Afatinib

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 7. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Beim Präparat Afatinib handelt es sich um einen Wirkstoff, der in der Behandlung von Lungenkrebs eingesetzt wird. Die Wirkung gegen Krebs wird dadurch erzielt, dass die Wachstumsfaktoren in den Zellen blockiert werden.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Afatinib?

Lungenkrebs
Von Lungenkrebs befallene Lungenbläschen (Alveolen) im Ausschnitt gekennzeichnet. Klicken, um zu vergrößern.

Mit dem Wirkstoff Afatinib werden erwachsene Patienten behandelt, die unter nicht-kleinzelligem Lungenkrebs in fortgeschrittenem Stadium leiden. Es handelt sich dabei um einen Wirkstoff, der in der Europäischen Union und den USA 2013 in Form von Tabletten zugelassen wurde.

Diese werden einmal täglich auf nüchternen Magen eingenommen und sollen einerseits verhindern, dass sich veränderte Wachstumsfaktoren an veränderten Rezeptoren binden können und andererseits unterbinden, dass ungehindertes Zellwachstum aktiviert werden kann. Afatinib wird zur Gruppe der Kinasehemmer gerechnet.

Deren Heilwirkung beruht darauf, dass die Wirkstoffe an Enzymen gebunden werden, die für die Entstehung und Ausbreitung von verschiedensten Krebserkrankungen eine wichtige Rolle spielen. Kinasehemmer werden gegen verschiedene Arten von Krebs wie Lungenkrebs, Brust- oder Darmkrebs eingesetzt. Weil sie gezielt an diesen Enzymen ansetzen, gelten sie als besser verträglich als traditionelle Krebspräparate.

Die Kinasehemmer bilden dabei keine einheitliche Gruppe, sondern werden nach dem Enzym unterschieden, das sie blockieren. Afatinib gehört zu den Hemmstoffen der ErbB-Familie, einer Gruppe verwandter Wachstumsfaktor-Rezeptoren auf der Zelloberfläche, zu der auch der Rezeptor für den epidermalen Wachstumsfaktor (EGFR) zählt. Anders als die zuerst entwickelten Vertreter dieser Wirkstoffklasse, die sich nur vorübergehend an das Enzym anlagern, geht Afatinib mit ihm eine feste chemische Verbindung ein. Die besetzte Stelle wird dadurch nicht wieder frei; die Zelle muss den Rezeptor neu herstellen, um das Signal erneut weiterleiten zu können.

Von diesen kleinen, schluckbaren Molekülen zu unterscheiden sind die Antikörper gegen denselben Rezeptor. Sie sind Eiweißstoffe, werden als Infusion gegeben und binden an der Außenseite der Zelle genau dort, wo sonst der Wachstumsfaktor andockt. Beide Wege unterbrechen dasselbe Signal, greifen aber an entgegengesetzten Enden desselben Rezeptors an: der Antikörper von außen, der Kinasehemmer im Zellinneren.

Pharmakologische Wirkung

Wie alle anderen Zellen des Körpers werden auch Krebszellen durch verschiedene Wachstumsfaktoren dazu angeregt, sich zu vermehren. Um das Zellwachstum anzuregen, bindet sich der Wachstumsfaktor an den Rezeptor der Zelle.

Dadurch verändert sich unter Einwirkung des Enzyms Tyrosin-Kinase der Rezeptor, woraufhin die Vorgänge aktiviert werden, die für Wachstum und Vermehrung verantwortlich sind. Dass Tumorzellen unkontrolliert wachsen und sich vermehren liegt daran, dass sie entweder eine zu große Zahl oder zu stark veränderte Rezeptoren für das Zellwachstum besitzen. Der Wirkstoff Afatinib setzt bei diesem Mechanismus an: Er bindet sich dauerhaft an den im Zellinneren gelegenen Enzymteil dieser Rezeptoren und blockiert ihn gezielt.

