Granulom

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 19. August 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Bei dem Granulom handelt es sich um eine knötchenförmige Ansammlung von Fresszellen, mit der das Gewebe auf einen chronisch-entzündlichen Reiz antwortet. Eine häufige Erscheinungsform an der Haut ist das Granuloma anulare; hierbei bilden sich derbe Papeln (Hautknötchen), welche im Besonderen am Hand- sowie Fußrücken auftreten, wobei Kinder/Jugendliche öfter betroffen sind als Erwachsene.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Granulom?

Granulom
Ein Granulom kann in erster Linie an der sichtbaren Hautveränderung erkannt werden. Typischerweise bildet sich auf der Haut ein Ring von etwa einem Zentimeter Durchmesser, auf dem mehrere Pusteln oder Knötchen entstehen.
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Als Granulom wird eine knötchenartige, gutartige Gewebevermehrung bezeichnet, die in der Haut, aber ebenso in inneren Organen entstehen kann.

Feingeweblich besteht ein Granulom aus einer umschriebenen Ansammlung von Fresszellen (Makrophagen und Epitheloidzellen), mit der der Körper Material abgrenzt, das er nicht abbauen kann — etwa Erreger wie Tuberkulosebakterien oder eingedrungene Fremdkörper. Ein Granulom ist damit ein Befund und keine eigenständige Diagnose: Wird es festgestellt, muss stets nach der zugrunde liegenden Ursache gesucht werden. Von den hier beschriebenen Hautgranulomen abzugrenzen sind das Zahngranulom, eine chronische Entzündung an der Wurzelspitze eines Zahnes, und das Granuloma pyogenicum, das trotz seines Namens weder eitrig noch ein echtes Granulom ist, sondern eine leicht blutende Gefäßwucherung der Haut.

Granulome machen sich zunächst auf einem Hautbereich mittels wenige Millimeter umfassender derber Papeln (Knötchen) bemerkbar, welche sich in kleinen Gruppen zeigen können. Sie sind eng begrenzt, von rötlicher oder hautfarbener Farbstellung und besitzen glatte Oberflächen. Die Knötchen der ringförmigen Hautform sind zwar hartnäckig, aber zum Glück vollkommen harmlos. Innerhalb einiger Wochen können sich die Papeln ausbreiten.

Typischerweise bildet sich ein Ring, welcher auf einen bis mehrere Zentimeter anwachsen kann. Auf diese Eigenart weist die Bezeichnung "anulare" (lateinisch für ringförmig) in der Kennung dieser Erkrankung hin. Noch während der Vergrößerung des Knötchenringes heilen sie im Innenbereich des Rings schon wieder ab.

Ursachen

Diese äußerst hartnäckigen Papeln widerstehen oft etlichen Behandlungsversuchen, sind jedoch absolut ungefährlich und verursachen weder Juckreiz noch Schmerzen und befallen keinerlei innere Organe. Warum das Granulom (lateinisch "granulum" = Körnchen) an der Haut bei einigen Personen überhaupt auftritt, ist derzeit noch völlig unklar.

Spezielle Krankheitserreger spielen bei dieser Hautform laut dem heutigen Wissensstand keine Rolle, zudem ist diese Erkrankung nicht ansteckend. Während der Mitte des 20. Jahrhunderts war ein möglicher Zusammenhang mit dem Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) im Gespräch. Nach heutigem Kenntnisstand ließ sich ein solcher Zusammenhang jedoch nicht bestätigen; allenfalls für die über den ganzen Körper verstreute Sonderform wird er noch diskutiert.

Weitere Erkrankungen, die ebenfalls Granulome auslösen können, sind: Syphilis, Rheumatisches Fieber, Schistosomiasis, Kutane Leishmaniose, diverse Hautpilzerkrankungen und Listeriose. Auch eine Tuberkulose und die selten vorkommende Lepra können zu Granulomen führen.

