Knochenmarkpunktion

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Eine Knochenmarkpunktion wird zur Gewinnung von Biopsiematerial durchgeführt, um hämatologische Erkrankungen wie Leukämie, malignes Lymphom oder Plasmozytom zu diagnostizieren. Vor einer Knochenmarktransplantation wird geprüft, ob die Gewebemerkmale von Spender und Empfänger zusammenpassen; dafür genügt eine Blutprobe.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Knochenmarkpunktion?

Knochenmarkpunktion
Eine Knochenmarkpunktion wird zur Gewinnung von Biopsiematerial durchgeführt, um hämatologische Erkrankungen wie Leukämie, malignes Lymphom oder Plasmozytom zu diagnostizieren.

Die Knochenmarkpunktion ist ein kleiner Eingriff, der in der Regel etwa 15 Minuten dauert, und erfolgt über einen Einstich in das Knochenmark, vorzugsweise im Beckenkamm, seltener im Sternum (Brustbein). Der Eingriff wird unter Lokalanästhesie mit einer speziellen Kanüle durchgeführt, um Biopsiematerial zu gewinnen.

Wird dabei ein kleiner Gewebezylinder entnommen, spricht man von einer Knochenmarkbiopsie; wird lediglich flüssiges Mark abgesaugt, von einer Knochenmarkaspiration. Der Arzt entnimmt eine geringe Menge Knochenmark aus dem Brustbein (Sternum) oder dem hinteren Beckenkamm. Im Labor sind die unterschiedlichen Blutzellen gut unter dem Mikroskop zu erkennen.

Funktion, Wirkung & Ziele

Das Knochenmark bildet den größten Teil der Blutzellen im menschlichen Organismus. Es ist, mit wenigen Ausnahmen, der Ursprung der gesamten Blutzellen und bildet sich im Inneren der Knochen. Das Knochenmark ist die Voraussetzung für eine ordnungsgemäße Blutbildung und nicht zu verwechseln mit dem im Zentrum der Wirbelsäule verlaufenden und aus Nervensträngen bestehenden Rückenmark. Die Nervenstränge verbinden die Nervenleitungen mit dem Gehirn. Die Stammzellen bilden die Vorstufe der Blutkörperchen. Diese Stammzellen und eine gewisse Anzahl reifer Blutzellen befinden sich in den Maschen des Knochengewebes.

Eine Knochenmarkpunktion ist demzufolge getrennt von der Rückenmarkpunktion zu sehen. Die Medizin unterscheidet drei Zellsysteme. Die Erythrozyten (rote Blutkörperchen) sind für den Sauerstofftransport zuständig. Die Leukozyten (weiße Blutkörperchen) dienen der Erregerbekämpfung. Die Thrombozyten (Blutplättchen) sorgen für eine ordnungsgemäße Blutgerinnung. Eine Knochenmarkpunktion wird durchgeführt, wenn bei dem Patienten der Verdacht auf ein erkranktes blutbildendes System besteht.

Auch eine Verlaufskontrolle lässt sich mit der Knochenmarkbiopsie durchführen. Erkrankungen, die durch eine Biopsie verlässlich diagnostiziert werden, sind spezielle Formen der Blutarmut (Anämie), verschiedene Arten der Leukämie, bei der eine Erkrankung der weißen Blutkörperchen vorliegt und eine Verminderung der blutbildenden Zellformen (Knochenmark-Aplasie).

Auch die umgekehrte Variante, die Vermehrung aller Zellsysteme (Polycythaemia vera) wird auf diese Weise festgestellt. Mediziner weisen Tochtergeschwülste bestimmter Tumorarten wie Brustkrebs und Prostatakrebs nach, die sich im Knochenmark anreichern können. Auch Erkrankungen des lymphatischen Systems wie Lymphome, werden mit Hilfe dieses Eingriffes diagnostiziert. Vorzugsweise wird eine Stanzbiopsie der Beckenknochen, meistens am hinteren Beckenkamm, vorgenommen. Im Fall von intensiv-medizinisch betreuten Patienten weichen Ärzte auch auf den vorderen Beckenkamm aus. Die sternale Knochenmarkpunktion erfolgt nur in Ausnahmefällen, wenn der hintere Beckenkamm auf Grund starken Übergewichts nicht mehr zu ertasten ist.

