Acepromazin
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 7. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Bei Acepromazin handelt es sich um einen beruhigend und antipsychotisch fungierenden Wirkstoff. Er wird ausschließlich in der Veterinärmedizin verordnet. Bei Verhaltensstörungen, Psychosen, starkem Juckreiz und auf Reisen sediert Acepromazin aufgeregte Hunde, Katzen, Pferde und weitere Tierarten und macht sie leichter lenkbar.
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Was ist Acepromazin?
Das Neuroleptikum und Sedativum Acepromazin zeichnet sich durch seine hohe Wirksamkeit aus. Diese übertrifft andere Beruhigungsmedikamente wie beispielsweise Chlorpromazin und Promazin. Dabei lässt sich Acepromazin auch sehr niedrig dosiert verwenden. Chemisch gehört der Wirkstoff wie diese beiden zur Gruppe der Phenothiazine.
Außer der Ruhigstellung von Tieren wirkt es Erbrechen entgegen und blockiert die Effekte von Histamin in geringem sowie von Acetylcholin in stärkerem Maße. Der Wirkstoff Acepromazin, ein ursprünglich gelbliches Öl, liegt in Arzneien als Acepromazin-Maleat vor. Acepromazinmaleat ist ein kristallines, gelbes und geruchloses Pulver von bitterem Geschmack.
Das lichtempfindliche Medikament ist dunkel und gut verschlossen aufzubewahren. Medikamente mit dem Wirkstoff Acepromazin sind unter den Handelsnamen Calmivet, Prequillan, Sedalin und Vetranquil erhältlich. Es gibt sie als Tabletten, Injektionslösung, Granulat und Gel zur oralen, subkutanen, intramuskulären und intravenösen Gabe.
Als Phenothiazin ist Acepromazin mit den älteren Neuroleptika der Humanmedizin verwandt; anders als diese hat es sich ausschließlich in der Tiermedizin gehalten. Innerhalb dieser Gruppe steht bei ihm die dämpfende und die auf den Gefäßtonus wirkende Komponente im Vordergrund, weniger die antipsychotische; die Eigenschaften der Gruppe lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres auf den einzelnen Stoff übertragen. Für die Anwendung folgenreich ist ein Unterschied zu anderen Beruhigungsmitteln der Tiermedizin: Acepromazin wirkt nicht schmerzstillend. Ein Tier kann äußerlich ruhig wirken und Schmerzreize dennoch unvermindert empfinden; für schmerzhafte Eingriffe wird der Wirkstoff daher mit einem Schmerzmittel kombiniert. Ebenso wenig gibt es ein Gegenmittel, das seine Wirkung gezielt aufhebt – eine einmal verabreichte Gabe muss abgewartet werden.
Pharmakologische Wirkung
Acepromazin wirkt beruhigend und muskelentspannend. Dieser Effekt beruht vor allem auf einer Blockade der Dopamin-2-Rezeptoren (D-2-Rezeptoren). Die übrigen vier Dopaminrezeptoren beeinflusst der Wirkstoff nicht.
Neben der Blockade der D-2-Rezeptoren hemmt Acepromazin die Freisetzung und den Turnover des Dopamins. Der Dopaminantagonismus führt auch zur antiemetischen Wirkung des Medikaments, insbesondere bei einem auf Opioide zurückführbaren Erbrechen. Eine ebenfalls bewirkte Blockade der α-1-Adrenorezeptoren erweitert die Blutgefäße, worauf der Blutdruck sinkt sowie der Hämatokritwert.
Die Vasodilatation führt häufig zu einem Fallen der Körpertemperatur: der Poikilothermie. Außerdem vermindert der Wirkstoff den Tonus der glatten Muskeln und entkrampft diese so. Bei akuter Atemnot verringert Acepromazin die Atemfrequenz und übt darüber eine beruhigende Wirkung aus.