Zu den wichtigsten Ursachen von Granulomen zählen darüber hinaus die Sarkoidose, der Morbus Crohn und die Granulomatose mit Polyangiitis. Ebenso können Fremdkörper, die in das Gewebe gelangt sind, ein Granulom hervorrufen — etwa Splitter, zurückgebliebenes Nahtmaterial oder Anteile eines Tätowierfarbstoffs.


Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Ein Granulom kann in erster Linie an der sichtbaren Hautveränderung erkannt werden. Typischerweise bildet sich auf der Haut ein Ring von etwa einem Zentimeter Durchmesser, auf dem mehrere Pusteln oder Knötchen entstehen. Dieser Ring entsteht meist über mehrere Wochen hinweg und nimmt in den ersten Wochen der Erkrankung an Größe zu.

Während der Wachstumsphase heilen die Pusteln im Innern des Rings ab, wodurch das typische rot-weiße Aussehen entsteht. Im Verlauf können im Bereich des Rings oder in anderen Körperregionen weitere Ringe entstehen. Die Knötchen selbst sind robust und verursachen keinerlei Schmerzen. Sie haben ein auffälliges Aussehen und wachsen langsam, vermehren sich in der Regel aber nicht.

Abhängig von der ursächlichen Erkrankung kann ein Granulom mit weiteren Symptomen verbunden sein. Liegt den Beschwerden etwa Syphilis zugrunde, tritt im Verlauf der Erkrankung ein zunehmendes Krankheitsgefühl auf und es kommt zu weiteren Hautveränderungen, die teilweise schmerzend und juckend sein können.

Ist rheumatisches Fieber ursächlich, können Pusteln einen starken Juckreiz hervorrufen. Zudem kann es zu Gelenk- und Knochenschmerzen kommen. Ähnliche Beschwerden treten auf, wenn das Granulom im Zusammenhang mit Tuberkulose, Lepra, Listeriose oder einer Hautpilzerkrankung auftritt.

Diagnose & Verlauf

Bei einer ringförmigen Anordnung der Papeln kann der Hautarzt ein Granuloma anulare bereits diagnostizieren, wenn er die betroffene Haut intensiv besichtigt. Sind die individuellen Hautveränderungen atypisch ausgeprägt, muss eine feingewebliche (histologische) Untersuchung von einer Hautprobe (Biopsie) erfolgen, welche unter einem Mikroskop vorgenommen wird. Besteht eine Granuloma anulare Erkrankung, kann mithilfe einer Blutuntersuchung geklärt werden, ob ein Diabetes mellitus vorliegt.

Wird ein Granulom dagegen in einem inneren Organ oder in einer Gewebeprobe gefunden, ist damit erst das Entzündungsmuster beschrieben und noch keine Diagnose gestellt. In diesem Fall schließen sich weitere Untersuchungen an, um die auslösende Erkrankung zu finden.

Ohne intensive Behandlung kann diese ringförmige Papelanordnung über Monate oder sogar Jahre bestehen bleiben. Schmerzen jeglicher Art oder eventueller Juckreiz sind nicht Bestandteile eines Granuloma anulare. Im Speziellen handelt es sich bei den betroffenen Hautbereichen um Fuß- sowie Handrücken, Fuß- und Handgelenke sowie auch um die Streckseiten von Zehen und Fingern.

Gelegentlich werden derartige Hautveränderungen auch an den Unterschenkeln und -armen bemerkt. In diversen Fällen entwickelt sich lediglich ein einzelner Ring von Papeln, des Öfteren klagen betroffene Personen jedoch auch über mehrere aneinander liegende Knötchenringe.

Bei erwachsenen Personen kann es vorkommen, dass zur gleichen Zeit disseminierte (verstreut liegende) Knötchen am Oberkörper sowie auf den Extremitäten auftreten. Diese bilden nur äußerst selten Ringstrukturen, können sich aber seitlich ausbreiten. Die Bezeichnung dieser Sonderform lautet "Granuloma anulare disseminatum".