Die gewonnenen Zellen aus dem Entnahmematerial werden mikroskopisch untersucht und geben Auskunft über Zelldichte und Anzahl der einzelnen Zelltypen (Blutplättchen, weiße und rote Blutkörperchen). Die Punktionsstelle wird mit einem Pflaster verklebt. Der Patient bekommt ein kleines Sandsäckchen unter den hinteren Beckenbereich geschoben, auf dem er eine Zeitlang verweilen muss, um die Blutung zu stoppen.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Ein Schwerpunkt der Hämatologie ist die Entnahme von Gewebe- und Blutproben, um die anschließende Diagnostik zu erleichtern, denn die Mediziner gewinnen aus der Charakterisierung von Gewebezellen und der Analyse von Blutbestandteilen wichtige Erkenntnisse zur Beurteilung bösartiger Erkrankungen. Die Blut- oder Gewebeentnahme ist in vielen Fällen der erste Schritt zur Diagnose und Behandlung vieler Krebserkrankungen. Die Differenzierung des Blutbildes erfolgt durch eine gewöhnliche Blutabnahme.

Unter dem Mikroskop können die Ärzte krankhaft veränderte Zellen erkennen. Bei der Knochenmarkbiopsie entnehmen die Mediziner das Knochenmark aus dem hinteren Beckenkamm, weil an dieser Stelle das Risiko einer Verletzung umliegender Organe am geringsten ist. Der Patient liegt mit angewinkelten Beinen auf der Seite oder in gestreckter Bauchlage. Die Punktion des Brustbeins erfolgt in Rückenlage. Die Punktionsstelle wird desinfiziert und lokal betäubt. Eine Punktionsnadel wird durch die Haut und die Knochensubstanz ins Knochenmark eingeführt. An dieser Punktionsstelle wird ein kleiner Knochenmarkzylinder (Stanzbiopsie) entnommen. Alternativ erfolgt die Entnahme über eine auf der Punktionsnadel aufgesetzte Spritze, mit der eine geringe Menge Knochenmark durch einen kurzen, kräftigen Zug abgesaugt wird (Aspiration).

Von der Sternal-Punktion sehen Mediziner in der Regel ab, weil sie schmerzhafter ist als eine Gewebeentnahme aus dem hinteren Beckenkamm. Es besteht ein größeres Verletzungsrisiko der umliegenden Organe des Brustkorbes wie Herz und Lunge, sowie der großen Blutgefäße in unmittelbarer Nähe der Einstichnadel. Ein Beruhigungs- oder Schmerzmittel ist normalerweise nicht notwendig, kann jedoch auf Wunsch des Patienten verabreicht werden. Die Untersuchung des gewonnenen Materials erfolgt gegebenenfalls durch molekulargenetische oder immunologische Zusatzuntersuchungen.

Wird eine Tumorerkrankung durch die Knochenmarkpunktion diagnostiziert, kann sich die sogenannte Staging-Diagnostik an den Erstbefund anschließen. Diese umfasst Untersuchungen, die eine Tumorerkrankung oder Leukämie in verschiedene Stadien einteilen. Neben der physiologischen Untersuchung ist die bildgebende Diagnostik (Mammografie, Computertomographie, Sonografie, Kernspintomografie, nuklear-medizinische Untersuchungen, PET-CT) möglich. Endoskopie (Spiegelung), Laparoskopie (Bauchspiegelung) oder Endosonografie ergänzen die vorhergehenden Untersuchungen, wenn es erforderlich ist. Dieser Eingriff wird häufig ambulant durchgeführt. Die Mediziner weisen ihre Patienten darauf hin, sich in den Stunden nach der Punktion keinen körperlichen Belastungen auszusetzen und auf eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr innerhalb der nächsten 24 Stunden zu verzichten.

