Atorvastatin
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 10. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Das Arzneimittel Atorvastatin wird hauptsächlich im Rahmen einer Cholesterinsenkung eingesetzt. Es besitzt während oder nach einer Diät einen medizinischen Nutzen. In der Folge wird damit häufig zugleich eine Reduzierung des Herzinfarktrisikos erzielt.
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Was ist Atorvastatin?
Als Bestandteil unterschiedlicher Medikamente kommt das Atorvastatin zumeist zur Anwendung, wenn sich ein Cholesterinwert von mindestens 5,5 Millimol pro Liter im Blut nachweisen lässt. In diesen Fällen wurde regelmäßig bereits über eine Diät die Senkung des Cholesterins erfolglos versucht. Eine Regulierung muss daher durch eine ärztliche Therapie vorgenommen werden. Früher orientierte sich die Entscheidung für ein Statin vor allem an einem Schwellenwert des Gesamtcholesterins. Nach heutigem Kenntnisstand richtet sie sich dagegen nach dem gesamten Herz-Kreislauf-Risiko und nach Zielwerten für das LDL-Cholesterin.
Bleiben derartige Maßnahmen aus, könnte der Organismus nachhaltig geschädigt werden. Dann wäre auch die Gefahr eines Herzinfarktes oder einer Arterienverkalkung gegeben.
Je nach Auswirkung der Leiden wird das Atorvastatin in einer Dosierung von zehn bis 80 Milligramm verschrieben und in der Regel dauerhaft eingenommen. Die rezeptpflichtigen Tabletten galten lange als vergleichsweise kostenintensiv; seit dem Ablauf des Patentschutzes und der Einführung von Generika zählt Atorvastatin jedoch zu den preiswerten Wirkstoffen. Zum Einsatz kommen sie üblicherweise dann, wenn eine Ernährungsumstellung allein nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat.
Pharmakologische Wirkung
Das Cholesterin ist ein körpereigener Stoff. Es übernimmt lebenswichtige Funktionen im Körper. So sind der Bau und die Reparatur von Zellmembranen auf einen gewissen Cholesterinwert angewiesen.
Dieser kann auf zweierlei Weise beeinflusst werden. Einerseits wird das Cholesterin in der Leber des Menschen hergestellt. Andererseits kann über die Aufnahme von bestimmten Lebensmitteln der Spiegel erhöht oder gesenkt werden. Den größeren Anteil stellt der Körper dabei selbst her.
Ein zu hoher Cholesterinwert wäre dann nicht mehr positiv zu sehen, sondern mit erheblichen Gefahren verbunden. An diesem Punkt greift jedoch das Atorvastatin ein: Es senkt die Produktion des an sich wichtigen Bausteins in der Leber. Konkret hemmt das Heilmittel dabei das für die Cholesterinbildung nötige Enzym HMG-CoA-Reduktase.
Es tritt ein doppelter Effekt ein. Das als günstig für den Organismus angesehene HDL-Cholesterin wird weiterhin durch die Leber erschaffen. Das als negativ bewertete LDL-Cholesterin wird dagegen vermehrt aus dem Blut in die Leber aufgenommen: Weil die Leberzelle selbst weniger Cholesterin bildet, legt sie mehr Empfangsstellen für LDL an und fischt es aus dem Blut. Das Risiko einer Arterienverkalkung sinkt.
Ratsam ist es also, neben der Einnahme des Atorvastatins auch weiterhin auf die Ernährung zu achten und das Medikament somit zu unterstützen.
Medizinische Anwendung & Verwendung
Grundsätzlich wird mit dem Atorvastatin eine Senkung des Cholesterinwertes angestrebt. Auch das Risiko für damit verbundene Folgeerkrankungen wie den Herzinfarkt oder die Arteriosklerose lässt sich folglich senken.
Einen weiteren Effekt spielt das Mittel mit Blick auf die Triacylglyceride aus. Kommt es zu einem erhöhten Spiegel dieses Blutfettes, so könnte auch darunter der Gesundheitszustand des Betroffenen leiden. Ebenso wäre ein Anstieg des Proteins Apolipoprotein B im Blut als riskant zu werten. In diesen Fällen wird zumeist die Verabreichung des Atorvastatins erwogen.
Ob das Medikament zum Einsatz kommt, richtet sich nicht allein nach der Höhe eines einzelnen Wertes, sondern nach dem gesamten Herz-Kreislauf-Risiko des Betroffenen. Der Vorbeugung von Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall dient das Präparat dabei ebenso; die Fachinformation führt diese Vorbeugung ausdrücklich als Anwendungsgebiet auf. Zudem wird es üblicherweise nur verschrieben, wenn andere Maßnahmen der Linderung erfolglos erprobt wurden.
