Refertilisierung

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 4. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Bei der Refertilisierung stellt ein Reproduktionsmediziner die zerstörten Eileiter oder Samenleiter einer Person wieder her, die zuvor bei einer Sterilisation durchtrennt wurden. Damit dient die Refertilisierung der operativen oder minimal-invasiven Wiederherstellung der Fruchtbarkeit. Für Frauen ist der Eingriff mit einem erhöhten Risiko für zukünftige Eileiterschwangerschaften verbunden.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Refertilisierung?

Refertilisierung
Unter der Refertilisierung versteht der Reproduktionsmediziner die künstliche und operative Wiederherstellung der Zeugungsfähigkeit.

Unter der Refertilisierung versteht der Reproduktionsmediziner die künstliche und operative Wiederherstellung der Zeugungsfähigkeit. Refertilisierungen können genauso an der Frau stattfinden wie am Mann. Beim Mann wird der Samenleiter wiederhergestellt. Bei der Frau ist es der Eileiter.

Im engeren Sinn spricht der Arzt nur dann von einer Refertilisierung, wenn entweder der Eileiter oder der Samenleiter zuvor durchtrennt und bei der Operation wieder verbunden werden. Das heißt, dass einer Refertilisierung in der Regel eine Sterilisation vorausgegangen ist, die vom Patienten jetzt bereut wird. Die Sterilisation wird durch die Refertilisierungsoperation wieder aufgehoben. Statistiken zufolge lassen sich Personen um ein Alter von 30 Jahren am häufigsten sterilisieren. Laut denselben Statistiken findet die Refertilisierung am häufigsten an Menschen um die vierzig Jahre statt, also etwa zehn Jahre nach der Sterilisation.

Der Wunsch nach einer Refertilisierung entsteht selten aus einem einzigen Grund. Häufig genannt werden eine neue Partnerschaft, ein veränderter Lebensentwurf, der Tod eines Kindes oder eine Sterilisation, die in einer belastenden Lebenslage getroffen wurde. Weil der Eingriff eine frühere Entscheidung rückgängig machen soll, gehört zur Beratung auch die Frage, ob der Kinderwunsch tatsächlich beständig ist. Die Refertilisierung ist ein Wahleingriff, der nicht eilt und in Ruhe geplant werden kann.

Ausgangspunkt ist immer die vorangegangene Sterilisation. Wie gut sich die Fruchtbarkeit wiederherstellen lässt, hängt entscheidend davon ab, mit welcher Technik damals gearbeitet wurde und wie viel Gewebe dabei zerstört worden ist. Beim Mann wird bei der Vasektomie ein kurzes Stück des Samenleiters entfernt und werden die Enden verschlossen; je kürzer dieses Stück und je schonender der Verschluss, desto günstiger sind die Voraussetzungen. Bei der Frau reichen die Verfahren vom Verschluss mit einem Clip oder einem Ring, bei dem der Eileiter weitgehend erhalten bleibt, bis zur ausgedehnten Verödung, nach der oft zu wenig unversehrter Eileiter übrig ist. Der Operationsbericht der Sterilisation ist deshalb die wichtigste Unterlage vor dem Beratungsgespräch und sollte, wenn irgend möglich, beschafft werden.

Der Begriff wird gelegentlich weiter gefasst und auf jede Maßnahme bezogen, die eine verlorene Fruchtbarkeit zurückbringen soll. Im engeren, hier beschriebenen Sinn meint er allein die operative Wiedereröffnung durchtrennter Samen- oder Eileiter. Davon zu unterscheiden sind Verschlüsse, die nicht durch eine Sterilisation, sondern durch eine Entzündung, eine Verletzung oder eine frühere Bauchoperation entstanden sind. Auch sie lassen sich mitunter operativ beheben, doch die Ausgangsbedingungen sind andere: Bei einer Sterilisation ist die Stelle des Verschlusses bekannt und das übrige Gewebe in der Regel gesund, während ein entzündlich bedingter Verschluss häufig mit Verwachsungen und geschädigter Schleimhaut einhergeht. Das erklärt, warum die Aussichten nach einer Sterilisation günstiger sind als nach einer durchgemachten Eileiterentzündung.

Von der Refertilisierung zu unterscheiden sind die Verfahren der künstlichen Befruchtung. Sie stellen die verschlossenen Wege nicht wieder her, sondern umgehen sie. Beide Ansätze verfolgen dasselbe Ziel auf verschiedenen Wegen und schließen einander nicht aus.