Da Acepromazin außer bei Hunden, Katzen und Pferden auch bei anderen Tieren angewandt werden kann, sei hier noch auf weitere Wirkweisen eingegangen. So wirkt bei eingefangenen Wildtieren die Vasodilatation stressbedingter Myopathie entgegen. Bei Schweinen hilft es, maligne Hyperthermie bei Stress zu unterbinden.
Acepromazin wirkt bereits in geringen Dosierungen. Größere Gaben erhöhen lediglich die Wirkungszeit, nicht dagegen die Wirkungsstärke. Ist eine stärkere Wirkung erwünscht, empfiehlt sich versuchsweise die Kombination mit Benzodiazepinen oder alternativ eine Kombination mit Opioiden oder Ketamin.
Über den Weg des Wirkstoffs durch den Körper entscheidet vor allem die Darreichungsform. Nach der Gabe über das Maul gelangt nur ein Teil der Menge in den Kreislauf, weil die Leber den Stoff schon bei der ersten Passage weitgehend umbaut; wie viel davon ankommt, schwankt zwischen einzelnen Tieren erheblich. Nach der Injektion in die Vene setzt die Wirkung dagegen rasch ein. Acepromazin ist gut fettlöslich, bindet sich stark an die Eiweiße des Blutes und reichert sich im Gewebe an. Der Abbau geschieht in der Leber, die dabei entstehenden Umbauprodukte werden über die Niere ausgeschieden. Weil sich der Wirkstoff im Gewebe hält, klingt seine Wirkung langsamer ab, als es der äußere Eindruck des wieder wachen Tieres vermuten lässt: Eine dämpfende Restwirkung kann bestehen bleiben, wenn das Tier bereits wieder aufmerksam erscheint.
Medizinische Anwendung & Verwendung
Bei Kleintieren wie Hunden und Katzen beruhigt Acepromazin ängstliche, aufgeregte oder aggressive Tiere. Auch auf Reisen oder zur Milderung der Symptome von Reisekrankheit hat sich das Medikament bewährt. Selbst Psychosen und Verhaltensstörungen lassen sich mit Acepromazin positiv beeinflussen.
Ebenfalls nimmt es Pferden den Stress bei Transporten. Dabei ist seine lange Wirksamkeit von Vorteil und dass Acepromazin keine Ataxien verursacht.
Bei selbst bei ansonsten ruhigen Tieren oft schwer durchführbaren medizinischen Untersuchungen wie rektalen oder vaginalen Inspektionen oder kleinen Eingriffen ist Acepromazin eine ausgezeichnete Unterstützung. Die sedierten Tiere empfinden deutlich weniger Stress und die Untersuchung kann sicherer und zügiger ausgeführt werden.
Das Mittel kann ferner als Prämedikation zur Entspannung vor Narkosen sowie kombiniert mit starken Schmerzmitteln eingesetzt werden. Hauskatzen mit durch eine ischämische Myopathie ausgelösten Vasospasmen profitieren von einer Therapie mit Acepromazin. Ebenso hilft es gut bei obstruktiven Erkrankungen unterer Harnwege von Katzen. Bei Amphetaminvergiftungen dient Acepromazin als wirksames Gegenmittel.
Eine mangelhafte Milchbildung bei Säugetieren regt Acepromazin an, da es als Gegenspieler zum Prolaktininhibitor Dopamin wirkt. Acepromazin eignet sich zur Therapie von Heimtieren, Zootieren sowie landwirtschaftlich genutzten Tieren.
Acepromazin ist in Deutschland ausschließlich als Tierarzneimittel zugelassen; eine Zulassung für den Menschen besteht nicht. Die Präparate sind verschreibungspflichtig und werden vom Tierarzt verordnet oder unmittelbar abgegeben. Welche Tierarten und welche Anwendungsgebiete abgedeckt sind, legt die Zulassung des jeweiligen Präparats fest; nicht jedes Mittel ist für jede Art zugelassen. Wird der Wirkstoff bei einer Tierart oder für einen Zweck eingesetzt, für die er nicht zugelassen ist, handelt es sich um eine Umwidmung, die der Tierarzt zu verantworten hat. Bei Tieren, die der Lebensmittelgewinnung dienen, sind zusätzlich die für das Präparat festgelegten Wartezeiten einzuhalten, bevor Fleisch oder Milch verwertet werden dürfen.
