicht.

Bei Akromegalie oder beim Cushing Syndrom ist gegebenenfalls eine höhere Dosis von 0,15 IE pro Kilogramm Körpergewicht erforderlich. Vor der Injektion erfolgt eine Blutabnahme. Zusätzlich wird 15, 30, 45, 60, 90 und 120 Minuten nach der Injektion des Insulins Blut abgenommen. Die Blutentnahmen für das adrenocorticotrope Hormon (ACTH) erfolgen mit EDTA-Monovetten oder EDTA-Vacutainern. Die Proben müssen innerhalb von einer halben Stunde nach der Entnahme zentrifugiert werden. Sie werden gefroren eingesendet. Kortisol und Wachstumshormon werden aus dem Serum bestimmt. Dafür wird das Serum nach der Gerinnung mit einer Pipette abgenommen.

Nach Beendigung des Tests muss der Patient für mindestens zwei Stunden in der Praxis bleiben. Er ist nach dieser Behandlung nicht fahrtüchtig. Während der gesamten Zeit wird der Patient von einem Arzt überwacht. Dieser hält Puls, Blutdruck, Schwindel, Schwitzen und weitere Symptome in einem Verlaufsprotokoll fest. Auch die Blutzuckerwerte werden dokumentiert. Parallel zu den Blutentnahmen werden dazu in fünf- bis zehnminütigen Abständen Glukosemessungen mit einem portablen Blutzuckermessgerät durchgeführt.

Durch die Insulingabe wird der Blutzucker des Patienten stark gesenkt, sodass eine Unterzuckerung entsteht. Da Kortisol und das Wachstumshormon Gegenspieler des Insulins sind, kommt es im Normalfall durch die Absenkung des Blutzuckers zu einer vermehrten Ausschüttung von Kortisol und Somatotropin.

Bei einem gesunden Erwachsenen sollte das Wachstumshormon im Blut um mindestens 3 µg/l ansteigen. Ein Wachstumshormonanstieg von weniger als 3 µg/l gilt als Hinweis auf einen Wachstumshormonmangel. Kortisol und ACTH sollten mindestens das anderthalb- bis zweifache des Ursprungswertes erreichen. Wenn der Anstieg beim Test ausbleibt, kann ein Schaden des Hypothalamus oder der Hypophyse vorliegen. Um zu schauen, ob die Ursache für die Hypophysenvorderlappen-Insuffizienz im Hypothalamus oder in der Hypophyse liegt, kann ein Releasinghormon-Test erfolgen.

Dafür eignen sich der CRH-Test, der GHRH-Test und der TRH-Test. Der Insulin-Hypoglykämie-Test wird bei Verdacht auf eine hypothalamisch-bedingte Hypophysenvorderlappeninsuffizienz oder bei Verdacht auf eine primäre Hypophysenvorderlappeninsuffizienz (Hypopituitarismus) durchgeführt. Eine solche Insuffizienz kann durch Tumore, chirurgische Eingriffe am Gehirn, Strahlentherapie, Verletzungen am Gehirn oder durch Autoimmunprozesse ausgelöst werden. Auch zur Differenzialdiagnose bei Minderwuchs und bei dem Verdacht auf einen Wachstumshormonmangel wird der Insulin-Hypoglykämie-Test durchgeführt.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Im Rahmen des Tests kommt es zu leichten Symptomen der Unterzuckerung (Hypoglykämie). Diese sind durchaus erwünscht, da die Unterzuckerung ja bewusst hervorgerufen wird, um die Hormonproduktion in der Hypophyse zu stimulieren.

Schwere Hypoglykämien sollten eigentlich vermieden werden, können aber vorkommen. Sie äußern sich durch Bewusstseinsverlust, Krampfanfälle und im schlimmsten Fall auch durch Koma. Um die Gefahr einer schweren Hypoglykämie möglichst gering zu halten, muss während des gesamten Tests ein Arzt anwesend sein. Dieser dokumentiert und überwacht die Glukosewerte im Blut engmaschig und schreitet gegebenenfalls frühzeitig ein, um der Hypoglykämie entgegenzuwirken. Dafür muss während des Tests ständig eine 20%ige Glukoselösung für eine sofortige Injektion verfügbar sein.