Funktion, Wirkung & Ziele

Refertilisierungen betreffen sterilisierte Frauen und Männer, die den Schritt der Sterilisation bereuen. Bei einer Sterilisation durchtrennt der Arzt den Eileiter oder den Samenleiter des Patienten, um die Zeugungsfähigkeit zu unterbinden. Die Refertilisierung kann die durchtrennten Komponenten wieder verbinden. Bei der Frau entfernt der Operationsarzt dazu zunächst scheibchenweise die zerstörten Eileiter. Er kontrolliert die Durchgängigkeit der verbliebenen Eileiterabschnitte anhand einer Blauprobe.

Sobald sich die Eileiterteile als durchgängig erweisen, schiebt der Arzt in ihr Inneres den sogenannten Splint ein. Dabei handelt es sich um ein dünnes Röhrchen, das die beiden verbliebenen Eileiterenden vorübergehend verbindet und in exakt korrekte Position zueinander bringt. An dem Splint näht der Mediziner die Eileiterenden in mehreren Schichten aneinander fest. Bevor die letzten Nähte gesetzt werden, entfernt der Mediziner den Splint. Einige Monate später prüft der Arzt die Durchgängigkeit der wiederhergestellten Eileiter. Unter Umständen kann die Operation auch endoskopisch stattfinden. Bei diesem minimal-invasiven Eingriff galten die Erfolgsaussichten lange als deutlich geringer als bei einer offenen Operation. Die Endoskopie ließ größere Narben an den Eileitern entstehen und machte die Verwendung eines Splints unmöglich.

Das konnte Auswirkungen auf die spätere Durchgängigkeit haben, weil die Enden unter Umständen nicht in exakt korrekter Position verbunden wurden. Diese Einschätzung stammt allerdings aus der Anfangszeit der Bauchspiegelung. Mit der heute verfügbaren, teils robotergestützten Technik lassen sich die Eileiterenden auch minimal-invasiv mikrochirurgisch vernähen, sodass die Ergebnisse denen der offenen Operation nahekommen. Dem Mann stehen für eine Refertilisation zwei verschiedene Eingriffe zur Verfügung. Die reguläre Operation wird Vasovasostomie genannt. Wenn der Nebenhodenkanal dagegen mit dem Samenleiter verbunden werden muss, spricht die Reproduktionsmedizin von einer Tubulovasostomie. Beide Eingriffe finden in der Regel in Vollnarkose statt. Durch zwei minimale Einschnitte im Hodensack werden die Samenleiter zunächst freigelegt und schließlich miteinander verbunden. Diese Verbindung wird durch eine mehrschichtige Nahttechnik gewährleistet.

Meist verwendet der Operationsarzt dazu feinsten Nylonfaden. Dieses Material soll die Durchgängigkeit unterstützen. Noch während der Operation wird die Flüssigkeit aus dem Samenleiter unter dem Mikroskop auf Spermien untersucht. Falls keine Spermien die neu verbundenen Samenleiter erreichen, ist die Konstruktion nicht durchgängig. Die Durchgängigkeit wird im Zuge der Operation überprüft. Wenn sie eingeschränkt ist, entscheidet sich der Arzt in der Regel spontan für eine Tubulovasostomie und stellt eine Verbindung zum Nebenhoden her.

Vor dem Eingriff steht eine Untersuchung beider Partner, denn eine wiederhergestellte Durchgängigkeit nützt nur, wenn auch die übrigen Voraussetzungen für eine Schwangerschaft gegeben sind. Beim Mann tastet der Urologe Hoden und Nebenhoden ab und beurteilt im Ultraschall, ob die Nebenhoden gestaut sind; ein Spermiogramm hat vor der Operation naturgemäß keine Aussagekraft, weil keine Spermien in das Ejakulat gelangen. Bei der Frau sind das Alter und die verbliebene Eizellreserve die wichtigsten Größen, dazu kommen der Zyklus, der Zustand der Gebärmutter und das Spermiogramm des Partners. Je älter die Frau ist, desto geringer fällt der Gewinn einer Refertilisierung aus – nicht, weil die Operation schlechter gelänge, sondern weil die Fruchtbarkeit unabhängig davon abnimmt.

Beim Mann findet der Eingriff unter dem Operationsmikroskop statt. Die Enden des Samenleiters sind sehr fein, ihr innerer Kanal misst weniger als einen Millimeter, und die Naht wird in mehreren Schichten mit Fäden gelegt, die dünner sind als ein menschliches Haar. Die Operation dauert je nach Technik etwa zwei bis drei Stunden und wird häufig ambulant oder mit kurzem stationärem Aufenthalt durchgeführt. Danach werden Kühlung, Hochlagerung des Hodensacks und für einige Wochen Zurückhaltung bei Sport, schwerem Heben und Geschlechtsverkehr empfohlen. Ob der Eingriff gelungen ist, zeigt erst ein Spermiogramm einige Monate später, denn bis wieder Spermien im Ejakulat erscheinen, vergeht Zeit; die Kontrolle wird mehrfach wiederholt.

