Myelomniere

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 20. August 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Die Myelomniere ist eine lebensbedrohliche Folge der schweren Nierenschädigung durch eine Krebserkrankung des blutbildenden Systems. Sie entsteht durch die schädigende Wirkung von Eiweißen, die beim sogenannten Multiplen Myelom im Übermaß gebildet werden. Diese sogenannten Leichtketten werden über die Nieren ausgeschieden, verklumpen dort zu Eiweißzylindern und schädigen die Nierenkanälchen unmittelbar, was sehr schnell zu einem akuten Nierenversagen führen kann.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Myelomniere?

Myelomniere
Die Diagnose lässt sich oft nur unter erschwerten Voraussetzungen stellen, weil das Leiden weit über eine Schädigung der Niere hinausführt.
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Das Multiple Myelom ist auch unter der Bezeichnung Plasmozytom bekannt. Es wird durch die starke Vermehrung von Plasmazellen im Knochenmark charakterisiert, die für die Produktion von Antikörpern zuständig sind. Diese entarteten Plasmazellen sind Krebszellen und bilden alle den gleichen, untereinander identischen Antikörper. Ein Multiples Myelom kann langsam fortschreiten, aber auch sehr schnell und aggressiv sein. Aus ihm kann die sogenannte Myelomniere hervorgehen.

Ursachen

Das Plasmozytom gilt als der meistverbreitete bösartige Tumor im Knochenmark und in den Knochen. Jedoch tritt er gewöhnlich erst nach einem Lebensalter von 40 Jahren auf. Im Alter von 60 Jahren häuft sich die Erkrankung, bei Männern mehr als bei Frauen.

Gemessen wurden vier bis sechs Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohnern und Jahr. Etwa jede zehnte hämatologische Krebserkrankung ist ein Multiples Myelom. Nach Schätzungen erkranken weltweit jedes Jahr rund 175.000 Personen neu an einem Plasmozytom.

Welche Faktoren im Einzelnen zu einem Multiplen Myelom und damit zu einer Myelomniere führen, konnten in der medizinischen Forschung noch nicht genau verifiziert werden. Es wird angenommen, dass Vererbung eine gewisse Rolle spielt. Außerdem gibt es Annahmen, dass ionisierende Strahlung einen wichtigen Einfluss auf das Entstehen der Erkrankung haben kann. Ebenso möglich ist ein schädigender Einfluss von Pflanzenschutzmitteln wie Glyphosat, wie er vor allem bei beruflichem Umgang damit diskutiert wird. Ein solcher Zusammenhang ist bislang allerdings nicht belegt.

Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Nachdem sich eine bösartige Plasmazelle klonal vermehrt hat, schädigt sie das Knochenmark und beeinflusst negativ die Blutbildung. Nach und nach kann der betroffene Knochen zerstört und abgebaut werden. Diese massiven Knochenveränderungen sind bei rund 60 Prozent der Patienten markant.

Darüber hinaus bilden die malignen Zellen defekte, sehr aggressive Antikörper oder Antikörperteile (Leichtketten), die für weitere Komplikationen der Krankheit im Körper sorgen. Die natürliche Immunabwehr wird somit schwer beeinträchtigt. Durch größere Gewebeablagerungen kann es zu gravierenden Funktionsausfällen verschiedener Organe kommen.

Hierzu gehören das Nierenversagen, aber auch schwere Unregelmäßigkeiten bei der gesamten Durchblutung. Bei einem kleinen Teil der Betroffenen nimmt der Eiweißgehalt so stark zu, dass das Blut deutlich dickflüssiger wird. Kleinste Blutgefäße können dann verstopfen und das Gehirn wird schlechter durchblutet.