Komplikationen

Durch das Granulom kommt es in der Regel zur Ausbildung von Papeln. Diese sehen sehr unattraktiv aus und wachsen relativ langsam. Auch die benachbarten Regionen am Körper können von den Papeln betroffen sein, wenn sich diese weiter ausbreiten. Es kommt allerdings nicht zu einem Juckreiz oder zu Schmerzen, sodass für den Patienten in erster Linie ästhetische Beschwerden auftreten.

Durch die unattraktiven Fehlbildungen kommt es in der Regel zu einem verringerten Selbstwertgefühl und nicht selten zu Minderwertigkeitskomplexen. Außerdem kann ein Granulom auch zu psychischen Depressionen und Beschwerden führen. Die Behandlung der Krankheit erfolgt kausal und richtet sich immer nach der Grunderkrankung. Dabei kommt es nur selten zu besonderen Komplikationen oder zu Schmerzen.

Auch Narben entstehen in den meisten Fällen nicht. Dabei erfolgt die Behandlung durch die Einnahme von Medikamenten oder durch eine Bestrahlung der betroffenen Stelle. Das Granulom bildet sich daraufhin relativ schnell zurück und hinterlässt keine Komplikationen. Sollte das Granulom nicht behandelt werden, so bildet es sich häufig erst nach längerer Zeit von alleine zurück und kann dabei über mehrere Monate lang auf der Haut des Patienten bleiben.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Bei Veränderungen der Haut sollten diese Auffälligkeiten beobachtet werden. Da die Hautveränderungen aus medizinischer Sicht symptomfrei sind, ist ein Arztbesuch nicht unverzüglich notwendig. In vielen Fällen bilden sich die Granulome der Haut selbständig innerhalb von Monaten bis Jahren zurück. Halten die Beschwerden über Wochen oder Monate an, sollte ein Kontrollbesuch bei einem Arzt erfolgen.

Eine erstmals aufgetretene Knötchenbildung sollte dennoch ärztlich abgeklärt werden. Denn hinter einem Granulom können auch Erkrankungen wie Tuberkulose, Sarkoidose oder Morbus Crohn stehen, die behandelt werden müssen, und andere Hautveränderungen sehen einem Granulom zum Verwechseln ähnlich.

Kommt es zu ungewöhnlichen Rötungen, Schwellungen, Wucherungen oder Knotenbildung auf der Haut, ist dies von einem Arzt abklären zu lassen. Besonders sollten Veränderungen auf dem Hand- oder Fußrücken sowie den Hand- oder Fußgelenken kontrolliert werden.

Breiten sich die Auffälligkeiten der Haut aus oder nehmen sie an Intensität zu, sollte ein Arzt konsultiert werden. Beklagt der Betroffene einen Juckreiz und stellen sich dadurch offene Wunden ein, ist besondere Vorsicht geboten. Können die Wunden nicht eigenverantwortlich steril versorgt werden, sollte ein Arztbesuch stattfinden.

Bei Entzündungen, Eiterbildung oder einer Wärmeentwicklung auf der Haut wird ein Arzt benötigt. Taubheitsgefühle oder Sensibilitätsstörungen sollten untersucht und behandelt werden. Entstehen durch die Auffälligkeiten psychische Probleme, sollte die Hilfe eines Therapeuten in Anspruch genommen werden. Kommt es zu melancholischem oder depressiven Verhalten, Stimmungsschwankungen oder einem aggressiven Auftreten, wird ein Arzt benötigt. Bei zwanghaften Verhaltenstendenzen oder einem erhöhten Stresserleben ist ein Arzt aufzusuchen.

Behandlung & Therapie

Da es sich bei der ringförmigen Hautform eines Granuloms um eine absolut harmlose Erkrankung handelt, muss aus Sicht des Arztes nicht zwingend eine Behandlung erfolgen. Steht dagegen eine andere Erkrankung hinter dem Granulom, richtet sich die Behandlung nach dieser Grunderkrankung. Im Besonderen fühlen sich Kinder von den Symptomen oftmals wenig beeinträchtigt, da die Knötchen bei den meisten der betroffenen Kinder während weniger Monate bis zu einigen Jahren narbenfrei und oft spontan abheilen. Erwachsene Patienten fühlen sich dagegen oft sehr gestört. Zudem bilden sich derartige Knötchen-Erkrankungen bei Erwachsenen deutlich langsamer eigenständig zurück.

