Nasenfurunkel
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 20. August 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Ein Nasenfurunkel ist meist sehr schmerzhaft. Wegen seiner Lage in der sogenannten Gefahrenzone des Gesichts gehört es anders als ein Furunkel an anderen Körperstellen immer in ärztliche Behandlung: Von hier aus kann sich die Entzündung über die Gesichtsvenen ins Schädelinnere ausbreiten. Rechtzeitig und antibiotisch behandelt heilt es dagegen in der Regel folgenlos ab.
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Was ist ein Nasenfurunkel?
Ein Nasenfurunkel entsteht zumeist aus einer Entzündung der Haarfollikel an der Nasenspitze oder dem Naseneingang. Haarfollikel sind Teile der Haarwurzeln und werden auch Haarbalg genannt. Entzündet sich ein solcher Haarbalg, spricht man von einer Follikulitis.
Auch Nasensteg, Nasenrücken und Oberlippe können von einem Nasenfurunkel betroffen sein. Ein zentraler Eiterpfropf wird von einer geröteten, schmerzhaften und harten Schwellung umgeben, die einige Zentimeter groß sein kann.
Ursachen
Durch minimale Verletzungen der Haut können die Erreger in tiefere Gewebe vordringen, wo sie Entzündungen auslösen. Durch Kratzen oder Ausquetschen können sich kleinere Entzündungen verschlimmern und über das umgebende Gewebe ausbreiten. Vereitert und verflüssigt sich das Gewebe im Zentrum der Entzündung, entsteht ein Nasenfurunkel.
Entzünden sich mehrere nebeneinander liegende Haarfollikel, nennt man dies Karbunkel. Personen mit einer Abwehrschwäche wie bei Diabetes mellitus, einem Immundefekt, einer HIV-Infektion oder anderen chronischen Infekten haben ein erhöhtes Risiko für eine Furunkelbildung.
Symptome, Beschwerden & Anzeichen
Ein Nasenfurunkel ist ein entzündeter Knoten im Bereich der Nase. Die Wucherung kann dabei in der Nase oder auf der Nase auftreten, je nachdem, welche Ursache ihr zugrunde liegt. Typischerweise ruft ein Furunkel an anderen Körperstellen keine größeren Beschwerden hervor. Die Betroffenen verspüren jedoch Schmerzen und ein Druckgefühl im betroffenen Bereich. Im Bereich der Nase ist ein Furunkel wegen der straffen Haut und der dichten Nervenversorgung häufig ausgesprochen schmerzhaft.
Das Furunkel und die umliegende Region fühlen sich heiß an und sind stark gerötet. Ein Nasenfurunkel kann eine Größe von wenigen Millimetern bis zwei Zentimeter erreichen. Die Wucherung wächst im Verlauf der Erkrankung an und füllt sich mit Eiter. Nach einigen Tagen öffnet sich das Furunkel schließlich und die Flüssigkeit fließt ab.
Wird die Wunde anschließend nicht ausreichend versorgt, kann sich erneut ein Furunkel bilden. Zudem besteht das Risiko einer ernsten Infektion. Begleitend zu den lokalen Beschwerden stellen sich bei einem Nasenfurunkel Fiebersymptome wie eine erhöhte Körpertemperatur und Abgeschlagenheit ein.
Die Erkrankten fühlen sich erschöpft und sind weniger leistungsfähig. Kleine Furunkel verursachen oft keine Allgemeinsymptome und bilden sich mitunter zurück, ohne sich zu öffnen. Auch sie gehören im Gesicht jedoch ärztlich beurteilt, weil sich hier aus einem zunächst harmlos wirkenden Befund eine schwere Infektion wie eine Superinfektion oder Sepsis entwickeln kann.
Diagnose & Verlauf
Ein Nasenfurunkel ist leicht zu erkennen an der geröteten, geschwollenen und schmerzhaften Nasenregion. Die betroffene Stelle ist zudem äußerst druckempfindlich und spannt.
Beim Sprechen oder Kauen verschlimmert sich der Schmerz. Alles beginnt mit einer kleinen roten Pustel, in deren Mitte ein Haar sitzt. Die Pustel kann sich zu einem Furunkel auswachsen. Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl können die Erkrankung begleiten. Eventuell führt der Arzt eine Endoskopie durch, das heißt er untersucht das Naseninnere mit einem Endoskop.
