Beinschmerzen

Beinschmerzen können die verschiedensten Ursachen haben - von harmlosen wie Muskelkater bis zu Erkrankungen, die mit dem Tode enden können. Diagnose und Behandlung von Beinschmerzen richten sich nach der Ursache der Beinschmerzen.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Beinschmerzen?

Infogramm zu den Schmerzregionen, Verlauf und Entstehung von Schmerzen sowie die Intensitätsgrade beim Schmerzempfinden. Bild anklicken, um zu vergrößern.

Beinschmerzen sind per landläufiger Definition von Fußschmerzen oder Hüftschmerzen abzugrenzen. Sie betreffen also das, was zwischen Fuß und Hüfte liegt. Beinschmerzen können folglich an Ober- und Unterschenkel auftreten. Sie können sowohl die Muskeln, als auch die Sehnen, das Bindegewebe, die Blutgefäße oder den Knochen betreffen.

Besonders das Kniegelenk ist eine empfindliche Stelle am Bein. Treten hier Schäden oder Verletzungen auf, ist meist das ganze Bein von den Auswirkungen betroffen. Schäden in den Sehnen und Gelenken können zu Beinschmerzen führen.

Am oberen Ende des Beines ist es das Hüftgelenk, am unteren der Knöchel, der ähnliches verursachen kann. Ausstrahlende oder lokal begrenzte Beinschmerzen müssen zunächst in ihren Ursachen erforscht werden.

Ursachen

Als Ursachen für Beinschmerzen kommen zahlreiche Umstände in Frage. Muskeln, Bänder, Sehnen, Nerven, Gelenke und Blutgefäße können über stumpfe oder blutende Verletzungen zu Beinschmerzen führen. Insbesondere Gelenkbeschwerden können ausstrahlende Schmerzen nach sich ziehen.

Ob man diese in Ruhestellung oder bei Bewegung bemerkt, ist unterschiedlich. Außerdem können Brüche und Durchblutungsbeschwerden zu Beinschmerzen beitragen. Beinschmerzen können stechend, pulsierend und hitzig, lokal oder ausstrahlend auftreten. Bei Beinschmerzen ist oft die Beweglichkeit des Beins behindert. Man kann auch an Empfindungsstörungen, Schwellungen oder Knoten leiden.

Brüche, Zerrungen, Gelenkprobleme, Muskelkater und Durchblutungsstörungen führen zu häufig auftretenden Schmerzen. Gefährlich wird es, wenn ein Blutpfropf zu Beinschmerzen führt. Hier kann eine tödliche Embolie entstehen. Der Arzt muss bei solchen Beinschmerzen sofort hinzu gezogen werden.

Bandscheibenvorfälle, Sehnenscheidenentzündungen, Verschleiß, Osteoporose, Tumore oder Rheuma, Krampfadern oder Gelenkentzündungen verursachen ebenfalls Beinschmerzen.

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Diagnose & Verlauf

Diagnose und Verlauf unterscheiden sich je nach der ermittelten Ursache der Beinschmerzen erheblich. Zwischen einem Tag und mehreren Monaten kann die Behandlung und Rekonvaleszenzzeit liegen. In manchen Fällen sind die Beinschmerzen auf einen Tumor oder einen Thrombus zurückzuführen und können unbehandelt zum Tode führen.

Zu diagnostischen Zwecken geht man zunächst zum Hausarzt, es sei denn, man vermutet bereits eine konkrete Ursache der Schmerzen. Auch bereits bekannte Abnutzungserscheinungen, Knochenerkrankungen oder Gelenkschäden können zu den akuten oder chronischen Beinschmerzen geführt haben.

Zu diagnostischen Zwecken oder einer Weiterbehandlung kann der Arzt einen an einen Facharzt überweisen. Dann kommen möglicherweise Röntgenaufnahmen, Blutuntersuchungen, neurologische und Ultraschalluntersuchung, Angiograhien, Spieglungen oder Gelenkpunktionen zur Anwendung. Die Diagnose der Beinschmerzen kann gelegentlich trotzdem schwierig sein.

Komplikationen

Die Komplikationen bei Beinschmerzen können sehr vielseitig sein. Unabhängig von Intensität oder Art ihres Auftretens sollte man die Ursachen für Beinschmerzen abklären lassen. Beinschmerzen können abebben und dann nach Wochen oder Monaten wieder auftreten. Die Schmerzintensität kann dabei gleich oder auch verändert, stärker oder schwächer, sein. Klingen die Schmerzen über einen langen Zeitraum gar nicht ab, ist von einem chronifizierten Schmerzzustand die Rede. In Fachkreisen wird dann von einem eigenständigen Krankheitsbild gesprochen.

