Pärchenegel

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 1. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Pärchenegel, unter anderem als Erreger der Bilharziose (Schistosomiasis) bekannt, sind parasitisch lebende getrenntgeschlechtliche Saugwürmer, die einen Generationenwechsel über eine bestimmte Süßwasserschnecke durchlaufen. Das deutlich dünnere Weibchen verbleibt nach der Kopulation lebenslang in einer dafür ausgebildeten Bauchfalte des Männchens. Krankheitsauslösend sind nicht die adulten Würmer, die sich im Venensystem von Bestandteilen des Bluts ernähren, sondern ihre Eier, die die Blutbahn verlassen, Organe befallen und Immunreaktionen auslösen.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Pärchenegel?

Paerchenegel
Die Schistosomiasis wird hauptsächlich durch die Eier der Würmer verursacht, von denen ein Teil über Urin oder Stuhl ausgeschieden wird. Ein weiterer Teil verbleibt zunächst im Körper und kann in Leber, Darm oder andere Organe eindringen.
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Pärchenegel (Schistosoma) bilden eine Gattung innerhalb der Klasse der Saugwürmer; die zugehörige Familie umfasst über 80 bekannte Arten. Es handelt sich um die einzige Gruppe getrenntgeschlechtlich lebender Saugwürmer. Das viel dünnere Weibchen bleibt nach der Kopulation lebenslang in einer Hauttasche des Männchens.

Die Würmer befinden sich vorwiegend im venösen Blutgefäßsystem des Darms oder der Harnblase ihrer Endwirte. Sie ernähren sich parasitisch von Blutbestandteilen und erreichen eine Länge von bis zu 20 Millimetern. Je nach Art produzieren die Weibchen täglich 100 bis 3.000 Eier, die die Blutbahnen verlassen und in bestimmte Organe einwandern oder über Urin und Stuhl ausgeschieden werden.

Aus den ausgeschiedenen Eiern entwickeln sich Wimpernlarven, die für ihre weitere Entwicklung auf einen spezifischen Zwischenwirt angewiesen sind. Meist handelt es sich dabei um bestimmte Arten von Posthornschnecken. Die Larven entwickeln sich im Zwischenwirt zur Muttersporozyste, die anschließend eine große Menge von Tochtersporozysten bildet. Die Sporozysten wachsen in der Mitteldarmdrüse der Schnecke zu Gabelschwanzcercarien heran.

Sobald die ausgeschiedenen und im Wasser frei schwimmenden Cercarien mit ihrem Endwirt in Kontakt kommen, dringen sie durch die Haut ein und entwickeln sich zu adulten Würmern. Als Endwirt kommen je nach Art Menschen und andere Säugetiere sowie Wasservögel oder Krokodile in Frage.

Vorkommen, Verbreitung & Eigenschaften

Schistosoma mansoni und Schistosoma haematobium sind als Erreger der Bilharziose (Schistosomiasis) die wichtigsten und bekanntesten Vertreter der Pärchenegel, von denen es insgesamt fünf humanpathogene Arten gibt. Bilharziose ist vor allem im tropischen Afrika weit verbreitet; lange Zeit galt das auch für nahezu das gesamte Niltal. In Ägypten haben landesweite Behandlungsprogramme die Zahl der Infektionen seit den 1990er Jahren jedoch stark gesenkt.

Schistosoma mansoni ist für seinen Generationenwechsel auf eine bestimmte Posthornschnecke angewiesen, die vor allem in stehenden und langsam fließenden Gewässern zu finden ist. Schistosoma haematobium, die zweite Art eines Pärchenegels mit hoher Humanpathogenität, stellt ebenfalls in einigen tropischen Regionen Afrikas ein hohes Infektionsrisiko für die Bevölkerung dar. Als Zwischenwirt dient eine bestimmte Art von Bulinus-Schnecken.