Der Insulin-Hypoglykämie-Test darf nicht bei jedem Patienten durchgeführt werden. Er birgt einige Risiken. Aufgrund der Krampfgefahr ist ein zerebrales Krampfleiden eine Kontraindikation für den Test. Auch bei zerebralen Durchblutungsstörungen oder bei Patienten mit einer Koronaren Herzkrankheit darf der Insulin-Hypoglykämie-Test nicht angewendet werden. Eine weitere Kontraindikation sind Glykogenspeicherkrankheiten. Bei einem Mangel an Glykogen kann der Körper trotz erhöhter Hormonwerte keinen Zucker mobilisieren, sodass hier eine schwere Hypoglykämie droht. Ist eine Unterfunktion der Nebennierenrinde bereits durch einen deutlich erniedrigten morgendlichen Kortisolwert belegt, wird der Test ebenfalls nicht durchgeführt, weil die Unterzuckerung dann besonders gefährlich wäre.

Neugeborene, Säuglinge und Kinder unter vier Jahren dürfen ebenfalls nicht getestet werden. Auch Kinder mit Dystrophie und Kinder mit Hypoglykämieneigung können im Rahmen des Tests sehr schnell eine starke Hypoglykämie und eine metabolische Azidose entwickeln. Bei einer metabolischen Azidose sinkt der pH-Wert des Blutes unter 7,36, da aufgrund einer stoffwechselbedingten Störung vermehrt organische Säuren im Körper anfallen.

Vorbereitung auf den Test

Anlass für den Test sind meist unspezifische Beschwerden, die auf eine unzureichende Hormonproduktion hindeuten können: anhaltende Müdigkeit, Muskelschwäche, Antriebslosigkeit, ungewollter Gewichtsverlust, Kreislaufschwäche, Blässe, nachlassende Libido oder Menstruationsstörungen. Solche Zeichen sind für sich genommen wenig aussagekräftig; der Verdacht wird deshalb zunächst über die Vorgeschichte und einfache Blutwerte erhärtet, bevor ein belastender Funktionstest angesetzt wird.

Der Insulin-Hypoglykämie-Test wird nicht kurzfristig angesetzt, sondern nach einer eingehenden Anamnese und einer Vorabklärung geplant. Zu dieser Vorabklärung gehört, dass die Gründe geprüft werden, die gegen den Test sprechen: Herzerkrankungen, Durchblutungsstörungen des Gehirns und ein Krampfleiden werden erfragt, bei entsprechendem Verdacht wird die Herzfunktion mit einem Elektrokardiogramm beurteilt. Ist eine Unterfunktion der Nebennierenrinde bereits anderweitig belegt, entfällt der Test.

Der Patient wird über Zweck, Ablauf, erwartete Beschwerden und mögliche Zwischenfälle aufgeklärt und willigt schriftlich ein. Zur Vorbereitung gehört die Frage nach allen eingenommenen Medikamenten, weil einige das Ergebnis verfälschen können; das gilt besonders für Glukokortikoide, die die zu prüfende Regelachse unterdrücken. Ob und wann ein Präparat vor dem Test pausiert wird, entscheidet ausschließlich die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt – eigenmächtiges Absetzen von Hormonpräparaten kann gefährlich sein.

Vor dem Termin darf keine Nahrung aufgenommen werden; ob Wasser erlaubt ist, legt die durchführende Einrichtung fest. Da der Test über mehrere Stunden dauert und der Patient anschließend nicht am Straßenverkehr teilnehmen darf, wird eine Begleitperson empfohlen und die Anreise entsprechend geplant. Bequeme Kleidung mit leicht zugänglichen Armen erleichtert die Blutentnahmen. Es ist sinnvoll, den Termin auf einen Tag ohne weitere Verpflichtungen zu legen.

Wie der Test erlebt wird

Gestochen wird in aller Regel nur einmal: Über den liegenden venösen Zugang erfolgen sowohl die Gabe des Insulins als auch die wiederholten Blutentnahmen, sodass für jede Probe kein neuer Einstich nötig ist. Der Patient bleibt während der gesamten Zeit liegen.