In diesen Fällen bemerken Betroffene Störungen des Hör- und Sehvermögens oder leichte Ohnmachtsanfälle. Dieses sogenannte Hyperviskositätssyndrom ist ein Notfall und muss umgehend behandelt werden. Primär führt das unnatürliche Wachstum der Plasmazellen zu Knochenschmerzen und später zu Knochenbrüchen, die bereits bei geringer Belastung auftreten. Das Kalzium im Blut nimmt aufgrund der Freisetzung aus dem Knochen stark zu. Dafür nehmen die im Knochenmark gebildeten roten Blutkörperchen drastisch ab.

Diagnose & Krankheitsverlauf

Die Diagnose lässt sich oft nur unter erschwerten Voraussetzungen stellen, weil das Leiden weit über eine Schädigung der Niere hinausführt. In den frühen Stadien eines Multiplen Myeloms kommt es bisweilen zu Fehldiagnosen, da hinter den entstandenen Beschwerden eine Nierenentzündung beziehungsweise Rheuma, eine Verstauchung oder Knochenentkalkung (Osteoporose) vermutet wird.

Die Untersuchung des Blutes zeigt häufig eine sogenannte Sturzsenkung. Damit ist eine stark beschleunigte Blutkörperchensenkung gemeint: Die roten Blutkörperchen sinken in der Blutprobe mit auffallend großer Geschwindigkeit ab, weil das Blut sehr viel Eiweiß enthält. Im Blutbild wird häufig eine beachtliche Blutarmut deutlich. Auch die Zahl der Blutplättchen kann sich erheblich verringern.

Bei Patienten mit bereits fortschreitendem Knochenabbau erhöht sich der Kalziumspiegel auf unnatürliche Weise. Eine mögliche Schädigung der Niere lässt sich relativ gut an veränderten Nierenwerten ablesen. Aufgrund des Mangels an Antikörpern durch die Fehlbildungen der Plasmazellen nimmt die Anfälligkeit der Patienten für verschiedenste Infekte zu.

Damit einher gehen oft eine allgemein empfundene körperliche Schwäche und ein mehr oder minder deutlicher Gewichtsverlust. Auch sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindelgefühle sowie eine lähmende Schläfrigkeit oft anzutreffen. Die aus der unmäßigen Vermehrung der kranken Plasmazellen resultierenden Leichtketten (Antikörperteile) werden oftmals in den Nierenkörperchen und Nierenkanälchen abgelagert.

So kommt es zu einer erhöhten Ausscheidung von Eiweiß im Urin. Weil sich Funktionsstörungen der Niere bemerkbar machen, werden beispielsweise Säuren in vermindertem Maß ausgeschieden. Umgekehrt gehen Phosphat, Glukose, Harnsäure und Aminosäuren vermehrt mit dem Urin verloren, sodass Mangelzustände entstehen.

Komplikationen

Bei der Myelomniere handelt es sich um eine lebensgefährliche Krankheit. Falls diese nicht direkt behandelt wird, kann es im schlimmsten Falle zu einer Niereninsuffizienz und damit schließlich auch zum vorzeitigen Tode des Patienten kommen. Die Lebenserwartung des Betroffenen wird durch diese Krankheit deutlich verringert. Ebenso ist das Immunsystem des Patienten deutlich geschwächt, sodass es öfter zu Entzündungen und zu Infektionen kommt.

Darüber hinaus können die inneren Organe stark geschädigt werden und in ihrer Funktion nachlassen. Die Durchblutung des Körpers findet nur noch unregelmäßig statt und es kommt ebenso zu einer stark verringerten Durchblutung des Gehirns. Die Betroffenen verlieren nicht selten das Bewusstsein und können sich dabei auch verletzen. Weiterhin führt das zugrunde liegende Multiple Myelom zu Knochenbrüchen und damit zu einer starken Verringerung der Lebensqualität des Patienten.

