Fettabsaugen
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
Sie sind hier: Startseite Behandlungen Fettabsaugen
Bei einer Fettabsaugung (Liposuktion) handelt es sich um eine spezielle Schönheitsoperation für Menschen, die ihrem individuellen Körper in gewissen Bereichen Fett entziehen wollen. Die Personen sollten für eine Fettabsaugung über eine exzellente Gesundheit verfügen, elastische wie auch feste Haut besitzen sowie über ein mäßiges oder leichtes Körpergewicht verfügen.
Was ist Fettabsaugung?
Eine Fettabsaugung stellt einen operativen Eingriff dar, der örtlich vermehrtes Fettgewebe entfernt. Mittels dieser Fettabsaugung sollen somit definierte Fettdepots innerhalb der individuellen Problemzonen beseitigt werden, um die Körperkontur zu verbessern.
Eine derartige Fettabsaugung wird normalerweise aufgrund einer ästhetischen Indikation durchgeführt. Alternativ lässt sich dieser Eingriff auch zur Entfernung von gutartigen Fettgewebsgeschwulsten (Lipom) nutzen. Die Fettabsaugung lässt sich einerseits mit lokaler Betäubung sowie andererseits auch unter einer Vollnarkose vornehmen. Die ausgewählte Narkose ist von der Fettmenge und Lokalisation des Fettgewebes, welches entfernt werden soll, abhängig.
Der Wunsch des jeweiligen Patienten und die Empfehlung des behandelnden Arztes sind weitere Gründe, die für eine spezielle Narkose sprechen. Kleine Depots mit Fettgewebe erfahren üblicherweise nur eine Fettabsaugung unter lokaler Betäubung.
Geschichte & Entwicklung
Die Geschichte der Fettabsaugung beginnt in den frühen 1920er Jahren, als der französische Chirurg Charles Dujarier erstmals versuchte, Fett operativ zu entfernen. Sein Ansatz war jedoch rudimentär und führte zu schweren Komplikationen, was die Methode zunächst in Verruf brachte. Erst in den 1970er Jahren machte die Fettabsaugung signifikante Fortschritte.
Der italienische Gynäkologe Giorgio Fischer entwickelte 1974 die Technik der „Saugkürettage“. Hierbei wurde Fettgewebe durch kleine Schnitte mithilfe einer Kanüle und Saugtechnik entfernt. Diese Methode führte zu einem besseren Verständnis des Fettgewebes und wie es sicher entfernt werden konnte.
Einen weiteren Meilenstein setzte in den 1980er Jahren der französische Chirurg Yves Gérard Illouz, der die „Illouz-Methode“ entwickelte. Dabei nutzte er Kanülen, um Fettgewebe zu lockern, bevor es abgesaugt wurde, was das Risiko von Gewebeschäden und Komplikationen reduzierte. Dies war der Durchbruch, der Fettabsaugung populär und sicherer machte.
In den 1980er Jahren führte der amerikanische Dermatologe Jeffrey Klein die „Tumeszenz-Technik“ ein, bei der eine Flüssigkeit in das Gewebe injiziert wird, um den Eingriff weniger blutig und schmerzhaft zu machen. Diese Methode revolutionierte die Fettabsaugung und machte sie zu einem der beliebtesten kosmetischen Eingriffe weltweit.
Einsatz & Indikation
Eine Fettabsaugung wird durchgeführt, um unerwünschte Fettansammlungen zu entfernen, die durch Diät oder Sport nur schwer zu reduzieren sind. Sie kommt häufig bei Menschen zum Einsatz, die trotz eines gesunden Lebensstils bestimmte Problemzonen, wie Bauch, Hüften, Oberschenkel, Rücken oder Arme, nicht in den Griff bekommen. Ziel der Fettabsaugung ist es, das Körperprofil zu verbessern, nicht das Gewicht signifikant zu reduzieren.