Verabreichung & Dosierung
Acepromazin ist ein Beruhigungsmittel, das häufig in der Tiermedizin eingesetzt wird, insbesondere bei Hunden und Katzen, um Angstzustände, Stress oder Aggressionen zu lindern, oder als Prämedikation vor operativen Eingriffen. Bei der Verabreichung und Dosierung von Acepromazin sind mehrere wichtige Aspekte zu beachten.
Die Dosierung von Acepromazin hängt von der Art, dem Gewicht und dem Gesundheitszustand des Tieres ab. Die Dosierung muss genau auf das Tier abgestimmt werden, um eine sichere und effektive Sedierung zu gewährleisten. In der Regel wird Acepromazin oral in Tablettenform oder durch Injektion verabreicht. Die empfohlene Dosierung für die Injektion liegt bei Hunden und Katzen typischerweise zwischen 0,02 bis 0,1 mg pro Kilogramm Körpergewicht, wobei die niedrigere Dosis für kleinere oder empfindlichere Tiere verwendet wird. Für die Gabe über das Maul gelten davon abweichende, deutlich höhere Werte, die der Tierarzt festlegt.
Es ist wichtig, dass Acepromazin nicht bei Tieren mit bestimmten gesundheitlichen Problemen eingesetzt wird, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hypotonie oder Lebererkrankungen, da das Medikament das Herz-Kreislauf-System beeinflussen kann. Auch bei älteren, geschwächten oder trächtigen Tieren sollte Acepromazin mit Vorsicht angewendet werden.
Nebenwirkungen wie Sedierung, Hypotonie und gelegentlich allergische Reaktionen sind möglich, weshalb die Tiere nach der Verabreichung überwacht werden sollten. Bei Überdosierung können schwere Nebenwirkungen wie Ataxie, Hypothermie oder Kreislaufkollaps auftreten, weshalb die Dosierung strikt nach den Anweisungen des Tierarztes erfolgen muss.
Risiken & Nebenwirkungen
In bestimmten Situationen ist die Gabe von Acepromazin kontraindiziert. So darf es bei einem Schockzustand wegen seiner gefäßerweiternden Wirkung nicht verabreicht werden. Aufgrund dieser vasodilatatorischen Wirkung mit einhergehendem Blutdruckabfall sollte Acepromazin möglichst keinen sehr jungen oder alten Tieren gegeben werden.
Auch bei Herzproblemen ist von einer Behandlung mit Acepromazin abzuraten. Eine erhöhte Sensibilität gegenüber dem Medikament wurde bei Windhunden sowie Hunderassen mit kurzen Köpfen (Brachycephalen) wie Boxern oder Pekinesen beobachtet.
Weitere Kontraindikationen sind besonders starke Erregungen, größere Traumen, Krämpfe, Epilepsie, schwere Leberfunktionsstörungen und Blutgerinnungsstörungen. Nicht mit Acepromazin therapiert werden dürfen Rennmäuse, da diese Tiere leicht mit tonisch-klonischen Krämpfen darauf reagieren.
Bei Hengsten kann Acepromazin einen anhaltenden Vorfall des Penis auslösen. Meist bildet sich dieser von selbst zurück; in seltenen Fällen bleibt er bestehen und muss behandelt werden, weshalb der Wirkstoff bei Zuchthengsten nur zurückhaltend eingesetzt wird. Häufig und harmlos ist dagegen das Vorfallen der Nickhaut bei Hund und Katze. Weil Acepromazin die Gefäße weitstellt, verlieren behandelte Tiere leichter Körperwärme; in kühler Umgebung kann die Körpertemperatur daher stärker absinken als beabsichtigt. Zudem nimmt die Beruhigung einem Tier nicht die Fähigkeit zur Abwehr: Ein sediertes Tier kann auf einen unerwarteten Reiz weiterhin mit Beißen oder Treten reagieren.