Eine sofortige Besserung ist bei der Einnahme allerdings nicht zu erwarten: Das Atorvastatin wird zwar ohne größere Verzögerungen aufgenommen, umgewandelt und verarbeitet, seine cholesterinsenkende Wirkung entfaltet sich jedoch erst im Verlauf mehrerer Wochen.
Verabreichung & Dosierung
Atorvastatin ist ein Medikament aus der Gruppe der Statine, das hauptsächlich zur Senkung des Cholesterinspiegels eingesetzt wird. Es wird in der Regel zur Prävention von kardiovaskulären Erkrankungen wie Herzinfarkten und Schlaganfällen verordnet, besonders bei Patienten mit Faktoren für ein erhöhtes Risiko wie Diabetes, Hypertonie oder bestehender koronarer Herzkrankheit.
Die Dosierung von Atorvastatin variiert je nach individuellem Bedarf, den zugrundeliegenden Gesundheitsbedingungen und dem Ansprechen auf die Behandlung. Üblich sind Anfangsdosierungen von 10 bis 20 mg täglich, die bei Bedarf angepasst werden können. Einige Patienten benötigen höhere Dosen, um ihre Cholesterinziele zu erreichen, wobei die maximale Tagesdosis typischerweise 80 mg nicht überschreiten sollte.
Zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurde in den entsprechenden Studien eine niedrige Tagesmenge eingesetzt; um die in den Leitlinien genannten Zielwerte für das LDL-Cholesterin zu erreichen, kann eine höhere Menge nötig sein. Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist dagegen keine Anpassung erforderlich, während bei einer Störung der Leberfunktion Vorsicht geboten ist. Das Medikament wird einmal täglich eingenommen. Es kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Für Atorvastatin selbst spielt der Einnahmezeitpunkt wegen der langen Wirkdauer allerdings kaum eine Rolle; die deutsche Fachinformation nennt die Einnahme zu jeder Tageszeit möglich. Bei kurz wirksamen Statinen wie Simvastatin wird die Abendgabe dagegen bevorzugt.
Patienten, die Atorvastatin einnehmen, sollten regelmäßig ihren Cholesterinspiegel überprüfen lassen, um sicherzustellen, dass das Medikament effektiv wirkt und keine unerwünschten Nebenwirkungen auftreten. Zudem sollten sie während der Behandlung grapefruitfreie Diäten einhalten, da Grapefruit und Grapefruitsaft die Wirkung von Atorvastatin beeinflussen können.
Es ist wichtig, dass die Einnahme von Atorvastatin nicht plötzlich ohne ärztliche Beratung beendet wird, da dies zu einem Wiederauftreten erhöhter Cholesterinwerte führen kann. Patienten sollten außerdem ihren Arzt über alle anderen Medikamente informieren, die sie einnehmen, um mögliche Wechselwirkungen zu vermeiden.
Risiken & Nebenwirkungen
Die Einnahme des Atorvastatins sollte jedoch unter ärztlicher Begleitung erfolgen. Vielfach kommt es bereits in üblicher Dosierung zu Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen. Oftmals wird auch der gesamte Magen-Darm-Trakt in Mitleidenschaft gezogen. Bauchschmerzen, Blähungen, ein unangenehmes Völlegefühl oder das Sodbrennen können auftreten.
Gelegentlich fühlt sich der Betroffene nunmehr müde und kraftlos. Ihm fehlt dann die Energie, sich den Aufgaben des Tages zu widmen. Für Autofahrer oder das Bedienpersonal von Maschinen kann sich damit eine herabgesetzte Konzentrationsfähigkeit einstellen.
Darüber hinaus können Hautausschläge oder ein häufiger wahrnehmbares Jucken der Haut auftreten.
Wassereinlagerungen in den Beinen kommen seltener vor; Rückenschmerzen und rheumaähnliche Gelenkbeschwerden gehören dagegen zu den häufigen Nebenwirkungen. Die genaue Festlegung der erforderlichen Dosis muss im Einzelfall vorgenommen werden. Die wichtigste Nebenwirkung der Statine betrifft die Muskulatur: Muskelschmerzen sind häufig; selten entwickelt sich daraus eine Muskelerkrankung (Myopathie), die in einen lebensbedrohlichen Zerfall von Muskelgewebe (Rhabdomyolyse) mit Nierenversagen übergehen kann.
In sehr seltenen Fällen wurde während oder nach einer Behandlung mit Statinen über eine nekrotisierende autoimmune Myopathie berichtet; in der Häufigkeitstabelle der Fachinformation steht sie unter den Nebenwirkungen, deren Häufigkeit sich aus den vorliegenden Daten nicht abschätzen lässt. Sie unterscheidet sich von der gewöhnlichen Muskelnebenwirkung dadurch, dass die Schwäche der körpernahen Muskeln und die erhöhten Muskelenzyme im Blut auch nach dem Absetzen fortbestehen. Im Blut lassen sich dann Antikörper gegen das gehemmte Enzym nachweisen, und die Beschwerden bessern sich unter Immunsuppressiva. In wenigen Fällen wurde außerdem berichtet, dass Statine eine Muskelschwäche vom Typ der Myasthenia gravis auslösen oder eine bereits bestehende verschlimmern; bei einer Verschlechterung der Beschwerden wird das Präparat abgesetzt.