Dabei macht das Präparat keinen Unterschied zwischen natürlichen oder veränderten Rezeptoren. So wird verhindert, dass ein krebsförderndes Signal an die Zellen des Organismus abgegeben werden kann. Auf molekularer Ebene werden von Afatinib Proteinkinasen in der Funktion beeinträchtigt. Krebszellen können vom Präparat nicht nur im Wachstum behindert, sondern auch zerstört werden. Damit ähnelt das Präparat auch von der Wirkungsweise her anderen Kinasehemmern. Die Wirkung des Arzneimittels hält mit 37 Stunden vergleichsweise lange an.

Ob die Blockade des Rezeptors dem Erkrankten nützt, hängt davon ab, wie sehr der Tumor auf das unterbrochene Signal angewiesen ist. Bei einem Teil der nicht-kleinzelligen Lungenkarzinome ist das Erbgut der Tumorzellen an genau der Stelle verändert, die den Bauplan für den EGFR-Rezeptor trägt. Der Rezeptor sendet dann auch ohne den zugehörigen Wachstumsfaktor fortwährend Wachstumssignale aus, und die Tumorzelle richtet ihren Stoffwechsel darauf ein. Wird dieses Signal blockiert, bricht ein Antrieb weg, den die Zelle nicht ohne Weiteres ersetzen kann. Fehlt eine solche Veränderung, fehlt auch der Angriffspunkt.

Diese Abhängigkeit hält allerdings nicht dauerhaft an. Im Verlauf der Behandlung setzen sich regelmäßig Tumorzellen durch, die eine weitere Veränderung am selben Rezeptor tragen oder ihr Wachstum über einen anderen Signalweg antreiben; die Erkrankung schreitet dann trotz fortgesetzter Einnahme wieder fort. Für einen Teil dieser Fälle stehen Wirkstoffe zur Verfügung, die gezielt gegen die neu entstandene Veränderung entwickelt wurden.

Medizinische Anwendung & Verwendung

Afatinib wird ausschließlich bei erwachsenen Patienten verordnet, die unter einem lokal fortgeschrittenen Bronchialkarzinom leiden. Wirksam ist das Präparat auch, wenn der Krebs mit Metastasen bereits auf andere Organe übergegriffen hat.

Voraussetzung für die Behandlung mit Afatinib ist allerdings, dass der Patient aktivierende EGFR-Mutationen besitzt. Ein entsprechender Test ist Voraussetzung, bevor der Wirkstoff erstmals verabreicht wird. Etwa 80 Prozent aller Lungenkrebspatienten leiden unter einem nicht-kleinzelligen Lungenkrebs; für eine Behandlung mit Afatinib kommt davon aber nur der kleinere Teil mit nachgewiesener EGFR-Mutation in Frage. Ebenso wie kleinzellige Bronchialkarzinome, die als besonders aggressiv gelten, verläuft auch diese Form des Lungenkrebses über weite Phasen symptomfrei.

Typische Symptome wie chronischer Husten, Atembeschwerden, Bluthusten, Gewichtsverlust und ein Mangel an Appetit werden meist erst als Symptome für Lungenkrebs erkannt, wenn dieser bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat, in dem eine Heilung nicht mehr möglich ist. Zu den wichtigsten Risikofaktoren, die einen Lungenkrebs auslösen können, zählen aktives und passives Rauchen.

Als krebsauslösend gelten aber auch andere Stoffe wie Radon, Asbest, radioaktiver Staub und ähnliches. Begünstigt werden kann der Ausbruch von Lungenkrebs zudem durch ein hohes Maß an Luftverschmutzung, bestehende Vorerkrankungen an der Lunge sowie genetische Vorbelastungen.


Verabreichung & Dosierung

Afatinib ist ein Tyrosinkinase-Inhibitor, der zur Behandlung von bestimmten Krebsarten, insbesondere nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), eingesetzt wird. Bei der Verabreichung und Dosierung von Afatinib sind mehrere Aspekte zu beachten.