Kontraindikationen
Typische Kontraindikationen bei der Verwendung von Acepromazin betreffen bestimmte gesundheitliche Zustände und Tiergruppen, bei denen das Medikament nicht oder nur unter strenger tierärztlicher Aufsicht verwendet werden sollte.
Eine der Hauptkontraindikationen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Da Acepromazin eine blutdrucksenkende Wirkung hat, kann es bei Tieren mit bereits bestehender Hypotonie (niedrigem Blutdruck) oder Herzerkrankungen wie Herzinsuffizienz zu gefährlichen Komplikationen führen. Bei diesen Tieren sollte das Medikament vermieden werden, da es das Risiko eines Kreislaufkollapses erhöht.
Auch bei Lebererkrankungen ist Vorsicht geboten, da Acepromazin in der Leber metabolisiert wird. Tiere mit Leberinsuffizienz oder anderen Leberproblemen könnten Schwierigkeiten haben, das Medikament abzubauen, was zu einer verlängerten und potenziell gefährlichen Sedierung führen kann.
Epileptische Tiere oder solche mit einer Vorgeschichte von Krampfanfällen sollten ebenfalls kein Acepromazin erhalten, da das Medikament die Krampfschwelle senken und Anfälle auslösen kann.
Darüber hinaus ist Acepromazin bei älteren, schwachen oder stark gestressten Tieren nur eingeschränkt geeignet, da diese Tiere empfindlicher auf die sedierenden und blutdrucksenkenden Effekte des Medikaments reagieren können. Ebenso sollte es bei trächtigen oder laktierenden Tieren nur mit größter Vorsicht eingesetzt werden, da die Auswirkungen auf den Fötus oder die Welpen nicht vollständig bekannt sind.
Die Entscheidung, Acepromazin zu verwenden, sollte immer auf einer sorgfältigen Abwägung der Risiken und Nutzen basieren, und nur nach Rücksprache mit einem Tierarzt erfolgen.
Interaktionen mit anderen Medikamenten
Acepromazin kann mit verschiedenen Medikamenten interagieren, was zu verstärkten Nebenwirkungen oder verminderter Wirksamkeit führen kann. Daher ist es wichtig, mögliche Wechselwirkungen zu berücksichtigen, bevor das Medikament verabreicht wird.
Eine bedeutende Interaktion besteht mit zentral dämpfenden Substanzen wie Barbituraten, Benzodiazepinen, Opioiden und Anästhetika. Acepromazin verstärkt die sedierende Wirkung dieser Medikamente, was zu einer übermäßigen Beruhigung, Atemdepression oder Kreislaufproblemen führen kann. Dies ist besonders relevant bei der Prämedikation vor chirurgischen Eingriffen, bei denen multiple Beruhigungsmittel verwendet werden.
Acepromazin kann auch die blutdrucksenkende Wirkung von Antihypertensiva wie ACE-Hemmern oder Beta-Blockern verstärken, was das Risiko einer Hypotonie erhöht. Bei Tieren, die solche Medikamente einnehmen, sollte Acepromazin daher mit Vorsicht eingesetzt werden.
Die gleichzeitige Anwendung von Anticholinergika wie Atropin kann die Wirkung von Acepromazin auf das Herz-Kreislauf-System beeinflussen, was zu einer Erhöhung der Herzfrequenz und zu verminderter Schleimproduktion führen kann. In einigen Fällen kann dies jedoch therapeutisch genutzt werden, um bestimmte Nebenwirkungen von Acepromazin auszugleichen.
Darüber hinaus kann Acepromazin die Wirkung von Epilepsiemedikamenten beeinflussen, indem es die Krampfschwelle senkt. Bei Tieren mit Krampfleiden sollte daher auf die Kombination mit Acepromazin verzichtet werden, um das Risiko von Anfällen nicht zu erhöhen.