Schwere, teilweise lebensbedrohliche Komplikationen können entstehen, wenn sich die Entzündung entlang der Venen Richtung Auge und schließlich zum Gehirn ausbreitet. Möglich ist dieser Weg, weil die Gesichtsvene am inneren Augenwinkel (Vena angularis) eine klappenlose Verbindung zu den Blutleitern im Schädelinneren besitzt. Dadurch kann ein Blutgerinnsel in den Hirnvenen entstehen; betrifft es den Blutleiter hinter der Augenhöhle, spricht man von einer Sinus-cavernosus-Thrombose. Der Hirninnendruck steigt, was zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Lähmungserscheinungen, Bewusstseinsstörungen und Krampfanfällen führen kann. Im schlimmsten Fall führt eine Thrombose in den Gehirnvenen zu einem Schlaganfall. Um eine solche Thrombose auszuschließen, wird eine Magnetresonanztomographie (MRT) mit Darstellung der Hirnvenen durchgeführt; eine Ultraschalluntersuchung ist dafür nicht geeignet, weil die Blutleiter im Schädelinneren damit nicht einsehbar sind.
Weiterhin kann eine Ausbreitung der Eitererreger zum Gehirn zu einer Hirnhaut- oder Venenentzündung führen. Eine weitere mögliche Komplikation ist eine Blutvergiftung, wenn die Bakterien in die Blutbahn gelangen. Auch die Lymphgefäße können sich entzünden und schmerzhaft anschwellen.
Komplikationen
Häufig entsteht zusätzlich ein Juckreiz, sodass ständiges Kratzen sogar eine offene Wunde hervorrufen kann. Wenn eine offene Wunde bereits entstanden ist, dann besteht die akute Gefahr einer Entzündung. Bei dieser Komplikation ist höchste Vorsicht geboten, denn unter gewissen Umständen kann es zur Bildung von Eiter kommen. Wenn an der offenen Wunde Eiterflüssigkeit zu erkennen ist, dann darf ein Besuch beim Arzt nicht auf die lange Bank geschoben werden.
Bleibt eine Behandlung aus, kann es im schlimmsten Fall zu einer Blutvergiftung kommen. Eine solche Blutvergiftung ist mit erheblichen Komplikationen verbunden, sodass es im schlimmsten Fall sogar zum Tod kommen kann. Mit entsprechenden Medikamenten können die oben genannten Komplikationen frühzeitig vermieden werden. Der rechtzeitige Gang zum Arzt ist daher ratsam.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Ein Furunkel im Gesicht gehört anders als ein Furunkel an anderen Körperstellen immer in ärztliche Behandlung, und zwar von Anfang an. Die Nase liegt in der sogenannten Gefahrenzone zwischen Oberlippe und Nasenwurzel: Von hier aus kann die Entzündung über die Gesichtsvenen ins Schädelinnere verschleppt werden. Eine Rötung der Haut sowie eine leichte Schwellung gehören zwar zum Krankheitsverlauf, ersetzen aber nicht die ärztliche Beurteilung. Auch ein Furunkel, das sich innerhalb weniger Tage von selbst öffnet, sollte deshalb ärztlich kontrolliert werden. Nehmen die Beschwerden zu oder schränken sie den Betroffenen stark ein, ist umgehend ärztlicher Rat einzuholen.
Auch bei einer erhöhten Körpertemperatur, Abgeschlagenheit, Müdigkeit sowie einer Sensibilitätsstörung ist ein Arzt aufzusuchen. Werden leichte Berührungen als unangenehm empfunden oder stellen sich die Beschwerden in einer Ruheposition ein, verweist dies auf eine gesundheitliche Beeinträchtigung, die diagnostiziert und behandelt werden muss. Ein ungewöhnlicher Geschmack im Mund, die anhaltende Bildung von Eiter oder Störungen der Atmung sind einem Arzt vorzustellen. In schweren Fällen droht dem Betroffenen ohne eine ärztliche Versorgung eine Blutvergiftung und damit eine potentielle Gefährdung seines Lebens.
Ein Notfall liegt vor, wenn zu dem Furunkel Fieber mit Schüttelfrost, eine Schwellung des Augenlids, ein hervortretender Augapfel, Doppelbilder, heftige Kopfschmerzen oder eine Bewusstseinstrübung hinzukommen. Diese Anzeichen sprechen für eine Ausbreitung der Entzündung ins Schädelinnere. In diesem Fall ist sofort der Notruf 112 zu wählen.
Behandlung & Therapie
Furunkel an anderen Körperstellen heilen häufig nach einigen Tagen von selbst wieder ab. Ein Nasenfurunkel wird wegen seiner gefährlichen Lage dagegen grundsätzlich mit Antibiotika behandelt, die die bakteriellen Erreger bekämpfen.