Ein anderer Verlauf ist gekennzeichnet von Gefühlsstörungen in Form von Kribbeln und Taubheitsgefühl. Auch eine Muskelschwäche bzw. Lähmungserscheinungen am Fuß oder im Zehenbereich können auftreten. Dies deutet darauf hin, dass die Beinvenen aufgrund einer spezifischen Erkrankung mit einbezogen sind.

Nicht selten tritt ein Venenversagen, eine Venenentzündung, eine Thrombose oder eine Geschwürbildung auf. Bei einer Venenentzündung kann die entzündete Veneninnenwand Verursacher für ein Blutgerinnsel sein, das zum Gefäßverschluss führen kann. Unterschieden wird zwischen einer Thrombophlebitis und einer Varikophlebitis bzw. Varikothrombose. Besonders bei Frauen kann es auch zu einer Phlebothrombose kommen. Zu den schweren Komplikationen zählen schlaffe Lähmungen und Missempfindungen in beiden Beinen sowie ein Taubheitsgefühl im Analbereich und den Innenseiten der Oberschenkel (Reithosenanästhesie). Ebenso eine Störung der Blasen-, Darm und Sexualfunktion.

Weitere Komplikationen könnten sein:

  • eine Corona phlebectatica von Besenreisern am Knöchel
  • eine “Weiße Atrophie“ (Schädigung der kleinen Hautgefäße in der Knöchelgegend)
  • ein Ulcus cruris varicosum (Beingeschwür) bzw. - venosum (offenes Bein)
  • eine Lipodermatofibrose durch chronisches Venenversagen
  • eine Varizenblutung (Verletzung der Krampfader)

Im schlimmsten Fall kann es zu einer chronisch-venösen Insuffizienz (postthrombotisches Syndrom) kommen. Hierbei handelt es sich um ein chronisches Venenversagen.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Beinschmerzen können unterschiedliche Ursachen haben und sind häufig harmlos. Zum Arzt sollten Patienten allerdings gehen, wenn die Schmerzen im Bein lang anhaltend, sehr stark ausgeprägt oder mit weiteren Beschwerden verbunden sind. Eine ernstzunehmende Erkrankung kann vorliegen, wenn die Beinschmerzen gemeinsam mit Schwellungen der Gelenke im Bein auftreten. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Gelenke erhitzt sind.

Da hier eine entzündliche Erkrankung vorliegen kann, ist das Problem schnellstmöglich dem Hausarzt vorzustellen. Wenn die Schmerzen am Bein unmittelbar nach einem Unfall oder einer Verletzung auftreten, ist dies ebenfalls eine Indikation, einen Arzt aufzusuchen. Der erste Ansprechpartner ist in diesem Fall der Hausarzt, der den Patienten gegebenenfalls an einen Facharzt überweisen wird.

Wenn Beinschmerzen mit einem Schweregefühl, Hitze, Schwellungen oder Verhärtungen an einem Bein auftreten, könnte es sich dabei um eine Thrombose handeln. Da diese eine lebensbedrohliche Erkrankung darstellt, sollte in diesem Fall unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Sind bereits Krampfadern zu sehen oder ist eine Venenerkrankung bekannt, sollte eine Untersuchung durch einen Phlebologen stattfinden. Dieser kann das Bein außerdem auf Durchblutungsstörungen testen.

Handelt es sich um Wadenschmerzen, die beim Gehen auftreten und sich beim Stehenbleiben bessern, könnte es sich um eine Arteriosklerose handeln, die unbehandelt zum Herzinfarkt führen kann. Daher wird der Besuch zunächst eines Hausarztes dringend empfohlen.

Behandlung & Therapie

Die Behandlung von Beinschmerzen richtet sich nach der Ursache. Bei Muskelkater helfen Magnesium, Ruhe und Zeit, bei Rheuma Wärme und schmerzstillende Therapien. Beinschmerzen durch Brüche müssen medizinisch ruhig gestellt oder operiert werden, Verletzungen oder Gelenkschäden oft ebenso.

In anderen Fällen hilft aber eher moderate Bewegungstherapie gegen die Schmerzen. Man kennt auch so genannte Phantomschmerzen, deren Behandlung unmöglich ist. Das Glied, das zu Beinschmerzen führt, ist nämlich bereits amputiert worden. Durchblutungsstörungen können mit Bewegungstherapien und Medikamenten, aber auch mit Ernährungsumstellungen behandelt werden.