Bei einigen Statinen wurde – vor allem bei langer Anwendung – in Ausnahmefällen eine interstitielle Lungenkrankheit berichtet, also eine Erkrankung des Lungengewebes zwischen den Lungenbläschen. Sie kann sich durch Atemnot, einen trockenen Husten und allgemeine Beschwerden wie Erschöpfung, eine Abnahme des Gewichts und Fieber bemerkbar machen; besteht ein solcher Verdacht, wird die Behandlung abgebrochen.
Für die Wirkstoffgruppe insgesamt gibt es Hinweise darauf, dass sie den Blutzuckerspiegel anhebt und bei Menschen mit einem hohen Risiko für eine spätere Zuckerkrankheit eine Überzuckerung auslösen kann, die dann selbst behandelt werden muss. Die Fachinformation stellt diesem Befund allerdings ausdrücklich gegenüber, dass der Gewinn an Gefäßschutz das Risiko aufwiegt und kein Grund für einen Abbruch der Behandlung ist; bei Betroffenen mit entsprechenden Risikofaktoren werden stattdessen die zugehörigen Laborwerte überwacht.
Auch die Leberwerte gehören zu den beobachteten Größen: Veränderte Ergebnisse der Leberfunktionstests zählen zu den häufigen Nebenwirkungen. Steigen die Enzymwerte an, wird der Verlauf bis zum Abklingen des Befunds verfolgt; hält eine deutliche Erhöhung an, kommen eine Verringerung der Dosis oder ein Abbruch der Therapie in Betracht.
Kontraindikationen
Atorvastatin, wie andere Statine auch, hat spezifische Kontraindikationen, die vor der Verschreibung des Medikaments berücksichtigt werden müssen, um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten.
Eine der wichtigsten Kontraindikationen ist die bestehende Lebererkrankung. Patienten mit aktiven Lebererkrankungen oder unerklärlichen, anhaltenden Erhöhungen der Leberenzyme sollten Atorvastatin nicht einnehmen, da das Medikament die Leber belasten und zu einer Verschlechterung der Leberfunktion führen kann. Ärzte führen in der Regel vor Beginn einer Therapie mit Atorvastatin und periodisch während der Behandlung Leberfunktionstests durch, um mögliche Schäden frühzeitig zu erkennen.
Eine weitere bedeutende Kontraindikation ist die Schwangerschaft. Statine, einschließlich Atorvastatin, sind teratogen, was bedeutet, dass sie die Entwicklung des Fötus schädigen können. Frauen im gebärfähigen Alter sollten während der Behandlung eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden, und Schwangerschaftstests sind vor und während der Behandlung empfehlenswert.
Stillende Mütter sollten ebenfalls kein Atorvastatin einnehmen, da nicht bekannt ist, ob das Medikament in die Muttermilch übergeht und potenziell dem Säugling schaden könnte.
Patienten mit einer bekannten Überempfindlichkeit oder Allergie gegen Atorvastatin oder einen der Inhaltsstoffe des Medikaments sollten es ebenfalls meiden. Symptome einer allergischen Reaktion können Hautausschlag, Juckreiz, Atembeschwerden und Schwellungen im Gesichtsbereich umfassen.
Eine ausdrückliche Gegenanzeige ist darüber hinaus die gleichzeitige Behandlung mit den Virostatika Glecaprevir und Pibrentasvir, die gegen eine Infektion mit Hepatitis-C-Viren eingesetzt werden. Außerdem sollten Patienten, die gleichzeitig bestimmte andere Medikamente einnehmen, die die Wirkung von Atorvastatin beeinflussen könnten, wie bestimmte Antibiotika oder Antimykotika, vorsichtig sein. Es ist wichtig, dass solche Wechselwirkungen mit dem behandelnden Arzt besprochen werden, um das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen zu minimieren.
Interaktionen mit anderen Medikamenten
Atorvastatin, wie andere Statine auch, kann verschiedene Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben, die sowohl die Wirksamkeit des Statins als auch die Sicherheit für den Patienten beeinflussen können. Solche Interaktionen können zu erhöhten Nebenwirkungen führen oder die Wirksamkeit des Medikaments verringern.