Die empfohlene Dosis beträgt in der Regel 40 mg pro Tag, die mindestens eine Stunde vor oder zwei Stunden nach einer Mahlzeit eingenommen wird, da Nahrung die Aufnahme des Medikaments beeinflusst. Die Tabletten sollten unzerkaut mit Wasser geschluckt werden.

Die Dosisanpassung kann notwendig sein, wenn der Patient bestimmte Nebenwirkungen wie Durchfall, Hautausschlag oder Leberfunktionsstörungen entwickelt. Daher ist eine sorgfältige Überwachung durch medizinisches Fachpersonal erforderlich. Wenn Nebenwirkungen auftreten, kann die Dosis auf 30 mg oder 20 mg reduziert oder das Medikament vorübergehend abgesetzt werden.

Afatinib kann mit anderen Medikamenten interagieren und die Wirkung beeinflussen. Daher sollte der Patient alle eingenommenen Medikamente mit seinem Arzt besprechen, um Wechselwirkungen zu vermeiden.

Patienten mit Leber- oder Nierenproblemen sollten bei der Einnahme von Afatinib besonders vorsichtig sein, da eine veränderte Dosierung erforderlich sein kann. Außerdem wird schwangeren Frauen oder stillenden Müttern die Einnahme von Afatinib nicht empfohlen, da es das ungeborene Kind schädigen kann.

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen, einschließlich Bluttests und Bildgebung, sind wichtig, um die Wirksamkeit der Behandlung zu überwachen und unerwünschte Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen.

Risiken & Nebenwirkungen

Weil die Behandlung mit Afatinib - teilweise gravierende - Nebenwirkungen zur Folge haben kann, ist in den ersten sechs Wochen nach Beginn der Behandlung eine sorgfältige Überwachung notwendig. Das gilt insbesondere, wenn Durchfall auftritt. Dieser kann sehr schwerwiegend ausfallen und im Extremfall sogar zur Austrocknung führen, wenn der Patient zum Ausgleich nicht viel Flüssigkeit zu sich nimmt.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören außerdem schwere Hautreaktionen, die sich unter dem Einfluss von ultravioletter Strahlung noch verstärken können. Die Patienten sollten sich vor der Sonne schützen und keine Sonnenbank benutzen. Die Nebenwirkungen von Afatinib können sich in einer Vielzahl an Beschwerden äußern, sodass die weitere Behandlung unter besonderer ärztlicher Aufsicht erfolgen muss.

Dass gerade Haut und Darm betroffen sind, ist kein Zufall, sondern die Kehrseite des Wirkprinzips. Der blockierte Rezeptor kommt nicht nur auf Tumorzellen vor, sondern ebenso auf den Deckzellen der Haut, an den Haarwurzeln, an den Nagelfalzen und in der Darmschleimhaut, wo er deren ständige Erneuerung steuert. Wird er dort mit gehemmt, entstehen die für diese Wirkstoffklasse kennzeichnenden Beschwerden: ein akneähnlicher Ausschlag vor allem im Gesicht und am Oberkörper, trockene und einreißende Haut, schmerzhafte Entzündungen des Nagelfalzes sowie der Durchfall, der die Behandlung am häufigsten begrenzt.

Damit unterscheidet sich das Beschwerdebild grundlegend von dem einer herkömmlichen Chemotherapie. Ein starker Rückgang der weißen Blutkörperchen, Haarausfall oder anhaltendes Erbrechen gehören nicht zu den kennzeichnenden Wirkungen dieser Wirkstoffklasse. Die begleitenden Maßnahmen richten sich dementsprechend auf andere Ziele: auf die Pflege der Haut und auf ein frühes Eingreifen beim Durchfall, damit die Behandlung möglichst ohne Unterbrechung fortgeführt werden kann.