Manchmal sind Operationen an Gelenken des Beines nötig. Venenbedingte Schmerzen können mit Stützstrümpfen oder der Verödung behandelt werden. Ist ein Bein kürzer, kann der Schuh orthopädisch angepasst werden. Schmerzmittel oder Kortison können bei verschiedenen Arten von Beinschmerzen ergänzend eingesetzt werden.

Ansonsten sind Krankengymnastik, Bädertherapien, orthopädische Gehhilfen, Wärmebehandlungen, Muskeltraining oder Schonung die probaten Mittel gegen Beinschmerzen.

Aussicht & Prognose

Beinschmerzen müssen nicht zwingend zu einer medizinischen Komplikation führen und können bei bestimmten Tätigkeiten oder bei Überlastungen der Beine auftreten. In diesen Fällen sind die Beinschmerzen relativ gewöhnlich und verschwinden mit der Zeit auch wieder, wenn sich die Beine ausruhen können.

Sollten die Beinschmerzen länger andauern und nicht von alleine verschwinden, sollte ein Arzt aufgesucht werden. In diesem Fall können die Beinschmerzen mit einem anderen Problem verbunden sein. Sehr häufig treten die Beinschmerzen auch bei Diabetes auf und sind ein Hinweis auf diese Krankheit. Bei andauernden Schmerzen, welche auch ohne sportliche Betätigung auftreten, sollte daher immer ein Arzt konsultieren werden.

Falls die Beinschmerzen nicht behandelt werden, können sich Entzündungen und Krämpfe in den Muskeln ausbilden. Dies führt in der Regel zu noch stärkeren Schmerzen, die weiterhin operativ behandelt werden müssen. Bei einer zu hohen Belastung müssen sich die Beine ausruhen und die Muskeln entspannen. Falls die Beine diese Ruhe nicht erhalten, werden die Beinschmerzen ebenso stärker und können in weitere Komplikationen übergehen.

Der genaue Krankheitsverlauf hängt stark von der physischen Kondition der betroffenen Person ab.

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Vorbeugung

Besonders das Kniegelenk ist eine empfindliche Stelle am Bein. Treten hier Schäden oder Verletzungen auf, ist meist das ganze Bein von den Auswirkungen betroffen.

Zur Vorbeugung gegen Beinschmerzen kann man oft nicht viel tun. Gutes Schuhwerk, gesunde Sitzmöbel oder moderat betriebener Sport tun aber schon viel. Gegen Brüche und Abnutzungserscheinungen kann man durch viel Bewegung etwas tun. Schonhaltungen sind meist eher schädlich.

Wer sportlich ist, nimmt bei Unfällen meist weniger Schaden und kann nach Beinschmerzen das Bein auch schneller wieder belasten. Er erholt sich nach Operationen schneller. Für manchen Gelähmten sind Beinschmerzen ein wahrer Segen, denn wer seine Beine spürt, kann mit Besserung rechnen.

Das können Sie selbst tun

Bei Beinschmerzen muss nur in wenigen Fällen ein Arzt aufgesucht werden, in der Regel verschwindet diese Beschwerde von allein und muss nicht extra behandelt werden. Wer Beinschmerzen hat, sollte das entsprechende Bein nicht mehr stark oder besser überhaupt nicht mehr belasten. Dazu gehört in erster Linie auch der Verzicht auf Sport. Somit kann sich das Bein erholen und das Problem selbst bekämpfen und der Beinschmerz verschwindet in der Regel nach wenigen Tagen oder Wochen.

Sollte der Beinschmerz immer bei einer bestimmten Bewegung oder einer bestimmten Sportart auftreten, so sollte ein Arzt konsultiert werden, der sich diese Bewegung genauer ansieht. Hier kann es der Fall sein, dass es sich beim Beinschmerz um eine Erkrankung der inneren Gefäße handelt, welche anders behandelt werden müssen.

Sollten die Beinschmerzen immer wieder auftauchen, so können diese auch zu Hause behandelt werden. Schmerzmittel sollten hier nicht genommen werden. Ideal ist eine Salbe oder eine Creme, welche auf die betroffene Stelle aufgetragen wird. Diese Creme beruhigt das Bein an der Stelle, kühlt es und lindert dadurch den Schmerz. Eine solche Creme oder Salbe sollte aber nicht über einen zu langen Zeitraum benutzt werden. Wenn die Beinschmerzen bestehen, ist der Hausarzt oder ein Orthopäde zu konsultieren.