Die Knochenmarkbiopsie ist ein Eingriff, der in aller Regel komplikationsarm verläuft. Dennoch weisen die Mediziner ihre Patienten vor dem Eingriff auf mögliche Komplikationen hin, die jedoch nur selten auftreten. Bei der Vergabe von Beruhigungs- und Schmerzmitteln kann es zu Unregelmäßigkeiten der Atemfunktion kommen. In der unmittelbaren Umgebung der Punktionsstelle kann es zu Blutergüssen und Nachblutungen kommen. Eine Verletzung der umliegenden Organe, Nerven, Weichteile oder Haut ist möglich.

Vorbereitung auf die Punktion

Vor dem Eingriff steht ein ärztliches Aufklärungsgespräch, in dem Anlass, Ablauf und mögliche Komplikationen erläutert werden und der Patient seine Einwilligung gibt. Erfragt werden dabei vor allem Vorerkrankungen, bekannte Blutungsneigungen, Allergien gegen Betäubungsmittel oder Desinfektionsmittel sowie eine mögliche Schwangerschaft.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Gerinnung. Wer gerinnungshemmende Medikamente einnimmt – etwa Antikoagulanzien oder Mittel, die die Verklumpung der Blutplättchen hemmen –, muss das dem behandelnden Arzt mitteilen. Ob ein solches Medikament vor der Punktion pausiert wird und wie lange, entscheidet ausschließlich der behandelnde Arzt; ein eigenmächtiges Absetzen kann gefährlich sein. In vielen Fällen werden vorab ein Blutbild und Gerinnungswerte bestimmt.

Nüchtern bleiben muss man für eine Knochenmarkpunktion in örtlicher Betäubung in der Regel nicht. Anders ist es, wenn zusätzlich eine Sedierung geplant ist: Dann gelten die üblichen Vorgaben zur Nahrungs- und Flüssigkeitskarenz, und der Patient sollte sich abholen lassen, weil er danach für den Rest des Tages weder selbst fahren noch Maschinen bedienen darf. Bequeme Kleidung ist sinnvoll, weil der Beckenbereich frei zugänglich sein muss.

Wer die Untersuchung durchführt

Durchgeführt wird die Knochenmarkpunktion von Ärztinnen und Ärzten mit entsprechender Erfahrung, in aller Regel aus der Hämatologie und Onkologie, unterstützt von einer Assistenz, die das Material entgegennimmt und die Ausstriche anfertigt. Der Rahmen ist meist eine hämatologisch-onkologische Schwerpunktpraxis oder die Ambulanz einer Klinik; der Eingriff selbst erfordert keinen Operationssaal, wohl aber sterile Bedingungen. Die Beurteilung der Präparate übernimmt anschließend ein Labor mit entsprechender Ausrichtung, häufig gemeinsam von Hämatologie und Pathologie – die Ausstriche werden zellkundlich, der Gewebezylinder feingeweblich befundet. Bei seltenen oder schwer einzuordnenden Krankheitsbildern wird das Präparat zusätzlich an ein spezialisiertes Referenzzentrum versandt, was den endgültigen Befund verzögern kann. Für die Patientin oder den Patienten bedeutet das eine Wartezeit, die als belastend empfunden werden kann, im Ergebnis aber die Sicherheit der Einordnung erhöht.

Wie sich der Eingriff anfühlt

Die örtliche Betäubung wirkt zuverlässig auf Haut, Unterhaut und Knochenhaut. Das Innere des Knochens selbst lässt sich dagegen nicht betäuben. Daraus erklärt sich, was Patienten typischerweise berichten: Das Setzen der Betäubung brennt kurz, das Vorschieben der Nadel durch die harte Knochenrinde wird als kräftiger Druck empfunden, und das Absaugen des flüssigen Marks löst einen kurzen, ziehenden oder saugenden Schmerz aus, der nur wenige Augenblicke anhält. Die Entnahme des Gewebezylinders geht eher mit einem drehenden Druckgefühl einher.