Kontraindikationen

Typische Kontraindikationen bei der Verwendung von Afatinib sind vielfältig und erfordern sorgfältige Beachtung, um die Sicherheit und Wirksamkeit der Behandlung sicherzustellen. Eine bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Afatinib oder einem seiner Bestandteile ist eine klare Kontraindikation, da eine allergische Reaktion lebensbedrohlich sein kann.

Patienten mit schweren Lebererkrankungen sollten Afatinib vermeiden, da das Medikament die Leberfunktion weiter beeinträchtigen kann. Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist ebenfalls Vorsicht geboten, da bei schwerer Funktionsstörung höhere Wirkstoffspiegel auftreten können. In solchen Fällen kann eine Dosisanpassung oder sogar ein Absetzen des Medikaments notwendig sein.

Schwangere und stillende Frauen dürfen Afatinib nicht einnehmen, da es dem ungeborenen Kind schaden und in die Muttermilch übergehen kann. Es ist ratsam, während der Behandlung und mindestens zwei Wochen danach eine zuverlässige Verhütungsmethode zu verwenden.

Patienten mit einer Vorgeschichte von interstitiellen Lungenerkrankungen oder anderen schweren Atemwegserkrankungen sollten Afatinib ebenfalls meiden, da es das Risiko von pulmonalen Komplikationen erhöhen kann.

Schließlich sollten Patienten, die bestimmte Medikamente einnehmen, die das Afatinib-Level beeinflussen können, wie starke P-gp-Induktoren oder P-gp-Inhibitoren, das Medikament vermeiden oder nur unter strenger ärztlicher Aufsicht verwenden, da diese Medikamente die Wirksamkeit von Afatinib beeinflussen können.

Interaktionen mit anderen Medikamenten

Bei der Verwendung von Afatinib ist es wichtig, auf mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu achten, da dies die Wirksamkeit und Sicherheit der Behandlung beeinflussen kann. Afatinib wird hauptsächlich durch P-gp-Transporter absorbiert und ausgeschieden, weshalb Medikamente, die diese beeinflussen, die Konzentration von Afatinib im Körper verändern können.

Starke P-gp-Inhibitoren wie Ketoconazol und Ritonavir können die Afatinib-Konzentration im Blut erhöhen und dadurch das Risiko von Nebenwirkungen steigern. Patienten, die diese Medikamente einnehmen, sollten engmaschig überwacht werden und möglicherweise eine niedrigere Dosis Afatinib erhalten.

Auf der anderen Seite können starke P-gp-Induktoren wie Rifampicin und Johanniskraut die Konzentration von Afatinib senken, was die Wirksamkeit des Medikaments beeinträchtigen kann. In solchen Fällen könnte eine Anpassung der Afatinib-Dosis erforderlich sein.

Für Afatinib selbst ist kein erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen belegt, wie es etwa von manchen Antidepressiva oder Antiarrhythmika bekannt ist. Bei Erkrankten mit einer Vorerkrankung des Herzens wird jedoch empfohlen, die Pumpleistung der linken Herzkammer vor Beginn und während der Behandlung zu überprüfen.

Eine unmittelbare Wechselwirkung mit oralen Antikoagulantien wie Warfarin ist für Afatinib dagegen nicht beschrieben; der Wirkstoff wird enzymatisch nur in geringem Ausmaß abgebaut.

Diese Besonderheit erklärt zugleich, warum die Wechselwirkungen dieses Wirkstoffs anders gelagert sind als bei vielen anderen Arzneimitteln. Die meisten Wechselwirkungen entstehen dadurch, dass zwei Arzneimittel dasselbe abbauende Enzym in der Leber beanspruchen; dieser Weg spielt bei Afatinib nur eine untergeordnete Rolle. Maßgeblich ist stattdessen ein Transporteiweiß in der Darmwand, das Fremdstoffe in den Darm zurückbefördert, bevor sie den Blutkreislauf erreichen. Arzneimittel, die dieses Transporteiweiß hemmen, lassen mehr Wirkstoff in den Körper gelangen; solche, die seine Bildung ankurbeln, weniger. Aus derselben Eigenschaft folgt, dass Afatinib den Körper zum überwiegenden Teil über die Galle und den Stuhl wieder verlässt.