Quellen

  • Benninghoff: Anatomie Band 1., Urban und Fischer, München 2008
  • Faller, A.: Der Körper des Menschen, Thieme, Stuttgart 2012
  • Niethard, U. N., Pfeil, J.: Orthopädie, Stuttgart 2005

Von Ärzten geprüft und nach hohen wissenschaftlichen Standards verfasst
Dieser Artikel wurde anhand medizinischer Fachliteratur, aktuellen Forschungsergebnissen und Studien erstellt und von einem Mediziner vor Veröffentlichung geprüft.

Autor

Experte: Dr. med. Nonnenmacher
Autor: Medizinredaktion
Aktualisiert am: 21. September 2018

Mein Name ist Dr. med. Albrecht Nonnenmacher. Ich bin leitender Oberarzt für Innere Medizin & Pneumologie. Als medizinischer Experte gewährleiste ich mit meiner langjährigen beruflichen Erfahrung die medizinische Qualitätsicherung hier auf MedLexi.de. So kann ich Ihnen helfen, Ihre Gesundheit besser zu verstehen.

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

Anita kommentierte am 02.10.2012

Seit zwei Wochen habe ich Schmerzen im rechten Bein. Von der Leiste bis zum Knie. Dauerschmerz und Fuß kribbelt manchmal wie eingeschlafen. Nehme Ibuprofen, aber hilft nicht. Bin Raucher, 52 Jahre alt. Bewege mich wenig, weil Schmerzen sich dann verschlimmern.

Xixa kommentierte am 08.08.2014

Ich habe seit einem halben Jahr Schmerzen im rechten Bein. Ausgehend von immer der gleichen Stelle, zieht der stechende Schmerz lininförmig zur Hüfte hoch, besonders wenn ich auf dem Rücken liege. Bewege ich mich nicht oder wache erst spät aus dem Tiefschlaf auf, ist eine ca. handflächengroße Stelle taub. Wenn ich mein Bein reibe oder es in die Luft strecke, kommt langsam wieder Gefühl in die Fläche. Es fing an, als ich nachts einmal hochschreckte und brennende Schmerzen im rechten Bein hatte. Das nächste mal hatte ich diese Erscheinung in beiden Beinen. Was kann das sein und wie bekomme ich das weg?

masalb kommentierte am 27.10.2014

Ich bin seit 10 Jahren Diabetiker und habe die Krankheit dank Insolin gut eingestellt. Ich habe aber seit Kurzem ein Brennen in beiden Beinen, sowohl tagsüber als auch nachts. Da ich aber manchmal Kreuzweh habe und auch desshalb schon in der ersten Hilfe war, denke ich, dass diese Symtome von daher rühren und nur eine Ausstrahlung in den Beinen erzeugt. Danke.

kazim kommentierte am 06.03.2015

Ich habe seit fast drei Wochen im rechten Bein Schmerzen. Am Schenkelbereich zieht es manchmal bis zum Fuß runter und wirkt wie eingeschlafen. Was kann ich dagegen tun?

Liebertee kommentierte am 08.03.2015

Ich habe seit mehreren Stunden stechende Schmerzen im linken Unterbein. Der Schmerz kommt plötzlich wie ein Messerstich und ist dann plötzlich wieder weg. Ich bin Diabetiker. Mein Arzt sagt: Thrombose würde ich nie bekommen. Meine Beindurchblutung sei optimal. Was kann es sein?

Angelika kommentierte am 22.05.2015

Seit 10 Wochen plage ich mich mit Beinschmerzen. Die Schmerzen sind in beiden Ober- und Unterschenkel. D.h. von der Pobacke bis zur Kniegelenkunterseite und zum Oberschenkel. Es kribbelt in den Unterschenkeln bis hin zu den Füßen. Und die sind immer kalt. Vor gut vier Wochen war ich bei meinem Hausarzt. Er wollte mich für 14 Tage krank schreiben. Wir haben dann aber eine Manuelle Therapie angestrebt und Medikamente verordnet. Predmison Hexal 5mg Tabletten (20 Tab N1) 1-0-0. Diclac Dispers 50mg Hexal (50 Tab N2) 1-1-1. 6x Manuelle Therapie (2x die Woche). Es hat alles nichts gebracht. Morgens komme ich kaum noch hoch, und wenn nur noch mit den schlimmsten Schmerzen. Gestern habe ich überhaupt keine Medizin mehr genommen. Beim Autofahren kamen noch Probleme dazu. Ich hatte die größten Schwierigkeiten, die Pedale zu betätigen. Vielleicht haben Sie einen Verdacht, was diese Schmerzen verursacht?