Ärzte empfehlen dazu üblicherweise eine Kortisonpräparat-Therapie oder alternative entzündungshemmende Wirkstoffe in Salben- beziehungsweise Cremeform. Derartige Wirkstoffe können beispielsweise, um den Effekt zu verstärken, mittels spezieller Folienverbände (okklusive Therapie) genutzt werden. Das Einspritzen eines Kortison-Präparates oder eine Vereisung mittels flüssigen Stickstoffs (Kryotherapie) kann die Papeln ebenfalls zur Abheilung bringen, ist allerdings schmerzhaft.

Zu empfehlen ist bei Erwachsenen dagegen eine Creme-PUVA-Therapie (Lichtbehandlung/Phototherapie). Hierbei führt der behandelnde Arzt, innerhalb einer besonderen Phototherapie-Kabine, die kontrollierte UVA-Licht Bestrahlung über einige Minuten durch. Die betroffenen Hautstellen werden vorab mit einer Creme (Methoxypsoralen) behandelt, welche die Haut für das UVA-Licht empfindlicher macht und so dessen Wirkung verstärkt. Wird diese Creme-PUVA-Therapie über einige Monate durchgehalten, können die Knötchen oft dauerhaft beseitigt werden. Als Alternative kann die Therapie in Tablettenform erfolgen.

Aussicht & Prognose

Die Prognose eines Granuloms der Haut ist günstig. Aus medizinischer Sicht handelt es sich um eine harmlose Hautveränderung, die sich selbständig zurückbilden kann und keinen Krankheitswert darstellt. Häufig entwickeln sich Granulome aufgrund anderer Erkrankungen. Ob und wie schnell sie sich zurückbilden, kann der Betroffene durch seine Lebensführung, durch kosmetische Behandlungen oder durch eine Selbstbehandlung dagegen nicht beeinflussen.

Eine medikamentöse Behandlung ist in den meisten Fällen nicht notwendig, kann aber in Anspruch genommen werden. Durch entzündungshemmende Arzneien wird die Hautveränderung zurückgedrängt; die zugrunde liegende Ursache wird damit jedoch nicht beseitigt. Patienten, die auf kortisonhaltige Präparate verzichten möchten, können Naturheilmittel verwenden. Ein Wirksamkeitsnachweis liegt dafür allerdings nicht vor. Eine gesunde Lebensweise, die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit und eine gute Ernährung tun der Haut allgemein gut, beeinflussen das Granulom selbst aber nicht.

Täglich sollte eine Menge von zwei Litern getrunken werden. Damit ist der Körper ausreichend mit Flüssigkeit versorgt; ein Ausschwemmen der Granulome über die Haut ist dadurch jedoch nicht möglich. Granulome entstehen auch nicht durch mangelnde Hygiene, sodass sie sich durch tägliche Körperreinigung und den regelmäßigen Wechsel der Kleidung nicht zurückbilden. Die Rückbildung erfolgt vielmehr von selbst, häufig innerhalb von ein bis zwei Jahren. Kommt es zu Komplikationen, ist mit einer Verlängerung des Heilungsweges zu rechnen. Zudem kann es zu einer Bildung von Papeln kommen. In schweren Fällen bleiben Narben auf der Haut zurück, die einen kosmetischen Makel darstellen.


Vorbeugung

Anders als bei manchen anderen Hauterkrankungen kann die Vorbeugung gegen Granulome nicht darin bestehen, eine grundsätzliche Körperhygiene zu betreiben. Auch eine allgemein gesunde Lebensweise mit viel Sport und Bewegung sowie einer gesunden Ernährung ist kein sicherer Schutz vor dieser Hautveränderung. Da verschiedene andere Erkrankungen zu Granulomen führen können (siehe Abschnitt Ursachen), sollte hier die individuelle Krankheitsprävention an erster Stelle stehen.