Ein weiterer pathogener Pärchenegel, Schistosoma japonicum, kommt in einigen Regionen Ostasiens als Erreger der Darmbilharziose vor. In Europa und Nordamerika kamen lange Zeit nur verwandte Gattungen derselben Familie vor, die ausschließlich in Entenvögeln parasitieren. Allerdings dringen in verseuchten Badeseen etwaig vorhandene Cercarien auch in die Haut von Menschen ein. Sie sterben zwar anschließend ab, können aber eine unangenehm juckende Badedermatitis verursachen. Seit 2011 traten darüber hinaus auch in Europa Infektionen mit Schistosoma haematobium auf, die auf einen Übertragungsherd am korsischen Fluss Cavu zurückgehen.

Eine direkte Ansteckungsgefahr von Mensch zu Mensch besteht nicht, da die Wimpernlarven, die aus den Eiern entstehen, für ihre weitere Entwicklung und Umwandlung unbedingt auf ihren spezifischen Zwischenwirt angewiesen sind. Aus diesem Grund ist auch die weltweite Ausbreitung einzelner Arten von Schistosomen nicht ohne Weiteres möglich.


Krankheiten & Beschwerden

Die Schistosomiasis wird hauptsächlich durch die Eier der Würmer verursacht, von denen ein Teil über Urin oder Stuhl ausgeschieden wird. Ein weiterer Teil verbleibt zunächst im Körper und kann in Leber, Darm oder andere Organe eindringen. In seltenen Fällen ist auch das Zentralnervensystem betroffen.

Beispielsweise wandern die Larven von Schistosoma japonicum und Schistosoma mansoni nach dem Eindringen durch die Haut über den Blutkreislauf in die Lunge. Zwei bis zehn Wochen später kann das Katayama-Fieber auftreten. Es äußert sich durch Ödembildung, Fieber, trockenen Husten und weitere Symptome.

Je nach Erregertyp der Schistosomiasis sind hauptsächlich Leber, Blase oder Darm betroffen. Beim Durchqueren von Gewebe verursachen die Eier Entzündungsreaktionen des Immunsystems und setzen Reparaturmechanismen in Gang. Sie führen zur Bildung von fibrösen Granulomen. Das bedeutet, dass funktionales Organgewebe teilweise durch Bindegewebe ersetzt wird, das keine organspezifischen Aufgaben mehr übernehmen kann.

Wenn Organe wie Leber oder Milz betroffen sind, bilden sich fibröse Strukturen aus, und es kommt zu einer Erhöhung des Blutdrucks in der Pfortader und zu einer starken Vergrößerung der Milz.

Die größte Gefahr, an einer Schistosomiasis zu erkranken, besteht beim Baden in Gewässern, die mit aktiven Cercarien verseucht sind. Der Kontakt der Haut mit befallenem Süßwasser ist zugleich der einzige Infektionsweg für eine Schistosomiasis oder Bilharziose. In vielen Fällen sind die Eintrittsstellen, an denen die Larven durch die Haut eingedrungen sind, sichtbar. Häufig entsteht dort ein juckender Hautausschlag, der auf eingedrungene Cercarien hindeuten kann.

Die sicherste Vorbeugemaßnahme besteht darin, Gewässer, die bekanntermaßen mit Cercarien kontaminiert sind, nicht für Badezwecke oder Schwimmsport zu nutzen. Wenn Cercarien in die Haut eingedrungen sind, kann die weitere Entwicklung zu adulten Pärchenegeln kaum noch gestoppt werden.

Erst, wenn sich aus den Cercarien Pärchenegel entwickelt haben, die sich im venösen Gefäßsystem festgesetzt haben, ist eine medikamentöse Therapie möglich. Mittel der Wahl ist Praziquantel, das nur auf die erwachsenen Würmer wirkt. Unbehandelt kann die Schistosomiasis zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen. Vor allem können Leber, Milz, Lunge, Blase und Darm durch fibröse Gewebsveränderungen nachhaltige Schäden erleiden, die zum Teil lebensbedrohlich sind.