Medizinisch notwendig wird eine Fettabsaugung in der Regel nicht, da sie als kosmetischer Eingriff angesehen wird. In seltenen Fällen kann sie jedoch in Erwägung gezogen werden, wenn bestimmte Fettansammlungen zu gesundheitlichen Problemen führen. Ein Beispiel dafür ist das Lipödem, eine schmerzhafte Fettverteilungsstörung, bei der eine Fettabsaugung als Teil der Behandlung helfen kann, die Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.
Eine Fettabsaugung ist nicht als Ersatz für eine Gewichtsabnahme gedacht und eignet sich nicht zur Behandlung von Fettleibigkeit. Patienten, die sich für den Eingriff interessieren, sollten bereits ein stabiles Gewicht haben und keine signifikanten gesundheitlichen Risiken aufweisen. Der Eingriff dient der Körperkonturierung und wird typischerweise dann durchgeführt, wenn andere Methoden versagen, um bestimmte Fettdepots zu reduzieren.
Vorteile & Nutzen
Eine Fettabsaugung bietet den Vorteil einer gezielten Fettentfernung in spezifischen Problemzonen, die auf Diät oder Sport nicht ansprechen. Während andere Methoden wie Diäten oder nicht-invasive Verfahren wie Kryolipolyse (Fett einfrieren) oft allgemeine Fettverluste erzielen, ermöglicht die Fettabsaugung eine präzise Körperkonturierung. Sie ist besonders geeignet für Menschen, die trotz gesunder Lebensweise hartnäckige Fettdepots an Stellen wie Bauch, Hüften oder Oberschenkeln haben.
Ein weiterer Vorteil ist die deutlich sichtbare Veränderung. Nach der Heilungsphase sind die Ergebnisse der Fettabsaugung deutlicher sichtbar als bei langsameren Methoden, die oft über Monate wirken. Dies kann einen positiven psychologischen Effekt auf Patienten haben, die mit ihrem Körperbild unzufrieden sind.
Die Fettabsaugung ist auch eine langanhaltende Lösung, da die entfernten Fettzellen nicht nachwachsen. Solange der Patient sein Gewicht stabil hält, bleibt das Ergebnis im Vergleich zu nicht-invasiven Methoden beständiger. Außerdem lässt sich die Fettabsaugung oft mit anderen Verfahren kombinieren, wie zum Beispiel Bauchstraffungen oder Hautstraffungen, um ein optimiertes Ergebnis zu erzielen.
Insgesamt bietet die Fettabsaugung eine schnelle, präzise und langanhaltende Methode zur Reduzierung hartnäckiger Fettdepots im Vergleich zu alternativen Ansätzen.
Funktion, Wirkung & Ziele
Die häufigste Fettabsaugung wird zum Beispiel bei Frauen an den Beinen vorgenommen. Hierbei sollen vor allem die "Reiterhosen" an den Oberschenkeln entfernt werden; die Dellen der Cellulite (Orangenhaut) lassen sich auf diesem Weg allerdings nicht zuverlässig beseitigen und können danach sogar deutlicher hervortreten.
Ebenfalls äußerst beliebt ist der gesamte Bereich des Bauches, der Hüfte sowie das Gesäß. Bei Männern liegt der Bauchansatz auf der Beliebtheitsskala ganz vorn. Hiernach folgt eine Fettabsaugung der maskulinen Fettbrust (Pseudogynäkomastie/Lipomastie), welche durch Überernährung oder auch hormonelle Störungen entstehen kann. (Siehe auch: Gynäkomastie (Brustdrüsenvergrößerung beim Mann))
Bei einer Lipodystrophie handelt es sich um eine Ungleichverteilung des individuellen Fettgewebes, welches sehr häufig auf genetische Ursachen zurückgeht und somit von gewissen Lebensgewohnheiten, einer Diät oder sportlichen Aktivitäten unabhängig ist.
Ziel einer Fettabsaugung ist es darum, überschüssige Fettpolster auf Dauer zu vermindern beziehungsweise ganz zu entfernen. Mittels einer Fettabsaugung können so fast alle Körperbereiche behandelt werden.