Eine wichtige Wechselwirkung besteht mit Medikamenten, die das Cytochrom P450 3A4 (CYP3A4) Enzymsystem beeinflussen. Atorvastatin wird durch dieses Enzymsystem metabolisiert. Medikamente, die CYP3A4 inhibieren, wie einige Antibiotika (z.B. Erythromycin), Antimykotika (z.B. Ketoconazol), und HIV-Protease-Inhibitoren, können die Plasmakonzentrationen von Atorvastatin erhöhen und das Risiko für Myopathie oder sogar Rhabdomyolyse steigern. Andere Statine wie Pravastatin und Rosuvastatin werden nicht über CYP3A4 abgebaut und sind von diesen Wechselwirkungen deutlich weniger betroffen.
Eine gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin mit anderen Lipidsenkern wie Fibraten oder Niacin kann ebenfalls das Risiko für muskuläre Nebenwirkungen erhöhen. Als Lipidsenker steht Nicotinsäure (Niacin) in Deutschland allerdings nicht mehr zur Verfügung. Die Kombination mit einem Fibrat sollte mit Vorsicht verwendet werden, und Patienten sollten auf Anzeichen von Muskelschmerzen, Schwäche oder dunklem Urin überwacht werden.
Patienten, die Antikoagulanzien wie Warfarin nehmen, sollten ebenfalls überwacht werden, da sich die Gerinnungswerte zu Beginn der gemeinsamen Anwendung verändern können; die Fachinformation empfiehlt deshalb, die Prothrombinzeit vor dem Beginn und in der ersten Therapiephase zu kontrollieren.
Auch die Einnahme von Grapefruit oder Grapefruitsaft sollte vermieden werden, da Grapefruit die CYP3A4-Aktivität hemmt und so die Konzentration von Atorvastatin im Blut erhöhen kann, was das Risiko für Nebenwirkungen verstärkt.
Es ist daher entscheidend, dass Patienten und Ärzte alle Medikamente, die ein Patient einnimmt, regelmäßig überprüfen und mögliche Wechselwirkungen vor der Verschreibung von Atorvastatin berücksichtigen.
Alternative Behandlungsmethoden
Wenn Atorvastatin aufgrund von Unverträglichkeiten oder Kontraindikationen nicht geeignet ist, stehen verschiedene alternative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, um den Cholesterinspiegel zu kontrollieren und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.
Eine mögliche Alternative sind andere Statine, die möglicherweise besser vertragen werden. Medikamente wie Rosuvastatin oder Pravastatin haben unterschiedliche metabolische Wege und können von Patienten, die Atorvastatin nicht vertragen, oft besser toleriert werden. Diese Statine sind ebenfalls wirksam bei der Senkung des LDL-Cholesterins und bieten ähnliche kardiovaskuläre Schutzvorteile.
Für Patienten, die generell keine Statine vertragen, können Medikamente wie Ezetimib in Betracht gezogen werden. Ezetimib wirkt durch die Blockierung der Absorption von Cholesterin im Darm, was zu einer Senkung des LDL-Cholesterins führt, ohne die gleichen potenziellen muskulären Nebenwirkungen wie Statine zu haben. Frei von Muskelbeschwerden ist dieser Weg allerdings nicht: Auch die alleinige Anwendung von Ezetimib wird mit muskulären Erscheinungen bis hin zum Zerfall von Muskelgewebe in Verbindung gebracht, und bei der Kombination beider Wirkstoffe kann das Risiko dafür erhöht sein.
PCSK9-Inhibitoren wie Alirocumab und Evolocumab sind eine weitere Klasse von Medikamenten, die zur Senkung des Cholesterinspiegels verwendet werden können. Diese Medikamente wirken durch die Blockierung eines spezifischen Proteins, das den Abbau von LDL-Rezeptoren in der Leber reguliert, und sind besonders bei Patienten effektiv, die sehr niedrige Zielwerte für LDL-Cholesterin erreichen müssen. Inzwischen stehen mit Bempedoinsäure und Inclisiran weitere Wirkstoffe zur Senkung des LDL-Cholesterins zur Verfügung.
Neben medikamentösen Therapien spielt auch die Lebensstilmodifikation eine wichtige Rolle. Diätetische Anpassungen, regelmäßige körperliche Aktivität und das Management von Begleiterkrankungen wie Diabetes und Hypertonie können ebenfalls dazu beitragen, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken und den Cholesterinspiegel zu verbessern.
Quellen
- Aktories, K., Flockerzi, V., Förstermann, U., Hofmann, F. (Hrsg.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie.
ISBN: 9783437426223
- Geisslinger, G., Menzel, S., Gudermann, T., et al.: Mutschler Arzneimittelwirkungen.
ISBN: 9783804736634
- Marx, N., Erdmann, E. (Hrsg.): Klinische Kardiologie.
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- Herold, G.: Innere Medizin 2026.
ISBN: 9783982116655
- Arastéh, K., Baenkler, H.-W., Bieber, C., et al.: Duale Reihe Innere Medizin.
ISBN: 9783132443488