Die Zwischenwirtsschnecken

Jede Art der Pärchenegel ist auf eine bestimmte Gruppe von Süßwasserschnecken angewiesen, und diese Bindung entscheidet darüber, wo die Krankheit überhaupt auftreten kann. Schistosoma mansoni entwickelt sich in Posthornschnecken der Gattung Biomphalaria, Schistosoma haematobium in Schnecken der Gattung Bulinus. Für Schistosoma japonicum dient dagegen eine kleine, gedeckelte Schnecke der Gattung Oncomelania als Zwischenwirt, die anders als die beiden anderen nicht ausschließlich im Wasser lebt, sondern sich auch am feuchten Ufer und in bewässerten Feldern aufhält. Deshalb genügt bei dieser Art bereits der Kontakt mit durchnässtem Boden für eine Ansteckung, während die beiden afrikanischen Arten an offenes Wasser gebunden sind.

Im Inneren der Schnecke findet der entscheidende Vermehrungsschritt statt. Aus einer einzigen eingedrungenen Wimpernlarve gehen über die Zwischenstufen der Sporozysten sehr große Mengen von Gabelschwanzlarven hervor. Aus einem Ei wird auf diesem Weg eine Vielzahl infektionsfähiger Larven, ohne dass eine Befruchtung nötig wäre. Die befallene Schnecke stellt dabei in der Regel ihre eigene Fortpflanzung ein; der Parasit lenkt die Energie, die sie sonst in ihre Eier stecken würde, in seine eigene Vermehrung um.

Die Abgabe der Larven ins Wasser folgt einem Tagesrhythmus. Sie geschieht vor allem bei Helligkeit und Wärme, also zu den Stunden, in denen Menschen baden, waschen, Wasser holen oder in bewässerten Feldern arbeiten. Die freigesetzten Larven schwimmen anschließend nur begrenzte Zeit; finden sie in dieser Frist keinen Wirt, gehen sie zugrunde. Weil die Schnecken über Monate hinweg immer wieder Larven abgeben, bleibt ein einmal besiedeltes Gewässer über lange Zeiträume gefährlich.

Bewässerung, Stauseen und die Ausbreitung

Die Verbreitung der Bilharziose hat sich mehrfach dadurch verändert, dass Menschen Gewässer umgestaltet haben. Die Zwischenwirtsschnecken bevorzugen stehendes oder langsam fließendes, sonnenwarmes und pflanzenreiches Wasser. Genau solche Bedingungen entstehen in Bewässerungskanälen, an den Rändern von Stauseen und in bewässerten Feldern.

Das bekannteste Beispiel ist Ägypten. Mit dem Bau des Assuan-Hochdamms und der ganzjährigen Bewässerung, die er ermöglichte, veränderten sich die Verhältnisse im Niltal grundlegend: Der jährliche Wechsel von Überschwemmung und Trockenfallen entfiel, und die Kanäle führten nun das ganze Jahr über Wasser. In der Folge verschob sich auch das Verhältnis der beiden dort vorkommenden Arten zueinander. Erst breit angelegte Behandlungsprogramme haben die Infektionszahlen später wieder deutlich gesenkt.

Ähnliches ist andernorts beobachtet worden. Nach dem Bau von Staudämmen am Senegal-Fluss trat die Bilharziose in Gebieten auf, in denen sie zuvor nicht bekannt war, und breitete sich dort innerhalb weniger Jahre stark aus. In China ist die dortige Art seit Jahrzehnten Gegenstand eines staatlichen Bekämpfungsprogramms, das auch die Schnecken und die Nutztiere einbezieht. Denn Schistosoma japonicum befällt neben dem Menschen zahlreiche Säugetiere, unter anderem Wasserbüffel, die als Reservoir wirken und immer wieder Eier in die Gewässer eintragen. Darin unterscheidet sich diese Art von den afrikanischen, bei denen der Mensch die entscheidende Quelle ist – ein Unterschied, der erklärt, warum sie sich durch Behandlung der Bevölkerung allein nicht zurückdrängen lässt.