apuariom kommentierte am 16.06.2015

Manchmal, während ich schlafe, schmerzt mein Bein so sehr, dass ich glaube, es explodiert gleich. Es ist ein unglaublich starker Druck vorhanden, dass ich manchmal denke, ich sterbe. Und es tritt plötzlich auf, wie, als ob sich das ganze Fleisch von meinem Bein gegen meine Haut presst. Ich schreie sogar manchmal dabei, da ich auch noch halb im schlaf bin. Es ist nur bei den rechten Unterschenkeln so. Ich weiss weder woher es kommt, noch ob es gefährlich ist oder nicht.

johannes kommentierte am 31.10.2015

An meinen Unterschenkeln habe ich häufig (drei- bis fünfmal im Monat) sehr starke, unaushaltbare Schmerzen. Diese treten immer auf, wenn ich liege. Es tut furchtbar weh und hält für eine bis vier Minuten an. Ich war im Krankenhaus, dort wurde mein Blut und meine Knochen untersucht, aber es wurde nichts gefunden. Ich vermute der Schmerz hat etwas mit einem Blutproblem zu tun. Kann dies die Ursache sein?

dorito kommentierte am 31.01.2016

Ich habe in letzter Zeit beim Gehen, besonders wenn ich eine Steigung hinaufgehe, plötzlich auftretende, stechende, starke Schmerzen, seitlich unterhalb des Knies. Diese strahlen bis zum Fußgelenk. Der Schmerz lässt auch nicht wirklich nach, wenn ich stehen bleibe, sondern nur, wenn ich mich hinsetze. Gehe ich danach weiter, ist der Schmerz wie weggeflogen. Die Schmerzen treten auch nicht auf, wenn ich einen Berg hinuntergehe, nur beim hinaufgehen und sie sind so stark, dass ich richtig ins Schwitzen gerate. Was kann das sein?

John kommentierte am 29.02.2016

Ich habe seit sechs Monaten Schmerzen in ganzen linken Bein, oberhalb des Fußgelenks, unterhalb des Knies, oberhalb des Knies und unterhalb der Hüfte. Meistens an den Außenseiten. Ich kann nur mit Stock gehen. Im Jahr 2000 hatte ich einen Muskelfaserriss mit anschließender Thrombose im linken Unterschenkel, die sich nach Absetzung von Marcumar zweimal wiederholt hat, 2008 festgestellte Polyneuropathie von Koma in 2004. Nach aktuellen Untersuchungen: Röntgen, MR LWS nativ, MRT linker Unterschenkel. Venenuntersuchung beider Beine. Ergebnis: Fettgewebe bildet sich in der Muskulatur des linken Beines. Ursache bisher nicht gefunden. Was kann ich machen?

Rolf kommentierte am 03.04.2016

@Angelika: Mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt eine Polyneuropathie vor, Sie sollten zu einem Neurologen gehen. Aufgrund der Geschwindigkeit, mit der ihre Nervenstörungen entstanden sind, muss an eine entzündliche Ursache gedacht werden, deshalb sollte man mit der Abklärung nicht lange warten. Bin selbst Neurologe.

Maxeline kommentierte am 11.11.2016

Morgens nach dem Aufstehen habe ich Schmerzen im Bein in Form von Ziehen in den Waden bis zum Oberschenkel. Am Montag bin ich noch auf das Laufband, da waren danach die Schmerzen weg, aber am Nachmittag und Abend kamen die Schmerzen stark wieder. Ich kann dann sehr schlecht laufen.
Die Physiotherapeutin hat es intensiv bearbeitet, aber die Schmerzen gehen nicht weg. Ich traue mich schon nicht mehr auf das Laufband, weil ich Angst habe, dass die Schmerzen stäker werden. In Ruhe habe ich keine Schmerzen. Nachts habe ich im rechten Oberschenkel Schmerzen beim Wenden. Der Hausarzt hat ein Schmerzmittel verordnet, was aber nicht geholfen hat. Was kann ich machen? Kühlen oder Wärmen? Kann Akupunktur helfen?

Beat kommentierte am 29.03.2017

Ich bin im 62 Jahre alt. Letzes Jahr hatte ich einen Bandscheibenvorfall. Jetzt arbeite ich wieder 100%. Es gibt Tage, da schmerzt es mir in den Waden oder Füßen. Kratzen lindert, aber es kommt wieder. Manchmal ist es eher links, manchmal beide Seiten. Was soll ich dagegen tun?