Die bewusst herbeigeführte Unterzuckerung wird als unangenehm empfunden. Typisch sind Schwitzen, Zittern, Herzklopfen, Heißhunger, Unruhe, Blässe und ein Gefühl innerer Anspannung; hinzu kommen können Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen, Konzentrationsstörungen und eine ungewohnte Reizbarkeit. Diese Beschwerden sind Teil des Tests und werden vom überwachenden Arzt fortlaufend beurteilt und protokolliert. Sie klingen ab, sobald der Blutzucker wieder ansteigt.

Weil unter der Unterzuckerung das Denken und die Aufmerksamkeit vorübergehend beeinträchtigt sind, sollten Patienten während dieser Phase keine Entscheidungen treffen und Angehörige nicht erschrecken, wenn der Betroffene verlangsamt oder verändert wirkt. Kinder und ängstliche Erwachsene werden in dieser Zeit besonders eng begleitet. Wer zwischendurch das Gefühl hat, die Beschwerden würden zu stark, sollte sich sofort bemerkbar machen: Der Test kann jederzeit abgebrochen und die Unterzuckerung behandelt werden.

Was das Ergebnis bedeutet

Der Test nutzt die Unterzuckerung als starken Reiz für den Körper. Ein gesunder Regelkreis antwortet darauf mit einer deutlichen Ausschüttung von Kortisol und Somatotropin. Steigen beide Hormone in erwartetem Maß an, spricht das gegen eine bedeutsame Störung der geprüften Achsen; ein solcher unauffälliger Befund gilt als aussagekräftig und macht weitere Stimulationstests meist entbehrlich.

Entscheidend für die Bewertung ist allerdings, dass überhaupt eine ausreichende Unterzuckerung erreicht wurde. Bleibt der Blutzuckerabfall zu gering, ist der Reiz zu schwach, und ein ausbleibender Hormonanstieg lässt sich nicht deuten – der Test ist dann nicht verwertbar und muss gegebenenfalls wiederholt werden. Aus demselben Grund werden die Glukosewerte während des gesamten Ablaufs mitgemessen und zusammen mit den Hormonwerten befundet.

Ein auffälliges Ergebnis zeigt, dass die Regulation gestört ist, benennt aber nicht die Ursache. Ob die Störung in der Hypophyse selbst oder im übergeordneten Hypothalamus liegt, lässt sich mit dem Test allein nicht klären; dafür kommen weitere Untersuchungen in Betracht. Üblich sind eine Bildgebung des Hirnanhangdrüsenbereichs mittels Kernspintomographie sowie die Prüfung der übrigen von der Hypophyse gesteuerten Achsen, also der Schilddrüse und der Keimdrüsen. Erst aus dem Gesamtbild ergibt sich die Diagnose.

Aus der Diagnose folgt in aller Regel ein Hormonersatz. Ein nachgewiesener Kortisolmangel wird mit einem Glukokortikoid ausgeglichen, eine begleitende Schilddrüsenunterfunktion mit Levothyroxin, ein Mangel an Sexualhormonen mit Testosteron oder Östrogen. Bei Kindern mit nachgewiesenem Wachstumshormonmangel ist der Test eine Voraussetzung dafür, dass eine Behandlung mit Wachstumshormon eingeleitet und von den Kostenträgern übernommen wird. Wer wegen einer Nebennierenrindeninsuffizienz behandelt wird, erhält außerdem einen Notfallausweis und eine Einweisung für Belastungssituationen wie Fieber, Unfälle oder Operationen.

Nach dem Test

Nach der letzten Blutentnahme erhält der Patient eine kohlenhydratreiche Mahlzeit, damit sich der Blutzucker stabilisiert. Er bleibt danach unter Beobachtung, weil die Wirkung des verabreichten Insulins über den eigentlichen Testzeitraum hinaus anhalten und eine erneute Unterzuckerung auftreten kann. Erst wenn der Blutzucker stabil ist und keine Beschwerden mehr bestehen, wird der Zugang entfernt und der Patient entlassen.

Für den restlichen Tag gilt: kein Führen eines Fahrzeugs, keine Arbeit an Maschinen, kein Sport und keine Tätigkeit, bei der eine erneute Unterzuckerung gefährlich wäre. Regelmäßige Mahlzeiten sind sinnvoll. Treten zu Hause noch Zeichen einer Unterzuckerung auf, ist ärztlicher Rat einzuholen. Häufig bleibt der Rest des Tages von Müdigkeit und Kopfschmerzen geprägt; das ist eine bekannte Nachwirkung.