Zerkariendermatitis

Die juckende Hautreaktion, die in mitteleuropäischen Badeseen auftreten kann, geht auf Gabelschwanzlarven solcher Pärchenegel zurück, deren Endwirte Wasservögel sind, vor allem Enten. Die zugehörigen Zwischenwirte sind heimische Wasserschnecken, unter anderem Schlammschnecken. Der Ablauf entspricht dem tropischen Vorbild bis zu dem Punkt, an dem die Larve ihren Wirt sucht: Trifft sie statt auf einen Wasservogel auf einen Menschen, dringt sie zwar in die Haut ein, kann sich dort aber nicht weiterentwickeln.

Die Beschwerden entstehen daher nicht durch einen Befall, sondern durch die Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem eingedrungenen Fremdkörper. Charakteristisch ist, dass sie beim ersten Kontakt gering ausfallen und bei wiederholtem Kontakt deutlich heftiger werden, weil der Körper dann bereits vorbereitet reagiert. Es entstehen stark juckende rote Flecken und kleine Erhebungen, die nach einigen Tagen von selbst abklingen.

Begünstigt wird das Auftreten durch warmes, flaches Uferwasser, dichten Pflanzenbewuchs und die Anwesenheit von Wasservögeln. Die Fälle häufen sich deshalb in der warmen Jahreszeit und an bestimmten Uferabschnitten, während andere Bereiche desselben Sees unauffällig bleiben. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch gibt es nicht, und die Larven gelangen nicht in innere Organe. Mit der tropischen Bilharziose hat die Erkrankung damit die Erregergruppe gemeinsam, nicht aber den Verlauf.

Spätfolgen

Die Schäden einer langjährigen Infektion entstehen nicht plötzlich, sondern über Jahre hinweg, in denen der Körper immer wieder auf Eier reagiert, die im Gewebe festsitzen.

Bei den Arten, die sich im Bereich des Darms ansiedeln, betrifft das vor allem die Leber. Das Narbengewebe, das sich um die Eier bildet, engt die feinen Verzweigungen der Pfortader ein. Der Blutabfluss aus dem Darm staut sich, die Milz vergrößert sich, und es können sich Umgehungskreisläufe mit erweiterten Venen in der Speiseröhre ausbilden, deren Zerreißen gefährlich ist. Die Leberzellen selbst bleiben dabei lange verhältnismäßig gut erhalten – ein Unterschied zur Leberzirrhose anderer Ursache.

Bei der Art, deren Eier in der Wand der Harnblase abgelagert werden, steht Blut im Urin am Anfang. Später vernarbt und verkalkt die Blasenwand, sie verliert an Dehnbarkeit, und die Harnleiter können sich verengen, sodass sich der Harn zurückstaut und die Nieren geschädigt werden. Eine langjährige Infektion dieser Art gilt zudem als Risikofaktor für eine bestimmte Form von Blasenkrebs.

Bei Frauen können Eier auch in den Geweben des Genitaltrakts abgelagert werden und dort zu Veränderungen der Schleimhaut führen. Diese Form wird häufig übersehen oder für eine Geschlechtskrankheit gehalten. Sie geht mit Beschwerden beim Geschlechtsverkehr und mit Blutungen einher und wird darüber hinaus als Umstand diskutiert, der die Ansteckung mit anderen Erregern erleichtert.

Bei Kindern, die in stark betroffenen Gegenden aufwachsen und immer wieder neu infiziert werden, stehen weniger die einzelnen Organschäden im Vordergrund als die Folgen der dauernden Belastung: Blutarmut, Leistungsschwäche und Rückstände in der körperlichen Entwicklung.