Durch die verringerte Durchblutung des Gehirns kann es auch zu Lähmungen und zu irreversiblen Schäden am gesamten Körper kommen. Die Behandlung selbst wird durch eine Chemotherapie oder durch eine Transplantation von Stammzellen durchgeführt. Bei der Chemotherapie kann es allerdings zu verschiedenen Nebenwirkungen kommen. In der Regel kann die Behandlung die Beschwerden zwar einschränken, allerdings nicht vollständig lösen, sodass die Lebenserwartung des Patienten durch die Myelomniere meist verringert ist.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Erkrankte, die sich bereits aufgrund eines Nierenschadens in ärztlicher Behandlung befinden, sollten bei einer Zunahme der Beschwerden oder einer weiteren Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitsgefühls zu einem Kontrollbesuch bei einem Arzt erscheinen. Neben den planmäßigen Kontrollen ist ein Arztbesuch bei Schmerzen, Störungen der Immunabwehr, einer vermehrten Infektanfälligkeit oder einer Abnahme des Leistungsvermögens notwendig.

Kommt es zu Störungen des Bewusstseins oder einem Bewusstseinsverlust, wird über den Notruf 112 ein Rettungsdienst angefordert. Erste-Hilfe-Maßnahmen sind zu ergreifen, damit das Überleben des Betroffenen gesichert ist. Allgemeine Funktionsstörungen des Organismus sind alarmierend und müssen unverzüglich einem Arzt vorgestellt werden. Daher besteht bei einem verminderten Sehvermögen oder einer Abnahme der Hörkraft Handlungsbedarf.

Bei Auffälligkeiten des Urins, Verfärbungen, Änderungen der Menge oder des Geruchs sollte ein Arzt konsultiert werden. Abgeschlagenheit, eine schnelle Ermüdung und ein erhöhter Schlafbedarf sind Anzeichen einer Unregelmäßigkeit. Kommt es zu Kopfschmerzen, einem Verlust des Gewichts sowie Durchblutungsstörungen, ist ein Arzt aufzusuchen. Eine Abnahme der Konzentration und Aufmerksamkeit, Apathie sowie ein Rückzug aus dem sozialen Leben sollten mit einem Arzt besprochen werden. Übelkeit, Gangunsicherheiten und Schwindel sind ebenfalls ungewöhnlich und abklären zu lassen. Ein blasses Hautbild, kalte Finger und Zehen sowie ein schnelles Kälteempfinden kann ein Hinweis auf eine gesundheitliche Beeinträchtigung sein, die behandelt werden muss.

Behandlung & Therapie

Eine grundsätzliche Heilung des Multiplen Myeloms ist mit den bisher bekannten medizinischen Verfahren nicht möglich. Zeigen sich noch keine Symptome, wird der Krankheitsverlauf zunächst beobachtet. Dazu gehören regelmäßige Untersuchungen des Knochenmarks und diverse Labortests.

Eine medikamentöse beziehungsweise Anti-Krebs-Therapie wird eingeleitet, sobald die Erkrankung Organschäden verursacht. Dazu zählen neben deutlichen Knochenveränderungen auch eine Blutarmut, ein erhöhter Kalziumspiegel und eben die Nierenschädigung. Bei einer Myelomniere ist daher immer eine sofortige Behandlung des Multiplen Myeloms erforderlich, denn nur wenn die Leichtketten im Blut rasch abfallen, kann sich die Nierenfunktion wieder erholen. Der Zustand des Patienten kann heutzutage mit mehreren möglichen Behandlungsmethoden durchaus sechs bis zehn Jahre stabil gehalten und seine Lebensqualität auf annehmbarem Niveau bewahrt werden.

Eine Chemotherapie wird nach klassischem Muster durchgeführt, wobei Nebenwirkungen mithilfe neuester Medikamentengaben äußerst wirksam abgemildert werden können. Lange Zeit bildete diese klassische Chemotherapie den Kern der Behandlung. Heute stützt sich die Therapie stattdessen vor allem auf neuere Wirkstoffgruppen: Proteasomhemmer wie Bortezomib, immunmodulierende Substanzen wie Lenalidomid und Antikörper gegen das Oberflächenmerkmal CD38 wie Daratumumab. Bei einer Myelomniere werden bevorzugt Wirkstoffe eingesetzt, die auch bei eingeschränkter Nierenfunktion gegeben werden können. Die Teilungsneigung der bösartigen Zellen kann ebenso herkömmlich mit einer lokal begrenzten Strahlentherapie blockiert werden.