Der eigentliche Eingriff ist kurz; der größere Teil der Zeit entfällt auf Lagerung, Desinfektion und das Einwirken der Betäubung. Wer sehr ängstlich ist oder schon einmal bei ärztlichen Eingriffen zum Kreislaufkollaps geneigt hat, sollte das vorher ansprechen – ein beruhigendes Medikament oder eine leichte Sedierung ist möglich. Bei Kindern wird die Knochenmarkpunktion aus diesem Grund in aller Regel in Sedierung oder Narkose durchgeführt.

Was im Labor mit der Probe geschieht

Aus dem flüssigen Mark werden Ausstriche auf Objektträger angefertigt, gefärbt und unter dem Mikroskop beurteilt. Diese zellkundliche Betrachtung zeigt, welche Zellreihen in welchem Verhältnis vertreten sind, ob die Reifung der Zellen geordnet abläuft und wie hoch der Anteil unreifer Vorstufen (Blasten) ausfällt.

Der Gewebezylinder aus der Stanzbiopsie wird entkalkt, in dünne Scheiben geschnitten, gefärbt und feingeweblich untersucht (Histologie). Erst diese Aufarbeitung erlaubt eine Aussage über den räumlichen Aufbau des Marks: über das Verhältnis von blutbildendem Gewebe zu Fettmark, über eine herdförmige Verteilung von Tumorzellen und über eine Vermehrung von Bindegewebsfasern, die dem Ausstrich vollständig entgeht.

Je nach Fragestellung kommen weitere Verfahren hinzu. Die Immunphänotypisierung ordnet Zellen anhand ihrer Oberflächenmerkmale bestimmten Reihen und Reifungsstufen zu. Chromosomen- und molekulargenetische Untersuchungen suchen nach typischen Veränderungen des Erbmaterials, die für die Einordnung einer Leukämie oder eines myelodysplastischen Syndroms und für die Wahl der Behandlung von Bedeutung sind. Sonderfärbungen machen unter anderem die Eisenspeicher des Marks sichtbar. Die Befunde liegen unterschiedlich schnell vor: Die mikroskopische Beurteilung ist vergleichsweise rasch verfügbar, genetische Untersuchungen brauchen deutlich länger.

Wenn sich kein Mark gewinnen lässt

Gelegentlich lässt sich trotz korrekt liegender Nadel kein flüssiges Mark ansaugen. Die Fachsprache nennt das eine trockene Punktion (Punctio sicca). Sie ist kein reines Missgeschick, sondern selbst ein Hinweis: Ursache kann eine Vermehrung von Bindegewebsfasern im Mark sein, eine so dichte Zellfülle, dass sich nichts absaugen lässt, oder ein technischer Grund wie eine verstopfte Nadel.

In diesen Fällen ist die Stanzbiopsie unverzichtbar, weil nur sie das Gewebe im Zusammenhang zeigt. Aus diesem Grund werden Aspiration und Stanzbiopsie häufig von vornherein in einer Sitzung kombiniert – der Patient wird dafür nur einmal gelagert und betäubt.

Was der Befund bedeutet

Ein auffälliger Befund bestätigt oder verwirft nicht nur einen Verdacht, sondern ordnet die Erkrankung ein: Welche Zellreihe ist betroffen, wie weit ist die gesunde Blutbildung verdrängt, welche genetischen Veränderungen liegen vor? Bei einem multiplen Myelom oder einem Lymphom dient die Punktion zusätzlich der Frage, ob das Knochenmark mitbefallen ist – eine Angabe, die in die Stadieneinteilung eingeht. Im Verlauf einer Behandlung wird die Punktion wiederholt, um zu prüfen, ob die Therapie angesprochen hat.