Bei der Frau erfolgt der Eingriff über einen kleinen Unterbauchschnitt oder über eine Bauchspiegelung, und der Aufenthalt im Krankenhaus dauert einige Tage. Die spätere Prüfung der Durchgängigkeit geschieht mit einer Kontrastmitteldarstellung der Eileiter oder erneut mit der Blauprobe im Rahmen einer Bauchspiegelung. Bis zu diesem Zeitpunkt lässt sich nicht sicher sagen, ob die Naht offen geblieben ist.

Die Kosten trägt in aller Regel der Patient selbst. Die gesetzlichen Krankenkassen sehen in der Refertilisierung die Rücknahme eines selbst gewählten Eingriffs und keinen Behandlungsfall; auch private Versicherer übernehmen sie nicht ohne Weiteres. Der Preis hängt von Technik, Aufwand und Dauer des Aufenthalts ab und sollte vor der Entscheidung schriftlich vorliegen. Wer den Eingriff erwägt, sollte außerdem klären, wie viele solcher Operationen an der gewählten Einrichtung durchgeführt werden und ob mikrochirurgisch gearbeitet wird.

Die Erfahrung des Operateurs wirkt sich unmittelbar auf das Ergebnis aus, denn die Naht am Samenleiter wie am Eileiter verlangt Übung an einem sehr kleinen Objekt. Wichtig ist außerdem, dass die Einrichtung auch den weiteren Weg begleiten kann: Bleibt der Erfolg aus, schließen sich Untersuchungen und gegebenenfalls Verfahren der künstlichen Befruchtung an, für die Urologie und Frauenheilkunde zusammenarbeiten müssen. Aus denselben Gründen wird ein Termin nicht kurzfristig vergeben; zwischen dem ersten Gespräch und der Operation liegen häufig mehrere Wochen, in denen die Unterlagen zusammengetragen und die Voruntersuchungen abgeschlossen werden.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Insbesondere für eine Frau ist die Refertilisierung neben den gängigen Operations- und Narkoserisiken mit Folgerisiken verbunden. So legen Studien eine Verbindung zwischen Refertilisierungen und risikoreichen Eileiterschwangerschaften nahe. Besonders Schwangerschaften im ersten Jahr nach der Refertilisierungsoperation sollen ein deutlich höheres Risiko zur Eileiterschwangerschaft bergen.

So soll sich die befruchtete Eizelle auf dem Weg in die Gebärmutter kurz nach der Refertilisierung gerne in der Eileiternaht verhängen. Die Eizelle erreicht auf ihrem Weg durch die Eileiter normalerweise nach rund vier bis fünf Tagen die Gebärmutter. Wenn der Eileiterweg aber länger oder nur noch schwer begehbar ist, dann nistet sich die befruchtete Eizelle am vierten oder fünften Tag ein, wo auch immer sie gerade ist. Um die allgemeinen Operationsrisiken zu drücken und höhere Erfolgsaussichten zu generieren, finden Refertilisierungen für die Frau idealerweise am achten Zyklustag beziehungsweise nach zwei blutungslosen Tagen statt. Der späteste Zeitpunkt sollte die Zeit des Eisprungtermins sein.

Später ist die Schleimhaut zu hoch entwickelt und könnte so einen Eileiterverschluss vortäuschen. Zu den Erfolgsvoraussetzungen für die Refertilisierung der Frau zählt außerdem ein rund fünf Zentimeter langer, unbeschädigter Abschnitt des Eileiters. Am Mann sind Refertilisierungen mit höheren Erfolgsaussichten und niedrigeren Folgerisiken verbunden. Am erfolgreichsten sind Studien zufolge Refertilisierungen kurz nach einer Sterilisation. Sogar 20 Jahre nach einer Sterilisation kann die Wiederherstellung der Fruchtbarkeit beim Mann aber noch relativ guten Erfolg erzielen.

Sogar in rund 90 Prozent aller Fälle kann die Durchgängigkeit des Samenleiters durch die Operation wiederhergestellt werden. Zu einer Schwangerschaft kommt es danach allerdings deutlich seltener; je nach Zeitabstand zur Sterilisation gelingt sie etwa der Hälfte der Paare. Sowohl für den Mann als auch für die Frau sind Infektionen das bedeutendste Risiko einer Refertilisierung. Die Operation ist für Reproduktionsmediziner mittlerweile aber Standard und gilt daher als relativ sicher. Mindestens 30 dieser Operationen im Jahr sollte ein erfahrener Reproduktionsmediziner durchführen.