Diese potenziellen Interaktionen machen es unerlässlich, dass der Tierarzt über alle Medikamente informiert ist, die das Tier einnimmt, um die sichere Anwendung von Acepromazin zu gewährleisten und unerwünschte Wechselwirkungen zu vermeiden.
Alternative Behandlungsmethoden
Wenn Acepromazin nicht vertragen wird oder kontraindiziert ist, stehen verschiedene alternative Beruhigungsmittel und Behandlungsmethoden zur Verfügung, die abhängig von der spezifischen Situation und dem Gesundheitszustand des Tieres eingesetzt werden können.
Diazepam (Valium) ist eine gängige Alternative, besonders für Tiere, die unter Angst oder Stress leiden. Es wirkt als Beruhigungsmittel und Muskelrelaxans, hat eine kürzere Wirkdauer und verursacht weniger Blutdruckabfall als Acepromazin. Diazepam ist auch für Tiere mit Krampfleiden geeignet, da es die Krampfschwelle erhöht.
Midazolam ist ein weiteres Benzodiazepin, das häufig in der Tiermedizin eingesetzt wird. Es hat eine ähnliche Wirkung wie Diazepam, wirkt jedoch schneller und wird häufig zur Sedierung vor kleineren Eingriffen verwendet.
Dexmedetomidin ist ein Alpha-2-Agonist, der eine starke sedative Wirkung hat und auch analgetisch wirkt. Es kann zur Sedierung bei kurzzeitigen Eingriffen oder zur Ruhigstellung von ängstlichen Tieren eingesetzt werden. Allerdings sollte es bei Tieren mit Herzproblemen vorsichtig verwendet werden, da es den Blutdruck beeinflussen kann.
Bei sehr nervösen oder ängstlichen Tieren können auch natürliche Beruhigungsmittel wie L-Theanin, Baldrian oder Pheromontherapien (z.B. Adaptil) in Betracht gezogen werden. Diese bieten eine mildere Sedierung ohne die intensiveren Nebenwirkungen von pharmakologischen Beruhigungsmitteln. Ein gesicherter Wirksamkeitsnachweis liegt für diese Mittel allerdings nicht vor.
Von Acepromazin unterscheiden sich Alpha-2-Agonisten wie das zuvor genannte Dexmedetomidin in zwei Punkten, die für die Praxis wichtig sind: Sie wirken zugleich schmerzstillend, und ihre Wirkung lässt sich mit einem Gegenmittel gezielt beenden. Erkauft wird das mit einer stärkeren Belastung des Kreislaufs. Geht es nicht um einen einzelnen Anlass wie eine Reise oder einen Eingriff, sondern um ein dauerhaftes Verhaltensproblem, führt eine wiederholte Ruhigstellung ohnehin nicht weiter. Im Vordergrund stehen dann eine verhaltenstherapeutische Behandlung und ein an die Bedürfnisse der Art angepasstes Umfeld, bei Bedarf ergänzt durch Arzneimittel, die längerfristig auf den Serotoninhaushalt wirken.
Die Wahl des geeigneten Alternativmedikaments hängt von den individuellen Bedürfnissen des Tieres und den spezifischen Umständen ab und sollte stets in Absprache mit einem Tierarzt erfolgen, um die sicherste und effektivste Behandlung zu gewährleisten.
Quellen
- Aktories, K., Flockerzi, V., Förstermann, U., Hofmann, F. (Hrsg.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie.
ISBN: 9783437426223
- Geisslinger, G., Gudermann, T., Hinz, B., et al.: Mutschler Arzneimittelwirkungen.
ISBN: 9783804746541
- Laux, G., Dietmaier, O.: Praktische Psychopharmakotherapie.
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- Marquardt, H., Schäfer, S. G., Barth, H. (Hrsg.): Toxikologie.
ISBN: 9783804736573
- Ludewig, R., Regenthal, R.: Akute Vergiftungen und Arzneimittelüberdosierungen.
ISBN: 9783804732117