Weiterhin ist eine sogenannte autologe Stammzelltransplantation möglich, bei der Stammzellen aus dem eigenen Knochenmark des Patienten genutzt werden. Sie können nach kurzer Zeit die Blutbildung regenerieren. Sehr viel seltener wird die allogene Stammzelltransplantation angewendet, in deren Rahmen sich mit fremden Stammzellen ein völlig neues Blutbildungssystem herausbilden soll.

Hier muss die Abstoßungsgefahr aber über einen Zeitraum von etwa einem Jahr mit Hilfe von Medikamenten unterdrückt werden. In höherem Lebensalter sind Stammzelltransplantationen jedoch nicht geeignet.


Aussicht & Prognose

Eine Myelomniere kann behandelt werden. Die genaue Prognose hängt vor allem davon ab, wie rasch die Behandlung des Multiplen Myeloms beginnt und wie stark die Nieren bereits geschädigt sind. Fallen die Leichtketten im Blut schnell ab, erholt sich die Nierenfunktion bei einem Teil der Betroffenen wieder; anderenfalls bleibt eine dauerhafte Nierenschwäche zurück, die eine Dialyse nötig machen kann. Von der Myelomniere zu unterscheiden sind andere Nierenschäden durch Leichtketten, etwa die Leichtkettenablagerungskrankheit oder die AL-Amyloidose; bei der AL-Amyloidose ist die Prognose schlechter, da die Ablagerungen über einen langen Zeitraum im Körper bleiben.

Unbehandelt nimmt eine Myelomniere oftmals einen tödlichen Verlauf. Der Patient verspürt zunehmend Beschwerden, die schließlich zu einem Organversagen führen. Die Behandlung muss daher so früh wie möglich erfolgen, da der Patient andernfalls an den Folgen der Myelomniere und des daraus resultierenden Nierenversagens verstirbt. Die Patienten haben eine eingeschränkte Lebenserwartung. Verbessern lässt sich die Prognose, indem frühzeitig ein Nephrologe oder ein anderer Facharzt konsultiert wird, der die Behandlung entsprechend der Symptome einleiten kann. Geschieht dies rechtzeitig, kann die Lebensqualität bewahrt werden. Dennoch können langfristige Beschwerden auftreten, welche individuell zu therapieren sind. Vor allem die Folgen der eingeschränkten Nierenfunktion gilt es umfassend zu behandeln.

Vorbeugung

Die Ursache der Myelomniere ist bekannt: Sie entsteht durch die Leichtketten, die ein Multiples Myelom bildet. Warum ein Multiples Myelom entsteht, ist dagegen nicht geklärt, sodass sich ihm nicht gezielt vorbeugen lässt. Prinzipiell sollte der Kontakt mit bekannten Risikofaktoren wie ionisierender Strahlung oder Pestiziden sowie anderen karzinogenen Substanzen vermieden werden. Wer bereits an einem Multiplen Myelom erkrankt ist, kann die Nieren dagegen sehr wohl schützen: durch ausreichendes Trinken und durch das Meiden nierenschädigender Mittel.

Nachsorge

In den meisten Fällen stehen dem Patienten bei einer Myelomniere nur sehr wenige und eingeschränkte Maßnahmen der direkten Nachsorge zur Verfügung, sodass bei dieser Krankheit in erster Linie eine schnelle und vor allem eine frühzeitige Diagnose notwendig ist. Daher sollten Betroffene schon bei den ersten Symptomen und Anzeichen der Erkrankung einen Arzt aufsuchen, um das Auftreten von anderen Komplikationen und Beschwerden zu verhindern.