Allerdings reicht eine Fettabsaugung allein nicht aus, damit der jeweilige Körper eine neue ästhetische Form erhält. Jeder Betroffene sollte daran denken, dass eine Fettabsaugung keine ausschließliche Alternative ist, um bequem und einfach abzunehmen. Zudem ist eine Fettabsaugung für extrem übergewichtige Personen nicht geeignet.
Vor einigen Jahren gab es nur die Fettabsaugung (Liposuktion). Heutzutage erlauben es innovative Techniken, das Fettgewebe zu modellieren. Hierdurch wurden neuartige Bezeichnungen wie beispielsweise Lipofilling, Lipoplaning und Liposculpture sowie Lipoforming kreiert.
Liposculpture bedeutet bei einer Fettabsaugung gleichzeitig die Formung des jeweiligen Körpers. Sie kann an etlichen Körperbereichen wie Gesäß, Bauch oder Ober- und Unterschenkel, am Knie sowie an Armen oder Brüsten wie auch am Hals oder Kinn ausgeführt werden.
Für eine Fettabsaugung stehen in der heutigen Zeit mehrere Varianten zur Verfügung. Dabei handelt es sich zum Beispiel um die traditionelle Liposuktion, eine durch Ultraschall unterstützte Liposuktion (UAL-Methode), die Fettabsaugung mittels einer Vibrationskanüle (PAL-Methode) sowie eine Wasserstrahl unterstützte Liposuktion (WAL-Methode). Wobei die Narkose während einer Fettabsaugung jeweils von dem Umfang sowie der Größe der abzusaugenden Bereiche abhängt.
Durchführung & Ablauf
Eine Fettabsaugung, auch Liposuktion genannt, beginnt mit einer umfassenden Beratung und Voruntersuchung durch den behandelnden Arzt, um sicherzustellen, dass der Patient für den Eingriff geeignet ist. Am Tag der Operation wird die betroffene Körperstelle desinfiziert und markiert, um die zu behandelnden Bereiche genau festzulegen.
Zunächst wird eine Tumeszenzlösung in das Fettgewebe unter der Haut injiziert. Diese besteht aus einer Mischung von Kochsalzlösung, Anästhetikum und einem Mittel, das Blutungen verringert. Diese Lösung hilft, das Fettgewebe aufzulockern, reduziert Schmerzen während und nach dem Eingriff und minimiert Blutungen und Schwellungen.
Nachdem die Tumeszenzlösung ihre Wirkung entfaltet hat, setzt der Chirurg einen oder mehrere kleine Schnitte in der Haut, um eine dünne Kanüle einzuführen. Diese Kanüle ist mit einer Vakuumpumpe oder einer Spritze verbunden, mit der das Fettgewebe gezielt abgesaugt wird. Der Chirurg bewegt die Kanüle in einer kontrollierten Vor- und Zurückbewegung, um das Fettgewebe gleichmäßig zu entfernen und das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
Nach der Fettentfernung werden die kleinen Einschnitte vernäht oder verklebt, und der Patient trägt für einige Wochen Kompressionskleidung, um die Heilung zu unterstützen und Schwellungen zu minimieren. Der Eingriff dauert in der Regel einige Stunden, je nach Umfang der Fettabsaugung, und erfolgt unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose.
Nachsorge & Heilungsverlauf
Nach dem Eingriff bestimmt die Nachsorge wesentlich mit, wie das Ergebnis ausfällt. Unmittelbar nach der Operation wird eine Kompressionskleidung angelegt, die über Wochen getragen wird. Sie soll die Hohlräume, die durch das entfernte Fett entstanden sind, zusammenhalten, die Einlagerung von Gewebewasser begrenzen und der Haut helfen, sich an die neue Kontur anzulegen. Wie lange sie zu tragen ist, legt der Operateur fest.
In den ersten Tagen tritt häufig noch Tumeszenzflüssigkeit aus den Einstichstellen aus; Schwellungen, Blutergüsse und ein Spannungsgefühl sind die Regel und kein Zeichen für einen ungünstigen Verlauf. Taubheitsgefühle und ein verändertes Empfinden im behandelten Gebiet können sich über Wochen bis Monate hinziehen, weil bei der Absaugung auch feine Hautnerven in Mitleidenschaft gezogen werden. Verhärtungen im Unterhautgewebe bilden sich meist allmählich zurück; manuelle Lymphdrainage und Massagen werden häufig verordnet, um diesen Verlauf zu unterstützen.