Ein unauffälliger Befund ist vorsichtiger zu lesen. Die Punktion liefert eine Stichprobe aus einer eng umgrenzten Stelle des Skeletts. Ist ein Knochenmark nur herdförmig befallen, kann die Nadel einen solchen Herd verfehlen. Ein unauffälliges Ergebnis schließt eine Erkrankung deshalb nicht in jedem Fall aus. Bleibt der klinische Verdacht bestehen, kann die Punktion an anderer Stelle wiederholt oder durch bildgebende Verfahren ergänzt werden. Der Befund wird immer im Zusammenhang mit den Beschwerden, dem Blutbild und den übrigen Untersuchungsergebnissen bewertet.

Nachsorge und Verhalten nach dem Eingriff

Nach der Punktion wird die Einstichstelle komprimiert und mit einem Verband versorgt. Der Patient bleibt noch eine Weile unter Beobachtung, bevor er nach Hause gehen kann; bei ausgeprägter Blutungsneigung oder sehr niedriger Zahl an Blutplättchen wird diese Überwachung verlängert.

Der Verband sollte zunächst trocken bleiben. Wann wieder geduscht, gebadet oder Sport getrieben werden darf, richtet sich nach der ärztlichen Anweisung. Ein leichter Wundschmerz an der Einstichstelle über einige Tage und ein kleiner Bluterguss sind nicht ungewöhnlich.

Ärztlicher Rat ist dagegen einzuholen, wenn die Einstichstelle anhaltend nachblutet, wenn die Schmerzen zunehmen statt abzuklingen oder wenn Rötung, Schwellung, Überwärmung oder Fieber auftreten. Solche Zeichen können auf eine Wundinfektion hindeuten; sehr selten kann sich eine Entzündung des Knochens (Osteomyelitis) entwickeln.

Abgrenzung zu ähnlichen Eingriffen

Die Knochenmarkpunktion wird gelegentlich mit der Lumbalpunktion verwechselt. Diese entnimmt Nervenwasser aus dem Wirbelkanal unterhalb des Rückenmarkendes und hat mit der Blutbildung nichts zu tun. Beide Eingriffe verwenden eine Nadel und werden am Rumpf durchgeführt – damit endet die Gemeinsamkeit.

Auch von der gewöhnlichen Blutprobe ist die Punktion klar zu trennen. Das Blutbild zeigt die fertigen Zellen, die bereits in den Kreislauf entlassen wurden, und beantwortet damit die Frage, ob zu wenige, zu viele oder auffällig veränderte Zellen unterwegs sind. Woran es liegt, zeigt erst der Blick auf die Produktionsstätte. Die Bestimmung der Gewebemerkmale für eine geplante Übertragung von Stammzellen erfolgt ebenfalls nicht aus dem Knochenmark, sondern aus einer Blutprobe oder einem Abstrich der Wangenschleimhaut.

Schließlich ist die diagnostische Punktion von der Entnahme im Rahmen einer Knochenmarkspende zu unterscheiden. Der Ort ist derselbe, das Ziel ein anderes: Dort wird in Vollnarkose eine größere Menge Mark zur Übertragung auf einen Empfänger gewonnen, hier eine kleine Probe zur Untersuchung. Wie das gewonnene Material anschließend eingesetzt wird, beschreibt der Artikel zur Knochenmarktransplantation.

Quellen

  • Kreuzer, K.-A. (Hrsg.): Referenz Hämatologie.
    ISBN: 9783132400535
  • Berger, D. P., Engelhardt, M., Duyster, J.: Das Rote Buch – Hämatologie und Internistische Onkologie.
    ISBN: 9783609512242
  • Andreesen, R., Heimpel, H. (Hrsg.): Klinische Hämatologie.
    ISBN: 9783437295904
  • Eucker, J., Scholz, C. (Hrsg.): Facharztwissen Hämatologie Onkologie.
    ISBN: 9783437212079
  • Herold, G.: Innere Medizin 2026.
    ISBN: 9783982116655

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