Theodor Bilharz und die Erforschung der Krankheit

Der deutsche Arzt Theodor Bilharz (1825–1862) arbeitete als junger Mann an der Medizinschule in Kairo. Bei einer Obduktion fand er 1851 im Venensystem des Bauchraums fadenförmige Würmer, die er als bis dahin unbekannte Art beschrieb; ihre ungewöhnliche Lebensweise – das dauerhaft in einer Falte des Männchens liegende Weibchen – fiel ihm dabei auf. Nach ihm ist die Krankheit als Bilharziose benannt. Bilharz starb wenige Jahre später in Kairo an einer Infektionskrankheit, die er sich bei seiner Arbeit zugezogen hatte.

Dass es sich nicht um einen, sondern um mehrere Erreger handelt, klärte sich erst Jahrzehnte später. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Art, die den Darm befällt, von der Art unterschieden, die die Harnblase befällt; die erstere ist nach dem britischen Tropenmediziner Patrick Manson benannt. Etwa zur selben Zeit beschrieben japanische Forscher die ostasiatische Art, deren Name auf ihr Vorkommen und deren Krankheitsbild auf einen japanischen Landstrich verweist. Der Lebenszyklus über die Süßwasserschnecke wurde während des Ersten Weltkriegs durch eine britische Expedition in Ägypten aufgeklärt, die auch zeigte, welche Schneckengattung zu welcher Wurmart gehört.

Dass die Krankheit im Niltal sehr alt ist, belegen Funde an ägyptischen Mumien, in deren Geweben verkalkte Eier von Pärchenegeln nachgewiesen wurden. Auch altägyptische medizinische Texte enthalten Beschreibungen, die als Hinweise auf die Erkrankung gedeutet werden.

Vorbeugung und Bekämpfung

Der Weg des Parasiten lässt sich an mehreren Stellen unterbrechen, und die heutigen Programme setzen an mehreren zugleich an.

Am Anfang steht die Behandlung der Infizierten. Sie senkt nicht nur deren Krankheitslast, sondern auch die Zahl der Eier, die in die Gewässer gelangen. In stark betroffenen Gebieten werden deshalb ganze Bevölkerungsgruppen behandelt, häufig über die Schulen, ohne dass jeder Einzelne zuvor untersucht wird. Ein Schutz vor erneuter Ansteckung entsteht dadurch nicht: Wer weiterhin mit belastetem Wasser in Berührung kommt, infiziert sich erneut.

Ebenso wichtig ist deshalb, dass Ausscheidungen nicht in die Gewässer gelangen, was Latrinen und eine geordnete Abwasserentsorgung voraussetzt, und dass für Trinken, Waschen und Haushalt Wasser zur Verfügung steht, das nicht aus dem Kanal oder dem See stammt. Wo dies gelungen ist, sind die Infektionszahlen dauerhaft zurückgegangen. Die Bilharziose ist insofern ebenso sehr ein Problem der Wasserversorgung wie eines der Medizin.

Ein dritter Ansatz richtet sich gegen die Schnecken. Sie lassen sich mit eigens dafür bestimmten Mitteln bekämpfen, oder man entzieht ihnen den Lebensraum, indem Kanäle beschattet, ausgekleidet, regelmäßig von Pflanzen geräumt oder zeitweise trockengelegt werden. An einem Impfstoff wird seit Langem gearbeitet; ein für den breiten Einsatz zugelassenes Mittel steht bislang nicht zur Verfügung.

Quellen

  • Mehlhorn, H.: Die Parasiten des Menschen.
    ISBN: 9783662653142
  • Lucius, R., Loos-Frank, B.: Biologie von Parasiten.
    ISBN: 9783662548615
  • Löscher, T. et al. (Hrsg.): Tropenmedizin.
    ISBN: 9783437216428
  • Suerbaum, S., Burchard, G.-D., Kaufmann, S. H. E., Schulz, T. F. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie.
    ISBN: 9783662613849
  • Darai, G., Handermann, M., Sonntag, H.-G., Zöller, L. (Hrsg.): Lexikon der Infektionskrankheiten des Menschen.
    ISBN: 9783642171574

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