Frühes Aufstehen und Bewegung gehören zum Standard, weil längeres Liegen die Entstehung von Thrombosen begünstigt. Körperliche Anstrengung, Sauna, heiße Bäder und intensive Sonneneinstrahlung werden dagegen für eine vom Operateur festgelegte Zeit gemieden. Das endgültige Ergebnis lässt sich erst beurteilen, wenn die Schwellung vollständig abgeklungen ist; das dauert in der Regel mehrere Monate. Kontrolltermine dienen dazu, den Verlauf zu beobachten und Unregelmäßigkeiten der Kontur früh zu erkennen. In manchen Fällen ist eine Nachkorrektur nötig, die üblicherweise erst nach vollständiger Abheilung erfolgt.
Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren
Eine Fettabsaugung birgt stets, wo auch immer sie durchgeführt wird, gewisse Risiken, da es sich hierbei um einen operativen Eingriff handelt.
Dieses Risiko sollte in keinem Fall unterschätzt werden, da es sich bereits während der lokalen Betäubung wie auch in einer Vollnarkose aufgrund eventueller allergischer Reaktionen zeigen kann. Komplikationen können zum Beispiel von ästhetischer Art auftreten, wobei Dellen- und Stufenbildungen, asymmetrische Verformungen oder Überpigmentierungen zu beobachten sind.
Aus chirurgischer Sicht kann eine Fettabsaugung noch wesentlich gravierendere Nebenwirkungen mit sich bringen. Es können somit Perforationsverletzungen oder Hämatome sowie Thrombosen, Embolien und selbst Infekte auftreten.
Ein weiteres Risiko ist zudem auch eine Hauterschlaffung nach der Fettabsaugung. Zwar können erschlaffte Hautbereiche gestrafft werden, wofür allerdings wiederum ein chirurgischer Eingriff nötig ist, der den Körper zusätzlich belastet. Eine ausführliche Information vor der Fettabsaugung kann weiterhelfen.
Gegenanzeigen & Voraussetzungen
Eine Fettabsaugung ist ein Wahleingriff; entsprechend genau wird geprüft, ob die Voraussetzungen dafür stimmen. Gegen den Eingriff sprechen schwere Erkrankungen von Herz und Lunge, die eine Narkose zu einem eigenständigen Risiko machen, sowie Störungen der Blutgerinnung. Gerinnungshemmende Medikamente wie Antikoagulanzien oder Präparate mit Acetylsalicylsäure müssen vorher besprochen werden; über eine Anpassung entscheidet allein der behandelnde Arzt.
Akute Infektionen, entzündliche Hautveränderungen im vorgesehenen Absauggebiet, ein schlecht eingestellter Diabetes mellitus und ein bestehendes Lymphödem in der betroffenen Region sind weitere Gründe, von einer Absaugung abzusehen oder sie zu verschieben. In Schwangerschaft und Stillzeit wird nicht abgesaugt. Rauchen verschlechtert die Durchblutung der Haut und damit die Wundheilung.
Auch die Beschaffenheit der Haut ist ein Kriterium. Fehlt ihr die Rückstellfähigkeit, bleibt nach der Entfernung des darunterliegenden Volumens ein Hautüberschuss zurück, der sich nur durch einen weiteren, größeren Eingriff beheben lässt. Ein stark schwankendes Körpergewicht spricht ebenfalls gegen den Termin, weil das Ergebnis nur so lange Bestand hat, wie das Gewicht gehalten wird.