Je früher ein Arzt aufgesucht wird, desto besser ist meistens auch der weitere Verlauf der Erkrankung. In den meisten Fällen sind die Betroffenen bei der Myelomniere auf eine Chemotherapie angewiesen, welche die Beschwerden lindern kann. Während der Therapie ist auch eine umfassende Unterstützung durch die eigene Familie sehr wichtig, um Depressionen und andere psychische Verstimmungen zu verhindern.

Viele Betroffene sind in ihrem Alltag auf die Pflege durch andere Menschen angewiesen. Dabei sind auch regelmäßige Kontrollen und Untersuchungen durch einen Arzt sehr wichtig, um weitere Beschwerden früh zu erkennen und zu behandeln. Die Myelomniere verringert dabei in den meisten Fällen die Lebenserwartung des Patienten und kann dabei auch nicht vollständig wieder geheilt werden.

Das können Sie selbst tun

Eine Myelomniere kann bislang nicht ursächlich behandelt werden. Die wirksamste Selbsthilfe-Maßnahme konzentriert sich darauf, die Symptome zu lindern. Der Patient sollte enge Rücksprache mit dem Arzt halten und die Vorgaben des Mediziners befolgen, um Komplikationen zu vermeiden.

Die oft starken Knochenschmerzen gehören in ärztliche Behandlung; Naturheilmittel wie Baldrian oder Arnika können eine wirksame Schmerztherapie nicht ersetzen.

Besonders wichtig ist der Schutz der Nieren. Dazu gehört eine ausreichende Trinkmenge, die mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden sollte. Entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac sind zu meiden, da sie die Nieren zusätzlich belasten. Vor Untersuchungen mit jodhaltigem Röntgenkontrastmittel sollten Betroffene ausdrücklich auf ihre Nierenschädigung hinweisen, damit auf das Kontrastmittel verzichtet oder die Niere vorher geschützt werden kann.

Das typische Krankheitsgefühl kann durch moderate Bewegung und eine angepasste Ernährung gelindert werden. Während und nach einer Strahlentherapie ist Schonung angezeigt. Strenge Bettruhe wird heute allerdings nicht mehr empfohlen, weil längeres Liegen den Knochenabbau beschleunigt und die Thrombosegefahr erhöht. Der Patient muss die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Heilung zu unterstützen und Risiken auszuschließen. Dies gelingt, indem etwaige Risikofaktoren ermittelt werden. Hier kann in Zusammenarbeit mit dem Arzt ein Beschwerdetagebuch erstellt werden.

Nachdem die Behandlung abgeschlossen wurde, sind weitere Nachsorgeuntersuchungen angezeigt. Der Betroffene sollte regelmäßig eine Fachklinik für Nierenerkrankungen aufsuchen, damit die Nierenfunktion und ein mögliches Wiederauftreten der Grunderkrankung rechtzeitig erkannt werden. Sollten sich ungewöhnliche Symptome oder Beschwerden einstellen, muss der Arzt informiert werden.

Da eine Myelomniere oft eine langfristige Erkrankung darstellt, die den Betroffenen erheblich belastet, ist begleitend zur ärztlichen Behandlung auch eine psychologische Beratung sinnvoll. Der Therapeut kann auf Wunsch auch den Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe für chronisch Kranke herstellen.

Quellen

  • Kuhlmann, U., Böhler, J., Luft, F. C., et al. (Hrsg.): Nephrologie.
    ISBN: 9783137002062
  • Berger, D. P., Engelhardt, M., Duyster, J.: Das Rote Buch – Hämatologie und Internistische Onkologie.
    ISBN: 9783609512242
  • Kreuzer, K.-A. (Hrsg.): Referenz Hämatologie.
    ISBN: 9783132400535
  • Keller, C. K., Geberth, S. K.: Praxis der Nephrologie.
    ISBN: 9783642102127
  • Herold, G.: Innere Medizin 2026.
    ISBN: 9783982116655

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