Nachsorge

Bei einem Granulom sind die Möglichkeiten der Nachsorge kaum vorhanden. Dabei ist der Betroffene in erster Linie auf die direkte und richtige Behandlung durch einen Mediziner angewiesen, um Beschwerden und Komplikationen zu verhindern. Eine Selbstheilung ist dabei durchaus möglich, kann aber lange auf sich warten lassen. Die Krankheit hat jedoch keine negativen Auswirkungen auf die Lebenserwartung.

Eine frühe Diagnose und Behandlung wirken sich stets positiv auf den weiteren Verlauf der Erkrankung aus. In der Regel sind die Betroffenen bei einem Granulom auf die Einnahme von Medikamenten und auf die Benutzung von Cremes und Salben angewiesen. Dabei ist auf eine regelmäßige Einnahme zu achten, wobei auch Wechselwirkungen zu beachten sind.

In Zweifelsfällen sollte dabei auch immer direkt ein Arzt aufgesucht werden. Weiterhin sollten auch die Cremes regelmäßig angewendet werden, um die Beschwerden zu lindern. Zudem kann sich ein Granulom sehr negativ auf die Ästhetik des Betroffenen auswirken und diese verringern.

Patienten sind daher häufig auf eine psychologische Unterstützung durch Freunde und Familie angewiesen, um diesen Beschwerden entgegenzuwirken. Auch der Kontakt zu anderen Betroffenen kann dabei sehr sinnvoll sein. Dabei kommt es häufig zum Austausch von Informationen, welche den Alltag erleichtern können.

Das können Sie selbst tun

Auch wenn Granulome im Allgemeinen als nicht behandlungsbedürftig gelten, sehen das Betroffene oft anders. Je nach Lokalisation zeigen sich die Hautwucherungen als sehr störend. Gelegentlich kommt es zu Juckreiz, trockenen Hautregionen bis hin zu wunden Stellen und Einschränkungen der Lebensqualität. Dies kann sich negativ auf die Psyche des Betroffenen auswirken.

Hinzu kommt, dass Granulome meist optisch auffällig sind und somit ein weiterer Grund für depressives Verhalten werden können. In diesem Fall ist dringend das Aufsuchen eines Psychotherapeuten angeraten. Psychologische Betreuung bietet dem Leidenden die Möglichkeit, sich frei von Scham zu äußern, ohne dass das direkte Umfeld von dem geschwächten Selbstbewusstsein erfährt.

Der Betroffene kann zusätzlich versuchen, per Selbsthilfe die Begleitsymptome des Hautknotens zu lindern. Sollten Kältekompressen den Juckreiz nicht hemmen und der Gedanke Richtung juckreizstillender Salben und Cremes gehen, ist dies vorab mit dem behandelnden Arzt zu besprechen. Sobald es um das Anwenden oder Einnehmen von Medizinprodukten geht, sollte dieser Rat dringend befolgt werden, da die Möglichkeit einer allergischen Reaktion besteht.

Farbliche Hautveränderungen können mit Make-Up abgedeckt werden. Hierbei dürfen jedoch keine offenen Stellen vorhanden sein, um Entzündungen zu vermeiden. Je nach Größe und Lokalisation des Granulomes kann mit Hühneraugenpflastern oder vergleichbarem abgepolstert werden. Gerade an scheuernden Stellen kann dies Abhilfe schaffen.

Quellen

  • Plewig, G., Ruzicka, T., Kaufmann, R., Hertl, M. (Hrsg.): Braun-Falco's Dermatologie, Venerologie und Allergologie.
    ISBN: 9783662495445
  • Moll, I. (Hrsg.): Duale Reihe Dermatologie.
    ISBN: 9783132446069
  • Sterry, W., Burgdorf, W., Worm, M. (Hrsg.): Checkliste Dermatologie.
    ISBN: 9783131755476
  • Altmeyer, P.: Dermatologische Differenzialdiagnose.
    ISBN: 9783642348303
  • Böcker, W., Denk, H., Heitz, P. U., Moch, H. (Hrsg.): Lehrbuch Pathologie.
    ISBN: 9783437171437

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