Schließlich gehört die abgesaugte Menge zu den Sicherheitsfragen. Mit dem Fett gehen auch Flüssigkeit und Blut verloren, und die eingebrachte Tumeszenzlösung enthält ein Betäubungsmittel, das der Körper aufnimmt. Umfangreiche Absaugungen belasten den Kreislauf deshalb erheblich; sie gehören in eine Einrichtung, die auf Zwischenfälle vorbereitet ist, und werden bei Bedarf auf mehrere Sitzungen verteilt. Todesfälle nach Fettabsaugungen sind in der Fachliteratur beschrieben worden; sie stehen überwiegend im Zusammenhang mit sehr großen Absaugmengen, mit einer Überdosierung des Betäubungsmittels oder mit unzureichender Überwachung – und damit mit Umständen, die von der Wahl der Einrichtung abhängen.
Kosten & Kostenübernahme
Weil eine Fettabsaugung in aller Regel aus ästhetischen Gründen erfolgt, ist sie keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung; die Kosten trägt die behandelte Person selbst. Das gilt auch für die Nachsorge. Nach dem Sozialgesetzbuch können Versicherte darüber hinaus an den Kosten einer Folgebehandlung beteiligt werden, wenn sie sich die Erkrankung durch eine medizinisch nicht notwendige ästhetische Operation zugezogen haben (§ 52 Abs. 2 SGB V).
Eine Ausnahme bildet das Lipödem. Hier geht es nicht um ein kosmetisches Anliegen, sondern um eine schmerzhafte Erkrankung des Fettgewebes; unter bestimmten Voraussetzungen kann die Absaugung deshalb zulasten der Krankenkasse erbracht werden. Die Bedingungen sind eng gefasst und werden im Einzelfall geprüft – unter anderem daran, ob die nicht-operativen Maßnahmen wie Kompressionsversorgung, Lymphdrainage und Bewegungstherapie ausgeschöpft sind. Eine Kostenzusage sollte deshalb vor dem Eingriff eingeholt werden. Da sich die Regelungen hierzu wiederholt geändert haben, empfiehlt sich eine Nachfrage bei der eigenen Krankenkasse nach dem aktuellen Stand.
Alternativen
Es gibt verschiedene alternative Verfahren zur Fettabsaugung, die besonders dann infrage kommen, wenn eine Liposuktion nicht möglich oder nicht gewünscht ist. Eine der häufigsten Alternativen ist die Kryolipolyse (CoolSculpting). Dieses nicht-invasive Verfahren friert Fettzellen gezielt ein, die anschließend vom Körper abgebaut werden. Es eignet sich für kleinere Fettdepots und erfordert keine Operation oder Anästhesie.
Ein weiteres Verfahren ist die Radiofrequenz-Lipolyse. Hierbei wird durch den Einsatz von Radiofrequenzwellen Wärme erzeugt, die das Fettgewebe aufbricht. Die Fettzellen werden durch den natürlichen Stoffwechsel des Körpers abtransportiert. Diese Methode ist ebenfalls nicht-invasiv und eignet sich für Patienten, die keine chirurgischen Eingriffe wünschen.
Auch die Ultraschall-Kavitation ist eine beliebte Alternative. Hierbei werden Ultraschallwellen genutzt, um Fettzellen zu zerstören, die dann auf natürlichem Wege abgebaut werden. Diese Methode ist schmerzfrei und nicht-invasiv, eignet sich jedoch eher für kleinere Fettpolster.
Für Patienten, bei denen eine Fettabsaugung aufgrund gesundheitlicher Gründe nicht möglich ist, können auch Diät- und Trainingsprogramme in Verbindung mit professioneller Ernährungsberatung in Betracht gezogen werden. Zwar dauert es länger, sichtbare Ergebnisse zu erzielen, aber diese Methoden sind nachhaltig und verbessern die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden.
Quellen
- Heimburg, D. von, Richter, D. F., Lemperle, G. (Hrsg.): Ästhetische Chirurgie.
ISBN: 9783609768649
- Berger, A., Hierner, R., Pallua, N. (Hrsg.): Plastische Chirurgie.
ISBN: 9783662488492
- Momeni, A., Hirche, C. (Hrsg.): Facharztwissen Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie.
ISBN: 9783662701966
- Kaufmann, R., Podda, M.: Dermatologische Operationen.
ISBN: 9783132412958
- Herold, G.: Innere Medizin 2026.
ISBN: 9783982116655