Die Ergebnisse liegen nicht sofort vor, da die Proben aufbereitet und im Labor bestimmt werden müssen. Besprochen werden sie in einem gesonderten Termin, meist in einer endokrinologischen Sprechstunde, zusammen mit der Vorgeschichte und den übrigen Befunden. Der Befund wird gemeinsam mit dem während des Tests geführten Verlaufsprotokoll aufbewahrt, weil beides für spätere Vergleiche und für die Beurteilung einer eingeleiteten Hormonbehandlung von Bedeutung ist.

Abgrenzung zu anderen Funktionstests

Der Insulin-Hypoglykämie-Test ist nicht der einzige endokrinologische Funktionstest, aber der einzige, der die gesamte Kette von Hypothalamus und Hypophyse bis zur Nebennierenrinde mit einem einzigen körpereigenen Reiz prüft. Darin liegt sein Wert – und zugleich der Grund für seinen Aufwand.

Der ACTH-Kurztest arbeitet anders: Er gibt ein dem körpereigenen ACTH nachgebildetes Mittel und prüft, ob die Nebennierenrinde darauf antwortet. Er ist deutlich einfacher und risikoärmer, sagt aber nichts darüber aus, ob die übergeordnete Steuerung intakt ist; eine erst kurz zuvor entstandene zentrale Störung kann er übersehen, weil die Nebennierenrinde noch antwortfähig ist. Der CRH-Test zielt umgekehrt darauf, eine Störung der Hypophyse von einer des Hypothalamus zu unterscheiden.

Für die Prüfung der Wachstumshormonachse stehen ebenfalls Alternativen bereit, darunter der GHRH-Arginin-Test und der Glukagontest. Sie werden vor allem dann gewählt, wenn der Insulin-Hypoglykämie-Test wegen einer koronaren Herzkrankheit, eines Krampfleidens oder des Alters des Patienten nicht in Betracht kommt. Ihre Ergebnisse sind allerdings nicht in jeder Hinsicht mit denen des Insulin-Hypoglykämie-Tests gleichzusetzen, weshalb die Auswahl des Tests der Fragestellung und der Situation des Einzelnen folgt.

Geschichte & Entwicklung

Die Grundlage des Verfahrens wurde nach der Entdeckung des Insulins in den 1920er Jahren gelegt, als sich zeigte, dass eine Unterzuckerung im Körper eine geordnete Gegenregulation auslöst. Dass dabei unter anderem Hormone der Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse vermehrt ausgeschüttet werden, machte die künstlich erzeugte Unterzuckerung als Prüfreiz interessant.

Im mittleren 20. Jahrhundert wurde eine durch Insulin erzeugte Unterzuckerung zeitweise auch als Behandlung in der Psychiatrie eingesetzt. Diese Anwendung ist wegen ihrer Gefahren und mangels belegten Nutzens längst aufgegeben worden und hat mit dem heutigen diagnostischen Einsatz nichts gemein außer dem Wirkprinzip des Insulins.

Als Funktionstest setzte sich das Verfahren in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch, begünstigt durch die Entwicklung empfindlicher Labormethoden, mit denen sich Hormonkonzentrationen im Blut zuverlässig bestimmen ließen. Seither gilt der Test als Bezugsgröße, an der neuere und schonendere Verfahren gemessen werden. Sein Aufwand und sein Risikoprofil haben zugleich dazu geführt, dass er heute nur noch in spezialisierten Einrichtungen und bei klarer Fragestellung eingesetzt wird.

Quellen

  • Schäffler, A.: Funktionsdiagnostik in Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel.
    ISBN: 9783662685624
  • Lehnert, H. (Hrsg.): Rationelle Diagnostik und Therapie in Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel.
    ISBN: 9783131295545
  • Diederich, S., Feldkamp, J., Grußendorf, M., Reincke, M.: Checkliste Endokrinologie und Diabetologie.
    ISBN: 9783132454132
  • Allolio, B., Schulte, H. M. (Hrsg.): Praktische Endokrinologie.
    ISBN: 9783437593253
  • Herold, G.: Innere Medizin 2026.
    ISBN: 9783982116655

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