Insgesamt ist es wichtig, alle Medikamente, einschließlich rezeptfreier und pflanzlicher Mittel, mit dem behandelnden Arzt zu besprechen, um potenzielle Wechselwirkungen mit Afatinib zu vermeiden.

Alternative Behandlungsmethoden

Wenn Afatinib nicht vertragen wird oder kontraindiziert ist, gibt es verschiedene alternative Behandlungsmethoden und Wirkstoffe für die Therapie von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) und anderen Krebsarten, die mit Afatinib behandelt werden.

Eine gängige Alternative sind andere Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKIs) wie Erlotinib oder Gefitinib, die ebenfalls bei NSCLC mit bestimmten genetischen Mutationen eingesetzt werden. Diese Medikamente wirken auf ähnliche Weise wie Afatinib, können aber ein unterschiedliches Nebenwirkungsprofil aufweisen.

Für Patienten, die TKIs nicht vertragen oder bei denen diese unwirksam sind, stehen Chemotherapie-Optionen zur Verfügung. Standard-Chemotherapeutika wie Cisplatin, Carboplatin und Paclitaxel können als Teil einer kombinierten Chemotherapie verabreicht werden, um Krebszellen zu zerstören oder das Tumorwachstum zu verlangsamen.

Eine weitere Alternative sind Immuntherapien, wie PD-1- und PD-L1-Inhibitoren (z. B. Pembrolizumab und Nivolumab), die das Immunsystem aktivieren, um Krebszellen anzugreifen. Diese können besonders wirksam bei Patienten mit bestimmten Biomarkern sein.

Schließlich können auch zielgerichtete Therapien eine Option sein, wie beispielsweise ALK-Inhibitoren (z. B. Crizotinib) für Patienten mit ALK-positivem NSCLC. Diese Medikamente sind speziell auf bestimmte molekulare Veränderungen in Tumorzellen ausgerichtet und bieten eine gezielte Behandlung.

Innerhalb der Gruppe der EGFR-Hemmer unterscheiden sich die Wirkstoffe vor allem darin, wie fest sie an das Enzym binden und welche verwandten Rezeptoren sie mit erfassen. Daraus ergeben sich Unterschiede in der Verträglichkeit, die für die Auswahl oft ebenso ins Gewicht fallen wie die Unterschiede in der Wirkung: Ein Wirkstoff, der mehrere Rezeptoren der Familie zugleich blockiert, greift auch im gesunden Gewebe breiter ein. Welcher Vertreter in Frage kommt, hängt daher neben der im Tumor nachgewiesenen Veränderung auch davon ab, welche Begleiterkrankungen bestehen und wie gut die zu erwartenden Haut- und Darmbeschwerden voraussichtlich vertragen werden.

Die Wahl der richtigen Behandlung hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des genetischen Profils des Tumors, des Gesundheitszustands des Patienten und früherer Behandlungen.

Quellen

  • Geisslinger, G., Gudermann, T., Hinz, B., et al.: Mutschler Arzneimittelwirkungen.
    ISBN: 9783804746541
  • Herdegen, T. (Hrsg.): Kurzlehrbuch Pharmakologie und Toxikologie.
    ISBN: 9783132453470
  • Schmoll, H.-J. (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie.
    ISBN: 9783662607473
  • Engelhardt, M., Mertelsmann, R., Duyster, J. (Hrsg.): Das Blaue Buch – Chemotherapie-Manual Hämatologie und Onkologie.
    ISBN: 9783662677483
  • Kroegel, C., Costabel, U., Bals, R., et al. (Hrsg.): Referenz Pneumologie.
    ISBN: 9783132416789

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