Der Wirkstoff wird als Salbe, in Tablettenform oder in schweren Fällen als Infusion verabreicht. Bei einem Furunkel im Gesicht genügt eine Salbe allein nicht; das Antibiotikum wird hier immer zusätzlich als Tablette oder Infusion gegeben. Gleichzeitig müssen Nase und Oberlippe möglichst ruhig gestellt werden. Der Patient sollte daher möglichst wenig bis gar nicht sprechen und auch nicht kauen, weshalb für eine gewisse Zeit nur breiige Kost gegessen werden darf.
Kühlende alkoholhaltige Umschläge lindern die Schwellung. Weiterhin können schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente verabreicht werden. Bei Bedarf werden die Haare am Naseneingang gekürzt. Alternative Behandlungsmethoden sind keimhemmende pflanzliche oder zinkhaltige Salben, sowie homöopathische Mittel zur Stärkung des Immunsystems und Anregung der Selbstheilungskräfte. Diese Mittel können die antibiotische Behandlung eines Nasenfurunkels jedoch nicht ersetzen; für homöopathische Mittel liegt kein Wirksamkeitsnachweis vor. Das Nasenfurunkel sollte keinesfalls berührt oder gar aufgekratzt, gedrückt und ausgequetscht werden, da die Bakterien sonst in das Gewebe und in die Blutbahn gepresst werden können.
Ist das Nasenfurunkel sehr groß oder treten Komplikationen auf, ist eine stationäre Behandlung im Krankenhaus erforderlich. Eventuell kann ein chirurgischer Eingriff nötig sein. Dabei wird das Nasenfurunkel aufgeschnitten, damit der Eiter abfließen kann. Blutverdünnende Medikamente verhindern die Bildung von Blutgerinnseln. Damit die Erreger nicht zum Gehirn gelangen können, kann die Gesichtsvene am inneren Augenwinkel kurzzeitig unterbunden werden. Diese Venenunterbindung war früher üblich; heute wird sie dank der wirksamen Antibiotika nur noch in seltenen Ausnahmefällen durchgeführt.
Aussicht & Prognose
Ein Nasenfurunkel heilt bei rechtzeitiger Behandlung rasch wieder ab. Große Furunkel hinterlassen manchmal eine kleine, eingezogene Narbe. Selten breitet sich die Entzündung aus und ruft Komplikationen hervor. Insbesondere bei einem schwachen Immunsystem besteht das Risiko einer größeren Infektion und Folgebeschwerden wie die Lymphknotenentzündung oder die Lymphbahnentzündung. Infolge eines Nasenfurunkels kann sich zudem eine Sepsis entwickeln.
Durch Furunkel im Gesicht kann es zu einer Entzündung der Augenhöhlen oder zu einer Hirnhautentzündung kommen. Bei rechtzeitiger antibiotischer Behandlung ist die Prognose auf eine zügige Abheilung des Furunkels jedoch gut. Der Patient ist in der Regel nach wenigen Wochen beschwerdefrei, sofern er die verordneten Arzneimittel einnimmt und das Furunkel ordnungsgemäß pflegt. Dann öffnet sich die Eiterbeule und der Inhalt tritt aus. Anschließend klingt die Entzündung ab und die Beschwerden gehen zurück.
Durch Drücken oder Quetschen an dem Furunkel wird die Gefahr von Infektionen und Narbenbildung vergrößert. Ein schlecht abheilendes Nasenfurunkel entwickelt sich oftmals zu einer Furunkulose, also immer wiederkehrenden Furunkeln, welche die Haut dauerhaft schädigen und Narben hervorrufen können. Die Lebensqualität wird durch ein Nasenfurunkel nur zeitweise eingeschränkt. Ein normal abheilendes Furunkel hat keine langfristigen Auswirkungen auf das Wohlbefinden.
Vorbeugung
Erste Maßnahme zur Vorbeugung von Nasenfurunkeln ist eine ausgeprägte Hygiene. Besonders wer zu Pickeln neigt, sollte Bettwäsche und Handtücher regelmäßig wechseln. Wer unter einer Zuckerkrankheit leidet, sollte auch zur Vorbeugung von Nasenfurunkeln stets auf einen gut eingestellten Blutzuckerspiegel achten. Nach der Gesichtsrasur ist eine Desinfizierung zum Beispiel mit Aftershave oder Gesichtswasser angeraten.
Nachsorge
Sobald das Nasenfurunkel abgeheilt ist, werden Maßnahmen der Nachsorge bedeutsam. Diese sind mit dem behandelnden Arzt abzustimmen, um keinen erneuten Ausbruch der Krankheit zu provozieren oder anderweitige Beschwerden zu verursachen. Wichtig ist zunächst, den Heilungsprozess erfolgreich abzuschließen und das geschwächte Immunsystem zu stärken. Eine vitaminreiche Ernährung ist dabei hilfreich, ebenso wie die Unterstützung der Darmflora nach Antibiotikatherapie.