Für den Mann entsprechen die unmittelbaren Risiken denen anderer Eingriffe am Hodensack: Bluterguss, Schwellung, Wundinfektion und Wundheilungsstörungen. Ein Bluterguss kann sich im lockeren Gewebe des Hodensacks weit ausdehnen und braucht dann länger, bis er sich zurückbildet. Seltener bleiben dauerhafte Beschwerden im Hoden zurück. Ein eigenes Problem ist der späte Verschluss: Der Samenleiter kann zunächst durchgängig sein und sich Monate später durch Narbengewebe erneut verschließen, sodass die anfangs nachgewiesenen Spermien wieder verschwinden. Manche Zentren gewinnen deshalb während der Operation Spermien und lassen sie einfrieren, damit im Fall eines späteren Verschlusses eine künstliche Befruchtung ohne erneuten Eingriff möglich bleibt.

Eine weitere Einschränkung ist immunologischer Art. Nach einer Sterilisation kann der Körper Antikörper gegen die eigenen Spermien bilden, weil diese in Gewebe gelangen, in dem sie sonst nicht vorkommen. Diese Antikörper verschwinden nach der Wiederherstellung nicht ohne Weiteres und können die Beweglichkeit der Spermien beeinträchtigen. Das erklärt einen Teil der Fälle, in denen der Samenleiter zwar wieder durchgängig ist, eine Schwangerschaft aber ausbleibt.

Bleibt die Refertilisierung erfolglos oder kommt sie von vornherein nicht infrage, stehen die Verfahren der künstlichen Befruchtung zur Verfügung. Beim Mann lassen sich Spermien operativ aus Hoden oder Nebenhoden gewinnen und mit der intrazytoplasmatischen Spermieninjektion unmittelbar in die Eizelle einbringen. Bei der Frau umgeht die In-vitro-Fertilisation die Eileiter vollständig. Der Unterschied liegt weniger im Ergebnis als im Weg dorthin: Nach einer gelungenen Refertilisierung sind wiederholte Schwangerschaften auf natürlichem Weg möglich, während jede künstliche Befruchtung erneut geplant, hormonell vorbereitet und durchgeführt werden muss; dafür belastet sie den Mann kaum und ist von der Durchgängigkeit der Samenwege unabhängig.

Zu bedenken ist außerdem, dass eine wiederhergestellte Fruchtbarkeit dauerhaft besteht. Wer die Familienplanung später erneut abschließen möchte, steht wieder vor der Frage der Verhütung; eine zweite Sterilisation ist möglich, verschlechtert aber die Aussichten einer nochmaligen Wiederherstellung erheblich. Auch deshalb wird vor dem Eingriff ausführlich beraten.

Zur Nachsorge gehören beim Mann die wiederholten Spermiogramme, bei der Frau die Kontrolle der Durchgängigkeit und, sobald eine Schwangerschaft eintritt, eine frühe Ultraschalluntersuchung. Sie dient nicht der Beruhigung, sondern soll klären, ob sich die Frucht in der Gebärmutter eingenistet hat; wegen des erhöhten Risikos einer Eileiterschwangerschaft ist das nach einer Refertilisierung die wichtigste Frage der ersten Wochen. Plötzliche einseitige Unterbauchschmerzen, Schmierblutungen oder Kreislaufbeschwerden in der Frühschwangerschaft sind in dieser Situation ein Grund, umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Welcher Weg der richtige ist, hängt vor allem vom Alter der Frau ab, von der Zeit seit der Sterilisation und davon, wie viele Kinder gewünscht sind. Weder die Refertilisierung noch die künstliche Befruchtung gibt eine Garantie auf ein Kind, und beide Wege sind mit erheblichen Kosten verbunden. Ein Beratungsgespräch, das beide Möglichkeiten nebeneinanderstellt, gehört deshalb an den Anfang der Entscheidung.

Quellen

  • Nieschlag, E. (Hrsg.): Andrologie.
    ISBN: 9783662619001
  • Diedrich, K., Ludwig, M., Griesinger, G. (Hrsg.): Reproduktionsmedizin.
    ISBN: 9783662576359
  • Gschwend, J. E., Hautmann, R. (Hrsg.): Urologie.
    ISBN: 9783662736524
  • Amrani, M., Seufert, R. (Hrsg.): Gynäkologische Endokrinologie und Kinderwunschtherapie.
    ISBN: 9783662653708
  • Beier, K. M., Bosinski, H. A. G., Loewit, K.: Sexualmedizin.
    ISBN: 9783437180781

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