Im Bereich des abgeheilten Furunkels können Salben dabei helfen, eine unschöne Narbenentstehung zu vermeiden oder zu verringern. Zur Nachsorge gehört auch, die Hygiene im Gesichts- und Nasenbereich zu überdenken und gegebenenfalls zu verändern, um Nasenfurunkeln in Zukunft vorzubeugen. Patienten vermeiden es im Idealfall, sich unnötig mit den Händen ins Gesicht zu greifen, insbesondere dann, wenn die Hände nicht frisch gewaschen sind.
Denn durch solches Verhalten gelangen Krankheitserreger an die Nase und können einen neuen Furunkel hervorrufen. Insbesondere für Männer gilt, die Hygiene nach dem Rasieren anzupassen. Aftershaves mit Alkohol desinfizieren die Haut und beugen Infektionen vor. Bei einem komplikationsreichen Nasenfurunkel gehört zur Nachsorge auch, Kontrolltermine beim Arzt wahrzunehmen und Infektionen im Gehirn auszuschließen.
Untersuchungen der Blutwerte einige Wochen nach Abheilen des Nasenfurunkels können zu diesem Zweck sinnvoll sein. Sobald sich erste Anzeichen eines neuen Furunkels zeigen, suchen die Patienten sofort einen Arzt auf.
Das können Sie selbst tun
Alle Selbsthilfemaßnahmen sind bei einem Nasenfurunkel nur begleitend sinnvoll und ersetzen die ärztliche Behandlung nicht. An dem Furunkel darf keinesfalls gedrückt, gequetscht oder mit einer Nadel hantiert werden, weil die Erreger dadurch in die Blutbahn und über die Gesichtsvenen ins Schädelinnere gelangen können. Solange das Furunkel besteht, sollten außerdem Sprechen und Kauen so weit wie möglich eingeschränkt und weiche Kost gegessen werden, damit die Nasen- und Oberlippenregion ruhig gestellt bleibt.
Solange das Furunkel besteht, sollten Nasenspülungen, Inhalationen und jede Manipulation im Naseneingang unterbleiben, weil die Region ruhig gestellt bleiben muss. Das gilt auch für Hausmittel wie das Spülen der Nase mit Kamille oder das Inhalieren mit Kamillenblüten und Brennnessel. Sinnvoll sind stattdessen die konsequente Einnahme des verordneten Antibiotikums, weiche Kost und weitgehendes Schweigen. In der unmittelbaren Nähe des Betroffenen kann ein Gefäß mit frisch gehackten Zwiebeln und Knoblauch aufgestellt werden. Einige tiefe Atemzüge der ätherischen Dämpfe werden von manchen Betroffenen als wohltuend empfunden; eine heilende Wirkung ist für sie nicht belegt.
Auf eine starke Druckausübung beim Ausschnauben ist zu verzichten, damit keine weiteren Beschädigungen der Gefäße oder Nasenwände entstehen. Gleichzeitig sollte das Hochziehen des Nasensekrets vermieden werden. Aufenthalte in einer staubigen Umgebung oder in einer mit Schadstoffen angereicherten Luft sind nicht zu empfehlen. Sie fördern die Zufuhr von Kleinstpartikeln in die Nase, die eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes auslösen können.
Um eine Austrocknung der Schleimhäute zu vermeiden, ist der Konsum von ausreichend Flüssigkeit notwendig. Feuchte Kompressen auf dem Nasenrücken, etwa mit Heilerde, Kamille oder Brennnesseltee, sind während der akuten Entzündung dagegen nicht zu empfehlen; ob eine kühlende Auflage im Einzelfall sinnvoll ist, entscheidet der behandelnde Arzt. Ätherische Öle wie Teebaumöl gehören nicht auf die entzündete Gesichtshaut, da sie zusätzlich Kontaktallergien auslösen können.
Quellen
- Probst, R., Grevers, G., Iro, H.: Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde.
ISBN: 9783131521231
- Reiß, M. (Hrsg.): Facharztwissen HNO-Heilkunde.
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- Moll, I. (Hrsg.): Duale Reihe Dermatologie.
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- Plewig, G., Ruzicka, T., Kaufmann, R., Hertl, M. (Hrsg.): Braun-Falco's Dermatologie, Venerologie und Allergologie.
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- Jung, N., Rieg, S. (Hrsg.): Klinikleitfaden Infektiologie.
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